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	<title>SozFra - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-26T18:49:58Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Salomon_Delatours_wissenschaftliche_Arbeiten&amp;diff=4242</id>
		<title>Salomon Delatours wissenschaftliche Arbeiten</title>
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		<updated>2008-03-30T20:40:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TWagner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Studium begann er in München mit Kunstgeschichte, orientierte sich dann aber neu und studierte Naturwissenschaften und Physiologie in Heidelberg. Heidelberg war zu dieser Zeit ein „Schnittpunkt intellektueller Kreise“. &amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Barboza:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;  Über die Jahre Hinweg waren in Heidelberg unter anderem auch Norbert Elias, Karl Mannheim, Georg von Lukács und viele weitere anzutreffen. Es ist allerdings nicht ersichtlich ob sich Salomon-Delatour schon an einem der Kreise beteiligte, die in Heidelberg stattfanden. So ist es auch nicht leicht zu beurteilen, ob er schon während des Studiums erste Kontakte zu anderen Intellektuellen knüpfen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Arbeit, mit der er in Erscheinung trat war seine philosophische Promotion bei Georg Simmel 1916. Er behandelte die „theologica deutsch“ aus dem 15. Jahrhundert, nachdem er von Simmel davon abgebracht wurde die gesamte deutsche Mystik darzustellen.  Es handelte sich „um eine Anwendung von Simmels Lebensphilosophie und Religionssoziologie auf die Philosophie des Mittelalters.“ &amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Barboza:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; Salomon-Delatour sah die Mystik im Gegensatz zum Glauben als aktivierende Kraft wobei der Glaube nur eine passive Rezeption hervor bringt.  Schon in diesem Werk spielte für Salomon-Delatour die Einheit eine wichtige Rolle. Auch wenn er sich bewusst war, dass die Einheit, wenn sie erzwungen wird, eher zu einer Entfremdung führt. Es gelang ihm aber nicht seine vorhandenen Thesen richtig in Szene zu setzen, sondern sie gingen in der Fülle des Materials unter. &amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Barboza:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 erschien dann ein Aufsatz mit dem Titel „Osten und Westen“. Hier schlug Salomon-Delatour eine Brücke der Einheitsvorstellung seiner Dissertation zur Politik. Eine reale Einheit der Menschen sei nur denkbar, wenn sich die zwei großen Kulturwelten, Osten und Westen, auflösten. Er sah den Osten als Vorbild für den Westen, da dieser die „sozial- und wirtschaftsethischen Fonds“ besaß, ohne die eine Gemeinschaft nicht existieren könne. &amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Barboza:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;  Die gemeinschaftsbildende Kraft war, laut Salomon-Delatour, die Religion und er betrachtete eine Universalreligion als Lösung. Es ist zu diesem Zeitpunkt also noch kein Bekenntnis zum Judentum zu sehen, was sich allerdings schon kurze Zeit später an der Mitarbeit an Martin Bubers Zeitschrift „Der Jude“ beobachten lies. Hier war er ab 1920 als Redakteur im Bereich Soziologie tätig. &amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Belitz:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; Er setzte sich mit dem Judentum auseinander, wenn auch oft kritisch. So warf er zum Beispiel dem Judentum Abgrenzung von der restlichen Gesellschaft vor. &amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Barboza:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt; Die Zeit der Weimarer Republik war für das Judentum eine Blütezeit. &amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Meyer:2008b&amp;lt;/bibref&amp;gt;  Durch die Liberalität der Regierung, die Gleichstellung in allen gesellschaftlichen Bereichen versprach, konnten sich die Juden mit der Weimarer Republik identifizieren. Zugleich  kam aber ein wachsender Antisemitismus von Seiten der Bevölkerung auf. Das jüdische Leben wurde in allen Bereichen ausgeprägter und so erweiterte sich auch die jüdische Teilnahme an kulturellen Aktivitäten.   Den Juden gelang es ihre Identität als Juden und zugleich als Angehörige der deutschen Kultur zu stärken.   Vielleicht war dieses neue jüdische Selbstbewusstsein auch ein Anreiz für Salomon-Delatour sich damit auseinander zu setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Salomon-Delatour versuchte eine Distanz zum autoritären Marxismus zu schaffen, verzichtete dabei aber nicht auf die ethischen und politischen Vorzüge des Sozialismus.  Vor seiner Habilitation übersetzte Salomon-Delatour einige französische Frühsozialisten und gab sie heraus. So zum Beispiel Saint Simon und Proudhon sowie den deutschen Lorenz von Stein.  Sein Frankreichfokus ist sicherlich auch auf seine teils französischen Wurzeln zurückzuführen. Salomon-Delatour war bei seiner Herausgeberschaft aber nicht nur auf die Frühsozialisten beschränkt. Auch konservative und reaktionäre Autoren wurden von ihm veröffentlicht und meist auch mit einer Einleitung von Salomon-Delatour versehen, in denen er auch mal kritisch auf die folgenden Texte einging. &amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Barboza:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein wohl wichtigstes und einflussreichstes schriftliches Projekt waren sicherlich die „Jahrbücher für Soziologie“, von denen 1925-1927 jährlich ein Band erschienen ist, auf die ich später genauer eingehen werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1930 erhielt Salomon-Delatour dann einen eigenen Lehrauftrag „Französische Staats- und Gesellschaftskunde“. Hierfür kam ihm sein langjähriges Engagement für französische Veröffentlichungen mit Sicherheit zu Gute, nachdem es ihm nicht vergönnt war die Nachfolge Oppenheimers anzutreten. Ein weiterer Grund für die verpasste Nachfolge mag gewesen sein, dass es einigen Kollegen an der Frankfurter Universität wohl ein Dorn im Auge war, dass Salomon-Delatour soviel außeruniversitäres Engagement zeigte. So wird er sogar in einem Brief von Oppenheimer ermahnt, dass er wohl nicht hart genug an der Universität gearbeitet habe und somit einige Herren, die nicht näher genannt werden, verärgert habe. &amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Belitz:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Schwerpunkt verlagerte sich aber trotz allem ab 1930 weg von der Universität, was sich auch auf die verpasste Nachfolge des Lehrstuhls Oppenheimers zurückführen lässt. Er hielt von da an Seminare und Vorlesungen zur Staatslehre an Beamtenakademien in Frankfurt und Saarbrücken. &amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Barboza:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Baustein in seinem Bestreben nach einer wissenschaftlichen Einheit waren die Davoser Hochschulkurse. Diese zweiwöchigen Kurse waren außeruniversitäre Veranstaltungen an denen sich viele namenhafte Professoren und auch Studenten beteiligten. Auf die Davoser Hochschulkurse werde ich auch noch ausführlich in einem Abschnitt dieser Arbeit eingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Machtergreifung der Nationalsozialisten trieb Salomon-Delatour dann zur Flucht aus Deutschland. Nach einer kürzeren Station in Italien gelang es ihm nach Frankreich, genauer Paris, zu flüchten. Dort schaffte er es schnell Fuß zu fassen. Er war zum Beispiel wieder als Herausgeber tätig, diesmal für Zeitschriften. Zum einen die „Information Economoique“ und später „Ordo“. Zudem erhielt er eine Anstellung an der Pariser Sorbonne Universität. Um akademisch in Frankreich weiter zu kommen, fehlte ihm aber eine Hauptarbeit – thése – an der er auch arbeitete. Sie sollte sich mit dem Kathedersozialismus auseinander setzen, wie Benjamin 1937 an Fritz Lieb schrieb.  Zu einer Vollendung kam es aber durch die Invasion der Deutschen nie. Er musste weiter flüchten und schaffte es 1941 in die USA zu reisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;bibreferences/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TWagner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Jahrbuch_f%C3%BCr_Soziologie&amp;diff=4241</id>
		<title>Jahrbuch für Soziologie</title>
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		<updated>2008-03-30T20:28:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TWagner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Salomon-Delatour strebte eine Abkehr von der Isolation der deutschen Soziologie an und wollte internationale Zusammenarbeit fördern, wie das schon in den Naturwissenschaften geschah. Diese Zusammenarbeit sei so extrem wichtig, da sich nur so die Unterschiede aus den einzelnen Ländern oder Kulturen erkennen ließen. So verfolgte er mit jedem Jahrbuch eine gewisse Linie, indem er Texte veröffentlichte, die sich mit ähnlichen Themen auseinandersetzen. Im ersten Band sind zumeist staats- und rechtsphilosophische Beiträge zu finden. Die Soziologie sei für ein solches Vorhaben geradezu prädestiniert, da sich in ihr Rechts-, Staats-, Geschichts-, und Geisteswissenschaften treffen und daher die Sichtweise nicht eingeschränkt ist. Allerdings merkte er an, dass ihm eine Annäherung an sein übergeordnetes Ziel mit dem ersten Jahrbuch noch nicht ausreichend gelungen sei, was auf diverse politische und ökonomische Probleme zurückzuführen sei.  Trotzdem hatte er es auch schon im ersten Band geschafft eine beeindruckende Vielfältigkeit an nationalen und internationalen Beiträgen zusammen zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Vorwort spricht Salomon-Delatour auch noch an, dass die Wissenschaft nach dem ersten Weltkrieg einen Umbruch erlebt hat. Einige Fächer würden verkümmern und andere, wie die Philosophie, verlieren sich in Einzelwissenschaften. Eine neue und benötigte Universalität strebe jedoch die Soziologie an. Er möchte sich in den Jahrbüchern aber nicht auf eine reine Soziologie versteifen, sondern verstand den Inhalt der Jahrbücher mehr als eine Zusammenfassung der Sozialwissenschaften.  &amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Salomon-Delatour:2008b&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite Band der Jahrbücher ist die logische Ergänzung des ersten, wie er es auch schon im Vorwort zu Band I angekündigt hat. Salomon-Delatour erläutert, dass es für ihn nicht darum ginge einen besonderen Standpunkt oder eine Schule hervorzuheben, sondern einen Überblick über verschiedene Standpunkte zu präsentieren. Außerdem war es für ihn wichtig, dass möglichst viele Beiträge berücksichtigt werden, die noch nicht in deutscher Sprache erschienen waren. Ein Schwerpunkt ist bei den Beiträgen des zweiten Bandes nicht auf Anhieb zu erkennen. Wie er selbst schreibt, finden Ergänzungen zum letzten Jahrbuch, im Bereich Rechts- und Staatsphilosophie, statt. Hinzu kamen die Sozialpsychologie und Sozialökonomie, die ebenfalls ihren Platz fanden. Er selbst veröffentlichte einen Beitrag über Ideologie und einen von Karl Mannheim, was eine sozialphilosophische Ergänzung darstellen soll. &amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Salomon-Delatour:2008c&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der darauf folgende Band beschäftigte sich mit der politischen Soziologie und dem weltweiten Nationalitätenproblem. Salomon-Delatour unterteilte den dritten Band in zwei Teile. Der erste Teil bestand aus allgemein gehaltenen Beiträgen zur Soziologie, die von Autoren aus den unterschiedlichsten Ländern stammten. Der zweite Teil widmete sich dann den Nationalitätenproblemen und der Kolonialisierung. Er ging auch auf den geplanten vierten Band ein, der unter anderem Beiträge von Alfred Weber und Sombart enthalten sollte. &amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Salomon-Delatour:2008c&amp;lt;/bibref&amp;gt; Dieser Band erschien aber nie. Weitere Ausgaben waren dem Verleger wohl auf Grund der Herstellung und der sehr umfangreichen Übersetzungsarbeiten, die nötig waren, zu aufwendig und somit nicht rentabel genug. &amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Belitz:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;bibreferences/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TWagner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Jahrbuch_f%C3%BCr_Soziologie&amp;diff=4240</id>
		<title>Jahrbuch für Soziologie</title>
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		<updated>2008-03-30T20:26:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TWagner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Salomon-Delatour strebte eine Abkehr von der Isolation der deutschen Soziologie an und wollte internationale Zusammenarbeit fördern, wie das schon in den Naturwissenschaften geschah. Diese Zusammenarbeit sei so extrem wichtig, da sich nur so die Unterschiede aus den einzelnen Ländern oder Kulturen erkennen ließen. So verfolgte er mit jedem Jahrbuch eine gewisse Linie, indem er Texte veröffentlichte, die sich mit ähnlichen Themen auseinandersetzen. Im ersten Band sind zumeist staats- und rechtsphilosophische Beiträge zu finden. Die Soziologie sei für ein solches Vorhaben geradezu prädestiniert, da sich in ihr Rechts-, Staats-, Geschichts-, und Geisteswissenschaften treffen und daher die Sichtweise nicht eingeschränkt ist. Allerdings merkte er an, dass ihm eine Annäherung an sein übergeordnetes Ziel mit dem ersten Jahrbuch noch nicht ausreichend gelungen sei, was auf diverse politische und ökonomische Probleme zurückzuführen sei.  Trotzdem hatte er es auch schon im ersten Band geschafft eine beeindruckende Vielfältigkeit an nationalen und internationalen Beiträgen zusammen zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Vorwort spricht Salomon-Delatour auch noch an, dass die Wissenschaft nach dem ersten Weltkrieg einen Umbruch erlebt hat. Einige Fächer würden verkümmern und andere, wie die Philosophie, verlieren sich in Einzelwissenschaften. Eine neue und benötigte Universalität strebe jedoch die Soziologie an. Er möchte sich in den Jahrbüchern aber nicht auf eine reine Soziologie versteifen, sondern verstand den Inhalt der Jahrbücher mehr als eine Zusammenfassung der Sozialwissenschaften.  &amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Salomon:2008b&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite Band der Jahrbücher ist die logische Ergänzung des ersten, wie er es auch schon im Vorwort zu Band I angekündigt hat. Salomon-Delatour erläutert, dass es für ihn nicht darum ginge einen besonderen Standpunkt oder eine Schule hervorzuheben, sondern einen Überblick über verschiedene Standpunkte zu präsentieren. Außerdem war es für ihn wichtig, dass möglichst viele Beiträge berücksichtigt werden, die noch nicht in deutscher Sprache erschienen waren. Ein Schwerpunkt ist bei den Beiträgen des zweiten Bandes nicht auf Anhieb zu erkennen. Wie er selbst schreibt, finden Ergänzungen zum letzten Jahrbuch, im Bereich Rechts- und Staatsphilosophie, statt. Hinzu kamen die Sozialpsychologie und Sozialökonomie, die ebenfalls ihren Platz fanden. Er selbst veröffentlichte einen Beitrag über Ideologie und einen von Karl Mannheim, was eine sozialphilosophische Ergänzung darstellen soll. &amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Salomon:2008c&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der darauf folgende Band beschäftigte sich mit der politischen Soziologie und dem weltweiten Nationalitätenproblem. Salomon-Delatour unterteilte den dritten Band in zwei Teile. Der erste Teil bestand aus allgemein gehaltenen Beiträgen zur Soziologie, die von Autoren aus den unterschiedlichsten Ländern stammten. Der zweite Teil widmete sich dann den Nationalitätenproblemen und der Kolonialisierung. Er ging auch auf den geplanten vierten Band ein, der unter anderem Beiträge von Alfred Weber und Sombart enthalten sollte. &amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Salomon:2008c&amp;lt;/bibref&amp;gt; Dieser Band erschien aber nie. Weitere Ausgaben waren dem Verleger wohl auf Grund der Herstellung und der sehr umfangreichen Übersetzungsarbeiten, die nötig waren, zu aufwendig und somit nicht rentabel genug. &amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Belitz:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;bibreferences/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TWagner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Davoser_Ferienkurse&amp;diff=4239</id>
		<title>Davoser Ferienkurse</title>
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		<updated>2008-03-30T20:21:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TWagner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Vom 18. März bis zum 14. April 1928 fanden die ersten Davoser Hochschulkurse statt, deren Eröffnungsansprache Albert Einstein hielt. Die Planung dieser Kurse ging auf Salomon-Delatour zurück, der in Davos einen großen Unterstützer in dem Arzt Dr. Paul Müller fand, der die Durchführung mitbetreut hat. &amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Belitz:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;  In einem Vorbereitungstreffen Ende August 1927 wurde das Projekt konkretisiert und ein Komitee reiste herum um die anstehenden Kurse anzupreisen. Über 50 Hochschullehrer, hauptsächlich aus Deutschland und Frankreich, aber auch aus Österreich, der Schweiz und Italien sowie 364 Studenten aus den verschiedensten Ländern fanden sich schon bei den ersten Davoser Hochschulkursen 1928 ein. Die Resonanz fiel durchweg positiv aus. So schrieb der Entwicklungsphysiologe Hans Driesch zum Abschluss „Wir erleben etwas ganz Neues in dieser Vereinigung von Wissenschaft, Schönheit und Menschlichkeit“ und es wurde von einer Atmosphäre geschwärmt, in der Lehrende und Lernende zusammen arbeiteten. &amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Meyer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Erfolg von 1928 entsendeten 1929 Deutschland, Frankreich und die Schweiz offizielle Vertreter und es wurden Reisestipendien für die zweiten Hochschulkurse vergeben, die vom 17. März bis zum 6. April 1929 stattfanden. 1929 kam es dann zu einem Zusammentreffen von Ernst Cassirer und Martin Heidegger, was große Wellen schlug. &amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Barboza:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;  Die zwei Unterschiedlichen Positionen zu Kants „Kritik der reinen Vernunft“ standen im Mittelpunkt dieser Auseinandersetzung. Heidegger ging von einer „menschlichen Endlichkeit“ aus und Cassirer von einer „prinzipiellen Unendlichkeit menschlichen Geistes und menschlicher Produktivität“. &amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Meyer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;  Der eigentliche Dissens bestand in der Zielsetzung und dem Ausgangspunkt der Philosophie. Die Kulturphilosophie, die Cassirer als Zielpunkt seines Denkens sah, hat Heidegger nicht einmal als einen Ausgangspunkt gesehen. Darüber, dass diese Differenz aber bestehen müssten um die jeweiligen Standpunkte nicht zu verlieren, war man sich aber einig. &amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Meyer:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hochschulkurse von 1930 hatten den Schwerpunkt Philosophie und Staatswissenschaften. Salomon-Delatour gewann für dieses Jahr unter anderem Leopold von Wiese, Maurice Halbwachs, Alfred Weber, Werner Sombart und Hendrik De Man. Salomon-Delatour hielt auch selbst einen Vortrag zu Idee und Ideologie und der Bedeutung von Wissenschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Mitteilung gab Salomon-Delatour auch einen Ausblick auf  die kommenden Hochschulkurse im Jahr 1931. Dort sollten die Themen Erziehung und Bildung im Mittelpunkt stehen.  Aus einer Aussprache zwischen dem preußischen Kultusministers Becker mit akademischem Nachwuchs entstand die Zeitschrift „Internationes“, die sich dem internationalen wirtschaftlichen und universitären Austausch widmete. &lt;br /&gt;
Ganz so erfreulich und produktiv scheint es aber durchaus nicht immer verlaufen zu sein. So berichtet zum Beispiel die Neue Züricher Zeitung von Diskussionen zur deutsch-französischen Verständigung, die regelrecht gefährlich wurden und Salomon-Delatour sein ganzes Geschick abforderten um nicht Böse zu enden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den vierten Davoser Hochschulkursen 1931 ging dieses Projekt Salomon-Delatours dann zu Ende. Ein Grund hierfür war sicherlich die unbeständige politische und wirtschaftliche Lage im damaligen Europa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;bibreferences/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TWagner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Kontakte_zu_anderen_Soziologen&amp;diff=4238</id>
