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	<title>SozFra - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-28T06:15:57Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Entscheidung_f%C3%BCr_Franz_Oppenheimer&amp;diff=4224</id>
		<title>Entscheidung für Franz Oppenheimer</title>
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		<updated>2008-03-28T09:30:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrick Taube: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Fakultät, in welcher der neue Lehrstuhl angesiedelt werden sollte, setzte Paul Barth an die Spitze der Berufungsliste, obwohl dies nicht im Sinne des Stifters Karl Kotzenberg war. Dieser sprach sich für Franz Oppenheimer aus.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Oppenheimer.etal:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; Da die Fakultät darin jedoch einen Eingriff in ihre Autonomie sah, weigerte sie sich die Reihenfolge zu verändern und beließ Oppenheimer auf dem zweiten Listenplatz.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Haselbach:2008b&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allerdings stand bereits Ende des Jahres 1918 Franz Oppenheimer als erster Inhaber des Lehrstuhls für Soziologie und theoretische Nationalökonomie fest, obwohl zu dieser Zeit offiziell noch alle drei Anwärter zur Wahl standen und Paul Barth von der Fakultät bevorzugt wurde. &lt;br /&gt;
In einem Schreiben vom 27. Dezember 1918 schlug der Dekan der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät Prof. Schmidt dem Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung in Berlin neben Franz Oppenheimer noch Othmar Spann und Paul Barth als Kandidaten für die Besetzung des Lehrstuhls vor.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Bereits drei Tage nach dem Schreiben, also am 30. Dezember 1918, schickte das Universitäts-Kuratorium einen Erlass an das Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung, der auf den 15. Dezember 1918 datiert war.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; In diesem Schreiben wurde als einziger Anwärter Franz Oppenheimer genannt. Ebenfalls wurde bereits in diesem Schreiben über seine künftige Bezahlung diskutiert und deutlich gemacht, dass der Stifter des Lehrstuhls, der Konsul Karl Kotzenberg, noch nähere Bestimmungen zu seiner Stiftung äußern wird. &lt;br /&gt;
Zu diesem Zeitpunkt hatte Kotzenberg sein Ziel jedoch schon erreicht. Auf sein Drängen hin berief das Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung, gegen den Willen der Fakultät, Franz Oppenheimer auf den neuen Lehrstuhl für Soziologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;bibreferences/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrick Taube</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Othmar_Spann&amp;diff=4223</id>
		<title>Othmar Spann</title>
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		<updated>2008-03-28T09:29:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrick Taube: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Prof. Dr. Othmar Spann wurde am 01. Oktober 1878 in Wien geboren.&lt;br /&gt;
Er war zur Zeit der Ernennung des neuen Professors für Soziologie an der Universität Frankfurt ordentlicher Professor für Volkswirtschaftslehre an der Deutschen Technischen Hochschule in Brünn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er vertrat die Ansicht, dass die Volkswirtschaftslehre einen Teil der Soziologie darzustellen hätte und dass die Soziologie selbst die Aufgabe hätte, die Systematik des ganzen Gesellschaftslebens mit allen seinen Erscheinungsformen zu untersuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben allgemeinen Schriften über das System der Gesellschaft und der Wirtschaft (''Wirtschaft und Gesellschaft'', 1907; ''System der Gesellschaftslehre'', 1914; u.v.a.) befasste er sich mit den Problemen des Fürsorgewesens (''Lage und Schicksal der unehelichen Kinder'', 1909; ''Die Erweiterung der Sozialpolitik durch die Berufsvormundschaft'', 1912; u.v.m.) und anderen soziologischen Fragen (''Zur Logik der sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung'', 1905; ''Zur Soziologie und Philosophie des Krieges'', 1913).&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;bibreferences/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrick Taube</name></author>
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		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Paul_Barth&amp;diff=4222</id>
		<title>Paul Barth</title>
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		<updated>2008-03-28T09:27:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrick Taube: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Prof. Dr. Paul Barth wurde am 01. August 1858 in Baruthe (Schlesien) geboren. Er wurde als einer der ersten Vertreter der Soziologie in Deutschland bekannt und war, zur Zeit der Gründung eines Lehrstuhls für Soziologie an der Universität Frankfurt, außerordentlicher Professor der Soziologie an der Universität Leipzig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er beschäftigte sich hauptsächlich mit der Philosophie Hegels (''Geschichtsphilosophie Hegels und der Hegelianer bis auf Marx und Hartmann'', 1890)  und der soziologischen Beleuchtung der Erziehungs- und Unterrichtslehre (''Erziehungs- und Unterrichtslehre'', 1906; ''Geschichte der Erziehung in soziologischer und geistesgeschichtlicher Beleuchtung'', 1911).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben weiteren Büchern schrieb er auch eine große Anzahl von Artikeln für Zeitschriften. Zudem war er Mitherausgeber der ''„Vierteljahresschrift für Philosophie und Soziologie“.''&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;bibreferences/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrick Taube</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Die_ersten_Kandidaten_f%C3%BCr_die_Besetzung_des_Lehrstuhls&amp;diff=4221</id>
		<title>Die ersten Kandidaten für die Besetzung des Lehrstuhls</title>
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		<updated>2008-03-28T09:27:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrick Taube: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Im Winter des Jahres 1918 stiftete Karl Kotzenberg der Universität Frankfurt a. M. einen Betrag von 300 000 Mark, um damit einen Lehrstuhl für Soziologie zu errichten.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; Ohne diese großzügige Stiftung wäre es nicht möglich gewesen den Lehrstuhl zu errichten. Daher nahm das Kuratorium der Universität in ihrer 5. Sitzung am 28. Dezember 1918 die Stiftung dankend an und machte sich gleich daran die von der Fakultät vorgeschlagenen Anwärter für den Lehrstuhl zu besprechen.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Paul Barth]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Franz Oppenheimer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Othmar Spann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Entscheidung für Franz Oppenheimer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;bibreferences/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrick Taube</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Oppenheimers_Jahre_in_Frankfurt_-_1919_bis_1929&amp;diff=4220</id>
		<title>Oppenheimers Jahre in Frankfurt - 1919 bis 1929</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Oppenheimers_Jahre_in_Frankfurt_-_1919_bis_1929&amp;diff=4220"/>
		<updated>2008-03-28T09:25:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrick Taube: /* Literaturverzeichnis */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| align=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
  | __TOC__&lt;br /&gt;
  |}&lt;br /&gt;
==1919 bis 1924==&lt;br /&gt;
Bereits Ende des Jahres 1918 stand Franz Oppenheimer als erster Inhaber des Lehrstuhls für Soziologie und theoretische Nationalökonomie fest, obwohl zu dieser Zeit offiziell noch insgesamt drei Anwärter zur Wahl standen. &lt;br /&gt;
In einem Schreiben vom 27. Dezember 1918 schlug der Dekan der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät Prof. Schmidt dem Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung in Berlin neben Franz Oppenheimer noch [[Othmar Spann]] und [[Paul Barth]] als Kandidaten für die Besetzung des Lehrstuhls vor. Paul Barth galt zu dieser Zeit noch als aussichtsreichster Kandidat für den neu geschaffenen Lehrstuhl. &lt;br /&gt;
Bereits drei Tage nach dem Schreiben, also am 30. Dezember 1918, schickte das Universitäts-Kuratorium einen Erlass an das Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung, der auf den 15. Dezember 1918 datiert war. In diesem Schreiben wurde als einziger Anwärter Franz Oppenheimer genannt. Ebenfalls wurde bereits in diesem Schreiben über seine künftige Bezahlung diskutiert und deutlich gemacht, dass der Stifter des Lehrstuhls, der Konsul [[Karl Kotzenberg]], noch nähere Bestimmungen zu seiner Stiftung äußern wird.&lt;br /&gt;
Heute weiß man, dass Franz Oppenheimer vor allem auf Grund der Intervention von Konsul Karl Kotzenberg den Vorzug vor Paul Barth und Othmar Spann erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vereinbarung vom 17. Januar 1919 zwischen der Universität und Franz Oppenheimer wurde nun festgehalten, dass der Lehrauftrag Oppenheimers auf Soziologie und theoretische Nationalökonomie lauten sollte.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; Dies war eine Bedingung Oppenheimers, welche er gegen den Willen der Fakultät und mit Einverständnis des zuständigen Ministeriums durchsetzte. Dies führte später dazu, dass seine Stellung an der Universität nicht unangefochten blieb.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Haselbach:2008b&amp;lt;/bibref&amp;gt; Neben dieser Bedingung behielt es sich Oppenheimer auch vor, Vorlesungen über die Geschichte des Sozialismus und der Nationalökonomie zu halten. Im Gegenzug verzichtete er allerdings darauf Vorlesungen über Finanzwissenschaft oder praktische Nationalökonomie zu halten.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben diesen, die Lehre betreffenden Aspekten, wurden natürlich auch die finanziellen Aspekte geklärt, so erhielt Oppenheimer bereits zu Beginn seiner Lehrtätigkeit das Höchstgehalt von 8 400 M zuzüglich des Wohnungsgeldzuschusses von 1 300 M.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; Die Umzugskosten, um deren Bezahlung er ebenfalls gebeten hatte, wurde ihm nicht erstattet, doch wurde im einmalig ein Betrag von 3 000 M überwiesen, der als Entschädigung für seinen schnellen, teuren Umzug von Berlin nach Frankfurt am Main dienen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 01. April 1919 sollte Franz Oppenheimer nun die neue ordentliche Professur für Soziologie und Nationalökonomie übernehmen und seine Lehre in Frankfurt beginnen. &lt;br /&gt;
Dies gelang im zunächst jedoch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 03. März 1919 wurde Oppenheimer im Marienkrankenhaus aufgenommen um sich, wie er selbst bezeichnete, einer kleinen Operation zu unterziehen, deren Nachbehandlung nicht länger als eine Woche dauern sollte. Um welche Art von Operation es sich genau handelte, ist nicht bekannt. Allerdings traten kurz nach der Operation Komplikationen auf. Dazu kam eine schwere Wundinfektion, die Oppenheimer 2 ½ Monate ans Krankenhausbett fesselte.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der Beginn seiner Lehrtätigkeit sollte aus diesem Grund zunächst auf den 12 Mai 1919 verschoben werde, wurde später jedoch auf das folgende Wintersemester 1919/1920 verlegt.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1919&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im besagten Wintersemester begann Oppenheimer nun seine Lehrtätigkeit an der Frankfurter Universität mit Übungen über theoretische Nationalökonomie und Vorlesungen über die Geschichte des Sozialismus sowie über das System der Soziologie, in welcher er auf den Staat und die Wirtschaftsgesellschaft einging.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1919&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommersemester 1920 folgte Oppenheimer größtenteils seiner Einteilung und bot Übungen über theoretische Nationalökonomie für Anfänger und Fortgeschrittene an. Anstatt der Vorlesung über die Geschichte des Sozialismus hielt er in diesem Semester eine Vorlesung über die Geschichte der Nationalökonomie.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1920&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diesen Wechsel hielt Oppenheimer während seiner gesamten Zeit in Frankfurt bei. Die Vorlesungen über die Geschichte des Sozialismus bzw. über die Geschichte der Nationalökonomie hielt er in der Folge immer im Wechsel und nie zusammen in einem Semester.&lt;br /&gt;
Auch im folgenden Wintersemester 1920/1921 blieb er seinem Muster treu und bot neben den Übungen über theoretische Nationalökonomie für Anfänger und Fortgeschrittene erneut die Vorlesung über die Geschichte des Sozialismus an&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1920&amp;lt;/bibref&amp;gt;, bevor er im darauf folgenden Sommersemester 1921 eine Pause einlegte und keine Lehrveranstaltungen anbot. &lt;br /&gt;
Ob dies mit seiner schweren, chronischen Bronchitis zusammenhing, die ihn später teilweise auch berufsunfähig wurden lies, ist nicht belegt. Möglich ist auch, dass er auf Grund der Erkrankung seiner zweiten Frau Mathilde, die ein Jahr später verstarb, seine Lehrtätigkeit für kurze Zeit ruhen ließ.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Heuer.etal:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zeitraum begann er zumindest mit der Arbeit an dem ersten Teil des ersten Bandes seines später achtteiligen Hauptwerkes, dem „System der Soziologie“, welches im darauf folgenden Jahr 1922 erschien. Bis dahin hatte sich Oppenheimer in seiner Frankfurter Zeit hauptsächlich mit dem Kommunismus, dem Kapitalismus sowie der Sozialen Frage beschäftigt und dazu auch mehrere Bücher geschrieben bzw. veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April des Jahres 1922 bat Oppenheimer beim Preußischen Minister für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung darum sich für drei Jahre beurlauben zu lassen um in dieser Zeit nach Japan reisen zu können. Der Minister entsprach dem Wunsch unter der Bedingung, dass Oppenheimer in diesen Jahren kein Gehalt erhalten sollte.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oppenheimer unterließ jedoch die Reise und den dreijährigen Urlaub. Ob er dies auf Grund der fehlenden Bezahlung, seiner schlechten Gesundheit oder auf Grund von anderen Umständen tat, ist nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Semestern übte Oppenheimer seine Lehrtätigkeit mit den üblichen Vorlesungen und Übungen aus. Große Änderungen wurden nicht vorgenommen.&lt;br /&gt;
Erst im Wintersemester 1922/1923 veränderte Oppenheimer sein Lehrprogramm in der Weise, dass er es um eine Vorlesung über Allgemeine Soziologie sowie um ein Soziologisches Kolloquium, welches er zusammen mit [[Gottfried Salomon-Delatour]] hielt, erweiterte.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1922&amp;lt;/bibref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Die Vorlesung zur Allgemeinen Soziologie hielt Oppenheimer bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1929 noch vier weitere Male. Das Soziologische Kolloquium (später auch als Soziologische Übungen bezeichnet) hingegen wurde zu einem festen Bestandteil in der Lehre und wurde, mit wenigen Ausnahmen, in jedem Semester angeboten.&lt;br /&gt;
Im Sommersemester 1924 hielt Franz Oppenheimer eine Vorlesung über Karl Marx&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1924&amp;lt;/bibref&amp;gt;, die er in seiner weiteren Karriere nie mehr wiederholte. Im gleichen Semester hatte er jedoch auch wieder starke Probleme mit seiner schweren, chronischen Bronchitis, die ihn in der Ausübung seiner Lehrtätigkeit behinderten. Als Folge davon wurde Oppenheimer ein Semester lang beurlaubt und zu einer Kur in die Schweiz geschickt, da bereits durchgeführte Kuren im deutschen Tiefland oder in deutschen Mittelgebirgen nicht erfolgreich waren.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Oppenheimer selbst bat jedoch darum den Urlaub nicht nur als Krankheitsurlaub, sondern auch als Arbeitsurlaub zu bezeichnen, da er beabsichtigte, den zweiten Teil des dritten Bandes seines Werkes „System der Soziologie“ fertig zu stellen.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; Den zweiten Teil des ersten Bandes sowie den ersten Teil des dritten Bandes hatte er bereits 1923 fertig gestellt und veröffentlicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vertretung seiner Professur übernahm im Wintersemester 1924/1925 Oppenheimers Assistent, Privatdozent Dr. Gottfried Salomon-Delatour, mit dem er schon in den voran gegangenen Semestern mehrere soziologische Veranstaltungen zusammen abgehalten hatte.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1924&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1925 bis 1929==&lt;br /&gt;
Nach der Rückkehr aus seinem Krankheitsurlaub (oder Arbeitsurlaub, wie er in selbst bezeichnete) ging Oppenheimer im Sommersemester 1925 wieder seiner gewohnten Lehrtätigkeit nach. Neben den üblichen Vorlesungen und Übungen über theoretische Nationalökonomie und dem mittlerweile obligatorischen Soziologischen Kolloquium hielt er in diesem Semester auch eine Vorlesung über die Soziologie des Staates.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1925&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den folgenden Semestern veränderte Oppenheimer sein Lehrangebot kaum. Neben den bekannten Übungen und Vorlesungen hielt er gelegentlich noch Übungen und Vorlesungen in Bezug auf die Marxsche Lehre, die jedoch in seinem Lehrplan nie obligatorisch wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1926 vollendete und veröffentlichte Oppenheimer das zweite Band seines Hauptwerkes „System der Soziologie“. Im darauf folgenden Jahr brachte er unter dem Titel „Soziologische Streifzüge. Gesammelte Reden und Aufsätze.“ eine Schriftensammlung heraus. Zwei Jahre später, also 1929, folgten „Mein wissenschaftlicher Weg“ und der erste Teil des vierten Bandes seines „System der Soziologie“.&lt;br /&gt;
Die beiden letzten Teile dieses Werkes, nämlich der zweite und der dritte Teil des letzten, vierten Bandes, folgten 1933 und 1935. Kurz nach Veröffentlichung des letzten Bandes wurde Oppenheimers Hauptwerk, an dem er 13 Jahre gearbeitet hatte, von den Nationalsozialisten verboten.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Haselbach:2008b&amp;lt;/bibref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. März 1929 wurde Franz Oppenheimer emeritiert.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; Kurze Zeit später zog er zurück nach Berlin. In den Jahren 1934 und 1935 lebte er in Palästina und lehrte an der dortigen Universität.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Heuer.etal:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; Danach kehrte er nach Deutschland zurück. Im Jahr 1938 emigrierte er dann schließlich zunächst nach Japan und später in die USA. Dort ließ er sich in Los Angeles nieder und lebte dort bis zu seinem Tode am 30. September 1943.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Professur für Soziologie und theoretische Nationalökonomie an der Frankfurter Universität übernahm am 01. April 1930, nach einer kurzen Vertretungsphase durch [[Gottfried Salomon-Delatour]], der Heidelberger Privatdozent [[Karl Mannheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
Die Zeit von Franz Oppenheimer an der Frankfurter Universität war vor allem geprägt von seinen schweren gesundheitlichen Leiden, die ihn mehrere Male berufsunfähig wurden ließen, sowie durch die anfänglichen Konflikte mit der Fakultät. &lt;br /&gt;
Diese Konflikte beschwor Oppenheimer bereits vor seiner eigentlichen Berufung herauf, als er darauf bestand seinem Lehrauftrag für Soziologie den Zusatz &amp;quot;und theoretische Nationalökonomie&amp;quot; hinzuzufügen. Da er sich dabei über den Willen und den Kopf der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften hinweg setzte und sich direkt an das zuständige Ministerium wendete, beschwor er schon früh den Unmut seiner Kollegen herauf, die ihm auch später des Öfteren Steine in den Weg legten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohnehin schien Frankfurt für Oppenheimer nur die Ersatzlösung gewesen zu sein.  Dies wird auch in seiner Autobiographie deutlich, wenn er schreibt: „Ich hätte besser getan, [den Ruf] abzulehnen.“&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Oppenheimer.etal:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch seine Anträge aus dem Jahr 1922 sich für drei Jahre nach Japan beurlauben zu lassen und die Tatsache, dass er sich 1929 zum frühsten möglichen Zeitpunkt bereits emeritieren ließ und kurze Zeit später zurück nach Berlin zog, verdeutlichen dies.  &lt;br /&gt;
Seine gesamte Zeit in Frankfurt war Oppenheimer ein Außenseiter, obwohl seine Schüler, in der Soziologie als auch in der Nationalökonomie, vor und nach seinem Tode zu bedeutenden Persönlichkeiten in Deutschland wurden. &lt;br /&gt;
In der Soziologie ist hier vor allem Gottfried Salomon-Delatour zu nennen, der nach Oppenheimers Emeritierung im Jahr 1929 kurz seinen Lehrstuhl vertrat. Daneben sind in der Nationalökonomie vor allem Adolph Löwe und der spätere Kanzler der Bundesrepublik Deutschland und &amp;quot;Vater des Wirtschaftswunders&amp;quot; Ludwig Erhard zu nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bezug auf die Bearbeitung seiner Werke war Frankfurt vor allem in soziologischer Hinsicht bedeutend, so entstanden hier die ersten sechs Teilbände seines achtteiligen Hauptwerkes &amp;quot;System der Soziologie&amp;quot;. Daneben entstand eine die Soziologie betreffende Schriftensammlung, welcher er &amp;quot;Soziologische Streifzüge&amp;quot; nannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz allem konnte Oppenheimer seiner Zeit in Frankfurt nicht viele positive Aspekte abgewinnen. Neben seinen vielen gesundheitlichen Beschwerden verstarb zudem seine zweite Ehefrau während der Schwangerschaft ihres zweiten Kindes.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Oppenheimer.etal:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Auch beruflich verlor Oppenheimer zunehmend die Lust an der Lehre, was vor allem an der geringen Zahl der Hörer in seinen Soziologie-Vorlesungen lag.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Oppenheimer.etal:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am deutlichsten wird Oppenheimers Einstellung zu seiner Frankfurter Zeit in seiner 254seitigen Autobiographie „Erlebtes, Erstrebtes, Erreichtes“, in welcher er die zehn Frankfurter Jahre auf nicht einmal vier Seiten abhandelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;bibreferences/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrick Taube</name></author>
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		<title>Oppenheimers Jahre in Frankfurt - 1919 bis 1929</title>
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		<updated>2008-03-28T09:25:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrick Taube: /* Fazit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| align=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
  | __TOC__&lt;br /&gt;
  |}&lt;br /&gt;
==1919 bis 1924==&lt;br /&gt;
Bereits Ende des Jahres 1918 stand Franz Oppenheimer als erster Inhaber des Lehrstuhls für Soziologie und theoretische Nationalökonomie fest, obwohl zu dieser Zeit offiziell noch insgesamt drei Anwärter zur Wahl standen. &lt;br /&gt;
In einem Schreiben vom 27. Dezember 1918 schlug der Dekan der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät Prof. Schmidt dem Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung in Berlin neben Franz Oppenheimer noch [[Othmar Spann]] und [[Paul Barth]] als Kandidaten für die Besetzung des Lehrstuhls vor. Paul Barth galt zu dieser Zeit noch als aussichtsreichster Kandidat für den neu geschaffenen Lehrstuhl. &lt;br /&gt;
Bereits drei Tage nach dem Schreiben, also am 30. Dezember 1918, schickte das Universitäts-Kuratorium einen Erlass an das Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung, der auf den 15. Dezember 1918 datiert war. In diesem Schreiben wurde als einziger Anwärter Franz Oppenheimer genannt. Ebenfalls wurde bereits in diesem Schreiben über seine künftige Bezahlung diskutiert und deutlich gemacht, dass der Stifter des Lehrstuhls, der Konsul [[Karl Kotzenberg]], noch nähere Bestimmungen zu seiner Stiftung äußern wird.&lt;br /&gt;
Heute weiß man, dass Franz Oppenheimer vor allem auf Grund der Intervention von Konsul Karl Kotzenberg den Vorzug vor Paul Barth und Othmar Spann erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vereinbarung vom 17. Januar 1919 zwischen der Universität und Franz Oppenheimer wurde nun festgehalten, dass der Lehrauftrag Oppenheimers auf Soziologie und theoretische Nationalökonomie lauten sollte.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; Dies war eine Bedingung Oppenheimers, welche er gegen den Willen der Fakultät und mit Einverständnis des zuständigen Ministeriums durchsetzte. Dies führte später dazu, dass seine Stellung an der Universität nicht unangefochten blieb.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Haselbach:2008b&amp;lt;/bibref&amp;gt; Neben dieser Bedingung behielt es sich Oppenheimer auch vor, Vorlesungen über die Geschichte des Sozialismus und der Nationalökonomie zu halten. Im Gegenzug verzichtete er allerdings darauf Vorlesungen über Finanzwissenschaft oder praktische Nationalökonomie zu halten.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben diesen, die Lehre betreffenden Aspekten, wurden natürlich auch die finanziellen Aspekte geklärt, so erhielt Oppenheimer bereits zu Beginn seiner Lehrtätigkeit das Höchstgehalt von 8 400 M zuzüglich des Wohnungsgeldzuschusses von 1 300 M.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; Die Umzugskosten, um deren Bezahlung er ebenfalls gebeten hatte, wurde ihm nicht erstattet, doch wurde im einmalig ein Betrag von 3 000 M überwiesen, der als Entschädigung für seinen schnellen, teuren Umzug von Berlin nach Frankfurt am Main dienen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 01. April 1919 sollte Franz Oppenheimer nun die neue ordentliche Professur für Soziologie und Nationalökonomie übernehmen und seine Lehre in Frankfurt beginnen. &lt;br /&gt;
Dies gelang im zunächst jedoch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 03. März 1919 wurde Oppenheimer im Marienkrankenhaus aufgenommen um sich, wie er selbst bezeichnete, einer kleinen Operation zu unterziehen, deren Nachbehandlung nicht länger als eine Woche dauern sollte. Um welche Art von Operation es sich genau handelte, ist nicht bekannt. Allerdings traten kurz nach der Operation Komplikationen auf. Dazu kam eine schwere Wundinfektion, die Oppenheimer 2 ½ Monate ans Krankenhausbett fesselte.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der Beginn seiner Lehrtätigkeit sollte aus diesem Grund zunächst auf den 12 Mai 1919 verschoben werde, wurde später jedoch auf das folgende Wintersemester 1919/1920 verlegt.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1919&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im besagten Wintersemester begann Oppenheimer nun seine Lehrtätigkeit an der Frankfurter Universität mit Übungen über theoretische Nationalökonomie und Vorlesungen über die Geschichte des Sozialismus sowie über das System der Soziologie, in welcher er auf den Staat und die Wirtschaftsgesellschaft einging.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1919&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommersemester 1920 folgte Oppenheimer größtenteils seiner Einteilung und bot Übungen über theoretische Nationalökonomie für Anfänger und Fortgeschrittene an. Anstatt der Vorlesung über die Geschichte des Sozialismus hielt er in diesem Semester eine Vorlesung über die Geschichte der Nationalökonomie.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1920&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diesen Wechsel hielt Oppenheimer während seiner gesamten Zeit in Frankfurt bei. Die Vorlesungen über die Geschichte des Sozialismus bzw. über die Geschichte der Nationalökonomie hielt er in der Folge immer im Wechsel und nie zusammen in einem Semester.&lt;br /&gt;
