<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Alexander+Thierfeld</id>
	<title>SozFra - Benutzerbeiträge [de]</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Alexander+Thierfeld"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Spezial:Beitr%C3%A4ge/Alexander_Thierfeld"/>
	<updated>2026-04-27T22:22:04Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.35.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Akademie_f%C3%BCr_Sozial-_und_Handelswissenschaften&amp;diff=4653</id>
		<title>Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Akademie_f%C3%BCr_Sozial-_und_Handelswissenschaften&amp;diff=4653"/>
		<updated>2008-06-26T09:01:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Alexander Thierfeld: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften wurde 1901 als Handelshochschule gegründet. Ursprünglich war sie von Merton darauf ausgelegt, eigenen Nachwuchs für seine Unternehmungen auszubilden, vor allem ging es ihm in erster Linie um rational denkende Kaufleute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar waren diese Überlegungen sein Hauptgrund aber doch bei weiten nicht sein einzigster, er wollte genauso Juristen und Verwaltungsleute mit dem Betriebsleben und den sozialen Fragen seiner Zeit vertraut machen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Vorstadium der Kurse war dies aber noch nicht so deutlich wie es sich im späteren Verlauf darstellte. Und obwohl die ursprüngliche Idee einer reinen wirtschaftlichen Ausbildung immer bestehen blieb,  erschien für Merton wirtschaftliches Denken ohne eine nötige soziale Bildung für unmöglich. Aus diesem Grunde suchte er auch ein  möglichst breites und hochrangiges Spektrum an Beiräten für die Handelsakademie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geh. Hofrat Prof. Dr. L. Brentano, München,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Prof. Dr. K. Bücher Leipzig,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Prof. Dr. G. F. Knapp, Straßburg,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Geh. Oberregierungsrat Prof. Dr. J. Post, Berlin,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Prof. Dr. G. Schmoller, Berlin,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Prof. Dr., M. Sering, Berlin,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Prof. Dr. M . Weber, Heidelberg.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Liste zeigt, welchen Einfluss Merton und sein Institut für Gemeinwohl zur damaligen Zeit hatte. Erwähnenswert ist auch, dass diese Leute Merton schon eine Zusage gaben, als die Pläne der Akademie und ihre Ausrichtung zu diesem Zeitpunkt noch nicht endgültig geklärt waren und viel mehr der Name Merton den Ausschlag gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang hatte die Akademie acht Dozenten, zwei für Nationalökonomie, Soziologie und verwandte Gebiete, zwei für öffentliches,  privates und Handelsrecht, einen für Handelsgeographie, einen für Handelswissenschaften im engeren Sinne und zwei für neuere Sprachen. 2 Dazu kamen noch Gastdozenten, auch aus anderen Universitäten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Verbindung zum Institut blieb weiter sehr stark bestehen und so hatten viele „wissenschaftliche Beamte“ des Instituts Lehrtätigkeiten an der Akademie, hauptsächlich in sozialen Gebieten, diese  sie auch in den verschiedenen wohltätigen Einrichtungen praktisch anwenden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die stetig steigende Zahl an Immatrikulationen entwickelte sich die Handelsakademie weiter und so konnte sie 1907 in einen, durch die Jügelstiftung finanzierten, Neubau (Jügelhaus) umziehen. Auch veränderte sich der Charakter des Lehrplans, die Volkswirtschaft wurde ausgebaut und es kamen neue Lehrstühle für Geschichte, Philosophie, Literatur, Germanistik und Wirtschaftsgeographie hinzu. Durch diese Neuausrichtung wurde allerdings von einigen die Gefahr gesehen, das die breite Fächerung an Bildungsangeboten dem eigentlichen Ziel, einer Ausbildung von Wirtschaftlern für konträr erachtet wurde.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Alexander Thierfeld</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Akademie_f%C3%BCr_Sozial-_und_Handelswissenschaften&amp;diff=4652</id>
		<title>Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Akademie_f%C3%BCr_Sozial-_und_Handelswissenschaften&amp;diff=4652"/>
		<updated>2008-06-26T09:01:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Alexander Thierfeld: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften wurde 1901 als Handelshochschule gegründet. Ursprünglich war sie von Merton darauf ausgelegt, eigenen Nachwuchs für seine Unternehmungen auszubilden, vor allem ging es ihm in erster Linie um rational denkende Kaufleute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar waren diese Überlegungen sein Hauptgrund aber doch bei weiten nicht sein einzigster, er wollte genauso Juristen und Verwaltungsleute mit dem Betriebsleben und den sozialen Fragen seiner Zeit vertraut machen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Vorstadium der Kurse war dies aber noch nicht so deutlich wie es sich im späteren Verlauf darstellte. Und obwohl die ursprüngliche Idee einer reinen wirtschaftlichen Ausbildung immer bestehen blieb,  erschien für Merton wirtschaftliches Denken ohne eine nötige soziale Bildung für unmöglich. Aus diesem Grunde suchte er auch ein  möglichst breites und hochrangiges Spektrum an Beiräten für die Handelsakademie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geh. Hofrat Prof. Dr. L. Brentano, München,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Prof. Dr. K. Bücher Leipzig,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Prof. Dr. G. F. Knapp, Straßburg,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Geh. Oberregierungsrat Prof. Dr. J. Post, Berlin,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Prof. Dr. G. Schmoller, Berlin,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Prof. Dr., M. Sering, Berlin,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Prof. Dr. M . Weber, Heidelberg.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Liste zeigt, welchen Einfluss Merton und sein Institut für Gemeinwohl zur damaligen Zeit hatte. Erwähnenswert ist auch, dass diese Leute Merton schon eine Zusage gaben, als die Pläne der Akademie und ihre Ausrichtung zu diesem Zeitpunkt noch nicht endgültig geklärt waren und viel mehr der Name Merton den Ausschlag gab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang hatte die Akademie acht Dozenten, zwei für Nationalökonomie, Soziologie und verwandte Gebiete, zwei für öffentliches,  privates und Handelsrecht, einen für Handelsgeographie, einen für Handelswissenschaften im engeren Sinne und zwei für neuere Sprachen. 2 Dazu kamen noch Gastdozenten, auch aus anderen Universitäten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Verbindung zum Institut blieb weiter sehr stark bestehen und so hatten viele „wissenschaftliche Beamte“ des Instituts Lehrtätigkeiten an der Akademie, hauptsächlich in sozialen Gebieten, diese  sie auch in den verschiedenen wohltätigen Einrichtungen praktisch anwenden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die stetig steigende Zahl an Immatrikulationen entwickelte sich die Handelsakademie weiter und so konnte sie 1907 in einen, durch die Jügelstiftung finanzierten, Neubau (Jügelhaus) umziehen. Auch veränderte sich der Charakter des Lehrplans, die Volkswirtschaft wurde ausgebaut und es kamen neue Lehrstühle für Geschichte, Philosophie, Literatur, Germanistik und Wirtschaftsgeographie hinzu. Durch diese Neuausrichtung wurde allerdings von einigen die Gefahr gesehen, das die breite Fächerung an Bildungsangeboten dem eigentlichen Ziel, einer Ausbildung von Wirtschaftlern für konträr erachtet wurde.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Alexander Thierfeld</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Franz_Adickes&amp;diff=4651</id>
		<title>Franz Adickes</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Franz_Adickes&amp;diff=4651"/>
		<updated>2008-06-26T08:59:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Alexander Thierfeld: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Franz Adickes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte wichtige Person ist [[Franz Adickes]], der ehemalige Frankfurter Oberbügermeister. Durch den Vorschlag der Handelskammer eine Handelshochschule zu gründen, sah Merton 1897 seine Chance, seine Pläne im Rahmen einer Hochschule zu verwirklichen. So trat er an Adickes heran und sie beschlossen die Gründung der von der Handelskammer geforderten Handelshochschule - fasten ihren Forschungsauftrag aber weiter, so dass sie sich auch mit dem „Verhältnis von Kapital und Arbeit und ihrer Organisationen endlich der Fragen staatlicher und kommunaler Sozialpolitik“ zu wendeten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus entstand die 1901 gegründete [[Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften]], die eng mit dem von Merton gegründeten [[Institut für Gemeinwohl]] verbunden ist. Während sich Merton durch diese Gründung eine Verbesserung des Sozialwesen erhoffte, hatte Adickes immer das Fernziel einer Universität, und sprach auch sehr früh über andere Fakultäten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Franz Adickes'', eigentlich Franz Bourchard Ernst Adickes (* 19. Februar 1846 in Harsefeld bei Stade; † 4. Februar 1915 in Frankfurt am Main) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Adickes entstammte einem friesischen Bauerngeschlecht, dass sich Jahrhunderte in dem Gebiet zwischen Weser und Elbe zurückverfolgen lässt.&lt;br /&gt;
Sein Vater war Jurist und brachte es zum Amtsrichter in Lesum (Stadtteil von Bremen). Seine  Mutter brachte durch ihre Herkunft hugenottische Traditionen in die Familie, welche Franz Adickes zwar nicht religiös aber doch menschlich Zeit seines Lebens sehr beeinflusste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Adickes studierte Jura und hatte sehr früh den Wunsch nach einer akademischen Laufbahn, er machte sehr früh durch Publikationen im Bereich der Staatswissenschaft auf sich aufmerksam.&lt;br /&gt;
Da er sich in seinen Veröffentlichungen immer gegen eine fortdauernde Verwendung des römischen  Rechtes aussprach, wurde ihm die Chance auf eine wissenschaftliche Karriere verwehrt.&lt;br /&gt;
Adickes vollzog ohne großes Bedauern den Übergang in die kommunale Verwaltung. Nachdem er vier Jahre als Beigeordneter (zweiter Bürgermeister) in Dortmund gewirkt hatte wurde er  1877-1883 zum zweiten Bürgermeister  von Altona (Hamburger Stadtteil) gewählt und von 1883-1890  zum Oberbürgermeister.&lt;br /&gt;
1891 wurde er Nachfolger des Frankfurter Oberbürgermeisters Johannes von Miquel. Dieses Amt hatte er bis 1912 inne.&lt;br /&gt;
Durch seine verschiedenen Ämter und seinen Bildungsweg hatte Adickes früh die Möglichkeit, sich mit Kultur und Bildungsfragen auseinander zu setzen und als er nach Frankfurt kam, wurde ihm die Idee einer „Universitätsschöpfung“ als besonders krönendes Ziel vorgeführt1 &lt;br /&gt;
Von da an wendete er nach einer Zeit der Eingewöhnung und Einarbeitung einen Teil seiner Energie darauf. Die günstigen Umstände der damaligen Zeit und die Begegnung mit Wilhelm Merton ermöglichten es ihm sein Ziel weiter zu verfolgen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Alexander Thierfeld</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Institut_f%C3%BCr_Gemeinwohl&amp;diff=4650</id>
		<title>Institut für Gemeinwohl</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Institut_f%C3%BCr_Gemeinwohl&amp;diff=4650"/>
		<updated>2008-06-26T08:58:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Alexander Thierfeld: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Institut wurde 1890 von Wilhelm Merton gegründet und ab 1896 in eine G.m.b.H. umgewandelt, dabei erhielt sie ein Startkapital von 500.000 Mark, welches im Laufe der Zeit mehrmals aufgestockt wurde. Das Institut, so wie viele kleine Einrichtungen die daraus entstanden,  ermöglichten es  Merton sein soziales Engagement anonym wirken zu lassen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufgaben des Instituts sind im ersten Jahresbericht aus dem Jahre 1896/1897 sehr klar dargestellt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das Institut für Gemeinwohl verfolgt den Zweck, die jeweiligen sozialen und wirtschaftlichen Zustände zu untersuchen, was zur Lösung der dabei sich ergebenden Probleme von öffentlicher und privater Seite geschieht und geschehen kann, festzustellen, und die Ergebnisse seiner Untersuchungen weiteren Kreisen zugänglich zu machen. Dabei soll das Institut unabhängig nach oben und unten und frei von irgendeinem Partei- und Confessionsstandpunkt wirken. Mit Rücksicht darauf, das besonders auf dem Gebiete der Volkswirtschaft und Sozialpolitik  es dem theoretisch Gebildeten vielfach an der zur Erprobung seines Wissen nötigen praktischen Erfahrung fehlte, macht es das Institut sich zur besonderen Aufgabe, dem Theoretiker Einblick in Leben und Praxis zu gewähren, zum Teil dadurch, dass es selber Einrichtungen, die zugleich Studien und Übungszwecken zu dienen geeignet sind, ins Leben ruft. Diese Absichten des Instituts für Gemeinwohl [...] sind zum  Teil schon verwirklicht, teilweise sind Vorbereitungen zu ihrer Ausführung getroffen.“1&lt;br /&gt;
Durch diese Einrichtung versucht Merton zum einem den Menschen aktiv zu helfen. Ein paar Beispiele dafür sind Förderung von Kinderschutz, Arbeitswohnungswesen und juristische Hilfe für Jugendliche. In den Anfangsjahren wurden hauptsächlich die Beobachtungen sozialer Probleme eines der Kernbereiche. Eine der ersten großen Arbeiten des Instituts war dabei eine Enquête (Prüfung) über das Verhältnis des Grund und Bodens in deutschen Städten. Mit diesem Material hoffte man, Grundlagen für gemeinnützige und kommunale Bodenpolitik zu legen und den Arbeiterwohnungsbau zu stärken2. Auch war geplant, Beamte viel stärker in die Beobachtungen zu integrieren um ihnen ein besseres Bild von verschiedenen gesellschaftlichen Schichten vorzuführen. Ein weiterer Plan war es, diese Erlebnisse in Jahrbüchern festzuhalten, doch  es gab nur sehr wenige dieser Jahrbücher und bald wurde von solchen Studien nicht mehr geredet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurden für Staats- und Kommunalbeamte, Juristen, Techniker und Geschäftsleute Kurse angeboten, damit in den Betrieben Leute vorhanden waren, die die Arbeitsverhältnisse kannten.&lt;br /&gt;
Neben dieser rein pädagogischen Ausbildung wurden aber auch immer sozialwissenschaftlich interessante Arbeiten gefördert, solang diese nicht nur auf reiner Theorie beruhten. Dies war eine Eigenart von Merton, der ein gewisses Misstrauen gegen reine Theorie hatte und praktisches Arbeiten vorzog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die immer stärker werdende Tendenz sich akademisch im Institut zu betätigen entstand die Idee einer reinen Bildungseinrichtung, die sich mit der Thematik auseinander setzte. Dies wurde&lt;br /&gt;
später in der Akademie für Handels- und Sozialwissenschaften verwirklicht.&lt;br /&gt;
Eine andere Einrichtung die Ihren Ursprung im Institut hat, ist die Centrale für private Fürsorge. Diese 1899 gegründete  Einrichtung diente zur direkten Hilfe bei Arbeitslosigkeit und Armut, den Menschen sollte hier direkt geholfen werden, sei es mit einer direkten finanziellen Hilfe, der Förderung von Arbeitsplätzen oder ärztlicher Versorgung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Gründung wurden die Aufgaben mehr allgemein sozialpolitisch ausgerichtet und richteten sich bis an die Reichspolitik, von deren Einfluss Merton sich aber fern hielt, um weiter frei arbeiten zu können. Viel mehr sollte es als Ergänzung zu den caritativen staatlichen Einrichtungen dienen und auch die Aufmerksamkeit auf andere Bereiche lenken, die noch nicht abgedeckt waren. &lt;br /&gt;
Trotz ihres caritativen Charakter wurden hier aber Einrichtungen geschaffen, ohne die der weitere Verlauf der Universitätsgründung undenkbar gewesen wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurden für Staats- und Kommunalbeamte. Juristen, Techniker und Geschäftsleute Kurse angeboten, damit in den Betrieben Leute vorhanden sind, die die Arbeitsverhältnisse kennen.&lt;br /&gt;
Neben dieser rein pädagogischen Ausbildung wurden aber auch immer sozialwissenschaftlich Interessante Arbeiten gefördert, solang diese nicht nur auf reiner Theorie beruhten. Dies war eine Eigenart von Merton, der ein gewisses Misstrauen gegen reine Theorie hatte.&lt;br /&gt;
Durch die immer stärker werdende Tendenz sich akademisch im Institut zu betätigen entstand die Idee einer reinen Bildungseinrichtung, die sich mit der Thematik auseinander setze. Dies wurde später in der Akademie für Handels- und Sozialwissenschaften verwirklicht.&lt;br /&gt;
Eine andere Einrichtung die Ihren Ursprung im Institut hat ist die Centrale für private Fürsorge. Diese Einrichtung dient zur direkten Hilfe bei Arbeitslosigkeit und Armut, den Menschen soll hier direkt geholfen werden, sei es mit einer direkten Finanziellen Hilfe, der Förderung von Arbeitsplätzen oder ärztlicher   Versorgung.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Alexander Thierfeld</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Institut_f%C3%BCr_Gemeinwohl&amp;diff=4649</id>
		<title>Institut für Gemeinwohl</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Institut_f%C3%BCr_Gemeinwohl&amp;diff=4649"/>
		<updated>2008-06-26T08:57:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Alexander Thierfeld: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Institut wurde 1890 von Wilhelm Merton gegründet und ab 1896 in eine G.m.b.H. umgewandelt, dabei erhielt sie ein Startkapital von 500.000 Mark, welches im Laufe der Zeit mehrmals aufgestockt wurde. Das Institut, so wie viele kleine Einrichtungen die daraus entstanden,  ermöglichten es  Merton sein soziales Engagement anonym wirken zu lassen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufgaben des Instituts sind im ersten Jahresbericht aus dem Jahre 1896/1897 sehr klar dargestellt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das Institut für Gemeinwohl verfolgt den Zweck, die jeweiligen sozialen und wirtschaftlichen Zustände zu untersuchen, was zur Lösung der dabei sich ergebenden Probleme von öffentlicher und privater Seite geschieht und geschehen kann, festzustellen, und die Ergebnisse seiner Untersuchungen weiteren Kreisen zugänglich zu machen. Dabei soll das Institut unabhängig nach oben und unten und frei von irgendeinem Partei- und Confessionsstandpunkt wirken. Mit Rücksicht darauf, das besonders auf dem Gebiete der Volkswirtschaft und Sozialpolitik  es dem theoretisch Gebildeten vielfach an der zur Erprobung seines Wissen nötigen praktischen Erfahrung fehlte, macht es das Institut sich zur besonderen Aufgabe, dem Theoretiker Einblick in Leben und Praxis zu gewähren, zum Teil dadurch, dass es selber Einrichtungen, die zugleich Studien und Übungszwecken zu dienen geeignet sind, ins Leben ruft. Diese Absichten des Instituts für Gemeinwohl [...] sind zum  Teil schon verwirklicht, teilweise sind Vorbereitungen zu ihrer Ausführung getroffen.“1&lt;br /&gt;
Durch diese Einrichtung versucht Merton zum einem den Menschen aktiv zu helfen. Ein paar Beispiele dafür sind Förderung von Kinderschutz, Arbeitswohnungswesen und juristische Hilfe für Jugendliche. In den Anfangsjahren wurden hauptsächlich die Beobachtungen sozialer Probleme eines der Kernbereiche. Eine der ersten großen Arbeiten des Instituts war dabei eine Enquête (Prüfung) über das Verhältnis des Grund und Bodens in deutschen Städten. Mit diesem Material hoffte man, Grundlagen für gemeinnützige und kommunale Bodenpolitik zu legen und den Arbeiterwohnungsbau zu stärken2. Auch war geplant, Beamte viel stärker in die Beobachtungen zu integrieren um ihnen ein besseres Bild von verschiedenen gesellschaftlichen Schichten vorzuführen. Ein weiterer Plan war es, diese Erlebnisse in Jahrbüchern festzuhalten, doch  es gab nur sehr wenige dieser Jahrbücher und bald wurde von solchen Studien nicht mehr geredet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurden für Staats- und Kommunalbeamte, Juristen, Techniker und Geschäftsleute Kurse angeboten, damit in den Betrieben Leute vorhanden waren, die die Arbeitsverhältnisse kannten.&lt;br /&gt;
Neben dieser rein pädagogischen Ausbildung wurden aber auch immer sozialwissenschaftlich interessante Arbeiten gefördert, solang diese nicht nur auf reiner Theorie beruhten. Dies war eine Eigenart von Merton, der ein gewisses Misstrauen gegen reine Theorie hatte und praktisches Arbeiten vorzog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die immer stärker werdende Tendenz sich akademisch im Institut zu betätigen entstand die Idee einer reinen Bildungseinrichtung, die sich mit der Thematik auseinander setzte. Dies wurde&lt;br /&gt;
später in der Akademie für Handels- und Sozialwissenschaften verwirklicht.&lt;br /&gt;
Eine andere Einrichtung die Ihren Ursprung im Institut hat, ist die Centrale für private Fürsorge. Diese 1899 gegründete  Einrichtung diente zur direkten Hilfe bei Arbeitslosigkeit und Armut, den Menschen sollte hier direkt geholfen werden, sei es mit einer direkten finanziellen Hilfe, der Förderung von Arbeitsplätzen oder ärztlicher Versorgung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Gründung wurden die Aufgaben mehr allgemein sozialpolitisch ausgerichtet und richteten sich bis an die Reichspolitik, von deren Einfluss Merton sich aber fern hielt, um weiter frei arbeiten zu können. Viel mehr sollte es als Ergänzung zu den caritativen staatlichen Einrichtungen dienen und auch die Aufmerksamkeit auf andere Bereiche lenken, die noch nicht abgedeckt waren. &lt;br /&gt;
Trotz ihres caritativen Charakter wurden hier aber Einrichtungen geschaffen, ohne die der weitere Verlauf der Universitätsgründung undenkbar gewesen wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurden für Staats- und Kommunalbeamte. Juristen, Techniker und Geschäftsleute Kurse angeboten, damit in den Betrieben Leute vorhanden sind, die die Arbeitsverhältnisse kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dieser rein pädagogischen Ausbildung wurden aber auch immer sozialwissenschaftlich Interessante Arbeiten gefördert, solang diese nicht nur auf reiner Theorie beruhten. Dies war eine Eigenart von Merton, der ein gewisses Misstrauen gegen reine Theorie hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die immer stärker werdende Tendenz sich akademisch im Institut zu betätigen entstand die Idee einer reinen Bildungseinrichtung, die sich mit der Thematik auseinander setze. Dies wurde später in der Akademie für Handels- und Sozialwissenschaften verwirklicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Einrichtung die Ihren Ursprung im Institut hat ist die Centrale für private Fürsorge. Diese Einrichtung dient zur direkten Hilfe bei Arbeitslosigkeit und Armut, den Menschen soll hier direkt geholfen werden, sei es mit einer direkten Finanziellen Hilfe, der Förderung von Arbeitsplätzen oder ärztlicher   Versorgung.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Alexander Thierfeld</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Wilhelm_Merton&amp;diff=4648</id>
		<title>Wilhelm Merton</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Wilhelm_Merton&amp;diff=4648"/>
		<updated>2008-06-26T08:57:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Alexander Thierfeld: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Wilhelm Merton ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Persönlichkeit, ohne die es nie zur Universitätsgründung gekommen wäre, ist der Frankfurter Unternehmer [[Wilhelm Merton]]. Merton war ein hervorragender Geschäftsmann, dessen Firma mit Rohstoffen und Bergbau sehr erfolgreich war. Auch wenn er viel zur Versachlichung und Rationalisierung in seinem Unternehmen beigetragen hat, hat er nie vergessen, dass es immer Menschen sind, die für ihn arbeiten. Er engagierte sich sehr stark, um soziale Probleme der Menschen zu lösen und gründete 1891 das [[Institut für Gemeinwohl]]. Der Auftrag dieses Institutes war es eigentlich den Menschen direkt im Einzelfall zu helfen aber immer mehr wurden die Ursachen für soziale Missstände erforscht. So kam er zu der Auffassung, dass ein Grund für die sozialen Probleme eine hauptsächlich formal-juristische politische Elite ist, die nicht mit wirtschaftlichen oder sozialen Fragen vertraut ist. Durch eine Stärkung der sozialen Wissenschaften sah er so eine Möglichkeit zur Verbesserung der allgemeinen Lage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Merton (bis 1856  William Moses, danach bis 1899 William Merton ab 1899 Wilhelm Merton) wurde am 14. Mai 1848 in Frankfurt am Main geboren.&lt;br /&gt;
