<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=KaiM%C3%BCller</id>
	<title>SozFra - Benutzerbeiträge [de]</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=KaiM%C3%BCller"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Spezial:Beitr%C3%A4ge/KaiM%C3%BCller"/>
	<updated>2026-04-28T13:25:53Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.35.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Mittelbau_der_Jahre_1965-1972&amp;diff=4296</id>
		<title>Der Mittelbau der Jahre 1965-1972</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Mittelbau_der_Jahre_1965-1972&amp;diff=4296"/>
		<updated>2008-04-01T15:50:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KaiMüller: /* Soziologie und gesellschaftliche Krise - einige Vorannahmen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Soziologie und gesellschaftliche Krise - einige Vorannahmen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einer anderen Wissenschaft stellt sich die Frage ihrer Perspektive mit ähnlicher Dringlichkeit wie der Soziologie. Als Wissenschaft des Sozialen ist sie immer schon Bestandteil ihres Gegenstandes und somit verpflichtet, nicht nur auf diesen Gegenstand, die Gesellschaft, zu reflektieren, sondern auch das Verhältnis ihrer selbst zum Objektbereich fortwährend zu überdenken und begrifflich zu fassen. &lt;br /&gt;
Und dieses Verhältnis lässt sich gerade in Zeiten gesellschaftlicher Krisen in angemessener Weise studieren. Krisen fordern den Soziologen/ die Soziologin heraus, etablierte Hypothesen näher zu überprüfen, und er ist oftmals auch im praktischen Umgang mit solchen Krisen einer der wichtigsten Ansprechpartner, kurz: die Krise zeigt, in welch spannungsreichem Verhältnis der Wissenschaftler zu seinem Objektbereich steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der sechziger Jahre lässt sich in der Bundesrepublik eine solche Krise - im Sinne gesellschaftlichen Wandels - verzeichnen, und gerade Frankfurt und hier insbesondere die Soziologie spielt in diesen Zusammenhängen eine ganz wesentliche Rolle. Die Rede ist von der Zeit studentischer Proteste, die ihrerseits aus ganz bestimmten gesellschaftlichen Umständen hervorgegangen sind und darüber hinaus die Gesellschaft in mancherlei Hinsicht verändern sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt sich nun also die Frage, wie das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft zu dieser Zeit in Frankfurt beschaffen war. Und das schließt mehrere Anschlussfragen ein: Da wäre zum einen der hochschulpolitische Aspekt, also die Frage, ob studentische Forderungen Einfluss auf die Struktur des Fachbereichs hatten, z.B. im Zuge der Hochschulreform. Aber auch wissenschaftsintern lassen sich mehrere interessante Fragen stellen: Welchen Einfluss hatten die Entwicklungen der sechziger Jahre auf den wissenschaftlichen Werdegang von Forschern und Forscherinnen? Haben sich gesellschaftliche Umstände signifikant auf die Orientierung der WissenschaftlerInnen ausgewirkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragen ließen sich sicherlich universitätsübergreifend und an allen Positionen innerhalb der universitären Hierarchie bearbeiten, aber gerade der Mittelbau nimmt eine ganz besonders interessante Stellung ein. Hochschulpolitisch hat er eine mittlere Position zwischen den bereits etablierten Wissenschaftlern und den Studierenden inne und muss zwischen etwaigen politischen Forderungen und Karriereplanung vermitteln. Wissenschaftlich haben wir es im Mittelbau mit Forschenden zu tun, die sich gerade am Anfang ihres Werdeganges befinden und möglicherweise eher gewillt sind, sich in ihrer Ausrichtung umzuorientieren und die zahlreichen Beeinflussungen ausgesetzt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so versucht diese Forschungsarbeit, sich gerade dieser Fragen anzunehmen, also zu überprüfen, was aus dem Mittelbau dieser Jahre geworden ist, wie er die Hochschulpolitik und vor allem die Wissenschaft zu jener Zeit beeinflusst hat und welche Richtung er nach diesen turbulenten Jahren eingeschlagen hat. Es interessieren dabei nicht nur die in den Studentenrevolten aktiven Mitarbeiter, sondern auch solche, die gerade keine &amp;quot;Achtundsechziger&amp;quot; gewesen sind, die entweder in anderen Gruppen politisch aktiv waren oder sich nur auf ihre wissenschaftliche Arbeit konzentriert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anvisiert wird weiterhin in erster Linie das &amp;quot;Seminar für Gesellschaftslehre&amp;quot;, da das andere für die Soziologie so wichtige Institut, das &amp;quot;Institut für Sozialforschung&amp;quot;, schon in zahlreichen Arbeiten im Zusammenhang mit den sechziger Jahren untersucht wurde, während über die anderen Seminare und Institute diesbezüglich nur wenig bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Assistenten an der WiSo-Fakultät ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Arbeit untersucht die Stellung des wissenschaftlichen Mittelbaus an der Frankfurter Universität ab Mitte der sechziger Jahre. Insbesondere die Mitarbeiter [[:Kategorie:Thomas Luckmann|Thomas Luckmann]]s ([[Günter Dux]], [[Richard Grathoff]], [[Hansfried Kellner]] und [[Walter Sprondel]]) werden im Verlauf dieses Projekts - soweit möglich - auf ihre Frankfurter Zeit hin befragt, und ihre Stellung innerhalb der wirtschaftlich- sozialwissenschaftlichen Fakultät wird untersucht. Von Interesse sind dabei vor allem ihr Verhältnis zu den Professoren der WiSo-Fakultät, ihre hochschulpolitische Stellung, ihre Lehre, sowie die Bedeutung ihrer Assistentur in Frankfurt für ihre weitere wissenschaftliche Arbeit - denn die Assistenten von [[:Kategorie:Thomas Luckmann|Thomas Luckmann]]  haben allesamt eine akademische Laufbahn eingeschlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings soll es nicht bei der ausschließlichen Bearbeitung jener vier Assistenten bleiben. Es ist zu untersuchen, ob sich von dieser Bearbeitung ausgehend allgemeinere Schlüsse auf die Atmosphäre an der WiSo-Fakultät ziehen lassen. Zu diesem Zweck werden noch weitere Interviews herangezogen, in denen sich Professoren und ehemalige Assistenten an ihre Zeit als Frankfurter Soziologen erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgehen möchte ich dabei folgendermaßen: Bezüglich des Verhältnisses zu den Professoren werden die Aussagen von damaligen Assistenten und Professoren kontrastiert. Wie äußern sich die Interviewten zu diesem Verhältnis, welche Konflikte und Gemeinsamkeiten lassen sich in diesen Äußerungen erkennen und worauf kann man etwaige Konflikte zurückführen? Hierfür, sowie für die hochschulpolitische Stellung der Assistenten insgesamt, ist eine grobe Kontextualisierung vonnöten. Was war überhaupt die Stellung von Assistenten an den Universitäten der BRD? Welche Veränderungen haben sich die Assistenten im Zuge der Hochschulreform erhofft? Und inwiefern handelt es sich bei der Frankfurter Universität um eine ganz gewöhnliche deutsche Universität, oder nimmt Frankfurt in diesen Belangen eine Sonderstellung ein?&lt;br /&gt;
Auch die Bearbeitung der Lehre erfordert einen Blick auf den bundesdeutschen Kontext. Anhand einer von Rolf Klima vorgenommenen Analyse deutscher Vorlesungsverzeichnisse zwischen 1950 und 1975 möchte ich versuchen, die Lehrveranstaltungen der Assistenten an der WiSo-Fakultät thematisch zu verorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Assistenten des Seminars für Gesellschaftslehre ([[:Kategorie:Thomas Luckmann|Thomas Luckmann]]) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hansfried Kellner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Richard Grathoff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Günter Dux]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Walter Sprondel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehrveranstaltungen des Seminars für Gesellschaftslehre ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1964/1965]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1965]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1965/1966]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1966]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1966/1967]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1967]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1967/1968]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1968]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1968/1969]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1969]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1969/1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1970/1971 und Sommersemester 1971]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Texte zum Thema ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Anweiler, Oskar; Fuchs, Hans-Jürgen; Dorner, Martina; Petermann, Eberhard (Hrsg.) (1992):''' Bildungspolitik in Deutschland 1945-1990, Bonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Bock, Klaus Dieter (1972):''' Strukturgeschichte der Assistentur, Düsseldorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Keller, Andreas (2000):''' Hochschulreform und Hochschulrevolte. Selbstverwaltung und Mitbestimmung in der Ordinarienuniversität, der Gruppenhochschule und der Hochschule des 21. Jahrhunderts, Marburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Klima, Rolf (1979):''' Die Entwicklung der soziologischen Lehre an den westdeutschen Universitäten 1950-1975. Eine Analyse der Vorlesungsverzeichnisse, in: Lüschen, Günter (Hrsg.): Deutsche Soziologie seit 1945. Entwicklungsrichtungen und Praxisbezug, Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Sonderheft 21. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Matthiesen, Ulf (2006):''' Das Wissen des Karneades in der Hauptstadt der Kritischen Theorie. Thomas Luckmann in Frankfurt am Main 1965-1970, in: Tänzler, Dirk; Knoblauch, Hubert; Soeffner, Hans-Georg (Hrsg.): Neue Perspektiven der Wissenssoziologie, Konstanz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Rüegg, Walter (1965):''' Hochschule und Öffentlichkeit, Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Rüegg, Walter (1968):''' Die studentische Revolte gegen die bürgerliche Gesellschaft, Erlenbach-Zürich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Schumm, Wilhelm (1969):'''Kritik der Hochschulreform, München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Turner, George (1995):''' Hochschulpolitik. Bilanz der Reformen und Perspektiven, Asendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interviews ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Luckmann-Transkription| Gespräch mit Thomas Luckmann am 18. Februar 2008]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rüegg-Transkription| Gespräch mit Walter Rüegg am 4. Januar 2008]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Dux-Transkription| Gespräch mit Günter Dux am 26. Februar 2008]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kellner-Transkription| Gespräch mit Hansfried Kellner am 4. März 2008]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KaiMüller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Mittelbau_der_Jahre_1965-1972&amp;diff=4244</id>
		<title>Der Mittelbau der Jahre 1965-1972</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Mittelbau_der_Jahre_1965-1972&amp;diff=4244"/>
		<updated>2008-03-31T09:38:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KaiMüller: /* Spezifizierte Fragestellung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Soziologie und gesellschaftliche Krise - einige Vorannahmen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einer anderen Wissenschaft stellt sich die Frage ihrer Perspektive mit ähnlicher Dringlichkeit wie der Soziologie. Als Wissenschaft des Sozialen ist sie immer schon Bestandteil ihres Gegenstandes und somit verpflichtet, nicht nur auf diesen Gegenstand, die Gesellschaft, zu reflektieren, sondern auch das Verhältnis ihrer selbst zum Objektbereich fortwährend zu überdenken und begrifflich zu fassen. &lt;br /&gt;
Und dieses Verhältnis lässt sich gerade in Zeiten gesellschaftlicher Krisen in angemessener Weise studieren. Krisen fordern den Soziologen/ die Soziologin heraus, etablierte Hypothesen näher zu überprüfen, und er ist oftmals auch im praktischen Umgang mit solchen Krisen einer der wichtigsten Ansprechpartner, kurz: die Krise zeigt, in welch spannungsreichem Verhältnis der Wissenschaftler zu seinem Objektbereich steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der sechziger Jahre lässt sich in der Bundesrepublik eine solche Krise - im Sinne gesellschaftlichen Wandels - verzeichnen, und gerade Frankfurt und hier insbesondere die Soziologie spielt in diesen Zusammenhängen eine ganz wesentliche Rolle. Die Rede ist von der Zeit studentischer Proteste, die ihrerseits aus ganz bestimmten gesellschaftlichen Umständen hervorgegangen sind und darüber hinaus die Gesellschaft in mancherlei Hinsicht verändern sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt sich nun also die Frage, wie das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft zu dieser Zeit in Frankfurt beschaffen war. Und das schließt mehrere Anschlussragen ein: Da wäre zum einen der hochschulpolitische Aspekt, also die Frage, ob studentische Forderungen Einfluss auf die Struktur des Fachbereichs hatten, z.B. im Zuge der Hochschulreform. Aber auch wissenschaftsintern lassen sich mehrere interessante Fragen stellen: Welchen Einfluss hatten die Entwicklungen der sechziger Jahre auf den wissenschaftlichen Werdegang von Forschern und Forscherinnen? Haben sich gesellschaftliche Umstände signifikant auf die Orientierung der WissenschaftlerInnen ausgewirkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragen ließen sich sicherlich universitätsübergreifend und an allen Positionen innerhalb der universitären Hierarchie bearbeiten, aber gerade der Mittelbau nimmt eine ganz besonders interessante Stellung ein. Hochschulpolitisch hat er eine mittlere Position zwischen den bereits etablierten Wissenschaftlern und den Studierenden inne und muss zwischen etwaigen politischen Forderungen und Karriereplanung vermitteln. Wissenschaftlich haben wir es im Mittelbau mit Forschenden zu tun, die sich gerade am Anfang ihres Werdeganges befinden und möglicherweise eher gewillt sind, sich in ihrer Ausrichtung umzuorientieren und die zahlreichen Beeinflussungen ausgesetzt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so versucht diese Forschungsarbeit, sich gerade dieser Fragen anzunehmen, also zu überprüfen, was aus dem Mittelbau dieser Jahre geworden ist, wie er die Hochschulpolitik und vor allem die Wissenschaft zu jener Zeit beeinflusst hat und welche Richtung er nach diesen turbulenten Jahren eingeschlagen hat. Es interessieren dabei nicht nur die in den Studentenrevolten aktiven Mitarbeiter, sondern auch solche, die gerade keine &amp;quot;Achtundsechziger&amp;quot; gewesen sind, die entweder in anderen Gruppen politisch aktiv waren oder sich nur auf ihre wissenschaftliche Arbeit konzentriert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anvisiert wird weiterhin in erster Linie das &amp;quot;Seminar für Gesellschaftslehre&amp;quot;, da das andere für die Soziologie so wichtige Institut, das &amp;quot;Institut für Sozialforschung&amp;quot;, schon in zahlreichen Arbeiten im Zusammenhang mit den sechziger Jahren untersucht wurde, während über die anderen Seminare und Institute diesbezüglich nur wenig bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Assistenten an der WiSo-Fakultät ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Arbeit untersucht die Stellung des wissenschaftlichen Mittelbaus an der Frankfurter Universität ab Mitte der sechziger Jahre. Insbesondere die Mitarbeiter [[:Kategorie:Thomas Luckmann|Thomas Luckmann]]s ([[Günter Dux]], [[Richard Grathoff]], [[Hansfried Kellner]] und [[Walter Sprondel]]) werden im Verlauf dieses Projekts - soweit möglich - auf ihre Frankfurter Zeit hin befragt, und ihre Stellung innerhalb der wirtschaftlich- sozialwissenschaftlichen Fakultät wird untersucht. Von Interesse sind dabei vor allem ihr Verhältnis zu den Professoren der WiSo-Fakultät, ihre hochschulpolitische Stellung, ihre Lehre, sowie die Bedeutung ihrer Assistentur in Frankfurt für ihre weitere wissenschaftliche Arbeit - denn die Assistenten von [[:Kategorie:Thomas Luckmann|Thomas Luckmann]]  haben allesamt eine akademische Laufbahn eingeschlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings soll es nicht bei der ausschließlichen Bearbeitung jener vier Assistenten bleiben. Es ist zu untersuchen, ob sich von dieser Bearbeitung ausgehend allgemeinere Schlüsse auf die Atmosphäre an der WiSo-Fakultät ziehen lassen. Zu diesem Zweck werden noch weitere Interviews herangezogen, in denen sich Professoren und ehemalige Assistenten an ihre Zeit als Frankfurter Soziologen erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgehen möchte ich dabei folgendermaßen: Bezüglich des Verhältnisses zu den Professoren werden die Aussagen von damaligen Assistenten und Professoren kontrastiert. Wie äußern sich die Interviewten zu diesem Verhältnis, welche Konflikte und Gemeinsamkeiten lassen sich in diesen Äußerungen erkennen und worauf kann man etwaige Konflikte zurückführen? Hierfür, sowie für die hochschulpolitische Stellung der Assistenten insgesamt, ist eine grobe Kontextualisierung vonnöten. Was war überhaupt die Stellung von Assistenten an den Universitäten der BRD? Welche Veränderungen haben sich die Assistenten im Zuge der Hochschulreform erhofft? Und inwiefern handelt es sich bei der Frankfurter Universität um eine ganz gewöhnliche deutsche Universität, oder nimmt Frankfurt in diesen Belangen eine Sonderstellung ein?&lt;br /&gt;
Auch die Bearbeitung der Lehre erfordert einen Blick auf den bundesdeutschen Kontext. Anhand einer von Rolf Klima vorgenommenen Analyse deutscher Vorlesungsverzeichnisse zwischen 1950 und 1975 möchte ich versuchen, die Lehrveranstaltungen der Assistenten an der WiSo-Fakultät thematisch zu verorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Assistenten des Seminars für Gesellschaftslehre ([[:Kategorie:Thomas Luckmann|Thomas Luckmann]]) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hansfried Kellner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Richard Grathoff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Günter Dux]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Walter Sprondel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehrveranstaltungen des Seminars für Gesellschaftslehre ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1964/1965]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1965]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1965/1966]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1966]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1966/1967]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1967]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1967/1968]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1968]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1968/1969]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1969]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1969/1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1970/1971 und Sommersemester 1971]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Texte zum Thema ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Anweiler, Oskar; Fuchs, Hans-Jürgen; Dorner, Martina; Petermann, Eberhard (Hrsg.) (1992):''' Bildungspolitik in Deutschland 1945-1990, Bonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Bock, Klaus Dieter (1972):''' Strukturgeschichte der Assistentur, Düsseldorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Keller, Andreas (2000):''' Hochschulreform und Hochschulrevolte. Selbstverwaltung und Mitbestimmung in der Ordinarienuniversität, der Gruppenhochschule und der Hochschule des 21. Jahrhunderts, Marburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Klima, Rolf (1979):''' Die Entwicklung der soziologischen Lehre an den westdeutschen Universitäten 1950-1975. Eine Analyse der Vorlesungsverzeichnisse, in: Lüschen, Günter (Hrsg.): Deutsche Soziologie seit 1945. Entwicklungsrichtungen und Praxisbezug, Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Sonderheft 21. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Matthiesen, Ulf (2006):''' Das Wissen des Karneades in der Hauptstadt der Kritischen Theorie. Thomas Luckmann in Frankfurt am Main 1965-1970, in: Tänzler, Dirk; Knoblauch, Hubert; Soeffner, Hans-Georg (Hrsg.): Neue Perspektiven der Wissenssoziologie, Konstanz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Rüegg, Walter (1965):''' Hochschule und Öffentlichkeit, Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Rüegg, Walter (1968):''' Die studentische Revolte gegen die bürgerliche Gesellschaft, Erlenbach-Zürich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Schumm, Wilhelm (1969):'''Kritik der Hochschulreform, München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Turner, George (1995):''' Hochschulpolitik. Bilanz der Reformen und Perspektiven, Asendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interviews ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Luckmann-Transkription| Gespräch mit Thomas Luckmann am 18. Februar 2008]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rüegg-Transkription| Gespräch mit Walter Rüegg am 4. Januar 2008]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Dux-Transkription| Gespräch mit Günter Dux am 26. Februar 2008]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kellner-Transkription| Gespräch mit Hansfried Kellner am 4. März 2008]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KaiMüller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Mittelbau_der_Jahre_1965-1972&amp;diff=4243</id>
		<title>Der Mittelbau der Jahre 1965-1972</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Mittelbau_der_Jahre_1965-1972&amp;diff=4243"/>
		<updated>2008-03-31T09:37:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KaiMüller: /* Soziologie und gesellschaftliche Krise - einige Vorannahmen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Soziologie und gesellschaftliche Krise - einige Vorannahmen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einer anderen Wissenschaft stellt sich die Frage ihrer Perspektive mit ähnlicher Dringlichkeit wie der Soziologie. Als Wissenschaft des Sozialen ist sie immer schon Bestandteil ihres Gegenstandes und somit verpflichtet, nicht nur auf diesen Gegenstand, die Gesellschaft, zu reflektieren, sondern auch das Verhältnis ihrer selbst zum Objektbereich fortwährend zu überdenken und begrifflich zu fassen. &lt;br /&gt;
Und dieses Verhältnis lässt sich gerade in Zeiten gesellschaftlicher Krisen in angemessener Weise studieren. Krisen fordern den Soziologen/ die Soziologin heraus, etablierte Hypothesen näher zu überprüfen, und er ist oftmals auch im praktischen Umgang mit solchen Krisen einer der wichtigsten Ansprechpartner, kurz: die Krise zeigt, in welch spannungsreichem Verhältnis der Wissenschaftler zu seinem Objektbereich steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der sechziger Jahre lässt sich in der Bundesrepublik eine solche Krise - im Sinne gesellschaftlichen Wandels - verzeichnen, und gerade Frankfurt und hier insbesondere die Soziologie spielt in diesen Zusammenhängen eine ganz wesentliche Rolle. Die Rede ist von der Zeit studentischer Proteste, die ihrerseits aus ganz bestimmten gesellschaftlichen Umständen hervorgegangen sind und darüber hinaus die Gesellschaft in mancherlei Hinsicht verändern sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt sich nun also die Frage, wie das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft zu dieser Zeit in Frankfurt beschaffen war. Und das schließt mehrere Anschlussragen ein: Da wäre zum einen der hochschulpolitische Aspekt, also die Frage, ob studentische Forderungen Einfluss auf die Struktur des Fachbereichs hatten, z.B. im Zuge der Hochschulreform. Aber auch wissenschaftsintern lassen sich mehrere interessante Fragen stellen: Welchen Einfluss hatten die Entwicklungen der sechziger Jahre auf den wissenschaftlichen Werdegang von Forschern und Forscherinnen? Haben sich gesellschaftliche Umstände signifikant auf die Orientierung der WissenschaftlerInnen ausgewirkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragen ließen sich sicherlich universitätsübergreifend und an allen Positionen innerhalb der universitären Hierarchie bearbeiten, aber gerade der Mittelbau nimmt eine ganz besonders interessante Stellung ein. Hochschulpolitisch hat er eine mittlere Position zwischen den bereits etablierten Wissenschaftlern und den Studierenden inne und muss zwischen etwaigen politischen Forderungen und Karriereplanung vermitteln. Wissenschaftlich haben wir es im Mittelbau mit Forschenden zu tun, die sich gerade am Anfang ihres Werdeganges befinden und möglicherweise eher gewillt sind, sich in ihrer Ausrichtung umzuorientieren und die zahlreichen Beeinflussungen ausgesetzt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so versucht diese Forschungsarbeit, sich gerade dieser Fragen anzunehmen, also zu überprüfen, was aus dem Mittelbau dieser Jahre geworden ist, wie er die Hochschulpolitik und vor allem die Wissenschaft zu jener Zeit beeinflusst hat und welche Richtung er nach diesen turbulenten Jahren eingeschlagen hat. Es interessieren dabei nicht nur die in den Studentenrevolten aktiven Mitarbeiter, sondern auch solche, die gerade keine &amp;quot;Achtundsechziger&amp;quot; gewesen sind, die entweder in anderen Gruppen politisch aktiv waren oder sich nur auf ihre wissenschaftliche Arbeit konzentriert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anvisiert wird weiterhin in erster Linie das &amp;quot;Seminar für Gesellschaftslehre&amp;quot;, da das andere für die Soziologie so wichtige Institut, das &amp;quot;Institut für Sozialforschung&amp;quot;, schon in zahlreichen Arbeiten im Zusammenhang mit den sechziger Jahren untersucht wurde, während über die anderen Seminare und Institute diesbezüglich nur wenig bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spezifizierte Fragestellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Arbeit untersucht die Stellung des wissenschaftlichen Mittelbaus an der Frankfurter Universität ab Mitte der sechziger Jahre. Insbesondere die Mitarbeiter [[:Kategorie:Thomas Luckmann|Thomas Luckmann]]s ([[Günter Dux]], [[Richard Grathoff]], [[Hansfried Kellner]] und [[Walter Sprondel]]) werden im Verlauf dieses Projekts - soweit möglich - auf ihre Frankfurter Zeit hin befragt, und ihre Stellung innerhalb der wirtschaftlich- sozialwissenschaftlichen Fakultät wird untersucht. Von Interesse sind dabei vor allem ihr Verhältnis zu den Professoren der WiSo-Fakultät, ihre hochschulpolitische Stellung, ihre Lehre, sowie die Bedeutung ihrer Assistentur in Frankfurt für ihre weitere wissenschaftliche Arbeit - denn die Assistenten von [[:Kategorie:Thomas Luckmann|Thomas Luckmann]]  haben allesamt eine akademische Laufbahn eingeschlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings soll es nicht bei der ausschließlichen Bearbeitung jener vier Assistenten bleiben. Es ist zu untersuchen, ob sich von dieser Bearbeitung ausgehend allgemeinere Schlüsse auf die Atmosphäre an der WiSo-Fakultät ziehen lassen. Zu diesem Zweck werden noch weitere Interviews herangezogen, in denen sich Professoren und ehemalige Assistenten an ihre Zeit als Frankfurter Soziologen erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgehen möchte ich dabei folgendermaßen: Bezüglich des Verhältnisses zu den Professoren werden die Aussagen von damaligen Assistenten und Professoren kontrastiert. Wie äußern sich die Interviewten zu diesem Verhältnis, welche Konflikte und Gemeinsamkeiten lassen sich in diesen Äußerungen erkennen und worauf kann man etwaige Konflikte zurückführen? Hierfür, sowie für die hochschulpolitische Stellung der Assistenten insgesamt, ist eine grobe Kontextualisierung vonnöten. Was war überhaupt die Stellung von Assistenten an den Universitäten der BRD? Welche Veränderungen haben sich die Assistenten im Zuge der Hochschulreform erhofft? Und inwiefern handelt es sich bei der Frankfurter Universität um eine ganz gewöhnliche deutsche Universität, oder nimmt Frankfurt in diesen Belangen eine Sonderstellung ein?&lt;br /&gt;
Auch die Bearbeitung der Lehre erfordert einen Blick auf den bundesdeutschen Kontext. Anhand einer von Rolf Klima vorgenommenen Analyse deutscher Vorlesungsverzeichnisse zwischen 1950 und 1975 möchte ich versuchen, die Lehrveranstaltungen der Assistenten an der WiSo-Fakultät thematisch zu verorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Assistenten des Seminars für Gesellschaftslehre ([[:Kategorie:Thomas Luckmann|Thomas Luckmann]]) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hansfried Kellner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Richard Grathoff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Günter Dux]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Walter Sprondel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehrveranstaltungen des Seminars für Gesellschaftslehre ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1964/1965]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1965]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1965/1966]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1966]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1966/1967]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1967]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1967/1968]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1968]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1968/1969]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1969]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1969/1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1970/1971 und Sommersemester 1971]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Texte zum Thema ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Anweiler, Oskar; Fuchs, Hans-Jürgen; Dorner, Martina; Petermann, Eberhard (Hrsg.) (1992):''' Bildungspolitik in Deutschland 1945-1990, Bonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Bock, Klaus Dieter (1972):''' Strukturgeschichte der Assistentur, Düsseldorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Keller, Andreas (2000):''' Hochschulreform und Hochschulrevolte. Selbstverwaltung und Mitbestimmung in der Ordinarienuniversität, der Gruppenhochschule und der Hochschule des 21. Jahrhunderts, Marburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Klima, Rolf (1979):''' Die Entwicklung der soziologischen Lehre an den westdeutschen Universitäten 1950-1975. Eine Analyse der Vorlesungsverzeichnisse, in: Lüschen, Günter (Hrsg.): Deutsche Soziologie seit 1945. Entwicklungsrichtungen und Praxisbezug, Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Sonderheft 21. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Matthiesen, Ulf (2006):''' Das Wissen des Karneades in der Hauptstadt der Kritischen Theorie. Thomas Luckmann in Frankfurt am Main 1965-1970, in: Tänzler, Dirk; Knoblauch, Hubert; Soeffner, Hans-Georg (Hrsg.): Neue Perspektiven der Wissenssoziologie, Konstanz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Rüegg, Walter (1965):''' Hochschule und Öffentlichkeit, Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Rüegg, Walter (1968):''' Die studentische Revolte gegen die bürgerliche Gesellschaft, Erlenbach-Zürich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Schumm, Wilhelm (1969):'''Kritik der Hochschulreform, München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Turner, George (1995):''' Hochschulpolitik. Bilanz der Reformen und Perspektiven, Asendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interviews ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Luckmann-Transkription| Gespräch mit Thomas Luckmann am 18. Februar 2008]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rüegg-Transkription| Gespräch mit Walter Rüegg am 4. Januar 2008]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Dux-Transkription| Gespräch mit Günter Dux am 26. Februar 2008]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kellner-Transkription| Gespräch mit Hansfried Kellner am 4. März 2008]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KaiMüller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Kai_M%C3%BCller&amp;diff=3958</id>
		<title>Kai Müller</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Kai_M%C3%BCller&amp;diff=3958"/>
		<updated>2008-03-14T16:31:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KaiMüller: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Kai Müller &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ginnheimer Landstraße 42&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
60487 Frankfurt/Main&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mobil 017624830068&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fragestellung: [[Der Mittelbau der Jahre 1965-1972]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übungstext: [[Adornos Anmerkungen zur Wissenssoziologie Karl Mannheims in der &amp;quot;Negative(n) Dialektik&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interviews: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Brakemeier-Transkription| Gespräch mit Heinz Brakemeier am 16. Januar 2008]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Dux-Transkription| Gespräch mit Günter Dux am 26. Februar 2008]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kellner-Transkription| Gespräch mit Hansfried Kellner am 4. März 2008]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kocyba-Transkription| Gespräch mit Hermann Kocyba am 26. November 2007]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Oevermann-Transkription| Gespräch mit Ulrich Oevermann am 6. Februar 2008]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rüegg-Transkription| Gespräch mit Walter Rüegg am 4. Januar 2008]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Steinert-Briefwechsel| Briefwechsel mit Heinz Steinert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KaiMüller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Kai_M%C3%BCller&amp;diff=3957</id>
		<title>Kai Müller</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Kai_M%C3%BCller&amp;diff=3957"/>
		<updated>2008-03-14T16:31:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KaiMüller: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Kai Müller &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ginnheimer Landstraße 42&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
60487 Frankfurt/Main&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mobil 017624830068&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fragestellung: [[Der Mittelbau der Jahre 1965-1972]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übungstext: [[Adornos Anmerkungen zur Wissenssoziologie Karl Mannheims in der &amp;quot;Negative(n) Dialektik&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interviews: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Brakemeier-Transkription| Gespräch mit Heinz Brakemeier am 16. Januar 2008]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Dux-Transkription| Gespräch mit Günter Dux am 26. Februar 2008]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kellner-Transkription| Gespräch mit Hansfried Kellner am 4. März 2008]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kocyba-Transkription| Gespräch mit Hermann Kocyba am 26. November 2007]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Oevermann-Transkription| Gespräch mit Ulrich Oevermann am 6. Februar 2008]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rüegg-Transkription| Gespräch mit Walter Rüegg am 4. Januar 2008]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Steinert-Briefwechsel| Briefwechsel mit Heinz Steinert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KaiMüller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Mittelbau_der_Jahre_1965-1972&amp;diff=3956</id>
		<title>Der Mittelbau der Jahre 1965-1972</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Mittelbau_der_Jahre_1965-1972&amp;diff=3956"/>
		<updated>2008-03-14T16:26:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KaiMüller: /* Spezifizierte Fragestellung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Soziologie und gesellschaftliche Krise - einige Vorannahmen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einer anderen Wissenschaft stellt sich die Frage ihrer Perspektive mit ähnlicher Dringlichkeit wie der Soziologie. Als Wissenschaft des Sozialen ist sie immer schon Bestandteil ihres Gegenstandes und somit verpflichtet, nicht nur auf diesen Gegenstand, die Gesellschaft, zu reflektieren, sondern auch das Verhältnis ihrer selbst zum Objektbereich fortwährend zu überdenken und begrifflich zu fassen. &lt;br /&gt;
Und dieses Verhältnis lässt sich gerade in Zeiten gesellschaftlicher Krisen in angemessener Weise studieren. Krisen fordern den Soziologen/ die Soziologin heraus, etablierte Hypothesen näher zu überprüfen, und er ist oftmals auch im praktischen Umgang mit solchen Krisen einer der wichtigsten Ansprechpartner, kurz: die Krise zeigt, in welch spannungsreichem Verhältnis der Wissenschaftler zu seinem Objektbereich steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der sechziger Jahre lässt sich in der Bundesrepublik eine solche Krise - im Sinne gesellschaftlichen Wandels - verzeichnen, und gerade Frankfurt und hier insbesondere die Soziologie spielt in diesen Zusammenhängen eine ganz wesentliche Rolle. Die Rede ist von der Zeit studentischer Proteste, die ihrerseits aus ganz bestimmten gesellschaftlichen Umständen hervorgegangen sind und darüber hinaus die Gesellschaft in mancherlei Hinsicht verändern sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt sich nun also die Frage, wie das Verhältnis von '''Wissenschaft und Gesellschaft''' oder '''Krise und Gesellschaft'''? zu dieser Zeit in Frankfurt beschaffen war. Und das schließt mehrere andere Fragen ein: Da wäre zum einen der hochschulpolitische Aspekt, also die Frage, ob studentische Forderungen Einfluss auf die Struktur des Fachbereichs hatten, z.B. im Zuge der Hochschulreform. Aber auch wissenschaftsintern lassen sich mehrere interessante Fragen stellen: Welchen Einfluss hatten die Entwicklungen der sechziger Jahre auf den wissenschaftlichen Werdegang von Forschern und Forscherinnen? Haben sich gesellschaftliche Umstände signifikant auf die Orientierung der WissenschaftlerInnen ausgewirkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragen ließen sich sicherlich universitätsübergreifend und an allen Positionen innerhalb der universitären Hierarchie überprüfen, aber gerade der Mittelbau nimmt eine ganz besonders interessante Stellung ein. Hochschulpolitisch hat er eine mittlere Position zwischen den bereits etablierten Wissenschaftlern und den Studierenden inne und muss zwischen etwaigen politischen Forderungen und Karriereplanung vermitteln. Wissenschaftlich haben wir es im Mittelbau mit Forschenden zu tun, die sich gerade am Anfang ihres Werdeganges befinden und möglicherweise eher gewillt sind, sich in ihrer Ausrichtung umzuorientieren und die zahlreichen Beeinflussungen ausgesetzt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so versucht diese Forschungsarbeit, sich gerade diesen Fragen anzunehmen, also zu überprüfen, was aus dem Mittelbau dieser Jahre geworden ist, wie er die Hochschulpolitik und vor allem die Wissenschaft zu jener Zeit beeinflusst hat und welche Richtung er nach diesen turbulenten Jahren eingeschlagen hat. Es interessieren dabei nicht nur die in den Studentenrevolten aktiven Mitarbeiter, sondern auch solche, die gerade keine Achtundsechziger gewesen sind, entweder in anderen Gruppen politisch aktiv waren oder sich nur auf ihre wissenschaftliche Arbeit konzentriert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anvisiert wird weiterhin in erster Linie das &amp;quot;Seminar für Gesellschaftslehre&amp;quot;, da das andere für die Soziologie so wichtige Institut, das &amp;quot;Institut für Sozialforschung&amp;quot;, schon in zahlreichen Arbeiten im Zusammenhang mit den sechziger Jahren untersucht wurde, während über die anderen Seminare und Institute diesbezüglich nur wenig bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spezifizierte Fragestellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Arbeit untersucht die Stellung des wissenschaftlichen Mittelbaus an der Frankfurter Universität ab Mitte der sechziger Jahre. Insbesondere die Mitarbeiter [[:Kategorie:Thomas Luckmann|Thomas Luckmann]]s ([[Günter Dux]], [[Richard Grathoff]], [[Hansfried Kellner]] und [[Walter Sprondel]]) werden im Verlauf dieses Projekts - soweit möglich - auf ihre Frankfurter Zeit hin befragt, und ihre Stellung innerhalb der wirtschaftlich- sozialwissenschaftlichen Fakultät wird untersucht. Von Interesse sind dabei vor allem ihr Verhältnis zu den Professoren der WiSo-Fakultät, ihre hochschulpolitische Stellung, ihre Lehre, sowie die Bedeutung ihrer Assistentur in Frankfurt für ihre weitere wissenschaftliche Arbeit - denn die Assistenten von [[:Kategorie:Thomas Luckmann|Thomas Luckmann]]  haben allesamt eine akademische Laufbahn eingeschlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings soll es nicht bei der ausschließlichen Bearbeitung jener vier Assistenten bleiben. Es ist zu untersuchen, ob sich von dieser Bearbeitung ausgehend allgemeinere Schlüsse auf die Atmosphäre an der WiSo-Fakultät ziehen lassen. Zu diesem Zweck werden noch weitere Interviews herangezogen, in denen sich Professoren und ehemalige Assistenten an ihre Zeit als Frankfurter Soziologen erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgehen möchte ich dabei folgendermaßen: Bezüglich dem Verhältnis zu den Professoren werden die Aussagen von damaligen Assistenten und Professoren kontrastiert. Wie äußern sich die Interviewten zu diesem Verhältnis, welche Konflikte und Gemeinsamkeiten lassen sich in diesen Äußerungen erkennen und worauf kann man etwaige Konflikte zurückführen? Hierfür, sowie für die hochschulpolitische Stellung der Assistenten insgesamt, ist eine grobe Kontextualisierung von Nöten. Was war überhaupt die Stellung von Assistenten an den Universitäten der BRD? Welche Veränderungen haben sich die Assistenten im Zuge der Hochschulreform erhofft? Und inwiefern handelt es sich bei der Frankfurter Universität um eine ganz gewöhnliche deutsche Universität, oder nimmt Frankfurt in diesen Belangen eine Sonderstellung ein?&lt;br /&gt;