Auch im folgenden Wintersemester 1920/1921 blieb er seinem Muster treu und bot neben den Übungen über theoretische Nationalökonomie für Anfänger und Fortgeschrittene erneut die Vorlesung über die Geschichte des Sozialismus an&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1920&amp;lt;/bibref&amp;gt;, bevor er im darauf folgenden Sommersemester 1921 eine Pause einlegte und keine Lehrveranstaltungen anbot. &lt;br /&gt;
Ob dies mit seiner schweren, chronischen Bronchitis zusammenhing, die ihn später teilweise auch berufsunfähig wurden lies, ist nicht belegt. Möglich ist auch, dass er auf Grund der Erkrankung seiner zweiten Frau Mathilde, die ein Jahr später verstarb, seine Lehrtätigkeit für kurze Zeit ruhen ließ.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Heuer.etal:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zeitraum begann er zumindest mit der Arbeit an dem ersten Teil des ersten Bandes seines später achtteiligen Hauptwerkes, dem „System der Soziologie“, welches im darauf folgenden Jahr 1922 erschien. Bis dahin hatte sich Oppenheimer in seiner Frankfurter Zeit hauptsächlich mit dem Kommunismus, dem Kapitalismus sowie der Sozialen Frage beschäftigt und dazu auch mehrere Bücher geschrieben bzw. veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April des Jahres 1922 bat Oppenheimer beim Preußischen Minister für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung darum sich für drei Jahre beurlauben zu lassen um in dieser Zeit nach Japan reisen zu können. Der Minister entsprach dem Wunsch unter der Bedingung, dass Oppenheimer in diesen Jahren kein Gehalt erhalten sollte.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oppenheimer unterließ jedoch die Reise und den dreijährigen Urlaub. Ob er dies auf Grund der fehlenden Bezahlung, seiner schlechten Gesundheit oder auf Grund von anderen Umständen tat, ist nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Semestern übte Oppenheimer seine Lehrtätigkeit mit den üblichen Vorlesungen und Übungen aus. Große Änderungen wurden nicht vorgenommen.&lt;br /&gt;
Erst im Wintersemester 1922/1923 veränderte Oppenheimer sein Lehrprogramm in der Weise, dass er es um eine Vorlesung über Allgemeine Soziologie sowie um ein Soziologisches Kolloquium, welches er zusammen mit [[Gottfried Salomon-Delatour]] hielt, erweiterte.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1922&amp;lt;/bibref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Die Vorlesung zur Allgemeinen Soziologie hielt Oppenheimer bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1929 noch vier weitere Male. Das Soziologische Kolloquium (später auch als Soziologische Übungen bezeichnet) hingegen wurde zu einem festen Bestandteil in der Lehre und wurde, mit wenigen Ausnahmen, in jedem Semester angeboten.&lt;br /&gt;
Im Sommersemester 1924 hielt Franz Oppenheimer eine Vorlesung über Karl Marx&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1924&amp;lt;/bibref&amp;gt;, die er in seiner weiteren Karriere nie mehr wiederholte. Im gleichen Semester hatte er jedoch auch wieder starke Probleme mit seiner schweren, chronischen Bronchitis, die ihn in der Ausübung seiner Lehrtätigkeit behinderten. Als Folge davon wurde Oppenheimer ein Semester lang beurlaubt und zu einer Kur in die Schweiz geschickt, da bereits durchgeführte Kuren im deutschen Tiefland oder in deutschen Mittelgebirgen nicht erfolgreich waren.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Oppenheimer selbst bat jedoch darum den Urlaub nicht nur als Krankheitsurlaub, sondern auch als Arbeitsurlaub zu bezeichnen, da er beabsichtigte, den zweiten Teil des dritten Bandes seines Werkes „System der Soziologie“ fertig zu stellen.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; Den zweiten Teil des ersten Bandes sowie den ersten Teil des dritten Bandes hatte er bereits 1923 fertig gestellt und veröffentlicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vertretung seiner Professur übernahm im Wintersemester 1924/1925 Oppenheimers Assistent, Privatdozent Dr. Gottfried Salomon-Delatour, mit dem er schon in den voran gegangenen Semestern mehrere soziologische Veranstaltungen zusammen abgehalten hatte.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1924&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1925 bis 1929==&lt;br /&gt;
Nach der Rückkehr aus seinem Krankheitsurlaub (oder Arbeitsurlaub, wie er in selbst bezeichnete) ging Oppenheimer im Sommersemester 1925 wieder seiner gewohnten Lehrtätigkeit nach. Neben den üblichen Vorlesungen und Übungen über theoretische Nationalökonomie und dem mittlerweile obligatorischen Soziologischen Kolloquium hielt er in diesem Semester auch eine Vorlesung über die Soziologie des Staates.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1925&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den folgenden Semestern veränderte Oppenheimer sein Lehrangebot kaum. Neben den bekannten Übungen und Vorlesungen hielt er gelegentlich noch Übungen und Vorlesungen in Bezug auf die Marxsche Lehre, die jedoch in seinem Lehrplan nie obligatorisch wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1926 vollendete und veröffentlichte Oppenheimer das zweite Band seines Hauptwerkes „System der Soziologie“. Im darauf folgenden Jahr brachte er unter dem Titel „Soziologische Streifzüge. Gesammelte Reden und Aufsätze.“ eine Schriftensammlung heraus. Zwei Jahre später, also 1929, folgten „Mein wissenschaftlicher Weg“ und der erste Teil des vierten Bandes seines „System der Soziologie“.&lt;br /&gt;
Die beiden letzten Teile dieses Werkes, nämlich der zweite und der dritte Teil des letzten, vierten Bandes, folgten 1933 und 1935. Kurz nach Veröffentlichung des letzten Bandes wurde Oppenheimers Hauptwerk, an dem er 13 Jahre gearbeitet hatte, von den Nationalsozialisten verboten.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Haselbach:2008b&amp;lt;/bibref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. März 1929 wurde Franz Oppenheimer emeritiert.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; Kurze Zeit später zog er zurück nach Berlin. In den Jahren 1934 und 1935 lebte er in Palästina und lehrte an der dortigen Universität.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Heuer.etal:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; Danach kehrte er nach Deutschland zurück. Im Jahr 1938 emigrierte er dann schließlich zunächst nach Japan und später in die USA. Dort ließ er sich in Los Angeles nieder und lebte dort bis zu seinem Tode am 30. September 1943.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Professur für Soziologie und theoretische Nationalökonomie an der Frankfurter Universität übernahm am 01. April 1930, nach einer kurzen Vertretungsphase durch [[Gottfried Salomon-Delatour]], der Heidelberger Privatdozent [[Karl Mannheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
Die Zeit von Franz Oppenheimer an der Frankfurter Universität war vor allem geprägt von seinen schweren gesundheitlichen Leiden, die ihn mehrere Male berufsunfähig wurden ließen, sowie durch die anfänglichen Konflikte mit der Fakultät. &lt;br /&gt;
Diese Konflikte beschwor Oppenheimer bereits vor seiner eigentlichen Berufung herauf, als er darauf bestand seinem Lehrauftrag für Soziologie den Zusatz &amp;quot;und theoretische Nationalökonomie&amp;quot; hinzuzufügen. Da er sich dabei über den Willen und den Kopf der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften hinweg setzte und sich direkt an das zuständige Ministerium wendete, beschwor er schon früh den Unmut seiner Kollegen herauf, die ihm auch später des Öfteren Steine in den Weg legten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohnehin schien Frankfurt für Oppenheimer nur die Ersatzlösung gewesen zu sein.  Dies wird auch in seiner Autobiographie deutlich, wenn er schreibt: „Ich hätte besser getan, [den Ruf] abzulehnen.“&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Oppenheimer.etal:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch seine Anträge aus dem Jahr 1922 sich für drei Jahre nach Japan beurlauben zu lassen und die Tatsache, dass er sich 1929 zum frühsten möglichen Zeitpunkt bereits emeritieren ließ und kurze Zeit später zurück nach Berlin zog, verdeutlichen dies.  &lt;br /&gt;
Seine gesamte Zeit in Frankfurt war Oppenheimer ein Außenseiter, obwohl seine Schüler, in der Soziologie als auch in der Nationalökonomie, vor und nach seinem Tode zu bedeutenden Persönlichkeiten in Deutschland wurden. &lt;br /&gt;
In der Soziologie ist hier vor allem Gottfried Salomon-Delatour zu nennen, der nach Oppenheimers Emeritierung im Jahr 1929 kurz seinen Lehrstuhl vertrat. Daneben sind in der Nationalökonomie vor allem Adolph Löwe und der spätere Kanzler der Bundesrepublik Deutschland und &amp;quot;Vater des Wirtschaftswunders&amp;quot; Ludwig Erhard zu nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bezug auf die Bearbeitung seiner Werke war Frankfurt vor allem in soziologischer Hinsicht bedeutend, so entstanden hier die ersten sechs Teilbände seines achtteiligen Hauptwerkes &amp;quot;System der Soziologie&amp;quot;. Daneben entstand eine die Soziologie betreffende Schriftensammlung, welcher er &amp;quot;Soziologische Streifzüge&amp;quot; nannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz allem konnte Oppenheimer seiner Zeit in Frankfurt nicht viele positive Aspekte abgewinnen. Neben seinen vielen gesundheitlichen Beschwerden verstarb zudem seine zweite Ehefrau während der Schwangerschaft ihres zweiten Kindes.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Oppenheimer.etal:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Auch beruflich verlor Oppenheimer zunehmend die Lust an der Lehre, was vor allem an der geringen Zahl der Hörer in seinen Soziologie-Vorlesungen lag.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Oppenheimer.etal:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am deutlichsten wird Oppenheimers Einstellung zu seiner Frankfurter Zeit in seiner 254seitigen Autobiographie „Erlebtes, Erstrebtes, Erreichtes“, in welcher er die zehn Frankfurter Jahre auf nicht einmal vier Seiten abhandelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturverzeichnis==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;bibreferences/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrick Taube</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Oppenheimers_Jahre_in_Frankfurt_-_1919_bis_1929&amp;diff=4218</id>
		<title>Oppenheimers Jahre in Frankfurt - 1919 bis 1929</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Oppenheimers_Jahre_in_Frankfurt_-_1919_bis_1929&amp;diff=4218"/>
		<updated>2008-03-28T09:23:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrick Taube: /* Fazit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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  |}&lt;br /&gt;
==1919 bis 1924==&lt;br /&gt;
Bereits Ende des Jahres 1918 stand Franz Oppenheimer als erster Inhaber des Lehrstuhls für Soziologie und theoretische Nationalökonomie fest, obwohl zu dieser Zeit offiziell noch insgesamt drei Anwärter zur Wahl standen. &lt;br /&gt;
In einem Schreiben vom 27. Dezember 1918 schlug der Dekan der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät Prof. Schmidt dem Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung in Berlin neben Franz Oppenheimer noch [[Othmar Spann]] und [[Paul Barth]] als Kandidaten für die Besetzung des Lehrstuhls vor. Paul Barth galt zu dieser Zeit noch als aussichtsreichster Kandidat für den neu geschaffenen Lehrstuhl. &lt;br /&gt;
Bereits drei Tage nach dem Schreiben, also am 30. Dezember 1918, schickte das Universitäts-Kuratorium einen Erlass an das Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung, der auf den 15. Dezember 1918 datiert war. In diesem Schreiben wurde als einziger Anwärter Franz Oppenheimer genannt. Ebenfalls wurde bereits in diesem Schreiben über seine künftige Bezahlung diskutiert und deutlich gemacht, dass der Stifter des Lehrstuhls, der Konsul [[Karl Kotzenberg]], noch nähere Bestimmungen zu seiner Stiftung äußern wird.&lt;br /&gt;
Heute weiß man, dass Franz Oppenheimer vor allem auf Grund der Intervention von Konsul Karl Kotzenberg den Vorzug vor Paul Barth und Othmar Spann erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vereinbarung vom 17. Januar 1919 zwischen der Universität und Franz Oppenheimer wurde nun festgehalten, dass der Lehrauftrag Oppenheimers auf Soziologie und theoretische Nationalökonomie lauten sollte.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; Dies war eine Bedingung Oppenheimers, welche er gegen den Willen der Fakultät und mit Einverständnis des zuständigen Ministeriums durchsetzte. Dies führte später dazu, dass seine Stellung an der Universität nicht unangefochten blieb.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Haselbach:2008b&amp;lt;/bibref&amp;gt; Neben dieser Bedingung behielt es sich Oppenheimer auch vor, Vorlesungen über die Geschichte des Sozialismus und der Nationalökonomie zu halten. Im Gegenzug verzichtete er allerdings darauf Vorlesungen über Finanzwissenschaft oder praktische Nationalökonomie zu halten.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben diesen, die Lehre betreffenden Aspekten, wurden natürlich auch die finanziellen Aspekte geklärt, so erhielt Oppenheimer bereits zu Beginn seiner Lehrtätigkeit das Höchstgehalt von 8 400 M zuzüglich des Wohnungsgeldzuschusses von 1 300 M.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; Die Umzugskosten, um deren Bezahlung er ebenfalls gebeten hatte, wurde ihm nicht erstattet, doch wurde im einmalig ein Betrag von 3 000 M überwiesen, der als Entschädigung für seinen schnellen, teuren Umzug von Berlin nach Frankfurt am Main dienen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 01. April 1919 sollte Franz Oppenheimer nun die neue ordentliche Professur für Soziologie und Nationalökonomie übernehmen und seine Lehre in Frankfurt beginnen. &lt;br /&gt;
Dies gelang im zunächst jedoch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 03. März 1919 wurde Oppenheimer im Marienkrankenhaus aufgenommen um sich, wie er selbst bezeichnete, einer kleinen Operation zu unterziehen, deren Nachbehandlung nicht länger als eine Woche dauern sollte. Um welche Art von Operation es sich genau handelte, ist nicht bekannt. Allerdings traten kurz nach der Operation Komplikationen auf. Dazu kam eine schwere Wundinfektion, die Oppenheimer 2 ½ Monate ans Krankenhausbett fesselte.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der Beginn seiner Lehrtätigkeit sollte aus diesem Grund zunächst auf den 12 Mai 1919 verschoben werde, wurde später jedoch auf das folgende Wintersemester 1919/1920 verlegt.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1919&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im besagten Wintersemester begann Oppenheimer nun seine Lehrtätigkeit an der Frankfurter Universität mit Übungen über theoretische Nationalökonomie und Vorlesungen über die Geschichte des Sozialismus sowie über das System der Soziologie, in welcher er auf den Staat und die Wirtschaftsgesellschaft einging.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1919&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommersemester 1920 folgte Oppenheimer größtenteils seiner Einteilung und bot Übungen über theoretische Nationalökonomie für Anfänger und Fortgeschrittene an. Anstatt der Vorlesung über die Geschichte des Sozialismus hielt er in diesem Semester eine Vorlesung über die Geschichte der Nationalökonomie.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1920&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diesen Wechsel hielt Oppenheimer während seiner gesamten Zeit in Frankfurt bei. Die Vorlesungen über die Geschichte des Sozialismus bzw. über die Geschichte der Nationalökonomie hielt er in der Folge immer im Wechsel und nie zusammen in einem Semester.&lt;br /&gt;
Auch im folgenden Wintersemester 1920/1921 blieb er seinem Muster treu und bot neben den Übungen über theoretische Nationalökonomie für Anfänger und Fortgeschrittene erneut die Vorlesung über die Geschichte des Sozialismus an&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1920&amp;lt;/bibref&amp;gt;, bevor er im darauf folgenden Sommersemester 1921 eine Pause einlegte und keine Lehrveranstaltungen anbot. &lt;br /&gt;
Ob dies mit seiner schweren, chronischen Bronchitis zusammenhing, die ihn später teilweise auch berufsunfähig wurden lies, ist nicht belegt. Möglich ist auch, dass er auf Grund der Erkrankung seiner zweiten Frau Mathilde, die ein Jahr später verstarb, seine Lehrtätigkeit für kurze Zeit ruhen ließ.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Heuer.etal:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zeitraum begann er zumindest mit der Arbeit an dem ersten Teil des ersten Bandes seines später achtteiligen Hauptwerkes, dem „System der Soziologie“, welches im darauf folgenden Jahr 1922 erschien. Bis dahin hatte sich Oppenheimer in seiner Frankfurter Zeit hauptsächlich mit dem Kommunismus, dem Kapitalismus sowie der Sozialen Frage beschäftigt und dazu auch mehrere Bücher geschrieben bzw. veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April des Jahres 1922 bat Oppenheimer beim Preußischen Minister für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung darum sich für drei Jahre beurlauben zu lassen um in dieser Zeit nach Japan reisen zu können. Der Minister entsprach dem Wunsch unter der Bedingung, dass Oppenheimer in diesen Jahren kein Gehalt erhalten sollte.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oppenheimer unterließ jedoch die Reise und den dreijährigen Urlaub. Ob er dies auf Grund der fehlenden Bezahlung, seiner schlechten Gesundheit oder auf Grund von anderen Umständen tat, ist nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Semestern übte Oppenheimer seine Lehrtätigkeit mit den üblichen Vorlesungen und Übungen aus. Große Änderungen wurden nicht vorgenommen.&lt;br /&gt;
Erst im Wintersemester 1922/1923 veränderte Oppenheimer sein Lehrprogramm in der Weise, dass er es um eine Vorlesung über Allgemeine Soziologie sowie um ein Soziologisches Kolloquium, welches er zusammen mit [[Gottfried Salomon-Delatour]] hielt, erweiterte.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1922&amp;lt;/bibref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Die Vorlesung zur Allgemeinen Soziologie hielt Oppenheimer bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1929 noch vier weitere Male. Das Soziologische Kolloquium (später auch als Soziologische Übungen bezeichnet) hingegen wurde zu einem festen Bestandteil in der Lehre und wurde, mit wenigen Ausnahmen, in jedem Semester angeboten.&lt;br /&gt;
Im Sommersemester 1924 hielt Franz Oppenheimer eine Vorlesung über Karl Marx&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1924&amp;lt;/bibref&amp;gt;, die er in seiner weiteren Karriere nie mehr wiederholte. Im gleichen Semester hatte er jedoch auch wieder starke Probleme mit seiner schweren, chronischen Bronchitis, die ihn in der Ausübung seiner Lehrtätigkeit behinderten. Als Folge davon wurde Oppenheimer ein Semester lang beurlaubt und zu einer Kur in die Schweiz geschickt, da bereits durchgeführte Kuren im deutschen Tiefland oder in deutschen Mittelgebirgen nicht erfolgreich waren.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Oppenheimer selbst bat jedoch darum den Urlaub nicht nur als Krankheitsurlaub, sondern auch als Arbeitsurlaub zu bezeichnen, da er beabsichtigte, den zweiten Teil des dritten Bandes seines Werkes „System der Soziologie“ fertig zu stellen.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; Den zweiten Teil des ersten Bandes sowie den ersten Teil des dritten Bandes hatte er bereits 1923 fertig gestellt und veröffentlicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vertretung seiner Professur übernahm im Wintersemester 1924/1925 Oppenheimers Assistent, Privatdozent Dr. Gottfried Salomon-Delatour, mit dem er schon in den voran gegangenen Semestern mehrere soziologische Veranstaltungen zusammen abgehalten hatte.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1924&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1925 bis 1929==&lt;br /&gt;
Nach der Rückkehr aus seinem Krankheitsurlaub (oder Arbeitsurlaub, wie er in selbst bezeichnete) ging Oppenheimer im Sommersemester 1925 wieder seiner gewohnten Lehrtätigkeit nach. Neben den üblichen Vorlesungen und Übungen über theoretische Nationalökonomie und dem mittlerweile obligatorischen Soziologischen Kolloquium hielt er in diesem Semester auch eine Vorlesung über die Soziologie des Staates.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1925&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den folgenden Semestern veränderte Oppenheimer sein Lehrangebot kaum. Neben den bekannten Übungen und Vorlesungen hielt er gelegentlich noch Übungen und Vorlesungen in Bezug auf die Marxsche Lehre, die jedoch in seinem Lehrplan nie obligatorisch wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1926 vollendete und veröffentlichte Oppenheimer das zweite Band seines Hauptwerkes „System der Soziologie“. Im darauf folgenden Jahr brachte er unter dem Titel „Soziologische Streifzüge. Gesammelte Reden und Aufsätze.“ eine Schriftensammlung heraus. Zwei Jahre später, also 1929, folgten „Mein wissenschaftlicher Weg“ und der erste Teil des vierten Bandes seines „System der Soziologie“.&lt;br /&gt;
Die beiden letzten Teile dieses Werkes, nämlich der zweite und der dritte Teil des letzten, vierten Bandes, folgten 1933 und 1935. Kurz nach Veröffentlichung des letzten Bandes wurde Oppenheimers Hauptwerk, an dem er 13 Jahre gearbeitet hatte, von den Nationalsozialisten verboten.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Haselbach:2008b&amp;lt;/bibref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. März 1929 wurde Franz Oppenheimer emeritiert.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; Kurze Zeit später zog er zurück nach Berlin. In den Jahren 1934 und 1935 lebte er in Palästina und lehrte an der dortigen Universität.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Heuer.etal:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; Danach kehrte er nach Deutschland zurück. Im Jahr 1938 emigrierte er dann schließlich zunächst nach Japan und später in die USA. Dort ließ er sich in Los Angeles nieder und lebte dort bis zu seinem Tode am 30. September 1943.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Professur für Soziologie und theoretische Nationalökonomie an der Frankfurter Universität übernahm am 01. April 1930, nach einer kurzen Vertretungsphase durch [[Gottfried Salomon-Delatour]], der Heidelberger Privatdozent [[Karl Mannheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
Die Zeit von Franz Oppenheimer an der Frankfurter Universität war vor allem geprägt von seinen schweren gesundheitlichen Leiden, die ihn mehrere Male berufsunfähig wurden ließen, sowie durch die anfänglichen Konflikte mit der Fakultät. &lt;br /&gt;
Diese Konflikte beschwor Oppenheimer bereits vor seiner eigentlichen Berufung herauf, als er darauf bestand seinem Lehrauftrag für Soziologie den Zusatz &amp;quot;und theoretische Nationalökonomie&amp;quot; hinzuzufügen. Da er sich dabei über den Willen und den Kopf der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften hinweg setzte und sich direkt an das zuständige Ministerium wendete, beschwor er schon früh den Unmut seiner Kollegen herauf, die ihm auch später des Öfteren Steine in den Weg legten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohnehin schien Frankfurt für Oppenheimer nur die Ersatzlösung gewesen zu sein.  Dies wird auch in seiner Autobiographie deutlich, wenn er schreibt: „Ich hätte besser getan, [den Ruf] abzulehnen.“&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Oppenheimer.etal:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch seine Anträge aus dem Jahr 1922 sich für drei Jahre nach Japan beurlauben zu lassen und die Tatsache, dass er sich 1929 zum frühsten möglichen Zeitpunkt bereits emeritieren ließ und kurze Zeit später zurück nach Berlin zog, verdeutlichen dies.  &lt;br /&gt;
Seine gesamte Zeit in Frankfurt war Oppenheimer ein Außenseiter, obwohl seine Schüler, in der Soziologie als auch in der Nationalökonomie, vor und nach seinem Tode zu bedeutenden Persönlichkeiten in Deutschland wurden. &lt;br /&gt;
In der Soziologie ist hier vor allem Gottfried Salomon-Delatour zu nennen, der nach Oppenheimers Emeritierung im Jahr 1929 kurz seinen Lehrstuhl vertrat. Daneben sind in der Nationalökonomie vor allem Adolph Löwe und der spätere Kanzler der Bundesrepublik Deutschland und &amp;quot;Vater des Wirtschaftswunders&amp;quot; Ludwig Erhard zu nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bezug auf die Bearbeitung seiner Werke war Frankfurt vor allem in soziologischer Hinsicht bedeutend, so entstanden hier die ersten sechs Teilbände seines achtteiligen Hauptwerkes &amp;quot;System der Soziologie&amp;quot;. Daneben entstand eine die Soziologie betreffende Schriftensammlung, welcher er &amp;quot;Soziologische Streifzüge&amp;quot; nannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz allem konnte Oppenheimer seiner Zeit in Frankfurt nicht viele positive Aspekte abgewinnen. Neben seinen vielen gesundheitlichen Beschwerden verstarb zudem seine zweite Ehefrau während der Schwangerschaft ihres zweiten Kindes.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Oppenheimer.etal:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Auch beruflich verlor Oppenheimer zunehmend die Lust an der Lehre, was vor allem an der geringen Zahl der Hörer in seinen Soziologie-Vorlesungen lag.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Oppenheimer.etal:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am deutlichsten wird Oppenheimers Einstellung zu seiner Frankfurter Zeit in seiner 254seitigen Autobiographie „Erlebtes, Erstrebtes, Erreichtes“, in welcher er die zehn Frankfurter Jahre auf nicht einmal vier Seiten abhandelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Literaturverzeichnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;bibreferences/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrick Taube</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Oppenheimers_Jahre_in_Frankfurt_-_1919_bis_1929&amp;diff=4217</id>
		<title>Oppenheimers Jahre in Frankfurt - 1919 bis 1929</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Oppenheimers_Jahre_in_Frankfurt_-_1919_bis_1929&amp;diff=4217"/>
		<updated>2008-03-28T09:22:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrick Taube: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| align=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
  | __TOC__&lt;br /&gt;
  |}&lt;br /&gt;
==1919 bis 1924==&lt;br /&gt;
Bereits Ende des Jahres 1918 stand Franz Oppenheimer als erster Inhaber des Lehrstuhls für Soziologie und theoretische Nationalökonomie fest, obwohl zu dieser Zeit offiziell noch insgesamt drei Anwärter zur Wahl standen. &lt;br /&gt;
In einem Schreiben vom 27. Dezember 1918 schlug der Dekan der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät Prof. Schmidt dem Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung in Berlin neben Franz Oppenheimer noch [[Othmar Spann]] und [[Paul Barth]] als Kandidaten für die Besetzung des Lehrstuhls vor. Paul Barth galt zu dieser Zeit noch als aussichtsreichster Kandidat für den neu geschaffenen Lehrstuhl. &lt;br /&gt;
Bereits drei Tage nach dem Schreiben, also am 30. Dezember 1918, schickte das Universitäts-Kuratorium einen Erlass an das Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung, der auf den 15. Dezember 1918 datiert war. In diesem Schreiben wurde als einziger Anwärter Franz Oppenheimer genannt. Ebenfalls wurde bereits in diesem Schreiben über seine künftige Bezahlung diskutiert und deutlich gemacht, dass der Stifter des Lehrstuhls, der Konsul [[Karl Kotzenberg]], noch nähere Bestimmungen zu seiner Stiftung äußern wird.&lt;br /&gt;