Er war das achte von neun Kinder wobei nur sieben Kinder das erwachsenen Alter erreichten.&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1856 nahm die Familie den Namen Merton an, weil der Vorname Moses als Nachname ungeeignet schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Vater waren Raphael Lyon Moses (ab 1856 Ralph Merton)&lt;br /&gt;
Ralph Merton entstammte einer wohlhabenden Londoner Familie, von dort er 1834 im Alter von 17 Jahren nach Frankfurt einwanderte. &lt;br /&gt;
In Frankfurt absolvierte er eine Lehre in der Firma von Philipp Abraham Cohen, der „Handlung für Metallwaren, Wechsel, Kommission &amp;amp; Spedition“. &lt;br /&gt;
Mit 20 Jahren heiratet er die 18 jährige Sara Amelie Cohen, die 1818 in Hannover geboren wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Jugendjahre:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Mertons Jugendjahre sind weder durch große Taten noch durch  ein großes Engagement gekennzeichnet. Er absolvierte das Gymnasium mit mäßigem Erfolg und arbeitete zum einen bei Henry R. Merton &amp;amp; Co in London und zum anderen im Geschäft seines Großvaters.&lt;br /&gt;
1870 fängt er eine Banklehre bei der neu gegründeten Deutschen Bank in Berlin an. Bis zu seinem 25. Lebensjahr führte er „das Leben eines reichen, durch nichts gebundenen jungen Mannes“ und amüsierte sich im gesellschaftlichen Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ändert sich radikal, als sein bisheriges Leben durch eine schwere Lungenentzündung ins Schwanken gerät, er schwebte eine Zeit lang zwischen Leben und Tod. Dieses Erlebnis führte zu einer Zäsur in seinem Leben und änderte sein Verhalten von dem einen auf den anderen Tag radikal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1876 kehrte Merton endgültig nach Frankfurt zurück  und heiratet ein Jahr später  Henriette Caroline Emma Ladenburg, die Tochter des angesehenen Bankiers Emil Ladenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Merton weiter verstehen muss man auch allerdings auch betrachten, wie er sein Vermögen erworben hat und welches ihm erst seine gemeinnützigen Einrichtungen ermöglichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Metallgesellschaft:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Verbindungen der Familie Cohen zum Königshaus Hannover wurde  Mertons Großvater  Philipp Abraham Cohen zum „Kgl. hannover'schen Bergfaktor“ ernannt, dieser Titel ging nach dem Tode von Cohen auf dessen Schwiegersohn über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henry Merton, der älteste Bruder von Wilhelm, befasste sich bereits in London mit dem Handel von Metallen und durch das langsam schwächer werdende Bankgeschäft kam es zu einem Abkommen zwischen der Firma Henry R. Merton &amp;amp; Co und dem Frankfurter Geschäft. Ab 1873 wurden die Gewinne beider Firmen jährlich  „zusammengeworfen“ und nach den jeweiligen  Beteiligungen verteilt.&lt;br /&gt;
1876 übernahm  Wilhelm Merton von seinem Bruder Zachary die Stelle als Miteigner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beteiligung an diesem Unternehmen bekam Wilhelm seinen ersten Einblick in den Metallhandel sowie in die Organisation großer Betriebe, zwei Punkte die für seinen späteren Lebensweg entscheidend waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Rückzug seines Vater aus dem Geschäft übernahm er dieses und gründete 1881 die Metallgesellschaft als Aktiengesellschaft zusammen mit Leo Ellinger (1852-1916) und Zachary Hochschild (1854-1912). Durch den Übergang von einem Familienunternehmen in ein großes Handelsgebilde entstand eine große Dynamik und wuchs bald zu einem der größten Firmen auf diesem Sektor an. Merton verfolgte allerdings bei der Gründung der Aktiengesellschaft auch persönliche Interessen, dabei sollte die Firma unabhängig von einzelnen Personen und Namen weiter bestehen können und auch die Anonymität hatte für Merton immer einen gewissen Reiz.1  Zu dem war ein allgemein gehaltener Name besser um später die Firma um neue Teilbereiche zu erweitern.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Alexander Thierfeld</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Die_Gr%C3%BCndung&amp;diff=4647</id>
		<title>Die Gründung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Die_Gr%C3%BCndung&amp;diff=4647"/>
		<updated>2008-06-26T08:55:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Alexander Thierfeld: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mit dem königlichen Erlass begann man sofort die Gründung in die Wege zu leiten. Es wurden Wohnmöglichkeiten für Studenten geschaffen und günstige Hypotheken für Häuser mit Studentenwohnungen vergeben, um so schnell wie möglich einen funktionierenden Hochschulbetrieb in die Wege zu leiten  und auch, damit die hohen Frankfurter Preise die Studenten nicht abschreckten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Franz Adickes, der zwei Jahre zuvor das Amt des Oberbürgermeisters an seinen Nachfolger Georg Voigt (1866 – 1927) abgegeben hatte, arbeitete trotz seiner immer schlechter werdenden Gesundheit weiter aktiv. Durch die Satzung des Großen Rates und des Kuratorium hatte immer der jeweilige Oberbürgermeister den Vorsitz. Durch einen Antrag beim Verwaltungsausschuss der Akademie unterbreitete er die Bitte bei dem preußischen Kultusminister, dass er „bis auf weiteres“ den Vorsitz inne habe. Dabei wurde der neue Oberbürgermeister Voigt erster und Wilhelm Merton zweiter Stellvertreter. Diese Sitzung fand am 12. Juni 1914 statt. Die zweite Sitzung am 29. Juni 1914, in der die abschließende Besprechung stattfand, war zugleich auch der Tag der Schüsse von Sarajevo, bei denen der österreichische  Thronfolger Franz Ferdinand starb und der erste Weltkrieg begann. Die Planung für den Festakt zur Universitätsgründung fiel von diesen Ereignissen überschattet aus, doch durch den starken patriotischen Gedanken und den Glauben an einen schnellen Sieg gingen die technisch-administrativen Vorgänge weiter, ohne stark durch die politische Lage beeinflusst zu werden. &lt;br /&gt;
Die Besetzung des Lehrkörpers erfolgte in der Anfangsphase hauptsächlich durch die Übernahme von Dozenten aus inzwischen der Universität eingegliederten Einrichtungen,  also dem Personal aus der Akademie, den naturwissenschaftlichen Instituten und den medizinischen Einrichtungen. Doch schon allein um den Ruf der Universität im Vergleich zu den anderen Universitäten zu verbessern sollten auch neue Dozenten geholt werden. Dies war für Adickes ein Grundgedanke, um die von ihm so hart erarbeitete Gründung zu einem Höhepunkt zu führen. Unterstützt durch die Leiter und das Kultusministerium begannen 1914 schon die ersten Verhandlungen. Dabei holte er sich Rat bei dem Dozentenkollegium der Akademie, gerade bei philosophischen und nationalökonomischen Fragen und bei dem Direktorenkollegium des städtischen Krankenhauses für medizinische Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Fragen über  die Jurisprudenz konnte er sich auf sein eigenes Fachwissen verlassen.1  So führte Adickes auch die ersten Verhandlungen, trotz fortgeschrittener Krankheit und fast vollständiger Erblindung, selbst und trotz großem finanziellen Entgegenkommen gab es doch einige Absagen, hauptsächlich auf Grund der noch nicht fertig gestellten Universität. Aber auch die durch den Krieg angespannte Lage und durch Einspruch durch das Ministerium gab es Schwierigkeiten bei der Besetzung mit Dozenten von anderen preußischen Universitäten. Ein weiterer Punkt, der bei der Gründung außen vor gelassen wurde, war der Name der Universität. Es gab zwar schon sehr früh die Idee, die Universität nach Goethe zu benennen, doch dieser Vorschlag fand in Berlin keine große Begeisterung. Eine andere Idee war die Universität nach Johann Christian Senckenberg zu benennen, oder Senckenberg-Goethe- Universität. Auch der Name Adickes fiel sehr früh, doch es war undenkbar, der Universität noch zu Lebzeiten seinen Namen zu geben. Auch Kaiser-Friedrich-Universität war im Gespräch. Der Begriff Stiftungsuniversität war nicht möglich, da es sonst nicht klar wäre, das es sich dabei um Veranstaltung nach Recht und Status des Staats war.2  Sie wurde dann ohne besonderen Namenszusatz als königliche Universität Frankfurt am Main geführt. Erst ab 1932 wurde sie in Johann Wolfgang Goethe Universität umbenannt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Alexander Thierfeld</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Weg_zu_einer_Universit%C3%A4t&amp;diff=4646</id>
		<title>Der Weg zu einer Universität</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Weg_zu_einer_Universit%C3%A4t&amp;diff=4646"/>
		<updated>2008-06-26T08:54:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Alexander Thierfeld: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Nachdem es durch die Handelsakademie inzwischen eine Einrichtung für höhere Bildung gab fehlte der Stadt weiterhin eine Möglichkeit der Ärzteausbildung. Schon 1895 hatte Adickes seine Pläne einer „Hohen Schule der Medizin“ dem Frankfurter Magistrat niedergelegt, doch erst 1902 versuchte er mit dem preußischen Kultusminister darüber zu verhandeln. Dank großem Engagement der Frankfurter Bürger wäre die Eröffnung einer Akademie für praktische Medizin möglich, doch versuchte Adickes ein Promotionsrecht für diese Einrichtung zu erwirken. Auch wenn das preußische Ministerium in vielen Punkten den Frankfurter Vorschlägen nachgab, ergab sich keine Chance, diese Rechte zu erlangen. 1905 wurden diese Ideen vollständig abgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der gleichen Zeit hatte allerdings die Handelsakademie sich durch Stiftungsgelder stark mit Lehrstühlen vergrößern können und durch eine große Erbschaft von der Familie Jügel war auch genügend Kapital zur Erweiterung vorhanden. Eigentlich war dieses Geld für Armen- und Krankenpflege oder das Schul- und Unterrichtswesen gedacht. Adickes wusste als Vorsitzender der Kommission zur Testamentsverwaltung diese Formulierung so umzudeuten, dass das Geld zur: „Errichtung und Unterhaltung einer allgemeinen öffentlichen akademischen Unterrichtsanstalt für die Gebiete der Geschichte, der Philosophie und der deutschen Sprache sowie der Literatur“1 dienen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der gleichen Zeit wurde damit begonnen, die verschiedenen wissenschaftlichen Einrichtungen durch Grundstückstausch, Verkäufe, städtische Zuzahlungen usw. alle zusammen zu legen. Allen voran die zur Senckenbergstiftung gehörenden Einrichtungen, den physikalischen Verein und die Handelsakademie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adickes versuchte dabei immer aus dem Hintergrund heraus seinen Plan von einer Universität umzusetzen. Durch die Idee einer reinen Stiftungsuniversität hätte man im Gegensatz zu Staats- Universitäten eine selbständige Vermögensverwaltung und die einzelnen Organe konnten bei der Berufung von Lehrstühlen mitwirken. Durch diese Freiheiten erwirkte Adickes die Zustimmung der einzelnen Einrichtungen, vor allem der Handelsakademie und des physikalischen Vereins&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
Die Idee aus der Akademie eine Universität zu gründen wurde zwar schon vorher besprochen, doch gab es einige Widersprüche, vor allem weil verschiedene Personen davon ausgingen, dass dies zu einer Schädigung der Kernbereiche der Akademie führen würde.&lt;br /&gt;
Als die ersten Ideen publik gemacht wurden kam es zuerst zu stark negativen Aussagen, vor allem wurde in der Presse zum Teil latent antisemitisch über den „jüdisch-demokratischen Geist“ in Frankfurt aber auch  über eine neue Stätte des Kathedersozialimus und das Fehlen einer theologischen Fakultät berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Universitäten und Universitätsstädte schlossen sich den Bedenken sehr schnell an, vor allem Marburg ist hier zu nennen. Die in Marburg erscheinende Oberhessiche Zeitung schrieb: „Die Angelegenheit geht, darüber täuscht sich niemand, Marburg an den Lebensnerv“.2  Dies beschreibt die Stimmung sehr gut und auch viele andere süddeutsche Universitäten stellten sich kollektiv gegen die Pläne einer Universitätsgründung. Die hessische Regierung hielt sich bei dieser Diskussion demonstrativ heraus und verwies auf die Zugehörigkeit von Frankfurt an Preußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei versuchte das preußische Parlament die Gründung der Universität zu verhindern. Es gab    &lt;br /&gt;
mehrere Gründe, die vor allem in den konservativen Parteien eine Rolle spielte, zum einen, dass eine kommunale Universität den Einflüssen der Region unterliegen würde und es damit keine Freiheit der Lehre gebe. Die war wohl auf die starke Sozialdemokratie in Frankfurt bezogen. Zum anderen auch, dass eine Großstadt kein geeigneter Ort für eine Universitätsgründung wäre, interessanterweise argumentierten andere Politiker genau mit dem Gegenteil. So sollten die Studenten „etwas von dem großen Hauch moderner Zeit berührt werden“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Diskussion war allerdings durch das preußische Wahlrecht, bei dem die Entscheidung beim König lag wenig ausschlaggebend und so zeigte sich die Regierung wenig beeindruckt. Der preußische Kultusminister August von Trott zu Solz (1855–1938) zeigte aber von Anfang an eine freundliche Haltung zu der Idee einer Universitätsgründung. Diese war aber nur als staatliche Universität möglich, da es trotz aller Vorbehalte des liberal-konservativen Flügel im Parlament, diese es wegen der Gründung einer Universität nicht  zu einen Bruch mit der Regierung komme lassen würde. Aber auch aus dem Frankfurter Parlament war die Stimmung klar gegen die Gründung. Die Sozialdemokraten wollten die inzwischen gesammelten Spenden lieber wohltätigen Zwecken zuwenden, als  für die Universität, gegen die sie als preußische Gründung eh eine Abneigung hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptsächlich durch sein starkes Engagement konnten Adickes und die anderen Befürworter der Universität die Gründung weiter voran treiben. Durch viele Denkschriften und Reden konnte Adickes langsam der Opposition den Wind aus den Segeln nehmen. Die Zustimmung einzelner Stifter erhielt Adickes allerdings erst, nachdem gesichert war, dass es keine Bindung an religiöse Bekenntnisse gab, somit hatten jüdische Gelehrte die Möglichkeit die Lehrstühle zu besetzen und  nicht systematisch zurückgesetzt zu werden, wie es an anderen  Universitäten üblich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Fehlen religiöser Bekenntnis bedeutete dies für die Berufung auf einen Lehrstuhl, dass nicht wie üblich die Fakultäten Vorschläge bei dem Minister einreichten und dieser dann die Ernennung durchführte. Viel mehr sollte es Verhandlungen in einem großen Rat bzw. im kleinen geschäftsführenden Ausschuss (später Kuratorium genannt) geben, damit wurde auf die Wünsche der Stifter eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aller Widerstände zum Trotz und nach vielen Vorleistungen genehmigte Wilhelm II. am 10. Juni 1914 die Errichtung und Eröffnung einer Universität zu Frankfurt am Main für das Winterhalbjahr 1914/15.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Alexander Thierfeld</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Weg_zu_einer_Universit%C3%A4t&amp;diff=4645</id>
		<title>Der Weg zu einer Universität</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Weg_zu_einer_Universit%C3%A4t&amp;diff=4645"/>
		<updated>2008-06-26T08:54:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Alexander Thierfeld: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Nachdem es durch die Handelsakademie inzwischen eine Einrichtung für höhere Bildung gab fehlte der Stadt weiterhin eine Möglichkeit der Ärzteausbildung. Schon 1895 hatte Adickes seine Pläne einer „Hohen Schule der Medizin“ dem Frankfurter Magistrat niedergelegt, doch erst 1902 versuchte er mit dem preußischen Kultusminister darüber zu verhandeln. Dank großem Engagement der Frankfurter Bürger wäre die Eröffnung einer Akademie für praktische Medizin möglich, doch versuchte Adickes ein Promotionsrecht für diese Einrichtung zu erwirken. Auch wenn das preußische Ministerium in vielen Punkten den Frankfurter Vorschlägen nachgab, ergab sich keine Chance, diese Rechte zu erlangen. 1905 wurden diese Ideen vollständig abgewiesen.&lt;br /&gt;
In der gleichen Zeit hatte allerdings die Handelsakademie sich durch Stiftungsgelder stark mit Lehrstühlen vergrößern können und durch eine große Erbschaft von der Familie Jügel war auch genügend Kapital zur Erweiterung vorhanden. Eigentlich war dieses Geld für Armen- und Krankenpflege oder das Schul- und Unterrichtswesen gedacht. Adickes wusste als Vorsitzender der Kommission zur Testamentsverwaltung diese Formulierung so umzudeuten, dass das Geld zur: „Errichtung und Unterhaltung einer allgemeinen öffentlichen akademischen Unterrichtsanstalt für die Gebiete der Geschichte, der Philosophie und der deutschen Sprache sowie der Literatur“1 dienen sollte.&lt;br /&gt;
In der gleichen Zeit wurde damit begonnen, die verschiedenen wissenschaftlichen Einrichtungen durch Grundstückstausch, Verkäufe, städtische Zuzahlungen usw. alle zusammen zu legen. Allen voran die zur Senckenbergstiftung gehörenden Einrichtungen, den physikalischen Verein und die Handelsakademie.&lt;br /&gt;
Adickes versuchte dabei immer aus dem Hintergrund heraus seinen Plan von einer Universität umzusetzen. Durch die Idee einer reinen Stiftungsuniversität hätte man im Gegensatz zu Staats- Universitäten eine selbständige Vermögensverwaltung und die einzelnen Organe konnten bei der Berufung von Lehrstühlen mitwirken. Durch diese Freiheiten erwirkte Adickes die Zustimmung der einzelnen Einrichtungen, vor allem der Handelsakademie und des physikalischen Vereins.&lt;br /&gt;
Die Idee aus der Akademie eine Universität zu gründen wurde zwar schon vorher besprochen, doch gab es einige Widersprüche, vor allem weil verschiedene Personen davon ausgingen, dass dies zu einer Schädigung der Kernbereiche der Akademie führen würde.&lt;br /&gt;
Als die ersten Ideen publik gemacht wurden kam es zuerst zu stark negativen Aussagen, vor allem wurde in der Presse zum Teil latent antisemitisch über den „jüdisch-demokratischen Geist“ in Frankfurt aber auch  über eine neue Stätte des Kathedersozialimus und das Fehlen einer theologischen Fakultät berichtet.&lt;br /&gt;
Andere Universitäten und Universitätsstädte schlossen sich den Bedenken sehr schnell an, vor allem Marburg ist hier zu nennen. Die in Marburg erscheinende Oberhessiche Zeitung schrieb: „Die Angelegenheit geht, darüber täuscht sich niemand, Marburg an den Lebensnerv“.2  Dies beschreibt die Stimmung sehr gut und auch viele andere süddeutsche Universitäten stellten sich kollektiv gegen die Pläne einer Universitätsgründung. Die hessische Regierung hielt sich bei dieser Diskussion demonstrativ heraus und verwies auf die Zugehörigkeit von Frankfurt an Preußen.&lt;br /&gt;
Dabei versuchte das preußische Parlament die Gründung der Universität zu verhindern. Es gab    &lt;br /&gt;
mehrere Gründe, die vor allem in den konservativen Parteien eine Rolle spielte, zum einen, dass eine kommunale Universität den Einflüssen der Region unterliegen würde und es damit keine Freiheit der Lehre gebe. Die war wohl auf die starke Sozialdemokratie in Frankfurt bezogen. Zum anderen auch, dass eine Großstadt kein geeigneter Ort für eine Universitätsgründung wäre, interessanterweise argumentierten andere Politiker genau mit dem Gegenteil. So sollten die Studenten „etwas von dem großen Hauch moderner Zeit berührt werden“.&lt;br /&gt;
Diese Diskussion war allerdings durch das preußische Wahlrecht, bei dem die Entscheidung beim König lag wenig ausschlaggebend und so zeigte sich die Regierung wenig beeindruckt. Der preußische Kultusminister August von Trott zu Solz (1855–1938) zeigte aber von Anfang an eine freundliche Haltung zu der Idee einer Universitätsgründung. Diese war aber nur als staatliche Universität möglich, da es trotz aller Vorbehalte des liberal-konservativen Flügel im Parlament, diese es wegen der Gründung einer Universität nicht  zu einen Bruch mit der Regierung komme lassen würde. Aber auch aus dem Frankfurter Parlament war die Stimmung klar gegen die Gründung. Die Sozialdemokraten wollten die inzwischen gesammelten Spenden lieber wohltätigen Zwecken zuwenden, als  für die Universität, gegen die sie als preußische Gründung eh eine Abneigung hatten.&lt;br /&gt;
Hauptsächlich durch sein starkes Engagement konnten Adickes und die anderen Befürworter der Universität die Gründung weiter voran treiben. Durch viele Denkschriften und Reden konnte Adickes langsam der Opposition den Wind aus den Segeln nehmen. Die Zustimmung einzelner Stifter erhielt Adickes allerdings erst, nachdem gesichert war, dass es keine Bindung an religiöse Bekenntnisse gab, somit hatten jüdische Gelehrte die Möglichkeit die Lehrstühle zu besetzen und  nicht systematisch zurückgesetzt zu werden, wie es an anderen  Universitäten üblich war.&lt;br /&gt;
Durch das Fehlen religiöser Bekenntnis bedeutete dies für die Berufung auf einen Lehrstuhl, dass nicht wie üblich die Fakultäten Vorschläge bei dem Minister einreichten und dieser dann die Ernennung durchführte. Viel mehr sollte es Verhandlungen in einem großen Rat bzw. im kleinen geschäftsführenden Ausschuss (später Kuratorium genannt) geben, damit wurde auf die Wünsche der Stifter eingegangen.&lt;br /&gt;
Aller Widerstände zum Trotz und nach vielen Vorleistungen genehmigte Wilhelm II. am 10. Juni 1914 die Errichtung und Eröffnung einer Universität zu Frankfurt am Main für das Winterhalbjahr 1914/15.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Alexander Thierfeld</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Die_Gr%C3%BCndung&amp;diff=4275</id>
		<title>Die Gründung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Die_Gr%C3%BCndung&amp;diff=4275"/>
		<updated>2008-03-31T16:38:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Alexander Thierfeld: Die Seite wurde neu angelegt: Die Gründung der Universität Frankfurt am Main  Mit dem königlichen Erlass begann man sofort die Gründung in die Wege zu leiten. Es wurden Wohnmöglichkeiten für S...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Gründung der Universität Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem königlichen Erlass begann man sofort die Gründung in die Wege zu leiten. Es wurden Wohnmöglichkeiten für Studenten geschaffen und günstige Hypotheken für Häuser mit Studentenwohnungen vergeben, um so schnell wie möglich einen funktionierenden Hochschulbetrieb in die Wege zu leiten  und auch, damit die hohen Frankfurter Preise die Studenten nicht abschreckten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Franz Adickes, der zwei Jahre zuvor das Amt des Oberbürgermeisters an seinen Nachfolger Georg Voigt (1866 – 1927) abgegeben hatte, arbeitet trotz seiner immer schlechter werdenden Gesundheit weiter aktiv. Durch die Satzung des Großen Rates und des Kuratoriums hatte immer der jeweilige Oberbürgermeister den Vorsitz. Durch einen Antrag beim Verwaltungsausschuss der Akademie unterbreitete er die Bitte bei dem preußischen Kultusminister, dass er „bis auf weiteres“ den Vorsitz inne habe. Dabei wurde der neue Oberbürgermeister Voigt erster und Wilhelm Merton zweiter Stellvertreter. Diese Sitzung fand am 12. Juni 1914 statt. Die zweite Sitzung am 29. Juni 1914, in der die abschließende Besprechung stattfand, war zugleich auch der Tag der Schüsse von Sarajevo, bei denen der österreichische  Thronfolger Franz Ferdinand starb und der erste Weltkrieg begann. Die Planung für den Festakt zur Universitätsgründung fiel von diesen Ereignissen überschattet aus, doch durch den starken patriotischen Gedanken und den Glauben an einen schnellen Sieg gingen die technisch-administrativen Vorgänge weiter, ohne stark durch die politische Lage beeinflusst zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Besetzung des Lehrkörpers erfolgte in der Anfangsphase hauptsächlich durch die Übernahme von Dozenten aus inzwischen der Universität eingegliederten Einrichtungen,  also dem Personal aus der Akademie, den naturwissenschaftlichen Instituten und den medizinischen Einrichtungen. Doch schon allein um den Ruf der Universität im Vergleich zu den anderen Universitäten zu verbessern sollten auch neue Dozenten geholt werden. Dies war für Adickes ein Grundgedanke, um die von ihm so hart erarbeitete Gründung zu einem Höhepunkt zu führen. Unterstützt durch die Leiter und das Kultusministerium begannen 1914 schon die ersten Verhandlungen. Dabei holte er sich Rat bei dem Dozentenkollegium der Akademie, gerade bei philosophischen und nationalökonomischen Fragen und bei dem Direktorenkollegiums des städtischen Krankenhauses für medizinische Fragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Fragen über  die Jurisprudenz konnte er sich auf sein eigenes Fachwissen verlassen.1  So führte Adickes auch die ersten Verhandlungen, trotz fortgeschrittener Krankheit und fast vollständiger Erblindung, selbst und trotz großem finanziellen Entgegenkommen gab es doch einige Absagen, hauptsächlich auf Grund der noch nicht fertig gestellten Universität. Aber auch die durch den Krieg angespannte Lage und durch Einspruch durch das Ministerium gab es Schwierigkeiten bei der Besetzung mit Dozenten von anderen preußischen Universitäten. Ein weiterer Punkt, der bei der Gründung außen vor gelassen wurde, war der Name der Universität. Es gab zwar schon sehr früh die Idee, die Universität nach Goethe zu benennen, doch dieser Vorschlag fand in Berlin keine große Begeisterung. Eine andere Idee war die Universität nach Johann Christian Senckenberg zu benennen, oder Senckenberg-Goethe- Universität. Auch der Name Adickes fiel sehr früh, doch es war undenkbar, der Universität noch zu Lebzeiten seinen Namen zu geben. Auch Kaiser-Friedrich-Universität war im Gespräch. Der Begriff Stiftungsuniversität war nicht möglich, da es sonst nicht klar wäre, das es sich dabei um Veranstaltung nach Recht und Status des Staats war.2  Sie wurde dann ohne besonderen Namenszusatz als königliche Universität Frankfurt am Main geführt. Erst ab 1932 wurde sie in Johann Wolfgang Goethe Universität umbenannt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Alexander Thierfeld</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Weg_zu_einer_Universit%C3%A4t&amp;diff=4274</id>