Auch die Bearbeitung der Lehre erfordert einen Blick auf den bundesdeutschen Kontext. Anhand einer von Rolf Klima vorgenommenen Analyse deutscher Vorlesungsverzeichnisse zwischen 1950 und 1975 möchte ich versuchen, die Lehrveranstaltungen der Assistenten an der WiSo-Fakultät thematisch zu verorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Assistenten des Seminars für Gesellschaftslehre ([[:Kategorie:Thomas Luckmann|Thomas Luckmann]]) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hansfried Kellner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Richard Grathoff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Günter Dux]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Walter Sprondel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehrveranstaltungen des Seminars für Gesellschaftslehre ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1964/1965]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1965]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1965/1966]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1966]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1966/1967]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1967]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1967/1968]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1968]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1968/1969]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1969]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1969/1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1970/1971 und Sommersemester 1971]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Texte zum Thema ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Anweiler, Oskar; Fuchs, Hans-Jürgen; Dorner, Martina; Petermann, Eberhard (Hrsg.) (1992):''' Bildungspolitik in Deutschland 1945-1990, Bonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Bock, Klaus Dieter (1972):''' Strukturgeschichte der Assistentur, Düsseldorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Keller, Andreas (2000):''' Hochschulreform und Hochschulrevolte. Selbstverwaltung und Mitbestimmung in der Ordinarienuniversität, Der Gruppenhochschule und der Hochschule des 21. Jahrhunderts, Marburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Klima, Rolf (1979):''' Die Entwicklung der soziologischen Lehre an den westdeutschen Universitäten 1950-1975. Eine Analyse der Vorlesungsverzeichnisse, in: Lüschen, Günter (Hrsg.): Deutsche Soziologie seit 1945. Entwicklungsrichtungen und Praxisbezug, Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Sonderheft 21. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Matthiesen, Ulf (2006):''' Das Wissen des Karneades in der Hauptstadt der Kritischen Theorie. Thomas Luckmann in Frankfurt am Main 1965-1970, in: Tänzler, Dirk; Knoblauch, Hubert; Soeffner, Hans-Georg (Hrsg.): Neue Perspektive der Wissenssoziologie, Konstanz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Rüegg, Walter (1965):''' Hochschule und Öffentlichkeit, Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Rüegg, Walter (1968):''' Die studentische Revolte gegen die bürgerliche Gesellschaft, Erlenbach-Zürich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Schumm, Wilhelm (1969):'''Kritik der Hochschulreform, München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Turner, George (1995):''' Hochschulpolitik. Bilanz der Reformen und Perspektiven, Asendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interviews ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Luckmann-Transkription| Gespräch mit Thomas Luckmann am 18. Februar 2008]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rüegg-Transkription| Gespräch mit Walter Rüegg am 4. Januar 2008]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Dux-Transkription| Gespräch mit Günter Dux am 26. Februar 2008]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kellner-Transkription| Gespräch mit Hansfried Kellner am 4. März 2008]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KaiMüller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Max_Horkheimer&amp;diff=3955</id>
		<title>Max Horkheimer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Max_Horkheimer&amp;diff=3955"/>
		<updated>2008-03-14T16:25:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KaiMüller: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild: m-hork-2.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(*1895; 1973)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lehrstuhl für Philosophie und Soziologie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige Publikationen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Dialektik der Aufklärung. Philosophische Fragmente&amp;quot;, Amsterdam 1947. (zusammen mit [[Theodor W. Adorno]]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Zur Kritik der instrumentellen Vernunft&amp;quot;, Frankfurt/Main 1967.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Traditionelle und kritische Theorie&amp;quot;, Frankfurt/Main 1970.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KaiMüller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Theodor_W._Adorno&amp;diff=3954</id>
		<title>Theodor W. Adorno</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Theodor_W._Adorno&amp;diff=3954"/>
		<updated>2008-03-14T16:25:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KaiMüller: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild: adorno300pxh.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(geboren 11.09.1903 in Frankfurt, gestorben 06.08.1969)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lehrstuhl für Philosophie und Soziologie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige Publikationen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dialektik der Aufklärung. Philosophische Fragmente. Amsterdam 1947 (zus. mit [[Max Horkheimer]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Minima Moralia. Reflexionen aus dem beschädigten Leben. Berlin, Frankfurt a.M. 1950&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Negative Dialektik. Frankfurt a.M. 1966&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ästhetische Theorie. Frankfurt a.M. 1970;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Soziologie in Frankfurt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KaiMüller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Mittelbau_der_Jahre_1965-1972&amp;diff=3953</id>
		<title>Der Mittelbau der Jahre 1965-1972</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Mittelbau_der_Jahre_1965-1972&amp;diff=3953"/>
		<updated>2008-03-14T16:04:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KaiMüller: /* Soziologie und gesellschaftliche Krise */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Soziologie und gesellschaftliche Krise - einige Vorannahmen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einer anderen Wissenschaft stellt sich die Frage ihrer Perspektive mit ähnlicher Dringlichkeit wie der Soziologie. Als Wissenschaft des Sozialen ist sie immer schon Bestandteil ihres Gegenstandes und somit verpflichtet, nicht nur auf diesen Gegenstand, die Gesellschaft, zu reflektieren, sondern auch das Verhältnis ihrer selbst zum Objektbereich fortwährend zu überdenken und begrifflich zu fassen. &lt;br /&gt;
Und dieses Verhältnis lässt sich gerade in Zeiten gesellschaftlicher Krisen in angemessener Weise studieren. Krisen fordern den Soziologen/ die Soziologin heraus, etablierte Hypothesen näher zu überprüfen, und er ist oftmals auch im praktischen Umgang mit solchen Krisen einer der wichtigsten Ansprechpartner, kurz: die Krise zeigt, in welch spannungsreichem Verhältnis der Wissenschaftler zu seinem Objektbereich steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der sechziger Jahre lässt sich in der Bundesrepublik eine solche Krise - im Sinne gesellschaftlichen Wandels - verzeichnen, und gerade Frankfurt und hier insbesondere die Soziologie spielt in diesen Zusammenhängen eine ganz wesentliche Rolle. Die Rede ist von der Zeit studentischer Proteste, die ihrerseits aus ganz bestimmten gesellschaftlichen Umständen hervorgegangen sind und darüber hinaus die Gesellschaft in mancherlei Hinsicht verändern sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt sich nun also die Frage, wie das Verhältnis von '''Wissenschaft und Gesellschaft''' oder '''Krise und Gesellschaft'''? zu dieser Zeit in Frankfurt beschaffen war. Und das schließt mehrere andere Fragen ein: Da wäre zum einen der hochschulpolitische Aspekt, also die Frage, ob studentische Forderungen Einfluss auf die Struktur des Fachbereichs hatten, z.B. im Zuge der Hochschulreform. Aber auch wissenschaftsintern lassen sich mehrere interessante Fragen stellen: Welchen Einfluss hatten die Entwicklungen der sechziger Jahre auf den wissenschaftlichen Werdegang von Forschern und Forscherinnen? Haben sich gesellschaftliche Umstände signifikant auf die Orientierung der WissenschaftlerInnen ausgewirkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragen ließen sich sicherlich universitätsübergreifend und an allen Positionen innerhalb der universitären Hierarchie überprüfen, aber gerade der Mittelbau nimmt eine ganz besonders interessante Stellung ein. Hochschulpolitisch hat er eine mittlere Position zwischen den bereits etablierten Wissenschaftlern und den Studierenden inne und muss zwischen etwaigen politischen Forderungen und Karriereplanung vermitteln. Wissenschaftlich haben wir es im Mittelbau mit Forschenden zu tun, die sich gerade am Anfang ihres Werdeganges befinden und möglicherweise eher gewillt sind, sich in ihrer Ausrichtung umzuorientieren und die zahlreichen Beeinflussungen ausgesetzt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so versucht diese Forschungsarbeit, sich gerade diesen Fragen anzunehmen, also zu überprüfen, was aus dem Mittelbau dieser Jahre geworden ist, wie er die Hochschulpolitik und vor allem die Wissenschaft zu jener Zeit beeinflusst hat und welche Richtung er nach diesen turbulenten Jahren eingeschlagen hat. Es interessieren dabei nicht nur die in den Studentenrevolten aktiven Mitarbeiter, sondern auch solche, die gerade keine Achtundsechziger gewesen sind, entweder in anderen Gruppen politisch aktiv waren oder sich nur auf ihre wissenschaftliche Arbeit konzentriert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anvisiert wird weiterhin in erster Linie das &amp;quot;Seminar für Gesellschaftslehre&amp;quot;, da das andere für die Soziologie so wichtige Institut, das &amp;quot;Institut für Sozialforschung&amp;quot;, schon in zahlreichen Arbeiten im Zusammenhang mit den sechziger Jahren untersucht wurde, während über die anderen Seminare und Institute diesbezüglich nur wenig bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spezifizierte Fragestellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Arbeit untersucht die Stellung des wissenschaftlichen Mittelbaus an der Frankfurter Universität ab Mitte der sechziger Jahre. Insbesondere die Mitarbeiter [[:Kategorie:Thomas Luckmann|Thomas Luckmann]]s ([[Günter Dux]], [[Richard Grathoff]], [[Hansfried Kellner]] und [[Walter Sprondel]]) werden im Verlauf dieses Projekts - soweit möglich - auf ihre Frankfurter Zeit hin befragt, und ihre Stellung innerhalb der wirtschaftlich- sozialwissenschaftlichen Fakultät wird untersucht. Von Interesse sind dabei vor allem ihr Verhältnis zu den Professoren der WiSo-Fakultät, ihre hochschulpolitische Stellung, ihre Lehre, sowie die Bedeutung ihrer Assistentur in Frankfurt für ihre weitere wissenschaftliche Arbeit - denn die Assistenten von [[:Kategorie:Thomas Luckmann|Thomas Luckmann]]  haben allesamt eine akademische Laufbahn eingeschlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings soll es nicht bei der ausschließlichen Bearbeitung jener vier Assistenten bleiben. Es ist zu untersuchen, ob sich von dieser Bearbeitung ausgehend allgemeinere Schlüsse auf die Atmosphäre an der WiSo-Fakultät ziehen lassen. Zu diesem Zweck werden noch weitere Interviews herangezogen, in denen sich Professoren und ehemalige Assistenten an ihre Zeit als Frankfurter Soziologen erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgehen möchte ich dabei folgendermaßen: Bezüglich dem Verhältnis zu den Professoren werden die Aussagen von damaligen Assistenten und Professoren kontrastiert. Wie äußern sich die Interviewten zu diesem Verhältnis, welche Konflikte und Gemeinsamkeiten lassen sich in diesen Äußerungen erkennen und worauf kann man etwaige Konflikte zurückführen? Hierfür, sowie für die hochschulpolitische Stellung der Assistenten insgesamt, ist eine grobe Kontextualisierung von Nöten. Was war überhaupt die Stellung von Assistenten an den Universitäten der BRD? Welche Veränderungen haben sich die Assistenten im Zuge der Hochschulreform erhofft? Und inwiefern handelt es sich bei der Frankfurter Universität um eine ganz gewöhnliche deutsche Universität, oder nimmt Frankfurt in diesen Belangen eine Sonderstellung ein?&lt;br /&gt;
Auch die Bearbeitung der Lehre erfordert einen Blick auf den bundesdeutschen Kontext. Anhand einer von Rolf Klima vorgenommenen Analyse deutscher Vorlesungsverzeichnisse zwischen 1950 und 1975 möchte ich versuchen, die Lehrveranstaltungen der Assistenten an der WiSo-Fakultät thematisch zu verorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Assistenten des Seminars für Gesellschaftslehre ([[:Kategorie:Thomas Luckmann|Thomas Luckmann]]) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hansfried Kellner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Richard Grathoff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Günter Dux]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Walter Sprondel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehrveranstaltungen des Seminars für Gesellschaftslehre ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1964/1965]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1965]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1965/1966]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1966]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1966/1967]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1967]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1967/1968]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1968]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1968/1969]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1969]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1969/1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1970/1971 und Sommersemester 1971]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Texte zum Thema ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Anweiler, Oskar; Fuchs, Hans-Jürgen; Dorner, Martina; Petermann, Eberhard (Hrsg.) (1992):''' Bildungspolitik in Deutschland 1945-1990, Bonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Bock, Klaus Dieter (1972):''' Strukturgeschichte der Assistentur, Düsseldorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Keller, Andreas (2000):''' Hochschulreform und Hochschulrevolte. Selbstverwaltung und Mitbestimmung in der Ordinarienuniversität, Der Gruppenhochschule und der Hochschule des 21. Jahrhunderts, Marburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Klima, Rolf (1979):''' Die Entwicklung der soziologischen Lehre an den westdeutschen Universitäten 1950-1975. Eine Analyse der Vorlesungsverzeichnisse, in: Lüschen, Günter (Hrsg.): Deutsche Soziologie seit 1945. Entwicklungsrichtungen und Praxisbezug, Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Sonderheft 21. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Matthiesen, Ulf (2006):''' Das Wissen des Karneades in der Hauptstadt der Kritischen Theorie. Thomas Luckmann in Frankfurt am Main 1965-1970, in: Tänzler, Dirk; Knoblauch, Hubert; Soeffner, Hans-Georg (Hrsg.): Neue Perspektive der Wissenssoziologie, Konstanz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Rüegg, Walter (1965):''' Hochschule und Öffentlichkeit, Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Rüegg, Walter (1968):''' Die studentische Revolte gegen die bürgerliche Gesellschaft, Erlenbach-Zürich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Schumm, Wilhelm (1969):'''Kritik der Hochschulreform, München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Turner, George (1995):''' Hochschulpolitik. Bilanz der Reformen und Perspektiven, Asendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interviews ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Luckmann-Transkription| Gespräch mit Thomas Luckmann am 18. Februar 2008]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rüegg-Transkription| Gespräch mit Walter Rüegg am 4. Januar 2008]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Dux-Transkription| Gespräch mit Günter Dux am 26. Februar 2008]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kellner-Transkription| Gespräch mit Hansfried Kellner am 4. März 2008]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KaiMüller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Mittelbau_der_Jahre_1965-1972&amp;diff=3952</id>
		<title>Der Mittelbau der Jahre 1965-1972</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Mittelbau_der_Jahre_1965-1972&amp;diff=3952"/>
		<updated>2008-03-14T15:57:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KaiMüller: /* Krise der Soziologie? */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Soziologie und gesellschaftliche Krise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einer anderen Wissenschaft stellt sich die Frage ihrer Perspektive mit ähnlicher Dringlichkeit wie der Soziologie. Als Wissenschaft des Sozialen ist sie immer schon Bestandteil ihres Gegenstandes und somit verpflichtet, nicht nur auf diesen Gegenstand, die Gesellschaft, zu reflektieren, sondern auch das Verhältnis ihrer selbst zum Objektbereich fortwährend zu überdenken und begrifflich zu fassen. &lt;br /&gt;
Und dieses Verhältnis lässt sich gerade in Zeiten gesellschaftlicher Krisen in angemessener Weise studieren. Krisen fordern den Soziologen/ die Soziologin heraus, etablierte Hypothesen näher zu überprüfen, und er ist oftmals auch im praktischen Umgang mit solchen Krisen einer der wichtigsten Ansprechpartner, kurz: die Krise zeigt, in welch spannungsreichem Verhältnis der Wissenschaftler zu seinem Objektbereich steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der sechziger Jahre lässt sich in der Bundesrepublik eine solche Krise - im Sinne gesellschaftlichen Wandels - verzeichnen, und gerade Frankfurt und hier insbesondere die Soziologie spielt in diesen Zusammenhängen eine ganz wesentliche Rolle. Die Rede ist von der Zeit studentischer Proteste, die ihrerseits aus ganz bestimmten gesellschaftlichen Umständen hervorgegangen sind und darüber hinaus die Gesellschaft in mancherlei Hinsicht verändern sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt sich nun also die Frage, wie das Verhältnis von '''Wissenschaft und Gesellschaft''' oder '''Krise und Gesellschaft'''? zu dieser Zeit in Frankfurt beschaffen war. Und das schließt mehrere andere Fragen ein: Da wäre zum einen der hochschulpolitische Aspekt, also die Frage, ob studentische Forderungen Einfluss auf die Struktur des Fachbereichs hatten, z.B. im Zuge der Hochschulreform. Aber auch wissenschaftsintern lassen sich mehrere interessante Fragen stellen: Welchen Einfluss hatten die Entwicklungen der sechziger Jahre auf den wissenschaftlichen Werdegang von Forschern und Forscherinnen? Haben sich gesellschaftliche Umstände signifikant auf die Orientierung der WissenschaftlerInnen ausgewirkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragen ließen sich sicherlich universitätsübergreifend und an allen Positionen innerhalb der universitären Hierarchie überprüfen, aber gerade der Mittelbau nimmt eine ganz besonders interessante Stellung ein. Hochschulpolitisch hat er eine mittlere Position zwischen den bereits etablierten Wissenschaftlern und den Studierenden inne und muss zwischen etwaigen politischen Forderungen und Karriereplanung vermitteln. Wissenschaftlich haben wir es im Mittelbau mit Forschenden zu tun, die sich gerade am Anfang ihres Werdeganges befinden und möglicherweise eher gewillt sind, sich in ihrer Ausrichtung umzuorientieren und die zahlreichen Beeinflussungen ausgesetzt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so versucht diese Forschungsarbeit, sich gerade diesen Fragen anzunehmen, also zu überprüfen, was aus dem Mittelbau dieser Jahre geworden ist, wie er die Hochschulpolitik und vor allem die Wissenschaft zu jener Zeit beeinflusst hat und welche Richtung er nach diesen turbulenten Jahren eingeschlagen hat. Es interessieren dabei nicht nur die in den Studentenrevolten aktiven Mitarbeiter, sondern auch solche, die gerade keine Achtundsechziger gewesen sind, entweder in anderen Gruppen politisch aktiv waren oder sich nur auf ihre wissenschaftliche Arbeit konzentriert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anvisiert wird weiterhin in erster Linie das &amp;quot;Seminar für Gesellschaftslehre&amp;quot;, da das andere für die Soziologie so wichtige Institut, das &amp;quot;Institut für Sozialforschung&amp;quot;, schon in zahlreichen Arbeiten im Zusammenhang mit den sechziger Jahren untersucht wurde, während über die anderen Seminare und Institute diesbezüglich nur wenig bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spezifizierte Fragestellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Arbeit untersucht die Stellung des wissenschaftlichen Mittelbaus an der Frankfurter Universität ab Mitte der sechziger Jahre. Insbesondere die Mitarbeiter [[:Kategorie:Thomas Luckmann|Thomas Luckmann]]s ([[Günter Dux]], [[Richard Grathoff]], [[Hansfried Kellner]] und [[Walter Sprondel]]) werden im Verlauf dieses Projekts - soweit möglich - auf ihre Frankfurter Zeit hin befragt, und ihre Stellung innerhalb der wirtschaftlich- sozialwissenschaftlichen Fakultät wird untersucht. Von Interesse sind dabei vor allem ihr Verhältnis zu den Professoren der WiSo-Fakultät, ihre hochschulpolitische Stellung, ihre Lehre, sowie die Bedeutung ihrer Assistentur in Frankfurt für ihre weitere wissenschaftliche Arbeit - denn die Assistenten von [[:Kategorie:Thomas Luckmann|Thomas Luckmann]]  haben allesamt eine akademische Laufbahn eingeschlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings soll es nicht bei der ausschließlichen Bearbeitung jener vier Assistenten bleiben. Es ist zu untersuchen, ob sich von dieser Bearbeitung ausgehend allgemeinere Schlüsse auf die Atmosphäre an der WiSo-Fakultät ziehen lassen. Zu diesem Zweck werden noch weitere Interviews herangezogen, in denen sich Professoren und ehemalige Assistenten an ihre Zeit als Frankfurter Soziologen erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgehen möchte ich dabei folgendermaßen: Bezüglich dem Verhältnis zu den Professoren werden die Aussagen von damaligen Assistenten und Professoren kontrastiert. Wie äußern sich die Interviewten zu diesem Verhältnis, welche Konflikte und Gemeinsamkeiten lassen sich in diesen Äußerungen erkennen und worauf kann man etwaige Konflikte zurückführen? Hierfür, sowie für die hochschulpolitische Stellung der Assistenten insgesamt, ist eine grobe Kontextualisierung von Nöten. Was war überhaupt die Stellung von Assistenten an den Universitäten der BRD? Welche Veränderungen haben sich die Assistenten im Zuge der Hochschulreform erhofft? Und inwiefern handelt es sich bei der Frankfurter Universität um eine ganz gewöhnliche deutsche Universität, oder nimmt Frankfurt in diesen Belangen eine Sonderstellung ein?&lt;br /&gt;
Auch die Bearbeitung der Lehre erfordert einen Blick auf den bundesdeutschen Kontext. Anhand einer von Rolf Klima vorgenommenen Analyse deutscher Vorlesungsverzeichnisse zwischen 1950 und 1975 möchte ich versuchen, die Lehrveranstaltungen der Assistenten an der WiSo-Fakultät thematisch zu verorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Assistenten des Seminars für Gesellschaftslehre ([[:Kategorie:Thomas Luckmann|Thomas Luckmann]]) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hansfried Kellner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Richard Grathoff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Günter Dux]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Walter Sprondel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehrveranstaltungen des Seminars für Gesellschaftslehre ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1964/1965]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1965]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1965/1966]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1966]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1966/1967]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1967]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1967/1968]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1968]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1968/1969]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1969]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1969/1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1970/1971 und Sommersemester 1971]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Texte zum Thema ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Anweiler, Oskar; Fuchs, Hans-Jürgen; Dorner, Martina; Petermann, Eberhard (Hrsg.) (1992):''' Bildungspolitik in Deutschland 1945-1990, Bonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Bock, Klaus Dieter (1972):''' Strukturgeschichte der Assistentur, Düsseldorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Keller, Andreas (2000):''' Hochschulreform und Hochschulrevolte. Selbstverwaltung und Mitbestimmung in der Ordinarienuniversität, Der Gruppenhochschule und der Hochschule des 21. Jahrhunderts, Marburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Klima, Rolf (1979):''' Die Entwicklung der soziologischen Lehre an den westdeutschen Universitäten 1950-1975. Eine Analyse der Vorlesungsverzeichnisse, in: Lüschen, Günter (Hrsg.): Deutsche Soziologie seit 1945. Entwicklungsrichtungen und Praxisbezug, Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Sonderheft 21. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Matthiesen, Ulf (2006):''' Das Wissen des Karneades in der Hauptstadt der Kritischen Theorie. Thomas Luckmann in Frankfurt am Main 1965-1970, in: Tänzler, Dirk; Knoblauch, Hubert; Soeffner, Hans-Georg (Hrsg.): Neue Perspektive der Wissenssoziologie, Konstanz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Rüegg, Walter (1965):''' Hochschule und Öffentlichkeit, Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Rüegg, Walter (1968):''' Die studentische Revolte gegen die bürgerliche Gesellschaft, Erlenbach-Zürich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Schumm, Wilhelm (1969):'''Kritik der Hochschulreform, München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Turner, George (1995):''' Hochschulpolitik. Bilanz der Reformen und Perspektiven, Asendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interviews ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Luckmann-Transkription| Gespräch mit Thomas Luckmann am 18. Februar 2008]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rüegg-Transkription| Gespräch mit Walter Rüegg am 4. Januar 2008]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Dux-Transkription| Gespräch mit Günter Dux am 26. Februar 2008]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kellner-Transkription| Gespräch mit Hansfried Kellner am 4. März 2008]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KaiMüller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Mittelbau_der_Jahre_1965-1972&amp;diff=3915</id>
		<title>Der Mittelbau der Jahre 1965-1972</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Mittelbau_der_Jahre_1965-1972&amp;diff=3915"/>
		<updated>2008-03-13T15:09:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KaiMüller: /* Interviews */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Fragestellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einer anderen Wissenschaft stellt sich die Frage ihrer Perspektive mit ähnlicher Dringlichkeit wie der Soziologie. Als Wissenschaft des Sozialen ist sie immer schon Bestandteil ihres Gegenstandes und somit verpflichtet, nicht nur auf diesen Gegenstand, die Gesellschaft, zu reflektieren, sondern auch das Verhältnis ihrer selbst zum Objektbereich fortwährend zu überdenken und begrifflich zu fassen. &lt;br /&gt;
Und dieses Verhältnis lässt sich gerade in Zeiten gesellschaftlicher Krisen in angemessener Weise studieren. Krisen fordern den Soziologen/ die Soziologin heraus, etablierte Hypothesen näher zu überprüfen, und er ist oftmals auch im praktischen Umgang mit solchen Krisen einer der wichtigsten Ansprechpartner, kurz: die Krise zeigt, in welch spannungsreichem Verhältnis der Wissenschaftler zu seinem Objektbereich steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der sechziger Jahre lässt sich in der Bundesrepublik eine solche Krise - im Sinne gesellschaftlichen Wandels - verzeichnen, und gerade Frankfurt und hier insbesondere die Soziologie spielt in diesen Zusammenhängen eine ganz wesentliche Rolle. Die Rede ist von der Zeit studentischer Proteste, die ihrerseits aus ganz bestimmten gesellschaftlichen Umständen hervorgegangen sind und darüber hinaus die Gesellschaft in mancherlei Hinsicht verändern sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt sich nun also die Frage, wie das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft zu dieser Zeit in Frankfurt beschaffen war. Und das schließt mehrere andere Fragen ein: Da wäre zum einen der hochschulpolitische Aspekt, also die Frage, ob studentische Forderungen Einfluss auf die Struktur des Fachbereichs hatten, z.B. im Zuge der Hochschulreform. Aber auch wissenschaftsintern lassen sich mehrere interessante Fragen stellen: Welchen Einfluss hatten die Entwicklungen der sechziger Jahre auf den wissenschaftlichen Werdegang von Forschern und Forscherinnen? Haben sich gesellschaftliche Umstände signifikant auf die Orientierung der WissenschaftlerInnen ausgewirkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragen ließen sich sicherlich universitätsübergreifend und an allen Positionen innerhalb der universitären Hierarchie überprüfen, aber gerade der Mittelbau nimmt eine ganz besonders interessante Stellung ein. Hochschulpolitisch hat er eine mittlere Position zwischen den bereits etablierten Wissenschaftlern und den Studierenden inne und muss zwischen etwaigen politischen Forderungen und Karriereplanung vermitteln. Wissenschaftlich haben wir es im Mittelbau mit Forschenden zu tun, die sich gerade am Anfang ihres Werdeganges befinden und möglicherweise eher gewillt sind, sich in ihrer Ausrichtung umzuorientieren und die zahlreichen Beeinflussungen ausgesetzt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so versucht diese Forschungsarbeit, sich gerade diesen Fragen anzunehmen, also zu überprüfen, was aus dem Mittelbau dieser Jahre geworden ist, wie er die Hochschulpolitik und vor allem die Wissenschaft zu jener Zeit beeinflusst hat und welche Richtung er nach diesen turbulenten Jahren eingeschlagen hat. Es interessieren dabei nicht nur die in den Studentenrevolten aktiven Mitarbeiter, sondern auch solche, die gerade keine Achtundsechziger gewesen sind, entweder in anderen Gruppen politisch aktiv waren oder sich nur auf ihre wissenschaftliche Arbeit konzentriert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anvisiert wird weiterhin in erster Linie das &amp;quot;Seminar für Gesellschaftslehre&amp;quot;, da das andere für die Soziologie so wichtige Institut, das &amp;quot;Institut für Sozialforschung&amp;quot;, schon in zahlreichen Arbeiten im Zusammenhang mit den sechziger Jahren untersucht wurde, während über die anderen Seminare und Institute diesbezüglich nur wenig bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spezifizierte Fragestellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Arbeit untersucht die Stellung des wissenschaftlichen Mittelbaus an der Frankfurter Universität ab Mitte der sechziger Jahre. Insbesondere die Mitarbeiter [[:Kategorie:Thomas Luckmann|Thomas Luckmann]]s ([[Günter Dux]], [[Richard Grathoff]], [[Hansfried Kellner]] und [[Walter Sprondel]]) werden im Verlauf dieses Projekts - soweit möglich - auf ihre Frankfurter Zeit hin befragt, und ihre Stellung innerhalb der wirtschaftlich- sozialwissenschaftlichen Fakultät wird untersucht. Von Interesse sind dabei vor allem ihr Verhältnis zu den Professoren der WiSo-Fakultät, ihre hochschulpolitische Stellung, ihre Lehre, sowie die Bedeutung ihrer Assistentur in Frankfurt für ihre weitere wissenschaftliche Arbeit - denn die Assistenten von [[:Kategorie:Thomas Luckmann|Thomas Luckmann]]  haben allesamt eine akademische Laufbahn eingeschlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings soll es nicht bei der ausschließlichen Bearbeitung jener vier Assistenten bleiben. Es ist zu untersuchen, ob sich von dieser Bearbeitung ausgehend allgemeinere Schlüsse auf die Atmosphäre an der WiSo-Fakultät ziehen lassen. Zu diesem Zweck werden noch weitere Interviews herangezogen, in denen sich Professoren und ehemalige Assistenten an ihre Zeit als Frankfurter Soziologen erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgehen möchte ich dabei folgendermaßen: Bezüglich dem Verhältnis zu den Professoren werden die Aussagen von damaligen Assistenten und Professoren kontrastiert. Wie äußern sich die Interviewten zu diesem Verhältnis, welche Konflikte und Gemeinsamkeiten lassen sich in diesen Äußerungen erkennen und worauf kann man etwaige Konflikte zurückführen? Hierfür, sowie für die hochschulpolitische Stellung der Assistenten insgesamt, ist eine grobe Kontextualisierung von Nöten. Was war überhaupt die Stellung von Assistenten an den Universitäten der BRD? Welche Veränderungen haben sich die Assistenten im Zuge der Hochschulreform erhofft? Und inwiefern handelt es sich bei der Frankfurter Universität um eine ganz gewöhnliche deutsche Universität, oder nimmt Frankfurt in diesen Belangen eine Sonderstellung ein?&lt;br /&gt;
Auch die Bearbeitung der Lehre erfordert einen Blick auf den bundesdeutschen Kontext. Anhand einer von Rolf Klima vorgenommenen Analyse deutscher Vorlesungsverzeichnisse zwischen 1950 und 1975 möchte ich versuchen, die Lehrveranstaltungen der Assistenten an der WiSo-Fakultät thematisch zu verorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Assistenten des Seminars für Gesellschaftslehre ([[:Kategorie:Thomas Luckmann|Thomas Luckmann]]) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hansfried Kellner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Richard Grathoff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Günter Dux]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Walter Sprondel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehrveranstaltungen des Seminars für Gesellschaftslehre ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1964/1965]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1965]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1965/1966]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1966]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1966/1967]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1967]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1967/1968]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1968]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1968/1969]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1969]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1969/1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1970/1971 und Sommersemester 1971]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Texte zum Thema ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Anweiler, Oskar; Fuchs, Hans-Jürgen; Dorner, Martina; Petermann, Eberhard (Hrsg.) (1992):''' Bildungspolitik in Deutschland 1945-1990, Bonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Bock, Klaus Dieter (1972):''' Strukturgeschichte der Assistentur, Düsseldorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Keller, Andreas (2000):''' Hochschulreform und Hochschulrevolte. Selbstverwaltung und Mitbestimmung in der Ordinarienuniversität, Der Gruppenhochschule und der Hochschule des 21. Jahrhunderts, Marburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Klima, Rolf (1979):''' Die Entwicklung der soziologischen Lehre an den westdeutschen Universitäten 1950-1975. Eine Analyse der Vorlesungsverzeichnisse, in: Lüschen, Günter (Hrsg.): Deutsche Soziologie seit 1945. Entwicklungsrichtungen und Praxisbezug, Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Sonderheft 21. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Matthiesen, Ulf (2006):''' Das Wissen des Karneades in der Hauptstadt der Kritischen Theorie. Thomas Luckmann in Frankfurt am Main 1965-1970, in: Tänzler, Dirk; Knoblauch, Hubert; Soeffner, Hans-Georg (Hrsg.): Neue Perspektive der Wissenssoziologie, Konstanz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Rüegg, Walter (1965):''' Hochschule und Öffentlichkeit, Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Rüegg, Walter (1968):''' Die studentische Revolte gegen die bürgerliche Gesellschaft, Erlenbach-Zürich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Schumm, Wilhelm (1969):'''Kritik der Hochschulreform, München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Turner, George (1995):''' Hochschulpolitik. Bilanz der Reformen und Perspektiven, Asendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interviews ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Luckmann-Transkription| Gespräch mit Thomas Luckmann am 18. Februar 2008]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rüegg-Transkription| Gespräch mit Walter Rüegg am 4. Januar 2008]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Dux-Transkription| Gespräch mit Günter Dux am 26. Februar 2008]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kellner-Transkription| Gespräch mit Hansfried Kellner am 4. März 2008]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KaiMüller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Mittelbau_der_Jahre_1965-1972&amp;diff=3913</id>
		<title>Der Mittelbau der Jahre 1965-1972</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Mittelbau_der_Jahre_1965-1972&amp;diff=3913"/>
		<updated>2008-03-13T15:06:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KaiMüller: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Fragestellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einer anderen Wissenschaft stellt sich die Frage ihrer Perspektive mit ähnlicher Dringlichkeit wie der Soziologie. Als Wissenschaft des Sozialen ist sie immer schon Bestandteil ihres Gegenstandes und somit verpflichtet, nicht nur auf diesen Gegenstand, die Gesellschaft, zu reflektieren, sondern auch das Verhältnis ihrer selbst zum Objektbereich fortwährend zu überdenken und begrifflich zu fassen. &lt;br /&gt;
Und dieses Verhältnis lässt sich gerade in Zeiten gesellschaftlicher Krisen in angemessener Weise studieren. Krisen fordern den Soziologen/ die Soziologin heraus, etablierte Hypothesen näher zu überprüfen, und er ist oftmals auch im praktischen Umgang mit solchen Krisen einer der wichtigsten Ansprechpartner, kurz: die Krise zeigt, in welch spannungsreichem Verhältnis der Wissenschaftler zu seinem Objektbereich steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der sechziger Jahre lässt sich in der Bundesrepublik eine solche Krise - im Sinne gesellschaftlichen Wandels - verzeichnen, und gerade Frankfurt und hier insbesondere die Soziologie spielt in diesen Zusammenhängen eine ganz wesentliche Rolle. Die Rede ist von der Zeit studentischer Proteste, die ihrerseits aus ganz bestimmten gesellschaftlichen Umständen hervorgegangen sind und darüber hinaus die Gesellschaft in mancherlei Hinsicht verändern sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt sich nun also die Frage, wie das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft zu dieser Zeit in Frankfurt beschaffen war. Und das schließt mehrere andere Fragen ein: Da wäre zum einen der hochschulpolitische Aspekt, also die Frage, ob studentische Forderungen Einfluss auf die Struktur des Fachbereichs hatten, z.B. im Zuge der Hochschulreform. Aber auch wissenschaftsintern lassen sich mehrere interessante Fragen stellen: Welchen Einfluss hatten die Entwicklungen der sechziger Jahre auf den wissenschaftlichen Werdegang von Forschern und Forscherinnen? Haben sich gesellschaftliche Umstände signifikant auf die Orientierung der WissenschaftlerInnen ausgewirkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragen ließen sich sicherlich universitätsübergreifend und an allen Positionen innerhalb der universitären Hierarchie überprüfen, aber gerade der Mittelbau nimmt eine ganz besonders interessante Stellung ein. Hochschulpolitisch hat er eine mittlere Position zwischen den bereits etablierten Wissenschaftlern und den Studierenden inne und muss zwischen etwaigen politischen Forderungen und Karriereplanung vermitteln. Wissenschaftlich haben wir es im Mittelbau mit Forschenden zu tun, die sich gerade am Anfang ihres Werdeganges befinden und möglicherweise eher gewillt sind, sich in ihrer Ausrichtung umzuorientieren und die zahlreichen Beeinflussungen ausgesetzt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so versucht diese Forschungsarbeit, sich gerade diesen Fragen anzunehmen, also zu überprüfen, was aus dem Mittelbau dieser Jahre geworden ist, wie er die Hochschulpolitik und vor allem die Wissenschaft zu jener Zeit beeinflusst hat und welche Richtung er nach diesen turbulenten Jahren eingeschlagen hat. Es interessieren dabei nicht nur die in den Studentenrevolten aktiven Mitarbeiter, sondern auch solche, die gerade keine Achtundsechziger gewesen sind, entweder in anderen Gruppen politisch aktiv waren oder sich nur auf ihre wissenschaftliche Arbeit konzentriert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anvisiert wird weiterhin in erster Linie das &amp;quot;Seminar für Gesellschaftslehre&amp;quot;, da das andere für die Soziologie so wichtige Institut, das &amp;quot;Institut für Sozialforschung&amp;quot;, schon in zahlreichen Arbeiten im Zusammenhang mit den sechziger Jahren untersucht wurde, während über die anderen Seminare und Institute diesbezüglich nur wenig bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spezifizierte Fragestellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Arbeit untersucht die Stellung des wissenschaftlichen Mittelbaus an der Frankfurter Universität ab Mitte der sechziger Jahre. Insbesondere die Mitarbeiter [[:Kategorie:Thomas Luckmann|Thomas Luckmann]]s ([[Günter Dux]], [[Richard Grathoff]], [[Hansfried Kellner]] und [[Walter Sprondel]]) werden im Verlauf dieses Projekts - soweit möglich - auf ihre Frankfurter Zeit hin befragt, und ihre Stellung innerhalb der wirtschaftlich- sozialwissenschaftlichen Fakultät wird untersucht. Von Interesse sind dabei vor allem ihr Verhältnis zu den Professoren der WiSo-Fakultät, ihre hochschulpolitische Stellung, ihre Lehre, sowie die Bedeutung ihrer Assistentur in Frankfurt für ihre weitere wissenschaftliche Arbeit - denn die Assistenten von [[:Kategorie:Thomas Luckmann|Thomas Luckmann]]  haben allesamt eine akademische Laufbahn eingeschlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings soll es nicht bei der ausschließlichen Bearbeitung jener vier Assistenten bleiben. Es ist zu untersuchen, ob sich von dieser Bearbeitung ausgehend allgemeinere Schlüsse auf die Atmosphäre an der WiSo-Fakultät ziehen lassen. Zu diesem Zweck werden noch weitere Interviews herangezogen, in denen sich Professoren und ehemalige Assistenten an ihre Zeit als Frankfurter Soziologen erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgehen möchte ich dabei folgendermaßen: Bezüglich dem Verhältnis zu den Professoren werden die Aussagen von damaligen Assistenten und Professoren kontrastiert. Wie äußern sich die Interviewten zu diesem Verhältnis, welche Konflikte und Gemeinsamkeiten lassen sich in diesen Äußerungen erkennen und worauf kann man etwaige Konflikte zurückführen? Hierfür, sowie für die hochschulpolitische Stellung der Assistenten insgesamt, ist eine grobe Kontextualisierung von Nöten. Was war überhaupt die Stellung von Assistenten an den Universitäten der BRD? Welche Veränderungen haben sich die Assistenten im Zuge der Hochschulreform erhofft? Und inwiefern handelt es sich bei der Frankfurter Universität um eine ganz gewöhnliche deutsche Universität, oder nimmt Frankfurt in diesen Belangen eine Sonderstellung ein?&lt;br /&gt;
Auch die Bearbeitung der Lehre erfordert einen Blick auf den bundesdeutschen Kontext. Anhand einer von Rolf Klima vorgenommenen Analyse deutscher Vorlesungsverzeichnisse zwischen 1950 und 1975 möchte ich versuchen, die Lehrveranstaltungen der Assistenten an der WiSo-Fakultät thematisch zu verorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Assistenten des Seminars für Gesellschaftslehre ([[:Kategorie:Thomas Luckmann|Thomas Luckmann]]) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hansfried Kellner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Richard Grathoff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Günter Dux]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Walter Sprondel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehrveranstaltungen des Seminars für Gesellschaftslehre ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1964/1965]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1965]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1965/1966]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1966]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1966/1967]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1967]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1967/1968]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1968]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1968/1969]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1969]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1969/1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1970/1971 und Sommersemester 1971]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Texte zum Thema ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Anweiler, Oskar; Fuchs, Hans-Jürgen; Dorner, Martina; Petermann, Eberhard (Hrsg.) (1992):''' Bildungspolitik in Deutschland 1945-1990, Bonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Bock, Klaus Dieter (1972):''' Strukturgeschichte der Assistentur, Düsseldorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Keller, Andreas (2000):''' Hochschulreform und Hochschulrevolte. Selbstverwaltung und Mitbestimmung in der Ordinarienuniversität, Der Gruppenhochschule und der Hochschule des 21. Jahrhunderts, Marburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Klima, Rolf (1979):''' Die Entwicklung der soziologischen Lehre an den westdeutschen Universitäten 1950-1975. Eine Analyse der Vorlesungsverzeichnisse, in: Lüschen, Günter (Hrsg.): Deutsche Soziologie seit 1945. Entwicklungsrichtungen und Praxisbezug, Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Sonderheft 21. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Matthiesen, Ulf (2006):''' Das Wissen des Karneades in der Hauptstadt der Kritischen Theorie. Thomas Luckmann in Frankfurt am Main 1965-1970, in: Tänzler, Dirk; Knoblauch, Hubert; Soeffner, Hans-Georg (Hrsg.): Neue Perspektive der Wissenssoziologie, Konstanz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Rüegg, Walter (1965):''' Hochschule und Öffentlichkeit, Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Rüegg, Walter (1968):''' Die studentische Revolte gegen die bürgerliche Gesellschaft, Erlenbach-Zürich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Schumm, Wilhelm (1969):'''Kritik der Hochschulreform, München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Turner, George (1995):''' Hochschulpolitik. Bilanz der Reformen und Perspektiven, Asendorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Interviews ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KaiMüller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Mittelbau_der_Jahre_1965-1972&amp;diff=3911</id>