Heute weiß man, dass Franz Oppenheimer vor allem auf Grund der Intervention von Konsul Karl Kotzenberg den Vorzug vor Paul Barth und Othmar Spann erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vereinbarung vom 17. Januar 1919 zwischen der Universität und Franz Oppenheimer wurde nun festgehalten, dass der Lehrauftrag Oppenheimers auf Soziologie und theoretische Nationalökonomie lauten sollte.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; Dies war eine Bedingung Oppenheimers, welche er gegen den Willen der Fakultät und mit Einverständnis des zuständigen Ministeriums durchsetzte. Dies führte später dazu, dass seine Stellung an der Universität nicht unangefochten blieb.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Haselbach:2008b&amp;lt;/bibref&amp;gt; Neben dieser Bedingung behielt es sich Oppenheimer auch vor, Vorlesungen über die Geschichte des Sozialismus und der Nationalökonomie zu halten. Im Gegenzug verzichtete er allerdings darauf Vorlesungen über Finanzwissenschaft oder praktische Nationalökonomie zu halten.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben diesen, die Lehre betreffenden Aspekten, wurden natürlich auch die finanziellen Aspekte geklärt, so erhielt Oppenheimer bereits zu Beginn seiner Lehrtätigkeit das Höchstgehalt von 8 400 M zuzüglich des Wohnungsgeldzuschusses von 1 300 M.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; Die Umzugskosten, um deren Bezahlung er ebenfalls gebeten hatte, wurde ihm nicht erstattet, doch wurde im einmalig ein Betrag von 3 000 M überwiesen, der als Entschädigung für seinen schnellen, teuren Umzug von Berlin nach Frankfurt am Main dienen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 01. April 1919 sollte Franz Oppenheimer nun die neue ordentliche Professur für Soziologie und Nationalökonomie übernehmen und seine Lehre in Frankfurt beginnen. &lt;br /&gt;
Dies gelang im zunächst jedoch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 03. März 1919 wurde Oppenheimer im Marienkrankenhaus aufgenommen um sich, wie er selbst bezeichnete, einer kleinen Operation zu unterziehen, deren Nachbehandlung nicht länger als eine Woche dauern sollte. Um welche Art von Operation es sich genau handelte, ist nicht bekannt. Allerdings traten kurz nach der Operation Komplikationen auf. Dazu kam eine schwere Wundinfektion, die Oppenheimer 2 ½ Monate ans Krankenhausbett fesselte.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der Beginn seiner Lehrtätigkeit sollte aus diesem Grund zunächst auf den 12 Mai 1919 verschoben werde, wurde später jedoch auf das folgende Wintersemester 1919/1920 verlegt.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1919&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im besagten Wintersemester begann Oppenheimer nun seine Lehrtätigkeit an der Frankfurter Universität mit Übungen über theoretische Nationalökonomie und Vorlesungen über die Geschichte des Sozialismus sowie über das System der Soziologie, in welcher er auf den Staat und die Wirtschaftsgesellschaft einging.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1919&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommersemester 1920 folgte Oppenheimer größtenteils seiner Einteilung und bot Übungen über theoretische Nationalökonomie für Anfänger und Fortgeschrittene an. Anstatt der Vorlesung über die Geschichte des Sozialismus hielt er in diesem Semester eine Vorlesung über die Geschichte der Nationalökonomie.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1920&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diesen Wechsel hielt Oppenheimer während seiner gesamten Zeit in Frankfurt bei. Die Vorlesungen über die Geschichte des Sozialismus bzw. über die Geschichte der Nationalökonomie hielt er in der Folge immer im Wechsel und nie zusammen in einem Semester.&lt;br /&gt;
Auch im folgenden Wintersemester 1920/1921 blieb er seinem Muster treu und bot neben den Übungen über theoretische Nationalökonomie für Anfänger und Fortgeschrittene erneut die Vorlesung über die Geschichte des Sozialismus an&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1920&amp;lt;/bibref&amp;gt;, bevor er im darauf folgenden Sommersemester 1921 eine Pause einlegte und keine Lehrveranstaltungen anbot. &lt;br /&gt;
Ob dies mit seiner schweren, chronischen Bronchitis zusammenhing, die ihn später teilweise auch berufsunfähig wurden lies, ist nicht belegt. Möglich ist auch, dass er auf Grund der Erkrankung seiner zweiten Frau Mathilde, die ein Jahr später verstarb, seine Lehrtätigkeit für kurze Zeit ruhen ließ.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Heuer.etal:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zeitraum begann er zumindest mit der Arbeit an dem ersten Teil des ersten Bandes seines später achtteiligen Hauptwerkes, dem „System der Soziologie“, welches im darauf folgenden Jahr 1922 erschien. Bis dahin hatte sich Oppenheimer in seiner Frankfurter Zeit hauptsächlich mit dem Kommunismus, dem Kapitalismus sowie der Sozialen Frage beschäftigt und dazu auch mehrere Bücher geschrieben bzw. veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April des Jahres 1922 bat Oppenheimer beim Preußischen Minister für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung darum sich für drei Jahre beurlauben zu lassen um in dieser Zeit nach Japan reisen zu können. Der Minister entsprach dem Wunsch unter der Bedingung, dass Oppenheimer in diesen Jahren kein Gehalt erhalten sollte.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oppenheimer unterließ jedoch die Reise und den dreijährigen Urlaub. Ob er dies auf Grund der fehlenden Bezahlung, seiner schlechten Gesundheit oder auf Grund von anderen Umständen tat, ist nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Semestern übte Oppenheimer seine Lehrtätigkeit mit den üblichen Vorlesungen und Übungen aus. Große Änderungen wurden nicht vorgenommen.&lt;br /&gt;
Erst im Wintersemester 1922/1923 veränderte Oppenheimer sein Lehrprogramm in der Weise, dass er es um eine Vorlesung über Allgemeine Soziologie sowie um ein Soziologisches Kolloquium, welches er zusammen mit [[Gottfried Salomon-Delatour]] hielt, erweiterte.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1922&amp;lt;/bibref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Die Vorlesung zur Allgemeinen Soziologie hielt Oppenheimer bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1929 noch vier weitere Male. Das Soziologische Kolloquium (später auch als Soziologische Übungen bezeichnet) hingegen wurde zu einem festen Bestandteil in der Lehre und wurde, mit wenigen Ausnahmen, in jedem Semester angeboten.&lt;br /&gt;
Im Sommersemester 1924 hielt Franz Oppenheimer eine Vorlesung über Karl Marx&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1924&amp;lt;/bibref&amp;gt;, die er in seiner weiteren Karriere nie mehr wiederholte. Im gleichen Semester hatte er jedoch auch wieder starke Probleme mit seiner schweren, chronischen Bronchitis, die ihn in der Ausübung seiner Lehrtätigkeit behinderten. Als Folge davon wurde Oppenheimer ein Semester lang beurlaubt und zu einer Kur in die Schweiz geschickt, da bereits durchgeführte Kuren im deutschen Tiefland oder in deutschen Mittelgebirgen nicht erfolgreich waren.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Oppenheimer selbst bat jedoch darum den Urlaub nicht nur als Krankheitsurlaub, sondern auch als Arbeitsurlaub zu bezeichnen, da er beabsichtigte, den zweiten Teil des dritten Bandes seines Werkes „System der Soziologie“ fertig zu stellen.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; Den zweiten Teil des ersten Bandes sowie den ersten Teil des dritten Bandes hatte er bereits 1923 fertig gestellt und veröffentlicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vertretung seiner Professur übernahm im Wintersemester 1924/1925 Oppenheimers Assistent, Privatdozent Dr. Gottfried Salomon-Delatour, mit dem er schon in den voran gegangenen Semestern mehrere soziologische Veranstaltungen zusammen abgehalten hatte.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1924&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1925 bis 1929==&lt;br /&gt;
Nach der Rückkehr aus seinem Krankheitsurlaub (oder Arbeitsurlaub, wie er in selbst bezeichnete) ging Oppenheimer im Sommersemester 1925 wieder seiner gewohnten Lehrtätigkeit nach. Neben den üblichen Vorlesungen und Übungen über theoretische Nationalökonomie und dem mittlerweile obligatorischen Soziologischen Kolloquium hielt er in diesem Semester auch eine Vorlesung über die Soziologie des Staates.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1925&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den folgenden Semestern veränderte Oppenheimer sein Lehrangebot kaum. Neben den bekannten Übungen und Vorlesungen hielt er gelegentlich noch Übungen und Vorlesungen in Bezug auf die Marxsche Lehre, die jedoch in seinem Lehrplan nie obligatorisch wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1926 vollendete und veröffentlichte Oppenheimer das zweite Band seines Hauptwerkes „System der Soziologie“. Im darauf folgenden Jahr brachte er unter dem Titel „Soziologische Streifzüge. Gesammelte Reden und Aufsätze.“ eine Schriftensammlung heraus. Zwei Jahre später, also 1929, folgten „Mein wissenschaftlicher Weg“ und der erste Teil des vierten Bandes seines „System der Soziologie“.&lt;br /&gt;
Die beiden letzten Teile dieses Werkes, nämlich der zweite und der dritte Teil des letzten, vierten Bandes, folgten 1933 und 1935. Kurz nach Veröffentlichung des letzten Bandes wurde Oppenheimers Hauptwerk, an dem er 13 Jahre gearbeitet hatte, von den Nationalsozialisten verboten.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Haselbach:2008b&amp;lt;/bibref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. März 1929 wurde Franz Oppenheimer emeritiert.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; Kurze Zeit später zog er zurück nach Berlin. In den Jahren 1934 und 1935 lebte er in Palästina und lehrte an der dortigen Universität.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Heuer.etal:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; Danach kehrte er nach Deutschland zurück. Im Jahr 1938 emigrierte er dann schließlich zunächst nach Japan und später in die USA. Dort ließ er sich in Los Angeles nieder und lebte dort bis zu seinem Tode am 30. September 1943.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Professur für Soziologie und theoretische Nationalökonomie an der Frankfurter Universität übernahm am 01. April 1930, nach einer kurzen Vertretungsphase durch [[Gottfried Salomon-Delatour]], der Heidelberger Privatdozent [[Karl Mannheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
Die Zeit von Franz Oppenheimer an der Frankfurter Universität war vor allem geprägt von seinen schweren gesundheitlichen Leiden, die ihn mehrere Male berufsunfähig wurden ließen, sowie durch die anfänglichen Konflikte mit der Fakultät. &lt;br /&gt;
Diese Konflikte beschwor Oppenheimer bereits vor seiner eigentlichen Berufung herauf, als er darauf bestand seinem Lehrauftrag für Soziologie den Zusatz &amp;quot;und theoretische Nationalökonomie&amp;quot; hinzuzufügen. Da er sich dabei über den Willen und den Kopf der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften hinweg setzte und sich direkt an das zuständige Ministerium wendete, beschwor er schon früh den Unmut seiner Kollegen herauf, die ihm auch später des Öfteren Steine in den Weg legten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohnehin schien Frankfurt für Oppenheimer nur die Ersatzlösung gewesen zu sein.  Dies wird auch in seiner Autobiographie deutlich, wenn er schreibt: „Ich hätte besser getan, [den Ruf] abzulehnen.“&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Oppenheimer.etal:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch seine Anträge aus dem Jahr 1922 sich für drei Jahre nach Japan beurlauben zu lassen und die Tatsache, dass er sich 1929 zum frühsten möglichen Zeitpunkt bereits emeritieren ließ und kurze Zeit später zurück nach Berlin zog, verdeutlichen dies.  &lt;br /&gt;
Seine gesamte Zeit in Frankfurt war Oppenheimer ein Außenseiter, obwohl seine Schüler, in der Soziologie als auch in der Nationalökonomie, vor und nach seinem Tode zu bedeutenden Persönlichkeiten in Deutschland wurden. &lt;br /&gt;
In der Soziologie ist hier vor allem Gottfried Salomon-Delatour zu nennen, der nach Oppenheimers Emeritierung im Jahr 1929 kurz seinen Lehrstuhl vertrat. Daneben sind in der Nationalökonomie vor allem Adolph Löwe und der spätere Kanzler der Bundesrepublik Deutschland und &amp;quot;Vater des Wirtschaftswunders&amp;quot; Ludwig Erhard zu nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bezug auf die Bearbeitung seiner Werke war Frankfurt vor allem in soziologischer Hinsicht bedeutend, so entstanden hier die ersten sechs Teilbände seines achtteiligen Hauptwerkes &amp;quot;System der Soziologie&amp;quot;. Daneben entstand eine die Soziologie betreffende Schriftensammlung, welcher er &amp;quot;Soziologische Streifzüge&amp;quot; nannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz allem konnte Oppenheimer seiner Zeit in Frankfurt nicht viele positive Aspekte abgewinnen. Neben seinen vielen gesundheitlichen Beschwerden verstarb zudem seine zweite Ehefrau während der Schwangerschaft ihres zweiten Kindes.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Oppenheimer.etal:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Auch beruflich verlor Oppenheimer zunehmend die Lust an der Lehre, was vor allem an der geringen Zahl der Hörer in seinen Soziologie-Vorlesungen lag.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Oppenheimer.etal:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am deutlichsten wird Oppenheimers Einstellung zu seiner Frankfurter Zeit in seiner 254seitigen Autobiographie „Erlebtes, Erstrebtes, Erreichtes“, in welcher er die zehn Frankfurter Jahre auf nicht einmal vier Seiten abhandelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;bibreferences/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrick Taube</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Oppenheimers_Jahre_in_Frankfurt_-_1919_bis_1929&amp;diff=4216</id>
		<title>Oppenheimers Jahre in Frankfurt - 1919 bis 1929</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Oppenheimers_Jahre_in_Frankfurt_-_1919_bis_1929&amp;diff=4216"/>
		<updated>2008-03-28T09:20:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrick Taube: /* 1919 bis 1924 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| align=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
  | __TOC__&lt;br /&gt;
  |}&lt;br /&gt;
==1919 bis 1924==&lt;br /&gt;
Bereits Ende des Jahres 1918 stand Franz Oppenheimer als erster Inhaber des Lehrstuhls für Soziologie und theoretische Nationalökonomie fest, obwohl zu dieser Zeit offiziell noch insgesamt drei Anwärter zur Wahl standen. &lt;br /&gt;
In einem Schreiben vom 27. Dezember 1918 schlug der Dekan der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät Prof. Schmidt dem Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung in Berlin neben Franz Oppenheimer noch [[Othmar Spann]] und [[Paul Barth]] als Kandidaten für die Besetzung des Lehrstuhls vor. Paul Barth galt zu dieser Zeit noch als aussichtsreichster Kandidat für den neu geschaffenen Lehrstuhl. &lt;br /&gt;
Bereits drei Tage nach dem Schreiben, also am 30. Dezember 1918, schickte das Universitäts-Kuratorium einen Erlass an das Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung, der auf den 15. Dezember 1918 datiert war. In diesem Schreiben wurde als einziger Anwärter Franz Oppenheimer genannt. Ebenfalls wurde bereits in diesem Schreiben über seine künftige Bezahlung diskutiert und deutlich gemacht, dass der Stifter des Lehrstuhls, der Konsul [[Karl Kotzenberg]], noch nähere Bestimmungen zu seiner Stiftung äußern wird.&lt;br /&gt;
Heute weiß man, dass Franz Oppenheimer vor allem auf Grund der Intervention von Konsul Karl Kotzenberg den Vorzug vor Paul Barth und Othmar Spann erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vereinbarung vom 17. Januar 1919 zwischen der Universität und Franz Oppenheimer wurde nun festgehalten, dass der Lehrauftrag Oppenheimers auf Soziologie und theoretische Nationalökonomie lauten sollte.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; Dies war eine Bedingung Oppenheimers, welche er gegen den Willen der Fakultät und mit Einverständnis des zuständigen Ministeriums durchsetzte. Dies führte später dazu, dass seine Stellung an der Universität nicht unangefochten blieb.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Haselbach:2008b&amp;lt;/bibref&amp;gt; Neben dieser Bedingung behielt es sich Oppenheimer auch vor, Vorlesungen über die Geschichte des Sozialismus und der Nationalökonomie zu halten. Im Gegenzug verzichtete er allerdings darauf Vorlesungen über Finanzwissenschaft oder praktische Nationalökonomie zu halten.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben diesen, die Lehre betreffenden Aspekten, wurden natürlich auch die finanziellen Aspekte geklärt, so erhielt Oppenheimer bereits zu Beginn seiner Lehrtätigkeit das Höchstgehalt von 8 400 M zuzüglich des Wohnungsgeldzuschusses von 1 300 M.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; Die Umzugskosten, um deren Bezahlung er ebenfalls gebeten hatte, wurde ihm nicht erstattet, doch wurde im einmalig ein Betrag von 3 000 M überwiesen, der als Entschädigung für seinen schnellen, teuren Umzug von Berlin nach Frankfurt am Main dienen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 01. April 1919 sollte Franz Oppenheimer nun die neue ordentliche Professur für Soziologie und Nationalökonomie übernehmen und seine Lehre in Frankfurt beginnen. &lt;br /&gt;
Dies gelang im zunächst jedoch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 03. März 1919 wurde Oppenheimer im Marienkrankenhaus aufgenommen um sich, wie er selbst bezeichnete, einer kleinen Operation zu unterziehen, deren Nachbehandlung nicht länger als eine Woche dauern sollte. Um welche Art von Operation es sich genau handelte, ist nicht bekannt. Allerdings traten kurz nach der Operation Komplikationen auf. Dazu kam eine schwere Wundinfektion, die Oppenheimer 2 ½ Monate ans Krankenhausbett fesselte.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der Beginn seiner Lehrtätigkeit sollte aus diesem Grund zunächst auf den 12 Mai 1919 verschoben werde, wurde später jedoch auf das folgende Wintersemester 1919/1920 verlegt.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1919&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im besagten Wintersemester begann Oppenheimer nun seine Lehrtätigkeit an der Frankfurter Universität mit Übungen über theoretische Nationalökonomie und Vorlesungen über die Geschichte des Sozialismus sowie über das System der Soziologie, in welcher er auf den Staat und die Wirtschaftsgesellschaft einging.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1919&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommersemester 1920 folgte Oppenheimer größtenteils seiner Einteilung und bot Übungen über theoretische Nationalökonomie für Anfänger und Fortgeschrittene an. Anstatt der Vorlesung über die Geschichte des Sozialismus hielt er in diesem Semester eine Vorlesung über die Geschichte der Nationalökonomie.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1920&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diesen Wechsel hielt Oppenheimer während seiner gesamten Zeit in Frankfurt bei. Die Vorlesungen über die Geschichte des Sozialismus bzw. über die Geschichte der Nationalökonomie hielt er in der Folge immer im Wechsel und nie zusammen in einem Semester.&lt;br /&gt;
Auch im folgenden Wintersemester 1920/1921 blieb er seinem Muster treu und bot neben den Übungen über theoretische Nationalökonomie für Anfänger und Fortgeschrittene erneut die Vorlesung über die Geschichte des Sozialismus an&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1920&amp;lt;/bibref&amp;gt;, bevor er im darauf folgenden Sommersemester 1921 eine Pause einlegte und keine Lehrveranstaltungen anbot. &lt;br /&gt;
Ob dies mit seiner schweren, chronischen Bronchitis zusammenhing, die ihn später teilweise auch berufsunfähig wurden lies, ist nicht belegt. Möglich ist auch, dass er auf Grund der Erkrankung seiner zweiten Frau Mathilde, die ein Jahr später verstarb, seine Lehrtätigkeit für kurze Zeit ruhen ließ.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Heuer.etal:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zeitraum begann er zumindest mit der Arbeit an dem ersten Teil des ersten Bandes seines später achtteiligen Hauptwerkes, dem „System der Soziologie“, welches im darauf folgenden Jahr 1922 erschien. Bis dahin hatte sich Oppenheimer in seiner Frankfurter Zeit hauptsächlich mit dem Kommunismus, dem Kapitalismus sowie der Sozialen Frage beschäftigt und dazu auch mehrere Bücher geschrieben bzw. veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April des Jahres 1922 bat Oppenheimer beim Preußischen Minister für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung darum sich für drei Jahre beurlauben zu lassen um in dieser Zeit nach Japan reisen zu können. Der Minister entsprach dem Wunsch unter der Bedingung, dass Oppenheimer in diesen Jahren kein Gehalt erhalten sollte.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oppenheimer unterließ jedoch die Reise und den dreijährigen Urlaub. Ob er dies auf Grund der fehlenden Bezahlung, seiner schlechten Gesundheit oder auf Grund von anderen Umständen tat, ist nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Semestern übte Oppenheimer seine Lehrtätigkeit mit den üblichen Vorlesungen und Übungen aus. Große Änderungen wurden nicht vorgenommen.&lt;br /&gt;
Erst im Wintersemester 1922/1923 veränderte Oppenheimer sein Lehrprogramm in der Weise, dass er es um eine Vorlesung über Allgemeine Soziologie sowie um ein Soziologisches Kolloquium, welches er zusammen mit [[Gottfried Salomon-Delatour]] hielt, erweiterte.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1922&amp;lt;/bibref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Die Vorlesung zur Allgemeinen Soziologie hielt Oppenheimer bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1929 noch vier weitere Male. Das Soziologische Kolloquium (später auch als Soziologische Übungen bezeichnet) hingegen wurde zu einem festen Bestandteil in der Lehre und wurde, mit wenigen Ausnahmen, in jedem Semester angeboten.&lt;br /&gt;
Im Sommersemester 1924 hielt Franz Oppenheimer eine Vorlesung über Karl Marx&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1924&amp;lt;/bibref&amp;gt;, die er in seiner weiteren Karriere nie mehr wiederholte. Im gleichen Semester hatte er jedoch auch wieder starke Probleme mit seiner schweren, chronischen Bronchitis, die ihn in der Ausübung seiner Lehrtätigkeit behinderten. Als Folge davon wurde Oppenheimer ein Semester lang beurlaubt und zu einer Kur in die Schweiz geschickt, da bereits durchgeführte Kuren im deutschen Tiefland oder in deutschen Mittelgebirgen nicht erfolgreich waren.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Oppenheimer selbst bat jedoch darum den Urlaub nicht nur als Krankheitsurlaub, sondern auch als Arbeitsurlaub zu bezeichnen, da er beabsichtigte, den zweiten Teil des dritten Bandes seines Werkes „System der Soziologie“ fertig zu stellen.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; Den zweiten Teil des ersten Bandes sowie den ersten Teil des dritten Bandes hatte er bereits 1923 fertig gestellt und veröffentlicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vertretung seiner Professur übernahm im Wintersemester 1924/1925 Oppenheimers Assistent, Privatdozent Dr. Gottfried Salomon-Delatour, mit dem er schon in den voran gegangenen Semestern mehrere soziologische Veranstaltungen zusammen abgehalten hatte.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1924&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1925 bis 1929==&lt;br /&gt;
Nach der Rückkehr aus seinem Krankheitsurlaub (oder Arbeitsurlaub, wie er in selbst bezeichnete) ging Oppenheimer im Sommersemester 1925 wieder seiner gewohnten Lehrtätigkeit nach. Neben den üblichen Vorlesungen und Übungen über theoretische Nationalökonomie und dem mittlerweile obligatorischen Soziologischen Kolloquium hielt er in diesem Semester auch eine Vorlesung über die Soziologie des Staates.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1925&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den folgenden Semestern veränderte Oppenheimer sein Lehrangebot kaum. Neben den bekannten Übungen und Vorlesungen hielt er gelegentlich noch Übungen und Vorlesungen in Bezug auf die Marxsche Lehre, die jedoch in seinem Lehrplan nie obligatorisch wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1926 vollendete und veröffentlichte Oppenheimer das zweite Band seines Hauptwerkes „System der Soziologie“. Im darauf folgenden Jahr brachte er unter dem Titel „Soziologische Streifzüge. Gesammelte Reden und Aufsätze.“ eine Schriftensammlung heraus. Zwei Jahre später, also 1929, folgten „Mein wissenschaftlicher Weg“ und der erste Teil des vierten Bandes seines „System der Soziologie“.&lt;br /&gt;
Die beiden letzten Teile dieses Werkes, nämlich der zweite und der dritte Teil des letzten, vierten Bandes, folgten 1933 und 1935. Kurz nach Veröffentlichung des letzten Bandes wurde Oppenheimers Hauptwerk, an dem er 13 Jahre gearbeitet hatte, von den Nationalsozialisten verboten.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Haselbach:2008b&amp;lt;/bibref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. März 1929 wurde Franz Oppenheimer emeritiert.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; Kurze Zeit später zog er zurück nach Berlin. In den Jahren 1934 und 1935 lebte er in Palästina und lehrte an der dortigen Universität.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Heuer.etal:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; Danach kehrte er nach Deutschland zurück. Im Jahr 1938 emigrierte er dann schließlich zunächst nach Japan und später in die USA. Dort ließ er sich in Los Angeles nieder und lebte dort bis zu seinem Tode am 30. September 1943.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Professur für Soziologie und theoretische Nationalökonomie an der Frankfurter Universität übernahm am 01. April 1930, nach einer kurzen Vertretungsphase durch [[Gottfried Salomon-Delatour]], der Heidelberger Privatdozent [[Karl Mannheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
Die Zeit von Franz Oppenheimer an der Frankfurter Universität war vor allem geprägt von seinen schweren gesundheitlichen Leiden, die ihn mehrere Male berufsunfähig wurden ließen, sowie durch die anfänglichen Konflikte mit der Fakultät. &lt;br /&gt;
Diese Konflikte beschwor Oppenheimer bereits vor seiner eigentlichen Berufung herauf, als er darauf bestand seinem Lehrauftrag für Soziologie den Zusatz &amp;quot;und theoretische Nationalökonomie&amp;quot; hinzuzufügen. Da er sich dabei über den Willen und den Kopf der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften hinweg setzte und sich direkt an das zuständige Ministerium wendete, beschwor er schon früh den Unmut seiner Kollegen herauf, die ihm auch später des Öfteren Steine in den Weg legten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohnehin schien Frankfurt für Oppenheimer nur die Ersatzlösung gewesen zu sein.  Dies wird auch in seiner Autobiographie deutlich, wenn er schreibt: „Ich hätte besser getan, [den Ruf] abzulehnen.“&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Oppenheimer.etal:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch seine Anträge aus dem Jahr 1922 sich für drei Jahre nach Japan beurlauben zu lassen und die Tatsache, dass er sich 1929 zum frühsten möglichen Zeitpunkt bereits emeritieren ließ und kurze Zeit später zurück nach Berlin zog, verdeutlichen dies.  &lt;br /&gt;
Seine gesamte Zeit in Frankfurt war Oppenheimer ein Außenseiter, obwohl seine Schüler, in der Soziologie als auch in der Nationalökonomie, vor und nach seinem Tode zu bedeutenden Persönlichkeiten in Deutschland wurden. &lt;br /&gt;