		<title>Der Weg zu einer Universität</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Weg_zu_einer_Universit%C3%A4t&amp;diff=4274"/>
		<updated>2008-03-31T16:38:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Alexander Thierfeld: Die Seite wurde neu angelegt: Der Weg zur Universität  Nachdem es durch die Handelsakademie inzwischen eine Einrichtung für höhere Bildung gab fehlte der Stadt weiterhin eine Möglichkeit der Är...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Weg zur Universität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem es durch die Handelsakademie inzwischen eine Einrichtung für höhere Bildung gab fehlte der Stadt weiterhin eine Möglichkeit der Ärzteausbildung. Schon 1895 hatte Adickes seine Pläne einer „Hohen Schule der Medizin“ dem Frankfurter Magistrat niedergelegt doch erst 1902 versuchte er mit dem preußischen Kultusminister darüber zu verhandeln. Dank großem Engagement der Frankfurter Bürger wäre die Eröffnung einer Akademie für praktische Medizin möglich, doch versuchte Adickes ein Promotionsrecht für diese Einrichtung zu erwirken. Auch wenn das preußische Ministerium in vielen Punkten den Frankfurter Vorschlägen nachgab, ergab sich keine Chance, diese Rechte zu erlangen. 1905 wurden diese Ideen vollständig abgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der gleichen Zeit hatte allerdings die Handelsakademie sich durch Stiftungsgelder stark mit Lehrstühlen vergrößern können und durch eine große Erbschaft von der Familie Jügel war auch genügend Kapital zur Erweiterung vorhanden. Eigentlich war dieses Geld für Armen- und Krankenpflege oder das Schul- und Unterrichtswesen gedacht. Adickes wusste als Vorsitzender der Kommission zur Testamentsverwaltung diese Formulierung so umzudeuten, dass das Geld zur: „Errichtung und Unterhaltung einer allgemeinen öffentlichen akademischen Unterrichtsanstalt für die Gebiete der Geschichte, der Philosophie und der deutschen Sprache sowie der Literatur“ dienen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der gleichen Zeit wurde damit begonnen, die verschiedenen wissenschaftlichen Einrichtungen durch Grundstückstausch, Verkäufe, städtische Zuzahlungen usw. alle zusammen zu legen. Allen voran die zur Senckenbergstiftung gehörenden Einrichtungen, den physikalischen Verein und die Handelsakademie.&lt;br /&gt;
Adickes versuchte dabei immer aus dem Hintergrund heraus seinen Plan von einer Universität umzusetzen. Durch die Idee einer reinen Stiftungsuniversität hätte man im Gegensatz zu Staats- Universitäten eine selbständige Vermögensverwaltung und die einzelnen Organe könnten bei der Berufung von Lehrstühlen mitwirken. Durch diese Freiheiten erwirkte Adickes die Zustimmung der einzelnen Einrichtungen, vor allem der Handelsakademie und des physikalischen Vereins.&lt;br /&gt;
Die Idee aus der Akademie eine Universität zu gründen wurde zwar schon vorher besprochen, doch gab es einige Widersprüche, vor allem weil verschiedene Personen davon ausgingen, das dies zu einer Schädigung der Kernbereiche der Akademie führen würde.&lt;br /&gt;
Als die ersten Ideen publik gemacht wurden kam es zuerst zu stark negativen Aussagen, vor allem wurde in der Presse zum Teil latent antisemitisch über den „jüdisch-demokratischen Geist“ in Frankfurt aber auch  über eine neue Stätte des Kathedersozialimus und das Fehlen einer theologischen Fakultät berichtet.&lt;br /&gt;
Andere Universitäten und Universitätsstädte schlossen sich den Bedenken sehr schnell an, vor allem Marburg ist hier zu nennen. Die in Marburg erscheinende Oberhessiche Zeitung schrieb: „Die Angelegenheit geht, darüber täuscht sich niemand, Marburg an den Lebensnerv“1.  Die beschreibt die Stimmung sehr gut und auch viele andere süddeutsche Universitäten stellten sich kollektiv gegen die Pläne einer Universitätsgründung. Die hessische Regierung hielt sich bei dieser Diskussion demonstrativ heraus und verwies auf die Zugehörigkeit von Frankfurt an Preußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei versuchte das preußische Parlament die Gründung der Universität zu verhindern. Es gab    &lt;br /&gt;
mehrere Gründe, die vor allem in den konservativen Parteien eine Rolle spielte, zum einen, dass eine kommunale Universität den Einflüssen der Region unterliegen würde und es damit keine Freiheit der Lehre gebe. Die war wohl auf die starke Sozialdemokratie in Frankfurt bezogen. Zum anderen auch, dass eine Großstadt kein geeigneter Ort für eine Universitätsgründung wäre, interessanterweise argumentierten andere Politiker genau mit dem Gegenteil. So sollten die Studenten „etwas von dem großen Hauch moderner Zeit berührt werden“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Diskussion war allerdings durch das preußische Wahlrecht, bei dem die Entscheidung beim König lag wenig ausschlaggebend und so zeigte sich die Regierung wenig beeindruckt. Der preußische Kultusminister August von Trott zu Solz (1855–1938) zeigte aber von Anfang an eine freundliche Haltung zu der Idee einer Universitätsgründung. Diese war aber nur als staatliche Universität möglich, da es trotz aller Vorbehalte des liberal-konservativen Flügels im Parlament, diese es nicht  zu einen Bruch mit der Regierung komme lassen würde wegen der Gründung einer Universität. Aber auch aus dem Frankfurter Parlament war die Stimmung klar gegen die Gründung. Die Sozialdemokraten wollten die inzwischen gesammelten Spenden lieber wohltätigen Zwecken zuwenden, als  für die Universität, gegen die sie als preußische Gründung eh eine Abneigung hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptsächlich durch sein starkes Engagement konnten Adickes und die anderen Befürworter der Universität die Gründung weiter voran treiben. Durch viele Denkschriften und Reden konnte Adickes langsam der Opposition den Wind aus den Segeln nehmen. Die Zustimmung einzelner Stifter erhielt Adickes allerdings erst, nachdem gesichert war, dass es keine Bindung an religiöse Bekenntnisse gab, somit hatten jüdische Gelehrte die Möglichkeit die Lehrstühle zu besetzen und  nicht systematisch zurückgesetzt zu werden, wie es an anderen  Universitäten üblich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Fehlen religiöser Bekenntnis bedeutete dies für die Berufung auf einen Lehrstuhl, dass nicht wie üblich die Fakultäten Vorschläge bei dem Minister einreichten und dieser dann die Ernennung durchführte. Viel mehr sollte es Verhandlungen in einem großen Rat bzw. im kleine geschäftsführenden Ausschuss (später Kuratorium genannt) geben, damit wurde auf die Wünsche der Stifter eingegangen.&lt;br /&gt;
Aller Widerstände zum Trotz und nach vielen Vorleistungen genehmigte Wilhelm II. am 10. Juni 1914 die Errichtung und Eröffnung einer Universität zu Frankfurt am Main für das Winterhalbjahr 1914/152&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Alexander Thierfeld</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Die_Anfangsgeschichte_der_Universit%C3%A4t_Frankfurt&amp;diff=4273</id>
		<title>Die Anfangsgeschichte der Universität Frankfurt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Die_Anfangsgeschichte_der_Universit%C3%A4t_Frankfurt&amp;diff=4273"/>
		<updated>2008-03-31T16:37:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Alexander Thierfeld: /* Die Universität */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* [[Intellektuellendämmerung - Zur Lage der Frankfurter Intelligenz in den 20er Jahren (Wolfgang Schivelbusch)]] ([[Victoria Wendt]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BITTE VERLINKEN! Wenn es einen inhaltlichen Zusammenhang gibt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Die Gründung der Universität]] Frankfurt hat eine lange Vorgeschichte, vor allem drei Persönlichkeiten sind eng mit der Idee und der späteren Realisierung verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Johann Christian Senckenberg ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Da wäre zuerst [[Johann Christian Senckenberg]] zu nennen, der 1707 in Frankfurt geboren wurde. Senckenberg war nicht nur Arzt, sondern besaß auch ein großes Interesse an den Naturwissenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er spendete einen Großteil seines Vermögens, um das Medizinwesen in seiner Heimatstadt merklich zu verbessern und auch um die Forschung voran zu treiben. So entstanden aus seiner Stiftung nicht nur ein Hospital, sondern unter anderem auch ein chemisches Labor, eine naturwissenschaftliche Sammlung und eine Bibliothek. Diese Stiftung legte den Grundstein für immer weitere Initiativen, um die Naturwissenschaften in Frankfurt zu fördern. Allerdings blieben die verschiedenen Einrichtungen immer getrennt und so verloren sie im Laufe der Zeit ihre Bedeutung. So wurde in Frankfurt das naturwissenschaftliche Format des Stiftungswesens begründet: [[Das Institut für Gemeinwohl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wilhelm Merton ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Persönlichkeit, ohne die es nie zur Universitätsgründung gekommen wäre, ist der Frankfurter Unternehmer [[Wilhelm Merton]]. Merton war ein hervorragender Geschäftsmann, dessen Firma mit Rohstoffen und Bergbau sehr erfolgreich war. Auch wenn er viel zur Versachlichung und Rationalisierung in seinem Unternehmen beigetragen hat, hat er nie vergessen, dass es immer Menschen sind, die für ihn arbeiten. Er engagierte sich sehr stark, um soziale Probleme der Menschen zu lösen und gründete 1891 das [[Institut für Gemeinwohl]]. Der Auftrag dieses Institutes war es eigentlich den Menschen direkt im Einzelfall zu helfen aber immer mehr wurden die Ursachen für soziale Missstände erforscht. So kam er zu der Auffassung, dass ein Grund für die sozialen Probleme eine hauptsächlich formal-juristische politische Elite ist, die nicht mit wirtschaftlichen oder sozialen Fragen vertraut ist. Durch eine Stärkung der sozialen Wissenschaften sah er so eine Möglichkeit zur Verbesserung der allgemeinen Lage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Franz Adickes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte wichtige Person ist [[Franz Adickes]], der ehemalige Frankfurter Oberbügermeister. Durch den Vorschlag der Handelskammer eine Handelshochschule zu gründen, sah Merton 1897 seine Chance, seine Pläne im Rahmen einer Hochschule zu verwirklichen. So trat er an Adickes heran und sie beschlossen die Gründung der von der Handelskammer geforderten Handelshochschule - fasten ihren Forschungsauftrag aber weiter, so dass sie sich auch mit dem „Verhältnis von Kapital und Arbeit und ihrer Organisationen endlich der Fragen staatlicher und kommunaler Sozialpolitik“ zu wendeten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus entstand die 1901 gegründete [[Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften]], die eng mit dem von Merton gegründeten [[Institut für Gemeinwohl]] verbunden ist. Während sich Merton durch diese Gründung eine Verbesserung des Sozialwesen erhoffte, hatte Adickes immer das Fernziel einer Universität, und sprach auch sehr früh über andere Fakultäten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Universität ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Weg zu einer Universität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Die Gründung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stiftungsuniversität ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stiftung zur Errichtung eines Lehrstuhls für Soziologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Alexander Thierfeld</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Die_Anfangsgeschichte_der_Universit%C3%A4t_Frankfurt&amp;diff=4272</id>
		<title>Die Anfangsgeschichte der Universität Frankfurt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Die_Anfangsgeschichte_der_Universit%C3%A4t_Frankfurt&amp;diff=4272"/>
		<updated>2008-03-31T16:37:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Alexander Thierfeld: /* Stiftungsuniversität */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* [[Intellektuellendämmerung - Zur Lage der Frankfurter Intelligenz in den 20er Jahren (Wolfgang Schivelbusch)]] ([[Victoria Wendt]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BITTE VERLINKEN! Wenn es einen inhaltlichen Zusammenhang gibt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Die Gründung der Universität]] Frankfurt hat eine lange Vorgeschichte, vor allem drei Persönlichkeiten sind eng mit der Idee und der späteren Realisierung verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Johann Christian Senckenberg ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Da wäre zuerst [[Johann Christian Senckenberg]] zu nennen, der 1707 in Frankfurt geboren wurde. Senckenberg war nicht nur Arzt, sondern besaß auch ein großes Interesse an den Naturwissenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er spendete einen Großteil seines Vermögens, um das Medizinwesen in seiner Heimatstadt merklich zu verbessern und auch um die Forschung voran zu treiben. So entstanden aus seiner Stiftung nicht nur ein Hospital, sondern unter anderem auch ein chemisches Labor, eine naturwissenschaftliche Sammlung und eine Bibliothek. Diese Stiftung legte den Grundstein für immer weitere Initiativen, um die Naturwissenschaften in Frankfurt zu fördern. Allerdings blieben die verschiedenen Einrichtungen immer getrennt und so verloren sie im Laufe der Zeit ihre Bedeutung. So wurde in Frankfurt das naturwissenschaftliche Format des Stiftungswesens begründet: [[Das Institut für Gemeinwohl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wilhelm Merton ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Persönlichkeit, ohne die es nie zur Universitätsgründung gekommen wäre, ist der Frankfurter Unternehmer [[Wilhelm Merton]]. Merton war ein hervorragender Geschäftsmann, dessen Firma mit Rohstoffen und Bergbau sehr erfolgreich war. Auch wenn er viel zur Versachlichung und Rationalisierung in seinem Unternehmen beigetragen hat, hat er nie vergessen, dass es immer Menschen sind, die für ihn arbeiten. Er engagierte sich sehr stark, um soziale Probleme der Menschen zu lösen und gründete 1891 das [[Institut für Gemeinwohl]]. Der Auftrag dieses Institutes war es eigentlich den Menschen direkt im Einzelfall zu helfen aber immer mehr wurden die Ursachen für soziale Missstände erforscht. So kam er zu der Auffassung, dass ein Grund für die sozialen Probleme eine hauptsächlich formal-juristische politische Elite ist, die nicht mit wirtschaftlichen oder sozialen Fragen vertraut ist. Durch eine Stärkung der sozialen Wissenschaften sah er so eine Möglichkeit zur Verbesserung der allgemeinen Lage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Franz Adickes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte wichtige Person ist [[Franz Adickes]], der ehemalige Frankfurter Oberbügermeister. Durch den Vorschlag der Handelskammer eine Handelshochschule zu gründen, sah Merton 1897 seine Chance, seine Pläne im Rahmen einer Hochschule zu verwirklichen. So trat er an Adickes heran und sie beschlossen die Gründung der von der Handelskammer geforderten Handelshochschule - fasten ihren Forschungsauftrag aber weiter, so dass sie sich auch mit dem „Verhältnis von Kapital und Arbeit und ihrer Organisationen endlich der Fragen staatlicher und kommunaler Sozialpolitik“ zu wendeten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus entstand die 1901 gegründete [[Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften]], die eng mit dem von Merton gegründeten [[Institut für Gemeinwohl]] verbunden ist. Während sich Merton durch diese Gründung eine Verbesserung des Sozialwesen erhoffte, hatte Adickes immer das Fernziel einer Universität, und sprach auch sehr früh über andere Fakultäten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Universität ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stiftungsuniversität ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stiftung zur Errichtung eines Lehrstuhls für Soziologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Alexander Thierfeld</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Die_Anfangsgeschichte_der_Universit%C3%A4t_Frankfurt&amp;diff=4271</id>
		<title>Die Anfangsgeschichte der Universität Frankfurt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Die_Anfangsgeschichte_der_Universit%C3%A4t_Frankfurt&amp;diff=4271"/>
		<updated>2008-03-31T16:37:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Alexander Thierfeld: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* [[Intellektuellendämmerung - Zur Lage der Frankfurter Intelligenz in den 20er Jahren (Wolfgang Schivelbusch)]] ([[Victoria Wendt]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BITTE VERLINKEN! Wenn es einen inhaltlichen Zusammenhang gibt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Die Gründung der Universität]] Frankfurt hat eine lange Vorgeschichte, vor allem drei Persönlichkeiten sind eng mit der Idee und der späteren Realisierung verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Johann Christian Senckenberg ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Da wäre zuerst [[Johann Christian Senckenberg]] zu nennen, der 1707 in Frankfurt geboren wurde. Senckenberg war nicht nur Arzt, sondern besaß auch ein großes Interesse an den Naturwissenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er spendete einen Großteil seines Vermögens, um das Medizinwesen in seiner Heimatstadt merklich zu verbessern und auch um die Forschung voran zu treiben. So entstanden aus seiner Stiftung nicht nur ein Hospital, sondern unter anderem auch ein chemisches Labor, eine naturwissenschaftliche Sammlung und eine Bibliothek. Diese Stiftung legte den Grundstein für immer weitere Initiativen, um die Naturwissenschaften in Frankfurt zu fördern. Allerdings blieben die verschiedenen Einrichtungen immer getrennt und so verloren sie im Laufe der Zeit ihre Bedeutung. So wurde in Frankfurt das naturwissenschaftliche Format des Stiftungswesens begründet: [[Das Institut für Gemeinwohl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wilhelm Merton ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Persönlichkeit, ohne die es nie zur Universitätsgründung gekommen wäre, ist der Frankfurter Unternehmer [[Wilhelm Merton]]. Merton war ein hervorragender Geschäftsmann, dessen Firma mit Rohstoffen und Bergbau sehr erfolgreich war. Auch wenn er viel zur Versachlichung und Rationalisierung in seinem Unternehmen beigetragen hat, hat er nie vergessen, dass es immer Menschen sind, die für ihn arbeiten. Er engagierte sich sehr stark, um soziale Probleme der Menschen zu lösen und gründete 1891 das [[Institut für Gemeinwohl]]. Der Auftrag dieses Institutes war es eigentlich den Menschen direkt im Einzelfall zu helfen aber immer mehr wurden die Ursachen für soziale Missstände erforscht. So kam er zu der Auffassung, dass ein Grund für die sozialen Probleme eine hauptsächlich formal-juristische politische Elite ist, die nicht mit wirtschaftlichen oder sozialen Fragen vertraut ist. Durch eine Stärkung der sozialen Wissenschaften sah er so eine Möglichkeit zur Verbesserung der allgemeinen Lage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Franz Adickes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte wichtige Person ist [[Franz Adickes]], der ehemalige Frankfurter Oberbügermeister. Durch den Vorschlag der Handelskammer eine Handelshochschule zu gründen, sah Merton 1897 seine Chance, seine Pläne im Rahmen einer Hochschule zu verwirklichen. So trat er an Adickes heran und sie beschlossen die Gründung der von der Handelskammer geforderten Handelshochschule - fasten ihren Forschungsauftrag aber weiter, so dass sie sich auch mit dem „Verhältnis von Kapital und Arbeit und ihrer Organisationen endlich der Fragen staatlicher und kommunaler Sozialpolitik“ zu wendeten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus entstand die 1901 gegründete [[Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften]], die eng mit dem von Merton gegründeten [[Institut für Gemeinwohl]] verbunden ist. Während sich Merton durch diese Gründung eine Verbesserung des Sozialwesen erhoffte, hatte Adickes immer das Fernziel einer Universität, und sprach auch sehr früh über andere Fakultäten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Universität ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stiftungsuniversität ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Weg zu einer Universität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Die Gründung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stiftung zur Errichtung eines Lehrstuhls für Soziologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Alexander Thierfeld</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Die_Anfangsgeschichte_der_Universit%C3%A4t_Frankfurt&amp;diff=4270</id>
		<title>Die Anfangsgeschichte der Universität Frankfurt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Die_Anfangsgeschichte_der_Universit%C3%A4t_Frankfurt&amp;diff=4270"/>
		<updated>2008-03-31T16:36:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Alexander Thierfeld: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* [[Intellektuellendämmerung - Zur Lage der Frankfurter Intelligenz in den 20er Jahren (Wolfgang Schivelbusch)]] ([[Victoria Wendt]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BITTE VERLINKEN! Wenn es einen inhaltlichen Zusammenhang gibt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Die Gründung der Universität]] Frankfurt hat eine lange Vorgeschichte, vor allem drei Persönlichkeiten sind eng mit der Idee und der späteren Realisierung verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Johann Christian Senckenberg ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Da wäre zuerst [[Johann Christian Senckenberg]] zu nennen, der 1707 in Frankfurt geboren wurde. Senckenberg war nicht nur Arzt, sondern besaß auch ein großes Interesse an den Naturwissenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er spendete einen Großteil seines Vermögens, um das Medizinwesen in seiner Heimatstadt merklich zu verbessern und auch um die Forschung voran zu treiben. So entstanden aus seiner Stiftung nicht nur ein Hospital, sondern unter anderem auch ein chemisches Labor, eine naturwissenschaftliche Sammlung und eine Bibliothek. Diese Stiftung legte den Grundstein für immer weitere Initiativen, um die Naturwissenschaften in Frankfurt zu fördern. Allerdings blieben die verschiedenen Einrichtungen immer getrennt und so verloren sie im Laufe der Zeit ihre Bedeutung. So wurde in Frankfurt das naturwissenschaftliche Format des Stiftungswesens begründet: [[Das Institut für Gemeinwohl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wilhelm Merton ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Persönlichkeit, ohne die es nie zur Universitätsgründung gekommen wäre, ist der Frankfurter Unternehmer [[Wilhelm Merton]]. Merton war ein hervorragender Geschäftsmann, dessen Firma mit Rohstoffen und Bergbau sehr erfolgreich war. Auch wenn er viel zur Versachlichung und Rationalisierung in seinem Unternehmen beigetragen hat, hat er nie vergessen, dass es immer Menschen sind, die für ihn arbeiten. Er engagierte sich sehr stark, um soziale Probleme der Menschen zu lösen und gründete 1891 das [[Institut für Gemeinwohl]]. Der Auftrag dieses Institutes war es eigentlich den Menschen direkt im Einzelfall zu helfen aber immer mehr wurden die Ursachen für soziale Missstände erforscht. So kam er zu der Auffassung, dass ein Grund für die sozialen Probleme eine hauptsächlich formal-juristische politische Elite ist, die nicht mit wirtschaftlichen oder sozialen Fragen vertraut ist. Durch eine Stärkung der sozialen Wissenschaften sah er so eine Möglichkeit zur Verbesserung der allgemeinen Lage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Franz Adickes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte wichtige Person ist [[Franz Adickes]], der ehemalige Frankfurter Oberbügermeister. Durch den Vorschlag der Handelskammer eine Handelshochschule zu gründen, sah Merton 1897 seine Chance, seine Pläne im Rahmen einer Hochschule zu verwirklichen. So trat er an Adickes heran und sie beschlossen die Gründung der von der Handelskammer geforderten Handelshochschule - fasten ihren Forschungsauftrag aber weiter, so dass sie sich auch mit dem „Verhältnis von Kapital und Arbeit und ihrer Organisationen endlich der Fragen staatlicher und kommunaler Sozialpolitik“ zu wendeten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus entstand die 1901 gegründete [[Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften]], die eng mit dem von Merton gegründeten [[Institut für Gemeinwohl]] verbunden ist. Während sich Merton durch diese Gründung eine Verbesserung des Sozialwesen erhoffte, hatte Adickes immer das Fernziel einer Universität, und sprach auch sehr früh über andere Fakultäten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Universität ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stiftungsuniversität ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stiftung zur Errichtung eines Lehrstuhls für Soziologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Alexander Thierfeld</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Akademie_f%C3%BCr_Sozial-_und_Handelswissenschaften&amp;diff=4269</id>