		<title>Der Mittelbau der Jahre 1965-1972</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Mittelbau_der_Jahre_1965-1972&amp;diff=3911"/>
		<updated>2008-03-13T15:05:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KaiMüller: /* Bibliographie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Fragestellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einer anderen Wissenschaft stellt sich die Frage ihrer Perspektive mit ähnlicher Dringlichkeit wie der Soziologie. Als Wissenschaft des Sozialen ist sie immer schon Bestandteil ihres Gegenstandes und somit verpflichtet, nicht nur auf diesen Gegenstand, die Gesellschaft, zu reflektieren, sondern auch das Verhältnis ihrer selbst zum Objektbereich fortwährend zu überdenken und begrifflich zu fassen. &lt;br /&gt;
Und dieses Verhältnis lässt sich gerade in Zeiten gesellschaftlicher Krisen in angemessener Weise studieren. Krisen fordern den Soziologen/ die Soziologin heraus, etablierte Hypothesen näher zu überprüfen, und er ist oftmals auch im praktischen Umgang mit solchen Krisen einer der wichtigsten Ansprechpartner, kurz: die Krise zeigt, in welch spannungsreichem Verhältnis der Wissenschaftler zu seinem Objektbereich steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der sechziger Jahre lässt sich in der Bundesrepublik eine solche Krise - im Sinne gesellschaftlichen Wandels - verzeichnen, und gerade Frankfurt und hier insbesondere die Soziologie spielt in diesen Zusammenhängen eine ganz wesentliche Rolle. Die Rede ist von der Zeit studentischer Proteste, die ihrerseits aus ganz bestimmten gesellschaftlichen Umständen hervorgegangen sind und darüber hinaus die Gesellschaft in mancherlei Hinsicht verändern sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt sich nun also die Frage, wie das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft zu dieser Zeit in Frankfurt beschaffen war. Und das schließt mehrere andere Fragen ein: Da wäre zum einen der hochschulpolitische Aspekt, also die Frage, ob studentische Forderungen Einfluss auf die Struktur des Fachbereichs hatten, z.B. im Zuge der Hochschulreform. Aber auch wissenschaftsintern lassen sich mehrere interessante Fragen stellen: Welchen Einfluss hatten die Entwicklungen der sechziger Jahre auf den wissenschaftlichen Werdegang von Forschern und Forscherinnen? Haben sich gesellschaftliche Umstände signifikant auf die Orientierung der WissenschaftlerInnen ausgewirkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragen ließen sich sicherlich universitätsübergreifend und an allen Positionen innerhalb der universitären Hierarchie überprüfen, aber gerade der Mittelbau nimmt eine ganz besonders interessante Stellung ein. Hochschulpolitisch hat er eine mittlere Position zwischen den bereits etablierten Wissenschaftlern und den Studierenden inne und muss zwischen etwaigen politischen Forderungen und Karriereplanung vermitteln. Wissenschaftlich haben wir es im Mittelbau mit Forschenden zu tun, die sich gerade am Anfang ihres Werdeganges befinden und möglicherweise eher gewillt sind, sich in ihrer Ausrichtung umzuorientieren und die zahlreichen Beeinflussungen ausgesetzt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so versucht diese Forschungsarbeit, sich gerade diesen Fragen anzunehmen, also zu überprüfen, was aus dem Mittelbau dieser Jahre geworden ist, wie er die Hochschulpolitik und vor allem die Wissenschaft zu jener Zeit beeinflusst hat und welche Richtung er nach diesen turbulenten Jahren eingeschlagen hat. Es interessieren dabei nicht nur die in den Studentenrevolten aktiven Mitarbeiter, sondern auch solche, die gerade keine Achtundsechziger gewesen sind, entweder in anderen Gruppen politisch aktiv waren oder sich nur auf ihre wissenschaftliche Arbeit konzentriert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anvisiert wird weiterhin in erster Linie das &amp;quot;Seminar für Gesellschaftslehre&amp;quot;, da das andere für die Soziologie so wichtige Institut, das &amp;quot;Institut für Sozialforschung&amp;quot;, schon in zahlreichen Arbeiten im Zusammenhang mit den sechziger Jahren untersucht wurde, während über die anderen Seminare und Institute diesbezüglich nur wenig bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spezifizierte Fragestellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Arbeit untersucht die Stellung des wissenschaftlichen Mittelbaus an der Frankfurter Universität ab Mitte der sechziger Jahre. Insbesondere die Mitarbeiter [[:Kategorie:Thomas Luckmann|Thomas Luckmann]]s ([[Günter Dux]], [[Richard Grathoff]], [[Hansfried Kellner]] und [[Walter Sprondel]]) werden im Verlauf dieses Projekts - soweit möglich - auf ihre Frankfurter Zeit hin befragt, und ihre Stellung innerhalb der wirtschaftlich- sozialwissenschaftlichen Fakultät wird untersucht. Von Interesse sind dabei vor allem ihr Verhältnis zu den Professoren der WiSo-Fakultät, ihre hochschulpolitische Stellung, ihre Lehre, sowie die Bedeutung ihrer Assistentur in Frankfurt für ihre weitere wissenschaftliche Arbeit - denn die Assistenten von [[:Kategorie:Thomas Luckmann|Thomas Luckmann]]  haben allesamt eine akademische Laufbahn eingeschlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings soll es nicht bei der ausschließlichen Bearbeitung jener vier Assistenten bleiben. Es ist zu untersuchen, ob sich von dieser Bearbeitung ausgehend allgemeinere Schlüsse auf die Atmosphäre an der WiSo-Fakultät ziehen lassen. Zu diesem Zweck werden noch weitere Interviews herangezogen, in denen sich Professoren und ehemalige Assistenten an ihre Zeit als Frankfurter Soziologen erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgehen möchte ich dabei folgendermaßen: Bezüglich dem Verhältnis zu den Professoren werden die Aussagen von damaligen Assistenten und Professoren kontrastiert. Wie äußern sich die Interviewten zu diesem Verhältnis, welche Konflikte und Gemeinsamkeiten lassen sich in diesen Äußerungen erkennen und worauf kann man etwaige Konflikte zurückführen? Hierfür, sowie für die hochschulpolitische Stellung der Assistenten insgesamt, ist eine grobe Kontextualisierung von Nöten. Was war überhaupt die Stellung von Assistenten an den Universitäten der BRD? Welche Veränderungen haben sich die Assistenten im Zuge der Hochschulreform erhofft? Und inwiefern handelt es sich bei der Frankfurter Universität um eine ganz gewöhnliche deutsche Universität, oder nimmt Frankfurt in diesen Belangen eine Sonderstellung ein?&lt;br /&gt;
Auch die Bearbeitung der Lehre erfordert einen Blick auf den bundesdeutschen Kontext. Anhand einer von Rolf Klima vorgenommenen Analyse deutscher Vorlesungsverzeichnisse zwischen 1950 und 1975 möchte ich versuchen, die Lehrveranstaltungen der Assistenten an der WiSo-Fakultät thematisch zu verorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Assistenten des Seminars für Gesellschaftslehre ([[:Kategorie:Thomas Luckmann|Thomas Luckmann]]) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hansfried Kellner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Richard Grathoff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Günter Dux]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Walter Sprondel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehrveranstaltungen des Seminars für Gesellschaftslehre ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1964/1965]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1965]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1965/1966]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1966]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1966/1967]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1967]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1967/1968]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1968]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1968/1969]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1969]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1969/1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1970/1971 und Sommersemester 1971]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Texte zum Thema ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Anweiler, Oskar; Fuchs, Hans-Jürgen; Dorner, Martina; Petermann, Eberhard (Hrsg.) (1992):''' Bildungspolitik in Deutschland 1945-1990, Bonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Bock, Klaus Dieter (1972):''' Strukturgeschichte der Assistentur, Düsseldorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Keller, Andreas (2000):''' Hochschulreform und Hochschulrevolte. Selbstverwaltung und Mitbestimmung in der Ordinarienuniversität, Der Gruppenhochschule und der Hochschule des 21. Jahrhunderts, Marburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Klima, Rolf (1979):''' Die Entwicklung der soziologischen Lehre an den westdeutschen Universitäten 1950-1975. Eine Analyse der Vorlesungsverzeichnisse, in: Lüschen, Günter (Hrsg.): Deutsche Soziologie seit 1945. Entwicklungsrichtungen und Praxisbezug, Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Sonderheft 21. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Matthiesen, Ulf (2006):''' Das Wissen des Karneades in der Hauptstadt der Kritischen Theorie. Thomas Luckmann in Frankfurt am Main 1965-1970, in: Tänzler, Dirk; Knoblauch, Hubert; Soeffner, Hans-Georg (Hrsg.): Neue Perspektive der Wissenssoziologie, Konstanz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Rüegg, Walter (1965):''' Hochschule und Öffentlichkeit, Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Rüegg, Walter (1968):''' Die studentische Revolte gegen die bürgerliche Gesellschaft, Erlenbach-Zürich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Schumm, Wilhelm (1969):'''Kritik der Hochschulreform, München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Turner, George (1995):''' Hochschulpolitik. Bilanz der Reformen und Perspektiven, Asendorf.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KaiMüller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=G%C3%BCnter_Dux&amp;diff=3904</id>
		<title>Günter Dux</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=G%C3%BCnter_Dux&amp;diff=3904"/>
		<updated>2008-03-13T14:58:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KaiMüller: /* Günter Dux in Frankfurt */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild: FG1997-Dux.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mitglieder der ZiF:FG Theorie des sozialen Wandels und TeilnehmerInnen der Eröffnungstagung(aufsteigend v. rechts n. links):''' ''Prof. Dr. Günter Dux (Projektleiter), Dr. Frank Welz (FG), Dr. Gerda Bohmann (FG), Phillip Stoellger M.A., Prof. Dr. Jan Assmann, Prof. Dr. Constans Seyfarth, Prof. Dr. Christian Strahm (FG), Prof. Dr. Stein Braten (FG), Prof'in Dr. Gertrude Lübbe-Wolff (geschäftsführende Direktorin des ZiF), Dr. Achim Mittag, Dr. Ulrich Wenzel (FG), Dr. Klaus Holz (FG), Dr. Heinz Niedenzu (FG), Prof. Dr. Willem van Reijen, Prof Dr. Franz Josef Wetz, Prof'in Dr. Marlies Heinz, Prof. Dr. Wolfgang Bonß, Renate Klink M.A. (Projektassistentin), Prof. Dr. Hans-Jörg Nissen (FG), Prof. Dr. Hans-Dieter Evers, Dr. Matthias Middell'' (Photo: Pressestelle der Universität Bielefeld) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzbiographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*1933 geb. in Blomberg/ Lippe &lt;br /&gt;
*1954-1959 Studium der Rechtswissenschaft in Heidelberg und Bonn &lt;br /&gt;
*1962 Promotion an der Universität Bonn zum Dr. jur. &lt;br /&gt;
*1960-1965 Rechtsreferendar &lt;br /&gt;
*1965 Assessorexamen &lt;br /&gt;
*1959-1963 Wiss. Assistent an der Hochschule in Wilhelmshafen/ Universität Göttingen &lt;br /&gt;
*1965-1968 Studium der Soziologie und Philosophie an der Universität Frankfurt &lt;br /&gt;
*1968-1970 Wiss. Assistent an der Universität Frankfurt &lt;br /&gt;
*1970-1973 Wiss. Assistent an der Universität Konstanz &lt;br /&gt;
*1972 Habilitation für Soziologie und Sozialphilosophie an der Universität Konstanz &lt;br /&gt;
*1973-1974 Ord. Professor an der Universität Linz (Österreich) &lt;br /&gt;
*1974-1997 Professor für Soziologie und Direktor des Instituts für Soziologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg&lt;br /&gt;
*1995 Leibniz-Professor an der Universität Leipzig&lt;br /&gt;
*seit 1997 Leiter der Forschungsgruppe &amp;quot;Theorie des sozialen Wandels&amp;quot; am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF), Bielefeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Homepage der Universität Freiburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Günter Dux in Frankfurt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Günter Dux kam 1965 als promovierter Jurist nach Frankfurt und vollzog dann in Frankfurt einen Quereinstieg in die Soziologie, in der er dann 1968 nach einem HiWi-Job auch eine Assistentenstelle bei [[:Kategorie:Thomas Luckmann|Thomas Luckmann]]  antrat, für die sich [[Richard Grathoff]] eingesetzt hatte. Zuvor war er Assistent an der Juristischen Fakultät in Göttingen gewesen und wollte mit einem Studium der Soziologie sein Interesse für Staats- und Verfassungsrecht vertiefen. Seine Lehrveranstaltungen befassten sich daher zuerst einmal mit rechtssoziologischen Fragestellungen. Für ihn war die Atmosphäre an der WiSo-Fakultät vor allem durch ein freundschaftliches Verhältnis zu [[Luckmann]] und seinen Kollegen geprägt, das massive wissenschaftliche Diskussionen nicht ausschloss. Vor allem Bergers Einfluss auf [[Luckmann]] stößt bei Dux auf Kritik und auch mit [[Luckmanns]] Herkunft aus der Phänomenologie kann Dux nicht allzu viel anfangen. Für das Arbeitsverhältnis mit [[Luckmann]] scheint eine andere wissenschaftliche Orientierung nicht problematisch gewesen zu sein.&lt;br /&gt;
Auf die Frage nach der Bedeutung der Frankfurter Zeit für seine weitere wissenschaftliche Arbeit äußert sich Dux reserviert. Zwar sei ihm durchaus bewusst geworden, dass sich am Institut für Sozialforschung eine bedeutende Theorie entwickelte, allerdings hätte er das vermutlich auch woanders mitbekommen. Frankfurt hat für ihn die Bedeutung, dort in die Soziologie allererst eingeführt worden zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
Günter Dux bei DNB[http://dispatch.opac.d-nb.de/DB=4.1/SET=9/TTL=3/CMD?ACT=SRCHA&amp;amp;IKT=8500&amp;amp;SRT=YOP&amp;amp;TRM=g%FCnter+dux]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Günter Dux bei der Universität-Freiburg [http://www.soziologie.uni-freiburg.de/Personen/dux/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausführliche Publikationsliste[http://www.soziologie.uni-freiburg.de/Personen/dux/Publikationen.htm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiteres Schriftenverzeichnis [http://www.subjekte-und-gesellschaft.de/Schriften.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Dux-Transkription| Gespräch mit Günter Dux am 26. Februar 2008]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Soziologie in Frankfurt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KaiMüller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Mittelbau_der_Jahre_1965-1972&amp;diff=3903</id>
		<title>Der Mittelbau der Jahre 1965-1972</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Mittelbau_der_Jahre_1965-1972&amp;diff=3903"/>
		<updated>2008-03-13T14:57:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KaiMüller: /* Die Assistenten des Seminars für Gesellschaftslehre (Thomas Luckmann) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Fragestellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einer anderen Wissenschaft stellt sich die Frage ihrer Perspektive mit ähnlicher Dringlichkeit wie der Soziologie. Als Wissenschaft des Sozialen ist sie immer schon Bestandteil ihres Gegenstandes und somit verpflichtet, nicht nur auf diesen Gegenstand, die Gesellschaft, zu reflektieren, sondern auch das Verhältnis ihrer selbst zum Objektbereich fortwährend zu überdenken und begrifflich zu fassen. &lt;br /&gt;
Und dieses Verhältnis lässt sich gerade in Zeiten gesellschaftlicher Krisen in angemessener Weise studieren. Krisen fordern den Soziologen/ die Soziologin heraus, etablierte Hypothesen näher zu überprüfen, und er ist oftmals auch im praktischen Umgang mit solchen Krisen einer der wichtigsten Ansprechpartner, kurz: die Krise zeigt, in welch spannungsreichem Verhältnis der Wissenschaftler zu seinem Objektbereich steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der sechziger Jahre lässt sich in der Bundesrepublik eine solche Krise - im Sinne gesellschaftlichen Wandels - verzeichnen, und gerade Frankfurt und hier insbesondere die Soziologie spielt in diesen Zusammenhängen eine ganz wesentliche Rolle. Die Rede ist von der Zeit studentischer Proteste, die ihrerseits aus ganz bestimmten gesellschaftlichen Umständen hervorgegangen sind und darüber hinaus die Gesellschaft in mancherlei Hinsicht verändern sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt sich nun also die Frage, wie das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft zu dieser Zeit in Frankfurt beschaffen war. Und das schließt mehrere andere Fragen ein: Da wäre zum einen der hochschulpolitische Aspekt, also die Frage, ob studentische Forderungen Einfluss auf die Struktur des Fachbereichs hatten, z.B. im Zuge der Hochschulreform. Aber auch wissenschaftsintern lassen sich mehrere interessante Fragen stellen: Welchen Einfluss hatten die Entwicklungen der sechziger Jahre auf den wissenschaftlichen Werdegang von Forschern und Forscherinnen? Haben sich gesellschaftliche Umstände signifikant auf die Orientierung der WissenschaftlerInnen ausgewirkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragen ließen sich sicherlich universitätsübergreifend und an allen Positionen innerhalb der universitären Hierarchie überprüfen, aber gerade der Mittelbau nimmt eine ganz besonders interessante Stellung ein. Hochschulpolitisch hat er eine mittlere Position zwischen den bereits etablierten Wissenschaftlern und den Studierenden inne und muss zwischen etwaigen politischen Forderungen und Karriereplanung vermitteln. Wissenschaftlich haben wir es im Mittelbau mit Forschenden zu tun, die sich gerade am Anfang ihres Werdeganges befinden und möglicherweise eher gewillt sind, sich in ihrer Ausrichtung umzuorientieren und die zahlreichen Beeinflussungen ausgesetzt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so versucht diese Forschungsarbeit, sich gerade diesen Fragen anzunehmen, also zu überprüfen, was aus dem Mittelbau dieser Jahre geworden ist, wie er die Hochschulpolitik und vor allem die Wissenschaft zu jener Zeit beeinflusst hat und welche Richtung er nach diesen turbulenten Jahren eingeschlagen hat. Es interessieren dabei nicht nur die in den Studentenrevolten aktiven Mitarbeiter, sondern auch solche, die gerade keine Achtundsechziger gewesen sind, entweder in anderen Gruppen politisch aktiv waren oder sich nur auf ihre wissenschaftliche Arbeit konzentriert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anvisiert wird weiterhin in erster Linie das &amp;quot;Seminar für Gesellschaftslehre&amp;quot;, da das andere für die Soziologie so wichtige Institut, das &amp;quot;Institut für Sozialforschung&amp;quot;, schon in zahlreichen Arbeiten im Zusammenhang mit den sechziger Jahren untersucht wurde, während über die anderen Seminare und Institute diesbezüglich nur wenig bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spezifizierte Fragestellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Arbeit untersucht die Stellung des wissenschaftlichen Mittelbaus an der Frankfurter Universität ab Mitte der sechziger Jahre. Insbesondere die Mitarbeiter [[:Kategorie:Thomas Luckmann|Thomas Luckmann]]s ([[Günter Dux]], [[Richard Grathoff]], [[Hansfried Kellner]] und [[Walter Sprondel]]) werden im Verlauf dieses Projekts - soweit möglich - auf ihre Frankfurter Zeit hin befragt, und ihre Stellung innerhalb der wirtschaftlich- sozialwissenschaftlichen Fakultät wird untersucht. Von Interesse sind dabei vor allem ihr Verhältnis zu den Professoren der WiSo-Fakultät, ihre hochschulpolitische Stellung, ihre Lehre, sowie die Bedeutung ihrer Assistentur in Frankfurt für ihre weitere wissenschaftliche Arbeit - denn die Assistenten von [[:Kategorie:Thomas Luckmann|Thomas Luckmann]]  haben allesamt eine akademische Laufbahn eingeschlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings soll es nicht bei der ausschließlichen Bearbeitung jener vier Assistenten bleiben. Es ist zu untersuchen, ob sich von dieser Bearbeitung ausgehend allgemeinere Schlüsse auf die Atmosphäre an der WiSo-Fakultät ziehen lassen. Zu diesem Zweck werden noch weitere Interviews herangezogen, in denen sich Professoren und ehemalige Assistenten an ihre Zeit als Frankfurter Soziologen erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgehen möchte ich dabei folgendermaßen: Bezüglich dem Verhältnis zu den Professoren werden die Aussagen von damaligen Assistenten und Professoren kontrastiert. Wie äußern sich die Interviewten zu diesem Verhältnis, welche Konflikte und Gemeinsamkeiten lassen sich in diesen Äußerungen erkennen und worauf kann man etwaige Konflikte zurückführen? Hierfür, sowie für die hochschulpolitische Stellung der Assistenten insgesamt, ist eine grobe Kontextualisierung von Nöten. Was war überhaupt die Stellung von Assistenten an den Universitäten der BRD? Welche Veränderungen haben sich die Assistenten im Zuge der Hochschulreform erhofft? Und inwiefern handelt es sich bei der Frankfurter Universität um eine ganz gewöhnliche deutsche Universität, oder nimmt Frankfurt in diesen Belangen eine Sonderstellung ein?&lt;br /&gt;
Auch die Bearbeitung der Lehre erfordert einen Blick auf den bundesdeutschen Kontext. Anhand einer von Rolf Klima vorgenommenen Analyse deutscher Vorlesungsverzeichnisse zwischen 1950 und 1975 möchte ich versuchen, die Lehrveranstaltungen der Assistenten an der WiSo-Fakultät thematisch zu verorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Assistenten des Seminars für Gesellschaftslehre ([[:Kategorie:Thomas Luckmann|Thomas Luckmann]]) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hansfried Kellner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Richard Grathoff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Günter Dux]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Walter Sprondel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehrveranstaltungen des Seminars für Gesellschaftslehre ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1964/1965]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1965]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1965/1966]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1966]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1966/1967]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1967]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1967/1968]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1968]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1968/1969]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1969]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1969/1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1970/1971 und Sommersemester 1971]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Texte zum Thema ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Anweiler, Oskar; Fuchs, Hans-Jürgen; Dorner, Martina; Petermann, Eberhard (Hrsg.) (1992):''' Bildungspolitik in Deutschland 1945-1990, Bonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Bock, Klaus Dieter (1972):''' Strukturgeschichte der Assistentur, Düsseldorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Keller, Andreas (2000):''' Hochschulreform und Hochschulrevolte. Selbstverwaltung und Mitbestimmung in der Ordinarienuniversität, Der Gruppenhochschule und der Hochschule des 21. Jahrhunderts, Marburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Klima, Rolf (1979):''' Die Entwicklung der soziologischen Lehre an den westdeutschen Universitäten 1950-1975. Eine Analyse der Vorlesungsverzeichnisse, in: Lüschen, Günter (Hrsg.): Deutsche Soziologie seit 1945. Entwicklungsrichtungen und Praxisbezug, Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Sonderheft 21. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Matthiesen, Ulf (2006):''' Das Wissen des Karneades in der Hauptstadt der Kritischen Theorie. Thomas Luckmann in Frankfurt am Main 1965-1970, in: Tänzler, Dirk; Knoblauch, Hubert; Soeffner, Hans-Georg (Hrsg.): Neue Perspektive der Wissenssoziologie, Konstanz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Rüegg, Walter (1965):''' Hochschule und Öffentlichkeit, Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Rüegg, Walter:''' Die studentische Revolte gegen die bürgerliche Gesellschaft, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Schumm, Wilhelm (1969):'''Kritik der Hochschulreform, München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Turner, George (1995):''' Hochschulpolitik. Bilanz der Reformen und Perspektiven, Asendorf.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KaiMüller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Mittelbau_der_Jahre_1965-1972&amp;diff=3902</id>
		<title>Der Mittelbau der Jahre 1965-1972</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Mittelbau_der_Jahre_1965-1972&amp;diff=3902"/>
		<updated>2008-03-13T14:56:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KaiMüller: /* Spezifizierte Fragestellung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Fragestellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einer anderen Wissenschaft stellt sich die Frage ihrer Perspektive mit ähnlicher Dringlichkeit wie der Soziologie. Als Wissenschaft des Sozialen ist sie immer schon Bestandteil ihres Gegenstandes und somit verpflichtet, nicht nur auf diesen Gegenstand, die Gesellschaft, zu reflektieren, sondern auch das Verhältnis ihrer selbst zum Objektbereich fortwährend zu überdenken und begrifflich zu fassen. &lt;br /&gt;
Und dieses Verhältnis lässt sich gerade in Zeiten gesellschaftlicher Krisen in angemessener Weise studieren. Krisen fordern den Soziologen/ die Soziologin heraus, etablierte Hypothesen näher zu überprüfen, und er ist oftmals auch im praktischen Umgang mit solchen Krisen einer der wichtigsten Ansprechpartner, kurz: die Krise zeigt, in welch spannungsreichem Verhältnis der Wissenschaftler zu seinem Objektbereich steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der sechziger Jahre lässt sich in der Bundesrepublik eine solche Krise - im Sinne gesellschaftlichen Wandels - verzeichnen, und gerade Frankfurt und hier insbesondere die Soziologie spielt in diesen Zusammenhängen eine ganz wesentliche Rolle. Die Rede ist von der Zeit studentischer Proteste, die ihrerseits aus ganz bestimmten gesellschaftlichen Umständen hervorgegangen sind und darüber hinaus die Gesellschaft in mancherlei Hinsicht verändern sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt sich nun also die Frage, wie das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft zu dieser Zeit in Frankfurt beschaffen war. Und das schließt mehrere andere Fragen ein: Da wäre zum einen der hochschulpolitische Aspekt, also die Frage, ob studentische Forderungen Einfluss auf die Struktur des Fachbereichs hatten, z.B. im Zuge der Hochschulreform. Aber auch wissenschaftsintern lassen sich mehrere interessante Fragen stellen: Welchen Einfluss hatten die Entwicklungen der sechziger Jahre auf den wissenschaftlichen Werdegang von Forschern und Forscherinnen? Haben sich gesellschaftliche Umstände signifikant auf die Orientierung der WissenschaftlerInnen ausgewirkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragen ließen sich sicherlich universitätsübergreifend und an allen Positionen innerhalb der universitären Hierarchie überprüfen, aber gerade der Mittelbau nimmt eine ganz besonders interessante Stellung ein. Hochschulpolitisch hat er eine mittlere Position zwischen den bereits etablierten Wissenschaftlern und den Studierenden inne und muss zwischen etwaigen politischen Forderungen und Karriereplanung vermitteln. Wissenschaftlich haben wir es im Mittelbau mit Forschenden zu tun, die sich gerade am Anfang ihres Werdeganges befinden und möglicherweise eher gewillt sind, sich in ihrer Ausrichtung umzuorientieren und die zahlreichen Beeinflussungen ausgesetzt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so versucht diese Forschungsarbeit, sich gerade diesen Fragen anzunehmen, also zu überprüfen, was aus dem Mittelbau dieser Jahre geworden ist, wie er die Hochschulpolitik und vor allem die Wissenschaft zu jener Zeit beeinflusst hat und welche Richtung er nach diesen turbulenten Jahren eingeschlagen hat. Es interessieren dabei nicht nur die in den Studentenrevolten aktiven Mitarbeiter, sondern auch solche, die gerade keine Achtundsechziger gewesen sind, entweder in anderen Gruppen politisch aktiv waren oder sich nur auf ihre wissenschaftliche Arbeit konzentriert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anvisiert wird weiterhin in erster Linie das &amp;quot;Seminar für Gesellschaftslehre&amp;quot;, da das andere für die Soziologie so wichtige Institut, das &amp;quot;Institut für Sozialforschung&amp;quot;, schon in zahlreichen Arbeiten im Zusammenhang mit den sechziger Jahren untersucht wurde, während über die anderen Seminare und Institute diesbezüglich nur wenig bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spezifizierte Fragestellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Arbeit untersucht die Stellung des wissenschaftlichen Mittelbaus an der Frankfurter Universität ab Mitte der sechziger Jahre. Insbesondere die Mitarbeiter [[:Kategorie:Thomas Luckmann|Thomas Luckmann]]s ([[Günter Dux]], [[Richard Grathoff]], [[Hansfried Kellner]] und [[Walter Sprondel]]) werden im Verlauf dieses Projekts - soweit möglich - auf ihre Frankfurter Zeit hin befragt, und ihre Stellung innerhalb der wirtschaftlich- sozialwissenschaftlichen Fakultät wird untersucht. Von Interesse sind dabei vor allem ihr Verhältnis zu den Professoren der WiSo-Fakultät, ihre hochschulpolitische Stellung, ihre Lehre, sowie die Bedeutung ihrer Assistentur in Frankfurt für ihre weitere wissenschaftliche Arbeit - denn die Assistenten von [[:Kategorie:Thomas Luckmann|Thomas Luckmann]]  haben allesamt eine akademische Laufbahn eingeschlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings soll es nicht bei der ausschließlichen Bearbeitung jener vier Assistenten bleiben. Es ist zu untersuchen, ob sich von dieser Bearbeitung ausgehend allgemeinere Schlüsse auf die Atmosphäre an der WiSo-Fakultät ziehen lassen. Zu diesem Zweck werden noch weitere Interviews herangezogen, in denen sich Professoren und ehemalige Assistenten an ihre Zeit als Frankfurter Soziologen erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgehen möchte ich dabei folgendermaßen: Bezüglich dem Verhältnis zu den Professoren werden die Aussagen von damaligen Assistenten und Professoren kontrastiert. Wie äußern sich die Interviewten zu diesem Verhältnis, welche Konflikte und Gemeinsamkeiten lassen sich in diesen Äußerungen erkennen und worauf kann man etwaige Konflikte zurückführen? Hierfür, sowie für die hochschulpolitische Stellung der Assistenten insgesamt, ist eine grobe Kontextualisierung von Nöten. Was war überhaupt die Stellung von Assistenten an den Universitäten der BRD? Welche Veränderungen haben sich die Assistenten im Zuge der Hochschulreform erhofft? Und inwiefern handelt es sich bei der Frankfurter Universität um eine ganz gewöhnliche deutsche Universität, oder nimmt Frankfurt in diesen Belangen eine Sonderstellung ein?&lt;br /&gt;
Auch die Bearbeitung der Lehre erfordert einen Blick auf den bundesdeutschen Kontext. Anhand einer von Rolf Klima vorgenommenen Analyse deutscher Vorlesungsverzeichnisse zwischen 1950 und 1975 möchte ich versuchen, die Lehrveranstaltungen der Assistenten an der WiSo-Fakultät thematisch zu verorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Assistenten des Seminars für Gesellschaftslehre ([[Thomas Luckmann]]) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hansfried Kellner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Richard Grathoff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Günter Dux]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Walter Sprondel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehrveranstaltungen des Seminars für Gesellschaftslehre ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1964/1965]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1965]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1965/1966]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1966]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1966/1967]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1967]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1967/1968]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1968]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1968/1969]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1969]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1969/1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1970/1971 und Sommersemester 1971]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Texte zum Thema ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Anweiler, Oskar; Fuchs, Hans-Jürgen; Dorner, Martina; Petermann, Eberhard (Hrsg.) (1992):''' Bildungspolitik in Deutschland 1945-1990, Bonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Bock, Klaus Dieter (1972):''' Strukturgeschichte der Assistentur, Düsseldorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Keller, Andreas (2000):''' Hochschulreform und Hochschulrevolte. Selbstverwaltung und Mitbestimmung in der Ordinarienuniversität, Der Gruppenhochschule und der Hochschule des 21. Jahrhunderts, Marburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Klima, Rolf (1979):''' Die Entwicklung der soziologischen Lehre an den westdeutschen Universitäten 1950-1975. Eine Analyse der Vorlesungsverzeichnisse, in: Lüschen, Günter (Hrsg.): Deutsche Soziologie seit 1945. Entwicklungsrichtungen und Praxisbezug, Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Sonderheft 21. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Matthiesen, Ulf (2006):''' Das Wissen des Karneades in der Hauptstadt der Kritischen Theorie. Thomas Luckmann in Frankfurt am Main 1965-1970, in: Tänzler, Dirk; Knoblauch, Hubert; Soeffner, Hans-Georg (Hrsg.): Neue Perspektive der Wissenssoziologie, Konstanz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Rüegg, Walter (1965):''' Hochschule und Öffentlichkeit, Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Rüegg, Walter:''' Die studentische Revolte gegen die bürgerliche Gesellschaft, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Schumm, Wilhelm (1969):'''Kritik der Hochschulreform, München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Turner, George (1995):''' Hochschulpolitik. Bilanz der Reformen und Perspektiven, Asendorf.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KaiMüller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Mittelbau_der_Jahre_1965-1972&amp;diff=3901</id>
		<title>Der Mittelbau der Jahre 1965-1972</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Mittelbau_der_Jahre_1965-1972&amp;diff=3901"/>
		<updated>2008-03-13T14:55:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KaiMüller: /* Spezifizierte Fragestellung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Fragestellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einer anderen Wissenschaft stellt sich die Frage ihrer Perspektive mit ähnlicher Dringlichkeit wie der Soziologie. Als Wissenschaft des Sozialen ist sie immer schon Bestandteil ihres Gegenstandes und somit verpflichtet, nicht nur auf diesen Gegenstand, die Gesellschaft, zu reflektieren, sondern auch das Verhältnis ihrer selbst zum Objektbereich fortwährend zu überdenken und begrifflich zu fassen. &lt;br /&gt;
Und dieses Verhältnis lässt sich gerade in Zeiten gesellschaftlicher Krisen in angemessener Weise studieren. Krisen fordern den Soziologen/ die Soziologin heraus, etablierte Hypothesen näher zu überprüfen, und er ist oftmals auch im praktischen Umgang mit solchen Krisen einer der wichtigsten Ansprechpartner, kurz: die Krise zeigt, in welch spannungsreichem Verhältnis der Wissenschaftler zu seinem Objektbereich steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der sechziger Jahre lässt sich in der Bundesrepublik eine solche Krise - im Sinne gesellschaftlichen Wandels - verzeichnen, und gerade Frankfurt und hier insbesondere die Soziologie spielt in diesen Zusammenhängen eine ganz wesentliche Rolle. Die Rede ist von der Zeit studentischer Proteste, die ihrerseits aus ganz bestimmten gesellschaftlichen Umständen hervorgegangen sind und darüber hinaus die Gesellschaft in mancherlei Hinsicht verändern sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt sich nun also die Frage, wie das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft zu dieser Zeit in Frankfurt beschaffen war. Und das schließt mehrere andere Fragen ein: Da wäre zum einen der hochschulpolitische Aspekt, also die Frage, ob studentische Forderungen Einfluss auf die Struktur des Fachbereichs hatten, z.B. im Zuge der Hochschulreform. Aber auch wissenschaftsintern lassen sich mehrere interessante Fragen stellen: Welchen Einfluss hatten die Entwicklungen der sechziger Jahre auf den wissenschaftlichen Werdegang von Forschern und Forscherinnen? Haben sich gesellschaftliche Umstände signifikant auf die Orientierung der WissenschaftlerInnen ausgewirkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragen ließen sich sicherlich universitätsübergreifend und an allen Positionen innerhalb der universitären Hierarchie überprüfen, aber gerade der Mittelbau nimmt eine ganz besonders interessante Stellung ein. Hochschulpolitisch hat er eine mittlere Position zwischen den bereits etablierten Wissenschaftlern und den Studierenden inne und muss zwischen etwaigen politischen Forderungen und Karriereplanung vermitteln. Wissenschaftlich haben wir es im Mittelbau mit Forschenden zu tun, die sich gerade am Anfang ihres Werdeganges befinden und möglicherweise eher gewillt sind, sich in ihrer Ausrichtung umzuorientieren und die zahlreichen Beeinflussungen ausgesetzt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so versucht diese Forschungsarbeit, sich gerade diesen Fragen anzunehmen, also zu überprüfen, was aus dem Mittelbau dieser Jahre geworden ist, wie er die Hochschulpolitik und vor allem die Wissenschaft zu jener Zeit beeinflusst hat und welche Richtung er nach diesen turbulenten Jahren eingeschlagen hat. Es interessieren dabei nicht nur die in den Studentenrevolten aktiven Mitarbeiter, sondern auch solche, die gerade keine Achtundsechziger gewesen sind, entweder in anderen Gruppen politisch aktiv waren oder sich nur auf ihre wissenschaftliche Arbeit konzentriert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anvisiert wird weiterhin in erster Linie das &amp;quot;Seminar für Gesellschaftslehre&amp;quot;, da das andere für die Soziologie so wichtige Institut, das &amp;quot;Institut für Sozialforschung&amp;quot;, schon in zahlreichen Arbeiten im Zusammenhang mit den sechziger Jahren untersucht wurde, während über die anderen Seminare und Institute diesbezüglich nur wenig bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spezifizierte Fragestellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Arbeit untersucht die Stellung des wissenschaftlichen Mittelbaus an der Frankfurter Universität ab Mitte der sechziger Jahre. Insbesondere die Mitarbeiter [[:Kategorie:Thomas Luckmann|Thomas Luckmann]]s ([[Günter Dux]], [[Richard Grathoff]], [[Hansfried Kellner]] und [[Walter Sprondel]]) werden im Verlauf dieses Projekts - soweit möglich - auf ihre Frankfurter Zeit hin befragt, und ihre Stellung innerhalb der wirtschaftlich- sozialwissenschaftlichen Fakultät wird untersucht. Von Interesse sind dabei vor allem ihr Verhältnis zu den Professoren der WiSo-Fakultät, ihre hochschulpolitische Stellung, ihre Lehre, sowie die Bedeutung ihrer Assistentur in Frankfurt für ihre weitere wissenschaftliche Arbeit - denn die Assistenten von [[Thomas Luckmann]] haben allesamt eine akademische Laufbahn eingeschlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings soll es nicht bei der ausschließlichen Bearbeitung jener vier Assistenten bleiben. Es ist zu untersuchen, ob sich von dieser Bearbeitung ausgehend allgemeinere Schlüsse auf die Atmosphäre an der WiSo-Fakultät ziehen lassen. Zu diesem Zweck werden noch weitere Interviews herangezogen, in denen sich Professoren und ehemalige Assistenten an ihre Zeit als Frankfurter Soziologen erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgehen möchte ich dabei folgendermaßen: Bezüglich dem Verhältnis zu den Professoren werden die Aussagen von damaligen Assistenten und Professoren kontrastiert. Wie äußern sich die Interviewten zu diesem Verhältnis, welche Konflikte und Gemeinsamkeiten lassen sich in diesen Äußerungen erkennen und worauf kann man etwaige Konflikte zurückführen? Hierfür, sowie für die hochschulpolitische Stellung der Assistenten insgesamt, ist eine grobe Kontextualisierung von Nöten. Was war überhaupt die Stellung von Assistenten an den Universitäten der BRD? Welche Veränderungen haben sich die Assistenten im Zuge der Hochschulreform erhofft? Und inwiefern handelt es sich bei der Frankfurter Universität um eine ganz gewöhnliche deutsche Universität, oder nimmt Frankfurt in diesen Belangen eine Sonderstellung ein?&lt;br /&gt;
