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	<title>SozFra - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Siegfried_Kracauer-Walter_Benjamin&amp;diff=4589</id>
		<title>Siegfried Kracauer-Walter Benjamin</title>
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		<updated>2008-06-18T13:55:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;V wendt: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Image:Benjamin.jpg|thumb|left|200px|Walter Benjamin]]'''Walter Benjamin''' (*Berlin 15. Juli 1892, Port bou, Spanien †26. September 1940)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegfried Kracauer und Walter Benjamin lernten sich schätzungsweise 1922 oder 1923 kennen. Kracauer verschaffte Benjamin seit den Zwanziger Jahren immer wieder Aufträge als freier Mitarbeiter für die Frankfurter Zeitung.&lt;br /&gt;
Benjamin ist seit 1923 mit Theodor Wiesengrund (Adorno) befreundet gewesen und zählte in den 30er mit zum Kreis des Instituts für Sozialforschung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Beziehung zu Walter Benjamin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>V wendt</name></author>
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		<title>Siegfried Kracauer-Erich Fromm</title>
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		<updated>2008-06-18T13:51:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;V wendt: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Image:Fromm.jpg|thumb|left|200px|Erich Fromm 1945]]'''Erich Fromm''' (*Frankfurt am Main 23.März 1900, †Muralto, Schweiz 18.März 1980)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kennengelernt haben sich Siegfried Kracauer und Erich Fromm über den Kreis um Rabbiner Anton Nehemias Nobel, in dessen Rahmen Fromm auch zum Mitbegründer des Jüdischen Lehrhauses zählt.&lt;br /&gt;
1930 wird er von Max Horkheimer an das Frankfurter Institut für Sozialforschung berufen, wo er mit Herbert Marcuse, Theodor Wiesengrund (Adorno) und auch Leo Löwenthal zusammen arbeitet.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>V wendt</name></author>
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		<title>Siegfried Kracauer-Gottfried Salomon Delatour</title>
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		<updated>2008-06-18T13:50:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;V wendt: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Image:Salomon.jpg|thumb|left|200px|Gottfried Salomon-Delatour]]'''Gottfried Salomon Delatour''' (*Frankfurt am Main 21.November 1892, †Frankfurt am Main 27.April 1964)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottfried Salomon Delatour hatte seit 1921 eine Privatdozentur für Soziologie an der Universität Frankfurt. Im selben Jahr haben sich auch er und Kracauer persönlich kennengelernt. &lt;br /&gt;
Aus dem Briefwechsel zwischen Kracauer und Benjamin (Salomon Delatour, der Förderer Walter Benjamins bei dessen Habilitationsversuch in Frankfurt) lässt sich ebenfalls schliessen, dass Kracauer und Salomon Delatour regelmässig zusammen Trafen und auch miteinander sprachen, da Benjamin des Öfteren über Kracauer seine Grüsse an Salomon Delatour ausrichten ließ.&lt;br /&gt;
Auch hat Kracauer jene Jahrbücher für Soziologie in der Frankfurter Zeitung rezensiert, die Salomon Delatour herausgab (1925, 1926, 1927)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>V wendt</name></author>
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		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Siegfried_Kracauer:_Der_Soziologe_in_der_Frankfurter_Zeitung._Einflu%C3%9F_und_Wirken_eines_Au%C3%9Fenseiters_bis_1933&amp;diff=4586</id>
		<title>Siegfried Kracauer: Der Soziologe in der Frankfurter Zeitung. Einfluß und Wirken eines Außenseiters bis 1933</title>