		<title>Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Akademie_f%C3%BCr_Sozial-_und_Handelswissenschaften&amp;diff=4269"/>
		<updated>2008-03-31T16:35:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Alexander Thierfeld: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Handelsakademie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Akademie für Sozial und Handelswissenschaften wurde 1901 als Handelshochschule gegründet. Ursprünglich war sie von Merton darauf ausgelegt, eigenen Nachwuchs für seine Unternehmungen auszubilden, vor allem ging es ihm in erster Linie um rational denkende Kaufleute.&lt;br /&gt;
Zwar waren diese Überlegungen sein Hauptgrund aber doch bei weiten nicht sein einzigster, er wollte genauso Juristen und Verwaltungsleute mit dem Betriebsleben und den sozialen Fragen seiner Zeit vertraut machen1 &lt;br /&gt;
Im Vorstadium der Kurse war dies aber noch nicht so deutlich wie es sich im späteren Verlauf darstellte. Und obwohl die ursprüngliche Idee einer reinen wirtschaftlichen Ausbildung immer bestehen blieb,  erschien für Merton wirtschaftliches Denken ohne eine nötige soziale Bildung&lt;br /&gt;
für unmöglich. Aus diesem Grunde suchte er auch ein  möglichst breites und hochrangiges Spektrum an Beiräten für die Handelsakademie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                        Geh. Hofrat Prof. Dr. L. Brentano, München,&lt;br /&gt;
                                        Prof. Dr. K. Bücher Leipzig,&lt;br /&gt;
                                        Prof. Dr. G. F. Knapp, Straßburg,&lt;br /&gt;
                                        Geh. Oberregierungsrat Prof. Dr. J. Post, Berlin,&lt;br /&gt;
                                        Prof. Dr. G. Schmoller, Berlin,&lt;br /&gt;
                                        Prof. Dr., M. Sering, Berlin,&lt;br /&gt;
                                        Prof. Dr. M . Weber, Heidelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Liste zeigt, welchen Einfluss Merton und sein Institut für Gemeinwohl zur damaligen Zeit hatte. Erwähnenswert ist auch, dass diese Leute Merton schon eine Zusage gaben, als die Pläne der Akademie und ihre Ausrichtung zu diesem Zeitpunkt noch nicht endgültig geklärt waren und viel mehr der Name Merton den Ausschlag gab.2 &lt;br /&gt;
Am Anfang hatte die Akademie acht Dozenten, zwei für Nationalökonomie, Soziologie und verwandte Gebiete, zwei für öffentliches,  privates und Handelsrecht, einen für Handelsgeographie, einen für Handelswissenschaften im engeren Sinne und zwei für neuere Sprachen. 3 Dazu kamen noch Gastdozenten, auch aus anderen Universitäten.  &lt;br /&gt;
Die Verbindung zum Institut blieb weiter sehr stark bestehen und so hatten viele „wissenschaftliche Beamte“ des Instituts Lehrtätigkeiten an der Akademie, hauptsächlich in sozialen Gebieten, diese  sie auch in den verschiedenen wohltätigen Einrichtungen praktisch anwenden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die stetig steigende Zahl an Immatrikulierungen entwickelte sich die Handelsakademie weiter und so konnte sie 1907 in einen, durch die Jügelstiftung finanzierten, Neubau (Jügelhaus) umziehen. Auch veränderte sich der Charakter des Lehrplans, die Volkswirtschaft wurde ausgebaut und es kamen neue Lehrstühle für Geschichte, Philosophie, Literatur, Germanistik und Wirtschaftsgeographie hinzu. Durch diese Neuausrichtung wurde allerdings von einigen die Gefahr gesehen, das die breite Fächerung an Bildungsangeboten dem eigentlichen Ziel, einer Ausbildung von Wirtschaftlern für konträr erachtet.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Alexander Thierfeld</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Akademie_f%C3%BCr_Sozial-_und_Handelswissenschaften&amp;diff=4268</id>
		<title>Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Akademie_f%C3%BCr_Sozial-_und_Handelswissenschaften&amp;diff=4268"/>
		<updated>2008-03-31T16:34:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Alexander Thierfeld: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Handelsakademie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Akademie für Sozial und Handelswissenschaften wurde 1901 als Handelshochschule gegründet. Ursprünglich war sie von Merton darauf ausgelegt, eigenen Nachwuchs für seine Unternehmungen auszubilden, vor allem ging es ihm in erster Linie um rational denkende Kaufleute.&lt;br /&gt;
Zwar waren diese Überlegungen sein Hauptgrund aber doch bei weiten nicht sein einzigster, er wollte genauso Juristen und Verwaltungsleute mit dem Betriebsleben und den sozialen Fragen seiner Zeit vertraut machen1 &lt;br /&gt;
Im Vorstadium der Kurse war dies aber noch nicht so deutlich wie es sich im späteren Verlauf darstellte. Und obwohl die ursprüngliche Idee einer reinen wirtschaftlichen Ausbildung immer bestehen blieb,  erschien für Merton wirtschaftliches Denken ohne eine nötige soziale Bildung&lt;br /&gt;
für unmöglich. Aus diesem Grunde suchte er auch ein  möglichst breites und hochrangiges Spektrum an Beiräten für die Handelsakademie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                                         Geh. Hofrat Prof. Dr. L. Brentano, München,&lt;br /&gt;
                                        Prof. Dr. K. Bücher Leipzig,&lt;br /&gt;
                                        Prof. Dr. G. F. Knapp, Straßburg,&lt;br /&gt;
                                        Geh. Oberregierungsrat Prof. Dr. J. Post, Berlin,&lt;br /&gt;
                                        Prof. Dr. G. Schmoller, Berlin,&lt;br /&gt;
                                        Prof. Dr., M. Sering, Berlin,&lt;br /&gt;
                                        Prof. Dr. M . Weber, Heidelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Liste zeigt, welchen Einfluss Merton und sein Institut für Gemeinwohl zur damaligen Zeit hatte. Erwähnenswert ist auch, dass diese Leute Merton schon eine Zusage gaben, als die Pläne der Akademie und ihre Ausrichtung zu diesem Zeitpunkt noch nicht endgültig geklärt waren und viel mehr der Name Merton den Ausschlag gab.2 &lt;br /&gt;
Am Anfang hatte die Akademie acht Dozenten, zwei für Nationalökonomie, Soziologie und verwandte Gebiete, zwei für öffentliches,  privates und Handelsrecht, einen für Handelsgeographie, einen für Handelswissenschaften im engeren Sinne und zwei für neuere Sprachen. 3 Dazu kamen noch Gastdozenten, auch aus anderen Universitäten.  &lt;br /&gt;
Die Verbindung zum Institut blieb weiter sehr stark bestehen und so hatten viele „wissenschaftliche Beamte“ des Instituts Lehrtätigkeiten an der Akademie, hauptsächlich in sozialen Gebieten, diese  sie auch in den verschiedenen wohltätigen Einrichtungen praktisch anwenden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die stetig steigende Zahl an Immatrikulierungen entwickelte sich die Handelsakademie weiter und so konnte sie 1907 in einen, durch die Jügelstiftung finanzierten, Neubau (Jügelhaus) umziehen. Auch veränderte sich der Charakter des Lehrplans, die Volkswirtschaft wurde ausgebaut und es kamen neue Lehrstühle für Geschichte, Philosophie, Literatur, Germanistik und Wirtschaftsgeographie hinzu. Durch diese Neuausrichtung wurde allerdings von einigen die Gefahr gesehen, das die breite Fächerung an Bildungsangeboten dem eigentlichen Ziel, einer Ausbildung von Wirtschaftlern für konträr erachtet.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Alexander Thierfeld</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Franz_Adickes&amp;diff=4267</id>
		<title>Franz Adickes</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Franz_Adickes&amp;diff=4267"/>
		<updated>2008-03-31T16:34:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Alexander Thierfeld: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;''Franz Adickes'', eigentlich Franz Bourchard Ernst Adickes (* 19. Februar 1846 in Harsefeld bei Stade; † 4. Februar 1915 in Frankfurt am Main) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Adickes entstammte einem friesischen Bauerngeschlecht, dass sich Jahrhunderte in dem Gebiet zwischen Weser und Elbe zurückverfolgen lässt.&lt;br /&gt;
Sein Vater war Jurist und brachte es zum Amtsrichter in Lesum (Stadtteil von Bremen), die Mutter brachte hugenottische Traditionen in die Familie, welche Franz Adickes zwar nicht religiös aber doch menschlich Zeit seines Lebens sehr beeinflusste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Adickes studierte Jura und hatte sehr früh den Wunsch nach einer akademischen Laufbahn, er machte sehr früh durch Publikationen im Bereich der Staatswissenschaft auf sich aufmerksam.&lt;br /&gt;
Da er sich in seinen Veröffentlichungen immer gegen eine fortdauernde Verwendung des römischen  Rechtes aussprach, wurde ihm die Chance auf eine wissenschaftliche Karriere verwehrt.&lt;br /&gt;
Adickes vollzog ohne großes Bedauern den Übergang in die kommunale Verwaltung. Nachdem er vier Jahre als Beigeordneter (zweiter Bürgermeister) in Dortmund gewirkt hatte wurde er  1877-1883 zum zweiten Bürgermeister  von Altona (Hamburger Stadtteil) gewählt und von 1883-1890 Oberbürgermeister.&lt;br /&gt;
1891 wurde er Nachfolger des Frankfurter Oberbürgermeisters Johannes von Miquel. Dieses Amt hatte er bis 1912 inne.&lt;br /&gt;
Durch seine verschiedenen Ämter und seinen Bildungsweg hatte Adickes früh die Möglichkeit, sich mit Kultur und Bildungsfragen auseinander zu setzen und als er nach Frankfurt kam, wurde ihm die Idee einer „Universitätsschöpfung“ als besonders krönendes Ziel vorgeführt1 &lt;br /&gt;
Von da an wendete er nach einer Zeit der Eingewöhnung und Einarbeitung einen Teil seiner Energie darauf. Die günstigen Umstände der damaligen Zeit und die Begegnung mit Wilhelm Merton ermöglichten es ihm sein Ziel weiter zu verfolgen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Alexander Thierfeld</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Wilhelm_Merton&amp;diff=4266</id>
		<title>Wilhelm Merton</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Wilhelm_Merton&amp;diff=4266"/>
		<updated>2008-03-31T16:33:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Alexander Thierfeld: /* Metallgesellschaft: */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wilhelm Merton (bis 1856  William Moses, danach bis 1899 William Merton ab 1899 Wilhelm Merton) wurde am 14. Mai 1848 in Frankfurt am Main Frankfurt geboren.&lt;br /&gt;
Er war das achte von neun Kinder wobei nur sieben Kinder das erwachsenen Alter erreichten.&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1856 nahm die Familie den Namen Merton an, weil der Vorname Moses als Nachname ungeeignet schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Eltern waren Raphael Lyon Moses (ab 1856 Ralph Merton)&lt;br /&gt;
Ralph Merton entstammte einer wohlhabenden Londoner Familie, von dort er 1834 im Alter von 17 Jahren nach Frankfurt einwanderte. &lt;br /&gt;
In Frankfurt absolvierte er eine Lehre in der Firma von Philipp Abraham Cohen, der „Handlung für Metallwaren, Wechsel, Kommission &amp;amp; Spedition“ &lt;br /&gt;
Mit 20 Jahren heiratet er die 18 jährige Sara Amelie Cohen, die 1818 in Hannover geboren wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Jugendjahre:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Mertons Jugendjahre sind weder durch große Taten oder ein großes Engagement gekennzeichnet. Er absolvierte das Gymnasium mit mäßigem Erfolg und arbeitete zum einen ei Henry R. Merton &amp;amp; Co in London und zum anderen in dem Geschäft seines Großvaters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1870 fängt er eine Banklehrer bei der neu gegründeten Deutschen Bank in Berlin an. Bis zu seinem 25. Lebensjahr führte er „das Leben eines reichen, durch nichts gebundenen jungen Mannes“ und amüsiert sich in dem gesellschaftlichen Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ändert sich radikal, als sein bisheriges Leben durch eine schwere Lungenentzündung ins schwanken gerät, er schwebt eine Zeit lang zwischen Leben und Tod. Dieses Erlebnis für zu einer Zäsur in seinem Leben und ändert sein Verhalten von dem einen auf den anderen Tag radikal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1876 kehrt Merton endgültig nach Frankfurt zurück  und heiratet ein Jahr später die Henriette Caroline Emma Ladenburg, die Tochter des angesehenen Bankiers Emil Ladenburg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Metallgesellschaft:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Verbindungen der Familie Cohen zum Königshaus Hannover wurde  Mertons Großvater  Philipp Abraham Cohen zum „Kgl. hannover'schen Bergfaktor“ ernannt, dieser Titel ging nach dem Tode von Cohen auf dessen Schwiegersohn über.&lt;br /&gt;
Henry Merton, der älteste Bruder von Wilhelm, befasste sich bereits in London mit dem Handel von Metallen und durch das langsam schwächer werdende Bankgeschäft kam es zu einem Abkommen zwischen der Firma Henry R. Merton &amp;amp; Co und dem Frankfurter Geschäft. Ab 1873 wurden die Gewinne beider Firmen jährlich  „zusammengeworfen“ und nach den jeweiligen  Beteiligungen verteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1876 übernahm  Wilhelm Merton von seinem Bruder Zachary die Stelle als Miteigner.&lt;br /&gt;
Durch die Beteiligung an diesem Unternehmen bekam Wilhelm seinen ersten Einblick in den Metallhandel sowie in die Organisation großer Betriebe, zwei Punkte die für seinen späteren Lebensweg entscheidend waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Rückzug seines Vater aus dem Geschäft übernahm er dieses und gründete 1881 die Metallgesellschaft als Aktiengesellschaft zusammen mit Leo Ellinger (1852-1916) und Zachary Hochschild (1854-1912). Durch den Übergang von einem Familienunternehmen in ein großes Handelsgebilde entstand eine große Dynamik und wuchs bald zu einem der größten Firmen auf diesem Sektor an. Merton verfolgte allerdings bei der Gründung der Aktiengesellschaft auch persönliche Interessen, dabei sollte die Firma unabhängig von einzelnen Personen und Namen weiter bestehen können und auch die Anonymität hatte für Merton immer einen gewissen Reiz.  1 . Zu dem war ein allgemein gehaltener Name besser um später die Firma um neue Teilbereiche zu erweitern.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Alexander Thierfeld</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Wilhelm_Merton&amp;diff=4265</id>
		<title>Wilhelm Merton</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Wilhelm_Merton&amp;diff=4265"/>
		<updated>2008-03-31T16:32:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Alexander Thierfeld: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wilhelm Merton (bis 1856  William Moses, danach bis 1899 William Merton ab 1899 Wilhelm Merton) wurde am 14. Mai 1848 in Frankfurt am Main Frankfurt geboren.&lt;br /&gt;
Er war das achte von neun Kinder wobei nur sieben Kinder das erwachsenen Alter erreichten.&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1856 nahm die Familie den Namen Merton an, weil der Vorname Moses als Nachname ungeeignet schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Eltern waren Raphael Lyon Moses (ab 1856 Ralph Merton)&lt;br /&gt;
Ralph Merton entstammte einer wohlhabenden Londoner Familie, von dort er 1834 im Alter von 17 Jahren nach Frankfurt einwanderte. &lt;br /&gt;
In Frankfurt absolvierte er eine Lehre in der Firma von Philipp Abraham Cohen, der „Handlung für Metallwaren, Wechsel, Kommission &amp;amp; Spedition“ &lt;br /&gt;
Mit 20 Jahren heiratet er die 18 jährige Sara Amelie Cohen, die 1818 in Hannover geboren wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Jugendjahre:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Mertons Jugendjahre sind weder durch große Taten oder ein großes Engagement gekennzeichnet. Er absolvierte das Gymnasium mit mäßigem Erfolg und arbeitete zum einen ei Henry R. Merton &amp;amp; Co in London und zum anderen in dem Geschäft seines Großvaters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1870 fängt er eine Banklehrer bei der neu gegründeten Deutschen Bank in Berlin an. Bis zu seinem 25. Lebensjahr führte er „das Leben eines reichen, durch nichts gebundenen jungen Mannes“ und amüsiert sich in dem gesellschaftlichen Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ändert sich radikal, als sein bisheriges Leben durch eine schwere Lungenentzündung ins schwanken gerät, er schwebt eine Zeit lang zwischen Leben und Tod. Dieses Erlebnis für zu einer Zäsur in seinem Leben und ändert sein Verhalten von dem einen auf den anderen Tag radikal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1876 kehrt Merton endgültig nach Frankfurt zurück  und heiratet ein Jahr später die Henriette Caroline Emma Ladenburg, die Tochter des angesehenen Bankiers Emil Ladenburg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Metallgesellschaft:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Verbindungen der Familie Cohen zum Königshaus Hannover wurde  Mertons Großvater  Philipp Abraham Cohen zum „Kgl. hannover'schen Bergfaktor“ ernannt, dieser Titel ging nach dem Tode von Cohen auf dessen Schwiegersohn über.&lt;br /&gt;
Henry Merton, der älteste Bruder von Wilhelm, befasste sich bereits in London mit dem Handel von Metallen und durch das langsam schwächer werdende Bankgeschäft kam es zu einem Abkommen zwischen der Firma Henry R. Merton &amp;amp; Co und dem Frankfurter Geschäft. Ab 1873 wurden die Gewinne beider Firmen jährlich  „zusammengeworfen“ und nach den jeweiligen  Beteiligungen verteilt.&lt;br /&gt;
1876 übernahm  Wilhelm Merton von seinem Bruder Zachary die Stelle als Miteigner.&lt;br /&gt;
Durch die Beteiligung an diesem Unternehmen bekam Wilhelm seinen ersten Einblick in den Metallhandel sowie in die Organisation großer Betriebe, zwei Punkte die für seinen späteren Lebensweg entscheidend waren.&lt;br /&gt;
Nach dem Rückzug seines Vater aus dem Geschäft übernahm er dieses und gründete 1881 die Metallgesellschaft als Aktiengesellschaft zusammen mit Leo Ellinger (1852-1916) und Zachary Hochschild (1854-1912). Durch den Übergang von einem Familienunternehmen in ein großes Handelsgebilde entstand eine große Dynamik und wuchs bald zu einem der größten Firmen auf diesem Sektor an. Merton verfolgte allerdings bei der Gründung der Aktiengesellschaft auch persönliche Interessen, dabei sollte die Firma unabhängig von einzelnen Personen und Namen weiter bestehen können und auch die Anonymität hatte für Merton immer einen gewissen Reiz.  1 . Zu dem war ein allgemein gehaltener Name besser um später die Firma um neue Teilbereiche zu erweitern.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Alexander Thierfeld</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Alexander_Thierfeld&amp;diff=3806</id>
		<title>Alexander Thierfeld</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Alexander_Thierfeld&amp;diff=3806"/>
		<updated>2008-03-13T11:51:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Alexander Thierfeld: Die Seite wurde geleert.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Alexander Thierfeld</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Paul_Klunke_-_Die_Stiftungsuniversit%C3%A4t_Frankfurt_am_Main_1914_%E2%80%93_1932&amp;diff=3804</id>
		<title>Paul Klunke - Die Stiftungsuniversität Frankfurt am Main 1914 – 1932</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Paul_Klunke_-_Die_Stiftungsuniversit%C3%A4t_Frankfurt_am_Main_1914_%E2%80%93_1932&amp;diff=3804"/>
		<updated>2008-03-13T11:51:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Alexander Thierfeld: Die Seite wurde geleert.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Alexander Thierfeld</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Die_Gr%C3%BCndung_der_Universit%C3%A4t&amp;diff=3801</id>
		<title>Die Gründung der Universität</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Die_Gr%C3%BCndung_der_Universit%C3%A4t&amp;diff=3801"/>