Auch die Bearbeitung der Lehre erfordert einen Blick auf den bundesdeutschen Kontext. Anhand einer von Rolf Klima vorgenommenen Analyse deutscher Vorlesungsverzeichnisse zwischen 1950 und 1975 möchte ich versuchen, die Lehrveranstaltungen der Assistenten an der WiSo-Fakultät thematisch zu verorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Assistenten des Seminars für Gesellschaftslehre ([[Thomas Luckmann]]) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hansfried Kellner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Richard Grathoff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Günter Dux]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Walter Sprondel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehrveranstaltungen des Seminars für Gesellschaftslehre ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1964/1965]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1965]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1965/1966]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1966]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1966/1967]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1967]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1967/1968]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1968]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1968/1969]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1969]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1969/1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1970/1971 und Sommersemester 1971]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Texte zum Thema ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Anweiler, Oskar; Fuchs, Hans-Jürgen; Dorner, Martina; Petermann, Eberhard (Hrsg.) (1992):''' Bildungspolitik in Deutschland 1945-1990, Bonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Bock, Klaus Dieter (1972):''' Strukturgeschichte der Assistentur, Düsseldorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Keller, Andreas (2000):''' Hochschulreform und Hochschulrevolte. Selbstverwaltung und Mitbestimmung in der Ordinarienuniversität, Der Gruppenhochschule und der Hochschule des 21. Jahrhunderts, Marburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Klima, Rolf (1979):''' Die Entwicklung der soziologischen Lehre an den westdeutschen Universitäten 1950-1975. Eine Analyse der Vorlesungsverzeichnisse, in: Lüschen, Günter (Hrsg.): Deutsche Soziologie seit 1945. Entwicklungsrichtungen und Praxisbezug, Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Sonderheft 21. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Matthiesen, Ulf (2006):''' Das Wissen des Karneades in der Hauptstadt der Kritischen Theorie. Thomas Luckmann in Frankfurt am Main 1965-1970, in: Tänzler, Dirk; Knoblauch, Hubert; Soeffner, Hans-Georg (Hrsg.): Neue Perspektive der Wissenssoziologie, Konstanz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Rüegg, Walter (1965):''' Hochschule und Öffentlichkeit, Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Rüegg, Walter:''' Die studentische Revolte gegen die bürgerliche Gesellschaft, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Schumm, Wilhelm (1969):'''Kritik der Hochschulreform, München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Turner, George (1995):''' Hochschulpolitik. Bilanz der Reformen und Perspektiven, Asendorf.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KaiMüller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Datei:Tenbruck.jpg&amp;diff=3897</id>
		<title>Datei:Tenbruck.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Datei:Tenbruck.jpg&amp;diff=3897"/>
		<updated>2008-03-13T14:47:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KaiMüller: hat eine neue Version von „Bild:Tenbruck.jpg“ hochgeladen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KaiMüller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Hansfried_Kellner&amp;diff=3896</id>
		<title>Hansfried Kellner</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Hansfried_Kellner&amp;diff=3896"/>
		<updated>2008-03-13T14:44:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KaiMüller: /* Hansfried Kellner in Frankfurt */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Kurzbiographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hansfried Kellner in Frankfurt ==&lt;br /&gt;
Hansfried Kellners Verhältnis zu [[:Kategorie:Thomas Luckmann|Thomas Luckmann]] geht schon auf die Zeit vor Frankfurt zurück. 1961 ging er nach New York an die New Scool, wo er unter anderem bei Carl Mayer, Aron Gurwitch, Werner Marx und ein wenig bei Hannah Arendt studierte. In dieser Zeit lernte er auch [[:Kategorie:Thomas Luckmann|Thomas Luckmann]] kennen, zu dem sich recht schnell ein freundschaftliches Verhältnis entwickelte. Als sich Kellner dann 1965 entschloss, aus familiären Gründen zurück nach Deutschland zu gehen, übernahm er in Frankfurt eine Assistentenstelle bei [[:Kategorie:Friedrich H. Tenbruck|Friedrich H. Tenbruck]], mit dem er sich aber bald aus persönlichen Gründen überwarf. Bereit, wieder aus Deutschland weg zu gehen, bekam er von [[:Kategorie:Thomas Luckmann|Thomas Luckmann]], der inzwischen ebenfalls nach Frankfurt gekommen war, eine Stelle als Assistent angeboten und entschloss sich, in Frankfurt zu bleiben. Das Verhältnis zu Luckmann erweist sich in wissenschaftlichen Fragestellungen zwar als äußerst produktiv, aber konfliktreich, obwohl beide mit ihrer Orientierung an Schütz und Husserl aus der Phänomenologie kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kellner, H./ Heuberger, F. (1887a): Working Papers, &amp;quot;New Class Project: Check-list of central Dimensions&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kellner H./ Heuberger, F. (1987b): Working Papers, &amp;quot;Modern Professionalism - Overt and Hidden Technocrats&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kellner H./ Heuberger, F. (1988): Zur Rationalität der &amp;quot;Postmoderne&amp;quot; und ihrer Träger, in: Alltag und Kultur, Sonderband 6 der Sozialen Welt (Hrsg. Soeffner, H.-G.), Göttingen, S. 325-337.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kellner, H./ Heuberger, F. (Hrsg) (1992): Hidden Technocrats. The New Class and New Capitalism, New Brunswick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kellner, H. (Hrsg.) (1999): Die Bedeutung der Unternehmensberatung im ostdeutschen Transformationsprozess, Band 1: Vorgeschichte, Ausgangslage und Rahmenbedingungen, Frankfurt am Main. (Unveröffentlicher DFG-Abschlussbericht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kellner, H. (Hrsg.) (1999): Die Bedeutung der Unternehmensberatung im ostdeutschen Transformationsprozess, Band 2: Analyse der Beratungspraxis in ihrem strukturellen Zusammenhang, Frankfurt am Main. (Unveröffentlicher DFG-Abschlussbericht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kellner, H. (Hrsg.) (1999): Die Bedeutung der Unternehmensberatung im ostdeutschen Transformationsprozess, Band 3: Zur endogenen Beratungsinfrastruktur in den neuen Bundesländern,Frankfurt am Main. (Unveröffentlicher DFG-Abschlussbericht).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kellner, H./ Bohler, K.F. (2004): Auf der Suche nach Effizienz. Die Arbeitsweise von Beratern in der modernen Wirtschaft, Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
Hansfried Kellner bei DNB[http://dispatch.opac.d-nb.de/DB=4.1/SET=1/TTL=3/REL?PPN=108763773]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kellner-Transkription| Gespräch mit Hansfried Kellner am 4. März 2008]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Kategorie: DekanIn|Kellner, Hansfried]][[Kategorie: Interviewpartner| Kellner, Hansfried]][[Kategorie: Soziologie in Frankfurt|Kellner, Hansfried]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KaiMüller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Hansfried_Kellner&amp;diff=3877</id>
		<title>Hansfried Kellner</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Hansfried_Kellner&amp;diff=3877"/>
		<updated>2008-03-13T14:33:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KaiMüller: /* Hansfried Kellner in Frankfurt */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Kurzbiographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hansfried Kellner in Frankfurt ==&lt;br /&gt;
Hansfried Kellners Verhältnis zu [[Thomas Luckmann]] geht schon auf die Zeit vor Frankfurt zurück. 1961 ging er nach New York an die New Scool, wo er bei unter anderem bei Carl Mayer, Aron Gurwitch, Werner Marx und ein wenig bei Hannah Arendt studierte. In dieser Zeit lernte er auch [[Thomas Luckmann]] kennen, zu dem sich recht schnell ein freundschaftliches Verhältnis entwickelte. Als sich Kellner dann 1965 entschloss, aus familiären Gründen zurück nach Deutschland zu gehen, übernahm er in Frankfurt eine Assistentenstelle bei [[Friedrich H. Tenbruck]], mit dem er sich aber bald aus persönlichen Gründen überwarf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kellner, H./ Heuberger, F. (1887a): Working Papers, &amp;quot;New Class Project: Check-list of central Dimensions&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kellner H./ Heuberger, F. (1987b): Working Papers, &amp;quot;Modern Professionalism - Overt and Hidden Technocrats&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kellner H./ Heuberger, F. (1988): Zur Rationalität der &amp;quot;Postmoderne&amp;quot; und ihrer Träger, in: Alltag und Kultur, Sonderband 6 der Sozialen Welt (Hrsg. Soeffner, H.-G.), Göttingen, S. 325-337.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kellner, H./ Heuberger, F. (Hrsg) (1992): Hidden Technocrats. The New Class and New Capitalism, New Brunswick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kellner, H. (Hrsg.) (1999): Die Bedeutung der Unternehmensberatung im ostdeutschen Transformationsprozess, Band 1: Vorgeschichte, Ausgangslage und Rahmenbedingungen, Frankfurt am Main. (Unveröffentlicher DFG-Abschlussbericht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kellner, H. (Hrsg.) (1999): Die Bedeutung der Unternehmensberatung im ostdeutschen Transformationsprozess, Band 2: Analyse der Beratungspraxis in ihrem strukturellen Zusammenhang, Frankfurt am Main. (Unveröffentlicher DFG-Abschlussbericht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kellner, H. (Hrsg.) (1999): Die Bedeutung der Unternehmensberatung im ostdeutschen Transformationsprozess, Band 3: Zur endogenen Beratungsinfrastruktur in den neuen Bundesländern,Frankfurt am Main. (Unveröffentlicher DFG-Abschlussbericht).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kellner, H./ Bohler, K.F. (2004): Auf der Suche nach Effizienz. Die Arbeitsweise von Beratern in der modernen Wirtschaft, Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
Hansfried Kellner bei DNB[http://dispatch.opac.d-nb.de/DB=4.1/SET=1/TTL=3/REL?PPN=108763773]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kellner-Transkription| Gespräch mit Hansfried Kellner am 4. März 2008]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Kategorie: DekanIn|Kellner, Hansfried]][[Kategorie: Interviewpartner| Kellner, Hansfried]][[Kategorie: Soziologie in Frankfurt|Kellner, Hansfried]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KaiMüller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Hansfried_Kellner&amp;diff=3814</id>
		<title>Hansfried Kellner</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Hansfried_Kellner&amp;diff=3814"/>
		<updated>2008-03-13T12:00:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KaiMüller: /* Hansfried Kellner in Frankfurt */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Kurzbiographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hansfried Kellner in Frankfurt ==&lt;br /&gt;
Hansfried Kellners Verhältnis zu Thomas Luckmann geht schon auf seine Zeit vor Frankfurt zurück. 1961 ging er nach New York an die New Scool, wo er bei unter anderem bei Carl Mayer, Aron Gurwitch, Werner Marx und ein wenig bei Hannah Arendt studierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kellner, H./ Heuberger, F. (1887a): Working Papers, &amp;quot;New Class Project: Check-list of central Dimensions&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kellner H./ Heuberger, F. (1987b): Working Papers, &amp;quot;Modern Professionalism - Overt and Hidden Technocrats&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kellner H./ Heuberger, F. (1988): Zur Rationalität der &amp;quot;Postmoderne&amp;quot; und ihrer Träger, in: Alltag und Kultur, Sonderband 6 der Sozialen Welt (Hrsg. Soeffner, H.-G.), Göttingen, S. 325-337.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kellner, H./ Heuberger, F. (Hrsg) (1992): Hidden Technocrats. The New Class and New Capitalism, New Brunswick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kellner, H. (Hrsg.) (1999): Die Bedeutung der Unternehmensberatung im ostdeutschen Transformationsprozess, Band 1: Vorgeschichte, Ausgangslage und Rahmenbedingungen, Frankfurt am Main. (Unveröffentlicher DFG-Abschlussbericht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kellner, H. (Hrsg.) (1999): Die Bedeutung der Unternehmensberatung im ostdeutschen Transformationsprozess, Band 2: Analyse der Beratungspraxis in ihrem strukturellen Zusammenhang, Frankfurt am Main. (Unveröffentlicher DFG-Abschlussbericht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kellner, H. (Hrsg.) (1999): Die Bedeutung der Unternehmensberatung im ostdeutschen Transformationsprozess, Band 3: Zur endogenen Beratungsinfrastruktur in den neuen Bundesländern,Frankfurt am Main. (Unveröffentlicher DFG-Abschlussbericht).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kellner, H./ Bohler, K.F. (2004): Auf der Suche nach Effizienz. Die Arbeitsweise von Beratern in der modernen Wirtschaft, Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
Hansfried Kellner bei DNB[http://dispatch.opac.d-nb.de/DB=4.1/SET=1/TTL=3/REL?PPN=108763773]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kellner-Transkription| Gespräch mit Hansfried Kellner am 4. März 2008]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Kategorie: DekanIn|Kellner, Hansfried]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KaiMüller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Hansfried_Kellner&amp;diff=3802</id>
		<title>Hansfried Kellner</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Hansfried_Kellner&amp;diff=3802"/>
		<updated>2008-03-13T11:50:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KaiMüller: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Kurzbiographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hansfried Kellner in Frankfurt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kellner, H./ Heuberger, F. (1887a): Working Papers, &amp;quot;New Class Project: Check-list of central Dimensions&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kellner H./ Heuberger, F. (1987b): Working Papers, &amp;quot;Modern Professionalism - Overt and Hidden Technocrats&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kellner H./ Heuberger, F. (1988): Zur Rationalität der &amp;quot;Postmoderne&amp;quot; und ihrer Träger, in: Alltag und Kultur, Sonderband 6 der Sozialen Welt (Hrsg. Soeffner, H.-G.), Göttingen, S. 325-337.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kellner, H./ Heuberger, F. (Hrsg) (1992): Hidden Technocrats. The New Class and New Capitalism, New Brunswick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kellner, H. (Hrsg.) (1999): Die Bedeutung der Unternehmensberatung im ostdeutschen Transformationsprozess, Band 1: Vorgeschichte, Ausgangslage und Rahmenbedingungen, Frankfurt am Main. (Unveröffentlicher DFG-Abschlussbericht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kellner, H. (Hrsg.) (1999): Die Bedeutung der Unternehmensberatung im ostdeutschen Transformationsprozess, Band 2: Analyse der Beratungspraxis in ihrem strukturellen Zusammenhang, Frankfurt am Main. (Unveröffentlicher DFG-Abschlussbericht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kellner, H. (Hrsg.) (1999): Die Bedeutung der Unternehmensberatung im ostdeutschen Transformationsprozess, Band 3: Zur endogenen Beratungsinfrastruktur in den neuen Bundesländern,Frankfurt am Main. (Unveröffentlicher DFG-Abschlussbericht).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kellner, H./ Bohler, K.F. (2004): Auf der Suche nach Effizienz. Die Arbeitsweise von Beratern in der modernen Wirtschaft, Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
Hansfried Kellner bei DNB[http://dispatch.opac.d-nb.de/DB=4.1/SET=1/TTL=3/REL?PPN=108763773]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kellner-Transkription| Gespräch mit Hansfried Kellner am 4. März 2008]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Kategorie: DekanIn|Kellner, Hansfried]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KaiMüller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=G%C3%BCnter_Dux&amp;diff=3781</id>
		<title>Günter Dux</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=G%C3%BCnter_Dux&amp;diff=3781"/>
		<updated>2008-03-13T11:09:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KaiMüller: /* Links */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild: FG1997-Dux.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mitglieder der ZiF:FG Theorie des sozialen Wandels und TeilnehmerInnen der Eröffnungstagung(aufsteigend v. rechts n. links):''' ''Prof. Dr. Günter Dux (Projektleiter), Dr. Frank Welz (FG), Dr. Gerda Bohmann (FG), Phillip Stoellger M.A., Prof. Dr. Jan Assmann, Prof. Dr. Constans Seyfarth, Prof. Dr. Christian Strahm (FG), Prof. Dr. Stein Braten (FG), Prof'in Dr. Gertrude Lübbe-Wolff (geschäftsführende Direktorin des ZiF), Dr. Achim Mittag, Dr. Ulrich Wenzel (FG), Dr. Klaus Holz (FG), Dr. Heinz Niedenzu (FG), Prof. Dr. Willem van Reijen, Prof Dr. Franz Josef Wetz, Prof'in Dr. Marlies Heinz, Prof. Dr. Wolfgang Bonß, Renate Klink M.A. (Projektassistentin), Prof. Dr. Hans-Jörg Nissen (FG), Prof. Dr. Hans-Dieter Evers, Dr. Matthias Middell'' (Photo: Pressestelle der Universität Bielefeld) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzbiographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*1933 geb. in Blomberg/ Lippe &lt;br /&gt;
*1954-1959 Studium der Rechtswissenschaft in Heidelberg und Bonn &lt;br /&gt;
*1962 Promotion an der Universität Bonn zum Dr. jur. &lt;br /&gt;
*1960-1965 Rechtsreferendar &lt;br /&gt;
*1965 Assessorexamen &lt;br /&gt;
*1959-1963 Wiss. Assistent an der Hochschule in Wilhelmshafen/ Universität Göttingen &lt;br /&gt;
*1965-1968 Studium der Soziologie und Philosophie an der Universität Frankfurt &lt;br /&gt;
*1968-1970 Wiss. Assistent an der Universität Frankfurt &lt;br /&gt;
*1970-1973 Wiss. Assistent an der Universität Konstanz &lt;br /&gt;
*1972 Habilitation für Soziologie und Sozialphilosophie an der Universität Konstanz &lt;br /&gt;
*1973-1974 Ord. Professor an der Universität Linz (Österreich) &lt;br /&gt;
*1974-1997 Professor für Soziologie und Direktor des Instituts für Soziologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg&lt;br /&gt;
*1995 Leibniz-Professor an der Universität Leipzig&lt;br /&gt;
*seit 1997 Leiter der Forschungsgruppe &amp;quot;Theorie des sozialen Wandels&amp;quot; am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF), Bielefeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Homepage der Universität Freiburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Günter Dux in Frankfurt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Günter Dux kam 1965 als promovierter Jurist nach Frankfurt und vollzog dann in Frankfurt einen Quereinstieg in die Soziologie, in der er dann 1968 nach einem HiWi-Job auch eine Assistentenstelle bei [[Thomas Luckmann]] antrat, für die sich [[Richard Grathoff]] eingesetzt hatte. Zuvor war er Assistent an der Juristischen Fakultät in Göttingen gewesen und wollte mit einem Studium der Soziologie sein Interesse für Staats- und Verfassungsrecht vertiefen. Seine Lehrveranstaltungen befassten sich daher zuerst einmal mit rechtssoziologischen Fragestellungen. Für ihn war die Atmosphäre an der WiSo-Fakultät vor allem durch ein freundschaftliches Verhältnis zu [[Luckmann]] und seinen Kollegen geprägt, das massive wissenschaftliche Diskussionen nicht ausschloss. Vor allem Bergers Einfluss auf [[Luckmann]] stößt bei Dux auf Kritik und auch mit [[Luckmanns]] Herkunft aus der Phänomenologie kann Dux nicht allzu viel anfangen. Für das Arbeitsverhältnis mit [[Luckmann]] scheint eine andere wissenschaftliche Orientierung nicht problematisch gewesen zu sein.&lt;br /&gt;
Auf die Frage nach der Bedeutung der Frankfurter Zeit für seine weitere wissenschaftliche Arbeit äußert sich Dux reserviert. Zwar sei ihm durchaus bewusst geworden, dass sich am Institut für Sozialforschung eine bedeutende Theorie entwickelte, allerdings hätte er das vermutlich auch woanders mitbekommen. Frankfurt hat für ihn die Bedeutung, dort in die Soziologie allererst eingeführt worden zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
Günter Dux bei DNB[http://dispatch.opac.d-nb.de/DB=4.1/SET=9/TTL=3/CMD?ACT=SRCHA&amp;amp;IKT=8500&amp;amp;SRT=YOP&amp;amp;TRM=g%FCnter+dux]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Günter Dux bei der Universität-Freiburg [http://www.soziologie.uni-freiburg.de/Personen/dux/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausführliche Publikationsliste[http://www.soziologie.uni-freiburg.de/Personen/dux/Publikationen.htm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiteres Schriftenverzeichnis [http://www.subjekte-und-gesellschaft.de/Schriften.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Dux-Transkription| Gespräch mit Günter Dux am 26. Februar 2008]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Soziologie in Frankfurt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KaiMüller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Hansfried_Kellner&amp;diff=3778</id>
		<title>Hansfried Kellner</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Hansfried_Kellner&amp;diff=3778"/>
		<updated>2008-03-13T10:58:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KaiMüller: /* Links */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Kurzbiographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Kellner, H./ Heuberger, F. (1887a): Working Papers, &amp;quot;New Class Project: Check-list of central Dimensions&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kellner H./ Heuberger, F. (1987b): Working Papers, &amp;quot;Modern Professionalism - Overt and Hidden Technocrats&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kellner H./ Heuberger, F. (1988): Zur Rationalität der &amp;quot;Postmoderne&amp;quot; und ihrer Träger, in: Alltag und Kultur, Sonderband 6 der Sozialen Welt (Hrsg. Soeffner, H.-G.), Göttingen, S. 325-337.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kellner, H./ Heuberger, F. (Hrsg) (1992): Hidden Technocrats. The New Class and New Capitalism, New Brunswick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kellner, H. (Hrsg.) (1999): Die Bedeutung der Unternehmensberatung im ostdeutschen Transformationsprozess, Band 1: Vorgeschichte, Ausgangslage und Rahmenbedingungen, Frankfurt am Main. (Unveröffentlicher DFG-Abschlussbericht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kellner, H. (Hrsg.) (1999): Die Bedeutung der Unternehmensberatung im ostdeutschen Transformationsprozess, Band 2: Analyse der Beratungspraxis in ihrem strukturellen Zusammenhang, Frankfurt am Main. (Unveröffentlicher DFG-Abschlussbericht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kellner, H. (Hrsg.) (1999): Die Bedeutung der Unternehmensberatung im ostdeutschen Transformationsprozess, Band 3: Zur endogenen Beratungsinfrastruktur in den neuen Bundesländern,Frankfurt am Main. (Unveröffentlicher DFG-Abschlussbericht).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Kellner, H./ Bohler, K.F. (2004): Auf der Suche nach Effizienz. Die Arbeitsweise von Beratern in der modernen Wirtschaft, Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
Hansfried Kellner bei DNB[http://dispatch.opac.d-nb.de/DB=4.1/SET=1/TTL=3/REL?PPN=108763773]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kellner-Transkription| Gespräch mit Hansfried Kellner am 4. März 2008]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[Kategorie: DekanIn|Kellner, Hansfried]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KaiMüller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Luckmanns&amp;diff=3775</id>
		<title>Luckmanns</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Luckmanns&amp;diff=3775"/>
		<updated>2008-03-13T10:40:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KaiMüller: Die Seite wurde neu angelegt: Thomas Luckmann, 18.02.2008'''Thomas Luckmann''' (*14. Oktober 1927 in Jesenice, Slowenien)   ==Kurzbiografie== [[Thomas Luc...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Image:Luckmann2008.jpg|thumb|left|200px|Thomas Luckmann, 18.02.2008]]'''Thomas Luckmann''' (*14. Oktober 1927 in Jesenice, Slowenien)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurzbiografie==&lt;br /&gt;
[[Thomas Luckmann]] wurde am 14. Oktober 1927 in Jesenice geboren. Seine Mutter stammt aus Slowenien, sein Vater aus Österreich. Daher wird Luckmann zweisprachig aufgezogen. 1942 wird sein Vater von Kommunisten erschossen. Ein Jahr später, 1943, zieht Luckmann mit seiner Mutter nach Wien. Dort absolviert Luckmann einen Segelkurs und erwirbt mit 16 die Pilotenlizenz. Nach einer Notmatura, meldet sich der 17- jährige bei der deutschen Luftwaffe. Während des Krieges gerät er in Kriegsgefangenschaft. 1946 kehrt er nach Wien zurück und holt 1947 seine Matura nach. Er beginnt an der Wiener Universität Sprachwissenschaften und Philosophie zu studieren. Doch schon bald darauf ist er aufgrund der russischen Besatzung gezwungen, Wien zu verlassen. Er setzt sein Studium an der Universität von Insbruck fort. 1950 heiratet er Benita Petkevic, die jedoch kurz darauf zugunsten eines Studiums in die Vereinigten Staaten geht. Kurz darauf wird auch Luckmann die Einreise genehmigt.&lt;br /&gt;
1951 wird Luckmanns erste Tochter geboren. Finanziell hält sich die junge Familie mit Gelegenheitsjobs über Wasser. Bald darauf wird seine zweite Tochter geboren. Luckmann setzt sein Studium  an der ''Graduate Faculty der New York School for Social Research''fort.&lt;br /&gt;
1953 erlangt Luckmann seinen Abschluss in Philosophie und macht 1956 seinen Doktor. Er wird teaching assistant am Hobart College in Geneva. Dort lernt Luckmann [[Friedrich H. Tenbruck]] kennen.&lt;br /&gt;
1960 kehrt er an die Graduate Faculty als Nachfolger des inzwischen verstorbenen Alfred schütz zurück. 1963 erscheint Luckmanns erstes Buch &amp;quot;Zum Problem der Religion in der modernen Gesellschaft&amp;quot;. &lt;br /&gt;
1965 folgt Luckmann einem Ruf nach Frankfurt für die Nachfolge des Lehrstuhls Franz Oppenheimers. Außerdem wird seine dritte Tochter geboren.&lt;br /&gt;
1966 erscheint &amp;quot;Social Construction of Reality&amp;quot;. Dieses Werk verfasste er gemeinsam mit [[Peter Berger]]. Ein Jahr später erscheint  &amp;quot;The invisible religion&amp;quot;.&lt;br /&gt;
1970 verlässt Luckmann die Frankfurter Universität um dem Ruf der Universität Konstanz zu folgen. Dort gründet er das [[sozialwissenschaftliche Archiv]]. &lt;br /&gt;
1979 erscheint Band 1 von &amp;quot;Strukturen der Lebenswelt&amp;quot;. In den nächsten Jahren lehrt Luckmann als Gastprofessor an verschiedenen Universitäten. Er erhält die Ehrendoktorwürde der Universität Linköping (1986), der Universität Ljubljana (1993) und der NTNU Trontheim.&lt;br /&gt;
1994 emeretiert er.&lt;br /&gt;
2002 erscheint &amp;quot;Wissen und Gesellschaft&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Luckmanns Zeit in Frankfurt am Main==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1965 bis 1970 lehrt Luckmann an der Universität Frankfurt am Main. Obwohl Luckmann und seiner Frau Frankfurt und die Umgebung nicht sonderlich gut gefallen, entschließen sie sich den Ruf anzunehmen. Besonders [[Friedrich H. Tenbruck]], der zu dieser Zeit schon an der Univerität lehrte, setzte sich besonders für Luckmann ein. &lt;br /&gt;
Als Luckmann nach Deutschland zurück kommt, findet er in Frankfurt eine sehr angespannte Situation vor. Es ist die Zeit der Studentenrevolten und Frankfurt fungiert als Brennpunkt geistiger Auseinandersetzungen. Die Universität ist zu diesem Zeitpunkt besonders bekannt für die [[Frankfurter Schule]] und die durch Horkheimer und Adorno vertretene [[Kritische Theorie]]. Luckmanns Verhältnis zu Adorno und Horkheimer ist sehr angespannt, da diese ein ganz anderes Verstandnis zur Grundaufgabe der Wissenschaft haben. Luckmann kommt nicht gegen den dominanten Adorno an. Aufgrund dieser Differenzen bemühte Luckamann sich seine Wirkungsstätte zu verlagern. 1970 erhielt einen Ruf der Universität Konstanz und folgte diesem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Publikationen==&lt;br /&gt;
*[http://www2.tu-berlin.de/~soziologie/AllgSoz/mitarbeiter/schnettler/klassiker/luckmann/publikationsliste.pdf Publikationsverzeichnis bis 2006 als pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Interview==&lt;br /&gt;
[[Luckmann-Transkription|Transkription des Luckmann-Interviews]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KaiMüller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Luckmann&amp;diff=3774</id>
		<title>Luckmann</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Luckmann&amp;diff=3774"/>
		<updated>2008-03-13T10:39:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KaiMüller: Die Seite wurde neu angelegt: Thomas Luckmann, 18.02.2008'''Thomas Luckmann''' (*14. Oktober 1927 in Jesenice, Slowenien)   ==Kurzbiografie== [[Thomas Luc...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Image:Luckmann2008.jpg|thumb|left|200px|Thomas Luckmann, 18.02.2008]]'''Thomas Luckmann''' (*14. Oktober 1927 in Jesenice, Slowenien)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurzbiografie==&lt;br /&gt;
[[Thomas Luckmann]] wurde am 14. Oktober 1927 in Jesenice geboren. Seine Mutter stammt aus Slowenien, sein Vater aus Österreich. Daher wird Luckmann zweisprachig aufgezogen. 1942 wird sein Vater von Kommunisten erschossen. Ein Jahr später, 1943, zieht Luckmann mit seiner Mutter nach Wien. Dort absolviert Luckmann einen Segelkurs und erwirbt mit 16 die Pilotenlizenz. Nach einer Notmatura, meldet sich der 17- jährige bei der deutschen Luftwaffe. Während des Krieges gerät er in Kriegsgefangenschaft. 1946 kehrt er nach Wien zurück und holt 1947 seine Matura nach. Er beginnt an der Wiener Universität Sprachwissenschaften und Philosophie zu studieren. Doch schon bald darauf ist er aufgrund der russischen Besatzung gezwungen, Wien zu verlassen. Er setzt sein Studium an der Universität von Insbruck fort. 1950 heiratet er Benita Petkevic, die jedoch kurz darauf zugunsten eines Studiums in die Vereinigten Staaten geht. Kurz darauf wird auch Luckmann die Einreise genehmigt.&lt;br /&gt;
1951 wird Luckmanns erste Tochter geboren. Finanziell hält sich die junge Familie mit Gelegenheitsjobs über Wasser. Bald darauf wird seine zweite Tochter geboren. Luckmann setzt sein Studium  an der ''Graduate Faculty der New York School for Social Research''fort.&lt;br /&gt;
1953 erlangt Luckmann seinen Abschluss in Philosophie und macht 1956 seinen Doktor. Er wird teaching assistant am Hobart College in Geneva. Dort lernt Luckmann [[Friedrich H. Tenbruck]] kennen.&lt;br /&gt;
1960 kehrt er an die Graduate Faculty als Nachfolger des inzwischen verstorbenen Alfred schütz zurück. 1963 erscheint Luckmanns erstes Buch &amp;quot;Zum Problem der Religion in der modernen Gesellschaft&amp;quot;. &lt;br /&gt;
1965 folgt Luckmann einem Ruf nach Frankfurt für die Nachfolge des Lehrstuhls Franz Oppenheimers. Außerdem wird seine dritte Tochter geboren.&lt;br /&gt;
1966 erscheint &amp;quot;Social Construction of Reality&amp;quot;. Dieses Werk verfasste er gemeinsam mit [[Peter Berger]]. Ein Jahr später erscheint  &amp;quot;The invisible religion&amp;quot;.&lt;br /&gt;
1970 verlässt Luckmann die Frankfurter Universität um dem Ruf der Universität Konstanz zu folgen. Dort gründet er das [[sozialwissenschaftliche Archiv]]. &lt;br /&gt;
1979 erscheint Band 1 von &amp;quot;Strukturen der Lebenswelt&amp;quot;. In den nächsten Jahren lehrt Luckmann als Gastprofessor an verschiedenen Universitäten. Er erhält die Ehrendoktorwürde der Universität Linköping (1986), der Universität Ljubljana (1993) und der NTNU Trontheim.&lt;br /&gt;
1994 emeretiert er.&lt;br /&gt;
2002 erscheint &amp;quot;Wissen und Gesellschaft&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Luckmanns Zeit in Frankfurt am Main==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1965 bis 1970 lehrt Luckmann an der Universität Frankfurt am Main. Obwohl Luckmann und seiner Frau Frankfurt und die Umgebung nicht sonderlich gut gefallen, entschließen sie sich den Ruf anzunehmen. Besonders [[Friedrich H. Tenbruck]], der zu dieser Zeit schon an der Univerität lehrte, setzte sich besonders für Luckmann ein. &lt;br /&gt;
Als Luckmann nach Deutschland zurück kommt, findet er in Frankfurt eine sehr angespannte Situation vor. Es ist die Zeit der Studentenrevolten und Frankfurt fungiert als Brennpunkt geistiger Auseinandersetzungen. Die Universität ist zu diesem Zeitpunkt besonders bekannt für die [[Frankfurter Schule]] und die durch Horkheimer und Adorno vertretene [[Kritische Theorie]]. Luckmanns Verhältnis zu Adorno und Horkheimer ist sehr angespannt, da diese ein ganz anderes Verstandnis zur Grundaufgabe der Wissenschaft haben. Luckmann kommt nicht gegen den dominanten Adorno an. Aufgrund dieser Differenzen bemühte Luckamann sich seine Wirkungsstätte zu verlagern. 1970 erhielt einen Ruf der Universität Konstanz und folgte diesem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Publikationen==&lt;br /&gt;
*[http://www2.tu-berlin.de/~soziologie/AllgSoz/mitarbeiter/schnettler/klassiker/luckmann/publikationsliste.pdf Publikationsverzeichnis bis 2006 als pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Interview==&lt;br /&gt;
[[Luckmann-Transkription|Transkription des Luckmann-Interviews]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KaiMüller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=G%C3%BCnter_Dux&amp;diff=3699</id>
		<title>Günter Dux</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=G%C3%BCnter_Dux&amp;diff=3699"/>
		<updated>2008-03-12T17:51:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KaiMüller: /* Günter Dux in Frankfurt */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild: FG1997-Dux.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mitglieder der ZiF:FG Theorie des sozialen Wandels und TeilnehmerInnen der Eröffnungstagung(aufsteigend v. rechts n. links):''' ''Prof. Dr. Günter Dux (Projektleiter), Dr. Frank Welz (FG), Dr. Gerda Bohmann (FG), Phillip Stoellger M.A., Prof. Dr. Jan Assmann, Prof. Dr. Constans Seyfarth, Prof. Dr. Christian Strahm (FG), Prof. Dr. Stein Braten (FG), Prof'in Dr. Gertrude Lübbe-Wolff (geschäftsführende Direktorin des ZiF), Dr. Achim Mittag, Dr. Ulrich Wenzel (FG), Dr. Klaus Holz (FG), Dr. Heinz Niedenzu (FG), Prof. Dr. Willem van Reijen, Prof Dr. Franz Josef Wetz, Prof'in Dr. Marlies Heinz, Prof. Dr. Wolfgang Bonß, Renate Klink M.A. (Projektassistentin), Prof. Dr. Hans-Jörg Nissen (FG), Prof. Dr. Hans-Dieter Evers, Dr. Matthias Middell'' (Photo: Pressestelle der Universität Bielefeld) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzbiographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*1933 geb. in Blomberg/ Lippe &lt;br /&gt;
*1954-1959 Studium der Rechtswissenschaft in Heidelberg und Bonn &lt;br /&gt;
*1962 Promotion an der Universität Bonn zum Dr. jur. &lt;br /&gt;
*1960-1965 Rechtsreferendar &lt;br /&gt;
*1965 Assessorexamen &lt;br /&gt;
*1959-1963 Wiss. Assistent an der Hochschule in Wilhelmshafen/ Universität Göttingen &lt;br /&gt;
*1965-1968 Studium der Soziologie und Philosophie an der Universität Frankfurt &lt;br /&gt;
*1968-1970 Wiss. Assistent an der Universität Frankfurt &lt;br /&gt;
*1970-1973 Wiss. Assistent an der Universität Konstanz &lt;br /&gt;
*1972 Habilitation für Soziologie und Sozialphilosophie an der Universität Konstanz &lt;br /&gt;
*1973-1974 Ord. Professor an der Universität Linz (Österreich) &lt;br /&gt;
*1974-1997 Professor für Soziologie und Direktor des Instituts für Soziologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg&lt;br /&gt;
*1995 Leibniz-Professor an der Universität Leipzig&lt;br /&gt;
*seit 1997 Leiter der Forschungsgruppe &amp;quot;Theorie des sozialen Wandels&amp;quot; am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF), Bielefeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Homepage der Universität Freiburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Günter Dux in Frankfurt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Günter Dux kam 1965 als promovierter Jurist nach Frankfurt und vollzog dann in Frankfurt einen Quereinstieg in die Soziologie, in der er dann 1968 nach einem HiWi-Job auch eine Assistentenstelle bei [[Thomas Luckmann]] antrat, für die sich [[Richard Grathoff]] eingesetzt hatte. Zuvor war er Assistent an der Juristischen Fakultät in Göttingen gewesen und wollte mit einem Studium der Soziologie sein Interesse für Staats- und Verfassungsrecht vertiefen. Seine Lehrveranstaltungen befassten sich daher zuerst einmal mit rechtssoziologischen Fragestellungen. Für ihn war die Atmosphäre an der WiSo-Fakultät vor allem durch ein freundschaftliches Verhältnis zu [[Luckmann]] und seinen Kollegen geprägt, das massive wissenschaftliche Diskussionen nicht ausschloss. Vor allem Bergers Einfluss auf [[Luckmann]] stößt bei Dux auf Kritik und auch mit [[Luckmanns]] Herkunft aus der Phänomenologie kann Dux nicht allzu viel anfangen. Für das Arbeitsverhältnis mit [[Luckmann]] scheint eine andere wissenschaftliche Orientierung nicht problematisch gewesen zu sein.&lt;br /&gt;
Auf die Frage nach der Bedeutung der Frankfurter Zeit für seine weitere wissenschaftliche Arbeit äußert sich Dux reserviert. Zwar sei ihm durchaus bewusst geworden, dass sich am Institut für Sozialforschung eine bedeutende Theorie entwickelte, allerdings hätte er das vermutlich auch woanders mitbekommen. Frankfurt hat für ihn die Bedeutung, dort in die Soziologie allererst eingeführt worden zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
Günter Dux bei DNB[http://dispatch.opac.d-nb.de/DB=4.1/SET=9/TTL=3/CMD?ACT=SRCHA&amp;amp;IKT=8500&amp;amp;SRT=YOP&amp;amp;TRM=g%FCnter+dux]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Günter Dux bei der Universität-Freiburg [http://www.soziologie.uni-freiburg.de/Personen/dux/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausführliche Publikationsliste[http://www.soziologie.uni-freiburg.de/Personen/dux/Publikationen.htm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiteres Schriftenverzeichnis [http://www.subjekte-und-gesellschaft.de/Schriften.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Soziologie in Frankfurt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KaiMüller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=G%C3%BCnter_Dux&amp;diff=3698</id>
		<title>Günter Dux</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=G%C3%BCnter_Dux&amp;diff=3698"/>
		<updated>2008-03-12T17:49:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KaiMüller: /* Günter Dux in Frankfurt */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild: FG1997-Dux.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mitglieder der ZiF:FG Theorie des sozialen Wandels und TeilnehmerInnen der Eröffnungstagung(aufsteigend v. rechts n. links):''' ''Prof. Dr. Günter Dux (Projektleiter), Dr. Frank Welz (FG), Dr. Gerda Bohmann (FG), Phillip Stoellger M.A., Prof. Dr. Jan Assmann, Prof. Dr. Constans Seyfarth, Prof. Dr. Christian Strahm (FG), Prof. Dr. Stein Braten (FG), Prof'in Dr. Gertrude Lübbe-Wolff (geschäftsführende Direktorin des ZiF), Dr. Achim Mittag, Dr. Ulrich Wenzel (FG), Dr. Klaus Holz (FG), Dr. Heinz Niedenzu (FG), Prof. Dr. Willem van Reijen, Prof Dr. Franz Josef Wetz, Prof'in Dr. Marlies Heinz, Prof. Dr. Wolfgang Bonß, Renate Klink M.A. (Projektassistentin), Prof. Dr. Hans-Jörg Nissen (FG), Prof. Dr. Hans-Dieter Evers, Dr. Matthias Middell'' (Photo: Pressestelle der Universität Bielefeld) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzbiographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*1933 geb. in Blomberg/ Lippe &lt;br /&gt;
*1954-1959 Studium der Rechtswissenschaft in Heidelberg und Bonn &lt;br /&gt;
*1962 Promotion an der Universität Bonn zum Dr. jur. &lt;br /&gt;
*1960-1965 Rechtsreferendar &lt;br /&gt;
*1965 Assessorexamen &lt;br /&gt;
*1959-1963 Wiss. Assistent an der Hochschule in Wilhelmshafen/ Universität Göttingen &lt;br /&gt;
*1965-1968 Studium der Soziologie und Philosophie an der Universität Frankfurt &lt;br /&gt;
*1968-1970 Wiss. Assistent an der Universität Frankfurt &lt;br /&gt;
*1970-1973 Wiss. Assistent an der Universität Konstanz &lt;br /&gt;
*1972 Habilitation für Soziologie und Sozialphilosophie an der Universität Konstanz &lt;br /&gt;
*1973-1974 Ord. Professor an der Universität Linz (Österreich) &lt;br /&gt;
*1974-1997 Professor für Soziologie und Direktor des Instituts für Soziologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg&lt;br /&gt;
*1995 Leibniz-Professor an der Universität Leipzig&lt;br /&gt;
*seit 1997 Leiter der Forschungsgruppe &amp;quot;Theorie des sozialen Wandels&amp;quot; am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF), Bielefeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Homepage der Universität Freiburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Günter Dux in Frankfurt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Günter Dux kam 1965 als promovierter Jurist nach Frankfurt und vollzog dann in Frankfurt einen Quereinstieg in die Soziologie, in der er dann 1968 nach einem HiWi-Job auch eine Assistentenstelle bei Luckmann antrat, für die sich Richard Grathoff eingesetzt hatte. Zuvor war er Assistent an der Juristischen Fakultät in Göttingen gewesen und wollte mit einem Studium der Soziologie sein Interesse für Staats- und Verfassungsrecht vertiefen. Seine Lehrveranstaltungen befassten sich daher zuerst einmal mit rechtssoziologischen Fragestellungen. Für ihn war die Atmosphäre an der WiSo-Fakultät vor allem durch ein freundschaftliches Verhältnis zu Luckmann und seinen Kollegen geprägt, das massive wissenschaftliche Diskussionen nicht ausschloss. Vor allem Bergers Einfluss auf Luckmann stößt bei Dux auf Kritik und auch mit Luckmanns Herkunft aus der Phänomenologie kann Dux nicht allzu viel anfangen. Für das Arbeitsverhältnis mit Luckmann scheint eine andere wissenschaftliche Orientierung nicht problematisch gewesen zu sein.&lt;br /&gt;
Auf die Frage nach der Bedeutung der Frankfurter Zeit für seine weitere wissenschaftliche Arbeit äußert sich Dux reserviert. Zwar sei ihm durchaus bewusst geworden, dass sich am Institut für Sozialforschung eine bedeutende Theorie entwickelte, allerdings hätte er das vermutlich auch woanders mitbekommen. Frankfurt hat für ihn die Bedeutung, dort in die Soziologie allererst eingeführt worden zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
Günter Dux bei DNB[http://dispatch.opac.d-nb.de/DB=4.1/SET=9/TTL=3/CMD?ACT=SRCHA&amp;amp;IKT=8500&amp;amp;SRT=YOP&amp;amp;TRM=g%FCnter+dux]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Günter Dux bei der Universität-Freiburg [http://www.soziologie.uni-freiburg.de/Personen/dux/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausführliche Publikationsliste[http://www.soziologie.uni-freiburg.de/Personen/dux/Publikationen.htm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiteres Schriftenverzeichnis [http://www.subjekte-und-gesellschaft.de/Schriften.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Soziologie in Frankfurt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KaiMüller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=G%C3%BCnter_Dux&amp;diff=3697</id>
		<title>Günter Dux</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=G%C3%BCnter_Dux&amp;diff=3697"/>
		<updated>2008-03-12T17:45:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KaiMüller: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild: FG1997-Dux.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mitglieder der ZiF:FG Theorie des sozialen Wandels und TeilnehmerInnen der Eröffnungstagung(aufsteigend v. rechts n. links):''' ''Prof. Dr. Günter Dux (Projektleiter), Dr. Frank Welz (FG), Dr. Gerda Bohmann (FG), Phillip Stoellger M.A., Prof. Dr. Jan Assmann, Prof. Dr. Constans Seyfarth, Prof. Dr. Christian Strahm (FG), Prof. Dr. Stein Braten (FG), Prof'in Dr. Gertrude Lübbe-Wolff (geschäftsführende Direktorin des ZiF), Dr. Achim Mittag, Dr. Ulrich Wenzel (FG), Dr. Klaus Holz (FG), Dr. Heinz Niedenzu (FG), Prof. Dr. Willem van Reijen, Prof Dr. Franz Josef Wetz, Prof'in Dr. Marlies Heinz, Prof. Dr. Wolfgang Bonß, Renate Klink M.A. (Projektassistentin), Prof. Dr. Hans-Jörg Nissen (FG), Prof. Dr. Hans-Dieter Evers, Dr. Matthias Middell'' (Photo: Pressestelle der Universität Bielefeld) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kurzbiographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*1933 geb. in Blomberg/ Lippe &lt;br /&gt;
*1954-1959 Studium der Rechtswissenschaft in Heidelberg und Bonn &lt;br /&gt;
*1962 Promotion an der Universität Bonn zum Dr. jur. &lt;br /&gt;
*1960-1965 Rechtsreferendar &lt;br /&gt;
*1965 Assessorexamen &lt;br /&gt;
*1959-1963 Wiss. Assistent an der Hochschule in Wilhelmshafen/ Universität Göttingen &lt;br /&gt;
*1965-1968 Studium der Soziologie und Philosophie an der Universität Frankfurt &lt;br /&gt;
*1968-1970 Wiss. Assistent an der Universität Frankfurt &lt;br /&gt;
*1970-1973 Wiss. Assistent an der Universität Konstanz &lt;br /&gt;
*1972 Habilitation für Soziologie und Sozialphilosophie an der Universität Konstanz &lt;br /&gt;