		<title>Kontakte zu anderen Soziologen</title>
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		<updated>2008-03-30T20:16:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TWagner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Gottfried Salomon-Delatour engagierte sich in den verschiedensten Gebieten, nicht nur in der Soziologie oder der Lehre. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Dissertation schrieb er 1916 bei [[Georg Simmel]] in Straßburg. Salomon-Delatour ging auf Empfehlung eines Freundes der Familie zu Simmel, der in Straßburg kurz davor eine Anstellung als Professor erhalten hatte. Für Simmel, der erst sehr spät in seiner Karriere eine Professur erhielt, war es nicht so entscheidend sich zu einer bestimmten Denkensgruppe zuzuordnen, was wohl ein nahe liegender Grund für Salomon-Delatour war bei ihm zu promovieren.  Es ist anzunehmen, dass ihm durch die Promotion bei Simmel später einige Türen offen standen und er über Simmel schon erste Kontakte knüpfen konnte, genaueres ist aber leider nicht überliefert. Inhaltlich, Salomon-Delatour schrieb zu der Zeit über Mystik, verrannte er sich in der Fülle des Materials, daher ist anzunehmen, dass er deshalb keine größere Unterstützung von Simmel erfuhr. &amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Barboza:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Salomon-Delatour ist danach nach Berlin zu [[Walther Rathenau]] gegangen, wo er auch ein Jahr bei der AEG arbeitete. Es ist nicht überliefert wie weit der Kontakt ging, allerdings übernahm Salomon-Delatour etwas später die Kritik Rathenaus an dem zunehmend mechanisierten Leben. &amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Barboza:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;  Weiterer Kontakt zu Rathenau, auch nach dem Aufenthalt in Berlin, zum Beispiel in Form von Schriftwechseln, ist aber nicht erhalten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer wichtiger Kontakt ist dann zu [[Franz Oppenheimer]] zu sehen. Bei ihm erhielt Salomon-Delatour 1921 eine Anstellung als Assistent  und habilitierte noch im selben Jahr. Hier half es Salomon-Delatour mit Sicherheit ein Schüler Simmels zu sein. Die Zusammenarbeit mit Oppenheimer beinhaltete Vertretungen Oppenheimers, wenn dieser auf Reisen war, gemeinsame Vorlesungen sowie Vorlesungen, die Salomon-Delatour allein abhielt. Den Vorlesungsverzeichnissen ist zu entnehmen, dass Salomon-Delatour im Wintersemester 1921/1922 das erste Mal mit zwei eigenen Vorlesungen, einer Zusammenarbeit mit Oppenheimer sowie einer Übung auftrat. &lt;br /&gt;
Salomon-Delatour, der sich später auch als Schüler Oppenheimers bezeichnete, wurde von diesem stark beeinflusst. So gab es gemeinsame Veröffentlichungen und die behandelten Themen und Einstellungen ähnelten sich stark. Zum Beispiel spielte für beide der Frühsozialismus und die Marxschen Lehren eine wichtige Rolle. Salomon-Delatour sah sich selbst als historisch-politischen Soziologen. &amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Belitz:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine sonstige Briefkorrespondenz ist sehr beeindruckend. Beim Amsterdamer International Institute of Social History sind über 1200 Briefpartner verzeichnet.  Darunter befinden sich unter anderem Kracauer, Troeltsch, Tönnies, Gide, Albert Salomon, Alfred Weber, Sombart, Tillich, Adorno, Leopold v. Wiese und noch viele weitere Intellektuelle der damaligen Zeit. Zudem hatte er auch zu nahezu jedem, der in den Jahrbüchern für Soziologie Artikel veröffentlicht hat, brieflichen Kontakt. Man kann also behaupten, dass Salomon-Delatour mit die umfangreichsten Kontakte zu Intellektuellen, national sowie international, gepflegt hat. Was natürlich auch Bestrebung seiner Haltung zur Wissenschaft war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frankfurt hat Salomon-Delatour in der Lehre auch mit [[Walter Sulzbach]] und [[Heinz-Otto Ziegler]] zusammen gearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;bibreferences/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TWagner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Kontakte_zu_anderen_Soziologen&amp;diff=4237</id>
		<title>Kontakte zu anderen Soziologen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Kontakte_zu_anderen_Soziologen&amp;diff=4237"/>
		<updated>2008-03-30T20:11:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TWagner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Gottfried Salomon-Delatour engagierte sich in den verschiedensten Gebieten, nicht nur in der Soziologie oder der Lehre. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Dissertation schrieb er 1916 bei Georg Simmel in Straßburg. Salomon-Delatour ging auf Empfehlung eines Freundes der Familie zu Simmel, der in Straßburg kurz davor eine Anstellung als Professor erhalten hatte. Für Simmel, der erst sehr spät in seiner Karriere eine Professur erhielt, war es nicht so entscheidend sich zu einer bestimmten Denkensgruppe zuzuordnen, was wohl ein nahe liegender Grund für Salomon-Delatour war bei ihm zu promovieren.  Es ist anzunehmen, dass ihm durch die Promotion bei Simmel später einige Türen offen standen und er über Simmel schon erste Kontakte knüpfen konnte, genaueres ist aber leider nicht überliefert. Inhaltlich, Salomon-Delatour schrieb zu der Zeit über Mystik, verrannte er sich in der Fülle des Materials, daher ist anzunehmen, dass er deshalb keine größere Unterstützung von Simmel erfuhr. &amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Barboza:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Salomon-Delatour ist danach nach Berlin zu Walther Rathenau gegangen, wo er auch ein Jahr bei der AEG arbeitete. Es ist nicht überliefert wie weit der Kontakt ging, allerdings übernahm Salomon-Delatour etwas später die Kritik Rathenaus an dem zunehmend mechanisierten Leben. &amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Barboza:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;  Weiterer Kontakt zu Rathenau, auch nach dem Aufenthalt in Berlin, zum Beispiel in Form von Schriftwechseln, ist aber nicht erhalten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer wichtiger Kontakt ist dann zu Franz Oppenheimer zu sehen. Bei ihm erhielt Salomon-Delatour 1921 eine Anstellung als Assistent  und habilitierte noch im selben Jahr. Hier half es Salomon-Delatour mit Sicherheit ein Schüler Simmels zu sein. Die Zusammenarbeit mit Oppenheimer beinhaltete Vertretungen Oppenheimers, wenn dieser auf Reisen war, gemeinsame Vorlesungen sowie Vorlesungen, die Salomon-Delatour allein abhielt. Den Vorlesungsverzeichnissen ist zu entnehmen, dass Salomon-Delatour im Wintersemester 1921/1922 das erste Mal mit zwei eigenen Vorlesungen, einer Zusammenarbeit mit Oppenheimer sowie einer Übung auftrat. &lt;br /&gt;
Salomon-Delatour, der sich später auch als Schüler Oppenheimers bezeichnete, wurde von diesem stark beeinflusst. So gab es gemeinsame Veröffentlichungen und die behandelten Themen und Einstellungen ähnelten sich stark. Zum Beispiel spielte für beide der Frühsozialismus und die Marxschen Lehren eine wichtige Rolle. Salomon-Delatour sah sich selbst als historisch-politischen Soziologen. &amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Belitz:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine sonstige Briefkorrespondenz ist sehr beeindruckend. Beim Amsterdamer International Institute of Social History sind über 1200 Briefpartner verzeichnet.  Darunter befinden sich unter anderem Kracauer, Troeltsch, Tönnies, Gide, Albert Salomon, Alfred Weber, Sombart, Tillich, Adorno, Leopold v. Wiese und noch viele weitere Intellektuelle der damaligen Zeit. Zudem hatte er auch zu nahezu jedem, der in den Jahrbüchern für Soziologie Artikel veröffentlicht hat, brieflichen Kontakt. Man kann also behaupten, dass Salomon-Delatour mit die umfangreichsten Kontakte zu Intellektuellen, national sowie international, gepflegt hat. Was natürlich auch Bestrebung seiner Haltung zur Wissenschaft war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;bibreferences/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TWagner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Aktivit%C3%A4t_in_Soziologischen_Kreisen&amp;diff=4236</id>
		<title>Aktivität in Soziologischen Kreisen</title>
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		<updated>2008-03-30T20:05:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TWagner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Es gab im Sommersemester 1923 ein Kolloquium, das wöchentlich in „Forells Garten“ in Bockenheim, von Delatour abgehalten wurde. Thema war das Buch von Troeltsch „Der Historismus und seine Probleme“, das zu dieser Zeit erschienen war. Teilnehmer waren unter anderem Theodor W. Adorno und Walter Benjamin wobei es wohl einige hitzige Diskussionen gab, die Salomon einiges abverlangten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1930 gab es einige Treffen von Mannheim, A. Löwe, P. Tillich, Gerloff, Riezler und Elias im Keller des Instituts und später dann im Café Laumer. Hier heißt es in einem Bericht von Elias, dass es möglich gewesen sei, dass Salomon mit von der Partie war. Er könne sich jedoch nicht genau erinnern. Bei den Treffen ging es wohl um ein interdisziplinäres Seminar über den Frühliberalismus, das von Mannheim organisiert wurde. &amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Schefold:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;bibreferences/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TWagner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Seine_Beziehung_zu_Walter_Benjamin&amp;diff=4235</id>
		<title>Seine Beziehung zu Walter Benjamin</title>
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		<updated>2008-03-30T20:03:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TWagner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Zu Walter Benjamin hatte Salomon-Delatour langjährigen Kontakt. Schon im Dezember 1922 bat Benjamin Salomon-Delatour Kontakt zu Franz Schultz herzustellen, der zu dieser Zeit Professor für Literaturgeschichte war. Zudem sollte er ihm einige von Benjamins Arbeiten zukommen lassen.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Benjamin:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;  Das Fach in dem Benjamin habilitieren wollte, schien aber noch nicht festzustehen, da er auch an das Fach Ästhetik dachte. Der zuständige Professor Hans Cornelius verweigerte Benjamin aber 1923 die Habilitation. Für die Habilitation bei Schultz spielte Salomon-Delatour eine wichtige Rolle. Er setzte sich sehr für Benjamin ein, indem er Kontakt zu Schultz knüpfte und Benjamin oftmals zu inhaltlichen Fragen beriet. Der Kontakt zwischen beiden bestand jedoch nicht nur aus quasi geschäftlichen Briefwechseln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den „Gesammelten Briefen“ von Walter Benjamin wurde sich auch über anstehende oder vergangene Besuche ausgetauscht und die Familien kannten sich offensichtlich auch. Zudem wendete sich Benjamin bei persönlichen Problemen wendete Salomon-Delatour. So fragte er ihn zum Beispiel nach einer Unterkunft in Frankfurt  oder bat um Hilfe bei einer Überweisung nach Italien . In der gesamten Zeit in der Benjamin an seiner Habilitation arbeitete, die den Titel „Ursprung des deutschen Trauerspiels“ trug, gab es einen regen Briefkontakt von dem leider nur die Briefe von Benjamin erhalten sind. Diese Zeit erstreckt sich bis August 1925, in dem die Habilitation Benjamins eine schlechte Bewertung bekam und schließlich abgelehnt wurde. 1924 stellte Salomon-Delatour Benjamin sogar einen Artikel im „Jahrbuch für Soziologie“ in Aussicht, zu dem es aber nie kam.  Warum es dazu nicht gekommen ist lässt sich an dem erhaltenen Material nicht rekonstruieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;bibreferences/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TWagner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Seine_Beziehung_zu_Mannheim&amp;diff=4234</id>
		<title>Seine Beziehung zu Mannheim</title>
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		<updated>2008-03-30T20:03:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TWagner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auch zu Karl Mannheim, der später die Nachfolge Oppenheimers antrat, auf die auch Salomon-Delatour spekuliert hat, hatte er Kontakt. Beide haben sich längere Zeit mit der Mystik und einigen Frühsozialisten befasst. Im Jahrbuch von 1926 veröffentlichten beide Texte zu ähnlichen Themen wie Ideologie und Politik als Wissenschaft.  Zudem beriet Salomon Mannheim seit 1924 zu seiner Habilitation, las sie Korrektur und half ihm sich an die richtigen Personen zu wenden.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Benjamin:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;  Im „Jahrbuch für Soziologie“ von 1926 veröffentlichte Salomon einen Artikel Mannheims mit dem Titel „Ideologische und soziologische Betrachtungen der geistigen Gebilde“. In Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen beiden. Offensichtlich wurde der Text um eine, für Mannheim entscheidende, Passage gekürzt und nicht wie abgegeben gedruckt. Seitdem war das Verhältnis zwischen beiden angespannt. Als dann Mannheim 1929 die Nachfolge Oppenheimers antrat übernahm er zwar Salomon-Delatour als Assistenten, dieser orientierte sich aber von da an in andere Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;bibreferences/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TWagner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Seine_Beziehung_zu_Walter_Benjamin&amp;diff=4233</id>
		<title>Seine Beziehung zu Walter Benjamin</title>
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		<updated>2008-03-30T19:57:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TWagner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Zu Walter Benjamin hatte Salomon-Delatour langjährigen Kontakt. Schon im Dezember 1922 bat Benjamin Salomon-Delatour Kontakt zu Franz Schultz herzustellen, der zu dieser Zeit Professor für Literaturgeschichte war. Zudem sollte er ihm einige von Benjamins Arbeiten zukommen lassen.&amp;lt;bibref f=&amp;quot;sozfra.bib&amp;quot;&amp;gt;Benjamin:2008&amp;lt;/bibref&amp;gt;  Das Fach in dem Benjamin habilitieren wollte, schien aber noch nicht festzustehen, da er auch an das Fach Ästhetik dachte. Der zuständige Professor Hans Cornelius verweigerte Benjamin aber 1923 die Habilitation. Für die Habilitation bei Schultz spielte Salomon-Delatour eine wichtige Rolle. Er setzte sich sehr für Benjamin ein, indem er Kontakt zu Schultz knüpfte und Benjamin oftmals zu inhaltlichen Fragen beriet. Der Kontakt zwischen beiden bestand jedoch nicht nur aus quasi geschäftlichen Briefwechseln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den „Gesammelten Briefen“ von Walter Benjamin wurde sich auch über anstehende oder vergangene Besuche ausgetauscht und die Familien kannten sich offensichtlich auch. Zudem wendete sich Benjamin bei persönlichen Problemen wendete Salomon-Delatour. So fragte er ihn zum Beispiel nach einer Unterkunft in Frankfurt  oder bat um Hilfe bei einer Überweisung nach Italien . In der gesamten Zeit in der Benjamin an seiner Habilitation arbeitete, die den Titel „Ursprung des deutschen Trauerspiels“ trug, gab es einen regen Briefkontakt von dem leider nur die Briefe von Benjamin erhalten sind. Diese Zeit erstreckt sich bis August 1925, in dem die Habilitation Benjamins eine schlechte Bewertung bekam und schließlich abgelehnt wurde. 1924 stellte Salomon-Delatour Benjamin sogar einen Artikel im „Jahrbuch für Soziologie“ in Aussicht, zu dem es aber nie kam.  Warum es dazu nicht gekommen ist lässt sich an dem erhaltenen Material nicht rekonstruieren.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TWagner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=LiteraturlisteToDo&amp;diff=3961</id>
		<title>LiteraturlisteToDo</title>
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		<updated>2008-03-15T12:44:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TWagner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;hier bitte, die Literatur einfügen, die eingebunden werden soll&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A. Barboza &amp;amp; C. Henning,  Deutsch-jüdische Wissenschaftsschicksale: Studien über Identitätskonstruktionen in der Sozialwissenschaft, Bielefeld 2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schefold, Bertram, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler in Frankfurt am Main, Marburg 2004&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Belitz, Ina, Befreundung mit dem Fremden: Die Deutsch-Französische Gesellschaft in den deutsch-französischen Kultur- und Gesellschaftsbeziehungen der Locarno-Ära,  Frankfurt/Main 1997&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meyer, Thomas, Ernst Cassirer, Hamburg 2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gödde, Christoph (Hrsg.),Walter Benjamin: Gesammelte Briefe Band  2 &amp;amp; 3, Frankfurt/Main 1997&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K. Gassen &amp;amp; M. Landmann, Buch des Dankes an Georg Simmel, Berlin 1958&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heuer, Renate, Die Juden der Frankfurter Universität, Frankfurt/Main 1997&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Salomon-Delatour, Gottfried, Jahrbuch für Soziologie,  Karlsruhe  1925-1927&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Salomon-Delatour, Gottfried, Moderne Staatslehren, Neuwied 1965&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meyer, Michael, Deutsch-jüdische Geschichte in der Neuzeit Band 4, München 1997&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feyerabend, Paul, Zeitverschwendung, Frankfurt/Main 1995&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''momentan alles eingebunden''&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TWagner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Jahrbuch_f%C3%BCr_Soziologie&amp;diff=3884</id>
		<title>Jahrbuch für Soziologie</title>
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		<updated>2008-03-13T14:37:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TWagner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Salomon-Delatour strebt eine Abkehr von der Isolation der deutschen Soziologie an und möchte internationale Zusammenarbeit fördern, wie das schon in den Naturwissenschaften geschah. Diese Zusammenarbeit sei so extrem wichtig, da sich nur so die Unterschiede aus den einzelnen Ländern oder Kulturen erkennen ließe. So verfolgt er mit jedem Jahrbuch eine gewisse Linie, indem er Texte nimmt die sich mit ähnlichen Themen auseinandersetzen. Im ersten Band sind zumeist staats- und rechtsphilosophische Beiträge zu finden. Die Soziologie sei für ein solches Vorhaben geradezu prädestiniert, da sich in ihr Rechts-, Staats-, Geschichts-, und Geisteswissenschaften treffen und daher die Sichtweise nicht eingeschränkt ist. Allerdings merkt er an, dass ihm das mit dem ersten Jahrbuch noch nicht ausreichend gelungen sei, was auf diverse politische und ökonomische Probleme zurückzuführen sei. Trotzdem hat er es auch schon im ersten Band geschafft eine beeindruckende Vielfältigkeit an nationalen und internationalen Beiträgen zusammen zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Vorwort spricht Salomon-Delatour auch noch an, dass die Wissenschaft nach dem ersten Weltkrieg einen Umbruch erlebt. Einige Fächer würden verkümmern und andere, wie die Philosophie, verlieren sich in Einzelwissenschaften. Eine neue und benötigte Universalität strebt die Soziologie an. Er möchte sich in den Jahrbüchern aber nicht auf eine reine Soziologie versteifen, sondern versteht es mehr als eine Zusammenfassung der Sozialwissenschaften. (Vgl. hierzu Jahrbuch für Soziologie, 1925 Vorrede des Herausgebers)&lt;br /&gt;