In der Soziologie ist hier vor allem Gottfried Salomon-Delatour zu nennen, der nach Oppenheimers Emeritierung im Jahr 1929 kurz seinen Lehrstuhl vertrat. Daneben sind in der Nationalökonomie vor allem Adolph Löwe und der spätere Kanzler der Bundesrepublik Deutschland und &amp;quot;Vater des Wirtschaftswunders&amp;quot; Ludwig Erhard zu nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bezug auf die Bearbeitung seiner Werke war Frankfurt vor allem in soziologischer Hinsicht bedeutend, so entstanden hier die ersten sechs Teilbände seines achtteiligen Hauptwerkes &amp;quot;System der Soziologie&amp;quot;. Daneben entstand eine die Soziologie betreffende Schriftensammlung, welcher er &amp;quot;Soziologische Streifzüge&amp;quot; nannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz allem konnte Oppenheimer seiner Zeit in Frankfurt nicht viele positive Aspekte abgewinnen. Neben seinen vielen gesundheitlichen Beschwerden verstarb zudem seine zweite Ehefrau während der Schwangerschaft ihres zweiten Kindes.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Oppenheimer.etal:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Auch beruflich verlor Oppenheimer zunehmend die Lust an der Lehre, was vor allem an der geringen Zahl der Hörer in seinen Soziologie-Vorlesungen lag.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Oppenheimer.etal:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am deutlichsten wird Oppenheimers Einstellung zu seiner Frankfurter Zeit in seiner 254seitigen Autobiographie „Erlebtes, Erstrebtes, Erreichtes“, in welcher er die zehn Frankfurter Jahre auf nicht einmal vier Seiten abhandelte.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrick Taube</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Oppenheimers_Jahre_in_Frankfurt_-_1919_bis_1929&amp;diff=4215</id>
		<title>Oppenheimers Jahre in Frankfurt - 1919 bis 1929</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Oppenheimers_Jahre_in_Frankfurt_-_1919_bis_1929&amp;diff=4215"/>
		<updated>2008-03-28T09:18:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrick Taube: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| align=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
  | __TOC__&lt;br /&gt;
  |}&lt;br /&gt;
==1919 bis 1924==&lt;br /&gt;
Bereits Ende des Jahres 1918 stand Franz Oppenheimer als erster Inhaber des Lehrstuhls für Soziologie und theoretische Nationalökonomie fest, obwohl zu dieser Zeit offiziell noch insgesamt drei Anwärter zur Wahl standen. &lt;br /&gt;
In einem Schreiben vom 27. Dezember 1918 schlug der Dekan der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät Prof. Schmidt dem Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung in Berlin neben Franz Oppenheimer noch [[Othmar Spann]] und [[Paul Barth]] als Kandidaten für die Besetzung des Lehrstuhls vor. Paul Barth galt zu dieser Zeit noch als aussichtsreichster Kandidat für den neu geschaffenen Lehrstuhl. &lt;br /&gt;
Bereits drei Tage nach dem Schreiben, also am 30. Dezember 1918, schickte das Universitäts-Kuratorium einen Erlass an das Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung, der auf den 15. Dezember 1918 datiert war. In diesem Schreiben wurde als einziger Anwärter Franz Oppenheimer genannt. Ebenfalls wurde bereits in diesem Schreiben über seine künftige Bezahlung diskutiert und deutlich gemacht, dass der Stifter des Lehrstuhls, der Konsul [[Karl Kotzenberg]], noch nähere Bestimmungen zu seiner Stiftung äußern wird.&lt;br /&gt;
Heute weiß man, dass Franz Oppenheimer vor allem auf Grund der Intervention von Konsul Karl Kotzenberg den Vorzug vor Paul Barth und Othmar Spann erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vereinbarung vom 17. Januar 1919 zwischen der Universität und Franz Oppenheimer wurde nun festgehalten, dass der Lehrauftrag Oppenheimers auf Soziologie und theoretische Nationalökonomie lauten sollte.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; Dies war eine Bedingung Oppenheimers, welche er gegen den Willen der Fakultät und mit Einverständnis des zuständigen Ministeriums durchsetzte. Dies führte später dazu, dass seine Stellung an der Universität nicht unangefochten blieb.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Haselbach:2008b&amp;lt;/bibref&amp;gt; Neben dieser Bedingung behielt es sich Oppenheimer auch vor, Vorlesungen über die Geschichte des Sozialismus und der Nationalökonomie zu halten. Im Gegenzug verzichtete er allerdings darauf Vorlesungen über Finanzwissenschaft oder praktische Nationalökonomie zu halten.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben diesen, die Lehre betreffenden Aspekten, wurden natürlich auch die finanziellen Aspekte geklärt, so erhielt Oppenheimer bereits zu Beginn seiner Lehrtätigkeit das Höchstgehalt von 8 400 M zuzüglich des Wohnungsgeldzuschusses von 1 300 M.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; Die Umzugskosten, um deren Bezahlung er ebenfalls gebeten hatte, wurde ihm nicht erstattet, doch wurde im einmalig ein Betrag von 3 000 M überwiesen, der als Entschädigung für seinen schnellen, teuren Umzug von Berlin nach Frankfurt am Main dienen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 01. April 1919 sollte Franz Oppenheimer nun die neue ordentliche Professur für Soziologie und Nationalökonomie übernehmen und seine Lehre in Frankfurt beginnen. &lt;br /&gt;
Dies gelang im zunächst jedoch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 03. März 1919 wurde Oppenheimer im Marienkrankenhaus aufgenommen um sich, wie er selbst bezeichnete, einer kleinen Operation zu unterziehen, deren Nachbehandlung nicht länger als eine Woche dauern sollte. Um welche Art von Operation es sich genau handelte, ist nicht bekannt. Allerdings traten kurz nach der Operation Komplikationen auf. Dazu kam eine schwere Wundinfektion, die Oppenheimer 2 ½ Monate ans Krankenhausbett fesselte.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der Beginn seiner Lehrtätigkeit sollte aus diesem Grund zunächst auf den 12 Mai 1919 verschoben werde, wurde später jedoch auf das folgende Wintersemester 1919/1920 verlegt.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1919&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im besagten Wintersemester begann Oppenheimer nun seine Lehrtätigkeit an der Frankfurter Universität mit Übungen über theoretische Nationalökonomie und Vorlesungen über die Geschichte des Sozialismus sowie über das System der Soziologie, in welcher er auf den Staat und die Wirtschaftsgesellschaft einging.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1919&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommersemester 1920 folgte Oppenheimer größtenteils seiner Einteilung und bot Übungen über theoretische Nationalökonomie für Anfänger und Fortgeschrittene an. Anstatt der Vorlesung über die Geschichte des Sozialismus hielt er in diesem Semester eine Vorlesung über die Geschichte der Nationalökonomie.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1920&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diesen Wechsel hielt Oppenheimer während seiner gesamten Zeit in Frankfurt bei. Die Vorlesungen über die Geschichte des Sozialismus bzw. über die Geschichte der Nationalökonomie hielt er in der Folge immer im Wechsel und nie zusammen in einem Semester.&lt;br /&gt;
Auch im folgenden Wintersemester 1920/1921 blieb er seinem Muster treu und bot neben den Übungen über theoretische Nationalökonomie für Anfänger und Fortgeschrittene erneut die Vorlesung über die Geschichte des Sozialismus an.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1920&amp;lt;/bibref&amp;gt;, bevor er im darauf folgenden Sommersemester 1921 eine Pause einlegte und keine Lehrveranstaltungen anbot. &lt;br /&gt;
Ob dies mit seiner schweren, chronischen Bronchitis zusammenhing, die ihn später teilweise auch berufsunfähig wurden lies, ist nicht belegt. Möglich ist auch, dass er auf Grund der Erkrankung seiner zweiten Frau Mathilde, die ein Jahr später verstarb, seine Lehrtätigkeit für kurze Zeit ruhen ließ.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Heuer.etal:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zeitraum begann er zumindest mit der Arbeit an dem ersten Teil des ersten Bandes seines später achtteiligen Hauptwerkes, dem „System der Soziologie“, welches im darauf folgenden Jahr 1922 erschien. Bis dahin hatte sich Oppenheimer in seiner Frankfurter Zeit hauptsächlich mit dem Kommunismus, dem Kapitalismus sowie der Sozialen Frage beschäftigt und dazu auch mehrere Bücher geschrieben bzw. veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April des Jahres 1922 bat Oppenheimer beim Preußischen Minister für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung darum sich für drei Jahre beurlauben zu lassen um in dieser Zeit nach Japan reisen zu können. Der Minister entsprach dem Wunsch unter der Bedingung, dass Oppenheimer in diesen Jahren kein Gehalt erhalten sollte.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oppenheimer unterließ jedoch die Reise und den dreijährigen Urlaub. Ob er dies auf Grund der fehlenden Bezahlung, seiner schlechten Gesundheit oder auf Grund von anderen Umständen tat, ist nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Semestern übte Oppenheimer seine Lehrtätigkeit mit den üblichen Vorlesungen und Übungen aus. Große Änderungen wurden nicht vorgenommen.&lt;br /&gt;
Erst im Wintersemester 1922/1923 veränderte Oppenheimer sein Lehrprogramm in der Weise, dass er es um eine Vorlesung über Allgemeine Soziologie sowie um ein Soziologisches Kolloquium, welches er zusammen mit [[Gottfried Salomon-Delatour]] hielt, erweiterte.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1922&amp;lt;/bibref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Die Vorlesung zur Allgemeinen Soziologie hielt Oppenheimer bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1929 noch vier weitere Male. Das Soziologische Kolloquium (später auch als Soziologische Übungen bezeichnet) hingegen wurde zu einem festen Bestandteil in der Lehre und wurde, mit wenigen Ausnahmen, in jedem Semester angeboten.&lt;br /&gt;
Im Sommersemester 1924 hielt Franz Oppenheimer eine Vorlesung über Karl Marx&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1924&amp;lt;/bibref&amp;gt;, die er in seiner weiteren Karriere nie mehr wiederholte. Im gleichen Semester hatte er jedoch auch wieder starke Probleme mit seiner schweren, chronischen Bronchitis, die ihn in der Ausübung seiner Lehrtätigkeit behinderten. Als Folge davon wurde Oppenheimer ein Semester lang beurlaubt und zu einer Kur in die Schweiz geschickt, da bereits durchgeführte Kuren im deutschen Tiefland oder in deutschen Mittelgebirgen nicht erfolgreich waren.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Oppenheimer selbst bat jedoch darum den Urlaub nicht nur als Krankheitsurlaub, sondern auch als Arbeitsurlaub zu bezeichnen, da er beabsichtigte, den zweiten Teil des dritten Bandes seines Werkes „System der Soziologie“ fertig zu stellen.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; Den zweiten Teil des ersten Bandes sowie den ersten Teil des dritten Bandes hatte er bereits 1923 fertig gestellt und veröffentlicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vertretung seiner Professur übernahm im Wintersemester 1924/1925 Oppenheimers Assistent, Privatdozent Dr. Gottfried Salomon-Delatour, mit dem er schon in den voran gegangenen Semestern mehrere soziologische Veranstaltungen zusammen abgehalten hatte.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1924&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1925 bis 1929==&lt;br /&gt;
Nach der Rückkehr aus seinem Krankheitsurlaub (oder Arbeitsurlaub, wie er in selbst bezeichnete) ging Oppenheimer im Sommersemester 1925 wieder seiner gewohnten Lehrtätigkeit nach. Neben den üblichen Vorlesungen und Übungen über theoretische Nationalökonomie und dem mittlerweile obligatorischen Soziologischen Kolloquium hielt er in diesem Semester auch eine Vorlesung über die Soziologie des Staates.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1925&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den folgenden Semestern veränderte Oppenheimer sein Lehrangebot kaum. Neben den bekannten Übungen und Vorlesungen hielt er gelegentlich noch Übungen und Vorlesungen in Bezug auf die Marxsche Lehre, die jedoch in seinem Lehrplan nie obligatorisch wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1926 vollendete und veröffentlichte Oppenheimer das zweite Band seines Hauptwerkes „System der Soziologie“. Im darauf folgenden Jahr brachte er unter dem Titel „Soziologische Streifzüge. Gesammelte Reden und Aufsätze.“ eine Schriftensammlung heraus. Zwei Jahre später, also 1929, folgten „Mein wissenschaftlicher Weg“ und der erste Teil des vierten Bandes seines „System der Soziologie“.&lt;br /&gt;
Die beiden letzten Teile dieses Werkes, nämlich der zweite und der dritte Teil des letzten, vierten Bandes, folgten 1933 und 1935. Kurz nach Veröffentlichung des letzten Bandes wurde Oppenheimers Hauptwerk, an dem er 13 Jahre gearbeitet hatte, von den Nationalsozialisten verboten.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Haselbach:2008b&amp;lt;/bibref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. März 1929 wurde Franz Oppenheimer emeritiert.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; Kurze Zeit später zog er zurück nach Berlin. In den Jahren 1934 und 1935 lebte er in Palästina und lehrte an der dortigen Universität.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Heuer.etal:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; Danach kehrte er nach Deutschland zurück. Im Jahr 1938 emigrierte er dann schließlich zunächst nach Japan und später in die USA. Dort ließ er sich in Los Angeles nieder und lebte dort bis zu seinem Tode am 30. September 1943.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Professur für Soziologie und theoretische Nationalökonomie an der Frankfurter Universität übernahm am 01. April 1930, nach einer kurzen Vertretungsphase durch [[Gottfried Salomon-Delatour]], der Heidelberger Privatdozent [[Karl Mannheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
Die Zeit von Franz Oppenheimer an der Frankfurter Universität war vor allem geprägt von seinen schweren gesundheitlichen Leiden, die ihn mehrere Male berufsunfähig wurden ließen, sowie durch die anfänglichen Konflikte mit der Fakultät. &lt;br /&gt;
Diese Konflikte beschwor Oppenheimer bereits vor seiner eigentlichen Berufung herauf, als er darauf bestand seinem Lehrauftrag für Soziologie den Zusatz &amp;quot;und theoretische Nationalökonomie&amp;quot; hinzuzufügen. Da er sich dabei über den Willen und den Kopf der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften hinweg setzte und sich direkt an das zuständige Ministerium wendete, beschwor er schon früh den Unmut seiner Kollegen herauf, die ihm auch später des Öfteren Steine in den Weg legten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohnehin schien Frankfurt für Oppenheimer nur die Ersatzlösung gewesen zu sein.  Dies wird auch in seiner Autobiographie deutlich, wenn er schreibt: „Ich hätte besser getan, [den Ruf] abzulehnen.“&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Oppenheimer.etal:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch seine Anträge aus dem Jahr 1922 sich für drei Jahre nach Japan beurlauben zu lassen und die Tatsache, dass er sich 1929 zum frühsten möglichen Zeitpunkt bereits emeritieren ließ und kurze Zeit später zurück nach Berlin zog, verdeutlichen dies.  &lt;br /&gt;
Seine gesamte Zeit in Frankfurt war Oppenheimer ein Außenseiter, obwohl seine Schüler, in der Soziologie als auch in der Nationalökonomie, vor und nach seinem Tode zu bedeutenden Persönlichkeiten in Deutschland wurden. &lt;br /&gt;
In der Soziologie ist hier vor allem Gottfried Salomon-Delatour zu nennen, der nach Oppenheimers Emeritierung im Jahr 1929 kurz seinen Lehrstuhl vertrat. Daneben sind in der Nationalökonomie vor allem Adolph Löwe und der spätere Kanzler der Bundesrepublik Deutschland und &amp;quot;Vater des Wirtschaftswunders&amp;quot; Ludwig Erhard zu nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bezug auf die Bearbeitung seiner Werke war Frankfurt vor allem in soziologischer Hinsicht bedeutend, so entstanden hier die ersten sechs Teilbände seines achtteiligen Hauptwerkes &amp;quot;System der Soziologie&amp;quot;. Daneben entstand eine die Soziologie betreffende Schriftensammlung, welcher er &amp;quot;Soziologische Streifzüge&amp;quot; nannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz allem konnte Oppenheimer seiner Zeit in Frankfurt nicht viele positive Aspekte abgewinnen. Neben seinen vielen gesundheitlichen Beschwerden verstarb zudem seine zweite Ehefrau während der Schwangerschaft ihres zweiten Kindes.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Oppenheimer.etal:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Auch beruflich verlor Oppenheimer zunehmend die Lust an der Lehre, was vor allem an der geringen Zahl der Hörer in seinen Soziologie-Vorlesungen lag.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Oppenheimer.etal:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am deutlichsten wird Oppenheimers Einstellung zu seiner Frankfurter Zeit in seiner 254seitigen Autobiographie „Erlebtes, Erstrebtes, Erreichtes“, in welcher er die zehn Frankfurter Jahre auf nicht einmal vier Seiten abhandelte.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrick Taube</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Oppenheimers_Jahre_in_Frankfurt_-_1919_bis_1929&amp;diff=4214</id>
		<title>Oppenheimers Jahre in Frankfurt - 1919 bis 1929</title>
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		<updated>2008-03-28T09:13:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrick Taube: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| align=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
  | __TOC__&lt;br /&gt;
  |}&lt;br /&gt;
==1919 bis 1924==&lt;br /&gt;
Bereits Ende des Jahres 1918 stand Franz Oppenheimer als erster Inhaber des Lehrstuhls für Soziologie und theoretische Nationalökonomie fest, obwohl zu dieser Zeit offiziell noch insgesamt drei Anwärter zur Wahl standen. &lt;br /&gt;
In einem Schreiben vom 27. Dezember 1918 schlug der Dekan der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät Prof. Schmidt dem Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung in Berlin neben Franz Oppenheimer noch [[Othmar Spann]] und [[Paul Barth]] als Kandidaten für die Besetzung des Lehrstuhls vor. Paul Barth galt zu dieser Zeit noch als aussichtsreichster Kandidat für den neu geschaffenen Lehrstuhl. &lt;br /&gt;
Bereits drei Tage nach dem Schreiben, also am 30. Dezember 1918, schickte das Universitäts-Kuratorium einen Erlass an das Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung, der auf den 15. Dezember 1918 datiert war. In diesem Schreiben wurde als einziger Anwärter Franz Oppenheimer genannt. Ebenfalls wurde bereits in diesem Schreiben über seine künftige Bezahlung diskutiert und deutlich gemacht, dass der Stifter des Lehrstuhls, der Konsul [[Karl Kotzenberg]], noch nähere Bestimmungen zu seiner Stiftung äußern wird.&lt;br /&gt;
Heute weiß man, dass Franz Oppenheimer vor allem auf Grund der Intervention von Konsul Karl Kotzenberg den Vorzug vor Paul Barth und Othmar Spann erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vereinbarung vom 17. Januar 1919 zwischen der Universität und Franz Oppenheimer wurde nun festgehalten, dass der Lehrauftrag Oppenheimers auf Soziologie und theoretische Nationalökonomie lauten sollte.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; Dies war eine Bedingung Oppenheimers, welche er gegen den Willen der Fakultät und mit Einverständnis des zuständigen Ministeriums durchsetzte. Dies führte später dazu, dass seine Stellung an der Universität nicht unangefochten blieb.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Haselbach:2008b&amp;lt;/bibref&amp;gt; Neben dieser Bedingung behielt es sich Oppenheimer auch vor, Vorlesungen über die Geschichte des Sozialismus und der Nationalökonomie zu halten. Im Gegenzug verzichtete er allerdings darauf Vorlesungen über Finanzwissenschaft oder praktische Nationalökonomie zu halten.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben diesen, die Lehre betreffenden Aspekten, wurden natürlich auch die finanziellen Aspekte geklärt, so erhielt Oppenheimer bereits zu Beginn seiner Lehrtätigkeit das Höchstgehalt von 8 400 M zuzüglich des Wohnungsgeldzuschusses von 1 300 M.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; Die Umzugskosten, um deren Bezahlung er ebenfalls gebeten hatte, wurde ihm nicht erstattet, doch wurde im einmalig ein Betrag von 3 000 M überwiesen, der als Entschädigung für seinen schnellen, teuren Umzug von Berlin nach Frankfurt am Main dienen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 01. April 1919 sollte Franz Oppenheimer nun die neue ordentliche Professur für Soziologie und Nationalökonomie übernehmen und seine Lehre in Frankfurt beginnen. &lt;br /&gt;
Dies gelang im zunächst jedoch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 03. März 1919 wurde Oppenheimer im Marienkrankenhaus aufgenommen um sich, wie er selbst bezeichnete, einer kleinen Operation zu unterziehen, deren Nachbehandlung nicht länger als eine Woche dauern sollte. Um welche Art von Operation es sich genau handelte, ist nicht bekannt. Allerdings traten kurz nach der Operation Komplikationen auf. Dazu kam eine schwere Wundinfektion, die Oppenheimer 2 ½ Monate ans Krankenhausbett fesselte.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der Beginn seiner Lehrtätigkeit sollte aus diesem Grund zunächst auf den 12 Mai 1919 verschoben werde, wurde später jedoch auf das folgende Wintersemester 1919/1920 verlegt.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1919&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im besagten Wintersemester begann Oppenheimer nun seine Lehrtätigkeit an der Frankfurter Universität mit Übungen über theoretische Nationalökonomie und Vorlesungen über die Geschichte des Sozialismus sowie über das System der Soziologie, in welcher er auf den Staat und die Wirtschaftsgesellschaft einging.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1919&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommersemester 1920 folgte Oppenheimer größtenteils seiner Einteilung und bot Übungen über theoretische Nationalökonomie für Anfänger und Fortgeschrittene an. Anstatt der Vorlesung über die Geschichte des Sozialismus hielt er in diesem Semester eine Vorlesung über die Geschichte der Nationalökonomie.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1920&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diesen Wechsel hielt Oppenheimer während seiner gesamten Zeit in Frankfurt bei. Die Vorlesungen über die Geschichte des Sozialismus bzw. über die Geschichte der Nationalökonomie hielt er in der Folge immer im Wechsel und nie zusammen in einem Semester.&lt;br /&gt;
Auch im folgenden Wintersemester 1920/1921 blieb er seinem Muster treu und bot neben den Übungen über theoretische Nationalökonomie für Anfänger und Fortgeschrittene erneut die Vorlesung über die Geschichte des Sozialismus an.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1920&amp;lt;/bibref&amp;gt;, bevor er im darauf folgenden Sommersemester 1921 eine Pause einlegte und keine Lehrveranstaltungen anbot. &lt;br /&gt;
Ob dies mit seiner schweren, chronischen Bronchitis zusammenhing, die ihn später teilweise auch berufsunfähig wurden lies, ist nicht belegt. Möglich ist auch, dass er auf Grund der Erkrankung seiner zweiten Frau Mathilde, die ein Jahr später verstarb, seine Lehrtätigkeit für kurze Zeit ruhen ließ.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Heuer.etal:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zeitraum begann er zumindest mit der Arbeit an dem ersten Teil des ersten Bandes seines später achtteiligen Hauptwerkes, dem „System der Soziologie“, welches im darauf folgenden Jahr 1922 erschien. Bis dahin hatte sich Oppenheimer in seiner Frankfurter Zeit hauptsächlich mit dem Kommunismus, dem Kapitalismus sowie der Sozialen Frage beschäftigt und dazu auch mehrere Bücher geschrieben bzw. veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April des Jahres 1922 bat Oppenheimer beim Preußischen Minister für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung darum sich für drei Jahre beurlauben zu lassen um in dieser Zeit nach Japan reisen zu können. Der Minister entsprach dem Wunsch unter der Bedingung, dass Oppenheimer in diesen Jahren kein Gehalt erhalten sollte.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oppenheimer unterließ jedoch die Reise und den dreijährigen Urlaub. Ob er dies auf Grund der fehlenden Bezahlung, seiner schlechten Gesundheit oder auf Grund von anderen Umständen tat, ist nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Semestern übte Oppenheimer seine Lehrtätigkeit mit den üblichen Vorlesungen und Übungen aus. Große Änderungen wurden nicht vorgenommen.&lt;br /&gt;
Erst im Wintersemester 1922/1923 veränderte Oppenheimer sein Lehrprogramm in der Weise, dass er es um eine Vorlesung über Allgemeine Soziologie sowie um ein Soziologisches Kolloquium, welches er zusammen mit [[Gottfried Salomon-Delatour]] hielt, erweiterte.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1922&amp;lt;/bibref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Die Vorlesung zur Allgemeinen Soziologie hielt Oppenheimer bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1929 noch vier weitere Male. Das Soziologische Kolloquium (später auch als Soziologische Übungen bezeichnet) hingegen wurde zu einem festen Bestandteil in der Lehre und wurde, mit wenigen Ausnahmen, in jedem Semester angeboten.&lt;br /&gt;
Im Sommersemester 1924 hielt Franz Oppenheimer eine Vorlesung über Karl Marx&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1924&amp;lt;/bibref&amp;gt;, die er in seiner weiteren Karriere nie mehr wiederholte. Im gleichen Semester hatte er jedoch auch wieder starke Probleme mit seiner schweren, chronischen Bronchitis, die ihn in der Ausübung seiner Lehrtätigkeit behinderten. Als Folge davon wurde Oppenheimer ein Semester lang beurlaubt und zu einer Kur in die Schweiz geschickt, da bereits durchgeführte Kuren im deutschen Tiefland oder in deutschen Mittelgebirgen nicht erfolgreich waren.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Oppenheimer selbst bat jedoch darum den Urlaub nicht nur als Krankheitsurlaub, sondern auch als Arbeitsurlaub zu bezeichnen, da er beabsichtigte, den zweiten Teil des dritten Bandes seines Werkes „System der Soziologie“ fertig zu stellen.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; Den zweiten Teil des ersten Bandes sowie den ersten Teil des dritten Bandes hatte er bereits 1923 fertig gestellt und veröffentlicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vertretung seiner Professur übernahm im Wintersemester 1924/1925 Oppenheimers Assistent, Privatdozent Dr. Gottfried Salomon-Delatour, mit dem er schon in den voran gegangenen Semestern mehrere soziologische Veranstaltungen zusammen abgehalten hatte.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1924&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1925 bis 1929==&lt;br /&gt;
Nach der Rückkehr aus seinem Krankheitsurlaub (oder Arbeitsurlaub, wie er in selbst bezeichnete) ging Oppenheimer im Sommersemester 1925 wieder seiner gewohnten Lehrtätigkeit nach. Neben den üblichen Vorlesungen und Übungen über theoretische Nationalökonomie und dem mittlerweile obligatorischen Soziologischen Kolloquium hielt er in diesem Semester auch eine Vorlesung über die Soziologie des Staates.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1925&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den folgenden Semestern veränderte Oppenheimer sein Lehrangebot kaum. Neben den bekannten Übungen und Vorlesungen hielt er gelegentlich noch Übungen und Vorlesungen in Bezug auf die Marxsche Lehre, die jedoch in seinem Lehrplan nie obligatorisch wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1926 vollendete und veröffentlichte Oppenheimer das zweite Band seines Hauptwerkes „System der Soziologie“. Im darauf folgenden Jahr brachte er unter dem Titel „Soziologische Streifzüge. Gesammelte Reden und Aufsätze.“ eine Schriftensammlung heraus. Zwei Jahre später, also 1929, folgten „Mein wissenschaftlicher Weg“ und der erste Teil des vierten Bandes seines „System der Soziologie“.&lt;br /&gt;