*1973-1974 Ord. Professor an der Universität Linz (Österreich) &lt;br /&gt;
*1974-1997 Professor für Soziologie und Direktor des Instituts für Soziologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg&lt;br /&gt;
*1995 Leibniz-Professor an der Universität Leipzig&lt;br /&gt;
*seit 1997 Leiter der Forschungsgruppe &amp;quot;Theorie des sozialen Wandels&amp;quot; am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF), Bielefeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Homepage der Universität Freiburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Günter Dux in Frankfurt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
Günter Dux bei DNB[http://dispatch.opac.d-nb.de/DB=4.1/SET=9/TTL=3/CMD?ACT=SRCHA&amp;amp;IKT=8500&amp;amp;SRT=YOP&amp;amp;TRM=g%FCnter+dux]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Günter Dux bei der Universität-Freiburg [http://www.soziologie.uni-freiburg.de/Personen/dux/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausführliche Publikationsliste[http://www.soziologie.uni-freiburg.de/Personen/dux/Publikationen.htm]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiteres Schriftenverzeichnis [http://www.subjekte-und-gesellschaft.de/Schriften.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Soziologie in Frankfurt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KaiMüller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Mittelbau_der_Jahre_1965-1972&amp;diff=3363</id>
		<title>Der Mittelbau der Jahre 1965-1972</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Mittelbau_der_Jahre_1965-1972&amp;diff=3363"/>
		<updated>2008-03-11T10:31:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KaiMüller: /* Spezifizierte Fragestellung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Fragestellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einer anderen Wissenschaft stellt sich die Frage ihrer Perspektive mit ähnlicher Dringlichkeit wie der Soziologie. Als Wissenschaft des Sozialen ist sie immer schon Bestandteil ihres Gegenstandes und somit verpflichtet, nicht nur auf diesen Gegenstand, die Gesellschaft, zu reflektieren, sondern auch das Verhältnis ihrer selbst zum Objektbereich fortwährend zu überdenken und begrifflich zu fassen. &lt;br /&gt;
Und dieses Verhältnis lässt sich gerade in Zeiten gesellschaftlicher Krisen in angemessener Weise studieren. Krisen fordern den Soziologen/ die Soziologin heraus, etablierte Hypothesen näher zu überprüfen, und er ist oftmals auch im praktischen Umgang mit solchen Krisen einer der wichtigsten Ansprechpartner, kurz: die Krise zeigt, in welch spannungsreichem Verhältnis der Wissenschaftler zu seinem Objektbereich steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der sechziger Jahre lässt sich in der Bundesrepublik eine solche Krise - im Sinne gesellschaftlichen Wandels - verzeichnen, und gerade Frankfurt und hier insbesondere die Soziologie spielt in diesen Zusammenhängen eine ganz wesentliche Rolle. Die Rede ist von der Zeit studentischer Proteste, die ihrerseits aus ganz bestimmten gesellschaftlichen Umständen hervorgegangen sind und darüber hinaus die Gesellschaft in mancherlei Hinsicht verändern sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt sich nun also die Frage, wie das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft zu dieser Zeit in Frankfurt beschaffen war. Und das schließt mehrere andere Fragen ein: Da wäre zum einen der hochschulpolitische Aspekt, also die Frage, ob studentische Forderungen Einfluss auf die Struktur des Fachbereichs hatten, z.B. im Zuge der Hochschulreform. Aber auch wissenschaftsintern lassen sich mehrere interessante Fragen stellen: Welchen Einfluss hatten die Entwicklungen der sechziger Jahre auf den wissenschaftlichen Werdegang von Forschern und Forscherinnen? Haben sich gesellschaftliche Umstände signifikant auf die Orientierung der WissenschaftlerInnen ausgewirkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragen ließen sich sicherlich universitätsübergreifend und an allen Positionen innerhalb der universitären Hierarchie überprüfen, aber gerade der Mittelbau nimmt eine ganz besonders interessante Stellung ein. Hochschulpolitisch hat er eine mittlere Position zwischen den bereits etablierten Wissenschaftlern und den Studierenden inne und muss zwischen etwaigen politischen Forderungen und Karriereplanung vermitteln. Wissenschaftlich haben wir es im Mittelbau mit Forschenden zu tun, die sich gerade am Anfang ihres Werdeganges befinden und möglicherweise eher gewillt sind, sich in ihrer Ausrichtung umzuorientieren und die zahlreichen Beeinflussungen ausgesetzt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so versucht diese Forschungsarbeit, sich gerade diesen Fragen anzunehmen, also zu überprüfen, was aus dem Mittelbau dieser Jahre geworden ist, wie er die Hochschulpolitik und vor allem die Wissenschaft zu jener Zeit beeinflusst hat und welche Richtung er nach diesen turbulenten Jahren eingeschlagen hat. Es interessieren dabei nicht nur die in den Studentenrevolten aktiven Mitarbeiter, sondern auch solche, die gerade keine Achtundsechziger gewesen sind, entweder in anderen Gruppen politisch aktiv waren oder sich nur auf ihre wissenschaftliche Arbeit konzentriert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anvisiert wird weiterhin in erster Linie das &amp;quot;Seminar für Gesellschaftslehre&amp;quot;, da das andere für die Soziologie so wichtige Institut, das &amp;quot;Institut für Sozialforschung&amp;quot;, schon in zahlreichen Arbeiten im Zusammenhang mit den sechziger Jahren untersucht wurde, während über die anderen Seminare und Institute diesbezüglich nur wenig bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spezifizierte Fragestellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Arbeit untersucht die Stellung des wissenschaftlichen Mittelbaus an der Frankfurter Universität ab Mitte der sechziger Jahre. Insbesondere die Mitarbeiter [[Thomas Luckmann]]s ([[Günter Dux]], [[Richard Grathoff]], [[Hansfried Kellner]] und [[Walter Sprondel]]) werden im Verlauf dieses Projekts - soweit möglich - auf ihre Frankfurter Zeit hin befragt, und ihre Stellung innerhalb der wirtschaftlich- sozialwissenschaftlichen Fakultät wird untersucht. Von Interesse sind dabei vor allem ihr Verhältnis zu den Professoren der WiSo-Fakultät, ihre hochschulpolitische Stellung, ihre Lehre, sowie die Bedeutung ihrer Assistentur in Frankfurt für ihre weitere wissenschaftliche Arbeit - denn die Assistenten von [[Thomas Luckmann]] haben allesamt eine akademische Laufbahn eingeschlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings soll es nicht bei der ausschließlichen Bearbeitung jener vier Assistenten bleiben. Es ist zu untersuchen, ob sich von dieser Bearbeitung ausgehend allgemeinere Schlüsse auf die Atmosphäre an der WiSo-Fakultät ziehen lassen. Zu diesem Zweck werden noch weitere Interviews herangezogen, in denen sich Professoren und ehemalige Assistenten an ihre Zeit als Frankfurter Soziologen erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgehen möchte ich dabei folgendermaßen: Bezüglich dem Verhältnis zu den Professoren werden die Aussagen von damaligen Assistenten und Professoren kontrastiert. Wie äußern sich die Interviewten zu diesem Verhältnis, welche Konflikte und Gemeinsamkeiten lassen sich in diesen Äußerungen erkennen und worauf kann man etwaige Konflikte zurückführen? Hierfür, sowie für die hochschulpolitische Stellung der Assistenten insgesamt, ist eine grobe Kontextualisierung von Nöten. Was war überhaupt die Stellung von Assistenten an den Universitäten der BRD? Welche Veränderungen haben sich die Assistenten im Zuge der Hochschulreform erhofft? Und inwiefern handelt es sich bei der Frankfurter Universität um eine ganz gewöhnliche deutsche Universität, oder nimmt Frankfurt in diesen Belangen eine Sonderstellung ein?&lt;br /&gt;
Auch die Bearbeitung der Lehre erfordert einen Blick auf den bundesdeutschen Kontext. Anhand einer von Rolf Klima vorgenommenen Analyse deutscher Vorlesungsverzeichnisse zwischen 1950 und 1975 möchte ich versuchen, die Lehrveranstaltungen der Assistenten an der WiSo-Fakultät thematisch zu verorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Assistenten des Seminars für Gesellschaftslehre ([[Thomas Luckmann]]) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hansfried Kellner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Richard Grathoff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Günter Dux]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Walter Sprondel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehrveranstaltungen des Seminars für Gesellschaftslehre ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1964/1965]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1965]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1965/1966]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1966]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1966/1967]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1967]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1967/1968]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1968]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1968/1969]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1969]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1969/1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1970/1971 und Sommersemester 1971]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Texte zum Thema ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Anweiler, Oskar; Fuchs, Hans-Jürgen; Dorner, Martina; Petermann, Eberhard (Hrsg.) (1992):''' Bildungspolitik in Deutschland 1945-1990, Bonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Bock, Klaus Dieter (1972):''' Strukturgeschichte der Assistentur, Düsseldorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Keller, Andreas (2000):''' Hochschulreform und Hochschulrevolte. Selbstverwaltung und Mitbestimmung in der Ordinarienuniversität, Der Gruppenhochschule und der Hochschule des 21. Jahrhunderts, Marburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Klima, Rolf (1979):''' Die Entwicklung der soziologischen Lehre an den westdeutschen Universitäten 1950-1975. Eine Analyse der Vorlesungsverzeichnisse, in: Lüschen, Günter (Hrsg.): Deutsche Soziologie seit 1945. Entwicklungsrichtungen und Praxisbezug, Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Sonderheft 21. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Matthiesen, Ulf (2006):''' Das Wissen des Karneades in der Hauptstadt der Kritischen Theorie. Thomas Luckmann in Frankfurt am Main 1965-1970, in: Tänzler, Dirk; Knoblauch, Hubert; Soeffner, Hans-Georg (Hrsg.): Neue Perspektive der Wissenssoziologie, Konstanz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Rüegg, Walter (1965):''' Hochschule und Öffentlichkeit, Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Rüegg, Walter:''' Die studentische Revolte gegen die bürgerliche Gesellschaft, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Schumm, Wilhelm (1969):'''Kritik der Hochschulreform, München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Turner, George (1995):''' Hochschulpolitik. Bilanz der Reformen und Perspektiven, Asendorf.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KaiMüller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Mittelbau_der_Jahre_1965-1972&amp;diff=3362</id>
		<title>Der Mittelbau der Jahre 1965-1972</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Mittelbau_der_Jahre_1965-1972&amp;diff=3362"/>
		<updated>2008-03-11T10:27:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KaiMüller: /* Die Assistenten des Seminars für Gesellschaftslehre (Thomas Luckmann) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Fragestellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einer anderen Wissenschaft stellt sich die Frage ihrer Perspektive mit ähnlicher Dringlichkeit wie der Soziologie. Als Wissenschaft des Sozialen ist sie immer schon Bestandteil ihres Gegenstandes und somit verpflichtet, nicht nur auf diesen Gegenstand, die Gesellschaft, zu reflektieren, sondern auch das Verhältnis ihrer selbst zum Objektbereich fortwährend zu überdenken und begrifflich zu fassen. &lt;br /&gt;
Und dieses Verhältnis lässt sich gerade in Zeiten gesellschaftlicher Krisen in angemessener Weise studieren. Krisen fordern den Soziologen/ die Soziologin heraus, etablierte Hypothesen näher zu überprüfen, und er ist oftmals auch im praktischen Umgang mit solchen Krisen einer der wichtigsten Ansprechpartner, kurz: die Krise zeigt, in welch spannungsreichem Verhältnis der Wissenschaftler zu seinem Objektbereich steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der sechziger Jahre lässt sich in der Bundesrepublik eine solche Krise - im Sinne gesellschaftlichen Wandels - verzeichnen, und gerade Frankfurt und hier insbesondere die Soziologie spielt in diesen Zusammenhängen eine ganz wesentliche Rolle. Die Rede ist von der Zeit studentischer Proteste, die ihrerseits aus ganz bestimmten gesellschaftlichen Umständen hervorgegangen sind und darüber hinaus die Gesellschaft in mancherlei Hinsicht verändern sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt sich nun also die Frage, wie das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft zu dieser Zeit in Frankfurt beschaffen war. Und das schließt mehrere andere Fragen ein: Da wäre zum einen der hochschulpolitische Aspekt, also die Frage, ob studentische Forderungen Einfluss auf die Struktur des Fachbereichs hatten, z.B. im Zuge der Hochschulreform. Aber auch wissenschaftsintern lassen sich mehrere interessante Fragen stellen: Welchen Einfluss hatten die Entwicklungen der sechziger Jahre auf den wissenschaftlichen Werdegang von Forschern und Forscherinnen? Haben sich gesellschaftliche Umstände signifikant auf die Orientierung der WissenschaftlerInnen ausgewirkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragen ließen sich sicherlich universitätsübergreifend und an allen Positionen innerhalb der universitären Hierarchie überprüfen, aber gerade der Mittelbau nimmt eine ganz besonders interessante Stellung ein. Hochschulpolitisch hat er eine mittlere Position zwischen den bereits etablierten Wissenschaftlern und den Studierenden inne und muss zwischen etwaigen politischen Forderungen und Karriereplanung vermitteln. Wissenschaftlich haben wir es im Mittelbau mit Forschenden zu tun, die sich gerade am Anfang ihres Werdeganges befinden und möglicherweise eher gewillt sind, sich in ihrer Ausrichtung umzuorientieren und die zahlreichen Beeinflussungen ausgesetzt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so versucht diese Forschungsarbeit, sich gerade diesen Fragen anzunehmen, also zu überprüfen, was aus dem Mittelbau dieser Jahre geworden ist, wie er die Hochschulpolitik und vor allem die Wissenschaft zu jener Zeit beeinflusst hat und welche Richtung er nach diesen turbulenten Jahren eingeschlagen hat. Es interessieren dabei nicht nur die in den Studentenrevolten aktiven Mitarbeiter, sondern auch solche, die gerade keine Achtundsechziger gewesen sind, entweder in anderen Gruppen politisch aktiv waren oder sich nur auf ihre wissenschaftliche Arbeit konzentriert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anvisiert wird weiterhin in erster Linie das &amp;quot;Seminar für Gesellschaftslehre&amp;quot;, da das andere für die Soziologie so wichtige Institut, das &amp;quot;Institut für Sozialforschung&amp;quot;, schon in zahlreichen Arbeiten im Zusammenhang mit den sechziger Jahren untersucht wurde, während über die anderen Seminare und Institute diesbezüglich nur wenig bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spezifizierte Fragestellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Arbeit untersucht die Stellung des wissenschaftlichen Mittelbaus an der Frankfurter Universität ab Mitte der sechziger Jahre. Insbesondere die Mitarbeiter Thomas Luckmanns (Günter Dux, Richard Grathoff, Hansfried Kellner und Walter Sprondel) werden im Verlauf dieses Projekts - soweit möglich - auf ihre Frankfurter Zeit hin befragt, und ihre Stellung innerhalb der wirtschaftlich- sozialwissenschaftlichen Fakultät wird untersucht. Von Interesse sind dabei vor allem ihr Verhältnis zu den Professoren der WiSo-Fakultät, ihre hochschulpolitische Stellung, ihre Lehre, sowie die Bedeutung ihrer Assistentur in Frankfurt für ihre weitere wissenschaftliche Arbeit - denn die Assistenten Luckmanns haben allesamt eine akademische Laufbahn eingeschlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings soll es nicht bei der ausschließlichen Bearbeitung jener vier Assistenten bleiben. Es ist zu untersuchen, ob sich von dieser Bearbeitung ausgehend allgemeinere Schlüsse auf die Atmosphäre an der WiSo-Fakultät ziehen lassen. Zu diesem Zweck werden noch weitere Interviews herangezogen, in denen sich Professoren und ehemalige Assistenten an ihre Zeit als Frankfurter Soziologen erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgehen möchte ich dabei folgendermaßen: Bezüglich dem Verhältnis zu den Professoren werden die Aussagen von damaligen Assistenten und Professoren kontrastiert. Wie äußern sich die Interviewten zu diesem Verhältnis, welche Konflikte und Gemeinsamkeiten lassen sich in diesen Äußerungen erkennen und worauf kann man etwaige Konflikte zurückführen? Hierfür, sowie für die hochschulpolitische Stellung der Assistenten insgesamt, ist eine grobe Kontextualisierung von Nöten. Was war überhaupt die Stellung von Assistenten an den Universitäten der BRD? Welche Veränderungen haben sich die Assistenten im Zuge der Hochschulreform erhofft? Und inwiefern handelt es sich bei der Frankfurter Universität um eine ganz gewöhnliche deutsche Universität, oder nimmt Frankfurt in diesen Belangen eine Sonderstellung ein?&lt;br /&gt;
Auch die Bearbeitung der Lehre erfordert einen Blick auf den bundesdeutschen Kontext. Anhand einer von Rolf Klima vorgenommenen Analyse deutscher Vorlesungsverzeichnisse zwischen 1950 und 1975 möchte ich versuchen, die Lehrveranstaltungen der Assistenten an der WiSo-Fakultät thematisch zu verorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Assistenten des Seminars für Gesellschaftslehre ([[Thomas Luckmann]]) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hansfried Kellner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Richard Grathoff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Günter Dux]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Walter Sprondel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehrveranstaltungen des Seminars für Gesellschaftslehre ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1964/1965]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1965]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1965/1966]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1966]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1966/1967]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1967]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1967/1968]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1968]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1968/1969]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1969]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1969/1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1970/1971 und Sommersemester 1971]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Texte zum Thema ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Anweiler, Oskar; Fuchs, Hans-Jürgen; Dorner, Martina; Petermann, Eberhard (Hrsg.) (1992):''' Bildungspolitik in Deutschland 1945-1990, Bonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Bock, Klaus Dieter (1972):''' Strukturgeschichte der Assistentur, Düsseldorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Keller, Andreas (2000):''' Hochschulreform und Hochschulrevolte. Selbstverwaltung und Mitbestimmung in der Ordinarienuniversität, Der Gruppenhochschule und der Hochschule des 21. Jahrhunderts, Marburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Klima, Rolf (1979):''' Die Entwicklung der soziologischen Lehre an den westdeutschen Universitäten 1950-1975. Eine Analyse der Vorlesungsverzeichnisse, in: Lüschen, Günter (Hrsg.): Deutsche Soziologie seit 1945. Entwicklungsrichtungen und Praxisbezug, Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Sonderheft 21. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Matthiesen, Ulf (2006):''' Das Wissen des Karneades in der Hauptstadt der Kritischen Theorie. Thomas Luckmann in Frankfurt am Main 1965-1970, in: Tänzler, Dirk; Knoblauch, Hubert; Soeffner, Hans-Georg (Hrsg.): Neue Perspektive der Wissenssoziologie, Konstanz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Rüegg, Walter (1965):''' Hochschule und Öffentlichkeit, Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Rüegg, Walter:''' Die studentische Revolte gegen die bürgerliche Gesellschaft, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Schumm, Wilhelm (1969):'''Kritik der Hochschulreform, München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Turner, George (1995):''' Hochschulpolitik. Bilanz der Reformen und Perspektiven, Asendorf.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KaiMüller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Mittelbau_der_Jahre_1965-1972&amp;diff=3361</id>
		<title>Der Mittelbau der Jahre 1965-1972</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Mittelbau_der_Jahre_1965-1972&amp;diff=3361"/>
		<updated>2008-03-11T10:26:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KaiMüller: /* Korrigierte Fragestellung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Fragestellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einer anderen Wissenschaft stellt sich die Frage ihrer Perspektive mit ähnlicher Dringlichkeit wie der Soziologie. Als Wissenschaft des Sozialen ist sie immer schon Bestandteil ihres Gegenstandes und somit verpflichtet, nicht nur auf diesen Gegenstand, die Gesellschaft, zu reflektieren, sondern auch das Verhältnis ihrer selbst zum Objektbereich fortwährend zu überdenken und begrifflich zu fassen. &lt;br /&gt;
Und dieses Verhältnis lässt sich gerade in Zeiten gesellschaftlicher Krisen in angemessener Weise studieren. Krisen fordern den Soziologen/ die Soziologin heraus, etablierte Hypothesen näher zu überprüfen, und er ist oftmals auch im praktischen Umgang mit solchen Krisen einer der wichtigsten Ansprechpartner, kurz: die Krise zeigt, in welch spannungsreichem Verhältnis der Wissenschaftler zu seinem Objektbereich steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der sechziger Jahre lässt sich in der Bundesrepublik eine solche Krise - im Sinne gesellschaftlichen Wandels - verzeichnen, und gerade Frankfurt und hier insbesondere die Soziologie spielt in diesen Zusammenhängen eine ganz wesentliche Rolle. Die Rede ist von der Zeit studentischer Proteste, die ihrerseits aus ganz bestimmten gesellschaftlichen Umständen hervorgegangen sind und darüber hinaus die Gesellschaft in mancherlei Hinsicht verändern sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt sich nun also die Frage, wie das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft zu dieser Zeit in Frankfurt beschaffen war. Und das schließt mehrere andere Fragen ein: Da wäre zum einen der hochschulpolitische Aspekt, also die Frage, ob studentische Forderungen Einfluss auf die Struktur des Fachbereichs hatten, z.B. im Zuge der Hochschulreform. Aber auch wissenschaftsintern lassen sich mehrere interessante Fragen stellen: Welchen Einfluss hatten die Entwicklungen der sechziger Jahre auf den wissenschaftlichen Werdegang von Forschern und Forscherinnen? Haben sich gesellschaftliche Umstände signifikant auf die Orientierung der WissenschaftlerInnen ausgewirkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragen ließen sich sicherlich universitätsübergreifend und an allen Positionen innerhalb der universitären Hierarchie überprüfen, aber gerade der Mittelbau nimmt eine ganz besonders interessante Stellung ein. Hochschulpolitisch hat er eine mittlere Position zwischen den bereits etablierten Wissenschaftlern und den Studierenden inne und muss zwischen etwaigen politischen Forderungen und Karriereplanung vermitteln. Wissenschaftlich haben wir es im Mittelbau mit Forschenden zu tun, die sich gerade am Anfang ihres Werdeganges befinden und möglicherweise eher gewillt sind, sich in ihrer Ausrichtung umzuorientieren und die zahlreichen Beeinflussungen ausgesetzt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so versucht diese Forschungsarbeit, sich gerade diesen Fragen anzunehmen, also zu überprüfen, was aus dem Mittelbau dieser Jahre geworden ist, wie er die Hochschulpolitik und vor allem die Wissenschaft zu jener Zeit beeinflusst hat und welche Richtung er nach diesen turbulenten Jahren eingeschlagen hat. Es interessieren dabei nicht nur die in den Studentenrevolten aktiven Mitarbeiter, sondern auch solche, die gerade keine Achtundsechziger gewesen sind, entweder in anderen Gruppen politisch aktiv waren oder sich nur auf ihre wissenschaftliche Arbeit konzentriert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anvisiert wird weiterhin in erster Linie das &amp;quot;Seminar für Gesellschaftslehre&amp;quot;, da das andere für die Soziologie so wichtige Institut, das &amp;quot;Institut für Sozialforschung&amp;quot;, schon in zahlreichen Arbeiten im Zusammenhang mit den sechziger Jahren untersucht wurde, während über die anderen Seminare und Institute diesbezüglich nur wenig bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spezifizierte Fragestellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Arbeit untersucht die Stellung des wissenschaftlichen Mittelbaus an der Frankfurter Universität ab Mitte der sechziger Jahre. Insbesondere die Mitarbeiter Thomas Luckmanns (Günter Dux, Richard Grathoff, Hansfried Kellner und Walter Sprondel) werden im Verlauf dieses Projekts - soweit möglich - auf ihre Frankfurter Zeit hin befragt, und ihre Stellung innerhalb der wirtschaftlich- sozialwissenschaftlichen Fakultät wird untersucht. Von Interesse sind dabei vor allem ihr Verhältnis zu den Professoren der WiSo-Fakultät, ihre hochschulpolitische Stellung, ihre Lehre, sowie die Bedeutung ihrer Assistentur in Frankfurt für ihre weitere wissenschaftliche Arbeit - denn die Assistenten Luckmanns haben allesamt eine akademische Laufbahn eingeschlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings soll es nicht bei der ausschließlichen Bearbeitung jener vier Assistenten bleiben. Es ist zu untersuchen, ob sich von dieser Bearbeitung ausgehend allgemeinere Schlüsse auf die Atmosphäre an der WiSo-Fakultät ziehen lassen. Zu diesem Zweck werden noch weitere Interviews herangezogen, in denen sich Professoren und ehemalige Assistenten an ihre Zeit als Frankfurter Soziologen erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgehen möchte ich dabei folgendermaßen: Bezüglich dem Verhältnis zu den Professoren werden die Aussagen von damaligen Assistenten und Professoren kontrastiert. Wie äußern sich die Interviewten zu diesem Verhältnis, welche Konflikte und Gemeinsamkeiten lassen sich in diesen Äußerungen erkennen und worauf kann man etwaige Konflikte zurückführen? Hierfür, sowie für die hochschulpolitische Stellung der Assistenten insgesamt, ist eine grobe Kontextualisierung von Nöten. Was war überhaupt die Stellung von Assistenten an den Universitäten der BRD? Welche Veränderungen haben sich die Assistenten im Zuge der Hochschulreform erhofft? Und inwiefern handelt es sich bei der Frankfurter Universität um eine ganz gewöhnliche deutsche Universität, oder nimmt Frankfurt in diesen Belangen eine Sonderstellung ein?&lt;br /&gt;
Auch die Bearbeitung der Lehre erfordert einen Blick auf den bundesdeutschen Kontext. Anhand einer von Rolf Klima vorgenommenen Analyse deutscher Vorlesungsverzeichnisse zwischen 1950 und 1975 möchte ich versuchen, die Lehrveranstaltungen der Assistenten an der WiSo-Fakultät thematisch zu verorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Assistenten des Seminars für Gesellschaftslehre (Thomas Luckmann) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hansfried Kellner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Richard Grathoff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Günter Dux]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Walter Sprondel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehrveranstaltungen des Seminars für Gesellschaftslehre ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1964/1965]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1965]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1965/1966]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1966]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1966/1967]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1967]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1967/1968]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1968]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1968/1969]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1969]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1969/1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1970/1971 und Sommersemester 1971]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Texte zum Thema ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Anweiler, Oskar; Fuchs, Hans-Jürgen; Dorner, Martina; Petermann, Eberhard (Hrsg.) (1992):''' Bildungspolitik in Deutschland 1945-1990, Bonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Bock, Klaus Dieter (1972):''' Strukturgeschichte der Assistentur, Düsseldorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Keller, Andreas (2000):''' Hochschulreform und Hochschulrevolte. Selbstverwaltung und Mitbestimmung in der Ordinarienuniversität, Der Gruppenhochschule und der Hochschule des 21. Jahrhunderts, Marburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Klima, Rolf (1979):''' Die Entwicklung der soziologischen Lehre an den westdeutschen Universitäten 1950-1975. Eine Analyse der Vorlesungsverzeichnisse, in: Lüschen, Günter (Hrsg.): Deutsche Soziologie seit 1945. Entwicklungsrichtungen und Praxisbezug, Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Sonderheft 21. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Matthiesen, Ulf (2006):''' Das Wissen des Karneades in der Hauptstadt der Kritischen Theorie. Thomas Luckmann in Frankfurt am Main 1965-1970, in: Tänzler, Dirk; Knoblauch, Hubert; Soeffner, Hans-Georg (Hrsg.): Neue Perspektive der Wissenssoziologie, Konstanz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Rüegg, Walter (1965):''' Hochschule und Öffentlichkeit, Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Rüegg, Walter:''' Die studentische Revolte gegen die bürgerliche Gesellschaft, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Schumm, Wilhelm (1969):'''Kritik der Hochschulreform, München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Turner, George (1995):''' Hochschulpolitik. Bilanz der Reformen und Perspektiven, Asendorf.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KaiMüller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Mittelbau_der_Jahre_1965-1972&amp;diff=3328</id>
		<title>Der Mittelbau der Jahre 1965-1972</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Mittelbau_der_Jahre_1965-1972&amp;diff=3328"/>
		<updated>2008-03-10T09:37:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KaiMüller: /* Bibliographie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Fragestellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einer anderen Wissenschaft stellt sich die Frage ihrer Perspektive mit ähnlicher Dringlichkeit wie der Soziologie. Als Wissenschaft des Sozialen ist sie immer schon Bestandteil ihres Gegenstandes und somit verpflichtet, nicht nur auf diesen Gegenstand, die Gesellschaft, zu reflektieren, sondern auch das Verhältnis ihrer selbst zum Objektbereich fortwährend zu überdenken und begrifflich zu fassen. &lt;br /&gt;
Und dieses Verhältnis lässt sich gerade in Zeiten gesellschaftlicher Krisen in angemessener Weise studieren. Krisen fordern den Soziologen/ die Soziologin heraus, etablierte Hypothesen näher zu überprüfen, und er ist oftmals auch im praktischen Umgang mit solchen Krisen einer der wichtigsten Ansprechpartner, kurz: die Krise zeigt, in welch spannungsreichem Verhältnis der Wissenschaftler zu seinem Objektbereich steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der sechziger Jahre lässt sich in der Bundesrepublik eine solche Krise - im Sinne gesellschaftlichen Wandels - verzeichnen, und gerade Frankfurt und hier insbesondere die Soziologie spielt in diesen Zusammenhängen eine ganz wesentliche Rolle. Die Rede ist von der Zeit studentischer Proteste, die ihrerseits aus ganz bestimmten gesellschaftlichen Umständen hervorgegangen sind und darüber hinaus die Gesellschaft in mancherlei Hinsicht verändern sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt sich nun also die Frage, wie das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft zu dieser Zeit in Frankfurt beschaffen war. Und das schließt mehrere andere Fragen ein: Da wäre zum einen der hochschulpolitische Aspekt, also die Frage, ob studentische Forderungen Einfluss auf die Struktur des Fachbereichs hatten, z.B. im Zuge der Hochschulreform. Aber auch wissenschaftsintern lassen sich mehrere interessante Fragen stellen: Welchen Einfluss hatten die Entwicklungen der sechziger Jahre auf den wissenschaftlichen Werdegang von Forschern und Forscherinnen? Haben sich gesellschaftliche Umstände signifikant auf die Orientierung der WissenschaftlerInnen ausgewirkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragen ließen sich sicherlich universitätsübergreifend und an allen Positionen innerhalb der universitären Hierarchie überprüfen, aber gerade der Mittelbau nimmt eine ganz besonders interessante Stellung ein. Hochschulpolitisch hat er eine mittlere Position zwischen den bereits etablierten Wissenschaftlern und den Studierenden inne und muss zwischen etwaigen politischen Forderungen und Karriereplanung vermitteln. Wissenschaftlich haben wir es im Mittelbau mit Forschenden zu tun, die sich gerade am Anfang ihres Werdeganges befinden und möglicherweise eher gewillt sind, sich in ihrer Ausrichtung umzuorientieren und die zahlreichen Beeinflussungen ausgesetzt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so versucht diese Forschungsarbeit, sich gerade diesen Fragen anzunehmen, also zu überprüfen, was aus dem Mittelbau dieser Jahre geworden ist, wie er die Hochschulpolitik und vor allem die Wissenschaft zu jener Zeit beeinflusst hat und welche Richtung er nach diesen turbulenten Jahren eingeschlagen hat. Es interessieren dabei nicht nur die in den Studentenrevolten aktiven Mitarbeiter, sondern auch solche, die gerade keine Achtundsechziger gewesen sind, entweder in anderen Gruppen politisch aktiv waren oder sich nur auf ihre wissenschaftliche Arbeit konzentriert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anvisiert wird weiterhin in erster Linie das &amp;quot;Seminar für Gesellschaftslehre&amp;quot;, da das andere für die Soziologie so wichtige Institut, das &amp;quot;Institut für Sozialforschung&amp;quot;, schon in zahlreichen Arbeiten im Zusammenhang mit den sechziger Jahren untersucht wurde, während über die anderen Seminare und Institute diesbezüglich nur wenig bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Korrigierte Fragestellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Arbeit untersucht die Stellung des wissenschaftlichen Mittelbaus an der Frankfurter Universität ab Mitte der sechziger Jahre. Insbesondere die Mitarbeiter Thomas Luckmanns (Günter Dux, Richard Grathoff, Hansfried Kellner und Walter Sprondel) werden im Verlauf dieses Projekts - soweit möglich - auf ihre Frankfurter Zeit hin befragt, und ihre Stellung innerhalb der wirtschaftlich- sozialwissenschaftlichen Fakultät wird untersucht. Von Interesse sind dabei vor allem ihr Verhältnis zu den Professoren der WiSo-Fakultät, ihre hochschulpolitische Stellung, ihre Lehre, sowie die Bedeutung ihrer Assistentur in Frankfurt für ihre weitere wissenschaftliche Arbeit - denn die Assistenten Luckmanns haben allesamt eine akademische Laufbahn eingeschlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings soll es nicht bei der ausschließlichen Bearbeitung jener vier Assistenten bleiben. Es ist zu untersuchen, ob sich von dieser Bearbeitung ausgehend allgemeinere Schlüsse auf die Atmosphäre an der WiSo-Fakultät ziehen lassen. Zu diesem Zweck werden noch weitere Interviews herangezogen, in denen sich Professoren und ehemalige Assistenten an ihre Zeit als Frankfurter Soziologen erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgehen möchte ich dabei folgendermaßen: Bezüglich dem Verhältnis zu den Professoren werden die Aussagen von damaligen Assistenten und Professoren kontrastiert. Wie äußern sich die Interviewten zu diesem Verhältnis, welche Konflikte und Gemeinsamkeiten lassen sich in diesen Äußerungen erkennen und worauf kann man etwaige Konflikte zurückführen? Hierfür, sowie für die hochschulpolitische Stellung der Assistenten insgesamt, ist eine grobe Kontextualisierung von Nöten. Was war überhaupt die Stellung von Assistenten an den Universitäten der BRD? Welche Veränderungen haben sich die Assistenten im Zuge der Hochschulreform erhofft? Und inwiefern handelt es sich bei der Frankfurter Universität um eine ganz gewöhnliche deutsche Universität, oder nimmt Frankfurt in diesen Belangen eine Sonderstellung ein?&lt;br /&gt;
Auch die Bearbeitung der Lehre erfordert einen Blick auf den bundesdeutschen Kontext. Anhand einer von Rolf Klima vorgenommenen Analyse deutscher Vorlesungsverzeichnisse zwischen 1950 und 1975 möchte ich versuchen, die Lehrveranstaltungen der Assistenten an der WiSo-Fakultät thematisch zu verorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Assistenten des Seminars für Gesellschaftslehre (Thomas Luckmann) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hansfried Kellner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Richard Grathoff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Günter Dux]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Walter Sprondel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehrveranstaltungen des Seminars für Gesellschaftslehre ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1964/1965]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1965]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1965/1966]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1966]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1966/1967]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1967]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1967/1968]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1968]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1968/1969]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1969]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1969/1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1970/1971 und Sommersemester 1971]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Texte zum Thema ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Anweiler, Oskar; Fuchs, Hans-Jürgen; Dorner, Martina; Petermann, Eberhard (Hrsg.) (1992):''' Bildungspolitik in Deutschland 1945-1990, Bonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Bock, Klaus Dieter (1972):''' Strukturgeschichte der Assistentur, Düsseldorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Keller, Andreas (2000):''' Hochschulreform und Hochschulrevolte. Selbstverwaltung und Mitbestimmung in der Ordinarienuniversität, Der Gruppenhochschule und der Hochschule des 21. Jahrhunderts, Marburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Klima, Rolf (1979):''' Die Entwicklung der soziologischen Lehre an den westdeutschen Universitäten 1950-1975. Eine Analyse der Vorlesungsverzeichnisse, in: Lüschen, Günter (Hrsg.): Deutsche Soziologie seit 1945. Entwicklungsrichtungen und Praxisbezug, Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Sonderheft 21. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Matthiesen, Ulf (2006):''' Das Wissen des Karneades in der Hauptstadt der Kritischen Theorie. Thomas Luckmann in Frankfurt am Main 1965-1970, in: Tänzler, Dirk; Knoblauch, Hubert; Soeffner, Hans-Georg (Hrsg.): Neue Perspektive der Wissenssoziologie, Konstanz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Rüegg, Walter (1965):''' Hochschule und Öffentlichkeit, Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Rüegg, Walter:''' Die studentische Revolte gegen die bürgerliche Gesellschaft, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Schumm, Wilhelm (1969):'''Kritik der Hochschulreform, München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Turner, George (1995):''' Hochschulpolitik. Bilanz der Reformen und Perspektiven, Asendorf.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KaiMüller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Walter_Sprondel&amp;diff=3229</id>
		<title>Walter Sprondel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Walter_Sprondel&amp;diff=3229"/>
		<updated>2008-03-07T13:37:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KaiMüller: /* Kurzbiographie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Kurzbiographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Name:	Walter M. Sprondel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geburtsort:	Stargard/Pommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geburtsdatum:	März 28, 1938&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausbildung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Promotion 	Universität München 1968&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habilitation in Soziologie	Universität Konstanz 1976&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Positionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1966 - 1968	Assistent, Max Weber Institut der Universität München&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968 - 1970	Assistent, Universität Frankfurt/Main&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971 - 1978	Assistent, Universität Konstanz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1978 - 	Professor für Soziologie, Universität Tübingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1973	Gastprofessor, University of Gothenburg (Sweden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1975	Gastprofessor, Universität Freiburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1976	Gastprofessor, Universität Tübingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977	Gastprofessor, Universität München&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1986	Gastprofessor, University of Washington, Seattle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1979 - 1983&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und 1989	Dekan, Universität Tübingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Vereinigungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Deutsche Gesellschaft für Soziologie (Executive Council Member; Speaker of the Committee for the Sociology of Language, Knowledge, and Interaction)&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
* International Society for the Sociology of Knowledge (ISSK)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Center for Advanced Research in Phenomenology (Member, International Board of Advisors)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Social Science Archives at the University of Konstanz (Member, Advisory Board)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Research Committee on the History of Sociology (ISA)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Conference Internationale de Sociologie des Religions (C1SR) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Tätigkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zeitschrift für Soziologie (Editor 1980 - 1983; Board of Reviewers 1976 - 1979; 1984 - )&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
* Deutsche Forschungsgemeinschaft (Elected Standard Reviewer 1984 - )&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
* Deutsche Forschungsgemeinschaft (Chairman - Social Science Committee, 1988 - )&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
* Stiftung Volkswagen-Werk (Member, Board of Reviewers, 1980 - )&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
* Scientific Advisor German - Israel - Foundation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Homepage der Universität Tübingen [http://www.uni-tuebingen.de/uni/sss/personal/sprondel.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