Der zweite Band der Jahrbücher ist die logische Ergänzung des ersten, wie er es auch schon im Vorwort zu Band 1 angekündigt hat. Salomon-Delatour erläutert, dass es für ihn nicht darum ginge einen besonderen Standpunkt oder eine Schule hervorzuheben, sondern einen Überblick über verschiedene Standpunkte zu präsentieren. Außerdem war es für ihn wichtig, dass möglichst viele Beiträge berücksichtigt werden, die noch nicht in deutscher Sprache erschienen waren. Ein Schwerpunkt ist bei den Beiträgen des zweiten Bandes nicht auf Anhieb zu erkennen. Wie er selbst schreibt, finden Ergänzungen zum letzten Jahrbuch, im Bereich Rechts- und Staatsphilosophie, statt. Hinzu kommt die Sozialpsychologie und Sozialökonomie, die ebenfalls ihren Platz finden. Er selbst Veröffentlicht einen Beitrag über Ideologie und einen von Karl Mannheim, was eine sozialphilosophische Ergänzung darstellen soll. (Vgl. hierzu Jahrbuch für Soziologie 1926 „Vorrede des Herausgebers“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der folgende Band beschäftigt sich mit der politischen Soziologie und das weltweite Nationalitätenproblem behandeln. Salomon-Delatour unterteilt den dritten Band in zwei Teile. Der erste Teil besteht aus allgemein gehaltenen Beiträgen zur Soziologie, die von Autoren aus den unterschiedlichsten Ländern stammen. Der zweite Teil widmet sich dann den Nationalitätenproblemen und der Kolonialisierung. Er geht auch auf den geplanten vierten Band ein, der unter anderem Beiträge von Weber und Sombart enthalten soll. (vgl. Jahrbuch für Soziologie, 1927 „Vorrede des Herausgebers“) Dieser Band erschien aber nie. Weitere Ausgaben waren dem Verleger wohl auf Grund der Herstellung und der sehr umfangreichen Übersetzungsarbeiten, die nötig waren, zu aufwendig und somit nicht rentabel genug. (Befreundung mit dem Fremden S. 297 Fußnote 199)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Alter Text&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925-1927 jährlich erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sammelband mit Beiträgen von diversen internationalen Soziologen und Philosophen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorwort von Gottfried Salomon Delatour.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1925 - Jahrbuch für Soziologie Band I'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Salomon Delatour schreibt in seinem Vorwort von dem Vorhaben, die Isolierung der deutschen Soziologie aufzuheben und eine internationale Zusammenarbeit zu ermöglichen, wie dies bei den Naturwissenschaften geschieht. Diese Zusammenarbeit sei so extrem wichtig, da sich nur so Unterschiede in den einzelnen Ländern feststellen ließen. Daher versucht er aus verschiedenen Kulturregionen ähnlich Themen zu berücksichtigen. Allerdings bemängelt er auch, dass dieses Vorhaben im ersten Jahrbuch für Soziologie noch nicht ganz gelungen sei, auf Grund einiger politischer und ökonomischer Gegebenheiten. Außerdem spricht er das Problem an, in das die Wissenschaft geraten ist und aus der sich nun die Soziologie entwickelt. Allerdings sei dabei nicht außer Acht gelassen, dass es viele Themen gibt, die nicht rein soziologisch sind, aber trotzdem ihren rechtmäßigen Platz in den Jahrbüchern finden sollen.&lt;br /&gt;
Im ersten Jahrbuch sind hauptsächlich Beiträge von europäischen und nordmerikanischen Wissenschaftlern zu finden, die sich mit historischen und rechtlichen Themen auseinander setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1926 - Jahrbuch für Soziologie Band II'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Salomon Delatour spricht in diesem Vorwort von seiner Rolle als Herausgeber und seiner Absicht bei der Wahl der jeweiligen Beiträge. Er möchte einen Überblick über verschiedene Probleme und Erkenntnisse der Soziologie geben. Dabei versucht er keinen Standpunkt hervorzuheben sondern möglichst verschiedene Standpunkte durch Beiträge zu repräsentieren. Zudem versucht er Beiträge auszuwählen, die in der Nachkriegszeit noch nicht in deutscher Sprache erschienen sind. &lt;br /&gt;
Auch in dieser Ausgabe sind die meisten Beiträge von Europäern, die sich mit (sozial)psychologischen und ökonomischen Themen befassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''1927 - Jahrbuch für Soziologie Band III'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ausgabe soll sich nun mit der politischen Soziologie befassen und insbesondere das weltweite Nationalitätenproblem behandeln. Salomon Delatour teilt die Beiträge in diesem Jahrbuch in zwei Abschnitte, einmal allgemein soziologische Beiträge zu Beginn und später dann Nationalitätenprobleme an Hand einzelner Beispiele sowie Kolonialisierung. Der erste Teil wird durch verschiedene Wissenschaftler aller Welt repräsentiert ohne dabei eine Gewichtung auf Europa zu haben. Zudem geht Salomon Delatour noch auf die nächste Ausgabe ein (die nie erscheint), in der u. a. Beiträge von Weber, Sombart sowie einige Beiträge aus weitere Länder, die noch nicht berücksichtigt wurden, enthalten sein soll.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TWagner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Gottfried_Salomon_Delatour:_Sein_Einfluss_auf_die_Soziologie_in_Frankfurt_und_seine_Verbindungen&amp;diff=3881</id>
		<title>Gottfried Salomon Delatour: Sein Einfluss auf die Soziologie in Frankfurt und seine Verbindungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Gottfried_Salomon_Delatour:_Sein_Einfluss_auf_die_Soziologie_in_Frankfurt_und_seine_Verbindungen&amp;diff=3881"/>
		<updated>2008-03-13T14:36:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TWagner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;BITTE hier einen einleitenden Text mit deiner Fragestellung formulieren und auch das Hennig Interview anschauen. Welches Verständnis von Soziologie hatte Delatour und wie ergibt sich daraus Einfluss? Einen Artikel seine Arbeiten zu nennen ist zu unspezifisch. In [[Salomon Delatours wissenschaftliche Arbeiten]] habe ich den Artikel aus Seine Arbeiten eingefuegt. Was bedeutet die Vorstellung einer geistigen Einheit für die Soziologie und wie hat sich dies im [[Jahrbuch für Soziologie]] widergespiegelt? Wie kannst du dies in deine Fragestellung und Ausarbeitung zu Salomon Delatour einbringen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Arbeit möchte ich erarbeiten welche Rolle Gottfried Salomon-Delatour an der Frankfurter Universität in der Zeit vor dem 2. Weltkrieg gespielt hat. Auch hatte er einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Soziologie in Deutschland und hat mit neuen Denkansätzen versucht die Soziologie auf einen neuen Weg zu bringen. Sein größtes Vorhaben war dabei die isolierte Rolle der deutschen Soziologie aufzulockern und internationaler zu gestallten. Leider ist er mit der Zeit in Vergessenheit geraten und wird in der soziologischen Geschichtsschreibung nur selten erwähnt. (Befreundung mit dem Fremden. S. 292). Somit ist es interessant seine Hinterlassenschaft trotzdem aufzuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Biographie]]&lt;br /&gt;
* [[Lehrveranstaltungen Salomon-Delatours bis 1933]]&lt;br /&gt;
* [[Seine Beziehung zu Walter Benjamin]]&lt;br /&gt;
* [[Seine Beziehung zu Mannheim]]&lt;br /&gt;
* [[Kontakte zu anderen Soziologen]]&lt;br /&gt;
* [[Aktivität in Soziologischen Kreisen]]&lt;br /&gt;
* [[Davoser Ferienkurse]]&lt;br /&gt;
* [[Ausgewählte Literatur von Gottfried Salomon-Delatour]]&lt;br /&gt;
* [[Salomon Delatours wissenschaftliche Arbeiten]]&lt;br /&gt;
* [[Jahrbuch für Soziologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TWagner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Seine_Beziehung_zu_Mannheim&amp;diff=3847</id>
		<title>Seine Beziehung zu Mannheim</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Seine_Beziehung_zu_Mannheim&amp;diff=3847"/>
		<updated>2008-03-13T13:31:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TWagner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auch zu Karl Mannheim, der später die Nachfolge Oppenheimers antrat, auf die auch Salomon-Delatour spekuliert hat, hatte er Kontakt. Beide haben sich längere Zeit mit der Mystik und einigen Frühsozialisten befasst. Im Jahrbuch von 1926 veröffentlichten auch beide Texte zu ähnlichen Themen wie Ideologie und Politik als Wissenschaft. (Vgl. Christoph Henning S. 81 und Jahrbuch für Soziologie 1926) Zudem hat Salomon Mannheim seit 1924 zu seiner Habilitation beraten und Korrektur gelesen sowie ihm geholfen sich an die richtigen Personen zu wenden. (Gesammelte Briefe Band 2 Brief 420) Im „Jahrbuch für Soziologie“ von 1926 veröffentlicht Salomon einen Artikel Mannheims mit dem Titel „Ideologische und soziologische Betrachtungen der geistigen Gebilde“. In Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen beiden. Offensichtlich wurde der Text um eine, für Mannheim entscheidende, Passage gekürzt und nicht wie abgegeben gedruckt. Seitdem war das Verhältnis zwischen beiden angespannt. Als dann Mannheim 1929 die Nachfolge Oppenheimers antritt übernimmt er zwar Salomon-Delatour als Assistenten, dieser orientiert sich aber von da an in andere Richtungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Alter Text&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kam ganz offensichtlich schon früh zum Austausch zwischen beiden, was sich auf die Ähnlichkeit in vielen Themen und teilweise auch auf die Wortwahl in einigen Texten bezieht. Zudem erschienen im „[[Jahrbuch für Soziologie]]“ 1926 von beiden Artikel, die „Ideologie“ und „Politik als Wissenschaft“ behandelten. Außerdem hatte Salomon Mannheim seit 1924 zu seiner Habilitation beraten. Beide habilitierten auch über ähnliche Themen, die Romantik und der Konservatismus und haben sich lange Zeit mit Mystik beschäftigt. Außerdem vertraten sie die Konzeption der ausgleichenden Soziologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im „[[Jahrbuch für Soziologie]]“ von 1926 veröffentlichte Salomon dann einen Artikel von Mannheim, bei dem wohl laut Mannheim eine wichtige Passage ausgelassen wurde, was Mannheim sehr verärgerte. (Mannheim 1929)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Salomon sowie Mannheim hofften auf die Nachfolge Oppenheimers, wobei Mannheim die Stelle 1929 erhielt.&lt;br /&gt;
Mannheim behielt zwar die Assistenzstelle Salomons bei, aber dieser orientierte sich von da an in andere Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz abgesehen von ihren thematischen Gemeinsamkeiten, waren beide Juden und nicht deutschstämmig und im selben Alter. Mannheim kam aus Ungarn und Salomon hatte eine französische Mutter.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TWagner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Salomon_Delatours_wissenschaftliche_Arbeiten&amp;diff=3831</id>
		<title>Salomon Delatours wissenschaftliche Arbeiten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Salomon_Delatours_wissenschaftliche_Arbeiten&amp;diff=3831"/>
		<updated>2008-03-13T13:23:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TWagner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Studium beginnt er in München mit Kunstgeschichte, orientiert sich dann aber neu und studiert Naturwissenschaften und Physiologie in Heidelberg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Arbeit, mit der er in Erscheinung tritt, ist seine philosophische Promotion bei Georg Simmel 1916. Er behandelte die „theologica deutsch“ aus dem 15. Jahrhundert, nachdem er von Simmel davon abgebracht wurde die gesamte deutsche Mystik darzustellen. (Christoph Henning S. 54) Es handelt sich „um eine Anwendung von Simmels Lebensphilosophie und Religionssoziologie auf die Philosophie des Mittelatlters.“ (C.H. S. 55) Salomon-Delatour sieht die Mystik im Gegensatz zum Glauben als aktivierende Kraft wobei der Glaube nur eine passive Rezeption hervor bringt. (C.H. S.56) Schon in diesem Werk spielt für Salomon-Delatour die Einheit eine wichtige Rolle. Auch wenn er sich bewusst ist, dass die Einheit, wenn sie erzwungen wird, eher zu einer Entfremdung führt. Er schafft es aber nicht seine vorhandenen Thesen richtig in Szene zu setzen, sondern sie gehen in der Fülle des Materials unter. (C.H. S.57)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 erscheint dann ein Aufsatz mit dem Titel „Osten und Westen“. Hier schlägt Salomon-Delatour eine Brücke seiner Einheitsvorstellung seiner Dissertation zur Politik. Eine reale Einheit der Menschen sei nur denkbar, wenn sich die zwei großen Kulturwelten, Osten und Westen, auflöse. Er sieht den Osten als Vorbild für den Westen, da dieser die „sozial- und wirtschaftsethischen Fonds“ besitzt, ohne die eine Gemeinschaft nicht existieren könne. (Salomon 1920 S.346 sowie C.H. S.59) Als gemeinschaftsbildende Kraft sieht Salomon-Delatour die Religion und fordert somit eine Universalreligion. Es ist zu diesem Zeitpunkt also noch kein Bekenntnis zum Judentum zu sehen, was sich allerdings schon kurze Zeit später an der Mitarbeit an Martin Bubers Zeitschrift „Der Jude“ beobachten lies. Hier war er ab 1920 als Redakteur im Bereich Soziologie tätig. (Befreundung mit dem Fremden S. 294) Er setzt sich mit dem Judentum nun auseinander, wenn auch oft kritisch. So wirft er zum Beispiel dem Judentum Abgrenzung von der restlichen Gesellschaft vor. (C.H. S.62) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Salomon-Delatour versucht eine Distanz zum autoritären Marxismus zu schaffen, verzichtet dabei aber nicht auf die ethischen und politischen Vorzüge des Sozialismus. (C.H. S. 64) Vor seiner Habilitation übersetzt Salomon-Delatour einige französische Frühsozialisten und gibt sie heraus. So zum Beispiel Saint Simon und Proudhon sowie den deutschen Lorenz von Stein. (Befreundung mit dem Fremden S. 294) Sein Frankreichfokus ist sicherlich auch auf seine teils französischen Wurzeln zurückzuführen. Salomon-Delatour war bei seiner Herausgeberschaft aber nicht nur auf die Frühsozialisten beschränkt. Auch konservative und reaktionäre Autoren werden von ihm veröffentlicht und meist auch mit einer Einleitung von Salomon-Delatour versehen, in denen er auch mal kritisch auf die folgenden Texte einging. (C.H. S.76)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein wohl wichtigstes und einflussreichstes Projekt waren sicherlich die „Jahrbücher für Soziologie“, von denen 1925-1927 jährlich ein Band erschienen ist, auf die ich später genauer eingehen werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1930 erhält Salomon-Delatour dann einen eigenen Lehrauftrag „Französische Staats- und Gesellschaftskunde“. Hierfür kam ihm sein langzeitliches Engagement für französische Veröffentlichungen mit Sicherheit zu Gute, nachdem es ihm nicht vergönnt war die Nachfolge Oppenheimers anzutreten. Ein weiterer Grund hierfür mag gewesen sein, dass es einigen Kollegen an der Frankfurter Universität wohl ein Dorn im Auge war, dass Salomon-Delatour soviel außeruniversiäres Engagement zeigte. So wird er sogar in einem Brief von Oppenheimer ermahnt, dass er wohl nicht hart genug an der Universität gearbeitet habe und somit einige Herren, die nicht näher genannt werden, verärgert habe. (Befreundung mit dem Fremden S.308 Fußnote 249)&lt;br /&gt;
Sein Schwerpunkt verlagerte sich aber trotz allem ab 1930 weg von der Universität, was sich wohl auch auf die verpasste Nachfolge des Lehrstuhls Oppenheimers zurückführen lässt. Er hielt von da an auch Seminare und Vorlesungen zur Staatslehre an Beamtenakademien in Frankfurt und Saarbrücken. (C.H. S.82)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein weiterer Baustein in seinem Bestreben nach einer wissenschaftlichen Einheit waren die Davoser Ferienkurse. Diese zweiwöchigen Kurse waren auseruniversitäre Veranstaltungen an denen sich viele namenhafte Professoren und auch Studenten beteiligten. Auf die Davoser Ferienkurse werde ich auch noch ausführlich in einem Abschnitt dieser Arbeit eingehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Machtergreifung der Nationalsozialisten trieb Salomon-Delatour dann zur Flucht aus Deutschland. Nach einer kürzeren Station in Italien gelang es ihm nach Frankreich, genauer Paris, zu flüchten. In Frankreich gelang es ihm schnell Fuß zu fassen. Er war dort zum Beispiel wieder als Herausgeber tätig, diesmal waren es Zeitschriften. Zum einen die „Information Economoique“ und später „Ordo“. Zudem erhielt er eine Anstellung an der Pariser Sorbonne Universität. Um akademisch in Frankreich weiter zu kommen, fehlte ihm aber eine Hauptarbeit – thése – an der er auch arbeitete. Sie sollte sich mit dem Kathedersozialismus auseinander setzen, wie Benajamin 1937 an Fritz Lieb schrieb. (Gesammelte Briefe Band 5, Brief 638) Zu einer Vollendung kam es aber durch die Invasion der Deutschen nie. Er musste weiter flüchten und schaffte es 1941 in die USA zu reisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Alter Text&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang seines Studiums zeigt Salomon, genauso wie Mannheim, ein großes Interesse an Kunstgeschichte, was er auch in München studiert. Später studiert der dann Naturwissenschaften und Physiologie in Heidelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Promotion==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine erste größere wissenschaftliche Arbeit ist seine philosophische Promotion bei Georg Simmel in Straßburg 1916. Seine Dissertation behandelt die „theologica deutsch“ aus dem Mittelalter, in der er Simmels Lebensphilosophie und Religionssoziologie auf diese Zeit andwendet. Er beschäftigt sich, wie viele andere Intellektuelle (Lukacs, Buber, Weber, Troeltsch, Simmel, Mannheim) dieser Zeit, mit der Mystik und dem mystischen Erleben und wertet sie durchaus positiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erste Aufsätze==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 veröffentlicht Salomon dann den Aufsatz „Osten und Westen“. Er fordert eine Universalreligion, da die Religion die „eigentlich gemeinschaftsbildende Kraft“ sei. Es lässt sich hier also noch keine offensichtliche Zugehörigkeit zum Judentum feststellen.&lt;br /&gt;
Zusätzlich veröffentlicht Salomon zwischen 1920 und 1924 einige Aufsätze in Martin Bubers „[[Der Jude]]“. Er setzt sich durchaus kritisch mit dem Judentum auseinander und wirft Abgrenzung von der restlichen Gesellschaft vor. Er strebt zudem eine in weiteren Texten Synthese und Vereinheitlichung an. Wie er dieses Ziel verwirklichen will, bleibt zu dieser Zeit jedoch noch unbeantwortet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Habilitation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Salomons Habilitation 1921 bei Oppenheimer trägt den Titel „Mittelalter als Ideal der Romantik“ (Buch 1923 publiziert). Er beschäftigt sich darin mit der Frage, wie eine soziale Einheit angestrebt werden kann, ohne, dass diese zugleich exklusiv und somit gewaltsam wird. Salomon triebt also weiterhin die Frage nach einer alles überspannenden Einheit um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Veröffentlichungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch mit dem Sozialismus setzt sich Salomon  auseinander. Er distanziert sich zwar vom „autoritären Marxismus“ verzichtet gleichzeitig aber auch nicht auf die ethischen und politischen Vorzüge des Sozialismus. Er übersetzt und veröffentlicht viele Arbeiten von Frühsozialisten, insbesondere von Franzosen, was auf Salomons französische Wurzeln zurückzuführen ist. Er verfolgt mit den veröffentlichten Autoren aber keine klare Linie, sondern veröffentlicht sowohl extrem konservative Autoren, sowie gemäßigte. Er setzt sich, aber durchaus kritisch mit allen Autoren auseinander, was oft an seinen Einleitungen zu erkennen ist. Ab 1930 erhielt er dann einen eigenen Lehrauftrag für „Französische Staats- und Gesellschaftskunde“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Jahrbuch für Soziologie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren ist er für die Jahrbücher für Soziologie verantwortlich, die 1925-1927 ein Mal jährlich erschienen sind. Hierbei wird ganz klar das Bestreben deutlich, dass es sich gegen die Abgrenzung der deutschen Wissenschaft wehrt und sich für eine internationale Verständigung einsetzt. Es soll eine Art geistige Einheit angestrebt werden. Die Plattform für diese Einheit sieht Salomon in der Soziologie an sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe [[Jahrbuch für Soziologie|hier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: A. Barboza &amp;amp; C. Henning &amp;quot;Deutsch-jüdische Wissenschaftsschicksale&amp;quot; 2006&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TWagner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Salomon_Delatours_wissenschaftliche_Arbeiten&amp;diff=3830</id>
		<title>Salomon Delatours wissenschaftliche Arbeiten</title>