Die beiden letzten Teile dieses Werkes, nämlich der zweite und der dritte Teil des letzten, vierten Bandes, folgten 1933 und 1935. Kurz nach Veröffentlichung des letzten Bandes wurde Oppenheimers Hauptwerk, an dem er 13 Jahre gearbeitet hatte, von den Nationalsozialisten verboten.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Haselbach:2008b&amp;lt;/bibref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. März 1929 wurde Franz Oppenheimer emeritiert.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; Kurze Zeit später zog er zurück nach Berlin. In den Jahren 1934 und 1935 lebte er in Palästina und lehrte an der dortigen Universität.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Heuer.etal:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; Danach kehrte er nach Deutschland zurück. Im Jahr 1938 emigrierte er dann schließlich zunächst nach Japan und später in die USA. Dort ließ er sich in Los Angeles nieder und lebte dort bis zu seinem Tode am 30. September 1943.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Professur für Soziologie und theoretische Nationalökonomie an der Frankfurter Universität übernahm am 01. April 1930, nach einer kurzen Vertretungsphase durch [[Gottfried Salomon-Delatour]], der Heidelberger Privatdozent [[Karl Mannheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
Die Zeit von Franz Oppenheimer an der Frankfurter Universität war vor allem geprägt von seinen schweren gesundheitlichen Leiden , die ihn mehrere Male berufsunfähig wurden ließen, sowie durch die anfänglichen Konflikte mit der Fakultät. &lt;br /&gt;
Diese Konflikte beschwor Oppenheimer bereits vor seiner eigentlichen Berufung herauf, als er darauf bestand seinem Lehrauftrag für Soziologie den Zusatz &amp;quot;und theoretische Nationalökonomie&amp;quot; hinzuzufügen. Da er sich dabei über den Willen und den Kopf der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften hinweg setzte und sich direkt an das zuständige Ministerium wendete, beschwor er schon früh den Unmut seiner Kollegen herauf, die ihm auch später des Öfteren Steine in den Weg legten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohnehin schien Frankfurt für Oppenheimer nur die Ersatzlösung gewesen zu sein.  Dies wird auch in seiner Autobiographie deutlich, wenn er schreibt: „Ich hätte besser getan, [den Ruf] abzulehnen.“ &lt;br /&gt;
Auch seine Anträge aus dem Jahr 1922 sich für drei Jahre nach Japan beurlauben zu lassen und die Tatsache, dass er sich 1929 zum frühsten möglichen Zeitpunkt bereits emeritieren ließ und kurze Zeit später zurück nach Berlin zog, verdeutlichen dies.  &lt;br /&gt;
Seine gesamte Zeit in Frankfurt war Oppenheimer ein Außenseiter, obwohl seine Schüler, in der Soziologie als auch in der Nationalökonomie, vor und nach seinem Tode zu bedeutenden Persönlichkeiten in Deutschland wurden. &lt;br /&gt;
In der Soziologie ist hier vor allem Gottfried Salomon-Delatour zu nennen, der nach Oppenheimers Emeritierung im Jahr 1929 kurz seinen Lehrstuhl vertrat. Daneben sind in der Nationalökonomie vor allem Adolph Löwe und der spätere Kanzler der Bundesrepublik Deutschland und &amp;quot;Vater des Wirtschaftswunders&amp;quot; Ludwig Erhard zu nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bezug auf die Bearbeitung seiner Werke war Frankfurt vor allem in soziologischer Hinsicht bedeutend, so entstanden hier die ersten sechs Teilbände seines achtteiligen Hauptwerkes &amp;quot;System der Soziologie&amp;quot;. Daneben entstand eine die Soziologie betreffende Schriftensammlung, welcher er &amp;quot;Soziologische Streifzüge&amp;quot; nannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz allem konnte Oppenheimer seiner Zeit in Frankfurt nicht viele positive Aspekte abgewinnen. Neben seinen vielen gesundheitlichen Beschwerden verstarb zudem seine zweite Ehefrau während der Schwangerschaft ihres zweiten Kindes. &lt;br /&gt;
Auch beruflich verlor Oppenheimer zunehmend die Lust an der Lehre, was vor allem an der geringen Zahl der Hörer in seinen Soziologie-Vorlesungen lag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am deutlichsten wird Oppenheimers Einstellung zu seiner Frankfurter Zeit in seiner 254seitigen Autobiographie „Erlebtes, Erstrebtes, Erreichtes“, in welcher er die zehn Frankfurter Jahre auf nicht einmal vier Seiten abhandelte.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrick Taube</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Oppenheimers_Jahre_in_Frankfurt_-_1919_bis_1929&amp;diff=4213</id>
		<title>Oppenheimers Jahre in Frankfurt - 1919 bis 1929</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Oppenheimers_Jahre_in_Frankfurt_-_1919_bis_1929&amp;diff=4213"/>
		<updated>2008-03-28T09:08:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrick Taube: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| align=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
  | __TOC__&lt;br /&gt;
  |}&lt;br /&gt;
==1919 bis 1924==&lt;br /&gt;
Bereits Ende des Jahres 1918 stand Franz Oppenheimer als erster Inhaber des Lehrstuhls für Soziologie und theoretische Nationalökonomie fest, obwohl zu dieser Zeit offiziell noch insgesamt drei Anwärter zur Wahl standen. &lt;br /&gt;
In einem Schreiben vom 27. Dezember 1918 schlug der Dekan der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät Prof. Schmidt dem Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung in Berlin neben Franz Oppenheimer noch [[Othmar Spann]] und [[Paul Barth]] als Kandidaten für die Besetzung des Lehrstuhls vor. Paul Barth galt zu dieser Zeit noch als aussichtsreichster Kandidat für den neu geschaffenen Lehrstuhl. &lt;br /&gt;
Bereits drei Tage nach dem Schreiben, also am 30. Dezember 1918, schickte das Universitäts-Kuratorium einen Erlass an das Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung, der auf den 15. Dezember 1918 datiert war. In diesem Schreiben wurde als einziger Anwärter Franz Oppenheimer genannt. Ebenfalls wurde bereits in diesem Schreiben über seine künftige Bezahlung diskutiert und deutlich gemacht, dass der Stifter des Lehrstuhls, der Konsul [[Karl Kotzenberg]], noch nähere Bestimmungen zu seiner Stiftung äußern wird.&lt;br /&gt;
Heute weiß man, dass Franz Oppenheimer vor allem auf Grund der Intervention von Konsul Karl Kotzenberg den Vorzug vor Paul Barth und Othmar Spann erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vereinbarung vom 17. Januar 1919 zwischen der Universität und Franz Oppenheimer wurde nun festgehalten, dass der Lehrauftrag Oppenheimers auf Soziologie und theoretische Nationalökonomie lauten sollte.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; Dies war eine Bedingung Oppenheimers, welche er gegen den Willen der Fakultät und mit Einverständnis des zuständigen Ministeriums durchsetzte. Dies führte später dazu, dass seine Stellung an der Universität nicht unangefochten blieb.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Haselbach:2008b&amp;lt;/bibref&amp;gt; Neben dieser Bedingung behielt es sich Oppenheimer auch vor, Vorlesungen über die Geschichte des Sozialismus und der Nationalökonomie zu halten. Im Gegenzug verzichtete er allerdings darauf Vorlesungen über Finanzwissenschaft oder praktische Nationalökonomie zu halten.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben diesen, die Lehre betreffenden Aspekten, wurden natürlich auch die finanziellen Aspekte geklärt, so erhielt Oppenheimer bereits zu Beginn seiner Lehrtätigkeit das Höchstgehalt von 8 400 M zuzüglich des Wohnungsgeldzuschusses von 1 300 M.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; Die Umzugskosten, um deren Bezahlung er ebenfalls gebeten hatte, wurde ihm nicht erstattet, doch wurde im einmalig ein Betrag von 3 000 M überwiesen, der als Entschädigung für seinen schnellen, teuren Umzug von Berlin nach Frankfurt am Main dienen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 01. April 1919 sollte Franz Oppenheimer nun die neue ordentliche Professur für Soziologie und Nationalökonomie übernehmen und seine Lehre in Frankfurt beginnen. &lt;br /&gt;
Dies gelang im zunächst jedoch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 03. März 1919 wurde Oppenheimer im Marienkrankenhaus aufgenommen um sich, wie er selbst bezeichnete, einer kleinen Operation zu unterziehen, deren Nachbehandlung nicht länger als eine Woche dauern sollte. Um welche Art von Operation es sich genau handelte, ist nicht bekannt. Allerdings traten kurz nach der Operation Komplikationen auf. Dazu kam eine schwere Wundinfektion, die Oppenheimer 2 ½ Monate ans Krankenhausbett fesselte.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der Beginn seiner Lehrtätigkeit sollte aus diesem Grund zunächst auf den 12 Mai 1919 verschoben werde, wurde später jedoch auf das folgende Wintersemester 1919/1920 verlegt.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1919&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im besagten Wintersemester begann Oppenheimer nun seine Lehrtätigkeit an der Frankfurter Universität mit Übungen über theoretische Nationalökonomie und Vorlesungen über die Geschichte des Sozialismus sowie über das System der Soziologie, in welcher er auf den Staat und die Wirtschaftsgesellschaft einging.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1919&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommersemester 1920 folgte Oppenheimer größtenteils seiner Einteilung und bot Übungen über theoretische Nationalökonomie für Anfänger und Fortgeschrittene an. Anstatt der Vorlesung über die Geschichte des Sozialismus hielt er in diesem Semester eine Vorlesung über die Geschichte der Nationalökonomie.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1920&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diesen Wechsel hielt Oppenheimer während seiner gesamten Zeit in Frankfurt bei. Die Vorlesungen über die Geschichte des Sozialismus bzw. über die Geschichte der Nationalökonomie hielt er in der Folge immer im Wechsel und nie zusammen in einem Semester.&lt;br /&gt;
Auch im folgenden Wintersemester 1920/1921 blieb er seinem Muster treu und bot neben den Übungen über theoretische Nationalökonomie für Anfänger und Fortgeschrittene erneut die Vorlesung über die Geschichte des Sozialismus an.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1920&amp;lt;/bibref&amp;gt;, bevor er im darauf folgenden Sommersemester 1921 eine Pause einlegte und keine Lehrveranstaltungen anbot. &lt;br /&gt;
Ob dies mit seiner schweren, chronischen Bronchitis zusammenhing, die ihn später teilweise auch berufsunfähig wurden lies, ist nicht belegt. Möglich ist auch, dass er auf Grund der Erkrankung seiner zweiten Frau Mathilde, die ein Jahr später verstarb, seine Lehrtätigkeit für kurze Zeit ruhen ließ.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Heuer.etal:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zeitraum begann er zumindest mit der Arbeit an dem ersten Teil des ersten Bandes seines später achtteiligen Hauptwerkes, dem „System der Soziologie“, welches im darauf folgenden Jahr 1922 erschien. Bis dahin hatte sich Oppenheimer in seiner Frankfurter Zeit hauptsächlich mit dem Kommunismus, dem Kapitalismus sowie der Sozialen Frage beschäftigt und dazu auch mehrere Bücher geschrieben bzw. veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April des Jahres 1922 bat Oppenheimer beim Preußischen Minister für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung darum sich für drei Jahre beurlauben zu lassen um in dieser Zeit nach Japan reisen zu können. Der Minister entsprach dem Wunsch unter der Bedingung, dass Oppenheimer in diesen Jahren kein Gehalt erhalten sollte.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oppenheimer unterließ jedoch die Reise und den dreijährigen Urlaub. Ob er dies auf Grund der fehlenden Bezahlung, seiner schlechten Gesundheit oder auf Grund von anderen Umständen tat, ist nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Semestern übte Oppenheimer seine Lehrtätigkeit mit den üblichen Vorlesungen und Übungen aus. Große Änderungen wurden nicht vorgenommen.&lt;br /&gt;
Erst im Wintersemester 1922/1923 veränderte Oppenheimer sein Lehrprogramm in der Weise, dass er es um eine Vorlesung über Allgemeine Soziologie sowie um ein Soziologisches Kolloquium, welches er zusammen mit [[Gottfried Salomon-Delatour]] hielt, erweiterte.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1922&amp;lt;/bibref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Die Vorlesung zur Allgemeinen Soziologie hielt Oppenheimer bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1929 noch vier weitere Male. Das Soziologische Kolloquium (später auch als Soziologische Übungen bezeichnet) hingegen wurde zu einem festen Bestandteil in der Lehre und wurde, mit wenigen Ausnahmen, in jedem Semester angeboten.&lt;br /&gt;
Im Sommersemester 1924 hielt Franz Oppenheimer eine Vorlesung über Karl Marx&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1924&amp;lt;/bibref&amp;gt;, die er in seiner weiteren Karriere nie mehr wiederholte. Im gleichen Semester hatte er jedoch auch wieder starke Probleme mit seiner schweren, chronischen Bronchitis, die ihn in der Ausübung seiner Lehrtätigkeit behinderten. Als Folge davon wurde Oppenheimer ein Semester lang beurlaubt und zu einer Kur in die Schweiz geschickt, da bereits durchgeführte Kuren im deutschen Tiefland oder in deutschen Mittelgebirgen nicht erfolgreich waren.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Oppenheimer selbst bat jedoch darum den Urlaub nicht nur als Krankheitsurlaub, sondern auch als Arbeitsurlaub zu bezeichnen, da er beabsichtigte, den zweiten Teil des dritten Bandes seines Werkes „System der Soziologie“ fertig zu stellen.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; Den zweiten Teil des ersten Bandes sowie den ersten Teil des dritten Bandes hatte er bereits 1923 fertig gestellt und veröffentlicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vertretung seiner Professur übernahm im Wintersemester 1924/1925 Oppenheimers Assistent, Privatdozent Dr. Gottfried Salomon-Delatour, mit dem er schon in den voran gegangenen Semestern mehrere soziologische Veranstaltungen zusammen abgehalten hatte.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1924&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1925 bis 1929==&lt;br /&gt;
Nach der Rückkehr aus seinem Krankheitsurlaub (oder Arbeitsurlaub, wie er in selbst bezeichnete) ging Oppenheimer im Sommersemester 1925 wieder seiner gewohnten Lehrtätigkeit nach. Neben den üblichen Vorlesungen und Übungen über theoretische Nationalökonomie und dem mittlerweile obligatorischen Soziologischen Kolloquium hielt er in diesem Semester auch eine Vorlesung über die Soziologie des Staates.&lt;br /&gt;
In den folgenden Semestern veränderte Oppenheimer sein Lehrangebot kaum. Neben den bekannten Übungen und Vorlesungen hielt er gelegentlich noch Übungen und Vorlesungen in Bezug auf die Marxsche Lehre, die jedoch in seinem Lehrplan nie obligatorisch wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1926 vollendete und veröffentlichte Oppenheimer das zweite Band seines Hauptwerkes „System der Soziologie“. Im darauf folgenden Jahr brachte er unter dem Titel „Soziologische Streifzüge. Gesammelte Reden und Aufsätze.“ eine Schriftensammlung heraus. Zwei Jahre später, also 1929, folgten „Mein wissenschaftlicher Weg“ und der erste Teil des vierten Bandes seines „System der Soziologie“.&lt;br /&gt;
Die beiden letzten Teile dieses Werkes, nämlich der zweite und der dritte Teil des letzten, vierten Bandes, folgten 1933 und 1935. Kurz nach Veröffentlichung des letzten Bandes wurde Oppenheimers Hauptwerk, an dem er 13 Jahre gearbeitet hatte, von den Nationalsozialisten verboten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. März 1929 wurde Franz Oppenheimer emeritiert. Kurze Zeit später zog er zurück nach Berlin. In den Jahren 1934 und 1935 lebte er in Palästina und lehrte an der dortigen Universität. Danach kehrte er nach Deutschland zurück. Im Jahr 1938 emigrierte er dann schließlich zunächst nach Japan und später in die USA. Dort ließ er sich in Los Angeles nieder und lebte dort bis zu seinem Tode am 30. September 1943.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Professur für Soziologie und theoretische Nationalökonomie an der Frankfurter Universität übernahm am 01. April 1930, nach einer kurzen Vertretungsphase durch [[Gottfried Salomon-Delatour]], der Heidelberger Privatdozent [[Karl Mannheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
Die Zeit von Franz Oppenheimer an der Frankfurter Universität war vor allem geprägt von seinen schweren gesundheitlichen Leiden , die ihn mehrere Male berufsunfähig wurden ließen, sowie durch die anfänglichen Konflikte mit der Fakultät. &lt;br /&gt;
Diese Konflikte beschwor Oppenheimer bereits vor seiner eigentlichen Berufung herauf, als er darauf bestand seinem Lehrauftrag für Soziologie den Zusatz &amp;quot;und theoretische Nationalökonomie&amp;quot; hinzuzufügen. Da er sich dabei über den Willen und den Kopf der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften hinweg setzte und sich direkt an das zuständige Ministerium wendete, beschwor er schon früh den Unmut seiner Kollegen herauf, die ihm auch später des Öfteren Steine in den Weg legten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohnehin schien Frankfurt für Oppenheimer nur die Ersatzlösung gewesen zu sein.  Dies wird auch in seiner Autobiographie deutlich, wenn er schreibt: „Ich hätte besser getan, [den Ruf] abzulehnen.“ &lt;br /&gt;
Auch seine Anträge aus dem Jahr 1922 sich für drei Jahre nach Japan beurlauben zu lassen und die Tatsache, dass er sich 1929 zum frühsten möglichen Zeitpunkt bereits emeritieren ließ und kurze Zeit später zurück nach Berlin zog, verdeutlichen dies.  &lt;br /&gt;
Seine gesamte Zeit in Frankfurt war Oppenheimer ein Außenseiter, obwohl seine Schüler, in der Soziologie als auch in der Nationalökonomie, vor und nach seinem Tode zu bedeutenden Persönlichkeiten in Deutschland wurden. &lt;br /&gt;
In der Soziologie ist hier vor allem Gottfried Salomon-Delatour zu nennen, der nach Oppenheimers Emeritierung im Jahr 1929 kurz seinen Lehrstuhl vertrat. Daneben sind in der Nationalökonomie vor allem Adolph Löwe und der spätere Kanzler der Bundesrepublik Deutschland und &amp;quot;Vater des Wirtschaftswunders&amp;quot; Ludwig Erhard zu nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bezug auf die Bearbeitung seiner Werke war Frankfurt vor allem in soziologischer Hinsicht bedeutend, so entstanden hier die ersten sechs Teilbände seines achtteiligen Hauptwerkes &amp;quot;System der Soziologie&amp;quot;. Daneben entstand eine die Soziologie betreffende Schriftensammlung, welcher er &amp;quot;Soziologische Streifzüge&amp;quot; nannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz allem konnte Oppenheimer seiner Zeit in Frankfurt nicht viele positive Aspekte abgewinnen. Neben seinen vielen gesundheitlichen Beschwerden verstarb zudem seine zweite Ehefrau während der Schwangerschaft ihres zweiten Kindes. &lt;br /&gt;
Auch beruflich verlor Oppenheimer zunehmend die Lust an der Lehre, was vor allem an der geringen Zahl der Hörer in seinen Soziologie-Vorlesungen lag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am deutlichsten wird Oppenheimers Einstellung zu seiner Frankfurter Zeit in seiner 254seitigen Autobiographie „Erlebtes, Erstrebtes, Erreichtes“, in welcher er die zehn Frankfurter Jahre auf nicht einmal vier Seiten abhandelte.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrick Taube</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Oppenheimers_Jahre_in_Frankfurt_-_1919_bis_1929&amp;diff=4212</id>
		<title>Oppenheimers Jahre in Frankfurt - 1919 bis 1929</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Oppenheimers_Jahre_in_Frankfurt_-_1919_bis_1929&amp;diff=4212"/>
		<updated>2008-03-28T09:08:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrick Taube: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| align=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
  | __TOC__&lt;br /&gt;
  |}&lt;br /&gt;
==1919 bis 1924==&lt;br /&gt;
Bereits Ende des Jahres 1918 stand Franz Oppenheimer als erster Inhaber des Lehrstuhls für Soziologie und theoretische Nationalökonomie fest, obwohl zu dieser Zeit offiziell noch insgesamt drei Anwärter zur Wahl standen. &lt;br /&gt;
In einem Schreiben vom 27. Dezember 1918 schlug der Dekan der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät Prof. Schmidt dem Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung in Berlin neben Franz Oppenheimer noch [[Othmar Spann]] und [[Paul Barth]] als Kandidaten für die Besetzung des Lehrstuhls vor. Paul Barth galt zu dieser Zeit noch als aussichtsreichster Kandidat für den neu geschaffenen Lehrstuhl. &lt;br /&gt;
Bereits drei Tage nach dem Schreiben, also am 30. Dezember 1918, schickte das Universitäts-Kuratorium einen Erlass an das Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung, der auf den 15. Dezember 1918 datiert war. In diesem Schreiben wurde als einziger Anwärter Franz Oppenheimer genannt. Ebenfalls wurde bereits in diesem Schreiben über seine künftige Bezahlung diskutiert und deutlich gemacht, dass der Stifter des Lehrstuhls, der Konsul [[Karl Kotzenberg]], noch nähere Bestimmungen zu seiner Stiftung äußern wird.&lt;br /&gt;
Heute weiß man, dass Franz Oppenheimer vor allem auf Grund der Intervention von Konsul Karl Kotzenberg den Vorzug vor Paul Barth und Othmar Spann erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vereinbarung vom 17. Januar 1919 zwischen der Universität und Franz Oppenheimer wurde nun festgehalten, dass der Lehrauftrag Oppenheimers auf Soziologie und theoretische Nationalökonomie lauten sollte.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; Dies war eine Bedingung Oppenheimers, welche er gegen den Willen der Fakultät und mit Einverständnis des zuständigen Ministeriums durchsetzte. Dies führte später dazu, dass seine Stellung an der Universität nicht unangefochten blieb.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Haselbach:2008b&amp;lt;/bibref&amp;gt; Neben dieser Bedingung behielt es sich Oppenheimer auch vor, Vorlesungen über die Geschichte des Sozialismus und der Nationalökonomie zu halten. Im Gegenzug verzichtete er allerdings darauf Vorlesungen über Finanzwissenschaft oder praktische Nationalökonomie zu halten.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben diesen, die Lehre betreffenden Aspekten, wurden natürlich auch die finanziellen Aspekte geklärt, so erhielt Oppenheimer bereits zu Beginn seiner Lehrtätigkeit das Höchstgehalt von 8 400 M zuzüglich des Wohnungsgeldzuschusses von 1 300 M.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; Die Umzugskosten, um deren Bezahlung er ebenfalls gebeten hatte, wurde ihm nicht erstattet, doch wurde im einmalig ein Betrag von 3 000 M überwiesen, der als Entschädigung für seinen schnellen, teuren Umzug von Berlin nach Frankfurt am Main dienen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 01. April 1919 sollte Franz Oppenheimer nun die neue ordentliche Professur für Soziologie und Nationalökonomie übernehmen und seine Lehre in Frankfurt beginnen. &lt;br /&gt;
Dies gelang im zunächst jedoch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 03. März 1919 wurde Oppenheimer im Marienkrankenhaus aufgenommen um sich, wie er selbst bezeichnete, einer kleinen Operation zu unterziehen, deren Nachbehandlung nicht länger als eine Woche dauern sollte. Um welche Art von Operation es sich genau handelte, ist nicht bekannt. Allerdings traten kurz nach der Operation Komplikationen auf. Dazu kam eine schwere Wundinfektion, die Oppenheimer 2 ½ Monate ans Krankenhausbett fesselte.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der Beginn seiner Lehrtätigkeit sollte aus diesem Grund zunächst auf den 12 Mai 1919 verschoben werde, wurde später jedoch auf das folgende Wintersemester 1919/1920 verlegt.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1919&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im besagten Wintersemester begann Oppenheimer nun seine Lehrtätigkeit an der Frankfurter Universität mit Übungen über theoretische Nationalökonomie und Vorlesungen über die Geschichte des Sozialismus sowie über das System der Soziologie, in welcher er auf den Staat und die Wirtschaftsgesellschaft einging.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1919&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommersemester 1920 folgte Oppenheimer größtenteils seiner Einteilung und bot Übungen über theoretische Nationalökonomie für Anfänger und Fortgeschrittene an. Anstatt der Vorlesung über die Geschichte des Sozialismus hielt er in diesem Semester eine Vorlesung über die Geschichte der Nationalökonomie.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1920&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Diesen Wechsel hielt Oppenheimer während seiner gesamten Zeit in Frankfurt bei. Die Vorlesungen über die Geschichte des Sozialismus bzw. über die Geschichte der Nationalökonomie hielt er in der Folge immer im Wechsel und nie zusammen in einem Semester.&lt;br /&gt;
Auch im folgenden Wintersemester 1920/1921 blieb er seinem Muster treu und bot neben den Übungen über theoretische Nationalökonomie für Anfänger und Fortgeschrittene erneut die Vorlesung über die Geschichte des Sozialismus an.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1920&amp;lt;/bibref&amp;gt;, bevor er im darauf folgenden Sommersemester 1921 eine Pause einlegte und keine Lehrveranstaltungen anbot. &lt;br /&gt;
Ob dies mit seiner schweren, chronischen Bronchitis zusammenhing, die ihn später teilweise auch berufsunfähig wurden lies, ist nicht belegt. Möglich ist auch, dass er auf Grund der Erkrankung seiner zweiten Frau Mathilde, die ein Jahr später verstarb, seine Lehrtätigkeit für kurze Zeit ruhen ließ.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Heuer.etal:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zeitraum begann er zumindest mit der Arbeit an dem ersten Teil des ersten Bandes seines später achtteiligen Hauptwerkes, dem „System der Soziologie“, welches im darauf folgenden Jahr 1922 erschien. Bis dahin hatte sich Oppenheimer in seiner Frankfurter Zeit hauptsächlich mit dem Kommunismus, dem Kapitalismus sowie der Sozialen Frage beschäftigt und dazu auch mehrere Bücher geschrieben bzw. veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April des Jahres 1922 bat Oppenheimer beim Preußischen Minister für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung darum sich für drei Jahre beurlauben zu lassen um in dieser Zeit nach Japan reisen zu können. Der Minister entsprach dem Wunsch unter der Bedingung, dass Oppenheimer in diesen Jahren kein Gehalt erhalten sollte.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oppenheimer unterließ jedoch die Reise und den dreijährigen Urlaub. Ob er dies auf Grund der fehlenden Bezahlung, seiner schlechten Gesundheit oder auf Grund von anderen Umständen tat, ist nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Semestern übte Oppenheimer seine Lehrtätigkeit mit den üblichen Vorlesungen und Übungen aus. Große Änderungen wurden nicht vorgenommen.&lt;br /&gt;
Erst im Wintersemester 1922/1923 veränderte Oppenheimer sein Lehrprogramm in der Weise, dass er es um eine Vorlesung über Allgemeine Soziologie sowie um ein Soziologisches Kolloquium, welches er zusammen mit [[Gottfried Salomon-Delatour]] hielt, erweiterte.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1922&amp;lt;/bibref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Die Vorlesung zur Allgemeinen Soziologie hielt Oppenheimer bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1929 noch vier weitere Male. Das Soziologische Kolloquium (später auch als Soziologische Übungen bezeichnet) hingegen wurde zu einem festen Bestandteil in der Lehre und wurde, mit wenigen Ausnahmen, in jedem Semester angeboten.&lt;br /&gt;
Im Sommersemester 1924 hielt Franz Oppenheimer eine Vorlesung über Karl Marx&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1924&amp;lt;/bibref&amp;gt;, die er in seiner weiteren Karriere nie mehr wiederholte. Im gleichen Semester hatte er jedoch auch wieder starke Probleme mit seiner schweren, chronischen Bronchitis, die ihn in der Ausübung seiner Lehrtätigkeit behinderten. Als Folge davon wurde Oppenheimer ein Semester lang beurlaubt und zu einer Kur in die Schweiz geschickt, da bereits durchgeführte Kuren im deutschen Tiefland oder in deutschen Mittelgebirgen nicht erfolgreich waren.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Oppenheimer selbst bat jedoch darum den Urlaub nicht nur als Krankheitsurlaub, sondern auch als Arbeitsurlaub zu bezeichnen, da er beabsichtigte, den zweiten Teil des dritten Bandes seines Werkes „System der Soziologie“ fertig zu stellen.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; Den zweiten Teil des ersten Bandes sowie den ersten Teil des dritten Bandes hatte er bereits 1923 fertig gestellt und veröffentlicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vertretung seiner Professur übernahm im Wintersemester 1924/1925 Oppenheimers Assistent, Privatdozent Dr. Gottfried Salomon-Delatour, mit dem er schon in den voran gegangenen Semestern mehrere soziologische Veranstaltungen zusammen abgehalten hatte.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;VVRZFFM:1924&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1925 bis 1929==&lt;br /&gt;