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		<updated>2008-06-18T13:46:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;V wendt: /* Artikel in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Einleitung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegfried Kracauer war kein klassischer Soziologe der Zwanziger und Dreißiger Jahre im allgemeinen Verständnis. Er war kein Lehrender an einer Hochschule oder einer ähnlichen Institution. Statt dessen war er Redakteur in einer der rennomiertesten bürgerlichen Zeitungen der Weimarer Republik, der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;. &lt;br /&gt;
Als Feuilletonist jener Zeitung mit einem außerordentlichen soziologischen und philosophischen Verständnis war er in einer äußerst entscheidenden Position. Er berichtete direkt an die Gesellschaft, jedoch nicht von einer staatlichen Institution, sondern aus ihrer Mitte heraus, für sie. In seinen Artikeln befasste er sich seit Mitte der Zwanziger Jahre zunehmend mit sehr weltlichen, gesellschaftlichen, kulturellen aber auch sozialen Problemen, wobei sich sein gesellschaftliches Verständnis und Ansehen mit seiner bekanntesten soziologischen Studie &amp;quot;Die Angestellten. Aus dem neuesten Deutschland&amp;quot; Anfang der Dreißiger Jahre auf einem Höhepunkt befand.&lt;br /&gt;
Um eine Übersicht und einen Eindruck zu bekommen, wer diese Person als Mensch eigentlich war, hier ein kurzer [[Biographie Siegfried Kracauer|biographischer Überblick]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fragestellung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zusammenhang soll vor allem Kracauers Einfluss und sein daraus resultierendes Wirken auf die Soziologie in Frankfurt dargestellt werden. Als intellektuelle Persönlichkeit pflegte er schon früh Kontakte zu bekannten Soziologen, die sich, mit seiner Rückkehr nach Frankfurt am Ende des Ersten Weltkrieges noch ausweiten sollten und so war er bereits in den frühen Zwanziger Jahren mit vielen Frankfurter Soziologen bekannt. Dazu ein kurzer Überblick mit einer [[Beziehungsübersicht im Rahmen der Frankfurter Soziologie]].&lt;br /&gt;
Im Vordergrund dieser Arbeit stehen die persönlichen, aber auch &amp;quot;geschäftlichen&amp;quot; Beziehungen, die Siegfried Kracauer während seiner Zeit in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; unterhielt. &lt;br /&gt;
In seinen freundschaftlichen Verhältnissen übte er einen grundlegenden Einfluss, vor allem auf [[Beziehung zu Leo Löwenthal|Leo Löwenthal]] und [[Beziehung zu Theodor Wiesengrund (Adorno)|Theodor Wiesengrund (Adorno)]], aus und durch seine Position verschaffte er gerade [[Beziehung zu Walter Benjamin|Walter Benjamin]] immer wieder die Möglichkeit, seine Artikel in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; zu veröffentlichen. &lt;br /&gt;
Auch war er eine begehrte Anlaustelle, für Buchrezensionen, unter anderem auch für den Soziologen [[Beziehung zu Karl Mannheim|Karl Mannheim]], der, wie es scheint, grossen Wert darauf lag, dass gerade Kracauer seine Bücher rezensierte, wie in ihrem, mehr geschäftlichen als privaten, Briefwechsel nachzulesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Artikel in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine grundlegende Analyse über Kracauers gesamte Artikel im Feuilleton der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;, kann schon allein aufgrund ihrer Masse - deren zahlenmäßiger Umfang lässt sich allein bis zum Jahr 1933 auf knapp 1.900 beziffern, zumal fast die Hälfte davon bislang nicht veröffentlicht wurde -  leider nicht gegeben werden, jedoch soll durch eine kurze Zusammenstellung der, meiner Ansicht nach, primär [[Kracauers Soziologische Fachartikel|soziologisch ausgerichteten Fachartikel]], ein kurzer Überblick über diese Artikel gegeben werden - darunter fallen in vor allem auch jene Artikel, die sich ausdrücklich mit Soziologen sowie deren Veröffentlichungen beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachlass==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um einen Eindruck davon zu bekommen, welche sozialen Kontakte Siegfried Kracauer nicht nur während seiner Zeit in Deutschland, sondern auch nach seiner Emigration - welche ihn zuerst nach Paris und dann weiter in die Vereinigten Staaten führte - pflegte, mit welchen Personen er in brieflichem Kontakt stand, aber auch, um sich einen Überblick über weitere zahlreiche, bisher unveröffentlichte Dokumente zu verschaffen, empfiehlt es sich, seinen Nachlass im Deutschen Literaturarchiv in Marbach zu erschließen. Hier eine kurze Übersicht über [[Kracauers Nachlass]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschungsarbeiten| Kracauer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>V wendt</name></author>