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		<updated>2008-03-13T13:22:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TWagner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Studium beginnt er in München mit Kunstgeschichte, orientiert sich dann aber neu und studiert Naturwissenschaften und Physiologie in Heidelberg. &lt;br /&gt;
Die erste Arbeit, mit der er in Erscheinung tritt, ist seine philosophische Promotion bei Georg Simmel 1916. Er behandelte die „theologica deutsch“ aus dem 15. Jahrhundert, nachdem er von Simmel davon abgebracht wurde die gesamte deutsche Mystik darzustellen. (Christoph Henning S. 54) Es handelt sich „um eine Anwendung von Simmels Lebensphilosophie und Religionssoziologie auf die Philosophie des Mittelatlters.“ (C.H. S. 55) Salomon-Delatour sieht die Mystik im Gegensatz zum Glauben als aktivierende Kraft wobei der Glaube nur eine passive Rezeption hervor bringt. (C.H. S.56) Schon in diesem Werk spielt für Salomon-Delatour die Einheit eine wichtige Rolle. Auch wenn er sich bewusst ist, dass die Einheit, wenn sie erzwungen wird, eher zu einer Entfremdung führt. Er schafft es aber nicht seine vorhandenen Thesen richtig in Szene zu setzen, sondern sie gehen in der Fülle des Materials unter. (C.H. S.57)&lt;br /&gt;
1920 erscheint dann ein Aufsatz mit dem Titel „Osten und Westen“. Hier schlägt Salomon-Delatour eine Brücke seiner Einheitsvorstellung seiner Dissertation zur Politik. Eine reale Einheit der Menschen sei nur denkbar, wenn sich die zwei großen Kulturwelten, Osten und Westen, auflöse. Er sieht den Osten als Vorbild für den Westen, da dieser die „sozial- und wirtschaftsethischen Fonds“ besitzt, ohne die eine Gemeinschaft nicht existieren könne. (Salomon 1920 S.346 sowie C.H. S.59) Als gemeinschaftsbildende Kraft sieht Salomon-Delatour die Religion und fordert somit eine Universalreligion. Es ist zu diesem Zeitpunkt also noch kein Bekenntnis zum Judentum zu sehen, was sich allerdings schon kurze Zeit später an der Mitarbeit an Martin Bubers Zeitschrift „Der Jude“ beobachten lies. Hier war er ab 1920 als Redakteur im Bereich Soziologie tätig. (Befreundung mit dem Fremden S. 294) Er setzt sich mit dem Judentum nun auseinander, wenn auch oft kritisch. So wirft er zum Beispiel dem Judentum Abgrenzung von der restlichen Gesellschaft vor. (C.H. S.62) &lt;br /&gt;
Salomon-Delatour versucht eine Distanz zum autoritären Marxismus zu schaffen, verzichtet dabei aber nicht auf die ethischen und politischen Vorzüge des Sozialismus. (C.H. S. 64) Vor seiner Habilitation übersetzt Salomon-Delatour einige französische Frühsozialisten und gibt sie heraus. So zum Beispiel Saint Simon und Proudhon sowie den deutschen Lorenz von Stein. (Befreundung mit dem Fremden S. 294) Sein Frankreichfokus ist sicherlich auch auf seine teils französischen Wurzeln zurückzuführen. Salomon-Delatour war bei seiner Herausgeberschaft aber nicht nur auf die Frühsozialisten beschränkt. Auch konservative und reaktionäre Autoren werden von ihm veröffentlicht und meist auch mit einer Einleitung von Salomon-Delatour versehen, in denen er auch mal kritisch auf die folgenden Texte einging. (C.H. S.76)&lt;br /&gt;
Sein wohl wichtigstes und einflussreichstes Projekt waren sicherlich die „Jahrbücher für Soziologie“, von denen 1925-1927 jährlich ein Band erschienen ist, auf die ich später genauer eingehen werde.&lt;br /&gt;
1930 erhält Salomon-Delatour dann einen eigenen Lehrauftrag „Französische Staats- und Gesellschaftskunde“. Hierfür kam ihm sein langzeitliches Engagement für französische Veröffentlichungen mit Sicherheit zu Gute, nachdem es ihm nicht vergönnt war die Nachfolge Oppenheimers anzutreten. Ein weiterer Grund hierfür mag gewesen sein, dass es einigen Kollegen an der Frankfurter Universität wohl ein Dorn im Auge war, dass Salomon-Delatour soviel außeruniversiäres Engagement zeigte. So wird er sogar in einem Brief von Oppenheimer ermahnt, dass er wohl nicht hart genug an der Universität gearbeitet habe und somit einige Herren, die nicht näher genannt werden, verärgert habe. (Befreundung mit dem Fremden S.308 Fußnote 249)&lt;br /&gt;
Sein Schwerpunkt verlagerte sich aber trotz allem ab 1930 weg von der Universität, was sich wohl auch auf die verpasste Nachfolge des Lehrstuhls Oppenheimers zurückführen lässt. Er hielt von da an auch Seminare und Vorlesungen zur Staatslehre an Beamtenakademien in Frankfurt und Saarbrücken. (C.H. S.82)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein weiterer Baustein in seinem Bestreben nach einer wissenschaftlichen Einheit waren die Davoser Ferienkurse. Diese zweiwöchigen Kurse waren auseruniversitäre Veranstaltungen an denen sich viele namenhafte Professoren und auch Studenten beteiligten. Auf die Davoser Ferienkurse werde ich auch noch ausführlich in einem Abschnitt dieser Arbeit eingehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Machtergreifung der Nationalsozialisten trieb Salomon-Delatour dann zur Flucht aus Deutschland. Nach einer kürzeren Station in Italien gelang es ihm nach Frankreich, genauer Paris, zu flüchten. In Frankreich gelang es ihm schnell Fuß zu fassen. Er war dort zum Beispiel wieder als Herausgeber tätig, diesmal waren es Zeitschriften. Zum einen die „Information Economoique“ und später „Ordo“. Zudem erhielt er eine Anstellung an der Pariser Sorbonne Universität. Um akademisch in Frankreich weiter zu kommen, fehlte ihm aber eine Hauptarbeit – thése – an der er auch arbeitete. Sie sollte sich mit dem Kathedersozialismus auseinander setzen, wie Benajamin 1937 an Fritz Lieb schrieb. (Gesammelte Briefe Band 5, Brief 638) Zu einer Vollendung kam es aber durch die Invasion der Deutschen nie. Er musste weiter flüchten und schaffte es 1941 in die USA zu reisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Alter Text&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang seines Studiums zeigt Salomon, genauso wie Mannheim, ein großes Interesse an Kunstgeschichte, was er auch in München studiert. Später studiert der dann Naturwissenschaften und Physiologie in Heidelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Promotion==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine erste größere wissenschaftliche Arbeit ist seine philosophische Promotion bei Georg Simmel in Straßburg 1916. Seine Dissertation behandelt die „theologica deutsch“ aus dem Mittelalter, in der er Simmels Lebensphilosophie und Religionssoziologie auf diese Zeit andwendet. Er beschäftigt sich, wie viele andere Intellektuelle (Lukacs, Buber, Weber, Troeltsch, Simmel, Mannheim) dieser Zeit, mit der Mystik und dem mystischen Erleben und wertet sie durchaus positiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erste Aufsätze==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 veröffentlicht Salomon dann den Aufsatz „Osten und Westen“. Er fordert eine Universalreligion, da die Religion die „eigentlich gemeinschaftsbildende Kraft“ sei. Es lässt sich hier also noch keine offensichtliche Zugehörigkeit zum Judentum feststellen.&lt;br /&gt;
Zusätzlich veröffentlicht Salomon zwischen 1920 und 1924 einige Aufsätze in Martin Bubers „[[Der Jude]]“. Er setzt sich durchaus kritisch mit dem Judentum auseinander und wirft Abgrenzung von der restlichen Gesellschaft vor. Er strebt zudem eine in weiteren Texten Synthese und Vereinheitlichung an. Wie er dieses Ziel verwirklichen will, bleibt zu dieser Zeit jedoch noch unbeantwortet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Habilitation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Salomons Habilitation 1921 bei Oppenheimer trägt den Titel „Mittelalter als Ideal der Romantik“ (Buch 1923 publiziert). Er beschäftigt sich darin mit der Frage, wie eine soziale Einheit angestrebt werden kann, ohne, dass diese zugleich exklusiv und somit gewaltsam wird. Salomon triebt also weiterhin die Frage nach einer alles überspannenden Einheit um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Veröffentlichungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch mit dem Sozialismus setzt sich Salomon  auseinander. Er distanziert sich zwar vom „autoritären Marxismus“ verzichtet gleichzeitig aber auch nicht auf die ethischen und politischen Vorzüge des Sozialismus. Er übersetzt und veröffentlicht viele Arbeiten von Frühsozialisten, insbesondere von Franzosen, was auf Salomons französische Wurzeln zurückzuführen ist. Er verfolgt mit den veröffentlichten Autoren aber keine klare Linie, sondern veröffentlicht sowohl extrem konservative Autoren, sowie gemäßigte. Er setzt sich, aber durchaus kritisch mit allen Autoren auseinander, was oft an seinen Einleitungen zu erkennen ist. Ab 1930 erhielt er dann einen eigenen Lehrauftrag für „Französische Staats- und Gesellschaftskunde“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Jahrbuch für Soziologie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren ist er für die Jahrbücher für Soziologie verantwortlich, die 1925-1927 ein Mal jährlich erschienen sind. Hierbei wird ganz klar das Bestreben deutlich, dass es sich gegen die Abgrenzung der deutschen Wissenschaft wehrt und sich für eine internationale Verständigung einsetzt. Es soll eine Art geistige Einheit angestrebt werden. Die Plattform für diese Einheit sieht Salomon in der Soziologie an sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe [[Jahrbuch für Soziologie|hier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: A. Barboza &amp;amp; C. Henning &amp;quot;Deutsch-jüdische Wissenschaftsschicksale&amp;quot; 2006&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TWagner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Gottfried_Salomon_Delatour:_Sein_Einfluss_auf_die_Soziologie_in_Frankfurt_und_seine_Verbindungen&amp;diff=3828</id>
		<title>Gottfried Salomon Delatour: Sein Einfluss auf die Soziologie in Frankfurt und seine Verbindungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Gottfried_Salomon_Delatour:_Sein_Einfluss_auf_die_Soziologie_in_Frankfurt_und_seine_Verbindungen&amp;diff=3828"/>
		<updated>2008-03-13T13:20:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TWagner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;BITTE hier einen einleitenden Text mit deiner Fragestellung formulieren und auch das Hennig Interview anschauen. Welches Verständnis von Soziologie hatte Delatour und wie ergibt sich daraus Einfluss? Einen Artikel seine Arbeiten zu nennen ist zu unspezifisch. In [[Salomon Delatours wissenschaftliche Arbeiten]] habe ich den Artikel aus Seine Arbeiten eingefuegt. Was bedeutet die Vorstellung einer geistigen Einheit für die Soziologie und wie hat sich dies im [[Jahrbuch für Soziologie]] widergespiegelt? Wie kannst du dies in deine Fragestellung und Ausarbeitung zu Salomon Delatour einbringen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Arbeit möchte ich erarbeiten welche Rolle Gottfried Salomon-Delatour an der Frankfurter Universität in der Zeit vor dem 2. Weltkrieg gespielt hat. Auch hatte er einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Soziologie in Deutschland und hat mit neuen Denkansätzen versucht die Soziologie auf einen neuen Weg zu bringen. Sein größtes Vorhaben war dabei die isolierte Rolle der deutschen Soziologie aufzulockern und internationaler zu gestallten. Leider ist er mit der Zeit in Vergessenheit geraten und wird in der soziologischen Geschichtsschreibung nur selten erwähnt. (Befreundung mit dem Fremden. S. 292). Somit ist es interessant seine Hinterlassenschaft trotzdem aufzuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Biographie]]&lt;br /&gt;
* [[Lehrveranstaltungen Salomon-Delatours bis 1933]]&lt;br /&gt;
* [[Seine Beziehung zu Walter Benjamin]]&lt;br /&gt;
* [[Seine Beziehung zu Mannheim]]&lt;br /&gt;
* [[Kontakte zu anderen Soziologen]]&lt;br /&gt;
* [[Aktivität in Soziologischen Kreisen]]&lt;br /&gt;
* [[Davoser Ferienkurse]]&lt;br /&gt;
* [[Ausgewählte Literatur von Gottfried Salomon-Delatour]]&lt;br /&gt;
* [[Salomon Delatours wissenschaftliche Arbeiten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TWagner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Gottfried_Salomon_Delatour:_Sein_Einfluss_auf_die_Soziologie_in_Frankfurt_und_seine_Verbindungen&amp;diff=3799</id>
		<title>Gottfried Salomon Delatour: Sein Einfluss auf die Soziologie in Frankfurt und seine Verbindungen</title>
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		<updated>2008-03-13T11:45:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TWagner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;BITTE hier einen einleitenden Text mit deiner Fragestellung formulieren und auch das Hennig Interview anschauen. Welches Verständnis von Soziologie hatte Delatour und wie ergibt sich daraus Einfluss? Einen Artikel seine Arbeiten zu nennen ist zu unspezifisch. In [[Salomon Delatours wissenschaftliche Arbeiten]] habe ich den Artikel aus Seine Arbeiten eingefuegt. Was bedeutet die Vorstellung einer geistigen Einheit für die Soziologie und wie hat sich dies im [[Jahrbuch für Soziologie]] widergespiegelt? Wie kannst du dies in deine Fragestellung und Ausarbeitung zu Salomon Delatour einbringen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Arbeit möchte ich erarbeiten welche Rolle Gottfried Salomon-Delatour an der Frankfurter Universität in der Zeit vor dem 2. Weltkrieg gespielt hat. Auch hatte er einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Soziologie in Deutschland und hat mit neuen Denkansätzen versucht die Soziologie auf einen neuen Weg zu bringen. Sein größtes Vorhaben war dabei die isolierte Rolle der deutschen Soziologie aufzulockern und internationaler zu gestallten. Leider ist er mit der Zeit in Vergessenheit geraten und wird in der soziologischen Geschichtsschreibung nur selten erwähnt. (Befreundung mit dem Fremden. S. 292). Somit ist es interessant seine Hinterlassenschaft trotzdem aufzuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Biographie]]&lt;br /&gt;
* [[Lehrveranstaltungen Salomon-Delatours bis 1933]]&lt;br /&gt;
* [[Seine Beziehung zu Walter Benjamin]]&lt;br /&gt;
* [[Seine Beziehung zu Mannheim]]&lt;br /&gt;
* [[Kontakte zu anderen Soziologen]]&lt;br /&gt;
* [[Aktivität in Soziologischen Kreisen]]&lt;br /&gt;
* [[Davoser Ferienkurse]]&lt;br /&gt;
* [[Ausgewählte Literatur von Gottfried Salomon-Delatour]]&lt;br /&gt;
* [[Seine Arbeiten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TWagner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Kontakte_zu_anderen_Soziologen&amp;diff=3798</id>
		<title>Kontakte zu anderen Soziologen</title>
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		<updated>2008-03-13T11:43:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TWagner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Gemeinsame Vorlesungen mit [[Walter Sulzbach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsame Vorlesungen mit [[Heinz-Otto Ziegler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolloquium mit u.a. [[Theodor W. Adorno]] und [[Walter Benjamin]] als Teilnehmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Briefwechsel mit u. a. [[Walter Benjamin]] (Gesammelte Briefe), [[Karl Mannheim]], [[Franz Oppenheimer]] und [[Georg Simmel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.iisg.nl/archives/pdf/10767974.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottfried Salomon-Delatour engagierte sich in den verschiedensten Gebieten, nicht nur in der Soziologie oder der Lehre. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Dissertation schrieb er 1916 bei Georg Simmel in Straßburg. Salomon-Delatour ging auf Empfehlung eines Freundes der Familie zu Simmel, der in Straßburg kurz davor eine Anstellung als Professor erhalten hatte. Ein nahe liegender Grund dafür war sicherlich auch, dass Simmel auf die Zuordnung zu einer bestimmten Denkensgruppe verzichtete. (Christoph Henning S. 54 Fußnote 21) Es ist anzunehmen, dass ihm durch die Promotion bei Simmel später einige Türen offen standen und er auch über Simmel schon erste Kontakte knüpfen konnte. Inhaltlich, Salomon-Delatour schrieb zu der Zeit über Mystik, verrannte er sich in der fülle des Materials, weshalb es anzunehmen ist, dass er deshalb keine größere Unterstützung von Simmel erfuhr (Christoph Henning S. 57).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Salomon-Delatour wollte dann nach Berlin zu Walther Rathenau, wo er dann auch ein Jahr bei der AEG arbeitete. Es ist nicht überliefert wie weit der Kontakt ging, allerdings übernimmt Salomon-Delatour etwas später die Kritik Rathenaus an dem zunehmend mechanisierten Leben. (Christoph Henning S. 58) Weiterer Kontakt zu Rathenau, auch nach dem Aufenthalt in Berlin, zum Beispiel in Form von Schriftwechseln sind aber nicht erhalten. (vgl. IISG Nachlass)&lt;br /&gt;
Ein weiterer wichtiger Kontakt ist dann zu Franz Oppenheimer zu sehen. Bei ihm erhielt Salomon-Delatour 1921 eine Anstellung als Assistent  und Habilitierte noch im selben Jahr. Hier half es Salomon-Delatour sicherlich ein Schüler Simmels zu sein. Die Zusammenarbeit mit Oppenheimer beinhaltete Vertretungen Oppenheimers, wenn dieser auf Reisen war, gemeinsame Vorlesungen sowie Vorlesungen, die Salomon-Delatour allein abhält. In den Vorlesungsverzeichnissen tritt er im Wintersemester 1921/1922 das erste Mal mit zwei eigenen Vorlesungen, einer Zusammenarbeit mit Oppenheimer sowie einer Übung auf (vgl. Vorlesungsverzeichnis Wintersemester 1921/1922 ). &lt;br /&gt;
Salomon-Delatour, der sich später auch als Schüler Oppenheimers bezeichnet, wird von diesem stark beeinflusst. So gibt es gemeinsame Veröffentlichungen und die behandelten Themen und Einstellungen ähneln sich wie zum Beispiel der Frühsozialismus und die Marxschen Lehren. Salomon-Delatour sah sich selbst als historisch-politischen Soziologen und die Forschungsgebiete glichen sich oftmals. (Befreundung mit dem Fremden S. 294) &lt;br /&gt;
Auch zu Karl Mannheim, der später die Nachfolge Oppenheimers antrat, auf die auch Salomon-Delatour spekuliert hat, hatte er Kontakt. Beide haben sich längere Zeit mit der Mystik und einigen Frühsozialisten befasst. Im Jahrbuch von 1926 veröffentlichten auch beide Texte zu ähnlichen Themen wie Ideologie und Politik als Wissenschaft. (Vgl. Christoph Henning S. 81 und Jahrbuch für Soziologie 1926) Zudem hat Salomon Mannheim seit 1924 zu seiner Habilitation beraten und Korrektur gelesen sowie ihm geholfen sich an die richtigen Personen zu wenden. (Gesammelte Briefe Band 2 Brief 420) Im „Jahrbuch für Soziologie“ von 1926 veröffentlicht Salomon einen Artikel Mannheims mit dem Titel „Ideologische und soziologische Betrachtungen der geistigen Gebilde“. In Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen beiden. Offensichtlich wurde der Text um eine, für Mannheim entscheidende, Passage gekürzt und nicht wie abgegeben gedruckt. Seitdem war das Verhältnis zwischen beiden angespannt. Als dann Mannheim 1929 die Nachfolge Oppenheimers antritt übernimmt er zwar Salomon-Delatour als Assistenten, dieser orientiert sich aber von da an in andere Richtungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine sonstige Briefkorrespondenz ist sehr beeindruckend. Beim Amsterdamer International Institute of Social History sind über 1200 Briefpartner verzeichnet. (http://www.iisg.nl/archives/pdf/10767974.pdf ) Darunter befinden sich unter anderem Kracauer, Troeltsch, Tönnies, Gide, Albert Salomon, Alfred Weber, Sombart, Tillich, Adorno, Leopold v. Wiese und noch viele weitere Intellektuelle der damaligen Zeit. Zudem hatte er auch zu nahezu jedem, der in den Jahrbüchern für Soziologie veröffentlich hat brieflichen Kontakt. Man kann also behaupten, dass Salomon-Delatour die umfangreichsten Kontakte zu Intellektuellen, national sowie international, gepflegt hat. Was natürlich auch Bestrebung seiner Haltung zur Wissenschaft war.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TWagner</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Kontakte_zu_anderen_Soziologen&amp;diff=3797</id>
		<title>Kontakte zu anderen Soziologen</title>
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		<updated>2008-03-13T11:38:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TWagner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Gemeinsame Vorlesungen mit [[Walter Sulzbach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsame Vorlesungen mit [[Heinz-Otto Ziegler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolloquium mit u.a. [[Theodor W. Adorno]] und [[Walter Benjamin]] als Teilnehmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Briefwechsel mit u. a. [[Walter Benjamin]] (Gesammelte Briefe), [[Karl Mannheim]], [[Franz Oppenheimer]] und [[Georg Simmel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.iisg.nl/archives/pdf/10767974.pdf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottfried Salomon-Delatour engagierte sich in den verschiedensten Gebieten, nicht nur in der Soziologie oder der Lehre. &lt;br /&gt;