		<updated>2008-03-13T11:47:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Alexander Thierfeld: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Universität Frankfurt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gründung der Universität Frankfurt ist die letzte Universitätsgründung in der Kaiserzeit aber auch ist sie die einzige Stiftungsuniversität und zeichnet sich schon dadurch aus. Alleine dies zeigt, dass die Grundlage anders als bei allen davon gegründeten Universitäten war: „Frankfurt war von Anfang an als experimentierfreudige, liberale, neue Wege beschreitende Anstalt gedacht, die neben den traditionellen Wissenschaften auch solche Gebiete in den Blick nehmen sollte, die an den bestehenden Universitäten weniger Aufmerksamkeit erfuhren, aber die moderne Welt zunehmend bestimmten und ängstigten“ (Hammerstein 17) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese war nur durch die Bürger der Stadt möglich. Schon immer gab es Mäzen, die durch ihr privates Vermögen Einrichtungen erschufen, die dem Wohl der Menschen und der Stadt dienen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ersten war dabei der Arzt Johann Christian Senckenberg, seine Stiftung erlaubte den Bau und Einrichtung eines Theatro-Anatomicum, eines chemischen Laboratoriums, einen botanischen Garten (hortus medicus), eine naturwissenschaftliche Sammlung und eine Bibliothek (vgl. Kluke 25).  Auch war  plante er die Einrichtung eines Bürgerhospitals, dessen Eröffnung erlebte er allerdings nicht mehr und ohne eine klare testamentarische Regelung und weitere Stifter wäre es auch nie zur Fertigstellung gekommen. Dieses Hospital nimmt eine Sonderstellung ein, weil es für Senckenberg wichtig war, dass nicht nur zur Pflege der Kranken, sondern auch zur Ausbildung und wissenschaftlicher Arbeit gedacht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit entstand die erste Forschungseinrichtung der Stadt und eigentlich wäre aus ihr auch viel früher eine Hochschule hervorgegangen. In der kurzen Zeit des frankfurter Großherzogtums von 1810-1813, als die Stadt ein Staat im napoleonischen Rheinbund war, versucht der damalige Großherzog Karl Theodor von Dalberg (1744-1817) eine Staatsuniversität nach französischen Vorbild zu etablieren, diese verschwand allerdings mit der Auflösung des Rheinbundes sehr schnell wieder. Dies ist nur ein Beispiel dafür, wie es immer wieder Versuche gab eine Hochschule zu gründen, zum Teil aus nicht immer rationalen Gründen. So schreibt Frank Adickes in seinen Persönlichen Erinnerungen zur Vorgeschichte der Universität Frankfurt a. M.: „[...]daß im Jahre 1866 allerdings schon der Gedanke aufgetaucht sei, in der Errichtung einer Universität einen Erlaß für das Verlorenen zu suchen[...]“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber trotz dieser eigentlich sehr günstigen Vorlagen, wurde es erst durch zwei Persönlichkeiten möglich endgültig eine die Gründung der Universität voran zu bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Weg zur Universität==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem es durch die Handelsakademie inzwischen eine Einrichtung für höhere Bildung gab fehlte der Stadt weiterhin eine Möglichkeit der Ärzteausbildung. Schon 1895 hatte Adickes seine Pläne einer „Hohen Schule der Medizin“ dem frankfurter Magistrat niedergelegt doch erst 1902 versuchte er mit dem preußischen Kultusminister darüber zu Verhandeln. Dank großem Engagement der frankfurter Bürger wäre die Eröffnung einer Akademie für praktische Medizin möglich, doch versucht Adickes ein Promotionsrecht für diese Einrichtung zu erwirken. Doch auch wenn das preußischen Ministerium in viele Punkte den frankfurter Vorschlägen nachgab, gab es keine Chance darauf, diese Rechte zu erlangen. 1905 wurden diese Ideen vollständig abgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der gleichen Zeit hatte allerdings die Handelsakademie sich durch Stiftungsgelder stark mit Lehrstühlen vergrößern können und durch eine große Erbschaft von der Familie Jügel war auch genügend Kapital zur erweiterung vorhanden. Eigentlich war dieses Geld für Armen- und Krankpfle oder des Schul- und Unterrichtswesen gedacht. Adickes wusste als Vorsitzender der Kommission zur Testamentsverwaltung diese Formulierung so umzudeuten, dass das Geld zur: „Errichtung und Unterhaltung einer allgemeinen öffentlichen akademischen Unterrichtsanstalt für die Gebiete der Geschichte, der Philosophie und der deutschen Sprache sowie der Literatur“ dienen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der gleichen Zeit wurde damit begonnen, die verschiedenen wissenschaftlichen Einrichtungen durch Grundstückstausch, Verkäufe, städtische Zuzahlungen usw. alle zusammen zu legen. Allen voran die zur Senckenbergstiftung gehördenen Einrichtungen, den physikalischen Verein und die Handelsakademie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adickes versucht dabei immer aus dem Hintergrund heraus seinen Plan von einer Universität umzusetzen, durch die Idee einer reinen Stiftungsuniversität hätte man im Gegensatz zu Staatsuniversitäten eine selbständige Vermögensverwaltung die einzelnen Organe könnte bei der Berufung von Lehrstühlen mitwirken. Durch diese Freiheiten erwirkte Adickes die Zustimmung der einzelnen Einrichtung, vor allem der Handelsakademie und des physikalischen Vereins. Die Idee aus der Akademie eine Universität zu gründen wurde zwar schon vorher besprochen, doch gab es einige Widersprüche, vor allem weil verschiedene Personen davon ausgingen, das dies zu einer Schädigung der Kernbereiche der Akademie führen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die ersten Ideen publik gemacht wurden kam es zuerst zu stark negativen Aussagen, vor allem wurde in der Presse wurde zum Teil latent antisemitische über den „jüdisch-demokratischen Geist“ in Frankfurt aber auch  über eine neue Stätte des Kathedersozialimus und das fehlen einer theologischen Fakultät berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Universitäten und Universitätsstädte schlossen sich den Bedenken sehr schnell an, vor allem Marburg ist hier zu nennen, die in Marburg erscheinende Oberhessiche Zeitung schrieb: „Die Angelegenheit geht, darüber täuscht sich niemand, Marburg an den Lebensnerv“.  Die beschreibt die Stimmung sehr gut und auch viele andere süddeutsche Universitäten stellen sich kollektiv gegen die Pläne einer Universitätsgründung. Die hessische Regierung hält sich bei dieser Diskussion demonstrativ heraus und verweist auf die Zugehörigkeit von Frankfurt an Preußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Liste der Stifter==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Liste der Stifter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Alexander Thierfeld</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Die_Anfangsgeschichte_der_Universit%C3%A4t_Frankfurt&amp;diff=3800</id>
		<title>Die Anfangsgeschichte der Universität Frankfurt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Die_Anfangsgeschichte_der_Universit%C3%A4t_Frankfurt&amp;diff=3800"/>
		<updated>2008-03-13T11:46:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Alexander Thierfeld: /* Franz Adickes */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* [[Intellektuellendämmerung - Zur Lage der Frankfurter Intelligenz in den 20er Jahren (Wolfgang Schivelbusch)]] ([[Victoria Wendt]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BITTE VERLINKEN! Wenn es einen inhaltlichen Zusammenhang gibt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Die Gründung der Universität]] Frankfurt hat eine lange Vorgeschichte, vor allem drei Persönlichkeiten sind eng mit der Idee und der späteren Realisierung verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Johann Christian Senckenberg ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Da wäre zuerst [[Johann Christian Senckenberg]] zu nennen, der 1707 in Frankfurt geborenen wurde. Senckenberg war nicht nur Arzt, sondern besaß auch ein großes Interesse an den Naturwissenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er spendete einen Großteil seines Vermögens, um das Medizinwesen in seiner Heimstadt merklich zu verbessern und auch um die Forschung voran zu treiben. So entstanden aus seiner Stiftung nicht nur ein Hospital sondern unter anderem auch ein chemisches Labor, eine naturwissenschaftliche Sammlung und eine Bibliothek. Diese Stiftung legte den Grundstein für immer weitere Initiativen, um die Naturwissenschaften in Frankfurt zu fördern. Allerdings blieben die verschiedenen Einrichtung immer getrennt und so verloren sie im Laufe der Zeit ihre Bedeutung. So wurde in Frankfurt das naturwissenschaftliche Format des Stiftungswesens begründet. [[Das Institut für Gemeinwohl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wilhelm Merton ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Persönlichkeit, ohne die es nie zur Universitätsgründung gekommen wäre, ist der Frankfurter Unternehmer [[Wilhelm Merton]]. Merton war ein hervorragender Geschäftsmann, dessen Firma mit Rohstoffen und Bergbau sehr erfolgreich war. Auch wenn er viel zur Versachlichung und Rationalisierung in seinem Unternehmen beigetragen hat, hat er nie vergessen, dass es immer Menschen sind, die für ihn arbeiten. Er engagierte sich sehr stark, um soziale Probleme der Menschen zu lösen und gründete 1891 das [[Institut für Gemeinwohl]]. Der Auftrag dieses Institutes war es eigentlich den Menschen direkt im Einzelfall zu helfen aber immer mehr wurden die Ursachen für soziale Missstände erforscht. So kam er zu der Auffassung, dass ein Grund für die sozialen Probleme eine hauptsächlich formal-juristische politische Elite ist, die nicht mit wirtschaftlichen oder sozialen Fragen vertraut ist. Durch eine Stärkung der sozialen Wissenschaften sah er so eine Möglichkeit zur Verbesserung der allgemeinen Lage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Franz Adickes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Person ist [[Franz Adickes]], der ehemalige Frankfurter Oberbügermeister. Durch den Vorschlag der Handelskammer eine Handelshochschule zu gründen, sah Merton 1897 seine Chance, seine Pläne im Rahmen einer Hochschule zu verwirklichen. So trat er an Adickes heran und sie beschlossen die Gründung der von der Handelskammer geforderten Handelshochschule - fasten ihren Forschungsauftrag aber weiter, so dass sie sich auch mit dem „Verhältnis von Kapital und Arbeit und ihrer Organisationen endlich der Fragen staatlicher und kommunaler Sozialpolitik“ zu wendeten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus entstand die 1901 gegründete [[Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften]], ,die eng mit dem von Merton gegründeten Institut für Gemeinwohl verbunden ist. Während sich Merton durch diese Gründung eine Verbesserung des Sozialwesen erhoffte, hatte Adickes immer das Fernziel einer Universität, und sprach auch sehr früh über andere Fakultäten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stiftungsuniversität ==&lt;br /&gt;
[[Stiftung zur Errichtung eines Lehrstuhls für Soziologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Alexander Thierfeld</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Die_Gr%C3%BCndung_der_Universit%C3%A4t&amp;diff=3787</id>
		<title>Die Gründung der Universität</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Die_Gr%C3%BCndung_der_Universit%C3%A4t&amp;diff=3787"/>
		<updated>2008-03-13T11:15:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Alexander Thierfeld: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Universität Frankfurt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gründung der Universität Frankfurt ist die letzte Universitätsgründung in der Kaiserzeit aber auch ist sie die einzige Stiftungsuniversität und zeichnet sich schon dadurch aus. Alleine dies zeigt, dass die Grundlage anders als bei allen davon gegründeten Universitäten war: „Frankfurt war von Anfang an als experimentierfreudige, liberale, neue Wege beschreitende Anstalt gedacht, die neben den traditionellen Wissenschaften auch solche Gebiete in den Blick nehmen sollte, die an den bestehenden Universitäten weniger Aufmerksamkeit erfuhren, aber die moderne Welt zunehmend bestimmten und ängstigten“ (Hammerstein 17) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese war nur durch die Bürger der Stadt möglich. Schon immer gab es Mäzen, die durch ihr privates Vermögen Einrichtungen erschufen, die dem Wohl der Menschen und der Stadt dienen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ersten war dabei der Arzt Johann Christian Senckenberg, seine Stiftung erlaubte den Bau und Einrichtung eines Theatro-Anatomicum, eines chemischen Laboratoriums, einen botanischen Garten (hortus medicus), eine naturwissenschaftliche Sammlung und eine Bibliothek (vgl. Kluke 25).  Auch war  plante er die Einrichtung eines Bürgerhospitals, dessen Eröffnung erlebte er allerdings nicht mehr und ohne eine klare testamentarische Regelung und weitere Stifter wäre es auch nie zur Fertigstellung gekommen. Dieses Hospital nimmt eine Sonderstellung ein, weil es für Senckenberg wichtig war, dass nicht nur zur Pflege der Kranken, sondern auch zur Ausbildung und wissenschaftlicher Arbeit gedacht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit entstand die erste Forschungseinrichtung der Stadt und eigentlich wäre aus ihr auch viel früher eine Hochschule hervorgegangen. In der kurzen Zeit des frankfurter Großherzogtums von 1810-1813, als die Stadt ein Staat im napoleonischen Rheinbund war, versucht der damalige Großherzog Karl Theodor von Dalberg (1744-1817) eine Staatsuniversität nach französischen Vorbild zu etablieren, diese verschwand allerdings mit der Auflösung des Rheinbundes sehr schnell wieder. Dies ist nur ein Beispiel dafür, wie es immer wieder Versuche gab eine Hochschule zu gründen, zum Teil aus nicht immer rationalen Gründen. So schreibt Frank Adickes in seinen Persönlichen Erinnerungen zur Vorgeschichte der Universität Frankfurt a. M.: „[...]daß im Jahre 1866 allerdings schon der Gedanke aufgetaucht sei, in der Errichtung einer Universität einen Erlaß für das Verlorenen zu suchen[...]“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber trotz dieser eigentlich sehr günstigen Vorlagen, wurde es erst durch zwei Persönlichkeiten möglich endgültig eine die Gründung der Universität voran zu bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Weg zur Universität==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem es durch die Handelsakademie inzwischen eine Einrichtung für höhere Bildung gab fehlte der Stadt weiterhin eine Möglichkeit der Ärzteausbildung. Schon 1895 hatte Adickes seine Pläne einer „Hohen Schule der Medizin“ dem frankfurter Magistrat niedergelegt doch erst 1902 versuchte er mit dem preußischen Kultusminister darüber zu Verhandeln. Dank großem Engagement der frankfurter Bürger wäre die Eröffnung einer Akademie für praktische Medizin möglich, doch versucht Adickes ein Promotionsrecht für diese Einrichtung zu erwirken. Doch auch wenn das preußischen Ministerium in viele Punkte den frankfurter Vorschlägen nachgab, gab es keine Chance darauf, diese Rechte zu erlangen. 1905 wurden diese Ideen vollständig abgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der gleichen Zeit hatte allerdings die Handelsakademie sich durch Stiftungsgelder stark mit Lehrstühlen vergrößern können und durch eine große Erbschaft von der Familie Jügel war auch genügend Kapital zur erweiterung vorhanden. Eigentlich war dieses Geld für Armen- und Krankpfle oder des Schul- und Unterrichtswesen gedacht. Adickes wusste als Vorsitzender der Kommission zur Testamentsverwaltung diese Formulierung so umzudeuten, dass das Geld zur: „Errichtung und Unterhaltung einer allgemeinen öffentlichen akademischen Unterrichtsanstalt für die Gebiete der Geschichte, der Philosophie und der deutschen Sprache sowie der Literatur“ dienen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der gleichen Zeit wurde damit begonnen, die verschiedenen wissenschaftlichen Einrichtungen durch Grundstückstausch, Verkäufe, städtische Zuzahlungen usw. alle zusammen zu legen. Allen voran die zur Senckenbergstiftung gehördenen Einrichtungen, den physikalischen Verein und die Handelsakademie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adickes versucht dabei immer aus dem Hintergrund heraus seinen Plan von einer Universität umzusetzen, durch die Idee einer reinen Stiftungsuniversität hätte man im Gegensatz zu Staatsuniversitäten eine selbständige Vermögensverwaltung die einzelnen Organe könnte bei der Berufung von Lehrstühlen mitwirken. Durch diese Freiheiten erwirkte Adickes die Zustimmung der einzelnen Einrichtung, vor allem der Handelsakademie und des physikalischen Vereins. Die Idee aus der Akademie eine Universität zu gründen wurde zwar schon vorher besprochen, doch gab es einige Widersprüche, vor allem weil verschiedene Personen davon ausgingen, das dies zu einer Schädigung der Kernbereiche der Akademie führen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die ersten Ideen publik gemacht wurden kam es zuerst zu stark negativen Aussagen, vor allem wurde in der Presse wurde zum Teil latent antisemitische über den „jüdisch-demokratischen Geist“ in Frankfurt aber auch  über eine neue Stätte des Kathedersozialimus und das fehlen einer theologischen Fakultät berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Universitäten und Universitätsstädte schlossen sich den Bedenken sehr schnell an, vor allem Marburg ist hier zu nennen, die in Marburg erscheinende Oberhessiche Zeitung schrieb: „Die Angelegenheit geht, darüber täuscht sich niemand, Marburg an den Lebensnerv“.  Die beschreibt die Stimmung sehr gut und auch viele andere süddeutsche Universitäten stellen sich kollektiv gegen die Pläne einer Universitätsgründung. Die hessische Regierung hält sich bei dieser Diskussion demonstrativ heraus und verweist auf die Zugehörigkeit von Frankfurt an Preußen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Alexander Thierfeld</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Die_Anfangsgeschichte_der_Universit%C3%A4t_Frankfurt&amp;diff=3785</id>
		<title>Die Anfangsgeschichte der Universität Frankfurt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Die_Anfangsgeschichte_der_Universit%C3%A4t_Frankfurt&amp;diff=3785"/>
		<updated>2008-03-13T11:15:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Alexander Thierfeld: /* Vorgeschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* [[Intellektuellendämmerung - Zur Lage der Frankfurter Intelligenz in den 20er Jahren (Wolfgang Schivelbusch)]] ([[Victoria Wendt]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BITTE VERLINKEN! Wenn es einen inhaltlichen Zusammenhang gibt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Die Gründung der Universität]] Frankfurt hat eine lange Vorgeschichte, vor allem drei Persönlichkeiten sind eng mit der Idee und der späteren Realisierung verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Johann Christian Senckenberg ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Da wäre zuerst [[Johann Christian Senckenberg]] zu nennen, der 1707 in Frankfurt geborenen wurde. Senckenberg war nicht nur Arzt, sondern besaß auch ein großes Interesse an den Naturwissenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er spendete einen Großteil seines Vermögens, um das Medizinwesen in seiner Heimstadt merklich zu verbessern und auch um die Forschung voran zu treiben. So entstanden aus seiner Stiftung nicht nur ein Hospital sondern unter anderem auch ein chemisches Labor, eine naturwissenschaftliche Sammlung und eine Bibliothek. Diese Stiftung legte den Grundstein für immer weitere Initiativen, um die Naturwissenschaften in Frankfurt zu fördern. Allerdings blieben die verschiedenen Einrichtung immer getrennt und so verloren sie im Laufe der Zeit ihre Bedeutung. So wurde in Frankfurt das naturwissenschaftliche Format des Stiftungswesens begründet. [[Das Institut für Gemeinwohl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wilhelm Merton ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Persönlichkeit, ohne die es nie zur Universitätsgründung gekommen wäre, ist der Frankfurter Unternehmer [[Wilhelm Merton]]. Merton war ein hervorragender Geschäftsmann, dessen Firma mit Rohstoffen und Bergbau sehr erfolgreich war. Auch wenn er viel zur Versachlichung und Rationalisierung in seinem Unternehmen beigetragen hat, hat er nie vergessen, dass es immer Menschen sind, die für ihn arbeiten. Er engagierte sich sehr stark, um soziale Probleme der Menschen zu lösen und gründete 1891 das [[Institut für Gemeinwohl]]. Der Auftrag dieses Institutes war es eigentlich den Menschen direkt im Einzelfall zu helfen aber immer mehr wurden die Ursachen für soziale Missstände erforscht. So kam er zu der Auffassung, dass ein Grund für die sozialen Probleme eine hauptsächlich formal-juristische politische Elite ist, die nicht mit wirtschaftlichen oder sozialen Fragen vertraut ist. Durch eine Stärkung der sozialen Wissenschaften sah er so eine Möglichkeit zur Verbesserung der allgemeinen Lage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Franz Adickes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Person ist [[Franz Adickes]],[[Franz Adickes|Kurzbiografie Franz Adickes]] der ehemalige Frankfurter Oberbügermeister. Durch den Vorschlag der Handelskammer eine Handelshochschule zu gründen, sah Merton 1897 seine Chance, seine Pläne im Rahmen einer Hochschule zu verwirklichen. So trat er an Adickes heran und sie beschlossen die Gründung der von der Handelskammer geforderten Handelshochschule - fasten ihren Forschungsauftrag aber weiter, so dass sie sich auch mit dem „Verhältnis von Kapital und Arbeit und ihrer Organisationen endlich der Fragen staatlicher und kommunaler Sozialpolitik“ zu wendeten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus entstand die 1901 gegründete [[Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften]], ,die eng mit dem von Merton gegründeten Institut für Gemeinwohl verbunden ist. Während sich Merton durch diese Gründung eine Verbesserung des Sozialwesen erhoffte, hatte Adickes immer das Fernziel einer Universität, und sprach auch sehr früh über andere Fakultäten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stiftungsuniversität ==&lt;br /&gt;
[[Stiftung zur Errichtung eines Lehrstuhls für Soziologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Alexander Thierfeld</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Die_Anfangsgeschichte_der_Universit%C3%A4t_Frankfurt&amp;diff=3773</id>
		<title>Die Anfangsgeschichte der Universität Frankfurt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Die_Anfangsgeschichte_der_Universit%C3%A4t_Frankfurt&amp;diff=3773"/>
		<updated>2008-03-13T10:39:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Alexander Thierfeld: /* Franz Adickes */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* [[Intellektuellendämmerung - Zur Lage der Frankfurter Intelligenz in den 20er Jahren (Wolfgang Schivelbusch)]] ([[Victoria Wendt]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BITTE VERLINKEN! Wenn es einen inhaltlichen Zusammenhang gibt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Die Gründung der Universität]]Frankfurt hat eine lange Vorgeschichte, vor allem drei Persönlichkeiten sind eng mit der Idee und der späteren Realisierung verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Johann Christian Senckenberg ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Da wäre zuerst [[Johann Christian Senckenberg]] zu nennen, der 1707 in Frankfurt geborenen wurde. Senckenberg war nicht nur Arzt, sondern besaß auch ein großes Interesse an den Naturwissenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er spendete einen Großteil seines Vermögens, um das Medizinwesen in seiner Heimstadt merklich zu verbessern und auch um die Forschung voran zu treiben. So entstanden aus seiner Stiftung nicht nur ein Hospital sondern unter anderem auch ein chemisches Labor, eine naturwissenschaftliche Sammlung und eine Bibliothek. Diese Stiftung legte den Grundstein für immer weitere Initiativen, um die Naturwissenschaften in Frankfurt zu fördern. Allerdings blieben die verschiedenen Einrichtung immer getrennt und so verloren sie im Laufe der Zeit ihre Bedeutung. So wurde in Frankfurt das naturwissenschaftliche Format des Stiftungswesens begründet. [[Das Institut für Gemeinwohl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wilhelm Merton ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Persönlichkeit, ohne die es nie zur Universitätsgründung gekommen wäre, ist der Frankfurter Unternehmer [[Wilhelm Merton]]. Merton war ein hervorragender Geschäftsmann, dessen Firma mit Rohstoffen und Bergbau sehr erfolgreich war. Auch wenn er viel zur Versachlichung und Rationalisierung in seinem Unternehmen beigetragen hat, hat er nie vergessen, dass es immer Menschen sind, die für ihn arbeiten. Er engagierte sich sehr stark, um soziale Probleme der Menschen zu lösen und gründete 1891 das [[Institut für Gemeinwohl]]. Der Auftrag dieses Institutes war es eigentlich den Menschen direkt im Einzelfall zu helfen aber immer mehr wurden die Ursachen für soziale Missstände erforscht. So kam er zu der Auffassung, dass ein Grund für die sozialen Probleme eine hauptsächlich formal-juristische politische Elite ist, die nicht mit wirtschaftlichen oder sozialen Fragen vertraut ist. Durch eine Stärkung der sozialen Wissenschaften sah er so eine Möglichkeit zur Verbesserung der allgemeinen Lage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Franz Adickes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Person ist [[Franz Adickes]],[[Franz Adickes|Kurzbiografie Franz Adickes]] der ehemalige Frankfurter Oberbügermeister. Durch den Vorschlag der Handelskammer eine Handelshochschule zu gründen, sah Merton 1897 seine Chance, seine Pläne im Rahmen einer Hochschule zu verwirklichen. So trat er an Adickes heran und sie beschlossen die Gründung der von der Handelskammer geforderten Handelshochschule - fasten ihren Forschungsauftrag aber weiter, so dass sie sich auch mit dem „Verhältnis von Kapital und Arbeit und ihrer Organisationen endlich der Fragen staatlicher und kommunaler Sozialpolitik“ zu wendeten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus entstand die 1901 gegründete [[Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften]], ,die eng mit dem von Merton gegründeten Institut für Gemeinwohl verbunden ist. Während sich Merton durch diese Gründung eine Verbesserung des Sozialwesen erhoffte, hatte Adickes immer das Fernziel einer Universität, und sprach auch sehr früh über andere Fakultäten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stiftungsuniversität ==&lt;br /&gt;
[[Stiftung zur Errichtung eines Lehrstuhls für Soziologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Alexander Thierfeld</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Wilhelm_Merton&amp;diff=3769</id>
		<title>Wilhelm Merton</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Wilhelm_Merton&amp;diff=3769"/>
		<updated>2008-03-13T10:33:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Alexander Thierfeld: /* Metallgesellschaft: */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wilhelm Merton (bis 1856 als William Moses, danach bis 1899 William Merton) wurde am 14. Mai 1848 in Frankfurt am Main Frankfurt geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war das achte von neun Kinder wobei nur sieben Kinder das erwachsenen Alter erreichten.&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1856 nahm die Familie den Namen Merton an, weil der Vorname Moses als Nachname ungeeignet schien.&lt;br /&gt;