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		<title>Siegfried Kracauer: Der Soziologe in der Frankfurter Zeitung. Einfluß und Wirken eines Außenseiters bis 1933</title>
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		<updated>2008-06-18T13:45:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;V wendt: /* Artikel in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Einleitung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegfried Kracauer war kein klassischer Soziologe der Zwanziger und Dreißiger Jahre im allgemeinen Verständnis. Er war kein Lehrender an einer Hochschule oder einer ähnlichen Institution. Statt dessen war er Redakteur in einer der rennomiertesten bürgerlichen Zeitungen der Weimarer Republik, der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;. &lt;br /&gt;
Als Feuilletonist jener Zeitung mit einem außerordentlichen soziologischen und philosophischen Verständnis war er in einer äußerst entscheidenden Position. Er berichtete direkt an die Gesellschaft, jedoch nicht von einer staatlichen Institution, sondern aus ihrer Mitte heraus, für sie. In seinen Artikeln befasste er sich seit Mitte der Zwanziger Jahre zunehmend mit sehr weltlichen, gesellschaftlichen, kulturellen aber auch sozialen Problemen, wobei sich sein gesellschaftliches Verständnis und Ansehen mit seiner bekanntesten soziologischen Studie &amp;quot;Die Angestellten. Aus dem neuesten Deutschland&amp;quot; Anfang der Dreißiger Jahre auf einem Höhepunkt befand.&lt;br /&gt;
Um eine Übersicht und einen Eindruck zu bekommen, wer diese Person als Mensch eigentlich war, hier ein kurzer [[Biographie Siegfried Kracauer|biographischer Überblick]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fragestellung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zusammenhang soll vor allem Kracauers Einfluss und sein daraus resultierendes Wirken auf die Soziologie in Frankfurt dargestellt werden. Als intellektuelle Persönlichkeit pflegte er schon früh Kontakte zu bekannten Soziologen, die sich, mit seiner Rückkehr nach Frankfurt am Ende des Ersten Weltkrieges noch ausweiten sollten und so war er bereits in den frühen Zwanziger Jahren mit vielen Frankfurter Soziologen bekannt. Dazu ein kurzer Überblick mit einer [[Beziehungsübersicht im Rahmen der Frankfurter Soziologie]].&lt;br /&gt;
Im Vordergrund dieser Arbeit stehen die persönlichen, aber auch &amp;quot;geschäftlichen&amp;quot; Beziehungen, die Siegfried Kracauer während seiner Zeit in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; unterhielt. &lt;br /&gt;
In seinen freundschaftlichen Verhältnissen übte er einen grundlegenden Einfluss, vor allem auf [[Beziehung zu Leo Löwenthal|Leo Löwenthal]] und [[Beziehung zu Theodor Wiesengrund (Adorno)|Theodor Wiesengrund (Adorno)]], aus und durch seine Position verschaffte er gerade [[Beziehung zu Walter Benjamin|Walter Benjamin]] immer wieder die Möglichkeit, seine Artikel in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; zu veröffentlichen. &lt;br /&gt;