Walter Sprondel bei DNB[http://dispatch.opac.d-nb.de/DB=4.1/SET=10/TTL=3/CMD?ACT=SRCHA&amp;amp;IKT=8500&amp;amp;SRT=YOP&amp;amp;TRM=walter+sprondel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Publikationsliste auf der Homepage der Universität Tübingen [http://www.uni-tuebingen.de/uni/sss/personal/sprondel.html]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KaiMüller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Brief_von_Norbert_Elias_an_Nina_Rubinstein&amp;diff=3051</id>
		<title>Brief von Norbert Elias an Nina Rubinstein</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Brief_von_Norbert_Elias_an_Nina_Rubinstein&amp;diff=3051"/>
		<updated>2008-03-04T18:52:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KaiMüller: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Dieser Brief wurde offensichtlich kurz nachdem Karl Mannheim Frankfurt verlassen hat, geschrieben. „ Ich habe im Augenblick eine ganz klare Vorstellung davon, und zwar im Zusammnenhang mit meiner eigenen Arbeit, wie ihre Arbeit in dem Sinne, den Sie vorgeschlagen haben, zu machen ist.“ Als Mannheim noch in Frankfurt war, hat ihm Norbert Elias vorgelesen, was Nina Rubinstein geschrieben hat und beide waren mit der Beschränkung der Fragestellung auf die französische Emigration einvertanden. „ Ich will versuchen, so gut als es eben in einem Briefe geht, die eigentliche Fragestellung der französischen Emigration anzudeuten“. Norbert Elias typisiert die geschichtliche Bewegung und den Konflikt zwischen den zwei sich gegenüber für moralisch überlegen haltenden Schichten. Die Schicht derjenigen, die „nicht durch Arbeit [ihr] Brot“ verdienen muessen und die derjenigen, die durch eine Berufsarbeit ein Einkommen verdienen. Beide Haltungen, die berufsethische und die adlige, sind als geistige Existenzbedingungen der jeweiligen Schichten zu verstehen, die „gleich echt und gleichermassen gesellschaftlich erzwungen“ sind. Die aus ihrer gesellschaftlichen Situation entstandene adlige Haltung findet sich in der Emigration einer fremden Welt gegenüber, an deren Verfassung sie sich anpassen muss, meistens ungeschickt, bis sie als Existenzbedingung schliesslich zerbricht. Diesen Entwicklungsprozess zu zeigen ist die Aufgabe der Dissertationsarbeit von Nina Rubinstein, zumindest nach Auffassung von Elias. „ Den ganzen Prozess zu zeigen, in dem langsam etwa ein russischer Emigrant in seinem Verhalten aus seiner Überlieferung, aus den bürgerlichen Motivierungen und Idealen herausgeschleudert wird, hinein in eine Welt, die er weder verstehen, noch lieben kann, das wäre die Aufgabe einer Arbeit über die russische Emigration gewesen“.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KaiMüller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Brief&amp;diff=3050</id>
		<title>Brief</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Brief&amp;diff=3050"/>
		<updated>2008-03-04T18:16:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KaiMüller: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Brief beschreibt die widersprüchtliche akademische Lage, in die Mannheim, Elias und die Studenten, die Dissertationsarbeiten bei ihm geschrieben haben, 1933 hineingesetzt wurden. „ Im Ministerium wurde ich gebeten die bei mir angefertigten Dissertationen noch abzunehmen, dem widerspricht aber die allg. Regel, dass beurlaubte Professoren nichts Amtliches ausführen sollen.“ Aus diesem Grund kann Karl Mannheim Nina Rubinstein nicht beraten, was sie mit ihrer Arbeit machen soll. Im schlimmsten Fall kann sie die Arbeit bei Lommatzsch schreiben, weil sie als Studentin kurz vor dem Abschluss das Recht hat, ihr Studium abzuschliessen. „Übrigens klagen Sie nicht- als Soziologin haben Sie das Geschehende zu verstehen, das Ende abzuwarten.“ Seine eigene Pläne sind, zunächst in Frankfurt zu bleiben, weil „hat man nun solange über Emigration gearbeitet, so verpflichtet das zur Haltung. Noblesse oblige.“&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KaiMüller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Gutachten_von_Mannheim&amp;diff=3049</id>
		<title>Gutachten von Mannheim</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Gutachten_von_Mannheim&amp;diff=3049"/>
		<updated>2008-03-04T18:12:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KaiMüller: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Dissertation „ Weltanschaung und Presse „ von [[Wilhelm Carle|Wilhelm Carle]] stellt einen zweifelsohne interessanten Versuch dar, das allgemeine Problem der Wissenssoziologie und Ideologienlehre an  einer konkreten Gegenwartserscheinung sich bewaehren zu lassen „. Karl Mannheim schildert in seinem Gutachten das methodisch und methodologisch Charakteristische der Arbeit. Der Versuch einer Bewältigung der Probleme im Umgang mit den Zeitungmaterialien und Quellen ist für den Leser von &amp;quot;Weltanschung und Presse&amp;quot; nachvollziehbar und aufgrund der Lebenserfahrung von Wilhelm Carle im journalistischen Bereich „real-soziologisch“geschrieben. Bei dem Versuch einer geisteswissenschaftlich-soziologischen Analyse der Denkweisen hat Carle „geschickt die Methoden der bisherigen wissensoziologischen Versuche“ verwendet. „ Aus derselben Quelle, die die Verdienste der Arbeit hervorbingt, sind aber auch die Maengel zu verstehen“. Für Karl Mannheim sind die Fähigkeiten, die Lebenserfahrung in Wissenschft zu verwandeln und die geistesgeschichtliche Analyse soziologisch zu erfassen, Bedingungen des soziologisch-wissenschaftlichen Arbeitens, „die das geregelte akademische Studium vermittlen koennte“. Mannheims Vorschlag für die Note, an dem sich Max Horkheimer angeschlossen hat, ist zwischen „gut“ und „genuegend“(3/4)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KaiMüller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Mittelbau_der_Jahre_1965-1972&amp;diff=3048</id>
		<title>Der Mittelbau der Jahre 1965-1972</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Mittelbau_der_Jahre_1965-1972&amp;diff=3048"/>
		<updated>2008-03-04T18:00:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KaiMüller: /* Die MitarbeiterInnen des Seminars für Gesellschaftslehre (Thomas Luckmann) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Fragestellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einer anderen Wissenschaft stellt sich die Frage ihrer Perspektive mit ähnlicher Dringlichkeit wie der Soziologie. Als Wissenschaft des Sozialen ist sie immer schon Bestandteil ihres Gegenstandes und somit verpflichtet, nicht nur auf diesen Gegenstand, die Gesellschaft, zu reflektieren, sondern auch das Verhältnis ihrer selbst zum Objektbereich fortwährend zu überdenken und begrifflich zu fassen. &lt;br /&gt;
Und dieses Verhältnis lässt sich gerade in Zeiten gesellschaftlicher Krisen in angemessener Weise studieren. Krisen fordern den Soziologen/ die Soziologin heraus, etablierte Hypothesen näher zu überprüfen, und er ist oftmals auch im praktischen Umgang mit solchen Krisen einer der wichtigsten Ansprechpartner, kurz: die Krise zeigt, in welch spannungsreichem Verhältnis der Wissenschaftler zu seinem Objektbereich steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der sechziger Jahre lässt sich in der Bundesrepublik eine solche Krise - im Sinne gesellschaftlichen Wandels - verzeichnen, und gerade Frankfurt und hier insbesondere die Soziologie spielt in diesen Zusammenhängen eine ganz wesentliche Rolle. Die Rede ist von der Zeit studentischer Proteste, die ihrerseits aus ganz bestimmten gesellschaftlichen Umständen hervorgegangen sind und darüber hinaus die Gesellschaft in mancherlei Hinsicht verändern sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt sich nun also die Frage, wie das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft zu dieser Zeit in Frankfurt beschaffen war. Und das schließt mehrere andere Fragen ein: Da wäre zum einen der hochschulpolitische Aspekt, also die Frage, ob studentische Forderungen Einfluss auf die Struktur des Fachbereichs hatten, z.B. im Zuge der Hochschulreform. Aber auch wissenschaftsintern lassen sich mehrere interessante Fragen stellen: Welchen Einfluss hatten die Entwicklungen der sechziger Jahre auf den wissenschaftlichen Werdegang von Forschern und Forscherinnen? Haben sich gesellschaftliche Umstände signifikant auf die Orientierung der WissenschaftlerInnen ausgewirkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragen ließen sich sicherlich universitätsübergreifend und an allen Positionen innerhalb der universitären Hierarchie überprüfen, aber gerade der Mittelbau nimmt eine ganz besonders interessante Stellung ein. Hochschulpolitisch hat er eine mittlere Position zwischen den bereits etablierten Wissenschaftlern und den Studierenden inne und muss zwischen etwaigen politischen Forderungen und Karriereplanung vermitteln. Wissenschaftlich haben wir es im Mittelbau mit Forschenden zu tun, die sich gerade am Anfang ihres Werdeganges befinden und möglicherweise eher gewillt sind, sich in ihrer Ausrichtung umzuorientieren und die zahlreichen Beeinflussungen ausgesetzt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so versucht diese Forschungsarbeit, sich gerade diesen Fragen anzunehmen, also zu überprüfen, was aus dem Mittelbau dieser Jahre geworden ist, wie er die Hochschulpolitik und vor allem die Wissenschaft zu jener Zeit beeinflusst hat und welche Richtung er nach diesen turbulenten Jahren eingeschlagen hat. Es interessieren dabei nicht nur die in den Studentenrevolten aktiven Mitarbeiter, sondern auch solche, die gerade keine Achtundsechziger gewesen sind, entweder in anderen Gruppen politisch aktiv waren oder sich nur auf ihre wissenschaftliche Arbeit konzentriert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anvisiert wird weiterhin in erster Linie das &amp;quot;Seminar für Gesellschaftslehre&amp;quot;, da das andere für die Soziologie so wichtige Institut, das &amp;quot;Institut für Sozialforschung&amp;quot;, schon in zahlreichen Arbeiten im Zusammenhang mit den sechziger Jahren untersucht wurde, während über die anderen Seminare und Institute diesbezüglich nur wenig bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Korrigierte Fragestellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Arbeit untersucht die Stellung des wissenschaftlichen Mittelbaus an der Frankfurter Universität ab Mitte der sechziger Jahre. Insbesondere die Mitarbeiter Thomas Luckmanns (Günter Dux, Richard Grathoff, Hansfried Kellner und Walter Sprondel) werden im Verlauf dieses Projekts - soweit möglich - auf ihre Frankfurter Zeit hin befragt, und ihre Stellung innerhalb der wirtschaftlich- sozialwissenschaftlichen Fakultät wird untersucht. Von Interesse sind dabei vor allem ihr Verhältnis zu den Professoren der WiSo-Fakultät, ihre hochschulpolitische Stellung, ihre Lehre, sowie die Bedeutung ihrer Assistentur in Frankfurt für ihre weitere wissenschaftliche Arbeit - denn die Assistenten Luckmanns haben allesamt eine akademische Laufbahn eingeschlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings soll es nicht bei der ausschließlichen Bearbeitung jener vier Assistenten bleiben. Es ist zu untersuchen, ob sich von dieser Bearbeitung ausgehend allgemeinere Schlüsse auf die Atmosphäre an der WiSo-Fakultät ziehen lassen. Zu diesem Zweck werden noch weitere Interviews herangezogen, in denen sich Professoren und ehemalige Assistenten an ihre Zeit als Frankfurter Soziologen erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgehen möchte ich dabei folgendermaßen: Bezüglich dem Verhältnis zu den Professoren werden die Aussagen von damaligen Assistenten und Professoren kontrastiert. Wie äußern sich die Interviewten zu diesem Verhältnis, welche Konflikte und Gemeinsamkeiten lassen sich in diesen Äußerungen erkennen und worauf kann man etwaige Konflikte zurückführen? Hierfür, sowie für die hochschulpolitische Stellung der Assistenten insgesamt, ist eine grobe Kontextualisierung von Nöten. Was war überhaupt die Stellung von Assistenten an den Universitäten der BRD? Welche Veränderungen haben sich die Assistenten im Zuge der Hochschulreform erhofft? Und inwiefern handelt es sich bei der Frankfurter Universität um eine ganz gewöhnliche deutsche Universität, oder nimmt Frankfurt in diesen Belangen eine Sonderstellung ein?&lt;br /&gt;
Auch die Bearbeitung der Lehre erfordert einen Blick auf den bundesdeutschen Kontext. Anhand einer von Rolf Klima vorgenommenen Analyse deutscher Vorlesungsverzeichnisse zwischen 1950 und 1975 möchte ich versuchen, die Lehrveranstaltungen der Assistenten an der WiSo-Fakultät thematisch zu verorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Assistenten des Seminars für Gesellschaftslehre (Thomas Luckmann) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hansfried Kellner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Richard Grathoff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Günter Dux]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Walter Sprondel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehrveranstaltungen des Seminars für Gesellschaftslehre ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1964/1965]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1965]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1965/1966]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1966]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1966/1967]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1967]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1967/1968]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1968]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1968/1969]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1969]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1969/1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1970/1971 und Sommersemester 1971]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Texte zum Thema ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Anweiler, Oskar; Fuchs, Hans-Jürgen; Dorner, Martina; Petermann, Eberhard (Hrsg.) (1992):''' Bildungspolitik in Deutschland 1945-1990, Bonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Bock, Klaus Dieter (1972):''' Strukturgeschichte der Assistentur Düsseldorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Keller, Andreas (2000):''' Hochschulreform und Hochschulrevolte. Selbstverwaltung und Mitbestimmung in der Ordinarienuniversität, Der Gruppenhochschule und der Hochschule des 21. Jahrhunderts, Marburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Klima, Rolf 1979:''' Die Entwicklung der soziologischen Lehre an den westdeutschen Universitäten 1950-1975. Eine Analyse der Vorlesungsverzeichnisse, in: Lüschen, Günter (Hrsg.): Deutsche Soziologie seit 1945. Entwicklungsrichtungen und Praxisbezug, Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Sonderheft 21. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Matthiesen, Ulf (2006):''' Das Wissen des Karneades in der Hauptstadt der Kritischen Theorie. Thomas Luckmann in Frankfurt am Main 1965-1970, in: Tänzler, Dirk; Knoblauch, Hubert; Soeffner, Hans-Georg (Hrsg.): Neue Perspektive der Wissenssoziologie, Konstanz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Rüegg, Walter (1965):''' Hochschule und Öffentlichkeit, Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Rüegg, Walter:''' Die studentische Revolte gegen die bürgerliche Gesellschaft, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Schumm, Wilhelm (1969):'''Kritik der Hochschulreform, München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Turner, George (1995):''' Hochschulpolitik. Bilanz der Reformen und Perspektiven, Asendorf.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KaiMüller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Walter_Sprondel&amp;diff=2804</id>
		<title>Walter Sprondel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Walter_Sprondel&amp;diff=2804"/>
		<updated>2008-02-26T13:42:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KaiMüller: /* Links */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Kurzbiographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daten zur Person&lt;br /&gt;
Name:	Walter M. Sprondel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geburtsort:	Stargard/Pommern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geburtsdatum:	März 28, 1938&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausbildung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Promotion 	Universität München 1968&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habilitation in Soziologie	Universität Konstanz 1976&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Positionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1966 - 1968	Assistent, Max Weber Institut der Universität München&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968 - 1970	Assistent, Universität Frankfurt/Main&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971 - 1978	Assistent, Universität Konstanz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1978 - 	Professor für Soziologie, Universität Tübingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1973	Gastprofessor, University of Gothenburg (Sweden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1975	Gastprofessor, Universität Freiburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1976	Gastprofessor, Universität Tübingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1977	Gastprofessor, Universität München&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1986	Gastprofessor, University of Washington, Seattle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1979 - 1983&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und 1989	Dekan, Universität Tübingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftliche Vereinigungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Deutsche Gesellschaft für Soziologie (Executive Council Member; Speaker of the Committee for the Sociology of Language, Knowledge, and Interaction)&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
* International Society for the Sociology of Knowledge (ISSK)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Center for Advanced Research in Phenomenology (Member, International Board of Advisors)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Social Science Archives at the University of Konstanz (Member, Advisory Board)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Research Committee on the History of Sociology (ISA)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Conference Internationale de Sociologie des Religions (C1SR) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Tätigkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zeitschrift für Soziologie (Editor 1980 - 1983; Board of Reviewers 1976 - 1979; 1984 - )&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
* Deutsche Forschungsgemeinschaft (Elected Standard Reviewer 1984 - )&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
* Deutsche Forschungsgemeinschaft (Chairman - Social Science Committee, 1988 - )&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
* Stiftung Volkswagen-Werk (Member, Board of Reviewers, 1980 - )&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
* Scientific Advisor German - Israel - Foundation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Homepage der Universität Tübingen [http://www.uni-tuebingen.de/uni/sss/personal/sprondel.html]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Links ==&lt;br /&gt;
Walter Sprondel bei DNB[http://dispatch.opac.d-nb.de/DB=4.1/SET=10/TTL=3/CMD?ACT=SRCHA&amp;amp;IKT=8500&amp;amp;SRT=YOP&amp;amp;TRM=walter+sprondel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Publikationsliste auf der Homepage der Universität Tübingen [http://www.uni-tuebingen.de/uni/sss/personal/sprondel.html]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KaiMüller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Mittelbau_der_Jahre_1965-1972&amp;diff=2803</id>
		<title>Der Mittelbau der Jahre 1965-1972</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Mittelbau_der_Jahre_1965-1972&amp;diff=2803"/>
		<updated>2008-02-26T13:40:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KaiMüller: /* Die MitarbeiterInnen des Seminars für Gesellschaftslehre (Thomas Luckmann) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Fragestellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einer anderen Wissenschaft stellt sich die Frage ihrer Perspektive mit ähnlicher Dringlichkeit wie der Soziologie. Als Wissenschaft des Sozialen ist sie immer schon Bestandteil ihres Gegenstandes und somit verpflichtet, nicht nur auf diesen Gegenstand, die Gesellschaft, zu reflektieren, sondern auch das Verhältnis ihrer selbst zum Objektbereich fortwährend zu überdenken und begrifflich zu fassen. &lt;br /&gt;
Und dieses Verhältnis lässt sich gerade in Zeiten gesellschaftlicher Krisen in angemessener Weise studieren. Krisen fordern den Soziologen/ die Soziologin heraus, etablierte Hypothesen näher zu überprüfen, und er ist oftmals auch im praktischen Umgang mit solchen Krisen einer der wichtigsten Ansprechpartner, kurz: die Krise zeigt, in welch spannungsreichem Verhältnis der Wissenschaftler zu seinem Objektbereich steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der sechziger Jahre lässt sich in der Bundesrepublik eine solche Krise - im Sinne gesellschaftlichen Wandels - verzeichnen, und gerade Frankfurt und hier insbesondere die Soziologie spielt in diesen Zusammenhängen eine ganz wesentliche Rolle. Die Rede ist von der Zeit studentischer Proteste, die ihrerseits aus ganz bestimmten gesellschaftlichen Umständen hervorgegangen sind und darüber hinaus die Gesellschaft in mancherlei Hinsicht verändern sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt sich nun also die Frage, wie das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft zu dieser Zeit in Frankfurt beschaffen war. Und das schließt mehrere andere Fragen ein: Da wäre zum einen der hochschulpolitische Aspekt, also die Frage, ob studentische Forderungen Einfluss auf die Struktur des Fachbereichs hatten, z.B. im Zuge der Hochschulreform. Aber auch wissenschaftsintern lassen sich mehrere interessante Fragen stellen: Welchen Einfluss hatten die Entwicklungen der sechziger Jahre auf den wissenschaftlichen Werdegang von Forschern und Forscherinnen? Haben sich gesellschaftliche Umstände signifikant auf die Orientierung der WissenschaftlerInnen ausgewirkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragen ließen sich sicherlich universitätsübergreifend und an allen Positionen innerhalb der universitären Hierarchie überprüfen, aber gerade der Mittelbau nimmt eine ganz besonders interessante Stellung ein. Hochschulpolitisch hat er eine mittlere Position zwischen den bereits etablierten Wissenschaftlern und den Studierenden inne und muss zwischen etwaigen politischen Forderungen und Karriereplanung vermitteln. Wissenschaftlich haben wir es im Mittelbau mit Forschenden zu tun, die sich gerade am Anfang ihres Werdeganges befinden und möglicherweise eher gewillt sind, sich in ihrer Ausrichtung umzuorientieren und die zahlreichen Beeinflussungen ausgesetzt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so versucht diese Forschungsarbeit, sich gerade diesen Fragen anzunehmen, also zu überprüfen, was aus dem Mittelbau dieser Jahre geworden ist, wie er die Hochschulpolitik und vor allem die Wissenschaft zu jener Zeit beeinflusst hat und welche Richtung er nach diesen turbulenten Jahren eingeschlagen hat. Es interessieren dabei nicht nur die in den Studentenrevolten aktiven Mitarbeiter, sondern auch solche, die gerade keine Achtundsechziger gewesen sind, entweder in anderen Gruppen politisch aktiv waren oder sich nur auf ihre wissenschaftliche Arbeit konzentriert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anvisiert wird weiterhin in erster Linie das &amp;quot;Seminar für Gesellschaftslehre&amp;quot;, da das andere für die Soziologie so wichtige Institut, das &amp;quot;Institut für Sozialforschung&amp;quot;, schon in zahlreichen Arbeiten im Zusammenhang mit den sechziger Jahren untersucht wurde, während über die anderen Seminare und Institute diesbezüglich nur wenig bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Korrigierte Fragestellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Arbeit untersucht die Stellung des wissenschaftlichen Mittelbaus an der Frankfurter Universität ab Mitte der sechziger Jahre. Insbesondere die Mitarbeiter Thomas Luckmanns (Günter Dux, Richard Grathoff, Hansfried Kellner und Walter Sprondel) werden im Verlauf dieses Projekts - soweit möglich - auf ihre Frankfurter Zeit hin befragt, und ihre Stellung innerhalb der wirtschaftlich- sozialwissenschaftlichen Fakultät wird untersucht. Von Interesse sind dabei vor allem ihr Verhältnis zu den Professoren der WiSo-Fakultät, ihre hochschulpolitische Stellung, ihre Lehre, sowie die Bedeutung ihrer Assistentur in Frankfurt für ihre weitere wissenschaftliche Arbeit - denn die Assistenten Luckmanns haben allesamt eine akademische Laufbahn eingeschlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings soll es nicht bei der ausschließlichen Bearbeitung jener vier Assistenten bleiben. Es ist zu untersuchen, ob sich von dieser Bearbeitung ausgehend allgemeinere Schlüsse auf die Atmosphäre an der WiSo-Fakultät ziehen lassen. Zu diesem Zweck werden noch weitere Interviews herangezogen, in denen sich Professoren und ehemalige Assistenten an ihre Zeit als Frankfurter Soziologen erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgehen möchte ich dabei folgendermaßen: Bezüglich dem Verhältnis zu den Professoren werden die Aussagen von damaligen Assistenten und Professoren kontrastiert. Wie äußern sich die Interviewten zu diesem Verhältnis, welche Konflikte und Gemeinsamkeiten lassen sich in diesen Äußerungen erkennen und worauf kann man etwaige Konflikte zurückführen? Hierfür, sowie für die hochschulpolitische Stellung der Assistenten insgesamt, ist eine grobe Kontextualisierung von Nöten. Was war überhaupt die Stellung von Assistenten an den Universitäten der BRD? Welche Veränderungen haben sich die Assistenten im Zuge der Hochschulreform erhofft? Und inwiefern handelt es sich bei der Frankfurter Universität um eine ganz gewöhnliche deutsche Universität, oder nimmt Frankfurt in diesen Belangen eine Sonderstellung ein?&lt;br /&gt;
Auch die Bearbeitung der Lehre erfordert einen Blick auf den bundesdeutschen Kontext. Anhand einer von Rolf Klima vorgenommenen Analyse deutscher Vorlesungsverzeichnisse zwischen 1950 und 1975 möchte ich versuchen, die Lehrveranstaltungen der Assistenten an der WiSo-Fakultät thematisch zu verorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die MitarbeiterInnen des Seminars für Gesellschaftslehre (Thomas Luckmann) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hansfried Kellner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Richard Grathoff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Günter Dux]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Walter Sprondel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehrveranstaltungen des Seminars für Gesellschaftslehre ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1964/1965]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1965]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1965/1966]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1966]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1966/1967]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1967]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1967/1968]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1968]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1968/1969]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1969]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1969/1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1970/1971 und Sommersemester 1971]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Texte zum Thema ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Anweiler, Oskar; Fuchs, Hans-Jürgen; Dorner, Martina; Petermann, Eberhard (Hrsg.) (1992):''' Bildungspolitik in Deutschland 1945-1990, Bonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Bock, Klaus Dieter (1972):''' Strukturgeschichte der Assistentur Düsseldorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Keller, Andreas (2000):''' Hochschulreform und Hochschulrevolte. Selbstverwaltung und Mitbestimmung in der Ordinarienuniversität, Der Gruppenhochschule und der Hochschule des 21. Jahrhunderts, Marburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Klima, Rolf 1979:''' Die Entwicklung der soziologischen Lehre an den westdeutschen Universitäten 1950-1975. Eine Analyse der Vorlesungsverzeichnisse, in: Lüschen, Günter (Hrsg.): Deutsche Soziologie seit 1945. Entwicklungsrichtungen und Praxisbezug, Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Sonderheft 21. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Matthiesen, Ulf (2006):''' Das Wissen des Karneades in der Hauptstadt der Kritischen Theorie. Thomas Luckmann in Frankfurt am Main 1965-1970, in: Tänzler, Dirk; Knoblauch, Hubert; Soeffner, Hans-Georg (Hrsg.): Neue Perspektive der Wissenssoziologie, Konstanz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Rüegg, Walter (1965):''' Hochschule und Öffentlichkeit, Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Rüegg, Walter:''' Die studentische Revolte gegen die bürgerliche Gesellschaft, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Schumm, Wilhelm (1969):'''Kritik der Hochschulreform, München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Turner, George (1995):''' Hochschulpolitik. Bilanz der Reformen und Perspektiven, Asendorf.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KaiMüller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Mittelbau_der_Jahre_1965-1972&amp;diff=2558</id>
		<title>Der Mittelbau der Jahre 1965-1972</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Mittelbau_der_Jahre_1965-1972&amp;diff=2558"/>
		<updated>2008-02-21T14:44:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KaiMüller: /* Die MitarbeiterInnen des Seminars für Gesellschaftslehre */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Fragestellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einer anderen Wissenschaft stellt sich die Frage ihrer Perspektive mit ähnlicher Dringlichkeit wie der Soziologie. Als Wissenschaft des Sozialen ist sie immer schon Bestandteil ihres Gegenstandes und somit verpflichtet, nicht nur auf diesen Gegenstand, die Gesellschaft, zu reflektieren, sondern auch das Verhältnis ihrer selbst zum Objektbereich fortwährend zu überdenken und begrifflich zu fassen. &lt;br /&gt;
Und dieses Verhältnis lässt sich gerade in Zeiten gesellschaftlicher Krisen in angemessener Weise studieren. Krisen fordern den Soziologen/ die Soziologin heraus, etablierte Hypothesen näher zu überprüfen, und er ist oftmals auch im praktischen Umgang mit solchen Krisen einer der wichtigsten Ansprechpartner, kurz: die Krise zeigt, in welch spannungsreichem Verhältnis der Wissenschaftler zu seinem Objektbereich steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der sechziger Jahre lässt sich in der Bundesrepublik eine solche Krise - im Sinne gesellschaftlichen Wandels - verzeichnen, und gerade Frankfurt und hier insbesondere die Soziologie spielt in diesen Zusammenhängen eine ganz wesentliche Rolle. Die Rede ist von der Zeit studentischer Proteste, die ihrerseits aus ganz bestimmten gesellschaftlichen Umständen hervorgegangen sind und darüber hinaus die Gesellschaft in mancherlei Hinsicht verändern sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt sich nun also die Frage, wie das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft zu dieser Zeit in Frankfurt beschaffen war. Und das schließt mehrere andere Fragen ein: Da wäre zum einen der hochschulpolitische Aspekt, also die Frage, ob studentische Forderungen Einfluss auf die Struktur des Fachbereichs hatten, z.B. im Zuge der Hochschulreform. Aber auch wissenschaftsintern lassen sich mehrere interessante Fragen stellen: Welchen Einfluss hatten die Entwicklungen der sechziger Jahre auf den wissenschaftlichen Werdegang von Forschern und Forscherinnen? Haben sich gesellschaftliche Umstände signifikant auf die Orientierung der WissenschaftlerInnen ausgewirkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragen ließen sich sicherlich universitätsübergreifend und an allen Positionen innerhalb der universitären Hierarchie überprüfen, aber gerade der Mittelbau nimmt eine ganz besonders interessante Stellung ein. Hochschulpolitisch hat er eine mittlere Position zwischen den bereits etablierten Wissenschaftlern und den Studierenden inne und muss zwischen etwaigen politischen Forderungen und Karriereplanung vermitteln. Wissenschaftlich haben wir es im Mittelbau mit Forschenden zu tun, die sich gerade am Anfang ihres Werdeganges befinden und möglicherweise eher gewillt sind, sich in ihrer Ausrichtung umzuorientieren und die zahlreichen Beeinflussungen ausgesetzt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so versucht diese Forschungsarbeit, sich gerade diesen Fragen anzunehmen, also zu überprüfen, was aus dem Mittelbau dieser Jahre geworden ist, wie er die Hochschulpolitik und vor allem die Wissenschaft zu jener Zeit beeinflusst hat und welche Richtung er nach diesen turbulenten Jahren eingeschlagen hat. Es interessieren dabei nicht nur die in den Studentenrevolten aktiven Mitarbeiter, sondern auch solche, die gerade keine Achtundsechziger gewesen sind, entweder in anderen Gruppen politisch aktiv waren oder sich nur auf ihre wissenschaftliche Arbeit konzentriert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anvisiert wird weiterhin in erster Linie das &amp;quot;Seminar für Gesellschaftslehre&amp;quot;, da das andere für die Soziologie so wichtige Institut, das &amp;quot;Institut für Sozialforschung&amp;quot;, schon in zahlreichen Arbeiten im Zusammenhang mit den sechziger Jahren untersucht wurde, während über die anderen Seminare und Institute diesbezüglich nur wenig bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Korrigierte Fragestellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Arbeit untersucht die Stellung des wissenschaftlichen Mittelbaus an der Frankfurter Universität ab Mitte der sechziger Jahre. Insbesondere die Mitarbeiter Thomas Luckmanns (Günter Dux, Richard Grathoff, Hansfried Kellner und Walter Sprondel) werden im Verlauf dieses Projekts - soweit möglich - auf ihre Frankfurter Zeit hin befragt, und ihre Stellung innerhalb der wirtschaftlich- sozialwissenschaftlichen Fakultät wird untersucht. Von Interesse sind dabei vor allem ihr Verhältnis zu den Professoren der WiSo-Fakultät, ihre hochschulpolitische Stellung, ihre Lehre, sowie die Bedeutung ihrer Assistentur in Frankfurt für ihre weitere wissenschaftliche Arbeit - denn die Assistenten Luckmanns haben allesamt eine akademische Laufbahn eingeschlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings soll es nicht bei der ausschließlichen Bearbeitung jener vier Assistenten bleiben. Es ist zu untersuchen, ob sich von dieser Bearbeitung ausgehend allgemeinere Schlüsse auf die Atmosphäre an der WiSo-Fakultät ziehen lassen. Zu diesem Zweck werden noch weitere Interviews herangezogen, in denen sich Professoren und ehemalige Assistenten an ihre Zeit als Frankfurter Soziologen erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgehen möchte ich dabei folgendermaßen: Bezüglich dem Verhältnis zu den Professoren werden die Aussagen von damaligen Assistenten und Professoren kontrastiert. Wie äußern sich die Interviewten zu diesem Verhältnis, welche Konflikte und Gemeinsamkeiten lassen sich in diesen Äußerungen erkennen und worauf kann man etwaige Konflikte zurückführen? Hierfür, sowie für die hochschulpolitische Stellung der Assistenten insgesamt, ist eine grobe Kontextualisierung von Nöten. Was war überhaupt die Stellung von Assistenten an den Universitäten der BRD? Welche Veränderungen haben sich die Assistenten im Zuge der Hochschulreform erhofft? Und inwiefern handelt es sich bei der Frankfurter Universität um eine ganz gewöhnliche deutsche Universität, oder nimmt Frankfurt in diesen Belangen eine Sonderstellung ein?&lt;br /&gt;
Auch die Bearbeitung der Lehre erfordert einen Blick auf den bundesdeutschen Kontext. Anhand einer von Rolf Klima vorgenommenen Analyse deutscher Vorlesungsverzeichnisse zwischen 1950 und 1975 möchte ich versuchen, die Lehrveranstaltungen der Assistenten an der WiSo-Fakultät thematisch zu verorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die MitarbeiterInnen des Seminars für Gesellschaftslehre (Thomas Luckmann) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Barbara Fülgraff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hansfried Kellner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Richard Grathoff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Günter Dux]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Walter Sprondel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehrveranstaltungen des Seminars für Gesellschaftslehre ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1964/1965]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1965]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1965/1966]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1966]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1966/1967]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1967]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1967/1968]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1968]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1968/1969]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1969]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1969/1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1970/1971 und Sommersemester 1971]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Texte zum Thema ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Anweiler, Oskar; Fuchs, Hans-Jürgen; Dorner, Martina; Petermann, Eberhard (Hrsg.) (1992):''' Bildungspolitik in Deutschland 1945-1990, Bonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Bock, Klaus Dieter (1972):''' Strukturgeschichte der Assistentur Düsseldorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Keller, Andreas (2000):''' Hochschulreform und Hochschulrevolte. Selbstverwaltung und Mitbestimmung in der Ordinarienuniversität, Der Gruppenhochschule und der Hochschule des 21. Jahrhunderts, Marburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Klima, Rolf 1979:''' Die Entwicklung der soziologischen Lehre an den westdeutschen Universitäten 1950-1975. Eine Analyse der Vorlesungsverzeichnisse, in: Lüschen, Günter (Hrsg.): Deutsche Soziologie seit 1945. Entwicklungsrichtungen und Praxisbezug, Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Sonderheft 21. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Matthiesen, Ulf (2006):''' Das Wissen des Karneades in der Hauptstadt der Kritischen Theorie. Thomas Luckmann in Frankfurt am Main 1965-1970, in: Tänzler, Dirk; Knoblauch, Hubert; Soeffner, Hans-Georg (Hrsg.): Neue Perspektive der Wissenssoziologie, Konstanz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Rüegg, Walter (1965):''' Hochschule und Öffentlichkeit, Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Rüegg, Walter:''' Die studentische Revolte gegen die bürgerliche Gesellschaft, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Schumm, Wilhelm (1969):'''Kritik der Hochschulreform, München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Turner, George (1995):''' Hochschulpolitik. Bilanz der Reformen und Perspektiven, Asendorf.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KaiMüller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Mittelbau_der_Jahre_1965-1972&amp;diff=2556</id>
		<title>Der Mittelbau der Jahre 1965-1972</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Mittelbau_der_Jahre_1965-1972&amp;diff=2556"/>
		<updated>2008-02-21T14:44:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KaiMüller: /* Die MitarbeiterInnen des Seminars für Gesellschaftslehre */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Fragestellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einer anderen Wissenschaft stellt sich die Frage ihrer Perspektive mit ähnlicher Dringlichkeit wie der Soziologie. Als Wissenschaft des Sozialen ist sie immer schon Bestandteil ihres Gegenstandes und somit verpflichtet, nicht nur auf diesen Gegenstand, die Gesellschaft, zu reflektieren, sondern auch das Verhältnis ihrer selbst zum Objektbereich fortwährend zu überdenken und begrifflich zu fassen. &lt;br /&gt;
Und dieses Verhältnis lässt sich gerade in Zeiten gesellschaftlicher Krisen in angemessener Weise studieren. Krisen fordern den Soziologen/ die Soziologin heraus, etablierte Hypothesen näher zu überprüfen, und er ist oftmals auch im praktischen Umgang mit solchen Krisen einer der wichtigsten Ansprechpartner, kurz: die Krise zeigt, in welch spannungsreichem Verhältnis der Wissenschaftler zu seinem Objektbereich steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der sechziger Jahre lässt sich in der Bundesrepublik eine solche Krise - im Sinne gesellschaftlichen Wandels - verzeichnen, und gerade Frankfurt und hier insbesondere die Soziologie spielt in diesen Zusammenhängen eine ganz wesentliche Rolle. Die Rede ist von der Zeit studentischer Proteste, die ihrerseits aus ganz bestimmten gesellschaftlichen Umständen hervorgegangen sind und darüber hinaus die Gesellschaft in mancherlei Hinsicht verändern sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt sich nun also die Frage, wie das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft zu dieser Zeit in Frankfurt beschaffen war. Und das schließt mehrere andere Fragen ein: Da wäre zum einen der hochschulpolitische Aspekt, also die Frage, ob studentische Forderungen Einfluss auf die Struktur des Fachbereichs hatten, z.B. im Zuge der Hochschulreform. Aber auch wissenschaftsintern lassen sich mehrere interessante Fragen stellen: Welchen Einfluss hatten die Entwicklungen der sechziger Jahre auf den wissenschaftlichen Werdegang von Forschern und Forscherinnen? Haben sich gesellschaftliche Umstände signifikant auf die Orientierung der WissenschaftlerInnen ausgewirkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragen ließen sich sicherlich universitätsübergreifend und an allen Positionen innerhalb der universitären Hierarchie überprüfen, aber gerade der Mittelbau nimmt eine ganz besonders interessante Stellung ein. Hochschulpolitisch hat er eine mittlere Position zwischen den bereits etablierten Wissenschaftlern und den Studierenden inne und muss zwischen etwaigen politischen Forderungen und Karriereplanung vermitteln. Wissenschaftlich haben wir es im Mittelbau mit Forschenden zu tun, die sich gerade am Anfang ihres Werdeganges befinden und möglicherweise eher gewillt sind, sich in ihrer Ausrichtung umzuorientieren und die zahlreichen Beeinflussungen ausgesetzt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so versucht diese Forschungsarbeit, sich gerade diesen Fragen anzunehmen, also zu überprüfen, was aus dem Mittelbau dieser Jahre geworden ist, wie er die Hochschulpolitik und vor allem die Wissenschaft zu jener Zeit beeinflusst hat und welche Richtung er nach diesen turbulenten Jahren eingeschlagen hat. Es interessieren dabei nicht nur die in den Studentenrevolten aktiven Mitarbeiter, sondern auch solche, die gerade keine Achtundsechziger gewesen sind, entweder in anderen Gruppen politisch aktiv waren oder sich nur auf ihre wissenschaftliche Arbeit konzentriert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anvisiert wird weiterhin in erster Linie das &amp;quot;Seminar für Gesellschaftslehre&amp;quot;, da das andere für die Soziologie so wichtige Institut, das &amp;quot;Institut für Sozialforschung&amp;quot;, schon in zahlreichen Arbeiten im Zusammenhang mit den sechziger Jahren untersucht wurde, während über die anderen Seminare und Institute diesbezüglich nur wenig bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Korrigierte Fragestellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Arbeit untersucht die Stellung des wissenschaftlichen Mittelbaus an der Frankfurter Universität ab Mitte der sechziger Jahre. Insbesondere die Mitarbeiter Thomas Luckmanns (Günter Dux, Richard Grathoff, Hansfried Kellner und Walter Sprondel) werden im Verlauf dieses Projekts - soweit möglich - auf ihre Frankfurter Zeit hin befragt, und ihre Stellung innerhalb der wirtschaftlich- sozialwissenschaftlichen Fakultät wird untersucht. Von Interesse sind dabei vor allem ihr Verhältnis zu den Professoren der WiSo-Fakultät, ihre hochschulpolitische Stellung, ihre Lehre, sowie die Bedeutung ihrer Assistentur in Frankfurt für ihre weitere wissenschaftliche Arbeit - denn die Assistenten Luckmanns haben allesamt eine akademische Laufbahn eingeschlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings soll es nicht bei der ausschließlichen Bearbeitung jener vier Assistenten bleiben. Es ist zu untersuchen, ob sich von dieser Bearbeitung ausgehend allgemeinere Schlüsse auf die Atmosphäre an der WiSo-Fakultät ziehen lassen. Zu diesem Zweck werden noch weitere Interviews herangezogen, in denen sich Professoren und ehemalige Assistenten an ihre Zeit als Frankfurter Soziologen erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgehen möchte ich dabei folgendermaßen: Bezüglich dem Verhältnis zu den Professoren werden die Aussagen von damaligen Assistenten und Professoren kontrastiert. Wie äußern sich die Interviewten zu diesem Verhältnis, welche Konflikte und Gemeinsamkeiten lassen sich in diesen Äußerungen erkennen und worauf kann man etwaige Konflikte zurückführen? Hierfür, sowie für die hochschulpolitische Stellung der Assistenten insgesamt, ist eine grobe Kontextualisierung von Nöten. Was war überhaupt die Stellung von Assistenten an den Universitäten der BRD? Welche Veränderungen haben sich die Assistenten im Zuge der Hochschulreform erhofft? Und inwiefern handelt es sich bei der Frankfurter Universität um eine ganz gewöhnliche deutsche Universität, oder nimmt Frankfurt in diesen Belangen eine Sonderstellung ein?&lt;br /&gt;