Seine Dissertation schrieb er 1916 bei Georg Simmel in Straßburg. Salomon-Delatour ging auf Empfehlung eines Freundes der Familie zu Simmel, der in Straßburg kurz davor eine Anstellung als Professor erhalten hatte. Ein nahe liegender Grund dafür war sicherlich auch, dass Simmel auf die Zuordnung zu einer bestimmten Denkensgruppe verzichtete. (Christoph Henning S. 54 Fußnote 21) Es ist anzunehmen, dass ihm durch die Promotion bei Simmel später einige Türen offen standen und er auch über Simmel schon erste Kontakte knüpfen konnte. Inhaltlich, Salomon-Delatour schrieb zu der Zeit über Mystik, verrannte er sich in der fülle des Materials, weshalb es anzunehmen ist, dass er deshalb keine größere Unterstützung von Simmel erfuhr (Christoph Henning S. 57).&lt;br /&gt;
Salomon-Delatour wollte dann nach Berlin zu Walther Rathenau, wo er dann auch ein Jahr bei der AEG arbeitete. Es ist nicht überliefert wie weit der Kontakt ging, allerdings übernimmt Salomon-Delatour etwas später die Kritik Rathenaus an dem zunehmend mechanisierten Leben. (Christoph Henning S. 58) Weiterer Kontakt zu Rathenau, auch nach dem Aufenthalt in Berlin, zum Beispiel in Form von Schriftwechseln sind aber nicht erhalten. (vgl. IISG Nachlass)&lt;br /&gt;
Ein weiterer wichtiger Kontakt ist dann zu Franz Oppenheimer zu sehen. Bei ihm erhielt Salomon-Delatour 1921 eine Anstellung als Assistent  und Habilitierte noch im selben Jahr. Hier half es Salomon-Delatour sicherlich ein Schüler Simmels zu sein. Die Zusammenarbeit mit Oppenheimer beinhaltete Vertretungen Oppenheimers, wenn dieser auf Reisen war, gemeinsame Vorlesungen sowie Vorlesungen, die Salomon-Delatour allein abhält. In den Vorlesungsverzeichnissen tritt er im Wintersemester 1921/1922 das erste Mal mit zwei eigenen Vorlesungen, einer Zusammenarbeit mit Oppenheimer sowie einer Übung auf (vgl. Vorlesungsverzeichnis Wintersemester 1921/1922 ). &lt;br /&gt;
Salomon-Delatour, der sich später auch als Schüler Oppenheimers bezeichnet, wird von diesem stark beeinflusst. So gibt es gemeinsame Veröffentlichungen und die behandelten Themen und Einstellungen ähneln sich wie zum Beispiel der Frühsozialismus und die Marxschen Lehren. Salomon-Delatour sah sich selbst als historisch-politischen Soziologen und die Forschungsgebiete glichen sich oftmals. (Befreundung mit dem Fremden S. 294) &lt;br /&gt;
Auch zu Karl Mannheim, der später die Nachfolge Oppenheimers antrat, auf die auch Salomon-Delatour spekuliert hat, hatte er Kontakt. Beide haben sich längere Zeit mit der Mystik und einigen Frühsozialisten befasst. Im Jahrbuch von 1926 veröffentlichten auch beide Texte zu ähnlichen Themen wie Ideologie und Politik als Wissenschaft. (Vgl. Christoph Henning S. 81 und Jahrbuch für Soziologie 1926) Zudem hat Salomon Mannheim seit 1924 zu seiner Habilitation beraten und Korrektur gelesen sowie ihm geholfen sich an die richtigen Personen zu wenden. (Gesammelte Briefe Band 2 Brief 420) Im „Jahrbuch für Soziologie“ von 1926 veröffentlicht Salomon einen Artikel Mannheims mit dem Titel „Ideologische und soziologische Betrachtungen der geistigen Gebilde“. In Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen beiden. Offensichtlich wurde der Text um eine, für Mannheim entscheidende, Passage gekürzt und nicht wie abgegeben gedruckt. Seitdem war das Verhältnis zwischen beiden angespannt. Als dann Mannheim 1929 die Nachfolge Oppenheimers antritt übernimmt er zwar Salomon-Delatour als Assistenten, dieser orientiert sich aber von da an in andere Richtungen. &lt;br /&gt;
Seine sonstige Briefkorrespondenz ist sehr beeindruckend. Beim Amsterdamer International Institute of Social History sind über 1200 Briefpartner verzeichnet. (http://www.iisg.nl/archives/pdf/10767974.pdf ) Darunter befinden sich unter anderem Kracauer, Troeltsch, Tönnies, Gide, Albert Salomon, Alfred Weber, Sombart, Tillich, Adorno, Leopold v. Wiese und noch viele weitere Intellektuelle der damaligen Zeit. Zudem hatte er auch zu nahezu jedem, der in den Jahrbüchern für Soziologie veröffentlich hat brieflichen Kontakt. Man kann also behaupten, dass Salomon-Delatour die umfangreichsten Kontakte zu Intellektuellen, national sowie international, gepflegt hat. Was natürlich auch Bestrebung seiner Haltung zur Wissenschaft war.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TWagner</name></author>
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		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Davoser_Ferienkurse&amp;diff=3794</id>
		<title>Davoser Ferienkurse</title>
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		<updated>2008-03-13T11:19:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TWagner: Die Seite wurde neu angelegt: Vom 18. März bis zum 14. April 1928 fanden die ersten Davoser Hochschulkurse statt, deren Eröffnungsansprache Albert Einstein hielt. Die Planung dieser Kurse ging auf...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Vom 18. März bis zum 14. April 1928 fanden die ersten Davoser Hochschulkurse statt, deren Eröffnungsansprache Albert Einstein hielt. Die Planung dieser Kurse ging auf Salomon-Delatour zurück, der in Davos einen großen Unterstützer in dem Arzt Dr. Paul Müller fand, der die Durchführung mitbetreut hat. (Ernst Cassirer S. 162) In einem Vorbereitungstreffen Ende August 1927 wurde das Projekt konkretisiert und ein Komitee reist herum um die anstehenden Kurse anzupreisen. Über 50 Hochschullehrer, hauptsächlich aus Deutschland und Frankreich, aber auch aus Österreich, der Schweiz und Italien sowie 364 Studenten aus den verschiedensten Ländern finden sich schon bei den ersten Davoser Hochschulkursen 1928 ein. Die Resonanz fiel durchweg positiv aus. So schrieb der Entwicklungsphysiologe Hans Driesch zum Abschluss „Wir erleben etwas ganz Neues in dieser Vereinigung von Wissenschaft, Schönheit und Menschlichkeit“ und es gab eine Atmosphäre in der Lehrende und Lernende zusammen arbeiteten. (Ernst Cassirer S 160)&lt;br /&gt;
Nach dem Erfolg von 1928 entsenden 1929 Deutschland, Frankreich und die Schweiz offizielle Vertreter und es werden Reisestipendien für die zweiten Hochschulkurse vergeben, die vom 17. März bis zum 6. April 1929 stattfanden. 1929 kam es dann auch zu dem Zusammentreffen von Ernst Cassirer und Martin Heidegger, was große Wellen schlug. (C.H. S.85) Die zwei Unterschiedlichen Positionen zu Kants „Kritik der reinen Vernunft“ stehen im Mittelpunkt dieser Auseinandersetzung. Heidegger geht von einer „menschlichen Endlichkeit“ aus und Cassirer von einer „prinzipiellen Unendlichkeit menschlichen Geistes und menschlicher Produktivität“. (Ernst Cassirer S. 169) Der eigentliche Dissens besteht in der Zielsetzung und dem Ausgangspunkt der Philosophie. Die Kulturphilosophie, die Cassirer als Zielpunkt seines Denkens sieht, sieht Heidegger nicht einmal einen Ausgangspunkt. Das diese Differenz aber bestehen müsse um die jeweiligen Standpunkte nicht zu verlieren ist man sich aber einig. (Ernst Cassirer S. 169)&lt;br /&gt;
Die Hochschulkurse von 1930 hatten den Schwerpunkt Philosophie und Staatswissenschaften. Salomon-Delatour gewann für dieses Jahr unter anderem Leopold von Wiese, Maurice Halbwachs, Alfred Weber, Werner Sombart und Hendrik De Man. Salomon-Delatour hielt auch selbst einen Vortrag zu Idee und Ideologie und die Bedeutung von Wissenschaft. (Davoser Hochschulkurse 1930 von G S-D S. 565 in Kant-Studien)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Mitteilung gab Salomon-Delatour auch einen Ausblick auf  die kommenden Hochschulkurse im Jahr 1931. Dort sollten die Themen Erziehung und Bildung im Mittelpunkt stehen. (Davoser Hochschulkurse 1930 S. 566 in Kant-Studien) Aus einer Aussprache zwischen dem preußischen Kultusministers Becker mit akademischen Nachwuchs entstand die Zeitschrift „Internationes“, die sich dem internationalen wirtschaftlichen und universitären Austausch widmete. (Guido Müller „Deutschland und der Westen“, Franz Steiner Verlag 1998)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz so erfreulich und produktiv scheint es aber durchaus nicht immer Verlaufen zu sein. So berichtet zum Beispiel die Neue Züricher Zeitung von Diskussionen zur deutsch-französischen Verständigung, die regelrecht gefährlich wurden und Salomon-Delatour sein ganzes Geschick abforderten um nicht Böse zu enden. (siehe Zitat C.H. S 83)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den vierten Davoser Hochschulkursen 1931 ging dieses Projekt Salomon-Delatours auch zu Ende. Ein Grund hierfür war sicherlich die unbeständige politische und wirtschaftliche Lage im damaligen Europa.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TWagner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Seine_Beziehung_zu_Walter_Benjamin&amp;diff=3782</id>
		<title>Seine Beziehung zu Walter Benjamin</title>
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		<updated>2008-03-13T11:10:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TWagner: Die Seite wurde neu angelegt: Zu Walter Benjamin hatte Salomon-Delatour langjährigen Kontakt. Schon im Dezember 1922 bat Benjamin Salomon-Delatour Kontakt zu Schultz herzustellen, der zu dieser Zei...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Zu Walter Benjamin hatte Salomon-Delatour langjährigen Kontakt. Schon im Dezember 1922 bat Benjamin Salomon-Delatour Kontakt zu Schultz herzustellen, der zu dieser Zeit Professor für Literaturgeschichte war, und ihm ein paar Arbeiten zukommen zu lassen. (Gesammelte Briefe Band 2 Brief 336) Das Fach in dem Benjamin habilitieren will, scheint aber noch nicht festzustehen, da er auch an das Fach Ästhetik denkt. Der Zuständige Professor Hans Cornelius verweigert Benjamin aber 1923 die Habilitation. Für die Habilitation bei Schultz spielt aber Salomon-Delatour eine wichtige Rolle. Er setzt sich sehr für Benjamin ein, indem er Kontakt zu Schultz knüpft und Benjamin oftmals zu inhaltlichen Fragen berät. Der Kontakt zwischen beiden besteht jedoch nicht nur aus quasi geschäftlichem Kontakt. In den Gesammelten Briefen von Walter Benjamin wird sich auch über anstehende oder vergangene Besuche ausgetauscht und die Familien kennen sich offensichtlich auch. Auch bei persönlichen Problemen wendet sich Benjamin an Salomon, so fragt er ihn zum Beispiel nach einer Unterkunft in Frankfurt (Brief  358) oder bittet um Hilfe bei einer Überweisung nach Italien (Brief 411). In der gesamten Zeit in der Benjamin an seiner Habilitation arbeitet, die den Titel „Ursprung des deutschen Trauerspiels“ trägt, gibt es einen regen Briefkontakt von dem leider nur die Briefe von Benjamin erhalten sind. Diese Zeit erstreckt sich bis August 1925, in dem die Habilitation Benjamins durchfällt. 1924 stellt Salomon-Delatour Benjamin sogar einen Artikel im Jahrbuch für Soziologie in Aussicht, zu dem es aber nicht kommt. (Brief 420) Warum es dazu nicht kommt lässt sich nicht rekonstruieren.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TWagner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Seine_Beziehung_zu_Mannheim&amp;diff=3779</id>
		<title>Seine Beziehung zu Mannheim</title>
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		<updated>2008-03-13T11:02:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TWagner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Es kam ganz offensichtlich schon früh zum Austausch zwischen beiden, was sich auf die Ähnlichkeit in vielen Themen und teilweise auch auf die Wortwahl in einigen Texten bezieht. Zudem erschienen im „[[Jahrbuch für Soziologie]]“ 1926 von beiden Artikel, die „Ideologie“ und „Politik als Wissenschaft“ behandelten. Außerdem hatte Salomon Mannheim seit 1924 zu seiner Habilitation beraten. Beide habilitierten auch über ähnliche Themen, die Romantik und der Konservatismus und haben sich lange Zeit mit Mystik beschäftigt. Außerdem vertraten sie die Konzeption der ausgleichenden Soziologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im „[[Jahrbuch für Soziologie]]“ von 1926 veröffentlichte Salomon dann einen Artikel von Mannheim, bei dem wohl laut Mannheim eine wichtige Passage ausgelassen wurde, was Mannheim sehr verärgerte. (Mannheim 1929)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Salomon sowie Mannheim hofften auf die Nachfolge Oppenheimers, wobei Mannheim die Stelle 1929 erhielt.&lt;br /&gt;
Mannheim behielt zwar die Assistenzstelle Salomons bei, aber dieser orientierte sich von da an in andere Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz abgesehen von ihren thematischen Gemeinsamkeiten, waren beide Juden und nicht deutschstämmig und im selben Alter. Mannheim kam aus Ungarn und Salomon hatte eine französische Mutter.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TWagner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Gottfried_Salomon_Delatour:_Sein_Einfluss_auf_die_Soziologie_in_Frankfurt_und_seine_Verbindungen&amp;diff=3772</id>
		<title>Gottfried Salomon Delatour: Sein Einfluss auf die Soziologie in Frankfurt und seine Verbindungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Gottfried_Salomon_Delatour:_Sein_Einfluss_auf_die_Soziologie_in_Frankfurt_und_seine_Verbindungen&amp;diff=3772"/>
		<updated>2008-03-13T10:37:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TWagner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;BITTE hier einen einleitenden Text mit deiner Fragestellung formulieren und auch das Hennig Interview anschauen. Welches Verständnis von Soziologie hatte Delatour und wie ergibt sich daraus Einfluss? Einen Artikel seine Arbeiten zu nennen ist zu unspezifisch. In [[Salomon Delatours wissenschaftliche Arbeiten]] habe ich den Artikel aus Seine Arbeiten eingefuegt. Was bedeutet die Vorstellung einer geistigen Einheit für die Soziologie und wie hat sich dies im [[Jahrbuch für Soziologie]] widergespiegelt? Wie kannst du dies in deine Fragestellung und Ausarbeitung zu Salomon Delatour einbringen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Biographie]]&lt;br /&gt;
* [[Lehrveranstaltungen Salomon-Delatours bis 1933]]&lt;br /&gt;
* [[Seine Beziehung zu Walter Benjamin]]&lt;br /&gt;
* [[Seine Beziehung zu Mannheim]]&lt;br /&gt;
* [[Kontakte zu anderen Soziologen]]&lt;br /&gt;
* [[Aktivität in Soziologischen Kreisen]]&lt;br /&gt;
* [[Davoser Ferienkurse]]&lt;br /&gt;
* [[Ausgewählte Literatur von Gottfried Salomon-Delatour]]&lt;br /&gt;
* [[Seine Arbeiten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TWagner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Lehrveranstaltungen_Salomon-Delatours_bis_1933&amp;diff=3771</id>
		<title>Lehrveranstaltungen Salomon-Delatours bis 1933</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Lehrveranstaltungen_Salomon-Delatours_bis_1933&amp;diff=3771"/>
		<updated>2008-03-13T10:36:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TWagner: Die Seite wurde neu angelegt: ==Wintersemester 1921/1922 ==  *Grundlagen und Geschichte der Soziologie *Russische Revolutionäre des 19. Jahrhunderts *Soziologisches Kolloquium (mit [[Franz Oppenhei...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Wintersemester 1921/1922 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Grundlagen und Geschichte der Soziologie&lt;br /&gt;
*Russische Revolutionäre des 19. Jahrhunderts&lt;br /&gt;
*Soziologisches Kolloquium (mit [[Franz Oppenheimer]])&lt;br /&gt;
*Übung: Soziallehren der Religionen M. Weber, E. Troeltsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sommersemester 1922==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Probleme der deutschen Gesellschaftslehre (Kultur- und Religionssoziologie)&lt;br /&gt;
*Soziologisches Kolloquium (mit [[Franz Oppenheimer]])&lt;br /&gt;
*Übung zur Gesellschafts- und Geschichtsphilosophie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wintersemester 1922/1923==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Überblick über die soziologischen Theorien&lt;br /&gt;
*Soziologie der Wissenschaft&lt;br /&gt;
*Kolloquium über Rassentheorien (mit [[Franz Oppenheimer]])&lt;br /&gt;
*Kolloquium über das Wesen der Demokratie und des Liberalismus (mit [[Walter Sulzbach]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sommersemester 1923==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Geschichte des Sozialismus&lt;br /&gt;
*Soziologisches Kolloquium (mit [[Franz Oppenheimer]])&lt;br /&gt;
*Kolloquium über Troeltsch &amp;quot;der Historismus&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Kolloquium über das Wesen des Sozialismus und Anarchismus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wintersemester 1923/1924==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Soziologie und Geschichtsphilosophie&lt;br /&gt;
*Soziologisches Kolloquium (mit [[Franz Oppenheimer]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sommersemester 1924==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Hauptrichtungen der Soziologie&lt;br /&gt;
*Soziologisches Kolloquium (mit [[Franz Oppenheimer]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wintersemester 1924/1925==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Allgemeine Soziologie&lt;br /&gt;
*Sozialismus und Anarchismus im 19. Jahrhundert&lt;br /&gt;
*Kolloquium über Proudhorn, besonders &amp;quot;Philosophie des Elends&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Kolloquium über das Wesen des Kapitalismus (Weber, Sombart, Brentano)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sommersemester 1925==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Soziologie der Gegenwart&lt;br /&gt;
*Soziologisches Kolloquium (mit [[Franz Oppenheimer]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wintersemester 1925/1926==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Grundlagen der Soziologie der Gegenwart&lt;br /&gt;
*Übung für Fortgeschrittene über die Marx'sche Lehre (mit [[Franz Oppenheimer]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sommersemester 1926==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Grundlagen der Staatssoziologie&lt;br /&gt;
*Kolloquium über Staatssoziologie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wintersemester 1926/1927==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Geschichte der Soziologie&lt;br /&gt;
*Geschichte der sozialistischen Ideen im 19. Jahrhundert&lt;br /&gt;
*Soziologischen Übungen für Anfänger über Individuum  und Gesellschaft (mit [[Franz Oppenheimer]])&lt;br /&gt;
*Soziologische Übungen für Fortgeschrittene über Sozialismus und Staat (mit [[Franz Oppenheimer]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sommersemester 1927==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die französische Soziologie&lt;br /&gt;
*Nation, Nationalitätenprinzip, Nationalismus&lt;br /&gt;
*Karl Marx&lt;br /&gt;
*Soziologische Übungen für Anfänger über den Begriff der Gesellschaft (mit [[Franz Oppenheimer]])&lt;br /&gt;
*Soziologische Übungen für Fortgeschrittene über Nation und Nationalismus (mit [[Franz Oppenheimer]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wintersemester 1927/1928==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gesellschaft und Gesellschaftswissenschaft in Frankreich&lt;br /&gt;
*Soziologische Übungen für Anfänger über die Methode der Soziologie (mit [[Franz Oppenheimer]])&lt;br /&gt;
*Soziologische Übungen für Fortgeschrittene über Ideologienlehre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sommersemester 1928==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Soziologie und die Sozialwissenschaften in Frankreich&lt;br /&gt;
*Soziologisches Kolloquium (mit [[Franz Oppenheimer]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wintersemester 1928/1929==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Staat&lt;br /&gt;
*Bürgerliche Gesellschaft und Wirtschaft Frankreichs im 19. Jahrhundert&lt;br /&gt;
*Der junge Marx&lt;br /&gt;
*Kolloquium über Sozialphilosophie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sommersemester 1929==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Geschichte der Staatslehre&lt;br /&gt;
*Sozialpsychologie der Gegenwart; vor allem des Auslands&lt;br /&gt;