Auch war er eine begehrte Anlaustelle, für Buchrezensionen, unter anderem auch für den Soziologen [[Beziehung zu Karl Mannheim|Karl Mannheim]], der, wie es scheint, grossen Wert darauf lag, dass gerade Kracauer seine Bücher rezensierte, wie in ihrem, mehr geschäftlichen als privaten, Briefwechsel nachzulesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Artikel in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine grundlegende Analyse über Kracauers gesamte Artikel im Feuilleton der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;, kann schon allein aufgrund ihrer Masse - deren zahlenmäßiger Umfang lässt sich allein bis zum Jahr 1933 auf knapp 1.900 beziffern, zumal fast die Hälfte davon bislang nicht veröffentlicht wurde -  leider nicht gegeben werden, jedoch soll durch eine kurze Zusammenstellung der, meiner Ansicht nach, primär [[Kracauers Soziologische Fachartikel|soziologisch ausgerichteten Fachartikel]], ein kurzer Überblick über diese Artikel gegeben werden - darunter fallen in erster Linie jene Artikel, die sich ausdrücklich mit Soziologen sowie deren Veröffentlichungen beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachlass==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um einen Eindruck davon zu bekommen, welche sozialen Kontakte Siegfried Kracauer nicht nur während seiner Zeit in Deutschland, sondern auch nach seiner Emigration - welche ihn zuerst nach Paris und dann weiter in die Vereinigten Staaten führte - pflegte, mit welchen Personen er in brieflichem Kontakt stand, aber auch, um sich einen Überblick über weitere zahlreiche, bisher unveröffentlichte Dokumente zu verschaffen, empfiehlt es sich, seinen Nachlass im Deutschen Literaturarchiv in Marbach zu erschließen. Hier eine kurze Übersicht über [[Kracauers Nachlass]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschungsarbeiten| Kracauer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>V wendt</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;V wendt: /* Artikel in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Einleitung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegfried Kracauer war kein klassischer Soziologe der Zwanziger und Dreißiger Jahre im allgemeinen Verständnis. Er war kein Lehrender an einer Hochschule oder einer ähnlichen Institution. Statt dessen war er Redakteur in einer der rennomiertesten bürgerlichen Zeitungen der Weimarer Republik, der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;. &lt;br /&gt;
Als Feuilletonist jener Zeitung mit einem außerordentlichen soziologischen und philosophischen Verständnis war er in einer äußerst entscheidenden Position. Er berichtete direkt an die Gesellschaft, jedoch nicht von einer staatlichen Institution, sondern aus ihrer Mitte heraus, für sie. In seinen Artikeln befasste er sich seit Mitte der Zwanziger Jahre zunehmend mit sehr weltlichen, gesellschaftlichen, kulturellen aber auch sozialen Problemen, wobei sich sein gesellschaftliches Verständnis und Ansehen mit seiner bekanntesten soziologischen Studie &amp;quot;Die Angestellten. Aus dem neuesten Deutschland&amp;quot; Anfang der Dreißiger Jahre auf einem Höhepunkt befand.&lt;br /&gt;
Um eine Übersicht und einen Eindruck zu bekommen, wer diese Person als Mensch eigentlich war, hier ein kurzer [[Biographie Siegfried Kracauer|biographischer Überblick]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fragestellung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zusammenhang soll vor allem Kracauers Einfluss und sein daraus resultierendes Wirken auf die Soziologie in Frankfurt dargestellt werden. Als intellektuelle Persönlichkeit pflegte er schon früh Kontakte zu bekannten Soziologen, die sich, mit seiner Rückkehr nach Frankfurt am Ende des Ersten Weltkrieges noch ausweiten sollten und so war er bereits in den frühen Zwanziger Jahren mit vielen Frankfurter Soziologen bekannt. Dazu ein kurzer Überblick mit einer [[Beziehungsübersicht im Rahmen der Frankfurter Soziologie]].&lt;br /&gt;
Im Vordergrund dieser Arbeit stehen die persönlichen, aber auch &amp;quot;geschäftlichen&amp;quot; Beziehungen, die Siegfried Kracauer während seiner Zeit in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; unterhielt. &lt;br /&gt;
In seinen freundschaftlichen Verhältnissen übte er einen grundlegenden Einfluss, vor allem auf [[Beziehung zu Leo Löwenthal|Leo Löwenthal]] und [[Beziehung zu Theodor Wiesengrund (Adorno)|Theodor Wiesengrund (Adorno)]], aus und durch seine Position verschaffte er gerade [[Beziehung zu Walter Benjamin|Walter Benjamin]] immer wieder die Möglichkeit, seine Artikel in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; zu veröffentlichen. &lt;br /&gt;