Auch die Bearbeitung der Lehre erfordert einen Blick auf den bundesdeutschen Kontext. Anhand einer von Rolf Klima vorgenommenen Analyse deutscher Vorlesungsverzeichnisse zwischen 1950 und 1975 möchte ich versuchen, die Lehrveranstaltungen der Assistenten an der WiSo-Fakultät thematisch zu verorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die MitarbeiterInnen des Seminars für Gesellschaftslehre ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Barbara Fülgraff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hansfried Kellner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Richard Grathoff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Günter Dux]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Walter Sprondel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehrveranstaltungen des Seminars für Gesellschaftslehre ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1964/1965]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1965]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1965/1966]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1966]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1966/1967]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1967]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1967/1968]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1968]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1968/1969]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1969]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1969/1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1970/1971 und Sommersemester 1971]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Texte zum Thema ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Anweiler, Oskar; Fuchs, Hans-Jürgen; Dorner, Martina; Petermann, Eberhard (Hrsg.) (1992):''' Bildungspolitik in Deutschland 1945-1990, Bonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Bock, Klaus Dieter (1972):''' Strukturgeschichte der Assistentur Düsseldorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Keller, Andreas (2000):''' Hochschulreform und Hochschulrevolte. Selbstverwaltung und Mitbestimmung in der Ordinarienuniversität, Der Gruppenhochschule und der Hochschule des 21. Jahrhunderts, Marburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Klima, Rolf 1979:''' Die Entwicklung der soziologischen Lehre an den westdeutschen Universitäten 1950-1975. Eine Analyse der Vorlesungsverzeichnisse, in: Lüschen, Günter (Hrsg.): Deutsche Soziologie seit 1945. Entwicklungsrichtungen und Praxisbezug, Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Sonderheft 21. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Matthiesen, Ulf (2006):''' Das Wissen des Karneades in der Hauptstadt der Kritischen Theorie. Thomas Luckmann in Frankfurt am Main 1965-1970, in: Tänzler, Dirk; Knoblauch, Hubert; Soeffner, Hans-Georg (Hrsg.): Neue Perspektive der Wissenssoziologie, Konstanz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Rüegg, Walter (1965):''' Hochschule und Öffentlichkeit, Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Rüegg, Walter:''' Die studentische Revolte gegen die bürgerliche Gesellschaft, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Schumm, Wilhelm (1969):'''Kritik der Hochschulreform, München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Turner, George (1995):''' Hochschulpolitik. Bilanz der Reformen und Perspektiven, Asendorf.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KaiMüller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Mittelbau_der_Jahre_1965-1972&amp;diff=2555</id>
		<title>Der Mittelbau der Jahre 1965-1972</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Mittelbau_der_Jahre_1965-1972&amp;diff=2555"/>
		<updated>2008-02-21T14:43:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KaiMüller: /* Die MitarbeiterInnen des Seminars für Gesellschaftslehre */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Fragestellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einer anderen Wissenschaft stellt sich die Frage ihrer Perspektive mit ähnlicher Dringlichkeit wie der Soziologie. Als Wissenschaft des Sozialen ist sie immer schon Bestandteil ihres Gegenstandes und somit verpflichtet, nicht nur auf diesen Gegenstand, die Gesellschaft, zu reflektieren, sondern auch das Verhältnis ihrer selbst zum Objektbereich fortwährend zu überdenken und begrifflich zu fassen. &lt;br /&gt;
Und dieses Verhältnis lässt sich gerade in Zeiten gesellschaftlicher Krisen in angemessener Weise studieren. Krisen fordern den Soziologen/ die Soziologin heraus, etablierte Hypothesen näher zu überprüfen, und er ist oftmals auch im praktischen Umgang mit solchen Krisen einer der wichtigsten Ansprechpartner, kurz: die Krise zeigt, in welch spannungsreichem Verhältnis der Wissenschaftler zu seinem Objektbereich steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der sechziger Jahre lässt sich in der Bundesrepublik eine solche Krise - im Sinne gesellschaftlichen Wandels - verzeichnen, und gerade Frankfurt und hier insbesondere die Soziologie spielt in diesen Zusammenhängen eine ganz wesentliche Rolle. Die Rede ist von der Zeit studentischer Proteste, die ihrerseits aus ganz bestimmten gesellschaftlichen Umständen hervorgegangen sind und darüber hinaus die Gesellschaft in mancherlei Hinsicht verändern sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt sich nun also die Frage, wie das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft zu dieser Zeit in Frankfurt beschaffen war. Und das schließt mehrere andere Fragen ein: Da wäre zum einen der hochschulpolitische Aspekt, also die Frage, ob studentische Forderungen Einfluss auf die Struktur des Fachbereichs hatten, z.B. im Zuge der Hochschulreform. Aber auch wissenschaftsintern lassen sich mehrere interessante Fragen stellen: Welchen Einfluss hatten die Entwicklungen der sechziger Jahre auf den wissenschaftlichen Werdegang von Forschern und Forscherinnen? Haben sich gesellschaftliche Umstände signifikant auf die Orientierung der WissenschaftlerInnen ausgewirkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragen ließen sich sicherlich universitätsübergreifend und an allen Positionen innerhalb der universitären Hierarchie überprüfen, aber gerade der Mittelbau nimmt eine ganz besonders interessante Stellung ein. Hochschulpolitisch hat er eine mittlere Position zwischen den bereits etablierten Wissenschaftlern und den Studierenden inne und muss zwischen etwaigen politischen Forderungen und Karriereplanung vermitteln. Wissenschaftlich haben wir es im Mittelbau mit Forschenden zu tun, die sich gerade am Anfang ihres Werdeganges befinden und möglicherweise eher gewillt sind, sich in ihrer Ausrichtung umzuorientieren und die zahlreichen Beeinflussungen ausgesetzt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so versucht diese Forschungsarbeit, sich gerade diesen Fragen anzunehmen, also zu überprüfen, was aus dem Mittelbau dieser Jahre geworden ist, wie er die Hochschulpolitik und vor allem die Wissenschaft zu jener Zeit beeinflusst hat und welche Richtung er nach diesen turbulenten Jahren eingeschlagen hat. Es interessieren dabei nicht nur die in den Studentenrevolten aktiven Mitarbeiter, sondern auch solche, die gerade keine Achtundsechziger gewesen sind, entweder in anderen Gruppen politisch aktiv waren oder sich nur auf ihre wissenschaftliche Arbeit konzentriert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anvisiert wird weiterhin in erster Linie das &amp;quot;Seminar für Gesellschaftslehre&amp;quot;, da das andere für die Soziologie so wichtige Institut, das &amp;quot;Institut für Sozialforschung&amp;quot;, schon in zahlreichen Arbeiten im Zusammenhang mit den sechziger Jahren untersucht wurde, während über die anderen Seminare und Institute diesbezüglich nur wenig bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Korrigierte Fragestellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Arbeit untersucht die Stellung des wissenschaftlichen Mittelbaus an der Frankfurter Universität ab Mitte der sechziger Jahre. Insbesondere die Mitarbeiter Thomas Luckmanns (Günter Dux, Richard Grathoff, Hansfried Kellner und Walter Sprondel) werden im Verlauf dieses Projekts - soweit möglich - auf ihre Frankfurter Zeit hin befragt, und ihre Stellung innerhalb der wirtschaftlich- sozialwissenschaftlichen Fakultät wird untersucht. Von Interesse sind dabei vor allem ihr Verhältnis zu den Professoren der WiSo-Fakultät, ihre hochschulpolitische Stellung, ihre Lehre, sowie die Bedeutung ihrer Assistentur in Frankfurt für ihre weitere wissenschaftliche Arbeit - denn die Assistenten Luckmanns haben allesamt eine akademische Laufbahn eingeschlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings soll es nicht bei der ausschließlichen Bearbeitung jener vier Assistenten bleiben. Es ist zu untersuchen, ob sich von dieser Bearbeitung ausgehend allgemeinere Schlüsse auf die Atmosphäre an der WiSo-Fakultät ziehen lassen. Zu diesem Zweck werden noch weitere Interviews herangezogen, in denen sich Professoren und ehemalige Assistenten an ihre Zeit als Frankfurter Soziologen erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgehen möchte ich dabei folgendermaßen: Bezüglich dem Verhältnis zu den Professoren werden die Aussagen von damaligen Assistenten und Professoren kontrastiert. Wie äußern sich die Interviewten zu diesem Verhältnis, welche Konflikte und Gemeinsamkeiten lassen sich in diesen Äußerungen erkennen und worauf kann man etwaige Konflikte zurückführen? Hierfür, sowie für die hochschulpolitische Stellung der Assistenten insgesamt, ist eine grobe Kontextualisierung von Nöten. Was war überhaupt die Stellung von Assistenten an den Universitäten der BRD? Welche Veränderungen haben sich die Assistenten im Zuge der Hochschulreform erhofft? Und inwiefern handelt es sich bei der Frankfurter Universität um eine ganz gewöhnliche deutsche Universität, oder nimmt Frankfurt in diesen Belangen eine Sonderstellung ein?&lt;br /&gt;
Auch die Bearbeitung der Lehre erfordert einen Blick auf den bundesdeutschen Kontext. Anhand einer von Rolf Klima vorgenommenen Analyse deutscher Vorlesungsverzeichnisse zwischen 1950 und 1975 möchte ich versuchen, die Lehrveranstaltungen der Assistenten an der WiSo-Fakultät thematisch zu verorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die MitarbeiterInnen des Seminars für Gesellschaftslehre ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Barbara Fülgraff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hansfried Kellner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Richard Grathoff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Helmut Ziegler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wido Mosen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Günter Dux]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Walter Sprondel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehrveranstaltungen des Seminars für Gesellschaftslehre ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1964/1965]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1965]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1965/1966]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1966]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1966/1967]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1967]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1967/1968]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1968]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1968/1969]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1969]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1969/1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1970/1971 und Sommersemester 1971]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Texte zum Thema ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Anweiler, Oskar; Fuchs, Hans-Jürgen; Dorner, Martina; Petermann, Eberhard (Hrsg.) (1992):''' Bildungspolitik in Deutschland 1945-1990, Bonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Bock, Klaus Dieter (1972):''' Strukturgeschichte der Assistentur Düsseldorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Keller, Andreas (2000):''' Hochschulreform und Hochschulrevolte. Selbstverwaltung und Mitbestimmung in der Ordinarienuniversität, Der Gruppenhochschule und der Hochschule des 21. Jahrhunderts, Marburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Klima, Rolf 1979:''' Die Entwicklung der soziologischen Lehre an den westdeutschen Universitäten 1950-1975. Eine Analyse der Vorlesungsverzeichnisse, in: Lüschen, Günter (Hrsg.): Deutsche Soziologie seit 1945. Entwicklungsrichtungen und Praxisbezug, Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Sonderheft 21. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Matthiesen, Ulf (2006):''' Das Wissen des Karneades in der Hauptstadt der Kritischen Theorie. Thomas Luckmann in Frankfurt am Main 1965-1970, in: Tänzler, Dirk; Knoblauch, Hubert; Soeffner, Hans-Georg (Hrsg.): Neue Perspektive der Wissenssoziologie, Konstanz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Rüegg, Walter (1965):''' Hochschule und Öffentlichkeit, Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Rüegg, Walter:''' Die studentische Revolte gegen die bürgerliche Gesellschaft, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Schumm, Wilhelm (1969):'''Kritik der Hochschulreform, München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Turner, George (1995):''' Hochschulpolitik. Bilanz der Reformen und Perspektiven, Asendorf.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KaiMüller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Mittelbau_der_Jahre_1965-1972&amp;diff=2519</id>
		<title>Der Mittelbau der Jahre 1965-1972</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Mittelbau_der_Jahre_1965-1972&amp;diff=2519"/>
		<updated>2008-02-21T14:14:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KaiMüller: /* Die MitarbeiterInnen des Seminars für Gesellschaftslehre */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Fragestellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einer anderen Wissenschaft stellt sich die Frage ihrer Perspektive mit ähnlicher Dringlichkeit wie der Soziologie. Als Wissenschaft des Sozialen ist sie immer schon Bestandteil ihres Gegenstandes und somit verpflichtet, nicht nur auf diesen Gegenstand, die Gesellschaft, zu reflektieren, sondern auch das Verhältnis ihrer selbst zum Objektbereich fortwährend zu überdenken und begrifflich zu fassen. &lt;br /&gt;
Und dieses Verhältnis lässt sich gerade in Zeiten gesellschaftlicher Krisen in angemessener Weise studieren. Krisen fordern den Soziologen/ die Soziologin heraus, etablierte Hypothesen näher zu überprüfen, und er ist oftmals auch im praktischen Umgang mit solchen Krisen einer der wichtigsten Ansprechpartner, kurz: die Krise zeigt, in welch spannungsreichem Verhältnis der Wissenschaftler zu seinem Objektbereich steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der sechziger Jahre lässt sich in der Bundesrepublik eine solche Krise - im Sinne gesellschaftlichen Wandels - verzeichnen, und gerade Frankfurt und hier insbesondere die Soziologie spielt in diesen Zusammenhängen eine ganz wesentliche Rolle. Die Rede ist von der Zeit studentischer Proteste, die ihrerseits aus ganz bestimmten gesellschaftlichen Umständen hervorgegangen sind und darüber hinaus die Gesellschaft in mancherlei Hinsicht verändern sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt sich nun also die Frage, wie das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft zu dieser Zeit in Frankfurt beschaffen war. Und das schließt mehrere andere Fragen ein: Da wäre zum einen der hochschulpolitische Aspekt, also die Frage, ob studentische Forderungen Einfluss auf die Struktur des Fachbereichs hatten, z.B. im Zuge der Hochschulreform. Aber auch wissenschaftsintern lassen sich mehrere interessante Fragen stellen: Welchen Einfluss hatten die Entwicklungen der sechziger Jahre auf den wissenschaftlichen Werdegang von Forschern und Forscherinnen? Haben sich gesellschaftliche Umstände signifikant auf die Orientierung der WissenschaftlerInnen ausgewirkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragen ließen sich sicherlich universitätsübergreifend und an allen Positionen innerhalb der universitären Hierarchie überprüfen, aber gerade der Mittelbau nimmt eine ganz besonders interessante Stellung ein. Hochschulpolitisch hat er eine mittlere Position zwischen den bereits etablierten Wissenschaftlern und den Studierenden inne und muss zwischen etwaigen politischen Forderungen und Karriereplanung vermitteln. Wissenschaftlich haben wir es im Mittelbau mit Forschenden zu tun, die sich gerade am Anfang ihres Werdeganges befinden und möglicherweise eher gewillt sind, sich in ihrer Ausrichtung umzuorientieren und die zahlreichen Beeinflussungen ausgesetzt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so versucht diese Forschungsarbeit, sich gerade diesen Fragen anzunehmen, also zu überprüfen, was aus dem Mittelbau dieser Jahre geworden ist, wie er die Hochschulpolitik und vor allem die Wissenschaft zu jener Zeit beeinflusst hat und welche Richtung er nach diesen turbulenten Jahren eingeschlagen hat. Es interessieren dabei nicht nur die in den Studentenrevolten aktiven Mitarbeiter, sondern auch solche, die gerade keine Achtundsechziger gewesen sind, entweder in anderen Gruppen politisch aktiv waren oder sich nur auf ihre wissenschaftliche Arbeit konzentriert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anvisiert wird weiterhin in erster Linie das &amp;quot;Seminar für Gesellschaftslehre&amp;quot;, da das andere für die Soziologie so wichtige Institut, das &amp;quot;Institut für Sozialforschung&amp;quot;, schon in zahlreichen Arbeiten im Zusammenhang mit den sechziger Jahren untersucht wurde, während über die anderen Seminare und Institute diesbezüglich nur wenig bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Korrigierte Fragestellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Arbeit untersucht die Stellung des wissenschaftlichen Mittelbaus an der Frankfurter Universität ab Mitte der sechziger Jahre. Insbesondere die Mitarbeiter Thomas Luckmanns (Günter Dux, Richard Grathoff, Hansfried Kellner und Walter Sprondel) werden im Verlauf dieses Projekts - soweit möglich - auf ihre Frankfurter Zeit hin befragt, und ihre Stellung innerhalb der wirtschaftlich- sozialwissenschaftlichen Fakultät wird untersucht. Von Interesse sind dabei vor allem ihr Verhältnis zu den Professoren der WiSo-Fakultät, ihre hochschulpolitische Stellung, ihre Lehre, sowie die Bedeutung ihrer Assistentur in Frankfurt für ihre weitere wissenschaftliche Arbeit - denn die Assistenten Luckmanns haben allesamt eine akademische Laufbahn eingeschlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings soll es nicht bei der ausschließlichen Bearbeitung jener vier Assistenten bleiben. Es ist zu untersuchen, ob sich von dieser Bearbeitung ausgehend allgemeinere Schlüsse auf die Atmosphäre an der WiSo-Fakultät ziehen lassen. Zu diesem Zweck werden noch weitere Interviews herangezogen, in denen sich Professoren und ehemalige Assistenten an ihre Zeit als Frankfurter Soziologen erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgehen möchte ich dabei folgendermaßen: Bezüglich dem Verhältnis zu den Professoren werden die Aussagen von damaligen Assistenten und Professoren kontrastiert. Wie äußern sich die Interviewten zu diesem Verhältnis, welche Konflikte und Gemeinsamkeiten lassen sich in diesen Äußerungen erkennen und worauf kann man etwaige Konflikte zurückführen? Hierfür, sowie für die hochschulpolitische Stellung der Assistenten insgesamt, ist eine grobe Kontextualisierung von Nöten. Was war überhaupt die Stellung von Assistenten an den Universitäten der BRD? Welche Veränderungen haben sich die Assistenten im Zuge der Hochschulreform erhofft? Und inwiefern handelt es sich bei der Frankfurter Universität um eine ganz gewöhnliche deutsche Universität, oder nimmt Frankfurt in diesen Belangen eine Sonderstellung ein?&lt;br /&gt;
Auch die Bearbeitung der Lehre erfordert einen Blick auf den bundesdeutschen Kontext. Anhand einer von Rolf Klima vorgenommenen Analyse deutscher Vorlesungsverzeichnisse zwischen 1950 und 1975 möchte ich versuchen, die Lehrveranstaltungen der Assistenten an der WiSo-Fakultät thematisch zu verorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die MitarbeiterInnen des Seminars für Gesellschaftslehre ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Barbara Fülgraff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Alfred Bellebaum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hansfried Kellner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Richard Grathoff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ursula Kurz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Helmut Ziegler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wido Mosen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Günter Dux]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Walter Sprondel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karl - U. Mayer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Axel Gehring]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Peter Flora]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bernhard Niemann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benita Luckmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehrveranstaltungen des Seminars für Gesellschaftslehre ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1964/1965]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1965]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1965/1966]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1966]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1966/1967]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1967]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1967/1968]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1968]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1968/1969]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1969]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1969/1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1970/1971 und Sommersemester 1971]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Texte zum Thema ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Anweiler, Oskar; Fuchs, Hans-Jürgen; Dorner, Martina; Petermann, Eberhard (Hrsg.) (1992):''' Bildungspolitik in Deutschland 1945-1990, Bonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Bock, Klaus Dieter (1972):''' Strukturgeschichte der Assistentur Düsseldorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Keller, Andreas (2000):''' Hochschulreform und Hochschulrevolte. Selbstverwaltung und Mitbestimmung in der Ordinarienuniversität, Der Gruppenhochschule und der Hochschule des 21. Jahrhunderts, Marburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Klima, Rolf 1979:''' Die Entwicklung der soziologischen Lehre an den westdeutschen Universitäten 1950-1975. Eine Analyse der Vorlesungsverzeichnisse, in: Lüschen, Günter (Hrsg.): Deutsche Soziologie seit 1945. Entwicklungsrichtungen und Praxisbezug, Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Sonderheft 21. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Matthiesen, Ulf (2006):''' Das Wissen des Karneades in der Hauptstadt der Kritischen Theorie. Thomas Luckmann in Frankfurt am Main 1965-1970, in: Tänzler, Dirk; Knoblauch, Hubert; Soeffner, Hans-Georg (Hrsg.): Neue Perspektive der Wissenssoziologie, Konstanz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Rüegg, Walter (1965):''' Hochschule und Öffentlichkeit, Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Rüegg, Walter:''' Die studentische Revolte gegen die bürgerliche Gesellschaft, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Schumm, Wilhelm (1969):'''Kritik der Hochschulreform, München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Turner, George (1995):''' Hochschulpolitik. Bilanz der Reformen und Perspektiven, Asendorf.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KaiMüller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Mittelbau_der_Jahre_1965-1972&amp;diff=2516</id>
		<title>Der Mittelbau der Jahre 1965-1972</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Mittelbau_der_Jahre_1965-1972&amp;diff=2516"/>
		<updated>2008-02-21T14:13:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KaiMüller: /* Die MitarbeiterInnen des Seminars für Gesellschaftslehre */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Fragestellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einer anderen Wissenschaft stellt sich die Frage ihrer Perspektive mit ähnlicher Dringlichkeit wie der Soziologie. Als Wissenschaft des Sozialen ist sie immer schon Bestandteil ihres Gegenstandes und somit verpflichtet, nicht nur auf diesen Gegenstand, die Gesellschaft, zu reflektieren, sondern auch das Verhältnis ihrer selbst zum Objektbereich fortwährend zu überdenken und begrifflich zu fassen. &lt;br /&gt;
Und dieses Verhältnis lässt sich gerade in Zeiten gesellschaftlicher Krisen in angemessener Weise studieren. Krisen fordern den Soziologen/ die Soziologin heraus, etablierte Hypothesen näher zu überprüfen, und er ist oftmals auch im praktischen Umgang mit solchen Krisen einer der wichtigsten Ansprechpartner, kurz: die Krise zeigt, in welch spannungsreichem Verhältnis der Wissenschaftler zu seinem Objektbereich steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der sechziger Jahre lässt sich in der Bundesrepublik eine solche Krise - im Sinne gesellschaftlichen Wandels - verzeichnen, und gerade Frankfurt und hier insbesondere die Soziologie spielt in diesen Zusammenhängen eine ganz wesentliche Rolle. Die Rede ist von der Zeit studentischer Proteste, die ihrerseits aus ganz bestimmten gesellschaftlichen Umständen hervorgegangen sind und darüber hinaus die Gesellschaft in mancherlei Hinsicht verändern sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt sich nun also die Frage, wie das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft zu dieser Zeit in Frankfurt beschaffen war. Und das schließt mehrere andere Fragen ein: Da wäre zum einen der hochschulpolitische Aspekt, also die Frage, ob studentische Forderungen Einfluss auf die Struktur des Fachbereichs hatten, z.B. im Zuge der Hochschulreform. Aber auch wissenschaftsintern lassen sich mehrere interessante Fragen stellen: Welchen Einfluss hatten die Entwicklungen der sechziger Jahre auf den wissenschaftlichen Werdegang von Forschern und Forscherinnen? Haben sich gesellschaftliche Umstände signifikant auf die Orientierung der WissenschaftlerInnen ausgewirkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragen ließen sich sicherlich universitätsübergreifend und an allen Positionen innerhalb der universitären Hierarchie überprüfen, aber gerade der Mittelbau nimmt eine ganz besonders interessante Stellung ein. Hochschulpolitisch hat er eine mittlere Position zwischen den bereits etablierten Wissenschaftlern und den Studierenden inne und muss zwischen etwaigen politischen Forderungen und Karriereplanung vermitteln. Wissenschaftlich haben wir es im Mittelbau mit Forschenden zu tun, die sich gerade am Anfang ihres Werdeganges befinden und möglicherweise eher gewillt sind, sich in ihrer Ausrichtung umzuorientieren und die zahlreichen Beeinflussungen ausgesetzt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so versucht diese Forschungsarbeit, sich gerade diesen Fragen anzunehmen, also zu überprüfen, was aus dem Mittelbau dieser Jahre geworden ist, wie er die Hochschulpolitik und vor allem die Wissenschaft zu jener Zeit beeinflusst hat und welche Richtung er nach diesen turbulenten Jahren eingeschlagen hat. Es interessieren dabei nicht nur die in den Studentenrevolten aktiven Mitarbeiter, sondern auch solche, die gerade keine Achtundsechziger gewesen sind, entweder in anderen Gruppen politisch aktiv waren oder sich nur auf ihre wissenschaftliche Arbeit konzentriert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anvisiert wird weiterhin in erster Linie das &amp;quot;Seminar für Gesellschaftslehre&amp;quot;, da das andere für die Soziologie so wichtige Institut, das &amp;quot;Institut für Sozialforschung&amp;quot;, schon in zahlreichen Arbeiten im Zusammenhang mit den sechziger Jahren untersucht wurde, während über die anderen Seminare und Institute diesbezüglich nur wenig bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Korrigierte Fragestellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Arbeit untersucht die Stellung des wissenschaftlichen Mittelbaus an der Frankfurter Universität ab Mitte der sechziger Jahre. Insbesondere die Mitarbeiter Thomas Luckmanns (Günter Dux, Richard Grathoff, Hansfried Kellner und Walter Sprondel) werden im Verlauf dieses Projekts - soweit möglich - auf ihre Frankfurter Zeit hin befragt, und ihre Stellung innerhalb der wirtschaftlich- sozialwissenschaftlichen Fakultät wird untersucht. Von Interesse sind dabei vor allem ihr Verhältnis zu den Professoren der WiSo-Fakultät, ihre hochschulpolitische Stellung, ihre Lehre, sowie die Bedeutung ihrer Assistentur in Frankfurt für ihre weitere wissenschaftliche Arbeit - denn die Assistenten Luckmanns haben allesamt eine akademische Laufbahn eingeschlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings soll es nicht bei der ausschließlichen Bearbeitung jener vier Assistenten bleiben. Es ist zu untersuchen, ob sich von dieser Bearbeitung ausgehend allgemeinere Schlüsse auf die Atmosphäre an der WiSo-Fakultät ziehen lassen. Zu diesem Zweck werden noch weitere Interviews herangezogen, in denen sich Professoren und ehemalige Assistenten an ihre Zeit als Frankfurter Soziologen erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgehen möchte ich dabei folgendermaßen: Bezüglich dem Verhältnis zu den Professoren werden die Aussagen von damaligen Assistenten und Professoren kontrastiert. Wie äußern sich die Interviewten zu diesem Verhältnis, welche Konflikte und Gemeinsamkeiten lassen sich in diesen Äußerungen erkennen und worauf kann man etwaige Konflikte zurückführen? Hierfür, sowie für die hochschulpolitische Stellung der Assistenten insgesamt, ist eine grobe Kontextualisierung von Nöten. Was war überhaupt die Stellung von Assistenten an den Universitäten der BRD? Welche Veränderungen haben sich die Assistenten im Zuge der Hochschulreform erhofft? Und inwiefern handelt es sich bei der Frankfurter Universität um eine ganz gewöhnliche deutsche Universität, oder nimmt Frankfurt in diesen Belangen eine Sonderstellung ein?&lt;br /&gt;
Auch die Bearbeitung der Lehre erfordert einen Blick auf den bundesdeutschen Kontext. Anhand einer von Rolf Klima vorgenommenen Analyse deutscher Vorlesungsverzeichnisse zwischen 1950 und 1975 möchte ich versuchen, die Lehrveranstaltungen der Assistenten an der WiSo-Fakultät thematisch zu verorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die MitarbeiterInnen des Seminars für Gesellschaftslehre ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Barbara Fülgraff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Alfred Bellebaum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hansfried Kellner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Richard Grathoff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Detlef Müller]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ursula Kurz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Helmut Ziegler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wido Mosen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Günter Dux]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Walter Sprondel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karl - U. Mayer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Axel Gehring]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Peter Flora]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bernhard Niemann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benita Luckmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehrveranstaltungen des Seminars für Gesellschaftslehre ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1964/1965]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1965]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1965/1966]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1966]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1966/1967]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1967]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1967/1968]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1968]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1968/1969]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1969]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1969/1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1970/1971 und Sommersemester 1971]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Texte zum Thema ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Anweiler, Oskar; Fuchs, Hans-Jürgen; Dorner, Martina; Petermann, Eberhard (Hrsg.) (1992):''' Bildungspolitik in Deutschland 1945-1990, Bonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Bock, Klaus Dieter (1972):''' Strukturgeschichte der Assistentur Düsseldorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Keller, Andreas (2000):''' Hochschulreform und Hochschulrevolte. Selbstverwaltung und Mitbestimmung in der Ordinarienuniversität, Der Gruppenhochschule und der Hochschule des 21. Jahrhunderts, Marburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Klima, Rolf 1979:''' Die Entwicklung der soziologischen Lehre an den westdeutschen Universitäten 1950-1975. Eine Analyse der Vorlesungsverzeichnisse, in: Lüschen, Günter (Hrsg.): Deutsche Soziologie seit 1945. Entwicklungsrichtungen und Praxisbezug, Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Sonderheft 21. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Matthiesen, Ulf (2006):''' Das Wissen des Karneades in der Hauptstadt der Kritischen Theorie. Thomas Luckmann in Frankfurt am Main 1965-1970, in: Tänzler, Dirk; Knoblauch, Hubert; Soeffner, Hans-Georg (Hrsg.): Neue Perspektive der Wissenssoziologie, Konstanz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Rüegg, Walter (1965):''' Hochschule und Öffentlichkeit, Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Rüegg, Walter:''' Die studentische Revolte gegen die bürgerliche Gesellschaft, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Schumm, Wilhelm (1969):'''Kritik der Hochschulreform, München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Turner, George (1995):''' Hochschulpolitik. Bilanz der Reformen und Perspektiven, Asendorf.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KaiMüller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Mittelbau_der_Jahre_1965-1972&amp;diff=2511</id>
		<title>Der Mittelbau der Jahre 1965-1972</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Mittelbau_der_Jahre_1965-1972&amp;diff=2511"/>
		<updated>2008-02-21T14:12:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KaiMüller: /* Korrigierte Fragestellung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Fragestellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einer anderen Wissenschaft stellt sich die Frage ihrer Perspektive mit ähnlicher Dringlichkeit wie der Soziologie. Als Wissenschaft des Sozialen ist sie immer schon Bestandteil ihres Gegenstandes und somit verpflichtet, nicht nur auf diesen Gegenstand, die Gesellschaft, zu reflektieren, sondern auch das Verhältnis ihrer selbst zum Objektbereich fortwährend zu überdenken und begrifflich zu fassen. &lt;br /&gt;
Und dieses Verhältnis lässt sich gerade in Zeiten gesellschaftlicher Krisen in angemessener Weise studieren. Krisen fordern den Soziologen/ die Soziologin heraus, etablierte Hypothesen näher zu überprüfen, und er ist oftmals auch im praktischen Umgang mit solchen Krisen einer der wichtigsten Ansprechpartner, kurz: die Krise zeigt, in welch spannungsreichem Verhältnis der Wissenschaftler zu seinem Objektbereich steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der sechziger Jahre lässt sich in der Bundesrepublik eine solche Krise - im Sinne gesellschaftlichen Wandels - verzeichnen, und gerade Frankfurt und hier insbesondere die Soziologie spielt in diesen Zusammenhängen eine ganz wesentliche Rolle. Die Rede ist von der Zeit studentischer Proteste, die ihrerseits aus ganz bestimmten gesellschaftlichen Umständen hervorgegangen sind und darüber hinaus die Gesellschaft in mancherlei Hinsicht verändern sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt sich nun also die Frage, wie das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft zu dieser Zeit in Frankfurt beschaffen war. Und das schließt mehrere andere Fragen ein: Da wäre zum einen der hochschulpolitische Aspekt, also die Frage, ob studentische Forderungen Einfluss auf die Struktur des Fachbereichs hatten, z.B. im Zuge der Hochschulreform. Aber auch wissenschaftsintern lassen sich mehrere interessante Fragen stellen: Welchen Einfluss hatten die Entwicklungen der sechziger Jahre auf den wissenschaftlichen Werdegang von Forschern und Forscherinnen? Haben sich gesellschaftliche Umstände signifikant auf die Orientierung der WissenschaftlerInnen ausgewirkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragen ließen sich sicherlich universitätsübergreifend und an allen Positionen innerhalb der universitären Hierarchie überprüfen, aber gerade der Mittelbau nimmt eine ganz besonders interessante Stellung ein. Hochschulpolitisch hat er eine mittlere Position zwischen den bereits etablierten Wissenschaftlern und den Studierenden inne und muss zwischen etwaigen politischen Forderungen und Karriereplanung vermitteln. Wissenschaftlich haben wir es im Mittelbau mit Forschenden zu tun, die sich gerade am Anfang ihres Werdeganges befinden und möglicherweise eher gewillt sind, sich in ihrer Ausrichtung umzuorientieren und die zahlreichen Beeinflussungen ausgesetzt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so versucht diese Forschungsarbeit, sich gerade diesen Fragen anzunehmen, also zu überprüfen, was aus dem Mittelbau dieser Jahre geworden ist, wie er die Hochschulpolitik und vor allem die Wissenschaft zu jener Zeit beeinflusst hat und welche Richtung er nach diesen turbulenten Jahren eingeschlagen hat. Es interessieren dabei nicht nur die in den Studentenrevolten aktiven Mitarbeiter, sondern auch solche, die gerade keine Achtundsechziger gewesen sind, entweder in anderen Gruppen politisch aktiv waren oder sich nur auf ihre wissenschaftliche Arbeit konzentriert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anvisiert wird weiterhin in erster Linie das &amp;quot;Seminar für Gesellschaftslehre&amp;quot;, da das andere für die Soziologie so wichtige Institut, das &amp;quot;Institut für Sozialforschung&amp;quot;, schon in zahlreichen Arbeiten im Zusammenhang mit den sechziger Jahren untersucht wurde, während über die anderen Seminare und Institute diesbezüglich nur wenig bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Korrigierte Fragestellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Arbeit untersucht die Stellung des wissenschaftlichen Mittelbaus an der Frankfurter Universität ab Mitte der sechziger Jahre. Insbesondere die Mitarbeiter Thomas Luckmanns (Günter Dux, Richard Grathoff, Hansfried Kellner und Walter Sprondel) werden im Verlauf dieses Projekts - soweit möglich - auf ihre Frankfurter Zeit hin befragt, und ihre Stellung innerhalb der wirtschaftlich- sozialwissenschaftlichen Fakultät wird untersucht. Von Interesse sind dabei vor allem ihr Verhältnis zu den Professoren der WiSo-Fakultät, ihre hochschulpolitische Stellung, ihre Lehre, sowie die Bedeutung ihrer Assistentur in Frankfurt für ihre weitere wissenschaftliche Arbeit - denn die Assistenten Luckmanns haben allesamt eine akademische Laufbahn eingeschlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings soll es nicht bei der ausschließlichen Bearbeitung jener vier Assistenten bleiben. Es ist zu untersuchen, ob sich von dieser Bearbeitung ausgehend allgemeinere Schlüsse auf die Atmosphäre an der WiSo-Fakultät ziehen lassen. Zu diesem Zweck werden noch weitere Interviews herangezogen, in denen sich Professoren und ehemalige Assistenten an ihre Zeit als Frankfurter Soziologen erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgehen möchte ich dabei folgendermaßen: Bezüglich dem Verhältnis zu den Professoren werden die Aussagen von damaligen Assistenten und Professoren kontrastiert. Wie äußern sich die Interviewten zu diesem Verhältnis, welche Konflikte und Gemeinsamkeiten lassen sich in diesen Äußerungen erkennen und worauf kann man etwaige Konflikte zurückführen? Hierfür, sowie für die hochschulpolitische Stellung der Assistenten insgesamt, ist eine grobe Kontextualisierung von Nöten. Was war überhaupt die Stellung von Assistenten an den Universitäten der BRD? Welche Veränderungen haben sich die Assistenten im Zuge der Hochschulreform erhofft? Und inwiefern handelt es sich bei der Frankfurter Universität um eine ganz gewöhnliche deutsche Universität, oder nimmt Frankfurt in diesen Belangen eine Sonderstellung ein?&lt;br /&gt;