*Soziologische Übungen für Fortgeschrittene (mit [[Heinz-Otto Ziegler]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wintersemester 1929/1930==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Probleme der Soziologie&lt;br /&gt;
*Geschichte des Sozialismus im 19. Jahrhundert&lt;br /&gt;
*Die französischen Staats- und Gesellschaftsprobleme&lt;br /&gt;
*Soziologische Übungen (mit Heinz-Otto Ziegler)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sommersemester 1930==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Karl Marx&lt;br /&gt;
*Die französische Bourgeoisie&lt;br /&gt;
*Soziologische Übungen über klasse und Klassenbewusstsein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wintersemester 1930/1931==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Probleme der politischen Soziologie (Staat und Gesellschaft)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sommersemester 1931==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Probleme der politischen Soziologie (Nation und Klasse)&lt;br /&gt;
*Einleitung in die Sozialpsychologie und Sozialpädagogik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wintersemester 1931/1932==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Geschichte und System der Soziologie I&lt;br /&gt;
*Kritik der Gegenwart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sommersemester 1932==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Geschichte der Soziologie&lt;br /&gt;
*Analyse und Kritik der Parteien&lt;br /&gt;
*Übungen über die katholische Gesellschaftslehre Frankreichs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wintersemester 1932/1933==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einführung in die Soziologie&lt;br /&gt;
*Analyse und Kritik der Parteien&lt;br /&gt;
*Übungen über Durkheims Soziologie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sommersemester 1933==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Geschichte der Gesellschaftslehre&lt;br /&gt;
*Geistes- und Gesellschaftsgeschichte des 19. Jahrhunderts&lt;br /&gt;
*Übungen über Individuum und Gesellschaft&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TWagner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Gottfried_Salomon_Delatour:_Sein_Einfluss_auf_die_Soziologie_in_Frankfurt_und_seine_Verbindungen&amp;diff=3770</id>
		<title>Gottfried Salomon Delatour: Sein Einfluss auf die Soziologie in Frankfurt und seine Verbindungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Gottfried_Salomon_Delatour:_Sein_Einfluss_auf_die_Soziologie_in_Frankfurt_und_seine_Verbindungen&amp;diff=3770"/>
		<updated>2008-03-13T10:36:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TWagner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;BITTE hier einen einleitenden Text mit deiner Fragestellung formulieren und auch das Hennig Interview anschauen. Welches Verständnis von Soziologie hatte Delatour und wie ergibt sich daraus Einfluss? Einen Artikel seine Arbeiten zu nennen ist zu unspezifisch. In [[Salomon Delatours wissenschaftliche Arbeiten]] habe ich den Artikel aus Seine Arbeiten eingefuegt. Was bedeutet die Vorstellung einer geistigen Einheit für die Soziologie und wie hat sich dies im [[Jahrbuch für Soziologie]] widergespiegelt? Wie kannst du dies in deine Fragestellung und Ausarbeitung zu Salomon Delatour einbringen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Biographie]]&lt;br /&gt;
* [[Lehrveranstaltungen Salomon-Delatours bis 1933]]&lt;br /&gt;
* [[Lehrveranstaltungen]]&lt;br /&gt;
* [[Seine Beziehung zu Walter Benjamin]]&lt;br /&gt;
* [[Seine Beziehung zu Mannheim]]&lt;br /&gt;
* [[Kontakte zu anderen Soziologen]]&lt;br /&gt;
* [[Aktivität in Soziologischen Kreisen]]&lt;br /&gt;
* [[Davoser Ferienkurse]]&lt;br /&gt;
* [[Ausgewählte Literatur von Gottfried Salomon-Delatour]]&lt;br /&gt;
* [[Seine Arbeiten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TWagner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Biographie&amp;diff=3765</id>
		<title>Biographie</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Biographie&amp;diff=3765"/>
		<updated>2008-03-13T10:30:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TWagner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Image:Salomon.jpg|thumb|left|200px|Gottfried Salomon-Delatour]]&lt;br /&gt;
*geboren am 21.11.1892 in Frankfurt als Gottfried Salomon&lt;br /&gt;
*Vater (Hermann Salomon): jüdischer Fabrikant&lt;br /&gt;
*Mutter: französische Hugenottin&lt;br /&gt;
*besuchte die Frankfurter Musterschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studium==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ab 1909 studierte er Kunstgeschichte an der Universität in München&lt;br /&gt;
*ab 1911 studierte er dann Naturwissenschaften und Physiologie in Heidelberg&lt;br /&gt;
*1916 promovierte er in Straßburg bei [[Georg Simmel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Station in Berlin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*arbeitete hier zunächst ein Jahr bei AEG&lt;br /&gt;
*hörte einige Vorlesungen; unter anderem bei [[Ernst Troeltsch]]&lt;br /&gt;
*fungierte als Herausgeber (in [[&amp;quot;Der Jude&amp;quot;]]) und als Verleger (z.B. für [[Paul Cassirer]])&lt;br /&gt;
*erhielt nach dem 1. Weltkrieg die Möglichkeit bei einer Bank zu arbeiten oder als freier Autor tätig zu sein&lt;br /&gt;
*kehrt aber nach Frankfurt zurück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rückkehr nach Frankfurt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*wird 1921 Assistent von [[Franz Oppenheimer]]&lt;br /&gt;
*habilitiert im selben Jahr&lt;br /&gt;
*hält viele Vorlesungen u.a. über [[Max Weber]], [[Karl Marx]], [[Ernst Troeltsch]] und einige einführende Themen&lt;br /&gt;
*1929 übernimmt Franz Oppenheimers Nachfolger [[Karl Mannheim]] ihn als Assistenten&lt;br /&gt;
*erhält 1930 einen Lehrauftrag mit dem Titel „Französische Staats- und Gesellschaftskunde“&lt;br /&gt;
*hat Kontakt u. a. zu [[Theodor W. Adorno]] und [[Walter Benjamin]]&lt;br /&gt;
*weiterhin als Verleger und Herausgeber sehr aktiv (auch &amp;quot;[[Jahrbuch für Soziologie]]&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*organisiert Ferienkurse in Davos, wo sich Studenten und einige einflussreiche Professoren der damalige Zeit trafen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Italien und dann Frankreich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ab 1932 verbringt er immer mehr Zeit in Italien&lt;br /&gt;
*1933 flüchtet er nach Paris&lt;br /&gt;
*gibt verschiedene Zeitschriften heraus und hat diverse Lehraufträge an der Pariser Universität&lt;br /&gt;
*lebt später in Frankreich, teilweise unter falschem Namen, und flieht vor den deutschen Besatzern&lt;br /&gt;
*1941 gelingt ihm die Flucht nach New York&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Exil in den USA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zwischenstation an der [[New School for Social Research]]&lt;br /&gt;
*1946 [[Columbia University]]&lt;br /&gt;
*nimmt ab 1947 den französischen Mädchennamen seiner Mutter an und nennt sich Gottfried Salomon Delatour&lt;br /&gt;
*dazwischen u. a. Berater der Regierung und hauptsächlich mit Verwaltung und Organisation beschäftigt&lt;br /&gt;
*kaum bemerkenswerte wissenschaftliche Erfolge in den USA&lt;br /&gt;
*bemüht sich ab 1950 um die Remigration nach Frankfurt und um eine Wiederanstellung an der dortige Universität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Remigration nach Frankfurt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*hält 1954 erste Gastvorlesung&lt;br /&gt;
*strebt eine feste Anstellung an. Hat aber einige Widersacher, die der Meinung sind, dass er im Exil nicht genug für die Lehre getan habe&lt;br /&gt;
*veröffentlicht noch drei Bücher&lt;br /&gt;
*verstirbt im April 1964&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TWagner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Salomon_Delatours_wissenschaftliche_Arbeiten&amp;diff=3730</id>
		<title>Salomon Delatours wissenschaftliche Arbeiten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Salomon_Delatours_wissenschaftliche_Arbeiten&amp;diff=3730"/>
		<updated>2008-03-13T09:32:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TWagner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am Anfang seines Studiums zeigt Salomon, genauso wie Mannheim, ein großes Interesse an Kunstgeschichte, was er auch in München studiert. Später studiert der dann Naturwissenschaften und Physiologie in Heidelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Promotion==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine erste größere wissenschaftliche Arbeit ist seine philosophische Promotion bei Georg Simmel in Straßburg 1916. Seine Dissertation behandelt die „theologica deutsch“ aus dem Mittelalter, in der er Simmels Lebensphilosophie und Religionssoziologie auf diese Zeit andwendet. Er beschäftigt sich, wie viele andere Intellektuelle (Lukacs, Buber, Weber, Troeltsch, Simmel, Mannheim) dieser Zeit, mit der Mystik und dem mystischen Erleben und wertet sie durchaus positiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erste Aufsätze==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 veröffentlicht Salomon dann den Aufsatz „Osten und Westen“. Er fordert eine Universalreligion, da die Religion die „eigentlich gemeinschaftsbildende Kraft“ sei. Es lässt sich hier also noch keine offensichtliche Zugehörigkeit zum Judentum feststellen.&lt;br /&gt;
Zusätzlich veröffentlicht Salomon zwischen 1920 und 1924 einige Aufsätze in Martin Bubers „[[Der Jude]]“. Er setzt sich durchaus kritisch mit dem Judentum auseinander und wirft Abgrenzung von der restlichen Gesellschaft vor. Er strebt zudem eine in weiteren Texten Synthese und Vereinheitlichung an. Wie er dieses Ziel verwirklichen will, bleibt zu dieser Zeit jedoch noch unbeantwortet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Habilitation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Salomons Habilitation 1921 bei Oppenheimer trägt den Titel „Mittelalter als Ideal der Romantik“ (Buch 1923 publiziert). Er beschäftigt sich darin mit der Frage, wie eine soziale Einheit angestrebt werden kann, ohne, dass diese zugleich exklusiv und somit gewaltsam wird. Salomon triebt also weiterhin die Frage nach einer alles überspannenden Einheit um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Veröffentlichungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch mit dem Sozialismus setzt sich Salomon  auseinander. Er distanziert sich zwar vom „autoritären Marxismus“ verzichtet gleichzeitig aber auch nicht auf die ethischen und politischen Vorzüge des Sozialismus. Er übersetzt und veröffentlicht viele Arbeiten von Frühsozialisten, insbesondere von Franzosen, was auf Salomons französische Wurzeln zurückzuführen ist. Er verfolgt mit den veröffentlichten Autoren aber keine klare Linie, sondern veröffentlicht sowohl extrem konservative Autoren, sowie gemäßigte. Er setzt sich, aber durchaus kritisch mit allen Autoren auseinander, was oft an seinen Einleitungen zu erkennen ist. Ab 1930 erhielt er dann einen eigenen Lehrauftrag für „Französische Staats- und Gesellschaftskunde“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Jahrbuch für Soziologie==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren ist er für die Jahrbücher für Soziologie verantwortlich, die 1925-1927 ein Mal jährlich erschienen sind. Hierbei wird ganz klar das Bestreben deutlich, dass es sich gegen die Abgrenzung der deutschen Wissenschaft wehrt und sich für eine internationale Verständigung einsetzt. Es soll eine Art geistige Einheit angestrebt werden. Die Plattform für diese Einheit sieht Salomon in der Soziologie an sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe [[Jahrbuch für Soziologie|hier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: A. Barboza &amp;amp; C. Henning &amp;quot;Deutsch-jüdische Wissenschaftsschicksale&amp;quot; 2006&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TWagner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Biographie&amp;diff=3291</id>
		<title>Biographie</title>
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		<updated>2008-03-08T21:20:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TWagner: /* Italien und dann Frankreich */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Image:Salomon.jpg|thumb|left|200px|Gottfried Salomon-Delatour]]&lt;br /&gt;
*geboren am 21.11.1892 in Frankfurt als Gottfried Salomon&lt;br /&gt;
*Vater (Hermann Salomon): jüdischer Fabrikant&lt;br /&gt;
*Mutter: französische Hugenottin&lt;br /&gt;
*besuchte die Frankfurter Musterschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studium==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ab 1909 studierte er Kunstgeschichte an der Universität in München&lt;br /&gt;
*ab 1911 studierte er dann Naturwissenschaften und Physiologie in Heidelberg&lt;br /&gt;
*1916 promovierte er in Straßburg bei [[Georg Simmel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Station in Berlin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*arbeitete hier zunächst ein Jahr bei AEG&lt;br /&gt;
*hörte einige Vorlesungen; unter anderem bei [[Ernst Troeltsch]]&lt;br /&gt;
*fungierte als Herausgeber (in [[&amp;quot;Der Jude&amp;quot;]]) und als Verleger (z.B. für [[Paul Cassirer]])&lt;br /&gt;
*erhielt nach dem 1. Weltkrieg die Möglichkeit bei einer Bank zu arbeiten oder als freier Autor tätig zu sein&lt;br /&gt;
*kehrt aber nach Frankfurt zurück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rückkehr nach Frankfurt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*wird 1921 Assistent von [[Franz Oppenheimer]]&lt;br /&gt;
*habilitiert im selben Jahr&lt;br /&gt;
*hält viele Vorlesungen u.a. über [[Max Weber]], [[Karl Marx]], [[Ernst Troeltsch]] und einige einführende Themen&lt;br /&gt;
*1929 übernimmt Franz Oppenheimers Nachfolger [[Karl Mannheim]] ihn als Assistenten&lt;br /&gt;
*erhält 1930 einen Lehrauftrag über französische Philosophen und Soziologen (&amp;quot;über Franzosen&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*hatte Kontakt u. a. zu [[Theodor W. Adorno]] und [[Walter Benjamin]]&lt;br /&gt;
*weiterhin als Verleger und Herausgeber sehr aktiv (auch &amp;quot;[[Jahrbuch für Soziologie]]&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*organisiert Ferienkurse in Davos, wo sich Studenten und einige einflussreiche Professoren trafen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Italien und dann Frankreich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ab 1932 verbringt er immer mehr Zeit in Italien&lt;br /&gt;
*1933 flüchtet er nach Paris&lt;br /&gt;
*gibt verschiedene Zeitschriften heraus und hat diverse Lehraufträge an der Pariser Universität&lt;br /&gt;
*lebt später in Frankreich teilweise unter falschem Namen und flieht vor den deutschen Besatzern&lt;br /&gt;
*1941 gelingt ihm die Flucht nach New York&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Exil in den USA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zwischenstation an der [[New School for Social Research]]&lt;br /&gt;
*1946 [[Columbia University]]&lt;br /&gt;
*nimmt ab 1947 den französischen Mädchennamen seiner Mutter an und nennt sich Gottfried Salomon Delatour&lt;br /&gt;
*dazwischen u. a. Berater der Regierung und hauptsächlich mit Verwaltung und Organisation beschäftigt&lt;br /&gt;
*kaum bemerkenswerte Erfolge in den USA&lt;br /&gt;
*bemüht sich ab 1950 um die Remigration nach Frankfurt und um eine Wiederanstellung an der dortige Universität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die 2. Rückkehr nach Frankfurt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*hält 1954 erste Gastvorlesung&lt;br /&gt;
*strebt eine feste Anstellung an, hat aber einige Widersacher, die der Meinung sind, dass er im Exil nicht genug für die Lehre getan habe&lt;br /&gt;
*veröffentlichte noch drei Bücher&lt;br /&gt;
*verstarb im April 1964&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TWagner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Ausgew%C3%A4hlte_Literatur_von_Gottfried_Salomon-Delatour&amp;diff=2817</id>
		<title>Ausgewählte Literatur von Gottfried Salomon-Delatour</title>
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		<updated>2008-02-27T13:04:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TWagner: Die Seite wurde neu angelegt: &amp;quot;Moderne Staatslehren&amp;quot; Salomon, Gottfried: Moderne Staatslehren. - Neuwied, Rh. [u.a.] : Luchterhand, 1965   &amp;quot;[La doctrine de Saint-Simon ] Die Lehre Saint-Simons&amp;quot; Salo...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;quot;Moderne Staatslehren&amp;quot;&lt;br /&gt;
Salomon, Gottfried: Moderne Staatslehren. - Neuwied, Rh. [u.a.] : Luchterhand, 1965&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;[La doctrine de Saint-Simon ] Die Lehre Saint-Simons&amp;quot;&lt;br /&gt;
Salomon, Gottfried: [La doctrine de Saint-Simon (exposition 1ère année) ] Die Lehre Saint-Simons. - Neuwied, Rh. : Luchterhand, 1962&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Politische Soziologie&amp;quot;&lt;br /&gt;
Salomon, Gottfried: Politische Soziologie. - Stuttgart : Enke, 1959&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Individuum und Gesellschaft&amp;quot;&lt;br /&gt;
Salomon, Gottfried: Individuum und Gesellschaft : mit einer Einleitung. - Karlsruhe : Braun, 1926&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Begriff der Gesellschaft in der deutschen Sozialphilosophie&amp;quot;&lt;br /&gt;
Salomon, Gottfried: Begriff der Gesellschaft in der deutschen Sozialphilosophie : mit einer Einleitung. - Karlsruhe : Braun, 1926&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Begriff der Gesellschaft in der allgemeinen Soziologie&amp;quot;&lt;br /&gt;
Salomon, Gottfried: Begriff der Gesellschaft in der allgemeinen Soziologie : mit einer Einleitung. - Karlsruhe : Braun, 1926&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Mittelalter als Ideal der Romantik&amp;quot;&lt;br /&gt;
Salomon, Gottfried: Das Mittelalter als Ideal der Romantik. - München : Drei Masken Verl., 1922&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Proudhon und der Sozialismus&amp;quot;&lt;br /&gt;
Salomon, Gottfried: Proudhon und der Sozialismus. - Berlin : Cassirer, 1920&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Gottfried Salomon Delatour: Sein Einfluss auf die Soziologie in Frankfurt und seine Verbindungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Gottfried_Salomon_Delatour:_Sein_Einfluss_auf_die_Soziologie_in_Frankfurt_und_seine_Verbindungen&amp;diff=2816"/>
		<updated>2008-02-27T13:04:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TWagner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* [[Biographie]]&lt;br /&gt;
* [[Lehrveranstaltungen]]&lt;br /&gt;
* [[Seine Beziehung zu Walter Benjamin]]&lt;br /&gt;
* [[Seine Beziehung zu Mannheim]]&lt;br /&gt;
* [[Kontakte zu anderen Soziologen]]&lt;br /&gt;
* [[Aktivität in Soziologischen Kreisen]]&lt;br /&gt;
* [[Davoser Ferienkurse]]&lt;br /&gt;
* [[Ausgewählte Literatur von Gottfried Salomon-Delatour]]&lt;br /&gt;
* [[Seine Arbeiten]]&lt;br /&gt;
* [[Jahrbuch für Soziologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TWagner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Ausgew%C3%A4hlte_Literatur_von_Gottfreid_Salomon-Delatour&amp;diff=2815</id>
		<title>Ausgewählte Literatur von Gottfreid Salomon-Delatour</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Ausgew%C3%A4hlte_Literatur_von_Gottfreid_Salomon-Delatour&amp;diff=2815"/>
		<updated>2008-02-27T13:03:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TWagner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;quot;Moderne Staatslehren&amp;quot;&lt;br /&gt;
Salomon, Gottfried: Moderne Staatslehren. - Neuwied, Rh. [u.a.] : Luchterhand, 1965&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;[La doctrine de Saint-Simon ] Die Lehre Saint-Simons&amp;quot;&lt;br /&gt;
Salomon, Gottfried: [La doctrine de Saint-Simon (exposition 1ère année) ] Die Lehre Saint-Simons. - Neuwied, Rh. : Luchterhand, 1962&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Politische Soziologie&amp;quot;&lt;br /&gt;
Salomon, Gottfried: Politische Soziologie. - Stuttgart : Enke, 1959&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Individuum und Gesellschaft&amp;quot;&lt;br /&gt;
Salomon, Gottfried: Individuum und Gesellschaft : mit einer Einleitung. - Karlsruhe : Braun, 1926&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Begriff der Gesellschaft in der deutschen Sozialphilosophie&amp;quot;&lt;br /&gt;