Seine Eltern waren Raphael Lyon Moses (ab 1856 Ralph Merton)&lt;br /&gt;
Ralph Merton entstammt einer wohlhabenden londoner Familie, von wo er 1834 im Alter von 17 Jahren nach Frankfurt einwanderte. &lt;br /&gt;
In Frankfurt absolvierte er eine Lehre in der Firma von Philipp Abraham Cohen, der „Handlung für Metallwaren, Wechsel, Kommission &amp;amp; Spedition“ &lt;br /&gt;
Mit 20 Jahren heiratet er die 18 Jährige Sara Amelie Cohen, die 1818 in Hannover geboren wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Jugendjahre:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Mertons Jugendjahre sind weder durch große Taten oder ein großes Engagement gekennzeichnet. Er absolvierte das Gymnasium mit mäßigem Erfolg und arbeitete zum einen ei Henry R. Merton &amp;amp; Co in London und zum anderen in dem Geschäft seines Großvaters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1870 fängt er eine Banklehrer bei der neu gegründeten Deutschen Bank in Berlin an. Bis zu seinem 25. Lebensjahr führte er „das Leben eines reichen, durch nichts gebundenen jungen Mannes“ und amüsiert sich in dem gesellschaftlichen Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ändert sich radikal, als sein bisheriges Leben durch eine schwere Lungenentzündung ins schwanken gerät, er schwebt eine Zeit lang zwischen Leben und Tod. Dieses Erlebnis für zu einer Zäsur in seinem Leben und ändert sein Verhalten von dem einen auf den anderen Tag radikal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1876 kehrt Merton endgültig nach Frankfurt zurück  und heiratet ein Jahr später die Henriette Caroline Emma Ladenburg, die Tochter des angesehenen Bankiers Emil Ladenburg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Metallgesellschaft:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Verbindungen der Familie Cohen zum Königshaus Hannover. Mertons Großvater  Philipp Abraham Cohen zum „Kgl. hannover'schen Bergfaktor“ ernannt, dieser Titel ging nach dem Tod von Cohen auf dessen Schwiegersohn über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henry Merton, der älteste Bruder von Wilhelm, befasste sich bereits in London mit dem Handel von Metallen und durch das langsam schwächer werdende Bankgeschäft, kam es zu einem Abkommen zwischen der Firma Henry R. Merton &amp;amp; Co und dem frankfurter Geschäft. Ab 1873 wurden die gewinne beider Firmen jährlich  „zusammengeworfen“ und nach den je nach Beteiligung verteilt.&lt;br /&gt;
1876 übernahm dann Wilhelm Merton von seinem Bruder Zachary die Stelle als Miteigner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beteiligung an diesem Unternehmen bekam Wilhelm seinen ersten Einblick in den Metallhandel so wie in die Organisation großer Betriebe, zwei Punkte die für seinen späteren Lebensweg entscheidend sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Rückzug seines Vater aus dem Geschäft übernahm er es und gründete 1881 die Metallgesellschaft als Aktiengesellschaft zusammen mit Leo Ellinger (1952-1916) und Zachary Hochschild (1854-1912). Durch den Übergang von einem Familienunternehmen in eine großes Handelsgebilde entstand eine große Dynamik und wuchs bald zu einem der größten Firmen auf diesem Sektor.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Alexander Thierfeld</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Wilhelm_Merton&amp;diff=3768</id>
		<title>Wilhelm Merton</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Wilhelm_Merton&amp;diff=3768"/>
		<updated>2008-03-13T10:33:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Alexander Thierfeld: /* Metallgesellschaft: */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wilhelm Merton (bis 1856 als William Moses, danach bis 1899 William Merton) wurde am 14. Mai 1848 in Frankfurt am Main Frankfurt geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war das achte von neun Kinder wobei nur sieben Kinder das erwachsenen Alter erreichten.&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1856 nahm die Familie den Namen Merton an, weil der Vorname Moses als Nachname ungeeignet schien.&lt;br /&gt;
Seine Eltern waren Raphael Lyon Moses (ab 1856 Ralph Merton)&lt;br /&gt;
Ralph Merton entstammt einer wohlhabenden londoner Familie, von wo er 1834 im Alter von 17 Jahren nach Frankfurt einwanderte. &lt;br /&gt;
In Frankfurt absolvierte er eine Lehre in der Firma von Philipp Abraham Cohen, der „Handlung für Metallwaren, Wechsel, Kommission &amp;amp; Spedition“ &lt;br /&gt;
Mit 20 Jahren heiratet er die 18 Jährige Sara Amelie Cohen, die 1818 in Hannover geboren wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Jugendjahre:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Mertons Jugendjahre sind weder durch große Taten oder ein großes Engagement gekennzeichnet. Er absolvierte das Gymnasium mit mäßigem Erfolg und arbeitete zum einen ei Henry R. Merton &amp;amp; Co in London und zum anderen in dem Geschäft seines Großvaters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1870 fängt er eine Banklehrer bei der neu gegründeten Deutschen Bank in Berlin an. Bis zu seinem 25. Lebensjahr führte er „das Leben eines reichen, durch nichts gebundenen jungen Mannes“ und amüsiert sich in dem gesellschaftlichen Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ändert sich radikal, als sein bisheriges Leben durch eine schwere Lungenentzündung ins schwanken gerät, er schwebt eine Zeit lang zwischen Leben und Tod. Dieses Erlebnis für zu einer Zäsur in seinem Leben und ändert sein Verhalten von dem einen auf den anderen Tag radikal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1876 kehrt Merton endgültig nach Frankfurt zurück  und heiratet ein Jahr später die Henriette Caroline Emma Ladenburg, die Tochter des angesehenen Bankiers Emil Ladenburg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Metallgesellschaft:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Vorgeschichte''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Verbindungen der Familie Cohen zum Königshaus Hannover. Mertons Großvater  Philipp Abraham Cohen zum „Kgl. hannover'schen Bergfaktor“ ernannt, dieser Titel ging nach dem Tod von Cohen auf dessen Schwiegersohn über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henry Merton, der älteste Bruder von Wilhelm, befasste sich bereits in London mit dem Handel von Metallen und durch das langsam schwächer werdende Bankgeschäft, kam es zu einem Abkommen zwischen der Firma Henry R. Merton &amp;amp; Co und dem frankfurter Geschäft. Ab 1873 wurden die gewinne beider Firmen jährlich  „zusammengeworfen“ und nach den je nach Beteiligung verteilt.&lt;br /&gt;
1876 übernahm dann Wilhelm Merton von seinem Bruder Zachary die Stelle als Miteigner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beteiligung an diesem Unternehmen bekam Wilhelm seinen ersten Einblick in den Metallhandel so wie in die Organisation großer Betriebe, zwei Punkte die für seinen späteren Lebensweg entscheidend sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Rückzug seines Vater aus dem Geschäft übernahm er es und gründete 1881 die Metallgesellschaft als Aktiengesellschaft zusammen mit Leo Ellinger (1952-1916) und Zachary Hochschild (1854-1912). Durch den Übergang von einem Familienunternehmen in eine großes Handelsgebilde entstand eine große Dynamik und wuchs bald zu einem der größten Firmen auf diesem Sektor.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Alexander Thierfeld</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Wilhelm_Merton&amp;diff=3767</id>
		<title>Wilhelm Merton</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Wilhelm_Merton&amp;diff=3767"/>
		<updated>2008-03-13T10:31:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Alexander Thierfeld: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wilhelm Merton (bis 1856 als William Moses, danach bis 1899 William Merton) wurde am 14. Mai 1848 in Frankfurt am Main Frankfurt geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war das achte von neun Kinder wobei nur sieben Kinder das erwachsenen Alter erreichten.&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1856 nahm die Familie den Namen Merton an, weil der Vorname Moses als Nachname ungeeignet schien.&lt;br /&gt;
Seine Eltern waren Raphael Lyon Moses (ab 1856 Ralph Merton)&lt;br /&gt;
Ralph Merton entstammt einer wohlhabenden londoner Familie, von wo er 1834 im Alter von 17 Jahren nach Frankfurt einwanderte. &lt;br /&gt;
In Frankfurt absolvierte er eine Lehre in der Firma von Philipp Abraham Cohen, der „Handlung für Metallwaren, Wechsel, Kommission &amp;amp; Spedition“ &lt;br /&gt;
Mit 20 Jahren heiratet er die 18 Jährige Sara Amelie Cohen, die 1818 in Hannover geboren wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Jugendjahre:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Mertons Jugendjahre sind weder durch große Taten oder ein großes Engagement gekennzeichnet. Er absolvierte das Gymnasium mit mäßigem Erfolg und arbeitete zum einen ei Henry R. Merton &amp;amp; Co in London und zum anderen in dem Geschäft seines Großvaters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1870 fängt er eine Banklehrer bei der neu gegründeten Deutschen Bank in Berlin an. Bis zu seinem 25. Lebensjahr führte er „das Leben eines reichen, durch nichts gebundenen jungen Mannes“ und amüsiert sich in dem gesellschaftlichen Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ändert sich radikal, als sein bisheriges Leben durch eine schwere Lungenentzündung ins schwanken gerät, er schwebt eine Zeit lang zwischen Leben und Tod. Dieses Erlebnis für zu einer Zäsur in seinem Leben und ändert sein Verhalten von dem einen auf den anderen Tag radikal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1876 kehrt Merton endgültig nach Frankfurt zurück  und heiratet ein Jahr später die Henriette Caroline Emma Ladenburg, die Tochter des angesehenen Bankiers Emil Ladenburg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Metallgesellschaft:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgeschichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Verbindungen der Familie Cohen zum Königshaus Hannover. Mertons Großvater  Philipp Abraham Cohen zum „Kgl. hannover'schen Bergfaktor“ ernannt, dieser Titel ging nach dem Tod von Cohen auf dessen Schwiegersohn über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henry Merton, der älteste Bruder von Wilhelm, befasste sich bereits in London mit dem Handel von Metallen und durch das langsam schwächer werdende Bankgeschäft, kam es zu einem Abkommen zwischen der Firma Henry R. Merton &amp;amp; Co und dem frankfurter Geschäft. Ab 1873 wurden die gewinne beider Firmen jährlich  „zusammengeworfen“ und nach den je nach Beteiligung verteilt.&lt;br /&gt;
1876 übernahm dann Wilhelm Merton von seinem Bruder Zachary die Stelle als Miteigner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beteiligung an diesem Unternehmen bekam Wilhelm seinen ersten Einblick in den Metallhandel so wie in die Organisation großer Betriebe, zwei Punkte die für seinen späteren Lebensweg entscheidend sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Rückzug seines Vater aus dem Geschäft übernahm er es und gründete 1881 die Metallgesellschaft als Aktiengesellschaft zusammen mit Leo Ellinger (1952-1916) und Zachary Hochschild (1854-1912). Durch den Übergang von einem Familienunternehmen in eine großes Handelsgebilde entstand eine große Dynamik und wuchs bald zu einem der größten Firmen auf diesem Sektor.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Alexander Thierfeld</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Wilhelm_Merton&amp;diff=3766</id>
		<title>Wilhelm Merton</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Wilhelm_Merton&amp;diff=3766"/>
		<updated>2008-03-13T10:31:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Alexander Thierfeld: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wilhelm Merton (bis 1856 als William Moses, danach bis 1899 William Merton) wurde am 14. Mai 1848 in Frankfurt am Main Frankfurt geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war das achte von neun Kinder wobei nur sieben Kinder das erwachsenen Alter erreichten.&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1856 nahm die Familie den Namen Merton an, weil der Vorname Moses als Nachname ungeeignet schien.&lt;br /&gt;
Seine Eltern waren Raphael Lyon Moses (ab 1856 Ralph Merton)&lt;br /&gt;
Ralph Merton entstammt einer wohlhabenden londoner Familie, von wo er 1834 im Alter von 17 Jahren nach Frankfurt einwanderte. &lt;br /&gt;
In Frankfurt absolvierte er eine Lehre in der Firma von Philipp Abraham Cohen, der „Handlung für Metallwaren, Wechsel, Kommission &amp;amp; Spedition“ &lt;br /&gt;
Mit 20 Jahren heiratet er die 18 Jährige Sara Amelie Cohen, die 1818 in Hannover geboren wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Jugendjahre:==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Mertons Jugendjahre sind weder durch große Taten oder ein großes Engagement gekennzeichnet. Er absolvierte das Gymnasium mit mäßigem Erfolg und arbeitete zum einen ei Henry R. Merton &amp;amp; Co in London und zum anderen in dem Geschäft seines Großvaters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1870 fängt er eine Banklehrer bei der neu gegründeten Deutschen Bank in Berlin an. Bis zu seinem 25. Lebensjahr führte er „das Leben eines reichen, durch nichts gebundenen jungen Mannes“ und amüsiert sich in dem gesellschaftlichen Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ändert sich radikal, als sein bisheriges Leben durch eine schwere Lungenentzündung ins schwanken gerät, er schwebt eine Zeit lang zwischen Leben und Tod. Dieses Erlebnis für zu einer Zäsur in seinem Leben und ändert sein Verhalten von dem einen auf den anderen Tag radikal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1876 kehrt Merton endgültig nach Frankfurt zurück  und heiratet ein Jahr später die Henriette Caroline Emma Ladenburg, die Tochter des angesehenen Bankiers Emil Ladenburg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metallgesellschaft:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgeschichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Verbindungen der Familie Cohen zum Königshaus Hannover. Mertons Großvater  Philipp Abraham Cohen zum „Kgl. hannover'schen Bergfaktor“ ernannt, dieser Titel ging nach dem Tod von Cohen auf dessen Schwiegersohn über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henry Merton, der älteste Bruder von Wilhelm, befasste sich bereits in London mit dem Handel von Metallen und durch das langsam schwächer werdende Bankgeschäft, kam es zu einem Abkommen zwischen der Firma Henry R. Merton &amp;amp; Co und dem frankfurter Geschäft. Ab 1873 wurden die gewinne beider Firmen jährlich  „zusammengeworfen“ und nach den je nach Beteiligung verteilt.&lt;br /&gt;
1876 übernahm dann Wilhelm Merton von seinem Bruder Zachary die Stelle als Miteigner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beteiligung an diesem Unternehmen bekam Wilhelm seinen ersten Einblick in den Metallhandel so wie in die Organisation großer Betriebe, zwei Punkte die für seinen späteren Lebensweg entscheidend sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Rückzug seines Vater aus dem Geschäft übernahm er es und gründete 1881 die Metallgesellschaft als Aktiengesellschaft zusammen mit Leo Ellinger (1952-1916) und Zachary Hochschild (1854-1912). Durch den Übergang von einem Familienunternehmen in eine großes Handelsgebilde entstand eine große Dynamik und wuchs bald zu einem der größten Firmen auf diesem Sektor.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Alexander Thierfeld</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Franz_Adickes&amp;diff=3759</id>
		<title>Franz Adickes</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Franz_Adickes&amp;diff=3759"/>
		<updated>2008-03-13T10:01:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Alexander Thierfeld: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;''Franz Adickes'', eigentlich Franz Bourchard Ernst Adickes (* 19. Februar 1846 in Harsefeld; † 4. Februar 1915 in Frankfurt am Main) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Adickes entstammt einem friesischen Bauerngeschlecht, dass Jahrhunderte in dem Gebiet zwischen Weser und Elbe zurückverfolgt werden kann.&lt;br /&gt;
Sein Vater war Jurist und brachte es zum Amtsrichter in Lesum (Stadtteil von Bremen), die Mutter brachte hugenottische Traditionen in die Familie, welche Franz Adickes, zwar nicht religiös aber doch menschlich für sein Leben sehr beeinflusste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Adickes Studierte Jura und hatte sehr früh den Wunsch nach einer akademischen Laufbahn und er machte sehr früh durch Publikationen im Bereich der Staatswissenschaft auf sich aufmerksam.&lt;br /&gt;
Da er sich in seinen Veröffentlichungen immer gegen eine fortdauernde Verwendung des römischen  Rechtes aussprach, wurde ihm die Chance auf eine wissenschaftliche Karriere verwehrt.&lt;br /&gt;
Adickes vollzog ohne großes Bedauern den Übergang in die kommunale Verwaltung. Nach dem er vier Jahre als Beigeordneter (zweiter Bürgermeister) in Dortmund gewirkt hatte, wurde er zum 1877-1883 zum zweiten Bürgermeister  von Altona (Hamburger Stadtteil) gewählt und ab 1883-1890 Oberbürgermeister. 1891 wurde er der Nachfolger des Frankfurter Oberbürgermeisters Johannes von Miquel. Dieses Amt hatte er bis 1912 inne.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Alexander Thierfeld</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Franz_Adickes&amp;diff=3756</id>
		<title>Franz Adickes</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Franz_Adickes&amp;diff=3756"/>
		<updated>2008-03-13T10:00:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Alexander Thierfeld: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;''Franz Adickes'', eigentlich Franz Bourchard Ernst Adickes (* 19. Februar 1846 in Harsefeld; † 4. Februar 1915 in Frankfurt am Main) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Adickes entstammt einem friesischen Bauerngeschlecht, dass Jahrhunderte in dem Gebiet zwischen Weser und Elbe zurückverfolgt werden kann.&lt;br /&gt;
Sein Vater war Jurist und brachte es zum Amtsrichter in Lesum (Stadtteil von Bremen), die Mutter brachte hugenottische Traditionen in die Familie, welche Franz Adickes, zwar nicht religiös aber doch menschlich für sein Leben sehr beeinflusste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Adickes Studierte Jura und hatte sehr früh den Wunsch nach einer akademischen Laufbahn und er machte sehr früh durch Publikationen im Bereich der Staatswissenschaft auf sich aufmerksam.&lt;br /&gt;
Da er sich in seinen Veröffentlichungen immer gegen eine fortdauernde Verwendung des römischen  Rechtes aussprach, wurde ihm die Chance auf eine wissenschaftliche Karriere verwehrt.&lt;br /&gt;
Adickes vollzog ohne großes Bedauern den Übergang in die kommunale Verwaltung. Nach dem er vier Jahre als Beigeordneter in Dortmund gewirkt hatte, wurde er zum Bürgermeister  von Altona&lt;br /&gt;
(Hamburger Stadtteil) gewählt.&lt;br /&gt;
1891 wurde er der Nachfolger des Frankfurter Oberbürgermeisters Johannes von Miquel.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Alexander Thierfeld</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Institut_f%C3%BCr_Gemeinwohl&amp;diff=3753</id>
		<title>Institut für Gemeinwohl</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Institut_f%C3%BCr_Gemeinwohl&amp;diff=3753"/>
		<updated>2008-03-13T09:50:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Alexander Thierfeld: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Institut wurde 1890 von Wilhelm Merton gegründet und ab 1896 in eine G.m.b.H. Umgewandelt, dabei erhielt sie ein Startkapital von 500,000 Mark. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufgaben des Instituts ist im ersten Jahresbericht aus dem Jahre 1896/1897 sehr klar dargestellt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das Institut für Gemeinwohl verfolgt den Zweck, die jeweiligen sozialen und wirtschaftlichen Zustände zu untersuchen, was zur Lösung der dabei sich ergebenden Probleme von öffentlicher und privater Seite geschieht und geschehene kann, festzustellen, und die Ergebnisse seiner Untersuchung weiteren Kreisen zugänglich zu machen. Dabei soll das Institut unabhängig nach oben und unten und frei von irgendeinem Partei- und Confessionsstandpunkt wirken. Mit Rücksicht darauf, das besonders auf dem Gebiete der Volkswirtschaft und Sozialpolitik  es dem theoretisch Gebildeten vielfach an der zur Erprobung seines Wissen nötigen praktischen Erfahrung fehlt, macht es das Institut such zur besonderen Aufgabe, dem Theoretiker Einblick in Leben und Praxis zu gewähren, zum Teil dadurch, dass es selber Einrichtungen, die zugleich Studien und Übungszwecken zu dienen geeignet sind, ins Leben ruft. Diese Absichten des Instituts für Gemeinwohl [...] sind zum  Teil schon verwirklicht, teilweise sind Vorbereitungen zu ihrer Ausführung getroffen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch diese Einrichtung versucht Merton zum einem den Menschen aktiv zu helfen, ein paar Beispiele dafür sind Förderung von Kinderschutz, Arbeitswohnungswesen juristische Hilfe für jugendliche. In den Anfangsjahren wurden hauptsächlich die Beobachtung sozialer Probleme eins der Kernbereiche doch immer mehr wurde auch versucht direkt mit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ersten Großen Arbeiten des Instituts war dabei eine Enquête (Prüfung) über das Verhältnis des Grund und Bodens in deutschen Städten durchzuführen. Mit diesem Material hoffte man, Grundlagen für gemeinnützige und kommunale Bodenpolitik zu legen und den Arbeitswohnungsbau zu stärken (vgl. Aichinger 125). Auch war geplant, Beamte viel stärker in die Beobachtungen zu integrieren um ihnen ein besseres Bild von verschiedenen gesellschaftlichen Schichten vorzuführen. Ein weiterer Plan war es, diese Erlebnisse in Jahrbüchern festzuhalten, doch  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es gab nur sehr wenige dieser Jahrbücher und bald wurde von solchen Studien nicht mehr geredet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurden für Staats- und Kommunalbeamte. Juristen, Techniker und Geschäftsleute Kurse angeboten, damit in den Betrieben Leute vorhanden sind, die die Arbeitsverhältnisse kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dieser rein pädagogischen Ausbildung wurden aber auch immer sozialwissenschaftlich Interessante Arbeiten gefördert, solang diese nicht nur auf reiner Theorie beruhten. Dies war eine Eigenart von Merton, der ein gewisses Misstrauen gegen reine Theorie hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die immer stärker werdende Tendenz sich akademisch im Institut zu betätigen entstand die Idee einer reinen Bildungseinrichtung, die sich mit der Thematik auseinander setze. Dies wurde später in der Akademie für Handels- und Sozialwissenschaften verwirklicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Einrichtung die Ihren Ursprung im Institut hat ist die Centrale für private Fürsorge. Diese Einrichtung dient zur direkten Hilfe bei Arbeitslosigkeit und Armut, den Menschen soll hier direkt geholfen werden, sei es mit einer direkten Finanziellen Hilfe, der Förderung von Arbeitsplätzen oder ärztlicher   Versorgung.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Alexander Thierfeld</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Institut_f%C3%BCr_Gemeinwohl&amp;diff=3750</id>
		<title>Institut für Gemeinwohl</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Institut_f%C3%BCr_Gemeinwohl&amp;diff=3750"/>