Auch war er eine begehrte Anlaustelle, für Buchrezensionen, unter anderem auch für den Soziologen [[Beziehung zu Karl Mannheim|Karl Mannheim]], der, wie es scheint, grossen Wert darauf lag, dass gerade Kracauer seine Bücher rezensierte, wie in ihrem, mehr geschäftlichen als privaten, Briefwechsel nachzulesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Artikel in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine grundlegende Analyse über Kracauers gesamte Artikel im Feuilleton der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;, kann schon allein aufgrund ihrer Masse - deren zahlenmäßiger Umfang lässt sich allein bis zum Jahr 1933 auf knapp 1.900 beziffern, zumal fast die Hälfte davon bislang nicht veröffentlicht wurde -  leider nicht gegeben werden, jedoch soll durch eine kurze Zusammenstellung der, meiner Ansicht nach, primär [[Kracauers Soziologische Fachartikel|soziologisch ausgerichteten Fachartikel]], ein kurzer Überblick über diese Artikel gegeben werden - darunter fallen unter anderem jene Artikel, die sich ausdrücklich mit Soziologen sowie deren Veröffentlichungen beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachlass==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um einen Eindruck davon zu bekommen, welche sozialen Kontakte Siegfried Kracauer nicht nur während seiner Zeit in Deutschland, sondern auch nach seiner Emigration - welche ihn zuerst nach Paris und dann weiter in die Vereinigten Staaten führte - pflegte, mit welchen Personen er in brieflichem Kontakt stand, aber auch, um sich einen Überblick über weitere zahlreiche, bisher unveröffentlichte Dokumente zu verschaffen, empfiehlt es sich, seinen Nachlass im Deutschen Literaturarchiv in Marbach zu erschließen. Hier eine kurze Übersicht über [[Kracauers Nachlass]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschungsarbeiten| Kracauer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>V wendt</name></author>
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		<updated>2008-06-18T13:43:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;V wendt: /* Fragestellung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Einleitung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegfried Kracauer war kein klassischer Soziologe der Zwanziger und Dreißiger Jahre im allgemeinen Verständnis. Er war kein Lehrender an einer Hochschule oder einer ähnlichen Institution. Statt dessen war er Redakteur in einer der rennomiertesten bürgerlichen Zeitungen der Weimarer Republik, der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;. &lt;br /&gt;
Als Feuilletonist jener Zeitung mit einem außerordentlichen soziologischen und philosophischen Verständnis war er in einer äußerst entscheidenden Position. Er berichtete direkt an die Gesellschaft, jedoch nicht von einer staatlichen Institution, sondern aus ihrer Mitte heraus, für sie. In seinen Artikeln befasste er sich seit Mitte der Zwanziger Jahre zunehmend mit sehr weltlichen, gesellschaftlichen, kulturellen aber auch sozialen Problemen, wobei sich sein gesellschaftliches Verständnis und Ansehen mit seiner bekanntesten soziologischen Studie &amp;quot;Die Angestellten. Aus dem neuesten Deutschland&amp;quot; Anfang der Dreißiger Jahre auf einem Höhepunkt befand.&lt;br /&gt;
Um eine Übersicht und einen Eindruck zu bekommen, wer diese Person als Mensch eigentlich war, hier ein kurzer [[Biographie Siegfried Kracauer|biographischer Überblick]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fragestellung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zusammenhang soll vor allem Kracauers Einfluss und sein daraus resultierendes Wirken auf die Soziologie in Frankfurt dargestellt werden. Als intellektuelle Persönlichkeit pflegte er schon früh Kontakte zu bekannten Soziologen, die sich, mit seiner Rückkehr nach Frankfurt am Ende des Ersten Weltkrieges noch ausweiten sollten und so war er bereits in den frühen Zwanziger Jahren mit vielen Frankfurter Soziologen bekannt. Dazu ein kurzer Überblick mit einer [[Beziehungsübersicht im Rahmen der Frankfurter Soziologie]].&lt;br /&gt;