Auch die Bearbeitung der Lehre erfordert einen Blick auf den bundesdeutschen Kontext. Anhand einer von Rolf Klima vorgenommenen Analyse deutscher Vorlesungsverzeichnisse zwischen 1950 und 1975 möchte ich versuchen, die Lehrveranstaltungen der Assistenten an der WiSo-Fakultät thematisch zu verorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die MitarbeiterInnen des Seminars für Gesellschaftslehre ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ruth Meyer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hans Gerhard Stück]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Barbara Fülgraff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Alfred Bellebaum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hansfried Kellner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Richard Grathoff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Detlef Müller]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ursula Kurz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Helmut Ziegler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wido Mosen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Günter Dux]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Walter Sprondel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karl - U. Mayer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Axel Gehring]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Peter Flora]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bernhard Niemann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benita Luckmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehrveranstaltungen des Seminars für Gesellschaftslehre ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1964/1965]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1965]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1965/1966]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1966]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1966/1967]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1967]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1967/1968]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1968]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1968/1969]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1969]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1969/1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1970/1971 und Sommersemester 1971]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Texte zum Thema ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Anweiler, Oskar; Fuchs, Hans-Jürgen; Dorner, Martina; Petermann, Eberhard (Hrsg.) (1992):''' Bildungspolitik in Deutschland 1945-1990, Bonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Bock, Klaus Dieter (1972):''' Strukturgeschichte der Assistentur Düsseldorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Keller, Andreas (2000):''' Hochschulreform und Hochschulrevolte. Selbstverwaltung und Mitbestimmung in der Ordinarienuniversität, Der Gruppenhochschule und der Hochschule des 21. Jahrhunderts, Marburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Klima, Rolf 1979:''' Die Entwicklung der soziologischen Lehre an den westdeutschen Universitäten 1950-1975. Eine Analyse der Vorlesungsverzeichnisse, in: Lüschen, Günter (Hrsg.): Deutsche Soziologie seit 1945. Entwicklungsrichtungen und Praxisbezug, Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Sonderheft 21. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Matthiesen, Ulf (2006):''' Das Wissen des Karneades in der Hauptstadt der Kritischen Theorie. Thomas Luckmann in Frankfurt am Main 1965-1970, in: Tänzler, Dirk; Knoblauch, Hubert; Soeffner, Hans-Georg (Hrsg.): Neue Perspektive der Wissenssoziologie, Konstanz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Rüegg, Walter (1965):''' Hochschule und Öffentlichkeit, Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Rüegg, Walter:''' Die studentische Revolte gegen die bürgerliche Gesellschaft, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Schumm, Wilhelm (1969):'''Kritik der Hochschulreform, München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Turner, George (1995):''' Hochschulpolitik. Bilanz der Reformen und Perspektiven, Asendorf.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KaiMüller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Mittelbau_der_Jahre_1965-1972&amp;diff=2498</id>
		<title>Der Mittelbau der Jahre 1965-1972</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Mittelbau_der_Jahre_1965-1972&amp;diff=2498"/>
		<updated>2008-02-21T14:04:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KaiMüller: /* Korrigierte Fragestellung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Fragestellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einer anderen Wissenschaft stellt sich die Frage ihrer Perspektive mit ähnlicher Dringlichkeit wie der Soziologie. Als Wissenschaft des Sozialen ist sie immer schon Bestandteil ihres Gegenstandes und somit verpflichtet, nicht nur auf diesen Gegenstand, die Gesellschaft, zu reflektieren, sondern auch das Verhältnis ihrer selbst zum Objektbereich fortwährend zu überdenken und begrifflich zu fassen. &lt;br /&gt;
Und dieses Verhältnis lässt sich gerade in Zeiten gesellschaftlicher Krisen in angemessener Weise studieren. Krisen fordern den Soziologen/ die Soziologin heraus, etablierte Hypothesen näher zu überprüfen, und er ist oftmals auch im praktischen Umgang mit solchen Krisen einer der wichtigsten Ansprechpartner, kurz: die Krise zeigt, in welch spannungsreichem Verhältnis der Wissenschaftler zu seinem Objektbereich steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der sechziger Jahre lässt sich in der Bundesrepublik eine solche Krise - im Sinne gesellschaftlichen Wandels - verzeichnen, und gerade Frankfurt und hier insbesondere die Soziologie spielt in diesen Zusammenhängen eine ganz wesentliche Rolle. Die Rede ist von der Zeit studentischer Proteste, die ihrerseits aus ganz bestimmten gesellschaftlichen Umständen hervorgegangen sind und darüber hinaus die Gesellschaft in mancherlei Hinsicht verändern sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt sich nun also die Frage, wie das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft zu dieser Zeit in Frankfurt beschaffen war. Und das schließt mehrere andere Fragen ein: Da wäre zum einen der hochschulpolitische Aspekt, also die Frage, ob studentische Forderungen Einfluss auf die Struktur des Fachbereichs hatten, z.B. im Zuge der Hochschulreform. Aber auch wissenschaftsintern lassen sich mehrere interessante Fragen stellen: Welchen Einfluss hatten die Entwicklungen der sechziger Jahre auf den wissenschaftlichen Werdegang von Forschern und Forscherinnen? Haben sich gesellschaftliche Umstände signifikant auf die Orientierung der WissenschaftlerInnen ausgewirkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragen ließen sich sicherlich universitätsübergreifend und an allen Positionen innerhalb der universitären Hierarchie überprüfen, aber gerade der Mittelbau nimmt eine ganz besonders interessante Stellung ein. Hochschulpolitisch hat er eine mittlere Position zwischen den bereits etablierten Wissenschaftlern und den Studierenden inne und muss zwischen etwaigen politischen Forderungen und Karriereplanung vermitteln. Wissenschaftlich haben wir es im Mittelbau mit Forschenden zu tun, die sich gerade am Anfang ihres Werdeganges befinden und möglicherweise eher gewillt sind, sich in ihrer Ausrichtung umzuorientieren und die zahlreichen Beeinflussungen ausgesetzt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so versucht diese Forschungsarbeit, sich gerade diesen Fragen anzunehmen, also zu überprüfen, was aus dem Mittelbau dieser Jahre geworden ist, wie er die Hochschulpolitik und vor allem die Wissenschaft zu jener Zeit beeinflusst hat und welche Richtung er nach diesen turbulenten Jahren eingeschlagen hat. Es interessieren dabei nicht nur die in den Studentenrevolten aktiven Mitarbeiter, sondern auch solche, die gerade keine Achtundsechziger gewesen sind, entweder in anderen Gruppen politisch aktiv waren oder sich nur auf ihre wissenschaftliche Arbeit konzentriert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anvisiert wird weiterhin in erster Linie das &amp;quot;Seminar für Gesellschaftslehre&amp;quot;, da das andere für die Soziologie so wichtige Institut, das &amp;quot;Institut für Sozialforschung&amp;quot;, schon in zahlreichen Arbeiten im Zusammenhang mit den sechziger Jahren untersucht wurde, während über die anderen Seminare und Institute diesbezüglich nur wenig bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Korrigierte Fragestellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Arbeit untersucht die Stellung des wissenschaftlichen Mittelbaus an der Frankfurter Universität ab Mitte der sechziger Jahre. Insbesondere die Mitarbeiter Thomas Luckmanns (Günter Dux, Richard Grathoff, Hansfried Kellner und Walter Sprondel) werden im Verlauf dieses Projekts - soweit möglich - auf ihre Frankfurter Zeit hin befragt, und ihre Stellung innerhalb der wirtschaftlich- sozialwissenschaftlichen Fakultät wird untersucht. Von Interesse sind dabei vor allem ihr Verhältnis zu den Professoren der WiSo-Fakultät, ihre hochschulpolitische Stellung, ihre Lehre, sowie die Bedeutung ihrer Assistentur in Frankfurt für ihre weitere wissenschaftliche Arbeit - denn die Assistenten Luckmanns haben allesamt eine akademische Laufbahn eingeschlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings soll es nicht bei der ausschließlichen Bearbeitung jener vier Assistenten bleiben. Es ist zu untersuchen, ob sich von dieser Bearbeitung ausgehend allgemeinere Schlüsse auf die Atmosphäre an der WiSo-Fakultät ziehen lassen. Zu diesem Zweck werden noch weitere Interviews herangezogen, in denen sich Professoren und ehemalige Assistenten an ihre Zeit als Frankfurter Soziologen erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgehen möchte ich dabei folgendermaßen: Bezüglich dem Verhältnis zu den Professoren werden die Aussagen von damaligen Assistenten und Professoren kontrastiert. Wie äußern sich die Interviewten zu diesem Verhältnis, welche Konflikte und Gemeinsamkeiten lassen sich in diesen Äußerungen erkennen und worauf kann man etwaige Konflikte zurückführen? Hierfür, sowie für die hochschulpolitische Stellung der Assistenten insgesamt, ist eine grobe Kontextualisierung von Nöten. Was war überhaupt die Stellung von Assistenten an den Universitäten der BRD? Welche Veränderungen haben sich die Assistenten im Zuge der Hochschulreform erhofft? Und inwiefern handelt es sich bei der Frankfurter Universität um eine ganz gewöhnliche deutsche Universität, oder nimmt Frankfurt in diesen Belangen eine Sonderstellung ein?&lt;br /&gt;
Auch die Bearbeitung der Lehre erfordert einen Blick auf den bundesdeutschen Kontext. Anhand einer von Rolf Klima vorgenommenen Analyse deutscher Vorlesungsverzeichnisse zwischen 1950 und 1975 möchte ich versuchen, die Lehrveranstaltungen der Assistenten an der WiSo-Fakultät thematisch zu verorten. Dabei kann untersucht werden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die MitarbeiterInnen des Seminars für Gesellschaftslehre ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ruth Meyer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hans Gerhard Stück]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Barbara Fülgraff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Alfred Bellebaum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hansfried Kellner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Richard Grathoff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Detlef Müller]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ursula Kurz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Helmut Ziegler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wido Mosen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Günter Dux]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Walter Sprondel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karl - U. Mayer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Axel Gehring]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Peter Flora]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bernhard Niemann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benita Luckmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehrveranstaltungen des Seminars für Gesellschaftslehre ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1964/1965]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1965]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1965/1966]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1966]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1966/1967]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1967]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1967/1968]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1968]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1968/1969]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1969]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1969/1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1970/1971 und Sommersemester 1971]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Texte zum Thema ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Anweiler, Oskar; Fuchs, Hans-Jürgen; Dorner, Martina; Petermann, Eberhard (Hrsg.) (1992):''' Bildungspolitik in Deutschland 1945-1990, Bonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Bock, Klaus Dieter (1972):''' Strukturgeschichte der Assistentur Düsseldorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Keller, Andreas (2000):''' Hochschulreform und Hochschulrevolte. Selbstverwaltung und Mitbestimmung in der Ordinarienuniversität, Der Gruppenhochschule und der Hochschule des 21. Jahrhunderts, Marburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Klima, Rolf 1979:''' Die Entwicklung der soziologischen Lehre an den westdeutschen Universitäten 1950-1975. Eine Analyse der Vorlesungsverzeichnisse, in: Lüschen, Günter (Hrsg.): Deutsche Soziologie seit 1945. Entwicklungsrichtungen und Praxisbezug, Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Sonderheft 21. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Matthiesen, Ulf (2006):''' Das Wissen des Karneades in der Hauptstadt der Kritischen Theorie. Thomas Luckmann in Frankfurt am Main 1965-1970, in: Tänzler, Dirk; Knoblauch, Hubert; Soeffner, Hans-Georg (Hrsg.): Neue Perspektive der Wissenssoziologie, Konstanz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Rüegg, Walter (1965):''' Hochschule und Öffentlichkeit, Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Rüegg, Walter:''' Die studentische Revolte gegen die bürgerliche Gesellschaft, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Schumm, Wilhelm (1969):'''Kritik der Hochschulreform, München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Turner, George (1995):''' Hochschulpolitik. Bilanz der Reformen und Perspektiven, Asendorf.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KaiMüller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Mittelbau_der_Jahre_1965-1972&amp;diff=2496</id>
		<title>Der Mittelbau der Jahre 1965-1972</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Mittelbau_der_Jahre_1965-1972&amp;diff=2496"/>
		<updated>2008-02-21T14:03:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KaiMüller: /* Korrigierte Fragestellung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Fragestellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einer anderen Wissenschaft stellt sich die Frage ihrer Perspektive mit ähnlicher Dringlichkeit wie der Soziologie. Als Wissenschaft des Sozialen ist sie immer schon Bestandteil ihres Gegenstandes und somit verpflichtet, nicht nur auf diesen Gegenstand, die Gesellschaft, zu reflektieren, sondern auch das Verhältnis ihrer selbst zum Objektbereich fortwährend zu überdenken und begrifflich zu fassen. &lt;br /&gt;
Und dieses Verhältnis lässt sich gerade in Zeiten gesellschaftlicher Krisen in angemessener Weise studieren. Krisen fordern den Soziologen/ die Soziologin heraus, etablierte Hypothesen näher zu überprüfen, und er ist oftmals auch im praktischen Umgang mit solchen Krisen einer der wichtigsten Ansprechpartner, kurz: die Krise zeigt, in welch spannungsreichem Verhältnis der Wissenschaftler zu seinem Objektbereich steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der sechziger Jahre lässt sich in der Bundesrepublik eine solche Krise - im Sinne gesellschaftlichen Wandels - verzeichnen, und gerade Frankfurt und hier insbesondere die Soziologie spielt in diesen Zusammenhängen eine ganz wesentliche Rolle. Die Rede ist von der Zeit studentischer Proteste, die ihrerseits aus ganz bestimmten gesellschaftlichen Umständen hervorgegangen sind und darüber hinaus die Gesellschaft in mancherlei Hinsicht verändern sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt sich nun also die Frage, wie das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft zu dieser Zeit in Frankfurt beschaffen war. Und das schließt mehrere andere Fragen ein: Da wäre zum einen der hochschulpolitische Aspekt, also die Frage, ob studentische Forderungen Einfluss auf die Struktur des Fachbereichs hatten, z.B. im Zuge der Hochschulreform. Aber auch wissenschaftsintern lassen sich mehrere interessante Fragen stellen: Welchen Einfluss hatten die Entwicklungen der sechziger Jahre auf den wissenschaftlichen Werdegang von Forschern und Forscherinnen? Haben sich gesellschaftliche Umstände signifikant auf die Orientierung der WissenschaftlerInnen ausgewirkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragen ließen sich sicherlich universitätsübergreifend und an allen Positionen innerhalb der universitären Hierarchie überprüfen, aber gerade der Mittelbau nimmt eine ganz besonders interessante Stellung ein. Hochschulpolitisch hat er eine mittlere Position zwischen den bereits etablierten Wissenschaftlern und den Studierenden inne und muss zwischen etwaigen politischen Forderungen und Karriereplanung vermitteln. Wissenschaftlich haben wir es im Mittelbau mit Forschenden zu tun, die sich gerade am Anfang ihres Werdeganges befinden und möglicherweise eher gewillt sind, sich in ihrer Ausrichtung umzuorientieren und die zahlreichen Beeinflussungen ausgesetzt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so versucht diese Forschungsarbeit, sich gerade diesen Fragen anzunehmen, also zu überprüfen, was aus dem Mittelbau dieser Jahre geworden ist, wie er die Hochschulpolitik und vor allem die Wissenschaft zu jener Zeit beeinflusst hat und welche Richtung er nach diesen turbulenten Jahren eingeschlagen hat. Es interessieren dabei nicht nur die in den Studentenrevolten aktiven Mitarbeiter, sondern auch solche, die gerade keine Achtundsechziger gewesen sind, entweder in anderen Gruppen politisch aktiv waren oder sich nur auf ihre wissenschaftliche Arbeit konzentriert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anvisiert wird weiterhin in erster Linie das &amp;quot;Seminar für Gesellschaftslehre&amp;quot;, da das andere für die Soziologie so wichtige Institut, das &amp;quot;Institut für Sozialforschung&amp;quot;, schon in zahlreichen Arbeiten im Zusammenhang mit den sechziger Jahren untersucht wurde, während über die anderen Seminare und Institute diesbezüglich nur wenig bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Korrigierte Fragestellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Arbeit untersucht die Stellung des wissenschaftlichen Mittelbaus an der Frankfurter Universität ab Mitte der sechziger Jahre. Insbesondere die Mitarbeiter Thomas Luckmanns (Günter Dux, Richard Grathoff, Hansfried Kellner und Walter Sprondel) werden im Verlauf dieses Projekts - soweit möglich - auf ihre Frankfurter Zeit hin befragt, und ihre Stellung innerhalb der wirtschaftlich- sozialwissenschaftlichen Fakultät wird untersucht. Von Interesse sind dabei vor allem ihr Verhältnis zu den Professoren der WiSo-Fakultät, ihre hochschulpolitische Stellung, ihre Lehre, sowie die Bedeutung ihrer Assistentur in Frankfurt für ihre weitere wissenschaftliche Arbeit - denn die Assistenten Luckmanns haben allesamt eine akademische Laufbahn eingeschlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings soll es nicht bei der ausschließlichen Bearbeitung jener vier Assistenten bleiben. Es ist zu untersuchen, ob sich von dieser Bearbeitung ausgehend allgemeinere Schlüsse auf die Atmosphäre an der WiSo-Fakultät ziehen lassen. Zu diesem Zweck werden noch weitere Interviews herangezogen, in denen sich Professoren und ehemalige Assistenten an ihre Zeit als Frankfurter Soziologen erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgegangen möchte ich dabei folgendermaßen: Bezüglich dem Verhältnis zu den Professoren werden die Aussagen von damaligen Assistenten und Professoren kontrastiert. Wie äußern sich die Interviewten zu diesem Verhältnis, welche Konflikte und Gemeinsamkeiten lassen sich in diesen Äußerungen erkennen und worauf kann man etwaige Konflikte zurückführen? Hierfür, sowie für die hochschulpolitische Stellung der Assistenten insgesamt, ist eine grobe Kontextualisierung von Nöten. Was war überhaupt die Stellung von Assistenten an den Universitäten der BRD? Welche Veränderungen haben sich die Assistenten im Zuge der Hochschulreform erhofft? Und inwiefern handelt es sich bei der Frankfurter Universität um eine ganz gewöhnliche deutsche Universität, oder nimmt Frankfurt in diesen Belangen eine Sonderstellung ein?&lt;br /&gt;
Auch die Bearbeitung der Lehre erfordert einen Blick auf den bundesdeutschen Kontext. Anhand einer von Rolf Klima vorgenommenen Analyse deutscher Vorlesungsverzeichnisse zwischen 1950 und 1975 möchte ich versuchen, die Lehrveranstaltungen der Assistenten an der WiSo-Fakultät thematisch zu verorten. Dabei kann untersucht werden,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die MitarbeiterInnen des Seminars für Gesellschaftslehre ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ruth Meyer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hans Gerhard Stück]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Barbara Fülgraff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Alfred Bellebaum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hansfried Kellner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Richard Grathoff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Detlef Müller]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ursula Kurz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Helmut Ziegler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wido Mosen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Günter Dux]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Walter Sprondel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karl - U. Mayer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Axel Gehring]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Peter Flora]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bernhard Niemann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benita Luckmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehrveranstaltungen des Seminars für Gesellschaftslehre ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1964/1965]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1965]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1965/1966]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1966]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1966/1967]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1967]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1967/1968]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1968]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1968/1969]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1969]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1969/1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1970/1971 und Sommersemester 1971]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Texte zum Thema ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Anweiler, Oskar; Fuchs, Hans-Jürgen; Dorner, Martina; Petermann, Eberhard (Hrsg.) (1992):''' Bildungspolitik in Deutschland 1945-1990, Bonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Bock, Klaus Dieter (1972):''' Strukturgeschichte der Assistentur Düsseldorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Keller, Andreas (2000):''' Hochschulreform und Hochschulrevolte. Selbstverwaltung und Mitbestimmung in der Ordinarienuniversität, Der Gruppenhochschule und der Hochschule des 21. Jahrhunderts, Marburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Klima, Rolf 1979:''' Die Entwicklung der soziologischen Lehre an den westdeutschen Universitäten 1950-1975. Eine Analyse der Vorlesungsverzeichnisse, in: Lüschen, Günter (Hrsg.): Deutsche Soziologie seit 1945. Entwicklungsrichtungen und Praxisbezug, Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Sonderheft 21. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Matthiesen, Ulf (2006):''' Das Wissen des Karneades in der Hauptstadt der Kritischen Theorie. Thomas Luckmann in Frankfurt am Main 1965-1970, in: Tänzler, Dirk; Knoblauch, Hubert; Soeffner, Hans-Georg (Hrsg.): Neue Perspektive der Wissenssoziologie, Konstanz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Rüegg, Walter (1965):''' Hochschule und Öffentlichkeit, Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Rüegg, Walter:''' Die studentische Revolte gegen die bürgerliche Gesellschaft, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Schumm, Wilhelm (1969):'''Kritik der Hochschulreform, München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Turner, George (1995):''' Hochschulpolitik. Bilanz der Reformen und Perspektiven, Asendorf.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KaiMüller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Mittelbau_der_Jahre_1965-1972&amp;diff=2471</id>
		<title>Der Mittelbau der Jahre 1965-1972</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Mittelbau_der_Jahre_1965-1972&amp;diff=2471"/>
		<updated>2008-02-21T13:44:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KaiMüller: /* Korrigierte Fragestellung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Fragestellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einer anderen Wissenschaft stellt sich die Frage ihrer Perspektive mit ähnlicher Dringlichkeit wie der Soziologie. Als Wissenschaft des Sozialen ist sie immer schon Bestandteil ihres Gegenstandes und somit verpflichtet, nicht nur auf diesen Gegenstand, die Gesellschaft, zu reflektieren, sondern auch das Verhältnis ihrer selbst zum Objektbereich fortwährend zu überdenken und begrifflich zu fassen. &lt;br /&gt;
Und dieses Verhältnis lässt sich gerade in Zeiten gesellschaftlicher Krisen in angemessener Weise studieren. Krisen fordern den Soziologen/ die Soziologin heraus, etablierte Hypothesen näher zu überprüfen, und er ist oftmals auch im praktischen Umgang mit solchen Krisen einer der wichtigsten Ansprechpartner, kurz: die Krise zeigt, in welch spannungsreichem Verhältnis der Wissenschaftler zu seinem Objektbereich steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der sechziger Jahre lässt sich in der Bundesrepublik eine solche Krise - im Sinne gesellschaftlichen Wandels - verzeichnen, und gerade Frankfurt und hier insbesondere die Soziologie spielt in diesen Zusammenhängen eine ganz wesentliche Rolle. Die Rede ist von der Zeit studentischer Proteste, die ihrerseits aus ganz bestimmten gesellschaftlichen Umständen hervorgegangen sind und darüber hinaus die Gesellschaft in mancherlei Hinsicht verändern sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt sich nun also die Frage, wie das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft zu dieser Zeit in Frankfurt beschaffen war. Und das schließt mehrere andere Fragen ein: Da wäre zum einen der hochschulpolitische Aspekt, also die Frage, ob studentische Forderungen Einfluss auf die Struktur des Fachbereichs hatten, z.B. im Zuge der Hochschulreform. Aber auch wissenschaftsintern lassen sich mehrere interessante Fragen stellen: Welchen Einfluss hatten die Entwicklungen der sechziger Jahre auf den wissenschaftlichen Werdegang von Forschern und Forscherinnen? Haben sich gesellschaftliche Umstände signifikant auf die Orientierung der WissenschaftlerInnen ausgewirkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragen ließen sich sicherlich universitätsübergreifend und an allen Positionen innerhalb der universitären Hierarchie überprüfen, aber gerade der Mittelbau nimmt eine ganz besonders interessante Stellung ein. Hochschulpolitisch hat er eine mittlere Position zwischen den bereits etablierten Wissenschaftlern und den Studierenden inne und muss zwischen etwaigen politischen Forderungen und Karriereplanung vermitteln. Wissenschaftlich haben wir es im Mittelbau mit Forschenden zu tun, die sich gerade am Anfang ihres Werdeganges befinden und möglicherweise eher gewillt sind, sich in ihrer Ausrichtung umzuorientieren und die zahlreichen Beeinflussungen ausgesetzt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so versucht diese Forschungsarbeit, sich gerade diesen Fragen anzunehmen, also zu überprüfen, was aus dem Mittelbau dieser Jahre geworden ist, wie er die Hochschulpolitik und vor allem die Wissenschaft zu jener Zeit beeinflusst hat und welche Richtung er nach diesen turbulenten Jahren eingeschlagen hat. Es interessieren dabei nicht nur die in den Studentenrevolten aktiven Mitarbeiter, sondern auch solche, die gerade keine Achtundsechziger gewesen sind, entweder in anderen Gruppen politisch aktiv waren oder sich nur auf ihre wissenschaftliche Arbeit konzentriert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anvisiert wird weiterhin in erster Linie das &amp;quot;Seminar für Gesellschaftslehre&amp;quot;, da das andere für die Soziologie so wichtige Institut, das &amp;quot;Institut für Sozialforschung&amp;quot;, schon in zahlreichen Arbeiten im Zusammenhang mit den sechziger Jahren untersucht wurde, während über die anderen Seminare und Institute diesbezüglich nur wenig bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Korrigierte Fragestellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Arbeit untersucht die Stellung des wissenschaftlichen Mittelbaus an der Frankfurter Universität ab Mitte der sechziger Jahre. Insbesondere die Mitarbeiter Thomas Luckmanns (Günter Dux, Richard Grathoff, Hansfried Kellner und Walter Sprondel) werden im Verlauf dieses Projekts soweit möglich auf ihre Frankfurter Zeit hin befragt, und ihre Stellung innerhalb der wirtschaftlich- sozialwissenschaftlichen Fakultät wird untersucht. Von Interesse sind dabei vor allem ihr Verhältnis zu den Professoren der WiSo-Fakultät, ihre hochschulpolitische Stellung, ihre Lehre, sowie die Bedeutung ihrer Assistentur in Frankfurt für ihre weitere wissenschaftliche Arbeit - denn die Assistenten Luckmanns haben allesamt eine akademische Laufbahn eingeschlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings soll es nicht bei der ausschließlichen Bearbeitung jener vier Assistenten bleiben. Es ist zu untersuchen, ob sich von dieser Bearbeitung ausgehend allgemeinere Schlüsse auf die Atmosphäre an der WiSo-Fakultät ziehen lassen. Zu diesem Zweck werden noch weitere Interviews herangezogen, in denen sich Professoren und ehemalige Assistenten an ihre Zeit als Frankfurter Soziologen erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgegangen wird dabei folgendermaßen: Bezüglich dem Verhältnis zu den Professoren werden die Aussagen von damaligen Assistenten und Professoren einander gegenüber gestellt. Wie äußern sich die Interviewten zu diesem Verhältnis, welche Konflikte und Gemeinsamkeiten lassen sich in diesen Äußerungen erkennen und worauf kann man etwaige Konflikte zurückführen? Hierfür, sowie für die hochschulpolitische Stellung der Assistenten insgesamt, ist eine grobe Kontextualisierung von Nöten. Was war überhaupt die Stellung von Assistenten an den Universitäten der BRD?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die MitarbeiterInnen des Seminars für Gesellschaftslehre ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ruth Meyer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hans Gerhard Stück]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Barbara Fülgraff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Alfred Bellebaum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hansfried Kellner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Richard Grathoff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Detlef Müller]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ursula Kurz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Helmut Ziegler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wido Mosen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Günter Dux]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Walter Sprondel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karl - U. Mayer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Axel Gehring]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Peter Flora]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bernhard Niemann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benita Luckmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehrveranstaltungen des Seminars für Gesellschaftslehre ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1964/1965]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1965]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1965/1966]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1966]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1966/1967]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1967]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1967/1968]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1968]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1968/1969]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1969]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1969/1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1970/1971 und Sommersemester 1971]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Texte zum Thema ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Anweiler, Oskar; Fuchs, Hans-Jürgen; Dorner, Martina; Petermann, Eberhard (Hrsg.) (1992):''' Bildungspolitik in Deutschland 1945-1990, Bonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Bock, Klaus Dieter (1972):''' Strukturgeschichte der Assistentur Düsseldorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Keller, Andreas (2000):''' Hochschulreform und Hochschulrevolte. Selbstverwaltung und Mitbestimmung in der Ordinarienuniversität, Der Gruppenhochschule und der Hochschule des 21. Jahrhunderts, Marburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Klima, Rolf 1979:''' Die Entwicklung der soziologischen Lehre an den westdeutschen Universitäten 1950-1975. Eine Analyse der Vorlesungsverzeichnisse, in: Lüschen, Günter (Hrsg.): Deutsche Soziologie seit 1945. Entwicklungsrichtungen und Praxisbezug, Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Sonderheft 21. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Matthiesen, Ulf (2006):''' Das Wissen des Karneades in der Hauptstadt der Kritischen Theorie. Thomas Luckmann in Frankfurt am Main 1965-1970, in: Tänzler, Dirk; Knoblauch, Hubert; Soeffner, Hans-Georg (Hrsg.): Neue Perspektive der Wissenssoziologie, Konstanz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Rüegg, Walter (1965):''' Hochschule und Öffentlichkeit, Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Rüegg, Walter:''' Die studentische Revolte gegen die bürgerliche Gesellschaft, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Schumm, Wilhelm (1969):'''Kritik der Hochschulreform, München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Turner, George (1995):''' Hochschulpolitik. Bilanz der Reformen und Perspektiven, Asendorf.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KaiMüller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Mittelbau_der_Jahre_1965-1972&amp;diff=2469</id>
		<title>Der Mittelbau der Jahre 1965-1972</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Der_Mittelbau_der_Jahre_1965-1972&amp;diff=2469"/>
		<updated>2008-02-21T13:43:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;KaiMüller: /* Korrigierte Fragestellung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Fragestellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum einer anderen Wissenschaft stellt sich die Frage ihrer Perspektive mit ähnlicher Dringlichkeit wie der Soziologie. Als Wissenschaft des Sozialen ist sie immer schon Bestandteil ihres Gegenstandes und somit verpflichtet, nicht nur auf diesen Gegenstand, die Gesellschaft, zu reflektieren, sondern auch das Verhältnis ihrer selbst zum Objektbereich fortwährend zu überdenken und begrifflich zu fassen. &lt;br /&gt;
Und dieses Verhältnis lässt sich gerade in Zeiten gesellschaftlicher Krisen in angemessener Weise studieren. Krisen fordern den Soziologen/ die Soziologin heraus, etablierte Hypothesen näher zu überprüfen, und er ist oftmals auch im praktischen Umgang mit solchen Krisen einer der wichtigsten Ansprechpartner, kurz: die Krise zeigt, in welch spannungsreichem Verhältnis der Wissenschaftler zu seinem Objektbereich steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der sechziger Jahre lässt sich in der Bundesrepublik eine solche Krise - im Sinne gesellschaftlichen Wandels - verzeichnen, und gerade Frankfurt und hier insbesondere die Soziologie spielt in diesen Zusammenhängen eine ganz wesentliche Rolle. Die Rede ist von der Zeit studentischer Proteste, die ihrerseits aus ganz bestimmten gesellschaftlichen Umständen hervorgegangen sind und darüber hinaus die Gesellschaft in mancherlei Hinsicht verändern sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stellt sich nun also die Frage, wie das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft zu dieser Zeit in Frankfurt beschaffen war. Und das schließt mehrere andere Fragen ein: Da wäre zum einen der hochschulpolitische Aspekt, also die Frage, ob studentische Forderungen Einfluss auf die Struktur des Fachbereichs hatten, z.B. im Zuge der Hochschulreform. Aber auch wissenschaftsintern lassen sich mehrere interessante Fragen stellen: Welchen Einfluss hatten die Entwicklungen der sechziger Jahre auf den wissenschaftlichen Werdegang von Forschern und Forscherinnen? Haben sich gesellschaftliche Umstände signifikant auf die Orientierung der WissenschaftlerInnen ausgewirkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Fragen ließen sich sicherlich universitätsübergreifend und an allen Positionen innerhalb der universitären Hierarchie überprüfen, aber gerade der Mittelbau nimmt eine ganz besonders interessante Stellung ein. Hochschulpolitisch hat er eine mittlere Position zwischen den bereits etablierten Wissenschaftlern und den Studierenden inne und muss zwischen etwaigen politischen Forderungen und Karriereplanung vermitteln. Wissenschaftlich haben wir es im Mittelbau mit Forschenden zu tun, die sich gerade am Anfang ihres Werdeganges befinden und möglicherweise eher gewillt sind, sich in ihrer Ausrichtung umzuorientieren und die zahlreichen Beeinflussungen ausgesetzt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so versucht diese Forschungsarbeit, sich gerade diesen Fragen anzunehmen, also zu überprüfen, was aus dem Mittelbau dieser Jahre geworden ist, wie er die Hochschulpolitik und vor allem die Wissenschaft zu jener Zeit beeinflusst hat und welche Richtung er nach diesen turbulenten Jahren eingeschlagen hat. Es interessieren dabei nicht nur die in den Studentenrevolten aktiven Mitarbeiter, sondern auch solche, die gerade keine Achtundsechziger gewesen sind, entweder in anderen Gruppen politisch aktiv waren oder sich nur auf ihre wissenschaftliche Arbeit konzentriert haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anvisiert wird weiterhin in erster Linie das &amp;quot;Seminar für Gesellschaftslehre&amp;quot;, da das andere für die Soziologie so wichtige Institut, das &amp;quot;Institut für Sozialforschung&amp;quot;, schon in zahlreichen Arbeiten im Zusammenhang mit den sechziger Jahren untersucht wurde, während über die anderen Seminare und Institute diesbezüglich nur wenig bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Korrigierte Fragestellung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Arbeit untersucht die Stellung des wissenschaftlichen Mittelbaus an der Frankfurter Universität ab Mitte der sechziger Jahre. Insbesondere die Mitarbeiter Thomas Luckmanns (Günter Dux, Richard Grathoff, Hansfried Kellner und Walter Sprondel) werden im Verlauf dieses Projekts soweit möglich auf ihre Frankfurter Zeit hin befragt, und ihre Stellung innerhalb der wirtschaftlich- Sozialwissenschaftlichen Fakultät wird untersucht. Von Interesse sind dabei vor allem ihr Verhältnis zu den Professoren der WiSo-Fakultät, ihre hochschulpolitische Stellung, ihre Lehre, sowie die Bedeutung ihrer Assistentur in Frankfurt für ihre weitere wissenschaftliche Arbeit - denn die Assistenten Luckmanns haben allesamt eine akademische Laufbahn eingeschlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings soll es nicht bei der ausschließlichen Bearbeitung jener vier Assistenten bleiben. Es ist zu untersuchen, ob sich von dieser Bearbeitung ausgehend allgemeinere Schlüsse auf die Atmosphäre an der WiSo-Fakultät ziehen lassen. Zu diesem Zweck werden noch weitere Interviews herangezogen, in denen sich Professoren und ehemalige Assistenten an ihre Zeit als Frankfurter Soziologen erinnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgegangen wird dabei folgendermaßen: Bezüglich dem Verhältnis zu den Professoren werden die Aussagen von damaligen Assistenten und Professoren einander gegenüber gestellt. Wie äußern sich die Interviewten zu diesem Verhältnis, welche Konflikte und Gemeinsamkeiten lassen sich in diesen Äußerungen erkennen und worauf kann man etwaige Konflikte zurückführen? Hierfür, sowie für die hochschulpolitische Stellung der Assistenten insgesamt, ist eine grobe Kontextualisierung von Nöten. Was war überhaupt die Stellung von Assistenten an den Universitäten der BRD?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die MitarbeiterInnen des Seminars für Gesellschaftslehre ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ruth Meyer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hans Gerhard Stück]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Barbara Fülgraff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Alfred Bellebaum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hansfried Kellner]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Richard Grathoff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Detlef Müller]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ursula Kurz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Helmut Ziegler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wido Mosen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Günter Dux]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Walter Sprondel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karl - U. Mayer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Axel Gehring]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Peter Flora]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bernhard Niemann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benita Luckmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehrveranstaltungen des Seminars für Gesellschaftslehre ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1964/1965]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1965]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1965/1966]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1966]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1966/1967]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1967]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1967/1968]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1968]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1968/1969]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1969]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1969/1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sommersemester 1970]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wintersemester 1970/1971 und Sommersemester 1971]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Texte zum Thema ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Anweiler, Oskar; Fuchs, Hans-Jürgen; Dorner, Martina; Petermann, Eberhard (Hrsg.) (1992):''' Bildungspolitik in Deutschland 1945-1990, Bonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Bock, Klaus Dieter (1972):''' Strukturgeschichte der Assistentur Düsseldorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Keller, Andreas (2000):''' Hochschulreform und Hochschulrevolte. Selbstverwaltung und Mitbestimmung in der Ordinarienuniversität, Der Gruppenhochschule und der Hochschule des 21. Jahrhunderts, Marburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Klima, Rolf 1979:''' Die Entwicklung der soziologischen Lehre an den westdeutschen Universitäten 1950-1975. Eine Analyse der Vorlesungsverzeichnisse, in: Lüschen, Günter (Hrsg.): Deutsche Soziologie seit 1945. Entwicklungsrichtungen und Praxisbezug, Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Sonderheft 21. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Matthiesen, Ulf (2006):''' Das Wissen des Karneades in der Hauptstadt der Kritischen Theorie. Thomas Luckmann in Frankfurt am Main 1965-1970, in: Tänzler, Dirk; Knoblauch, Hubert; Soeffner, Hans-Georg (Hrsg.): Neue Perspektive der Wissenssoziologie, Konstanz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Rüegg, Walter (1965):''' Hochschule und Öffentlichkeit, Frankfurt am Main.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Rüegg, Walter:''' Die studentische Revolte gegen die bürgerliche Gesellschaft, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Schumm, Wilhelm (1969):'''Kritik der Hochschulreform, München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- '''Turner, George (1995):''' Hochschulpolitik. Bilanz der Reformen und Perspektiven, Asendorf.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>KaiMüller</name></author>
	</entry>
</feed>