		<updated>2008-03-13T09:49:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Alexander Thierfeld: Die Seite wurde neu angelegt: Institut für Gemeinwohl    Das Institut wurde 1890 von Wilhelm Merton gegründet und ab 1896 in eine G.m.b.H. Umgewandelt, dabei erhielt sie ein Startkapital von 500,0...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Institut für Gemeinwohl &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Institut wurde 1890 von Wilhelm Merton gegründet und ab 1896 in eine G.m.b.H. Umgewandelt, dabei erhielt sie ein Startkapital von 500,000 Mark. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufgaben des Instituts ist im ersten Jahresbericht aus dem Jahre 1896/1897 sehr klar dargestellt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das Institut für Gemeinwohl verfolgt den Zweck, die jeweiligen sozialen und wirtschaftlichen Zustände zu untersuchen, was zur Lösung der dabei sich ergebenden Probleme von öffentlicher und privater Seite geschieht und geschehene kann, festzustellen, und die Ergebnisse seiner Untersuchung weiteren Kreisen zugänglich zu machen. Dabei soll das Institut unabhängig nach oben und unten und frei von irgendeinem Partei- und Confessionsstandpunkt wirken. Mit Rücksicht darauf, das besonders auf dem Gebiete der Volkswirtschaft und Sozialpolitik  es dem theoretisch Gebildeten vielfach an der zur Erprobung seines Wissen nötigen praktischen Erfahrung fehlt, macht es das Institut such zur besonderen Aufgabe, dem Theoretiker Einblick in Leben und Praxis zu gewähren, zum Teil dadurch, dass es selber Einrichtungen, die zugleich Studien und Übungszwecken zu dienen geeignet sind, ins Leben ruft. Diese Absichten des Instituts für Gemeinwohl [...] sind zum  Teil schon verwirklicht, teilweise sind Vorbereitungen zu ihrer Ausführung getroffen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch diese Einrichtung versucht Merton zum einem den Menschen aktiv zu helfen, ein paar Beispiele dafür sind Förderung von Kinderschutz, Arbeitswohnungswesen juristische Hilfe für jugendliche. In den Anfangsjahren wurden hauptsächlich die Beobachtung sozialer Probleme eins der Kernbereiche doch immer mehr wurde auch versucht direkt mit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ersten Großen Arbeiten des Instituts war dabei eine Enquête (Prüfung) über das Verhältnis des Grund und Bodens in deutschen Städten durchzuführen. Mit diesem Material hoffte man, Grundlagen für gemeinnützige und kommunale Bodenpolitik zu legen und den Arbeitswohnungsbau zu stärken (vgl. Aichinger 125). Auch war geplant, Beamte viel stärker in die Beobachtungen zu integrieren um ihnen ein besseres Bild von verschiedenen gesellschaftlichen Schichten vorzuführen. Ein weiterer Plan war es, diese Erlebnisse in Jahrbüchern festzuhalten, doch  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es gab nur sehr wenige dieser Jahrbücher und bald wurde von solchen Studien nicht mehr geredet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurden für Staats- und Kommunalbeamte. Juristen, Techniker und Geschäftsleute Kurse angeboten, damit in den Betrieben Leute vorhanden sind, die die Arbeitsverhältnisse kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dieser rein pädagogischen Ausbildung wurden aber auch immer sozialwissenschaftlich Interessante Arbeiten gefördert, solang diese nicht nur auf reiner Theorie beruhten. Dies war eine Eigenart von Merton, der ein gewisses Misstrauen gegen reine Theorie hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die immer stärker werdende Tendenz sich akademisch im Institut zu betätigen entstand die Idee einer reinen Bildungseinrichtung, die sich mit der Thematik auseinander setze. Dies wurde später in der Akademie für Handels- und Sozialwissenschaften verwirklicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Einrichtung die Ihren Ursprung im Institut hat ist die Centrale für private Fürsorge. Diese Einrichtung dient zur direkten Hilfe bei Arbeitslosigkeit und Armut, den Menschen soll hier direkt geholfen werden, sei es mit einer direkten Finanziellen Hilfe, der Förderung von Arbeitsplätzen oder ärztlicher   Versorgung.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Alexander Thierfeld</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Die_Anfangsgeschichte_der_Universit%C3%A4t_Frankfurt&amp;diff=3749</id>
		<title>Die Anfangsgeschichte der Universität Frankfurt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Die_Anfangsgeschichte_der_Universit%C3%A4t_Frankfurt&amp;diff=3749"/>
		<updated>2008-03-13T09:48:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Alexander Thierfeld: /* Wilhelm Merton */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* [[Intellektuellendämmerung - Zur Lage der Frankfurter Intelligenz in den 20er Jahren (Wolfgang Schivelbusch)]] ([[Victoria Wendt]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BITTE VERLINKEN! Wenn es einen inhaltlichen Zusammenhang gibt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Die Gründung der Universität]]Frankfurt hat eine lange Vorgeschichte, vor allem drei Persönlichkeiten sind eng mit der Idee und der späteren Realisierung verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Johann Christian Senckenberg ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Da wäre zuerst [[Johann Christian Senckenberg]] zu nennen, der 1707 in Frankfurt geborenen wurde. Senckenberg war nicht nur Arzt, sondern besaß auch ein großes Interesse an den Naturwissenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er spendete einen Großteil seines Vermögens, um das Medizinwesen in seiner Heimstadt merklich zu verbessern und auch um die Forschung voran zu treiben. So entstanden aus seiner Stiftung nicht nur ein Hospital sondern unter anderem auch ein chemisches Labor, eine naturwissenschaftliche Sammlung und eine Bibliothek. Diese Stiftung legte den Grundstein für immer weitere Initiativen, um die Naturwissenschaften in Frankfurt zu fördern. Allerdings blieben die verschiedenen Einrichtung immer getrennt und so verloren sie im Laufe der Zeit ihre Bedeutung. So wurde in Frankfurt das naturwissenschaftliche Format des Stiftungswesens begründet. [[Das Institut für Gemeinwohl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wilhelm Merton ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Persönlichkeit, ohne die es nie zur Universitätsgründung gekommen wäre, ist der Frankfurter Unternehmer [[Wilhelm Merton]]. Merton war ein hervorragender Geschäftsmann, dessen Firma mit Rohstoffen und Bergbau sehr erfolgreich war. Auch wenn er viel zur Versachlichung und Rationalisierung in seinem Unternehmen beigetragen hat, hat er nie vergessen, dass es immer Menschen sind, die für ihn arbeiten. Er engagierte sich sehr stark, um soziale Probleme der Menschen zu lösen und gründete 1891 das [[Institut für Gemeinwohl]]. Der Auftrag dieses Institutes war es eigentlich den Menschen direkt im Einzelfall zu helfen aber immer mehr wurden die Ursachen für soziale Missstände erforscht. So kam er zu der Auffassung, dass ein Grund für die sozialen Probleme eine hauptsächlich formal-juristische politische Elite ist, die nicht mit wirtschaftlichen oder sozialen Fragen vertraut ist. Durch eine Stärkung der sozialen Wissenschaften sah er so eine Möglichkeit zur Verbesserung der allgemeinen Lage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Franz Adickes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Person ist [[Franz Adickes]],[[Franz Adickes|Kurzbiografie Franz Adickes]] der ehemalige Frankfurter Oberbügermeister. Durch den Vorschlag der Handelskammer eine Handelshochschule zu gründen, sah Merton 1897 seine Chance, seine Pläne im Rahmen einer Hochschule zu verwirklichen. So trat er an Adickes heran und sie beschlossen die Gründung der von der Handelskammer geforderten Handelshochschule - fasten ihren Forschungsauftrag aber weiter, so dass sie sich auch mit dem „Verhältnis von Kapital und Arbeit und ihrer Organisationen endlich der Fragen staatlicher und kommunaler Sozialpolitik“ zu wendeten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus entstand die 1901 gegründete [[Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften]], [[Liste der Stifter]],die eng mit dem von Merton gegründeten Institut für Gemeinwohl verbunden ist. Während sich Merton durch diese Gründung eine Verbesserung des Sozialwesen erhoffte, hatte Adickes immer das Fernziel einer Universität, und sprach auch sehr früh über andere Fakultäten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stiftungsuniversität ==&lt;br /&gt;
[[Stiftung zur Errichtung eines Lehrstuhls für Soziologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Alexander Thierfeld</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Die_Anfangsgeschichte_der_Universit%C3%A4t_Frankfurt&amp;diff=3748</id>
		<title>Die Anfangsgeschichte der Universität Frankfurt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Die_Anfangsgeschichte_der_Universit%C3%A4t_Frankfurt&amp;diff=3748"/>
		<updated>2008-03-13T09:48:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Alexander Thierfeld: /* Wilhelm Merton */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* [[Intellektuellendämmerung - Zur Lage der Frankfurter Intelligenz in den 20er Jahren (Wolfgang Schivelbusch)]] ([[Victoria Wendt]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BITTE VERLINKEN! Wenn es einen inhaltlichen Zusammenhang gibt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Die Gründung der Universität]]Frankfurt hat eine lange Vorgeschichte, vor allem drei Persönlichkeiten sind eng mit der Idee und der späteren Realisierung verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Johann Christian Senckenberg ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Da wäre zuerst [[Johann Christian Senckenberg]] zu nennen, der 1707 in Frankfurt geborenen wurde. Senckenberg war nicht nur Arzt, sondern besaß auch ein großes Interesse an den Naturwissenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er spendete einen Großteil seines Vermögens, um das Medizinwesen in seiner Heimstadt merklich zu verbessern und auch um die Forschung voran zu treiben. So entstanden aus seiner Stiftung nicht nur ein Hospital sondern unter anderem auch ein chemisches Labor, eine naturwissenschaftliche Sammlung und eine Bibliothek. Diese Stiftung legte den Grundstein für immer weitere Initiativen, um die Naturwissenschaften in Frankfurt zu fördern. Allerdings blieben die verschiedenen Einrichtung immer getrennt und so verloren sie im Laufe der Zeit ihre Bedeutung. So wurde in Frankfurt das naturwissenschaftliche Format des Stiftungswesens begründet. [[Das Institut für Gemeinwohl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wilhelm Merton ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Persönlichkeit, ohne die es nie zur Universitätsgründung gekommen wäre, ist der Frankfurter Unternehmer [[Wilhelm Merton]]. Merton war ein hervorragender Geschäftsmann, dessen Firma mit Rohstoffen und Bergbau sehr erfolgreich war. Auch wenn er viel zur Versachlichung und Rationalisierung in seinem Unternehmen beigetragen hat, hat er nie vergessen, dass es immer Menschen sind, die für ihn arbeiten. Er engagierte sich sehr stark, um soziale Probleme der Menschen zu lösen und gründete 1891 das [Institut für Gemeinwohl]. Der Auftrag dieses Institutes war es eigentlich den Menschen direkt im Einzelfall zu helfen aber immer mehr wurden die Ursachen für soziale Missstände erforscht. So kam er zu der Auffassung, dass ein Grund für die sozialen Probleme eine hauptsächlich formal-juristische politische Elite ist, die nicht mit wirtschaftlichen oder sozialen Fragen vertraut ist. Durch eine Stärkung der sozialen Wissenschaften sah er so eine Möglichkeit zur Verbesserung der allgemeinen Lage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Franz Adickes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Person ist [[Franz Adickes]],[[Franz Adickes|Kurzbiografie Franz Adickes]] der ehemalige Frankfurter Oberbügermeister. Durch den Vorschlag der Handelskammer eine Handelshochschule zu gründen, sah Merton 1897 seine Chance, seine Pläne im Rahmen einer Hochschule zu verwirklichen. So trat er an Adickes heran und sie beschlossen die Gründung der von der Handelskammer geforderten Handelshochschule - fasten ihren Forschungsauftrag aber weiter, so dass sie sich auch mit dem „Verhältnis von Kapital und Arbeit und ihrer Organisationen endlich der Fragen staatlicher und kommunaler Sozialpolitik“ zu wendeten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus entstand die 1901 gegründete [[Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften]], [[Liste der Stifter]],die eng mit dem von Merton gegründeten Institut für Gemeinwohl verbunden ist. Während sich Merton durch diese Gründung eine Verbesserung des Sozialwesen erhoffte, hatte Adickes immer das Fernziel einer Universität, und sprach auch sehr früh über andere Fakultäten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stiftungsuniversität ==&lt;br /&gt;
[[Stiftung zur Errichtung eines Lehrstuhls für Soziologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Alexander Thierfeld</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Wilhelm_Merton&amp;diff=3746</id>
		<title>Wilhelm Merton</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Wilhelm_Merton&amp;diff=3746"/>
		<updated>2008-03-13T09:47:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Alexander Thierfeld: Die Seite wurde neu angelegt: Wilhelm Merton (bis 1856 als William Moses, danach bis 1899 William Merton) wurde am 14. Mai 1848 in Frankfurt am Main Frankfurt geboren.  Er war das achte von neun Kin...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Wilhelm Merton (bis 1856 als William Moses, danach bis 1899 William Merton) wurde am 14. Mai 1848 in Frankfurt am Main Frankfurt geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war das achte von neun Kinder wobei nur sieben Kinder das erwachsenen Alter erreichten.&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1856 nahm die Familie den Namen Merton an, weil der Vorname Moses als Nachname ungeeignet schien.&lt;br /&gt;
Seine Eltern waren Raphael Lyon Moses (ab 1856 Ralph Merton)&lt;br /&gt;
Ralph Merton entstammt einer wohlhabenden londoner Familie, von wo er 1834 im Alter von 17 Jahren nach Frankfurt einwanderte. &lt;br /&gt;
In Frankfurt absolvierte er eine Lehre in der Firma von Philipp Abraham Cohen, der „Handlung für Metallwaren, Wechsel, Kommission &amp;amp; Spedition“ &lt;br /&gt;
Mit 20 Jahren heiratet er die 18 Jährige Sara Amelie Cohen, die 1818 in Hannover geboren wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jugendjahre:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm Mertons Jugendjahre sind weder durch große Taten oder ein großes Engagement gekennzeichnet. Er absolvierte das Gymnasium mit mäßigem Erfolg und arbeitete zum einen ei Henry R. Merton &amp;amp; Co in London und zum anderen in dem Geschäft seines Großvaters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1870 fängt er eine Banklehrer bei der neu gegründeten Deutschen Bank in Berlin an. Bis zu seinem 25. Lebensjahr führte er „das Leben eines reichen, durch nichts gebundenen jungen Mannes“ und amüsiert sich in dem gesellschaftlichen Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ändert sich radikal, als sein bisheriges Leben durch eine schwere Lungenentzündung ins schwanken gerät, er schwebt eine Zeit lang zwischen Leben und Tod. Dieses Erlebnis für zu einer Zäsur in seinem Leben und ändert sein Verhalten von dem einen auf den anderen Tag radikal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1876 kehrt Merton endgültig nach Frankfurt zurück  und heiratet ein Jahr später die Henriette Caroline Emma Ladenburg, die Tochter des angesehenen Bankiers Emil Ladenburg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metallgesellschaft:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgeschichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Verbindungen der Familie Cohen zum Königshaus Hannover. Mertons Großvater  Philipp Abraham Cohen zum „Kgl. hannover'schen Bergfaktor“ ernannt, dieser Titel ging nach dem Tod von Cohen auf dessen Schwiegersohn über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henry Merton, der älteste Bruder von Wilhelm, befasste sich bereits in London mit dem Handel von Metallen und durch das langsam schwächer werdende Bankgeschäft, kam es zu einem Abkommen zwischen der Firma Henry R. Merton &amp;amp; Co und dem frankfurter Geschäft. Ab 1873 wurden die gewinne beider Firmen jährlich  „zusammengeworfen“ und nach den je nach Beteiligung verteilt.&lt;br /&gt;
1876 übernahm dann Wilhelm Merton von seinem Bruder Zachary die Stelle als Miteigner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beteiligung an diesem Unternehmen bekam Wilhelm seinen ersten Einblick in den Metallhandel so wie in die Organisation großer Betriebe, zwei Punkte die für seinen späteren Lebensweg entscheidend sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Rückzug seines Vater aus dem Geschäft übernahm er es und gründete 1881 die Metallgesellschaft als Aktiengesellschaft zusammen mit Leo Ellinger (1952-1916) und Zachary Hochschild (1854-1912). Durch den Übergang von einem Familienunternehmen in eine großes Handelsgebilde entstand eine große Dynamik und wuchs bald zu einem der größten Firmen auf diesem Sektor.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Alexander Thierfeld</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Die_Gr%C3%BCndung_der_Universit%C3%A4t&amp;diff=3745</id>
		<title>Die Gründung der Universität</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Die_Gr%C3%BCndung_der_Universit%C3%A4t&amp;diff=3745"/>
		<updated>2008-03-13T09:45:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Alexander Thierfeld: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Universität Frankfurt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gründung der Universität Frankfurt ist die letzte Universitätsgründung in der Kaiserzeit aber auch ist sie die einzige Stiftungsuniversität und zeichnet sich schon dadurch aus. Alleine dies zeigt, dass die Grundlage anders als bei allen davon gegründeten Universitäten war: „Frankfurt war von Anfang an als experimentierfreudige, liberale, neue Wege beschreitende Anstalt gedacht, die neben den traditionellen Wissenschaften auch solche Gebiete in den Blick nehmen sollte, die an den bestehenden Universitäten weniger Aufmerksamkeit erfuhren, aber die moderne Welt zunehmend bestimmten und ängstigten“ (Hammerstein 17) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese war nur durch die Bürger der Stadt möglich. Schon immer gab es Mäzen, die durch ihr privates Vermögen Einrichtungen erschufen, die dem Wohl der Menschen und der Stadt dienen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ersten war dabei der Arzt Johann Christian Senckenberg, seine Stiftung erlaubte den Bau und Einrichtung eines Theatro-Anatomicum, eines chemischen Laboratoriums, einen botanischen Garten (hortus medicus), eine naturwissenschaftliche Sammlung und eine Bibliothek (vgl. Kluke 25).  Auch war  plante er die Einrichtung eines Bürgerhospitals, dessen Eröffnung erlebte er allerdings nicht mehr und ohne eine klare testamentarische Regelung und weitere Stifter wäre es auch nie zur Fertigstellung gekommen. Dieses Hospital nimmt eine Sonderstellung ein, weil es für Senckenberg wichtig war, dass nicht nur zur Pflege der Kranken, sondern auch zur Ausbildung und wissenschaftlicher Arbeit gedacht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit entstand die erste Forschungseinrichtung der Stadt und eigentlich wäre aus ihr auch viel früher eine Hochschule hervorgegangen. In der kurzen Zeit des frankfurter Großherzogtums von 1810-1813, als die Stadt ein Staat im napoleonischen Rheinbund war, versucht der damalige Großherzog Karl Theodor von Dalberg (1744-1817) eine Staatsuniversität nach französischen Vorbild zu etablieren, diese verschwand allerdings mit der Auflösung des Rheinbundes sehr schnell wieder. Dies ist nur ein Beispiel dafür, wie es immer wieder Versuche gab eine Hochschule zu gründen, zum Teil aus nicht immer rationalen Gründen. So schreibt Frank Adickes in seinen Persönlichen Erinnerungen zur Vorgeschichte der Universität Frankfurt a. M.: „[...]daß im Jahre 1866 allerdings schon der Gedanke aufgetaucht sei, in der Errichtung einer Universität einen Erlaß für das Verlorenen zu suchen[...]“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber trotz dieser eigentlich sehr günstigen Vorlagen, wurde es erst durch zwei Persönlichkeiten möglich endgültig eine die Gründung der Universität voran zu bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg zur Universität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem es durch die Handelsakademie inzwischen eine Einrichtung für höhere Bildung gab fehlte der Stadt weiterhin eine Möglichkeit der Ärzteausbildung. Schon 1895 hatte Adickes seine Pläne einer „Hohen Schule der Medizin“ dem frankfurter Magistrat niedergelegt doch erst 1902 versuchte er mit dem preußischen Kultusminister darüber zu Verhandeln. Dank großem Engagement der frankfurter Bürger wäre die Eröffnung einer Akademie für praktische Medizin möglich, doch versucht Adickes ein Promotionsrecht für diese Einrichtung zu erwirken. Doch auch wenn das preußischen Ministerium in viele Punkte den frankfurter Vorschlägen nachgab, gab es keine Chance darauf, diese Rechte zu erlangen. 1905 wurden diese Ideen vollständig abgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der gleichen Zeit hatte allerdings die Handelsakademie sich durch Stiftungsgelder stark mit Lehrstühlen vergrößern können und durch eine große Erbschaft von der Familie Jügel war auch genügend Kapital zur erweiterung vorhanden. Eigentlich war dieses Geld für Armen- und Krankpfle oder des Schul- und Unterrichtswesen gedacht. Adickes wusste als Vorsitzender der Kommission zur Testamentsverwaltung diese Formulierung so umzudeuten, dass das Geld zur: „Errichtung und Unterhaltung einer allgemeinen öffentlichen akademischen Unterrichtsanstalt für die Gebiete der Geschichte, der Philosophie und der deutschen Sprache sowie der Literatur“ dienen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der gleichen Zeit wurde damit begonnen, die verschiedenen wissenschaftlichen Einrichtungen durch Grundstückstausch, Verkäufe, städtische Zuzahlungen usw. alle zusammen zu legen. Allen voran die zur Senckenbergstiftung gehördenen Einrichtungen, den physikalischen Verein und die Handelsakademie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adickes versucht dabei immer aus dem Hintergrund heraus seinen Plan von einer Universität umzusetzen, durch die Idee einer reinen Stiftungsuniversität hätte man im Gegensatz zu Staatsuniversitäten eine selbständige Vermögensverwaltung die einzelnen Organe könnte bei der Berufung von Lehrstühlen mitwirken. Durch diese Freiheiten erwirkte Adickes die Zustimmung der einzelnen Einrichtung, vor allem der Handelsakademie und des physikalischen Vereins. Die Idee aus der Akademie eine Universität zu gründen wurde zwar schon vorher besprochen, doch gab es einige Widersprüche, vor allem weil verschiedene Personen davon ausgingen, das dies zu einer Schädigung der Kernbereiche der Akademie führen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die ersten Ideen publik gemacht wurden kam es zuerst zu stark negativen Aussagen, vor allem wurde in der Presse wurde zum Teil latent antisemitische über den „jüdisch-demokratischen Geist“ in Frankfurt aber auch  über eine neue Stätte des Kathedersozialimus und das fehlen einer theologischen Fakultät berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Universitäten und Universitätsstädte schlossen sich den Bedenken sehr schnell an, vor allem Marburg ist hier zu nennen, die in Marburg erscheinende Oberhessiche Zeitung schrieb: „Die Angelegenheit geht, darüber täuscht sich niemand, Marburg an den Lebensnerv“.  Die beschreibt die Stimmung sehr gut und auch viele andere süddeutsche Universitäten stellen sich kollektiv gegen die Pläne einer Universitätsgründung. Die hessische Regierung hält sich bei dieser Diskussion demonstrativ heraus und verweist auf die Zugehörigkeit von Frankfurt an Preußen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Alexander Thierfeld</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Die_Gr%C3%BCndung_der_Universit%C3%A4t&amp;diff=3742</id>
		<title>Die Gründung der Universität</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Die_Gr%C3%BCndung_der_Universit%C3%A4t&amp;diff=3742"/>