Nach der Rückkehr aus seinem Krankheitsurlaub (oder Arbeitsurlaub, wie er in selbst bezeichnete) ging Oppenheimer im Sommersemester 1925 wieder seiner gewohnten Lehrtätigkeit nach. Neben den üblichen Vorlesungen und Übungen über theoretische Nationalökonomie und dem mittlerweile obligatorischen Soziologischen Kolloquium hielt er in diesem Semester auch eine Vorlesung über die Soziologie des Staates.&lt;br /&gt;
In den folgenden Semestern veränderte Oppenheimer sein Lehrangebot kaum. Neben den bekannten Übungen und Vorlesungen hielt er gelegentlich noch Übungen und Vorlesungen in Bezug auf die Marxsche Lehre, die jedoch in seinem Lehrplan nie obligatorisch wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1926 vollendete und veröffentlichte Oppenheimer das zweite Band seines Hauptwerkes „System der Soziologie“. Im darauf folgenden Jahr brachte er unter dem Titel „Soziologische Streifzüge. Gesammelte Reden und Aufsätze.“ eine Schriftensammlung heraus. Zwei Jahre später, also 1929, folgten „Mein wissenschaftlicher Weg“ und der erste Teil des vierten Bandes seines „System der Soziologie“.&lt;br /&gt;
Die beiden letzten Teile dieses Werkes, nämlich der zweite und der dritte Teil des letzten, vierten Bandes, folgten 1933 und 1935. Kurz nach Veröffentlichung des letzten Bandes wurde Oppenheimers Hauptwerk, an dem er 13 Jahre gearbeitet hatte, von den Nationalsozialisten verboten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. März 1929 wurde Franz Oppenheimer emeritiert. Kurze Zeit später zog er zurück nach Berlin. In den Jahren 1934 und 1935 lebte er in Palästina und lehrte an der dortigen Universität. Danach kehrte er nach Deutschland zurück. Im Jahr 1938 emigrierte er dann schließlich zunächst nach Japan und später in die USA. Dort ließ er sich in Los Angeles nieder und lebte dort bis zu seinem Tode am 30. September 1943.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Professur für Soziologie und theoretische Nationalökonomie an der Frankfurter Universität übernahm am 01. April 1930, nach einer kurzen Vertretungsphase durch [[Gottfried Salomon-Delatour]], der Heidelberger Privatdozent [[Karl Mannheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
Die Zeit von Franz Oppenheimer an der Frankfurter Universität war vor allem geprägt von seinen schweren gesundheitlichen Leiden , die ihn mehrere Male berufsunfähig wurden ließen, sowie durch die anfänglichen Konflikte mit der Fakultät. &lt;br /&gt;
Diese Konflikte beschwor Oppenheimer bereits vor seiner eigentlichen Berufung herauf, als er darauf bestand seinem Lehrauftrag für Soziologie den Zusatz &amp;quot;und theoretische Nationalökonomie&amp;quot; hinzuzufügen. Da er sich dabei über den Willen und den Kopf der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften hinweg setzte und sich direkt an das zuständige Ministerium wendete, beschwor er schon früh den Unmut seiner Kollegen herauf, die ihm auch später des Öfteren Steine in den Weg legten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohnehin schien Frankfurt für Oppenheimer nur die Ersatzlösung gewesen zu sein.  Dies wird auch in seiner Autobiographie deutlich, wenn er schreibt: „Ich hätte besser getan, [den Ruf] abzulehnen.“ &lt;br /&gt;
Auch seine Anträge aus dem Jahr 1922 sich für drei Jahre nach Japan beurlauben zu lassen und die Tatsache, dass er sich 1929 zum frühsten möglichen Zeitpunkt bereits emeritieren ließ und kurze Zeit später zurück nach Berlin zog, verdeutlichen dies.  &lt;br /&gt;
Seine gesamte Zeit in Frankfurt war Oppenheimer ein Außenseiter, obwohl seine Schüler, in der Soziologie als auch in der Nationalökonomie, vor und nach seinem Tode zu bedeutenden Persönlichkeiten in Deutschland wurden. &lt;br /&gt;
In der Soziologie ist hier vor allem Gottfried Salomon-Delatour zu nennen, der nach Oppenheimers Emeritierung im Jahr 1929 kurz seinen Lehrstuhl vertrat. Daneben sind in der Nationalökonomie vor allem Adolph Löwe und der spätere Kanzler der Bundesrepublik Deutschland und &amp;quot;Vater des Wirtschaftswunders&amp;quot; Ludwig Erhard zu nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bezug auf die Bearbeitung seiner Werke war Frankfurt vor allem in soziologischer Hinsicht bedeutend, so entstanden hier die ersten sechs Teilbände seines achtteiligen Hauptwerkes &amp;quot;System der Soziologie&amp;quot;. Daneben entstand eine die Soziologie betreffende Schriftensammlung, welcher er &amp;quot;Soziologische Streifzüge&amp;quot; nannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz allem konnte Oppenheimer seiner Zeit in Frankfurt nicht viele positive Aspekte abgewinnen. Neben seinen vielen gesundheitlichen Beschwerden verstarb zudem seine zweite Ehefrau während der Schwangerschaft ihres zweiten Kindes. &lt;br /&gt;
Auch beruflich verlor Oppenheimer zunehmend die Lust an der Lehre, was vor allem an der geringen Zahl der Hörer in seinen Soziologie-Vorlesungen lag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am deutlichsten wird Oppenheimers Einstellung zu seiner Frankfurter Zeit in seiner 254seitigen Autobiographie „Erlebtes, Erstrebtes, Erreichtes“, in welcher er die zehn Frankfurter Jahre auf nicht einmal vier Seiten abhandelte.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrick Taube</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Entscheidung_f%C3%BCr_Franz_Oppenheimer&amp;diff=4211</id>
		<title>Entscheidung für Franz Oppenheimer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Entscheidung_f%C3%BCr_Franz_Oppenheimer&amp;diff=4211"/>
		<updated>2008-03-28T08:49:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrick Taube: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Fakultät, in welcher der neue Lehrstuhl angesiedelt werden sollte, setzte Paul Barth an die Spitze der Berufungsliste, obwohl dies nicht im Sinne des Stifters Karl Kotzenberg war. Dieser sprach sich für Franz Oppenheimer aus.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Oppenheimer.etal:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; Da die Fakultät darin jedoch einen Eingriff in ihre Autonomie sah, weigerte sie sich die Reihenfolge zu verändern und beließ Oppenheimer auf dem zweiten Listenplatz.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Haselbach:2008b&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Allerdings stand bereits Ende des Jahres 1918 Franz Oppenheimer als erster Inhaber des Lehrstuhls für Soziologie und theoretische Nationalökonomie fest, obwohl zu dieser Zeit offiziell noch alle drei Anwärter zur Wahl standen und Paul Barth von der Fakultät bevorzugt wurde. &lt;br /&gt;
In einem Schreiben vom 27. Dezember 1918 schlug der Dekan der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät Prof. Schmidt dem Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung in Berlin neben Franz Oppenheimer noch Othmar Spann und Paul Barth als Kandidaten für die Besetzung des Lehrstuhls vor.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Bereits drei Tage nach dem Schreiben, also am 30. Dezember 1918, schickte das Universitäts-Kuratorium einen Erlass an das Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung, der auf den 15. Dezember 1918 datiert war.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; In diesem Schreiben wurde als einziger Anwärter Franz Oppenheimer genannt. Ebenfalls wurde bereits in diesem Schreiben über seine künftige Bezahlung diskutiert und deutlich gemacht, dass der Stifter des Lehrstuhls, der Konsul Karl Kotzenberg, noch nähere Bestimmungen zu seiner Stiftung äußern wird. &lt;br /&gt;
Zu diesem Zeitpunkt hatte Kotzenberg sein Ziel jedoch schon erreicht. Auf sein Drängen hin berief das Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung, gegen den Willen der Fakultät, Franz Oppenheimer auf den neuen Lehrstuhl für Soziologie.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrick Taube</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Othmar_Spann&amp;diff=4210</id>
		<title>Othmar Spann</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Othmar_Spann&amp;diff=4210"/>
		<updated>2008-03-28T08:43:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrick Taube: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Prof. Dr. Othmar Spann wurde am 01. Oktober 1878 in Wien geboren.&lt;br /&gt;
Er war zur Zeit der Ernennung des neuen Professors für Soziologie an der Universität Frankfurt ordentlicher Professor für Volkswirtschaftslehre an der Deutschen Technischen Hochschule in Brünn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er vertrat die Ansicht, dass die Volkswirtschaftslehre einen Teil der Soziologie darzustellen hätte und dass die Soziologie selbst die Aufgabe hätte, die Systematik des ganzen Gesellschaftslebens mit allen seinen Erscheinungsformen zu untersuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben allgemeinen Schriften über das System der Gesellschaft und der Wirtschaft (''Wirtschaft und Gesellschaft'', 1907; ''System der Gesellschaftslehre'', 1914; u.v.a.) befasste er sich mit den Problemen des Fürsorgewesens (''Lage und Schicksal der unehelichen Kinder'', 1909; ''Die Erweiterung der Sozialpolitik durch die Berufsvormundschaft'', 1912; u.v.m.) und anderen soziologischen Fragen (''Zur Logik der sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung'', 1905; ''Zur Soziologie und Philosophie des Krieges'', 1913).&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrick Taube</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Paul_Barth&amp;diff=4209</id>
		<title>Paul Barth</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Paul_Barth&amp;diff=4209"/>
		<updated>2008-03-28T08:39:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrick Taube: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Prof. Dr. Paul Barth wurde am 01. August 1858 in Baruthe (Schlesien) geboren. Er wurde als einer der ersten Vertreter der Soziologie in Deutschland bekannt und war, zur Zeit der Gründung eines Lehrstuhls für Soziologie an der Universität Frankfurt, außerordentlicher Professor der Soziologie an der Universität Leipzig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er beschäftigte sich hauptsächlich mit der Philosophie Hegels (''Geschichtsphilosophie Hegels und der Hegelianer bis auf Marx und Hartmann'', 1890)  und der soziologischen Beleuchtung der Erziehungs- und Unterrichtslehre (''Erziehungs- und Unterrichtslehre'', 1906; ''Geschichte der Erziehung in soziologischer und geistesgeschichtlicher Beleuchtung'', 1911).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben weiteren Büchern schrieb er auch eine große Anzahl von Artikeln für Zeitschriften. Zudem war er Mitherausgeber der ''„Vierteljahresschrift für Philosophie und Soziologie“.''&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrick Taube</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Die_ersten_Kandidaten_f%C3%BCr_die_Besetzung_des_Lehrstuhls&amp;diff=4208</id>
		<title>Die ersten Kandidaten für die Besetzung des Lehrstuhls</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Die_ersten_Kandidaten_f%C3%BCr_die_Besetzung_des_Lehrstuhls&amp;diff=4208"/>
		<updated>2008-03-28T08:37:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrick Taube: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Im Winter des Jahres 1918 stiftete Karl Kotzenberg der Universität Frankfurt a. M. einen Betrag von 300 000 Mark, um damit einen Lehrstuhl für Soziologie zu errichten.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; Ohne diese großzügige Stiftung wäre es nicht möglich gewesen den Lehrstuhl zu errichten. Daher nahm das Kuratorium der Universität in ihrer 5. Sitzung am 28. Dezember 1918 die Stiftung dankend an und machte sich gleich daran die von der Fakultät vorgeschlagenen Anwärter für den Lehrstuhl zu besprechen.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Paul Barth]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Franz Oppenheimer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Othmar Spann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Entscheidung für Franz Oppenheimer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrick Taube</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Die_ersten_Kandidaten_f%C3%BCr_die_Besetzung_des_Lehrstuhls&amp;diff=4207</id>
		<title>Die ersten Kandidaten für die Besetzung des Lehrstuhls</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Die_ersten_Kandidaten_f%C3%BCr_die_Besetzung_des_Lehrstuhls&amp;diff=4207"/>
		<updated>2008-03-28T08:36:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrick Taube: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Im Winter des Jahres 1918 stiftete Karl Kotzenberg der Universität Frankfurt a. M. einen Betrag von 300 000 Mark, um damit einen Lehrstuhl für Soziologie zu errichten.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; Ohne diese großzügige Stiftung wäre es nicht möglich gewesen den Lehrstuhl zu errichten. Daher nahm das Kuratorium der Universität in ihrer 5. Sitzung am 28. Dezember 1918 die Stiftung dankend an und machte sich gleich daran die von der Fakultät vorgeschlagenen Anwärter für den Lehrstuhl zu besprechen.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;UAFOppenheimer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Paul Barth]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Franz Oppenheimer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Othmar Spann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Entscheidung für Franz Oppenheimer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrick Taube</name></author>
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		<title>LiteraturlisteToDo</title>
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		<updated>2008-03-18T10:49:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrick Taube: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;hier bitte, die Literatur einfügen, die eingebunden werden soll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Haselbach, Dieter: Franz Oppenheimer. Soziologie, Geschichtsphilosophie und Politik des „liberalen Sozialismus“. Opladen:  Leske Verlag, 1985&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Steinert, Heinz: Die (mindestens) zwei Sozialwissenschaften in Frankfurt. Koblenz [u.a.], 1989&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Hock, Sabine: Ein reicher Mann, der nie nein sagen konnte. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.10.1990&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Oppenheimer, Franz: Erlebtes, Erstrebtes, Erreichtes. Düsseldorf: Joseph Melzer Verlag, 1964&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Personalakte „Franz Oppenheimer“. Universitätsarchiv der Johann Wolfgang Goethe – Universität Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Personenverzeichnis des Frankfurter Hauptfriedhofes,  „Karl Georg Eduard Kotzenberg“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gurvitch, Georges &amp;amp; Moore, Wilbert E.: Twentieth Century Sociology. The Philosophical Library, New York, 1945&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Vorlesungsverzeichnis der Universität Frankfurt am Main. Sommersemester/Wintersemester 1919. &lt;br /&gt;
http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001919/, abgerufen am 21.02.2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Vorlesungsverzeichnis der Universität Frankfurt am Main. Sommersemester/Wintersemester 1920. &lt;br /&gt;
http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001920/, abgerufen am 21.02.2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Vorlesungsverzeichnis der Universität Frankfurt am Main. Sommersemester/Wintersemester 1921. &lt;br /&gt;
http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001921/, abgerufen am 21.02.2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Vorlesungsverzeichnis der Universität Frankfurt am Main. Sommersemester/Wintersemester 1922. &lt;br /&gt;
http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001922/, abgerufen am 21.02.2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Vorlesungsverzeichnis der Universität Frankfurt am Main. Sommersemester/Wintersemester 1923. &lt;br /&gt;
http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001923/, abgerufen am 21.02.2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Vorlesungsverzeichnis der Universität Frankfurt am Main. Sommersemester/Wintersemester 1924. &lt;br /&gt;
http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001924/, abgerufen am 21.02.2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Vorlesungsverzeichnis der Universität Frankfurt am Main. Sommersemester/Wintersemester 1925. &lt;br /&gt;
http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001925/, abgerufen am 21.02.2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Vorlesungsverzeichnis der Universität Frankfurt am Main. Sommersemester/Wintersemester 1926. &lt;br /&gt;
http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001926/, abgerufen am 21.02.2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Vorlesungsverzeichnis der Universität Frankfurt am Main. Sommersemester/Wintersemester 1927. &lt;br /&gt;
http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001927/, abgerufen am 21.02.2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Vorlesungsverzeichnis der Universität Frankfurt am Main. Sommersemester/Wintersemester 1928. &lt;br /&gt;
http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001928/, abgerufen am 21.02.2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Vorlesungsverzeichnis der Universität Frankfurt am Main. Sommersemester/Wintersemester 1929. &lt;br /&gt;
http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001929/, abgerufen am 21.02.2008&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrick Taube</name></author>
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		<title>Oppenheimer Franz Links und Verweise</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrick Taube: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;*Max Horkheimer - Archiv, Studentische Universitätsbibliothek Frankfurt a. M.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Autographen, Staatsbibliothek Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Deutsches Literarisches Archiv, Marbach am Neckar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Personalakten des Magistrats der Stadt Frankfurt a. M. (Institut für Stadtgeschichte; Stadtarchiv Frankfurt a.M.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Universitätsarchiv der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Central Zionist Archives (CZA), Jerusalem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Vorlesungsverzeichnisse der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp; &amp;amp;nbsp; 1919 - http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001919/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp; &amp;amp;nbsp; 1920 - http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001920/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp; &amp;amp;nbsp; 1921 - http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001921/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp; &amp;amp;nbsp; 1922 - http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001922/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp; &amp;amp;nbsp; 1923 - http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001923/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;amp;nbsp; &amp;amp;nbsp; 1925 - http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001925/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp; &amp;amp;nbsp; 1926 - http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001926/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;amp;nbsp; &amp;amp;nbsp; 1928 - http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001928/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp; &amp;amp;nbsp; 1929 - http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001929/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrick Taube: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;*Max Horkheimer - Archiv, Studentische Universitätsbibliothek Frankfurt a. M.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Autographen, Staatsbibliothek Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Deutsches Literarisches Archiv, Marbach am Neckar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Personalakten des Magistrats der Stadt Frankfurt a. M. (Institut für Stadtgeschichte; Stadtarchiv Frankfurt a.M.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Universitätsarchiv der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Central Zionist Archives (CZA), Jerusalem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Vorlesungsverzeichnisse der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp; &amp;amp;nbsp; 1919 - http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001919/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp; 1920 - http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001920/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp; 1921 - http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001921/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp; 1922 - http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001922/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp; 1923 - http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001923/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp; 1924 - http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001924/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp; 1925 - http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001925/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp; 1926 - http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001926/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp; 1927 - http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001927/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp; 1928 - http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001928/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp; 1929 - http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001929/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrick Taube</name></author>
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		<title>Oppenheimer Franz Links und Verweise</title>
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		<updated>2008-03-13T13:37:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrick Taube: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;*Max Horkheimer - Archiv, Studentische Universitätsbibliothek Frankfurt a. M.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Autographen, Staatsbibliothek Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Deutsches Literarisches Archiv, Marbach am Neckar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Personalakten des Magistrats der Stadt Frankfurt a. M. (Institut für Stadtgeschichte; Stadtarchiv Frankfurt a.M.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Universitätsarchiv der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Central Zionist Archives (CZA), Jerusalem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Vorlesungsverzeichnisse der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp; 1919 - http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001919/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp; 1920 - http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001920/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp; 1921 - http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001921/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp; 1922 - http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001922/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp; 1923 - http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001923/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp; 1924 - http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001924/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp; 1925 - http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001925/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp; 1926 - http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001926/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp; 1927 - http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001927/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp; 1928 - http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001928/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp; 1929 - http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001929/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrick Taube</name></author>
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		<title>Oppenheimer Franz Links und Verweise</title>
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		<updated>2008-03-13T13:35:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrick Taube: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;*Max Horkheimer - Archiv, Studentische Universitätsbibliothek Frankfurt a. M.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Autographen, Staatsbibliothek Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Deutsches Literarisches Archiv, Marbach am Neckar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Personalakten des Magistrats der Stadt Frankfurt a. M. (Institut für Stadtgeschichte; Stadtarchiv Frankfurt a.M.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Universitätsarchiv der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Central Zionist Archives (CZA), Jerusalem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Vorlesungsverzeichnisse der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp; 1919 - http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001919/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp; 1920 - http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001920/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp; 1921 - http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001921/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp; 1922 - http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001922/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001923/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001924/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001925/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001926/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001927/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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		<author><name>Patrick Taube</name></author>
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		<title>Oppenheimer Franz Links und Verweise</title>
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		<updated>2008-03-13T13:33:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrick Taube: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;*Max Horkheimer - Archiv, Studentische Universitätsbibliothek Frankfurt a. M.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Autographen, Staatsbibliothek Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Deutsches Literarisches Archiv, Marbach am Neckar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Personalakten des Magistrats der Stadt Frankfurt a. M. (Institut für Stadtgeschichte; Stadtarchiv Frankfurt a.M.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Universitätsarchiv der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Central Zionist Archives (CZA), Jerusalem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Vorlesungsverzeichnisse der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001919/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001920/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;amp;nbsp;http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001923/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;amp;nbsp;http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001925/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001926/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001927/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001928/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001929/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrick Taube</name></author>