Salomon, Gottfried: Begriff der Gesellschaft in der deutschen Sozialphilosophie : mit einer Einleitung. - Karlsruhe : Braun, 1926&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Begriff der Gesellschaft in der allgemeinen Soziologie&amp;quot;&lt;br /&gt;
Salomon, Gottfried: Begriff der Gesellschaft in der allgemeinen Soziologie : mit einer Einleitung. - Karlsruhe : Braun, 1926&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das Mittelalter als Ideal der Romantik&amp;quot;&lt;br /&gt;
Salomon, Gottfried: Das Mittelalter als Ideal der Romantik. - München : Drei Masken Verl., 1922&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Proudhon und der Sozialismus&amp;quot;&lt;br /&gt;
Salomon, Gottfried: Proudhon und der Sozialismus. - Berlin : Cassirer, 1920&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TWagner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Ausgew%C3%A4hlte_Literatur_von_Gottfreid_Salomon-Delatour&amp;diff=2814</id>
		<title>Ausgewählte Literatur von Gottfreid Salomon-Delatour</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Ausgew%C3%A4hlte_Literatur_von_Gottfreid_Salomon-Delatour&amp;diff=2814"/>
		<updated>2008-02-27T13:03:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TWagner: Die Seite wurde neu angelegt: Moderne Staatslehren Salomon, Gottfried: Moderne Staatslehren. - Neuwied, Rh. [u.a.] : Luchterhand, 1965   [La doctrine de Saint-Simon ] Die Lehre Saint-Simons Salomon,...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Moderne Staatslehren&lt;br /&gt;
Salomon, Gottfried: Moderne Staatslehren. - Neuwied, Rh. [u.a.] : Luchterhand, 1965&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[La doctrine de Saint-Simon ] Die Lehre Saint-Simons&lt;br /&gt;
Salomon, Gottfried: [La doctrine de Saint-Simon (exposition 1ère année) ] Die Lehre Saint-Simons. - Neuwied, Rh. : Luchterhand, 1962&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Politische Soziologie&lt;br /&gt;
Salomon, Gottfried: Politische Soziologie. - Stuttgart : Enke, 1959&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Individuum und Gesellschaft&lt;br /&gt;
Salomon, Gottfried: Individuum und Gesellschaft : mit einer Einleitung. - Karlsruhe : Braun, 1926&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begriff der Gesellschaft in der deutschen Sozialphilosophie&lt;br /&gt;
Salomon, Gottfried: Begriff der Gesellschaft in der deutschen Sozialphilosophie : mit einer Einleitung. - Karlsruhe : Braun, 1926&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begriff der Gesellschaft in der allgemeinen Soziologie&lt;br /&gt;
Salomon, Gottfried: Begriff der Gesellschaft in der allgemeinen Soziologie : mit einer Einleitung. - Karlsruhe : Braun, 1926&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mittelalter als Ideal der Romantik&lt;br /&gt;
Salomon, Gottfried: Das Mittelalter als Ideal der Romantik. - München : Drei Masken Verl., 1922&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proudhon und der Sozialismus&lt;br /&gt;
Salomon, Gottfried: Proudhon und der Sozialismus. - Berlin : Cassirer, 1920&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TWagner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Gottfried_Salomon_Delatour:_Sein_Einfluss_auf_die_Soziologie_in_Frankfurt_und_seine_Verbindungen&amp;diff=2813</id>
		<title>Gottfried Salomon Delatour: Sein Einfluss auf die Soziologie in Frankfurt und seine Verbindungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Gottfried_Salomon_Delatour:_Sein_Einfluss_auf_die_Soziologie_in_Frankfurt_und_seine_Verbindungen&amp;diff=2813"/>
		<updated>2008-02-27T13:00:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TWagner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* [[Biographie]]&lt;br /&gt;
* [[Lehrveranstaltungen]]&lt;br /&gt;
* [[Seine Beziehung zu Walter Benjamin]]&lt;br /&gt;
* [[Seine Beziehung zu Mannheim]]&lt;br /&gt;
* [[Kontakte zu anderen Soziologen]]&lt;br /&gt;
* [[Aktivität in Soziologischen Kreisen]]&lt;br /&gt;
* [[Davoser Ferienkurse]]&lt;br /&gt;
* [[Ausgewählte Literatur von Gottfreid Salomon-Delatour]]&lt;br /&gt;
* [[Seine Arbeiten]]&lt;br /&gt;
* [[Jahrbuch für Soziologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TWagner</name></author>
	</entry>
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		<title>Gottfried Salomon Delatour: Sein Einfluss auf die Soziologie in Frankfurt und seine Verbindungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Gottfried_Salomon_Delatour:_Sein_Einfluss_auf_die_Soziologie_in_Frankfurt_und_seine_Verbindungen&amp;diff=2812"/>
		<updated>2008-02-27T12:40:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TWagner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* [[Biographie]]&lt;br /&gt;
* [[Lehrveranstaltungen]]&lt;br /&gt;
* [[Seine Beziehung zu Walter Benjamin]]&lt;br /&gt;
* [[Seine Beziehung zu Mannheim]]&lt;br /&gt;
* [[Kontakte zu anderen Soziologen]]&lt;br /&gt;
* [[Aktivität in Soziologischen Kreisen]]&lt;br /&gt;
* [[Davoser Ferienkurse]]&lt;br /&gt;
* [[Seine Arbeiten]]&lt;br /&gt;
* [[Jahrbuch für Soziologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TWagner</name></author>
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		<title>Biographie</title>
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		<updated>2008-02-22T18:24:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TWagner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Image:Salomon.jpg|thumb|left|200px|Gottfried Salomon-Delatour]]&lt;br /&gt;
*geboren am 21.11.1892 in Frankfurt als Gottfried Salomon&lt;br /&gt;
*Vater (Hermann Salomon): jüdischer Fabrikant&lt;br /&gt;
*Mutter: französische Hugenottin&lt;br /&gt;
*besuchte die Frankfurter Musterschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studium==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ab 1909 studierte er Kunstgeschichte an der Universität in München&lt;br /&gt;
*ab 1911 studierte er dann Naturwissenschaften und Physiologie in Heidelberg&lt;br /&gt;
*1916 promovierte er in Straßburg bei [[Georg Simmel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Station in Berlin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*arbeitete hier zunächst ein Jahr bei AEG&lt;br /&gt;
*hörte einige Vorlesungen; unter anderem bei [[Ernst Troeltsch]]&lt;br /&gt;
*fungierte als Herausgeber (in [[&amp;quot;Der Jude&amp;quot;]]) und als Verleger (z.B. für [[Paul Cassirer]])&lt;br /&gt;
*erhielt nach dem 1. Weltkrieg die Möglichkeit bei einer Bank zu arbeiten oder als freier Autor tätig zu sein&lt;br /&gt;
*kehrt aber nach Frankfurt zurück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rückkehr nach Frankfurt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*wird 1921 Assistent von [[Franz Oppenheimer]]&lt;br /&gt;
*habilitiert im selben Jahr&lt;br /&gt;
*hält viele Vorlesungen u.a. über [[Max Weber]], [[Karl Marx]], [[Ernst Troeltsch]] und einige einführende Themen&lt;br /&gt;
*1929 übernimmt Franz Oppenheimers Nachfolger [[Karl Mannheim]] ihn als Assistenten&lt;br /&gt;
*erhält 1930 einen Lehrauftrag über französische Philosophen und Soziologen (&amp;quot;über Franzosen&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*hatte Kontakt u. a. zu [[Theodor W. Adorno]] und [[Walter Benjamin]]&lt;br /&gt;
*weiterhin als Verleger und Herausgeber sehr aktiv (auch &amp;quot;[[Jahrbuch für Soziologie]]&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*organisiert Ferienkurse in Davos, wo sich Studenten und einige einflussreiche Professoren trafen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Italien und dann Frankreich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ab 1932 verbringt er immer mehr Zeit in Italien&lt;br /&gt;
*1933 flüchtet er nach Paris&lt;br /&gt;
*gibt verschiedene Zeitschriften heraus und hat verschiedene Lehraufträge an der Pariser Universität&lt;br /&gt;
*lebt später in Frankreich teilweise unter falschem Namen und flieht vor den deutschen Besatzern&lt;br /&gt;
*1941 gelingt ihm die Flucht nach New York&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Exil in den USA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zwischenstation an der [[New School for Social Research]]&lt;br /&gt;
*1946 [[Columbia University]]&lt;br /&gt;
*nimmt ab 1947 den französischen Mädchennamen seiner Mutter an und nennt sich Gottfried Salomon Delatour&lt;br /&gt;
*dazwischen u. a. Berater der Regierung und hauptsächlich mit Verwaltung und Organisation beschäftigt&lt;br /&gt;
*kaum bemerkenswerte Erfolge in den USA&lt;br /&gt;
*bemüht sich ab 1950 um die Remigration nach Frankfurt und um eine Wiederanstellung an der dortige Universität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die 2. Rückkehr nach Frankfurt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*hält 1954 erste Gastvorlesung&lt;br /&gt;
*strebt eine feste Anstellung an, hat aber einige Widersacher, die der Meinung sind, dass er im Exil nicht genug für die Lehre getan habe&lt;br /&gt;
*veröffentlichte noch drei Bücher&lt;br /&gt;
*verstarb im April 1964&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TWagner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Anfragen_bei_Archiven&amp;diff=2566</id>
		<title>Anfragen bei Archiven</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Anfragen_bei_Archiven&amp;diff=2566"/>
		<updated>2008-02-21T14:52:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TWagner: Die Seite wurde neu angelegt: Universitätsarchiv  Archiv des Instituts für Sozialforschung  Institut für deutsche Sprache und Literatur  Wirtschaftsarchiv, wo Akten des Verlages liegen, der Die J...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Universitätsarchiv&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archiv des Instituts für Sozialforschung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Institut für deutsche Sprache und Literatur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirtschaftsarchiv, wo Akten des Verlages liegen, der Die Jahrbücher für Soziologie veröffentlicht hat&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TWagner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Gottfried_Salomon-Delatour&amp;diff=2565</id>
		<title>Gottfried Salomon-Delatour</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Gottfried_Salomon-Delatour&amp;diff=2565"/>
		<updated>2008-02-21T14:50:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TWagner: /* Texte zu Gottfried Salomon-Delatour */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Image:Salomon.jpg|thumb|left|200px|Gottfried Salomon-Delatour]]&lt;br /&gt;
*geboren am 21.11.1892 in Frankfurt als Gottfried Salomon&lt;br /&gt;
*Vater (Hermann Salomon): jüdischer Fabrikant&lt;br /&gt;
*Mutter: französische Hugenottin&lt;br /&gt;
*besuchte die Frankfurter Musterschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studium==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ab 1909 studierte er Kunstgeschichte an der Universität in München&lt;br /&gt;
*ab 1911 studierte er dann Naturwissenschaften und Physiologie in Heidelberg&lt;br /&gt;
*1916 promovierte er in Straßburg bei [[Georg Simmel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Station in Berlin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*arbeitete hier zunächst ein Jahr bei AEG&lt;br /&gt;
*hörte einige Vorlesungen; unter anderem bei [[Ernst Troeltsch]]&lt;br /&gt;
*fungierte als Herausgeber (in [[&amp;quot;Der Jude&amp;quot;]]) und als Verleger (z.B. für [[Paul Cassirer]])&lt;br /&gt;
*erhielt nach dem 1. Weltkrieg die Möglichkeit bei einer Bank zu arbeiten oder als freier Autor tätig zu sein&lt;br /&gt;
*kehrt aber nach Frankfurt zurück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rückkehr nach Frankfurt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*wird 1921 Assistent von [[Franz Oppenheimer]]&lt;br /&gt;
*habilitiert im selben Jahr&lt;br /&gt;
*hält viele Vorlesungen u.a. über [[Max Weber]], [[Karl Marx]], [[Ernst Troeltsch]] und einige einführende Themen&lt;br /&gt;
*1929 übernimmt Franz Oppenheimers Nachfolger [[Karl Mannheim]] ihn als Assistenten&lt;br /&gt;
*erhält 1930 einen Lehrauftrag über französische Philosophen und Soziologen (&amp;quot;über Franzosen&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*hatte Kontakt u. a. zu [[Theodor W. Adorno]] und [[Walter Benjamin]]&lt;br /&gt;
*weiterhin als Verleger und Herausgeber sehr aktiv (auch &amp;quot;[[Jahrbuch für Soziologie]]&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*organisiert Ferienkurse in Davos, wo sich Studenten und einige einflussreiche Professoren trafen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Italien und dann Frankreich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ab 1932 verbringt er immer mehr Zeit in Italien&lt;br /&gt;
*1933 flüchtet er nach Paris&lt;br /&gt;
*gibt verschiedene Zeitschriften heraus und hat verschiedene Lehraufträge an der Pariser Universität&lt;br /&gt;
*lebt später in Frankreich teilweise unter falschem Namen und flieht vor den deutschen Besatzern&lt;br /&gt;
*1941 gelingt ihm die Flucht nach New York&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Exil in den USA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zwischenstation an der [[New School for Social Research]]&lt;br /&gt;
*1946 [[Columbia University]]&lt;br /&gt;
*nimmt ab 1947 den französischen Mädchennamen seiner Mutter an und nennt sich Gottfried Salomon Delatour&lt;br /&gt;
*dazwischen u. a. Berater der Regierung und hauptsächlich mit Verwaltung und Organisation beschäftigt&lt;br /&gt;
*kaum bemerkenswerte Erfolge in den USA&lt;br /&gt;
*bemüht sich ab 1950 um die Remigration nach Frankfurt und um eine Wiederanstellung an der dortige Universität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die 2. Rückkehr nach Frankfurt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*hält 1954 erste Gastvorlesung&lt;br /&gt;
*strebt eine feste Anstellung an, hat aber einige Widersacher, die der Meinung sind, dass er im Exil nicht genug für die Lehre getan habe&lt;br /&gt;
*veröffentlichte noch drei Bücher&lt;br /&gt;
*verstarb im April 1964&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Texte zu Gottfried Salomon-Delatour==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Lehrveranstaltungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seine Beziehung zu Mannheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kontakte zu anderen Soziologen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Aktivität in Soziologischen Kreisen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seine Arbeiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Jahrbuch für Soziologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Anfragen bei Archiven]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TWagner</name></author>
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		<updated>2008-02-21T14:49:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TWagner: /* Texte zu Gottfried Salomon-Delatour */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Image:Salomon.jpg|thumb|left|200px|Gottfried Salomon-Delatour]]&lt;br /&gt;
*geboren am 21.11.1892 in Frankfurt als Gottfried Salomon&lt;br /&gt;
*Vater (Hermann Salomon): jüdischer Fabrikant&lt;br /&gt;
*Mutter: französische Hugenottin&lt;br /&gt;
*besuchte die Frankfurter Musterschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studium==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ab 1909 studierte er Kunstgeschichte an der Universität in München&lt;br /&gt;
*ab 1911 studierte er dann Naturwissenschaften und Physiologie in Heidelberg&lt;br /&gt;
*1916 promovierte er in Straßburg bei [[Georg Simmel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Station in Berlin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*arbeitete hier zunächst ein Jahr bei AEG&lt;br /&gt;
*hörte einige Vorlesungen; unter anderem bei [[Ernst Troeltsch]]&lt;br /&gt;
*fungierte als Herausgeber (in [[&amp;quot;Der Jude&amp;quot;]]) und als Verleger (z.B. für [[Paul Cassirer]])&lt;br /&gt;
*erhielt nach dem 1. Weltkrieg die Möglichkeit bei einer Bank zu arbeiten oder als freier Autor tätig zu sein&lt;br /&gt;
*kehrt aber nach Frankfurt zurück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rückkehr nach Frankfurt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*wird 1921 Assistent von [[Franz Oppenheimer]]&lt;br /&gt;
*habilitiert im selben Jahr&lt;br /&gt;
*hält viele Vorlesungen u.a. über [[Max Weber]], [[Karl Marx]], [[Ernst Troeltsch]] und einige einführende Themen&lt;br /&gt;
*1929 übernimmt Franz Oppenheimers Nachfolger [[Karl Mannheim]] ihn als Assistenten&lt;br /&gt;
*erhält 1930 einen Lehrauftrag über französische Philosophen und Soziologen (&amp;quot;über Franzosen&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*hatte Kontakt u. a. zu [[Theodor W. Adorno]] und [[Walter Benjamin]]&lt;br /&gt;
*weiterhin als Verleger und Herausgeber sehr aktiv (auch &amp;quot;[[Jahrbuch für Soziologie]]&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*organisiert Ferienkurse in Davos, wo sich Studenten und einige einflussreiche Professoren trafen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Italien und dann Frankreich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ab 1932 verbringt er immer mehr Zeit in Italien&lt;br /&gt;
*1933 flüchtet er nach Paris&lt;br /&gt;
*gibt verschiedene Zeitschriften heraus und hat verschiedene Lehraufträge an der Pariser Universität&lt;br /&gt;
*lebt später in Frankreich teilweise unter falschem Namen und flieht vor den deutschen Besatzern&lt;br /&gt;
*1941 gelingt ihm die Flucht nach New York&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Exil in den USA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zwischenstation an der [[New School for Social Research]]&lt;br /&gt;
*1946 [[Columbia University]]&lt;br /&gt;
*nimmt ab 1947 den französischen Mädchennamen seiner Mutter an und nennt sich Gottfried Salomon Delatour&lt;br /&gt;
*dazwischen u. a. Berater der Regierung und hauptsächlich mit Verwaltung und Organisation beschäftigt&lt;br /&gt;
*kaum bemerkenswerte Erfolge in den USA&lt;br /&gt;
*bemüht sich ab 1950 um die Remigration nach Frankfurt und um eine Wiederanstellung an der dortige Universität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die 2. Rückkehr nach Frankfurt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*hält 1954 erste Gastvorlesung&lt;br /&gt;
*strebt eine feste Anstellung an, hat aber einige Widersacher, die der Meinung sind, dass er im Exil nicht genug für die Lehre getan habe&lt;br /&gt;
*veröffentlichte noch drei Bücher&lt;br /&gt;
*verstarb im April 1964&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Texte zu Gottfried Salomon-Delatour==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Lehrveranstaltungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seine Beziehung zu Mannheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kontakte zu anderen Soziologen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Aktivität in Soziologischen Kreisen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seine Arbeiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Jahrbuch für Soziologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Anfragen in Archiven]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TWagner</name></author>
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		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Gottfried_Salomon-Delatour&amp;diff=2563</id>
		<title>Gottfried Salomon-Delatour</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Gottfried_Salomon-Delatour&amp;diff=2563"/>
		<updated>2008-02-21T14:49:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TWagner: /* Texte zu Gottfried Salomon-Delatour */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Image:Salomon.jpg|thumb|left|200px|Gottfried Salomon-Delatour]]&lt;br /&gt;
*geboren am 21.11.1892 in Frankfurt als Gottfried Salomon&lt;br /&gt;
*Vater (Hermann Salomon): jüdischer Fabrikant&lt;br /&gt;
*Mutter: französische Hugenottin&lt;br /&gt;
*besuchte die Frankfurter Musterschule&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Studium==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ab 1909 studierte er Kunstgeschichte an der Universität in München&lt;br /&gt;
*ab 1911 studierte er dann Naturwissenschaften und Physiologie in Heidelberg&lt;br /&gt;