		<updated>2008-03-13T09:43:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Alexander Thierfeld: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Universität Frankfurt &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gründung der Universität Frankfurt ist die letzte Universitätsgründung in der Kaiserzeit aber auch ist sie die einzige Stiftungsuniversität und zeichnet sich schon dadurch aus. Alleine dies zeigt, dass die Grundlage anders als bei allen davon gegründeten Universitäten war: „Frankfurt war von Anfang an als experimentierfreudige, liberale, neue Wege beschreitende Anstalt gedacht, die neben den traditionellen Wissenschaften auch solche Gebiete in den Blick nehmen sollte, die an den bestehenden Universitäten weniger Aufmerksamkeit erfuhren, aber die moderne Welt zunehmend bestimmten und ängstigten“ (Hammerstein 17) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese war nur durch die Bürger der Stadt möglich. Schon immer gab es Mäzen, die durch ihr privates Vermögen Einrichtungen erschufen, die dem Wohl der Menschen und der Stadt dienen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ersten war dabei der Arzt Johann Christian Senckenberg, seine Stiftung erlaubte den Bau und Einrichtung eines Theatro-Anatomicum, eines chemischen Laboratoriums, einen botanischen Garten (hortus medicus), eine naturwissenschaftliche Sammlung und eine Bibliothek (vgl. Kluke 25).  Auch war  plante er die Einrichtung eines Bürgerhospitals, dessen Eröffnung erlebte er allerdings nicht mehr und ohne eine klare testamentarische Regelung und weitere Stifter wäre es auch nie zur Fertigstellung gekommen. Dieses Hospital nimmt eine Sonderstellung ein, weil es für Senckenberg wichtig war, dass nicht nur zur Pflege der Kranken, sondern auch zur Ausbildung und wissenschaftlicher Arbeit gedacht war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit entstand die erste Forschungseinrichtung der Stadt und eigentlich wäre aus ihr auch viel früher eine Hochschule hervorgegangen. In der kurzen Zeit des frankfurter Großherzogtums von 1810-1813, als die Stadt ein Staat im napoleonischen Rheinbund war, versucht der damalige Großherzog Karl Theodor von Dalberg (1744-1817) eine Staatsuniversität nach französischen Vorbild zu etablieren, diese verschwand allerdings mit der Auflösung des Rheinbundes sehr schnell wieder. Dies ist nur ein Beispiel dafür, wie es immer wieder Versuche gab eine Hochschule zu gründen, zum Teil aus nicht immer rationalen Gründen. So schreibt Frank Adickes in seinen Persönlichen Erinnerungen zur Vorgeschichte der Universität Frankfurt a. M.: „[...]daß im Jahre 1866 allerdings schon der Gedanke aufgetaucht sei, in der Errichtung einer Universität einen Erlaß für das Verlorenen zu suchen[...]“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber trotz dieser eigentlich sehr günstigen Vorlagen, wurde es erst durch zwei Persönlichkeiten möglich endgültig eine die Gründung der Universität voran zu bringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg zur Universität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem es durch die Handelsakademie inzwischen eine Einrichtung für höhere Bildung gab fehlte der Stadt weiterhin eine Möglichkeit der Ärzteausbildung. Schon 1895 hatte Adickes seine Pläne einer „Hohen Schule der Medizin“ dem frankfurter Magistrat niedergelegt doch erst 1902 versuchte er mit dem preußischen Kultusminister darüber zu Verhandeln. Dank großem Engagement der frankfurter Bürger wäre die Eröffnung einer Akademie für praktische Medizin möglich, doch versucht Adickes ein Promotionsrecht für diese Einrichtung zu erwirken. Doch auch wenn das preußischen Ministerium in viele Punkte den frankfurter Vorschlägen nachgab, gab es keine Chance darauf, diese Rechte zu erlangen. 1905 wurden diese Ideen vollständig abgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der gleichen Zeit hatte allerdings die Handelsakademie sich durch Stiftungsgelder stark mit Lehrstühlen vergrößern können und durch eine große Erbschaft von der Familie Jügel war auch genügend Kapital zur erweiterung vorhanden. Eigentlich war dieses Geld für Armen- und Krankpfle oder des Schul- und Unterrichtswesen gedacht. Adickes wusste als Vorsitzender der Kommission zur Testamentsverwaltung diese Formulierung so umzudeuten, dass das Geld zur: „Errichtung und Unterhaltung einer allgemeinen öffentlichen akademischen Unterrichtsanstalt für die Gebiete der Geschichte, der Philosophie und der deutschen Sprache sowie der Literatur“ dienen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der gleichen Zeit wurde damit begonnen, die verschiedenen wissenschaftlichen Einrichtungen durch Grundstückstausch, Verkäufe, städtische Zuzahlungen usw. alle zusammen zu legen. Allen voran die zur Senckenbergstiftung gehördenen Einrichtungen, den physikalischen Verein und die Handelsakademie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adickes versucht dabei immer aus dem Hintergrund heraus seinen Plan von einer Universität umzusetzen, durch die Idee einer reinen Stiftungsuniversität hätte man im Gegensatz zu Staatsuniversitäten eine selbständige Vermögensverwaltung die einzelnen Organe könnte bei der Berufung von Lehrstühlen mitwirken. Durch diese Freiheiten erwirkte Adickes die Zustimmung der einzelnen Einrichtung, vor allem der Handelsakademie und des physikalischen Vereins. Die Idee aus der Akademie eine Universität zu gründen wurde zwar schon vorher besprochen, doch gab es einige Widersprüche, vor allem weil verschiedene Personen davon ausgingen, das dies zu einer Schädigung der Kernbereiche der Akademie führen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die ersten Ideen publik gemacht wurden kam es zuerst zu stark negativen Aussagen, vor allem wurde in der Presse wurde zum Teil latent antisemitische über den „jüdisch-demokratischen Geist“ in Frankfurt aber auch  über eine neue Stätte des Kathedersozialimus und das fehlen einer theologischen Fakultät berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Universitäten und Universitätsstädte schlossen sich den Bedenken sehr schnell an, vor allem Marburg ist hier zu nennen, die in Marburg erscheinende Oberhessiche Zeitung schrieb: „Die Angelegenheit geht, darüber täuscht sich niemand, Marburg an den Lebensnerv“.  Die beschreibt die Stimmung sehr gut und auch viele andere süddeutsche Universitäten stellen sich kollektiv gegen die Pläne einer Universitätsgründung. Die hessische Regierung hält sich bei dieser Diskussion demonstrativ heraus und verweist auf die Zugehörigkeit von Frankfurt an Preußen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Alexander Thierfeld</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Die_Gr%C3%BCndung_der_Universit%C3%A4t&amp;diff=3728</id>
		<title>Die Gründung der Universität</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Die_Gr%C3%BCndung_der_Universit%C3%A4t&amp;diff=3728"/>
		<updated>2008-03-13T09:30:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Alexander Thierfeld: Die Seite wurde neu angelegt: Der Weg zur Universität  Nachdem es durch die Handelsakademie inzwischen eine Einrichtung für höhere Bildung gab fehlte der Stadt weiterhin eine Möglichkeit der Är...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Weg zur Universität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem es durch die Handelsakademie inzwischen eine Einrichtung für höhere Bildung gab fehlte der Stadt weiterhin eine Möglichkeit der Ärzteausbildung. Schon 1895 hatte Adickes seine Pläne einer „Hohen Schule der Medizin“ dem frankfurter Magistrat niedergelegt doch erst 1902 versuchte er mit dem preußischen Kultusminister darüber zu Verhandeln. Dank großem Engagement der frankfurter Bürger wäre die Eröffnung einer Akademie für praktische Medizin möglich, doch versucht Adickes ein Promotionsrecht für diese Einrichtung zu erwirken. Doch auch wenn das preußischen Ministerium in viele Punkte den frankfurter Vorschlägen nachgab, gab es keine Chance darauf, diese Rechte zu erlangen. 1905 wurden diese Ideen vollständig abgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der gleichen Zeit hatte allerdings die Handelsakademie sich durch Stiftungsgelder stark mit Lehrstühlen vergrößern können und durch eine große Erbschaft von der Familie Jügel war auch genügend Kapital zur erweiterung vorhanden. Eigentlich war dieses Geld für Armen- und Krankpfle oder des Schul- und Unterrichtswesen gedacht. Adickes wusste als Vorsitzender der Kommission zur Testamentsverwaltung diese Formulierung so umzudeuten, dass das Geld zur: „Errichtung und Unterhaltung einer allgemeinen öffentlichen akademischen Unterrichtsanstalt für die Gebiete der Geschichte, der Philosophie und der deutschen Sprache sowie der Literatur“ dienen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der gleichen Zeit wurde damit begonnen, die verschiedenen wissenschaftlichen Einrichtungen durch Grundstückstausch, Verkäufe, städtische Zuzahlungen usw. alle zusammen zu legen. Allen voran die zur Senckenbergstiftung gehördenen Einrichtungen, den physikalischen Verein und die Handelsakademie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adickes versucht dabei immer aus dem Hintergrund heraus seinen Plan von einer Universität umzusetzen, durch die Idee einer reinen Stiftungsuniversität hätte man im Gegensatz zu Staatsuniversitäten eine selbständige Vermögensverwaltung die einzelnen Organe könnte bei der Berufung von Lehrstühlen mitwirken. Durch diese Freiheiten erwirkte Adickes die Zustimmung der einzelnen Einrichtung, vor allem der Handelsakademie und des physikalischen Vereins. Die Idee aus der Akademie eine Universität zu gründen wurde zwar schon vorher besprochen, doch gab es einige Widersprüche, vor allem weil verschiedene Personen davon ausgingen, das dies zu einer Schädigung der Kernbereiche der Akademie führen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die ersten Ideen publik gemacht wurden kam es zuerst zu stark negativen Aussagen, vor allem wurde in der Presse wurde zum Teil latent antisemitische über den „jüdisch-demokratischen Geist“ in Frankfurt aber auch  über eine neue Stätte des Kathedersozialimus und das fehlen einer theologischen Fakultät berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Universitäten und Universitätsstädte schlossen sich den Bedenken sehr schnell an, vor allem Marburg ist hier zu nennen, die in Marburg erscheinende Oberhessiche Zeitung schrieb: „Die Angelegenheit geht, darüber täuscht sich niemand, Marburg an den Lebensnerv“.  Die beschreibt die Stimmung sehr gut und auch viele andere süddeutsche Universitäten stellen sich kollektiv gegen die Pläne einer Universitätsgründung. Die hessische Regierung hält sich bei dieser Diskussion demonstrativ heraus und verweist auf die Zugehörigkeit von Frankfurt an Preußen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Alexander Thierfeld</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Das_Institut_f%C3%BCr_Gemeinwohl&amp;diff=3726</id>
		<title>Das Institut für Gemeinwohl</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Das_Institut_f%C3%BCr_Gemeinwohl&amp;diff=3726"/>
		<updated>2008-03-13T09:28:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Alexander Thierfeld: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Institut für Gemeinwohl &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Institut wurde 1890 von Wilhelm Merton gegründet und ab 1896 in eine G.m.b.H. Umgewandelt, dabei erhielt sie ein Startkapital von 500,000 Mark. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufgaben des Instituts ist im ersten Jahresbericht aus dem Jahre 1896/1897 sehr klar dargestellt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das Institut für Gemeinwohl verfolgt den Zweck, die jeweiligen sozialen und wirtschaftlichen Zustände zu untersuchen, was zur Lösung der dabei sich ergebenden Probleme von öffentlicher und privater Seite geschieht und geschehene kann, festzustellen, und die Ergebnisse seiner Untersuchung weiteren Kreisen zugänglich zu machen. Dabei soll das Institut unabhängig nach oben und unten und frei von irgendeinem Partei- und Confessionsstandpunkt wirken. Mit Rücksicht darauf, das besonders auf dem Gebiete der Volkswirtschaft und Sozialpolitik  es dem theoretisch Gebildeten vielfach an der zur Erprobung seines Wissen nötigen praktischen Erfahrung fehlt, macht es das Institut such zur besonderen Aufgabe, dem Theoretiker Einblick in Leben und Praxis zu gewähren, zum Teil dadurch, dass es selber Einrichtungen, die zugleich Studien und Übungszwecken zu dienen geeignet sind, ins Leben ruft. Diese Absichten des Instituts für Gemeinwohl [...] sind zum  Teil schon verwirklicht, teilweise sind Vorbereitungen zu ihrer Ausführung getroffen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch diese Einrichtung versucht Merton zum einem den Menschen aktiv zu helfen, ein paar Beispiele dafür sind Förderung von Kinderschutz, Arbeitswohnungswesen juristische Hilfe für jugendliche. In den Anfangsjahren wurden hauptsächlich die Beobachtung sozialer Probleme eins der Kernbereiche doch immer mehr wurde auch versucht direkt mit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ersten Großen Arbeiten des Instituts war dabei eine Enquête (Prüfung) über das Verhältnis des Grund und Bodens in deutschen Städten durchzuführen. Mit diesem Material hoffte man, Grundlagen für gemeinnützige und kommunale Bodenpolitik zu legen und den Arbeitswohnungsbau zu stärken (vgl. Aichinger 125). Auch war geplant, Beamte viel stärker in die Beobachtungen zu integrieren um ihnen ein besseres Bild von verschiedenen gesellschaftlichen Schichten vorzuführen. Ein weiterer Plan war es, diese Erlebnisse in Jahrbüchern festzuhalten, doch es gab nur sehr wenige dieser Jahrbücher und bald wurde von solchen Studien nicht mehr geredet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurden für Staats- und Kommunalbeamte. Juristen, Techniker und Geschäftsleute Kurse angeboten, damit in den Betrieben Leute vorhanden sind, die die Arbeitsverhältnisse kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dieser rein pädagogischen Ausbildung wurden aber auch immer sozialwissenschaftlich Interessante Arbeiten gefördert, solang diese nicht nur auf reiner Theorie beruhten. Dies war eine Eigenart von Merton, der ein gewisses Misstrauen gegen reine Theorie hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die immer stärker werdende Tendenz sich akademisch im Institut zu betätigen entstand die Idee einer reinen Bildungseinrichtung, die sich mit der Thematik auseinander setze. Dies wurde später in der Akademie für Handels- und Sozialwissenschaften verwirklicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Einrichtung die Ihren Ursprung im Institut hat ist die Centrale für private Fürsorge. Diese Einrichtung dient zur direkten Hilfe bei Arbeitslosigkeit und Armut, den Menschen soll hier direkt geholfen werden, sei es mit einer direkten Finanziellen Hilfe, der Förderung von Arbeitsplätzen oder ärztlicher   Versorgung.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Alexander Thierfeld</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Das_Institut_f%C3%BCr_Gemeinwohl&amp;diff=3725</id>
		<title>Das Institut für Gemeinwohl</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Das_Institut_f%C3%BCr_Gemeinwohl&amp;diff=3725"/>
		<updated>2008-03-13T09:27:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Alexander Thierfeld: Die Seite wurde neu angelegt: Institut für Gemeinwohl    Das Institut wurde 1890 von Wilhelm Merton gegründet und ab 1896 in eine G.m.b.H. Umgewandelt, dabei erhielt sie ein Startkapital von 500,0...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Institut für Gemeinwohl &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Institut wurde 1890 von Wilhelm Merton gegründet und ab 1896 in eine G.m.b.H. Umgewandelt, dabei erhielt sie ein Startkapital von 500,000 Mark. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufgaben des Instituts ist im ersten Jahresbericht aus dem Jahre 1896/1897 sehr klar dargestellt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das Institut für Gemeinwohl verfolgt den Zweck, die jeweiligen sozialen und wirtschaftlichen Zustände zu untersuchen, was zur Lösung der dabei sich ergebenden Probleme von öffentlicher und privater Seite geschieht und geschehene kann, festzustellen, und die Ergebnisse seiner Untersuchung weiteren Kreisen zugänglich zu machen. Dabei soll das Institut unabhängig nach oben und unten und frei von irgendeinem Partei- und Confessionsstandpunkt wirken. Mit Rücksicht darauf, das besonders auf dem Gebiete der Volkswirtschaft und Sozialpolitik  es dem theoretisch Gebildeten vielfach an der zur Erprobung seines Wissen nötigen praktischen Erfahrung fehlt, macht es das Institut such zur besonderen Aufgabe, dem Theoretiker Einblick in Leben und Praxis zu gewähren, zum Teil dadurch, dass es selber Einrichtungen, die zugleich Studien und Übungszwecken zu dienen geeignet sind, ins Leben ruft. Diese Absichten des Instituts für Gemeinwohl [...] sind zum  Teil schon verwirklicht, teilweise sind Vorbereitungen zu ihrer Ausführung getroffen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch diese Einrichtung versucht Merton zum einem den Menschen aktiv zu helfen, ein paar Beispiele dafür sind Förderung von Kinderschutz, Arbeitswohnungswesen juristische Hilfe für jugendliche. In den Anfangsjahren wurden hauptsächlich die Beobachtung sozialer Probleme eins der Kernbereiche doch immer mehr wurde auch versucht direkt mit &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der ersten Großen Arbeiten des Instituts war dabei eine Enquête (Prüfung) über das Verhältnis des Grund und Bodens in deutschen Städten durchzuführen. Mit diesem Material hoffte man, Grundlagen für gemeinnützige und kommunale Bodenpolitik zu legen und den Arbeitswohnungsbau zu stärken (vgl. Aichinger 125). Auch war geplant, Beamte viel stärker in die Beobachtungen zu integrieren um ihnen ein besseres Bild von verschiedenen gesellschaftlichen Schichten vorzuführen. Ein weiterer Plan war es, diese Erlebnisse in Jahrbüchern festzuhalten, doch  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es gab nur sehr wenige dieser Jahrbücher und bald wurde von solchen Studien nicht mehr geredet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurden für Staats- und Kommunalbeamte. Juristen, Techniker und Geschäftsleute Kurse angeboten, damit in den Betrieben Leute vorhanden sind, die die Arbeitsverhältnisse kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dieser rein pädagogischen Ausbildung wurden aber auch immer sozialwissenschaftlich Interessante Arbeiten gefördert, solang diese nicht nur auf reiner Theorie beruhten. Dies war eine Eigenart von Merton, der ein gewisses Misstrauen gegen reine Theorie hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die immer stärker werdende Tendenz sich akademisch im Institut zu betätigen entstand die Idee einer reinen Bildungseinrichtung, die sich mit der Thematik auseinander setze. Dies wurde später in der Akademie für Handels- und Sozialwissenschaften verwirklicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Einrichtung die Ihren Ursprung im Institut hat ist die Centrale für private Fürsorge. Diese Einrichtung dient zur direkten Hilfe bei Arbeitslosigkeit und Armut, den Menschen soll hier direkt geholfen werden, sei es mit einer direkten Finanziellen Hilfe, der Förderung von Arbeitsplätzen oder ärztlicher   Versorgung.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Alexander Thierfeld</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Akademie_f%C3%BCr_Sozial-_und_Handelswissenschaften&amp;diff=3724</id>
		<title>Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Akademie_f%C3%BCr_Sozial-_und_Handelswissenschaften&amp;diff=3724"/>
		<updated>2008-03-13T09:26:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Alexander Thierfeld: Die Seite wurde neu angelegt: Handelsakademie   Die Akademie für Sozial und Handelswissenschaften wurde 1901 als Handelshochschule gegründet. Ursprünglich war sie von Merton darauf ausgelegt, eig...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Handelsakademie &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Akademie für Sozial und Handelswissenschaften wurde 1901 als Handelshochschule gegründet. Ursprünglich war sie von Merton darauf ausgelegt, eigenen Nachwuchs für seine Unternehmungen auszubilden, vor allem um rational denkende Kaufleute ging es ihm in erster Linie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar waren diese Überlegungen sein Hauptgrund aber doch bei weiten nicht sein einzigster, er wollte genauso Juristen und Verwaltungsleute mit dem Betriebsleben und den sozialen Fragen seiner Zeit vertraut machen (vgl Aichinger 207)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vorstadium der Kurse war dies aber noch nicht so deutlich wie es sich im späteren Verlauf darstellte. Und obwohl die ursprüngliche Idee einer reinen wirtschaftlichen Ausbildung&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Alexander Thierfeld</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Die_Anfangsgeschichte_der_Universit%C3%A4t_Frankfurt&amp;diff=2406</id>
		<title>Die Anfangsgeschichte der Universität Frankfurt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Die_Anfangsgeschichte_der_Universit%C3%A4t_Frankfurt&amp;diff=2406"/>
		<updated>2008-02-21T11:38:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Alexander Thierfeld: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kurzbiographie Franz Adickes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Liste der Stifter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Das Institut für Gemeinwohl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Die Gründung der Universität]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Alexander Thierfeld</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Die_Anfangsgeschichte_der_Universit%C3%A4t_Frankfurt&amp;diff=2403</id>
		<title>Die Anfangsgeschichte der Universität Frankfurt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Die_Anfangsgeschichte_der_Universit%C3%A4t_Frankfurt&amp;diff=2403"/>
		<updated>2008-02-21T11:35:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Alexander Thierfeld: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kurzbiographie Franz Adickes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Liste der Stifter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Das Institut für Gemeinwohl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Die Gründung der Universität]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Alexander Thierfeld</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Die_Anfangsgeschichte_der_Universit%C3%A4t_Frankfurt&amp;diff=2401</id>
		<title>Die Anfangsgeschichte der Universität Frankfurt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Die_Anfangsgeschichte_der_Universit%C3%A4t_Frankfurt&amp;diff=2401"/>
		<updated>2008-02-21T11:35:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Alexander Thierfeld: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kurzbiographie Franz Adickes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Liste der Stifter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Das Institut für Gemeinwohl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Die GRündung der Universität]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Alexander Thierfeld</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Die_Anfangsgeschichte_der_Universit%C3%A4t_Frankfurt&amp;diff=2393</id>
		<title>Die Anfangsgeschichte der Universität Frankfurt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Die_Anfangsgeschichte_der_Universit%C3%A4t_Frankfurt&amp;diff=2393"/>
		<updated>2008-02-21T11:29:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Alexander Thierfeld: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kurzbiographie Franz Adickes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Liste der Stifter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Das Institut für Gemeinwohl]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Alexander Thierfeld</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Die_Anfangsgeschichte_der_Universit%C3%A4t_Frankfurt&amp;diff=2392</id>
		<title>Die Anfangsgeschichte der Universität Frankfurt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Die_Anfangsgeschichte_der_Universit%C3%A4t_Frankfurt&amp;diff=2392"/>
		<updated>2008-02-21T11:29:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Alexander Thierfeld: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kurzbiographie Franz Adickes]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Liste der Stifter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Das Institu für Gemeinwohl]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Alexander Thierfeld</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Bis_Ende_des_Jahres_1909&amp;diff=2385</id>
		<title>Bis Ende des Jahres 1909</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Bis_Ende_des_Jahres_1909&amp;diff=2385"/>
		<updated>2008-02-21T11:22:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Alexander Thierfeld: Die Seite wurde neu angelegt: *Stadt Frankfurt  *Handelskammer August und Franz Jügel  *Dr. Eugen Lucius u. Frau Maximiliane Meister  *Otto und Ida Braunfels  *Eugen Tornow  *Dr. senckenbergische S...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;*Stadt Frankfurt &lt;br /&gt;
*Handelskammer August und Franz Jügel &lt;br /&gt;
*Dr. Eugen Lucius u. Frau Maximiliane Meister &lt;br /&gt;
*Otto und Ida Braunfels &lt;br /&gt;
*Eugen Tornow &lt;br /&gt;
*Dr. senckenbergische Stiftungsadministration &lt;br /&gt;
*Physikalischer Verein &lt;br /&gt;
*Neurologisches Institut (Dr. Ludwig Edinger) &lt;br /&gt;
*Dr. Wilhelm Merton &lt;br /&gt;
*Polytechnische Gesellschaft &lt;br /&gt;
*Georg und Franziska Speyer &lt;br /&gt;
*Wilhelm Bonn &lt;br /&gt;
*Richard und Emma von Passavant-Gontard &lt;br /&gt;
*Dr. Arthur von Weinberg &lt;br /&gt;
*Senckenbergische Naturforschende Gesellschaft &lt;br /&gt;
*Stiftung Carlinum &lt;br /&gt;
*Theodor Sternsches Medizinisches Institut&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Alexander Thierfeld</name></author>
	</entry>
</feed>