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		<title>Oppenheimer Franz Links und Verweise</title>
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		<updated>2008-03-13T13:32:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrick Taube: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;*Max Horkheimer - Archiv, Studentische Universitätsbibliothek Frankfurt a. M.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Autographen, Staatsbibliothek Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Deutsches Literarisches Archiv, Marbach am Neckar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Personalakten des Magistrats der Stadt Frankfurt a. M. (Institut für Stadtgeschichte; Stadtarchiv Frankfurt a.M.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Universitätsarchiv der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Central Zionist Archives (CZA), Jerusalem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Vorlesungsverzeichnisse der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001919/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001920/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001921/&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001922/&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001923/&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001924/&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001925/&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001926/&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001927/ &lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001928/&lt;br /&gt;
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		<author><name>Patrick Taube</name></author>
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		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Oppenheimer_Franz_Links_und_Verweise&amp;diff=3846</id>
		<title>Oppenheimer Franz Links und Verweise</title>
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		<updated>2008-03-13T13:30:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrick Taube: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;*Max Horkheimer - Archiv, Studentische Universitätsbibliothek Frankfurt a. M.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Autographen, Staatsbibliothek Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Deutsches Literarisches Archiv, Marbach am Neckar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Personalakten des Magistrats der Stadt Frankfurt a. M. (Institut für Stadtgeschichte; Stadtarchiv Frankfurt a.M.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Universitätsarchiv der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Central Zionist Archives (CZA), Jerusalem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Vorlesungsverzeichnisse der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001919/&lt;br /&gt;
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;*Max Horkheimer - Archiv, Studentische Universitätsbibliothek Frankfurt a. M.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Autographen, Staatsbibliothek Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Deutsches Literarisches Archiv, Marbach am Neckar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Personalakten des Magistrats der Stadt Frankfurt a. M. (Institut für Stadtgeschichte; Stadtarchiv Frankfurt a.M.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Universitätsarchiv der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Central Zionist Archives (CZA), Jerusalem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Vorlesungsverzeichnisse der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;&amp;amp;nbsp;http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001919/&lt;br /&gt;
*http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001920/&lt;br /&gt;
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*http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001922/&lt;br /&gt;
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*http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001926/&lt;br /&gt;
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;*Max Horkheimer - Archiv, Studentische Universitätsbibliothek Frankfurt a. M.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Autographen, Staatsbibliothek Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Deutsches Literarisches Archiv, Marbach am Neckar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Personalakten des Magistrats der Stadt Frankfurt a. M. (Institut für Stadtgeschichte; Stadtarchiv Frankfurt a.M.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Universitätsarchiv der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Central Zionist Archives (CZA), Jerusalem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Vorlesungsverzeichnisse der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001919/&lt;br /&gt;
*http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001920/&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrick Taube: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;*Max Horkheimer - Archiv, Studentische Universitätsbibliothek Frankfurt a. M.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Autographen, Staatsbibliothek Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Deutsches Literarisches Archiv, Marbach am Neckar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Personalakten des Magistrats der Stadt Frankfurt a. M. (Institut für Stadtgeschichte; Stadtarchiv Frankfurt a.M.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Universitätsarchiv der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Central Zionist Archives (CZA), Jerusalem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Vorlesungsverzeichnisse der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
*http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001919/&lt;br /&gt;
*http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001920/&lt;br /&gt;
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		<author><name>Patrick Taube</name></author>
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		<updated>2008-03-13T13:26:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrick Taube: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;*Max Horkheimer - Archiv, Studentische Universitätsbibliothek Frankfurt a. M.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Autographen, Staatsbibliothek Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Deutsches Literarisches Archiv, Marbach am Neckar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Personalakten des Magistrats der Stadt Frankfurt a. M. (Institut für Stadtgeschichte; Stadtarchiv Frankfurt a.M.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Universitätsarchiv der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Central Zionist Archives (CZA), Jerusalem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Vorlesungsverzeichnisse der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
  *http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001919/&lt;br /&gt;
  *http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001920/&lt;br /&gt;
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		<author><name>Patrick Taube</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Stiftung_zur_Errichtung_eines_Lehrstuhls_f%C3%BCr_Soziologie&amp;diff=3803</id>
		<title>Stiftung zur Errichtung eines Lehrstuhls für Soziologie</title>
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		<updated>2008-03-13T11:50:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrick Taube: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Lehrstuhl für Soziologie (und theoretische Nationalökonomie) an der Universität Frankfurt a. M. war seiner Zeit der erste Lehrstuhl dieser Art. An keiner anderen Universität bzw. in keiner anderen Stadt im Deutschen Reich wurde der Soziologie als Fach solch eine Bedeutung beigemessen wie es in Frankfurt der Fall war. Dies ist auch an der Gründung des Instituts für Sozialforschung fünf Jahre später, im Jahre 1924, deutlich zu erkennen.&lt;br /&gt;
Der neue Lehrstuhl wurde der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät zugeordnet, wo er auch bis zur Auflösung der Fakultäten zu Beginn der 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts verblieb.&lt;br /&gt;
Es ist nun zu untersuchen, wie es dazu kommen konnte, dass gerade in Frankfurt dieser bedeutende Lehrstuhl eingerichtet werden konnte. Aus diesem Grund soll nun zunächst auf den Konsul Karl Kotzenberg und seine Stiftung eingegangen werden, ohne die die Einrichtung des Lehrstuhls aller Wahrscheinlichkeit nach nicht möglich gewesen wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Karl Kotzenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Die ersten Kandidaten für die Besetzung des Lehrstuhls]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Artikel der Frankfurter Zeitung zur Berufung Franz Oppenheimers]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrick Taube</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Die_Errichtung_des_Lehrstuhls_f%C3%BCr_Soziologie_an_der_Universit%C3%A4t_Frankfurt&amp;diff=3789</id>
		<title>Die Errichtung des Lehrstuhls für Soziologie an der Universität Frankfurt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Die_Errichtung_des_Lehrstuhls_f%C3%BCr_Soziologie_an_der_Universit%C3%A4t_Frankfurt&amp;diff=3789"/>
		<updated>2008-03-13T11:16:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrick Taube: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Lehrstuhl für Soziologie (und theoretische Nationalökonomie) an der Universität Frankfurt a. M. war seiner Zeit der erste Lehrstuhl dieser Art in Deutschland. An keiner anderen Universität bzw. in keiner anderen Stadt im Deutschen Reich wurde der Soziologie als Fach solch eine Bedeutung beigemessen wie es in Frankfurt der Fall war. Dies ist auch an der Gründung des Instituts für Sozialforschung fünf Jahre später, im Jahre 1924, deutlich zu erkennen.&lt;br /&gt;
Der neue Lehrstuhl wurde der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät zugeordnet, wo er auch bis zur Auflösung der Fakultäten zu Beginn der 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts verblieb.&lt;br /&gt;
Es ist nun zu untersuchen, wie es dazu kommen konnte, dass gerade in Frankfurt dieser bedeutende Lehrstuhl eingerichtet werden konnte. Aus diesem Grund soll nun zunächst auf den Konsul Karl Kotzenberg und seine Stiftung eingegangen werden, ohne die die Einrichtung des Lehrstuhls aller Wahrscheinlichkeit nach nicht möglich gewesen wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Karl Kotzenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Die ersten Kandidaten für die Besetzung des Lehrstuhls]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Artikel der Frankfurter Zeitung zur Berufung Franz Oppenheimers]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrick Taube</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Oppenheimers_Jahre_in_Frankfurt_-_1919_bis_1929&amp;diff=3761</id>
		<title>Oppenheimers Jahre in Frankfurt - 1919 bis 1929</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Oppenheimers_Jahre_in_Frankfurt_-_1919_bis_1929&amp;diff=3761"/>
		<updated>2008-03-13T10:04:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrick Taube: /* Fazit */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| align=&amp;quot;left&amp;quot;&lt;br /&gt;
  | __TOC__&lt;br /&gt;
  |}&lt;br /&gt;
==1919 bis 1924==&lt;br /&gt;
Bereits Ende des Jahres 1918 stand Franz Oppenheimer als erster Inhaber des Lehrstuhls für Soziologie und theoretische Nationalökonomie fest, obwohl zu dieser Zeit offiziell noch insgesamt drei Anwärter zur Wahl standen. &lt;br /&gt;
In einem Schreiben vom 27. Dezember 1918 schlug der Dekan der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät Prof. Schmidt dem Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung in Berlin neben Franz Oppenheimer noch [[Othmar Spann]] und [[Paul Barth]] als Kandidaten für die Besetzung des Lehrstuhls vor. Paul Barth galt zu dieser Zeit noch als aussichtsreichster Kandidat für den neu geschaffenen Lehrstuhl. &lt;br /&gt;
Bereits drei Tage nach dem Schreiben, also am 30. Dezember 1918, schickte das Universitäts-Kuratorium einen Erlass an das Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung, der auf den 15. Dezember 1918 datiert war. In diesem Schreiben wurde als einziger Anwärter Franz Oppenheimer genannt. Ebenfalls wurde bereits in diesem Schreiben über seine künftige Bezahlung diskutiert und deutlich gemacht, dass der Stifter des Lehrstuhls, der Konsul [[Karl Kotzenberg]], noch nähere Bestimmungen zu seiner Stiftung äußern wird.&lt;br /&gt;
Heute weiß man, dass Franz Oppenheimer vor allem auf Grund der Intervention von Konsul Karl Kotzenberg den Vorzug vor Paul Barth und Othmar Spann erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vereinbarung vom 17. Januar 1919 zwischen der Universität und Franz Oppenheimer wurde nun festgehalten, dass der Lehrauftrag Oppenheimers auf Soziologie und theoretische Nationalökonomie lauten sollte. Dies war eine Bedingung Oppenheimers, welche er gegen den Willen der Fakultät und mit Einverständnis des zuständigen Ministeriums durchsetzte. Dies führte später dazu, dass seine Stellung an der Universität nicht unangefochten blieb. Neben dieser Bedingung behielt es sich Oppenheimer auch vor, Vorlesungen über die Geschichte des Sozialismus und der Nationalökonomie zu halten. Im Gegenzug verzichtete er allerdings darauf Vorlesungen über Finanzwissenschaft oder praktische Nationalökonomie zu halten.&lt;br /&gt;
Neben diesen, die Lehre betreffenden Aspekten, wurden natürlich auch die finanziellen Aspekte geklärt, so erhielt Oppenheimer bereits zu Beginn seiner Lehrtätigkeit das Höchstgehalt von 8 400 M zuzüglich des Wohnungsgeldzuschusses von 1 300 M. Die Umzugskosten, um deren Bezahlung er ebenfalls gebeten hatte, wurde ihm nicht erstattet, doch wurde im einmalig ein Betrag von 3 000 M überwiesen, der als Entschädigung für seinen schnellen, teuren Umzug von Berlin nach Frankfurt am Main dienen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 01. April 1919 sollte Franz Oppenheimer nun die neue ordentliche Professur für Soziologie und Nationalökonomie übernehmen und seine Lehre in Frankfurt beginnen. &lt;br /&gt;
Dies gelang im zunächst jedoch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 03. März 1919 wurde Oppenheimer im Marienkrankenhaus aufgenommen um sich, wie er selbst bezeichnete, einer kleinen Operation zu unterziehen, deren Nachbehandlung nicht länger als eine Woche dauern sollte. Um welche Art von Operation es sich genau handelte, ist nicht bekannt. Allerdings traten kurz nach der Operation Komplikationen auf. Dazu kam eine schwere Wundinfektion, die Oppenheimer 2 ½ Monate ans Krankenhausbett fesselte. &lt;br /&gt;
Der Beginn seiner Lehrtätigkeit sollte aus diesem Grund zunächst auf den 12 Mai 1919 verschoben werde, wurde später jedoch auf das folgende Wintersemester 1919/1920 verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im besagten Wintersemester begann Oppenheimer nun seine Lehrtätigkeit an der Frankfurter Universität mit Übungen über theoretische Nationalökonomie und Vorlesungen über die Geschichte des Sozialismus sowie über das System der Soziologie, in welcher er auf den Staat und die Wirtschaftsgesellschaft einging.&lt;br /&gt;
Im Sommersemester 1920 folgte Oppenheimer größtenteils seiner Einteilung und bot Übungen über theoretische Nationalökonomie für Anfänger und Fortgeschrittene an. Anstatt der Vorlesung über die Geschichte des Sozialismus hielt er in diesem Semester eine Vorlesung über die Geschichte der Nationalökonomie. Diesen Wechsel hielt Oppenheimer während seiner gesamten Zeit in Frankfurt bei. Die Vorlesungen über die Geschichte des Sozialismus bzw. über die Geschichte der Nationalökonomie hielt er in der Folge immer im Wechsel und nie zusammen in einem Semester.&lt;br /&gt;
Auch im folgenden Wintersemester 1920/1921 blieb er seinem Muster treu und bot neben den Übungen über theoretische Nationalökonomie für Anfänger und Fortgeschrittene erneut die Vorlesung über die Geschichte des Sozialismus an, bevor er im darauf folgenden Sommersemester 1921 eine Pause einlegte und keine Lehrveranstaltungen anbot. &lt;br /&gt;
Ob dies mit seiner schweren, chronischen Bronchitis zusammenhing, die ihn später teilweise auch berufsunfähig wurden lies, ist nicht belegt. Möglich ist auch, dass er auf Grund der Erkrankung seiner zweiten Frau Mathilde, die ein Jahr später verstarb, seine Lehrtätigkeit für kurze Zeit ruhen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zeitraum begann er zumindest mit der Arbeit an dem ersten Teil des ersten Bandes seines später achtteiligen Hauptwerkes, dem „System der Soziologie“, welches im darauf folgenden Jahr 1922 erschien. Bis dahin hatte sich Oppenheimer in seiner Frankfurter Zeit hauptsächlich mit dem Kommunismus, dem Kapitalismus sowie der Sozialen Frage beschäftigt und dazu auch mehrere Bücher geschrieben bzw. veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April des Jahres 1922 bat Oppenheimer beim Preußischen Minister für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung darum sich für drei Jahre beurlauben zu lassen um in dieser Zeit nach Japan reisen zu können. Der Minister entsprach dem Wunsch unter der Bedingung, dass Oppenheimer in diesen Jahren kein Gehalt erhalten sollte.&lt;br /&gt;
Oppenheimer unterließ jedoch die Reise und den dreijährigen Urlaub. Ob er dies auf Grund der fehlenden Bezahlung, seiner schlechten Gesundheit oder auf Grund von anderen Umständen tat, ist nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Semestern übte Oppenheimer seine Lehrtätigkeit mit den üblichen Vorlesungen und Übungen aus. Große Änderungen wurden nicht vorgenommen.&lt;br /&gt;
Erst im Wintersemester 1922/1923 veränderte Oppenheimer sein Lehrprogramm in der Weise, dass er es um eine Vorlesung über Allgemeine Soziologie sowie um ein Soziologisches Kolloquium, welches er zusammen mit [[Gottfried Salomon-Delatour]] hielt, erweiterte. &lt;br /&gt;
Die Vorlesung zur Allgemeinen Soziologie hielt Oppenheimer bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1929 noch vier weitere Male. Das Soziologische Kolloquium (später auch als Soziologische Übungen bezeichnet) hingegen wurde zu einem festen Bestandteil in der Lehre und wurde, mit wenigen Ausnahmen, in jedem Semester angeboten.&lt;br /&gt;
Im Sommersemester 1924 hielt Franz Oppenheimer eine Vorlesung über Karl Marx, die er in seiner weiteren Karriere nie mehr wiederholte. Im gleichen Semester hatte er jedoch auch wieder starke Probleme mit seiner schweren, chronischen Bronchitis, die ihn in der Ausübung seiner Lehrtätigkeit behinderten. Als Folge davon wurde Oppenheimer ein Semester lang beurlaubt und zu einer Kur in die Schweiz geschickt, da bereits durchgeführte Kuren im deutschen Tiefland oder in deutschen Mittelgebirgen nicht erfolgreich waren. &lt;br /&gt;
Oppenheimer selbst bat jedoch darum den Urlaub nicht nur als Krankheitsurlaub, sondern auch als Arbeitsurlaub zu bezeichnen, da er beabsichtigte, den zweiten Teil des dritten Bandes seines Werkes „System der Soziologie“ fertig zu stellen. Den zweiten Teil des ersten Bandes sowie den ersten Teil des dritten Bandes hatte er bereits 1923 fertig gestellt und veröffentlicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vertretung seiner Professur übernahm im Wintersemester 1924/1925 Oppenheimers Assistent, Privatdozent Dr. Gottfried Salomon-Delatour, mit dem er schon in den voran gegangenen Semestern mehrere soziologische Veranstaltungen zusammen abgehalten hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==1925 bis 1929==&lt;br /&gt;
Nach der Rückkehr aus seinem Krankheitsurlaub (oder Arbeitsurlaub, wie er in selbst bezeichnete) ging Oppenheimer im Sommersemester 1925 wieder seiner gewohnten Lehrtätigkeit nach. Neben den üblichen Vorlesungen und Übungen über theoretische Nationalökonomie und dem mittlerweile obligatorischen Soziologischen Kolloquium hielt er in diesem Semester auch eine Vorlesung über die Soziologie des Staates.&lt;br /&gt;
In den folgenden Semestern veränderte Oppenheimer sein Lehrangebot kaum. Neben den bekannten Übungen und Vorlesungen hielt er gelegentlich noch Übungen und Vorlesungen in Bezug auf die Marxsche Lehre, die jedoch in seinem Lehrplan nie obligatorisch wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1926 vollendete und veröffentlichte Oppenheimer das zweite Band seines Hauptwerkes „System der Soziologie“. Im darauf folgenden Jahr brachte er unter dem Titel „Soziologische Streifzüge. Gesammelte Reden und Aufsätze.“ eine Schriftensammlung heraus. Zwei Jahre später, also 1929, folgten „Mein wissenschaftlicher Weg“ und der erste Teil des vierten Bandes seines „System der Soziologie“.&lt;br /&gt;
Die beiden letzten Teile dieses Werkes, nämlich der zweite und der dritte Teil des letzten, vierten Bandes, folgten 1933 und 1935. Kurz nach Veröffentlichung des letzten Bandes wurde Oppenheimers Hauptwerk, an dem er 13 Jahre gearbeitet hatte, von den Nationalsozialisten verboten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. März 1929 wurde Franz Oppenheimer emeritiert. Kurze Zeit später zog er zurück nach Berlin. In den Jahren 1934 und 1935 lebte er in Palästina und lehrte an der dortigen Universität. Danach kehrte er nach Deutschland zurück. Im Jahr 1938 emigrierte er dann schließlich zunächst nach Japan und später in die USA. Dort ließ er sich in Los Angeles nieder und lebte dort bis zu seinem Tode am 30. September 1943.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Professur für Soziologie und theoretische Nationalökonomie an der Frankfurter Universität übernahm am 01. April 1930, nach einer kurzen Vertretungsphase durch [[Gottfried Salomon-Delatour]], der Heidelberger Privatdozent [[Karl Mannheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fazit==&lt;br /&gt;
Die Zeit von Franz Oppenheimer an der Frankfurter Universität war vor allem geprägt von seinen schweren gesundheitlichen Leiden , die ihn mehrere Male berufsunfähig wurden ließen, sowie durch die anfänglichen Konflikte mit der Fakultät. &lt;br /&gt;
Diese Konflikte beschwor Oppenheimer bereits vor seiner eigentlichen Berufung herauf, als er darauf bestand seinem Lehrauftrag für Soziologie den Zusatz &amp;quot;und theoretische Nationalökonomie&amp;quot; hinzuzufügen. Da er sich dabei über den Willen und den Kopf der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften hinweg setzte und sich direkt an das zuständige Ministerium wendete, beschwor er schon früh den Unmut seiner Kollegen herauf, die ihm auch später des Öfteren Steine in den Weg legten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohnehin schien Frankfurt für Oppenheimer nur die Ersatzlösung gewesen zu sein.  Dies wird auch in seiner Autobiographie deutlich, wenn er schreibt: „Ich hätte besser getan, [den Ruf] abzulehnen.“ &lt;br /&gt;
Auch seine Anträge aus dem Jahr 1922 sich für drei Jahre nach Japan beurlauben zu lassen und die Tatsache, dass er sich 1929 zum frühsten möglichen Zeitpunkt bereits emeritieren ließ und kurze Zeit später zurück nach Berlin zog, verdeutlichen dies.  &lt;br /&gt;
Seine gesamte Zeit in Frankfurt war Oppenheimer ein Außenseiter, obwohl seine Schüler, in der Soziologie als auch in der Nationalökonomie, vor und nach seinem Tode zu bedeutenden Persönlichkeiten in Deutschland wurden. &lt;br /&gt;
In der Soziologie ist hier vor allem Gottfried Salomon-Delatour zu nennen, der nach Oppenheimers Emeritierung im Jahr 1929 kurz seinen Lehrstuhl vertrat. Daneben sind in der Nationalökonomie vor allem Adolph Löwe und der spätere Kanzler der Bundesrepublik Deutschland und &amp;quot;Vater des Wirtschaftswunders&amp;quot; Ludwig Erhard zu nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Bezug auf die Bearbeitung seiner Werke war Frankfurt vor allem in soziologischer Hinsicht bedeutend, so entstanden hier die ersten sechs Teilbände seines achtteiligen Hauptwerkes &amp;quot;System der Soziologie&amp;quot;. Daneben entstand eine die Soziologie betreffende Schriftensammlung, welcher er &amp;quot;Soziologische Streifzüge&amp;quot; nannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz allem konnte Oppenheimer seiner Zeit in Frankfurt nicht viele positive Aspekte abgewinnen. Neben seinen vielen gesundheitlichen Beschwerden verstarb zudem seine zweite Ehefrau während der Schwangerschaft ihres zweiten Kindes. &lt;br /&gt;
Auch beruflich verlor Oppenheimer zunehmend die Lust an der Lehre, was vor allem an der geringen Zahl der Hörer in seinen Soziologie-Vorlesungen lag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am deutlichsten wird Oppenheimers Einstellung zu seiner Frankfurter Zeit in seiner 254seitigen Autobiographie „Erlebtes, Erstrebtes, Erreichtes“, in welcher er die zehn Frankfurter Jahre auf nicht einmal vier Seiten abhandelte.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrick Taube</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Die_ersten_Kandidaten_f%C3%BCr_die_Besetzung_des_Lehrstuhls&amp;diff=3757</id>
		<title>Die ersten Kandidaten für die Besetzung des Lehrstuhls</title>
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		<updated>2008-03-13T10:00:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrick Taube: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* [[Paul Barth]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Franz Oppenheimer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Othmar Spann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Entscheidung für Franz Oppenheimer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrick Taube</name></author>
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		<title>Entscheidung für Franz Oppenheimer</title>
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		<updated>2008-03-13T09:56:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrick Taube: Die Seite wurde neu angelegt: Die Fakultät, in welcher der neue Lehrstuhl angesiedelt werden sollte, setzte Paul Barth an die Spitze der Berufungsliste, obwohl dies nicht im Sinne des Stifters Karl...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Fakultät, in welcher der neue Lehrstuhl angesiedelt werden sollte, setzte Paul Barth an die Spitze der Berufungsliste, obwohl dies nicht im Sinne des Stifters Karl Kotzenberg war. Dieser sprach sich für Franz Oppenheimer aus.  Da die Fakultät darin jedoch einen Eingriff in ihre Autonomie sah, weigerte sie sich die Reihenfolge zu verändern und beließ Oppenheimer auf dem zweiten Listenplatz. &lt;br /&gt;
Allerdings stand bereits Ende des Jahres 1918 Franz Oppenheimer als erster Inhaber des Lehrstuhls für Soziologie und theoretische Nationalökonomie fest, obwohl zu dieser Zeit offiziell noch alle drei Anwärter zur Wahl standen und Paul Barth von der Fakultät bevorzugt wurde. &lt;br /&gt;
In einem Schreiben vom 27. Dezember 1918 schlug der Dekan der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät Prof. Schmidt dem Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung in Berlin neben Franz Oppenheimer noch Othmar Spann und Paul Barth als Kandidaten für die Besetzung des Lehrstuhls vor.  &lt;br /&gt;
Bereits drei Tage nach dem Schreiben, also am 30. Dezember 1918, schickte das Universitäts-Kuratorium einen Erlass an das Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung, der auf den 15. Dezember 1918 datiert war.  In diesem Schreiben wurde als einziger Anwärter Franz Oppenheimer genannt. Ebenfalls wurde bereits in diesem Schreiben über seine künftige Bezahlung diskutiert und deutlich gemacht, dass der Stifter des Lehrstuhls, der Konsul Karl Kotzenberg, noch nähere Bestimmungen zu seiner Stiftung äußern wird. &lt;br /&gt;
Zu diesem Zeitpunkt hatte Kotzenberg sein Ziel jedoch schon erreicht. Auf sein Drängen hin berief das Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung, gegen den Willen der Fakultät, Franz Oppenheimer auf den neuen Lehrstuhl für Soziologie.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrick Taube</name></author>