*1916 promovierte er in Straßburg bei [[Georg Simmel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Station in Berlin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*arbeitete hier zunächst ein Jahr bei AEG&lt;br /&gt;
*hörte einige Vorlesungen; unter anderem bei [[Ernst Troeltsch]]&lt;br /&gt;
*fungierte als Herausgeber (in [[&amp;quot;Der Jude&amp;quot;]]) und als Verleger (z.B. für [[Paul Cassirer]])&lt;br /&gt;
*erhielt nach dem 1. Weltkrieg die Möglichkeit bei einer Bank zu arbeiten oder als freier Autor tätig zu sein&lt;br /&gt;
*kehrt aber nach Frankfurt zurück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rückkehr nach Frankfurt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*wird 1921 Assistent von [[Franz Oppenheimer]]&lt;br /&gt;
*habilitiert im selben Jahr&lt;br /&gt;
*hält viele Vorlesungen u.a. über [[Max Weber]], [[Karl Marx]], [[Ernst Troeltsch]] und einige einführende Themen&lt;br /&gt;
*1929 übernimmt Franz Oppenheimers Nachfolger [[Karl Mannheim]] ihn als Assistenten&lt;br /&gt;
*erhält 1930 einen Lehrauftrag über französische Philosophen und Soziologen (&amp;quot;über Franzosen&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*hatte Kontakt u. a. zu [[Theodor W. Adorno]] und [[Walter Benjamin]]&lt;br /&gt;
*weiterhin als Verleger und Herausgeber sehr aktiv (auch &amp;quot;[[Jahrbuch für Soziologie]]&amp;quot;)&lt;br /&gt;
*organisiert Ferienkurse in Davos, wo sich Studenten und einige einflussreiche Professoren trafen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Italien und dann Frankreich==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ab 1932 verbringt er immer mehr Zeit in Italien&lt;br /&gt;
*1933 flüchtet er nach Paris&lt;br /&gt;
*gibt verschiedene Zeitschriften heraus und hat verschiedene Lehraufträge an der Pariser Universität&lt;br /&gt;
*lebt später in Frankreich teilweise unter falschem Namen und flieht vor den deutschen Besatzern&lt;br /&gt;
*1941 gelingt ihm die Flucht nach New York&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Exil in den USA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Zwischenstation an der [[New School for Social Research]]&lt;br /&gt;
*1946 [[Columbia University]]&lt;br /&gt;
*nimmt ab 1947 den französischen Mädchennamen seiner Mutter an und nennt sich Gottfried Salomon Delatour&lt;br /&gt;
*dazwischen u. a. Berater der Regierung und hauptsächlich mit Verwaltung und Organisation beschäftigt&lt;br /&gt;
*kaum bemerkenswerte Erfolge in den USA&lt;br /&gt;
*bemüht sich ab 1950 um die Remigration nach Frankfurt und um eine Wiederanstellung an der dortige Universität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die 2. Rückkehr nach Frankfurt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*hält 1954 erste Gastvorlesung&lt;br /&gt;
*strebt eine feste Anstellung an, hat aber einige Widersacher, die der Meinung sind, dass er im Exil nicht genug für die Lehre getan habe&lt;br /&gt;
*veröffentlichte noch drei Bücher&lt;br /&gt;
*verstarb im April 1964&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Texte zu Gottfried Salomon-Delatour==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Lehrveranstaltungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seine Beziehung zu Mannheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kontakte zu anderen Soziologen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Aktivität in Soziologischen Kreisen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Seine Arbeiten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Jahrbuch für Soziologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Amfragen in Archiven]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TWagner</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Seine Beziehung zu Mannheim</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Seine_Beziehung_zu_Mannheim&amp;diff=2433"/>
		<updated>2008-02-21T13:00:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TWagner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Es kam ganz offensichtlich schon früh zum Austausch zwischen beiden, was sich auf die Ähnlichkeit in vielen Themen und teilweise auch auf die Wortwahl in einigen Texten bezieht. Zudem erschienen im „[[Jahrbuch für Soziologie]]“ 1926 von beiden Artikel, die „Ideologie“ und „Politik als Wissenschaft“ behandelten. Außerdem hat Salomon Mannheim seit 1924 zu seiner Habilitation beraten. Beide habilitierten auch über ähnliche Themen, die Romantik und der Konservatismus und haben sich lange Zeit mit Mystik beschäftigt. Außerdem vertreten sie die Konzeption der ausgleichenden Soziologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im „[[Jahrbuch für Soziologie]]“ von 1926 Veröffentlichte Salomon dann einen Artikel von Mannheim, bei dem wohl laut Mannheim eine wichtige Passage ausgelassen wurde, was Mannheim sehr verärgerte. (Mannheim 1929)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Salomon sowie Mannheim hofften auf die Nachfolge Oppenheimers, wobei Mannheim die Stelle 1929 erhielt.&lt;br /&gt;
Mannheim behielt zwar die Assistenzstelle Salomons bei, aber dieser orientierte sich von da an in andere Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz abgesehen von ihren thematischen Gemeinsamkeiten, waren beide Juden und nicht deutschstämmig und waren im selben Alter. Mannheim kam aus Ungarn und Salomon hatte eine französische Mutter.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TWagner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Seine_Beziehung_zu_Mannheim&amp;diff=2422</id>
		<title>Seine Beziehung zu Mannheim</title>
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		<updated>2008-02-21T12:41:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TWagner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Es kam ganz offensichtlich schon früh zum Austausch zwischen beiden, was sich auf die Ähnlichkeit in vielen Themen und teilweise auch auf die Wortwahl in einigen Texten bezieht. Zudem erschienen im „[[Jahrbuch für Soziologie]]“ 1926 von beiden Artikel, die „[[Ideologie]]“ und „[[Politik als Wissenschaft]]“ behandelten. Außerdem hat Salomon Mannheim seit 1924 zu seiner Habilitation beraten. Beide habilitierten auch über ähnliche Themen, die Romantik und der Konservatismus und haben sich lange Zeit mit Mystik beschäftigt. Außerdem vertreten sie die Konzeption der ausgleichenden Soziologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im „[[Jahrbuch für Soziologie]]“ von 1926 Veröffentlichte Salomon dann einen Artikel von Mannheim, bei dem wohl laut Mannheim eine wichtige Passage ausgelassen wurde, was Mannheim sehr verärgerte. (Mannheim 1929)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Salomon sowie Mannheim hofften auf die Nachfolge Oppenheimers, wobei Mannheim die Stelle 1929 erhielt.&lt;br /&gt;
Mannheim behielt zwar die Assistenzstelle Salomons bei, aber dieser orientierte sich von da an in andere Richtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz abgesehen von ihren thematischen Gemeinsamkeiten, waren beide Juden und nicht deutschstämmig und waren im selben Alter. Mannheim kam aus Ungarn und Salomon hatte eine französische Mutter.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TWagner</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Kontakte_zu_anderen_Soziologen&amp;diff=2420</id>
		<title>Kontakte zu anderen Soziologen</title>
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		<updated>2008-02-21T12:36:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TWagner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ausführlicher Text in Vorbereitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsame Vorlesungen mit [[Walter Sulzbach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsame Vorlesungen mit [[Heinz-Otto Ziegler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolloquium mit u.a. [[Theodor W. Adorno]] und [[Walter Benjamin]] als Teilnehmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Briefwechsel mit u. a. [[Walter Benjamin]] (Gesammelte Briefe), [[Karl Mannheim]], [[Franz Oppenheimer]] und [[Georg Simmel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.iisg.nl/archives/pdf/10767974.pdf]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TWagner</name></author>
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		<title>Kontakte zu anderen Soziologen</title>
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		<updated>2008-02-21T11:41:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TWagner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Ausführlicher Text in Vorbereitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsame Vorlesungen mit [[Walter Sulzbach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeinsame Vorlesungen mit [[Ziegler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolloquium mit u.a. [[Theodor W. Adorno]] und [[Walter Benjamin]] als Teilnehmer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Briefwechsel mit u. a. [[Walter Benjamin]] (Gesammelte Briefe), [[Karl Mannheim]], [[Franz Oppenheimer]] und [[Georg Simmel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.iisg.nl/archives/pdf/10767974.pdf]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TWagner</name></author>
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		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Karl_Marx&amp;diff=2413</id>
		<title>Karl Marx</title>
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		<updated>2008-02-21T11:40:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TWagner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Karl Heinrich Marx&lt;br /&gt;
* geboren 5. Mai 1818 in Trier&lt;br /&gt;
* gestorben 14. März 1883 in London&lt;br /&gt;
* war Philosoph, politischer Journalist sowie Kritiker der bürgerlichen Gesellschaft und der klassischen Nationalökonomie. Er gilt als einflussreichster wie umstrittener Theoretiker des Kommunismus, der sich insbesondere um eine wissenschaftliche Analyse und die Kritik des Kapitalismus bemühte.&lt;br /&gt;
wichtigstes Werk &amp;quot;Das Kapital&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:[http://de.wikipedia.org/wiki/Hauptseite Wikipedia]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TWagner</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Max_Weber&amp;diff=2412</id>
		<title>Max Weber</title>
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		<updated>2008-02-21T11:39:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TWagner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Maximilian Carl Emil Weber &lt;br /&gt;
* geboren 21. April 1864 in Erfurt&lt;br /&gt;
* gestorben 14. Juni 1920 in München&lt;br /&gt;
* war ein deutscher Jurist, Nationalökonom und Soziologe. Er ist der Bruder des Kultursoziologen Alfred Weber und Ehemann von Marianne Weber. Er gilt als einer der wesentlichen Begründer der Soziologie als Wissenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:[http://de.wikipedia.org/wiki/Hauptseite Wikipedia]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TWagner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Paul_Cassirer&amp;diff=2411</id>
		<title>Paul Cassirer</title>
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		<updated>2008-02-21T11:39:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TWagner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* geboren 21. Februar 1871 in Görlitz&lt;br /&gt;
* gestorben 7. Januar 1926 in Berlin&lt;br /&gt;
* war ein Verleger und Galerist jüdischer Herkunft in Berlin. Der Paul Cassirer Verlag existierte von 1908 bis 1933.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:[http://de.wikipedia.org/wiki/Hauptseite Wikipedia]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TWagner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Ernst_Troeltsch&amp;diff=2409</id>
		<title>Ernst Troeltsch</title>
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		<updated>2008-02-21T11:38:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TWagner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* geboren 17. Februar 1865 in Augsburg-Haunstetten&lt;br /&gt;
* gestorben 1. Februar 1923 in Berlin&lt;br /&gt;
* war ein deutscher Theologe und Politiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:[http://de.wikipedia.org/wiki/Hauptseite Wikipedia]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TWagner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Ernst_Troeltsch&amp;diff=2407</id>
		<title>Ernst Troeltsch</title>
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		<updated>2008-02-21T11:38:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TWagner: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* geboren 17. Februar 1865 in Augsburg-Haunstetten&lt;br /&gt;
* gestorben 1. Februar 1923 in Berlin&lt;br /&gt;
* war ein deutscher Theologe und Politiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:[http://de.wikipedia.org/wiki/Hauptseite|Wikipedia]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TWagner</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Lehrveranstaltungen&amp;diff=2404</id>
		<title>Lehrveranstaltungen</title>
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		<updated>2008-02-21T11:36:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;TWagner: /* Wintersemester 1922/1923 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Wintersemester 1921/1922 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Grundlagen und Geschichte der Soziologie&lt;br /&gt;
*Russische Revolutionäre des 19. Jahrhunderts&lt;br /&gt;
*Soziologisches Kolloquium (mit [[Franz Oppenheimer]])&lt;br /&gt;
*Übung: Soziallehren der Religionen M. Weber, E. Troeltsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sommersemester 1922==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Probleme der deutschen Gesellschaftslehre (Kultur- und Religionssoziologie)&lt;br /&gt;
*Soziologisches Kolloquium (mit [[Franz Oppenheimer]])&lt;br /&gt;
*Übung zur Gesellschafts- und Geschichtsphilosophie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wintersemester 1922/1923==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Überblick über die soziologischen Theorien&lt;br /&gt;
*Soziologie der Wissenschaft&lt;br /&gt;
*Kolloquium über Rassentheorien (mit [[Franz Oppenheimer]])&lt;br /&gt;
*Kolloquium über das Wesen der Demokratie und des Liberalismus (mit [[Walter Sulzbach]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sommersemester 1923==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Geschichte des Sozialismus&lt;br /&gt;
*Soziologisches Kolloquium (mit [[Franz Oppenheimer]])&lt;br /&gt;
*Kolloquium über Troeltsch &amp;quot;der Historismus&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Kolloquium über das Wesen des Sozialismus und Anarchismus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wintersemester 1923/1924==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Soziologie und Geschichtsphilosophie&lt;br /&gt;
*Soziologisches Kolloquium (mit [[Franz Oppenheimer]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sommersemester 1924==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Hauptrichtungen der Soziologie&lt;br /&gt;
*Soziologisches Kolloquium (mit [[Franz Oppenheimer]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wintersemester 1924/1925==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Allgemeine Soziologie&lt;br /&gt;
*Sozialismus und Anarchismus im 19. Jahrhundert&lt;br /&gt;
*Kolloquium über Proudhorn, besonders &amp;quot;Philosophie des Elends&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Kolloquium über das Wesen des Kapitalismus (Weber, Sombart, Brentano)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sommersemester 1925==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Soziologie der Gegenwart&lt;br /&gt;
*Soziologisches Kolloquium (mit [[Franz Oppenheimer]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wintersemester 1925/1926==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Grundlagen der Soziologie der Gegenwart&lt;br /&gt;
*Übung für Fortgeschrittene über die Marx'sche Lehre (mit [[Franz Oppenheimer]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sommersemester 1926==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Grundlagen der Staatssoziologie&lt;br /&gt;
*Kolloquium über Staatssoziologie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wintersemester 1926/1927==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Geschichte der Soziologie&lt;br /&gt;
*Geschichte der sozialistischen Ideen im 19. Jahrhundert&lt;br /&gt;
*Soziologischen Übungen für Anfänger über Individuum  und Gesellschaft (mit [[Franz Oppenheimer]])&lt;br /&gt;
*Soziologische Übungen für Fortgeschrittene über Sozialismus und Staat (mit [[Franz Oppenheimer]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sommersemester 1927==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die französische Soziologie&lt;br /&gt;
*Nation, Nationalitätenprinzip, Nationalismus&lt;br /&gt;
*Karl Marx&lt;br /&gt;
*Soziologische Übungen für Anfänger über den Begriff der Gesellschaft (mit [[Franz Oppenheimer]])&lt;br /&gt;
*Soziologische Übungen für Fortgeschrittene über Nation und Nationalismus (mit [[Franz Oppenheimer]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wintersemester 1927/1928==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Gesellschaft und Gesellschaftswissenschaft in Frankreich&lt;br /&gt;
*Soziologische Übungen für Anfänger über die Methode der Soziologie (mit [[Franz Oppenheimer]])&lt;br /&gt;
*Soziologische Übungen für Fortgeschrittene über Ideologienlehre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sommersemester 1928==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Die Soziologie und die Sozialwissenschaften in Frankreich&lt;br /&gt;
*Soziologisches Kolloquium (mit [[Franz Oppenheimer]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wintersemester 1928/1929==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Staat&lt;br /&gt;
*Bürgerliche Gesellschaft und Wirtschaft Frankreichs im 19. Jahrhundert&lt;br /&gt;
*Der junge Marx&lt;br /&gt;
*Kolloquium über Sozialphilosophie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sommersemester 1929==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Geschichte der Staatslehre&lt;br /&gt;
*Sozialpsychologie der Gegenwart; vor allem des Auslands&lt;br /&gt;
*Soziologische Übungen für Fortgeschrittene (mit [[Heinz-Otto Ziegler]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wintersemester 1929/1930==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Probleme der Soziologie&lt;br /&gt;
*Geschichte des Sozialismus im 19. Jahrhundert&lt;br /&gt;
*Die französischen Staats- und Gesellschaftsprobleme&lt;br /&gt;
*Soziologische Übungen (mit Heinz-Otto Ziegler)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sommersemester 1930==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Karl Marx&lt;br /&gt;
*Die französische Bourgeoisie&lt;br /&gt;
*Soziologische Übungen über klasse und Klassenbewusstsein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wintersemester 1930/1931==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Probleme der politischen Soziologie (Staat und Gesellschaft)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sommersemester 1931==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Probleme der politischen Soziologie (Nation und Klasse)&lt;br /&gt;
*Einleitung in die Sozialpsychologie und Sozialpädagogik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wintersemester 1931/1932==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Geschichte und System der Soziologie I&lt;br /&gt;
*Kritik der Gegenwart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sommersemester 1932==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Geschichte der Soziologie&lt;br /&gt;
*Analyse und Kritik der Parteien&lt;br /&gt;
*Übungen über die katholische Gesellschaftslehre Frankreichs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wintersemester 1932/1933==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Einführung in die Soziologie&lt;br /&gt;
*Analyse und Kritik der Parteien&lt;br /&gt;
*Übungen über Durkheims Soziologie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sommersemester 1933==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Geschichte der Gesellschaftslehre&lt;br /&gt;
*Geistes- und Gesellschaftsgeschichte des 19. Jahrhunderts&lt;br /&gt;
*Übungen über Individuum und Gesellschaft&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>TWagner</name></author>
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