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		<updated>2008-03-13T09:51:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrick Taube: &lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;* [[Paul Barth]]&lt;br /&gt;
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* [[Franz Oppenheimer]]&lt;br /&gt;
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* [[Othmar Spann]]&lt;br /&gt;
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		<title>Die Errichtung des Lehrstuhls für Soziologie an der Universität Frankfurt</title>
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		<updated>2008-03-13T09:49:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrick Taube: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Lehrstuhl für Soziologie (und theoretische Nationalökonomie) an der Universität Frankfurt a. M. war seiner Zeit der erste Lehrstuhl dieser Art. An keiner anderen Universität bzw. in keiner anderen Stadt im Deutschen Reich wurde der Soziologie als Fach solch eine Bedeutung beigemessen wie es in Frankfurt der Fall war. Dies ist auch an der Gründung des Instituts für Sozialforschung fünf Jahre später, im Jahre 1924, deutlich zu erkennen.&lt;br /&gt;
Der neue Lehrstuhl wurde der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät zugeordnet, wo er auch bis zur Auflösung der Fakultäten zu Beginn der 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts verblieb.&lt;br /&gt;
Es ist nun zu untersuchen, wie es dazu kommen konnte, dass gerade in Frankfurt dieser bedeutende Lehrstuhl eingerichtet werden konnte. Aus diesem Grund soll nun zunächst auf den Konsul Karl Kotzenberg und seine Stiftung eingegangen werden, ohne die die Einrichtung des Lehrstuhls aller Wahrscheinlichkeit nach nicht möglich gewesen wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Karl Kotzenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Die ersten Kandidaten für die Besetzung des Lehrstuhls]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Artikel der Frankfurter Zeitung zur Berufung Franz Oppenheimers]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrick Taube</name></author>
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		<title>Die Errichtung des Lehrstuhls für Soziologie an der Universität Frankfurt</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrick Taube: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Lehrstuhl für Soziologie (und theoretische Nationalökonomie) an der Universität Frankfurt a. M. war seiner Zeit der erste Lehrstuhl dieser Art. An keiner anderen Universität bzw. in keiner anderen Stadt im Deutschen Reich wurde der Soziologie als Fach solch eine Bedeutung beigemessen wie es in Frankfurt der Fall war. Dies ist auch an der Gründung des Instituts für Sozialforschung fünf Jahre später, im Jahre 1924, deutlich zu erkennen.&lt;br /&gt;
Der neue Lehrstuhl wurde der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät zugeordnet, wo er auch bis zur Auflösung der Fakultäten zu Beginn der 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts verblieb.&lt;br /&gt;
Es ist nun zu untersuchen, wie es dazu kommen konnte, dass gerade in Frankfurt dieser bedeutende Lehrstuhl eingerichtet werden konnte. Aus diesem Grund soll nun zunächst auf den Konsul Karl Kotzenberg und seine Stiftung eingegangen werden, ohne die die Einrichtung des Lehrstuhls aller Wahrscheinlichkeit nach nicht möglich gewesen wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Stiftung zur Errichtung eines Lehrstuhls für Soziologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Karl Kotzenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Die ersten Kandidaten für die Besetzung des Lehrstuhls]]&lt;br /&gt;
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		<title>Stiftung zur Errichtung eines Lehrstuhls für Soziologie</title>
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		<updated>2008-03-13T09:45:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrick Taube: &lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;Der Lehrstuhl für Soziologie (und theoretische Nationalökonomie) an der Universität Frankfurt a. M. war seiner Zeit der erste Lehrstuhl dieser Art. An keiner anderen Universität bzw. in keiner anderen Stadt im Deutschen Reich wurde der Soziologie als Fach solch eine Bedeutung beigemessen wie es in Frankfurt der Fall war. Dies ist auch an der Gründung des Instituts für Sozialforschung fünf Jahre später, im Jahre 1924, deutlich zu erkennen.&lt;br /&gt;
Der neue Lehrstuhl wurde der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät zugeordnet, wo er auch bis zur Auflösung der Fakultäten zu Beginn der 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts verblieb.&lt;br /&gt;
Es ist nun zu untersuchen, wie es dazu kommen konnte, dass gerade in Frankfurt dieser bedeutende Lehrstuhl eingerichtet werden konnte. Aus diesem Grund soll nun zunächst auf den Konsul Karl Kotzenberg und seine Stiftung eingegangen werden, ohne die die Einrichtung des Lehrstuhls aller Wahrscheinlichkeit nach nicht möglich gewesen wäre.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrick Taube</name></author>
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		<title>Franz Oppenheimer und der erste Lehrstuhl für Soziologie an der Frankfurter Universität</title>
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		<updated>2008-03-13T09:43:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrick Taube: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In dieser Arbeit für das Lehrforschungsprojekt „Soziologie in Frankfurt“ sollen mehrere Aspekte untersucht werden, welche die Soziologie in Frankfurt zu Zeiten der Weimarer Republik beleuchten.  &lt;br /&gt;
Es soll zunächst erörtert werden, wie es dazu kam, dass an der Universität Frankfurt am Main, kurz nach dem Ende des I. Weltkriegs und zur Gründungszeit der Weimarer Republik, 1919 der erste Lehrstuhl für Soziologie in Deutschland eingerichtet wurde.&lt;br /&gt;
Im Anschluss daran soll auf den ersten Ordinarius des Lehrstuhls, Franz Oppenheimer, eingegangen werden. Es soll der Frage nachgegangen werden, wie Oppenheimer seine zehn Jahre in Frankfurt gestaltete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Die Errichtung des Lehrstuhls für Soziologie an der Universität Frankfurt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Kurzbiographie Franz Oppenheimers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Oppenheimers Jahre in Frankfurt  -  1919 bis 1929]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Lehrveranstaltungen Franz Oppenheimers von 1919 bis 1929]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Oppenheimers Werke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Oppenheimer Franz Links und Verweise|weiterführende Links und Verweise]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrick Taube</name></author>
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		<title>Franz Oppenheimer und der erste Lehrstuhl für Soziologie an der Frankfurter Universität</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrick Taube: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In dieser Arbeit für das Lehrforschungsprojekt „Soziologie in Frankfurt“ sollen mehrere Aspekte untersucht werden, welche die Soziologie in Frankfurt zu Zeiten der Weimarer Republik beleuchten.  &lt;br /&gt;
Es soll zunächst erörtert werden, wie es dazu kam, dass an der Universität Frankfurt am Main, kurz nach dem Ende des I. Weltkriegs und zur Gründungszeit der Weimarer Republik, 1919 der erste Lehrstuhl für Soziologie in Deutschland eingerichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Die Errichtung des Lehrstuhls für Soziologie an der Universität Frankfurt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Kurzbiographie Franz Oppenheimers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Oppenheimers Jahre in Frankfurt  -  1919 bis 1929]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Lehrveranstaltungen Franz Oppenheimers von 1919 bis 1929]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Oppenheimers Werke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Oppenheimer Franz Links und Verweise|weiterführende Links und Verweise]]&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Franz Oppenheimer und der erste Lehrstuhl für Soziologie an der Frankfurter Universität</title>
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		<updated>2008-03-13T09:40:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrick Taube: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In dieser Arbeit für das Lehrforschungsprojekt „Soziologie in Frankfurt“ sollen mehrere Aspekte untersucht werden, welche die Soziologie in Frankfurt zu Zeiten der Weimarer Republik beleuchten.  &lt;br /&gt;
Es soll zunächst erörtert werden, wie es dazu kam, dass an der Universität Frankfurt am Main, kurz nach dem Ende des I. Weltkriegs und zur Gründungszeit der Weimarer Republik, 1919 der erste Lehrstuhl für Soziologie in Deutschland eingerichtet wurd&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Die Errichtung des Lehrstuhls für Soziologie an der Universität Frankfurt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Kurzbiographie Franz Oppenheimers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Oppenheimers Jahre in Frankfurt  -  1919 bis 1929]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Lehrveranstaltungen Franz Oppenheimers von 1919 bis 1929]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Oppenheimers Werke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Oppenheimer Franz Links und Verweise|weiterführende Links und Verweise]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrick Taube</name></author>
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		<title>Oppenheimer Franz Links und Verweise</title>
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		<updated>2008-02-25T16:45:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrick Taube: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;*Max Horkheimer - Archiv, Studentische Universitätsbibliothek Frankfurt a. M.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Autographen, Staatsbibliothek Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Deutsches Literarisches Archiv, Marbach am Neckar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Personalakten des Magistrats der Stadt Frankfurt a. M. (Institut für Stadtgeschichte; Stadtarchiv Frankfurt a.M.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Universitätsarchiv der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Central Zionist Archives (CZA), Jerusalem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Vorlesungsverzeichnisse der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
*http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001919/&lt;br /&gt;
*http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001920/&lt;br /&gt;
*http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001921/&lt;br /&gt;
*http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001922/&lt;br /&gt;
*http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001923/&lt;br /&gt;
*http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001924/&lt;br /&gt;
*http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001925/&lt;br /&gt;
*http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001926/&lt;br /&gt;
*http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001927/&lt;br /&gt;
*http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001928/&lt;br /&gt;
*http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/2001929/&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrick Taube</name></author>
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		<title>Franz Oppenheimer</title>
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		<updated>2008-02-21T14:47:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrick Taube: /* weitere Links */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Franz_Oppenheimer.jpg|thumb|left|200px|Franz Oppenheimer]]Franz Oppenheimer wurde am 30. März 1864 in Berlin als Sohn des jüdischen Predigers Dr. phil. Julius Oppenheimer und der Lehrerin Antonie Oppenheimer geboren. Er war nach Carl (Biochemiker) und Paula (Schriftstellerin) das dritte Kind der Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1881 bis 1885 studierte er Medizin in Freiburg und Berlin, wo er schließlich bei Paul Ehrlich promovierte. In den folgenden zehn Jahren war er als praktischer Arzt in einem Armenviertel Berlins tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits ab dem Jahr 1890 beschäftigte er sich jedoch zunehmend auch mit sozialpolitischen Problemen und der wissenschaftlichen Sozialökonomie.&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1895 praktizierte er nun nicht mehr als Arzt sondern wurde Chefredakteur der „Welt am Montag“.&lt;br /&gt;
Im darauf folgenden Jahr veröffentlichte Oppenheimer seine erste wissenschaftliche Arbeit, die den Titel „Die Siedlungsgenossenschaft“ trug und bereits das Oppenheimersche Transformationsgesetz beinhaltete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1909 promovierte er nun in Kiel mit einer Arbeit über den Ökonomen David Ricardo zum Dr. phil. und wurde Privatdozent an der Universität Berlin.&lt;br /&gt;
Im gleichen Jahr gehörte er auch zu den Mitbegründern der Gesellschaft für Soziologie, die am 03. Januar gegründet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acht Jahre später wurde er vom Privatdozenten zum Titularprofessor ernannt (1917). Wiederum zwei Jahre später, im Jahre 1919, folgte er dem Ruf der Universität Frankfurt am Main und wurde Professor am ersten Lehrstuhl für Soziologie (und theoretische Nationalökonomie).&lt;br /&gt;
Diese Professur hatte er zehn Jahre lang, bis 1929, inne. Sein Nachfolger wurde der Heidelberger Privatdozent Karl Mannheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1934 und 1935 lehrte Oppenheimer in Palästina. Im darauf folgenden Jahr wurde er zum Ehrenmitglied der Amerikanischen Gesellschaft für Soziologie (American Sociological Association) ernannt.&lt;br /&gt;
1938 emigrierte er dann zunächst nach Japan. Dort besaß er einen Lehrauftrag an der Keio-Universität in Tokio, den er jedoch nicht erfüllen durfte. &lt;br /&gt;
Das Kulturabkommen zwischen Japan und dem Deutschen Reich verhinderte eine Beschäftigung jedes Menschen, der den Nationalsozialisten missfiel.&lt;br /&gt;
Obwohl er im Besitz eines Visums war, wurde ihm durch die japanischen Behörden die Aufenthaltsgenehmigung wieder entzogen. Er emigrierte daher 1940 zunächst nach Shanghai und von dort aus weiter in die USA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort lies er sich in Los Angeles nieder, da bereits eine jüngere Schwester von ihm (Elise Steindorff) dort lebte.&lt;br /&gt;
Im Jahr 1942 war er dann Mitbegründer des American Journal of Economics and Sociology und schrieb noch mehrere Bücher in englischer Sprache, die jedoch bis heute nicht veröffentlicht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. September 1943 starb Franz Oppenheimer schließlich, im Alter von 79 Jahren, in Los Angeles.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== weitere Links ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Oppenheimers Jahre in Frankfurt  -  1919 bis 1929]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Lehrveranstaltungen Franz Oppenheimers von 1919 bis 1929]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Oppenheimers Werke]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrick Taube</name></author>
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		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Franz_Oppenheimer_und_der_erste_Lehrstuhl_f%C3%BCr_Soziologie_an_der_Frankfurter_Universit%C3%A4t&amp;diff=2561</id>
		<title>Franz Oppenheimer und der erste Lehrstuhl für Soziologie an der Frankfurter Universität</title>
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		<updated>2008-02-21T14:47:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrick Taube: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;*[[Die Errichtung des Lehrstuhls für Soziologie an der Universität Frankfurt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Kurzbiographie Franz Oppenheimers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Oppenheimers Jahre in Frankfurt  -  1919 bis 1929]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Lehrveranstaltungen Franz Oppenheimers von 1919 bis 1929]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Oppenheimers Werke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[weiterführende Links und Verweise]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrick Taube</name></author>
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		<title>Franz Oppenheimer und der erste Lehrstuhl für Soziologie an der Frankfurter Universität</title>
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		<updated>2008-02-21T14:27:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrick Taube: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Die Errichtung des Lehrstuhls für Soziologie an der Universität Frankfurt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kurzbiographie Franz Oppenheimers]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Oppenheimers Jahre in Frankfurt  -  1919 bis 1929]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Lehrveranstaltungen Franz Oppenheimers von 1919 bis 1929]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Oppenheimers Werke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[weiterführende Links und Verweise]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrick Taube</name></author>
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		<title>Oppenheimers Jahre in Frankfurt - 1919 bis 1929</title>
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		<updated>2008-02-21T12:37:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrick Taube: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[1919 bis 1924]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[1925 bis 1929]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Fazit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrick Taube</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Stiftung_zur_Errichtung_eines_Lehrstuhls_f%C3%BCr_Soziologie&amp;diff=2415</id>
		<title>Stiftung zur Errichtung eines Lehrstuhls für Soziologie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Stiftung_zur_Errichtung_eines_Lehrstuhls_f%C3%BCr_Soziologie&amp;diff=2415"/>
		<updated>2008-02-21T11:41:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrick Taube: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Im Jahre 1918 stiftete der Konsul [[Karl Kotzenberg]] der Frankfurter Universität einen Betrag von 300 000 Reichsmark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im gleichen Jahr wurde die Stiftung mit großem Dank vom Kuratorium und dem Großen Rat angenommen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrick Taube</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Kurzbiographie_Franz_Oppenheimers&amp;diff=2405</id>
		<title>Kurzbiographie Franz Oppenheimers</title>
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		<updated>2008-02-21T11:37:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrick Taube: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Franz_Oppenheimer.jpg|thumb|left|200px|Franz Oppenheimer]]Franz Oppenheimer wurde am 30. März 1864 in Berlin als Sohn des jüdischen Predigers Dr. phil. Julius Oppenheimer und der Lehrerin Antonie Oppenheimer geboren. Er war nach Carl (Biochemiker) und Paula (Schriftstellerin) das dritte Kind der Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1881 bis 1885 studierte er Medizin in Freiburg und Berlin, wo er schließlich bei Paul Ehrlich promovierte. In den folgenden zehn Jahren war er als praktischer Arzt in einem Armenviertel Berlins tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits ab dem Jahr 1890 beschäftigte er sich jedoch zunehmend auch mit sozialpolitischen Problemen und der wissenschaftlichen Sozialökonomie.&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1895 praktizierte er nun nicht mehr als Arzt sondern wurde Chefredakteur der „Welt am Montag“.&lt;br /&gt;
Im darauf folgenden Jahr veröffentlichte Oppenheimer seine erste wissenschaftliche Arbeit, die den Titel „Die Siedlungsgenossenschaft“ trug und bereits das Oppenheimersche Transformationsgesetz beinhaltete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1909 promovierte er nun in Kiel mit einer Arbeit über den Ökonomen David Ricardo zum Dr. phil. und wurde Privatdozent an der Universität Berlin.&lt;br /&gt;
Im gleichen Jahr gehörte er auch zu den Mitbegründern der Gesellschaft für Soziologie, die am 03. Januar gegründet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acht Jahre später wurde er vom Privatdozenten zum Titularprofessor ernannt (1917). Wiederum zwei Jahre später, im Jahre 1919, folgte er dem Ruf der Universität Frankfurt am Main und wurde Professor am ersten Lehrstuhl für Soziologie (und theoretische Nationalökonomie).&lt;br /&gt;
Diese Professur hatte er zehn Jahre lang, bis 1929, inne. Sein Nachfolger wurde der Heidelberger Privatdozent [[Karl Mannheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1934 und 1935 lehrte Oppenheimer in Palästina. Im darauf folgenden Jahr wurde er zum Ehrenmitglied der Amerikanischen Gesellschaft für Soziologie (American Sociological Association) ernannt.&lt;br /&gt;
1938 emigrierte er dann zunächst nach Japan. Dort besaß er einen Lehrauftrag an der Keio-Universität in Tokio, den er jedoch nicht erfüllen durfte. &lt;br /&gt;
Das Kulturabkommen zwischen Japan und dem Deutschen Reich verhinderte eine Beschäftigung jedes Menschen, der den Nationalsozialisten missfiel.&lt;br /&gt;
Obwohl er im Besitz eines Visums war, wurde ihm durch die japanischen Behörden die Aufenthaltsgenehmigung wieder entzogen. Er emigrierte daher 1940 zunächst nach Shanghai und von dort aus weiter in die USA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort lies er sich in Los Angeles nieder, da bereits eine jüngere Schwester von ihm (Elise Steindorff) dort lebte.&lt;br /&gt;
Im Jahr 1942 war er dann Mitbegründer des American Journal of Economics and Sociology und schrieb noch mehrere Bücher in englischer Sprache, die jedoch bis heute nicht veröffentlicht wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. September 1943 starb Franz Oppenheimer schließlich, im Alter von 79 Jahren, in Los Angeles.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrick Taube</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Verzeichnis_bedeutender_Personen_f%C3%BCr_die_Soziologie_in_Frankfurt&amp;diff=2399</id>
		<title>Verzeichnis bedeutender Personen für die Soziologie in Frankfurt</title>
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		<updated>2008-02-21T11:34:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Patrick Taube: /* Z */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===A===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. [[Fritz Abb]] (Wirtschafts-und Sozialpolitik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. [[Hans Achinger]] (Sozialpolitik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Dr. [[Theodor W. Adorno]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===B===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Dr. [[Horst Baier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. [[Egon Becker]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===C===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===D===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Dr. [[Günter Dux]] (Soziologie)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===E===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===F===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Iring Fetscher]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Dr. [[Ernst Fraenkel]] (Wirtschafts- und Sozialgeschichte)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Dr. [[Ludwig von Friedeburg]] (Soziologie)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===G===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wolfgang Glatzer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Dr. [[Richard Grathoff]] (Soziologie)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Dr. [[Rudolf Gunzert]] (Statistische Methoden der empirischen Sozialforschung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===H===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Karl-Otto Hondrich]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Dr. [[Jürgen Habermas]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Dr. [[Eike Hennig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Dr. [[Max Horkheimer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===I===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===J===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===K===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Klaus Kippert]] (Soziologie der Erziehung/Schulsoziologie)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Dr. [[Jan Jacob van Klaveren]] (Wirtschafts- und Sozialgeschichte)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. [[Julius Kraft]] (Soziologie)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===L===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Dr. [[Kurt Lenk]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thomas Luckmann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===M===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ulf Matthiesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ruth Meyer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Herrmann Müller]] (Soziologie)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===N===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ludwig Neundörfer]] (Soziologie der Erziehung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Elisabeth Neumayer]] (Sozialpsychologie)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===O===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ulrich Oevermann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Claus Offe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Franz Oppenheimer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===P===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. [[Helge Pross]] (Dogmengeschichte und Systematik der Soziologie)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Q===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===R===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Dr. [[Walter Rüegg]] (Soziologie)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann [[Peter Ruppert]] (Sozialpsychologie)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Dr. [[Jürgen Ritsert]] (Soziologie)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===S===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gottfried Salomon-Delatour]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Constans Seyfarth]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. [[Peter Schönbach]] (Empirische Sozialforschung und Sozialpsychologie)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Dr. [[Walter Sprondel]] (Soziologie)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Dr. [[Walter Sulzbach]] (Soziologie)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===T===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Dr. [[Friedrich H. Tenbruck]] (Soziologie)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. [[Manfred Teschner]] (Industriesoziologie und Bildungssoziologie)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===U===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===V===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Rudolf Vogel]] (Soziologie der Erziehung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===W===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Franz Wurm]] (Wirtschaftssoziologie)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Y===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Z===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Dr. [[Wolfgang Zapf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Heinz-Otto Ziegler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
[[SozFra:Portal#.C3.9Cbersichten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Patrick Taube</name></author>
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