Im Vordergrund dieser Arbeit stehen die persönlichen, aber auch &amp;quot;geschäftlichen&amp;quot; Beziehungen, die Siegfried Kracauer während seiner Zeit in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; unterhielt. &lt;br /&gt;
In seinen freundschaftlichen Verhältnissen übte er einen grundlegenden Einfluss, vor allem auf [[Beziehung zu Leo Löwenthal|Leo Löwenthal]] und [[Beziehung zu Theodor Wiesengrund (Adorno)|Theodor Wiesengrund (Adorno)]], aus und durch seine Position verschaffte er gerade [[Beziehung zu Walter Benjamin|Walter Benjamin]] immer wieder die Möglichkeit, seine Artikel in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; zu veröffentlichen. &lt;br /&gt;
Auch war er eine begehrte Anlaustelle, für Buchrezensionen, unter anderem auch für den Soziologen [[Beziehung zu Karl Mannheim|Karl Mannheim]], der, wie es scheint, grossen Wert darauf lag, dass gerade Kracauer seine Bücher rezensierte, wie in ihrem, mehr geschäftlichen als privaten, Briefwechsel nachzulesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Artikel in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine grundlegende Analyse über Kracauers gesamte Artikel im Feuilleton der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;, kann schon allein aufgrund ihrer Masse - deren zahlenmäßiger Umfang lässt sich allein bis zum Jahr auf knapp 1.900 beziffern, zumal fast die Hälfte davon bislang nicht veröffentlicht wurde -  leider nicht gegeben werden, jedoch soll durch eine kurze Zusammenstellung der, meiner Ansicht nach, primär [[Kracauers Soziologische Fachartikel|soziologisch ausgerichteten Fachartikel]], ein kurzer Überblick über diese Artikel gegeben werden - darunter fallen unter anderem jene Artikel, die sich ausdrücklich mit Soziologen sowie deren Veröffentlichungen beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachlass==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um einen Eindruck davon zu bekommen, welche sozialen Kontakte Siegfried Kracauer nicht nur während seiner Zeit in Deutschland, sondern auch nach seiner Emigration - welche ihn zuerst nach Paris und dann weiter in die Vereinigten Staaten führte - pflegte, mit welchen Personen er in brieflichem Kontakt stand, aber auch, um sich einen Überblick über weitere zahlreiche, bisher unveröffentlichte Dokumente zu verschaffen, empfiehlt es sich, seinen Nachlass im Deutschen Literaturarchiv in Marbach zu erschließen. Hier eine kurze Übersicht über [[Kracauers Nachlass]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschungsarbeiten| Kracauer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>V wendt</name></author>
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		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Beziehung_zu_Karl_Mannheim&amp;diff=4582</id>
		<title>Beziehung zu Karl Mannheim</title>
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		<updated>2008-06-18T13:42:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;V wendt: /* In der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Die Beziehung zwischen Siegfried Kracauer und Karl Mannheim ist als eine Art kollegiales Verhältnis zu verstehen, dass sich auch nie zu einem persönlichen entwickeln sollte. Die Analyse bezieht sich vor allem auf die sehr wenigen erhaltenen Briefe, die sich Mannheim und Kracauer zwischen 1928 und 1933 in Deutschland schrieben.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man sich traf===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo und wann genau sich Siegfried Kracauer und Karl Mannheim kennenlernten ist nicht zu ermitteln, doch läßt sich davon ausgehen, dass Mannheim wohlmöglich durch die Artikel in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; auf Kracauer aufmerksam geworden ist und umgedreht, Kracauer durch Mannheims Arbeit &amp;quot;Die Strukturanalyse der Erkenntnistheorie&amp;quot;, die 1922 erschien und welche er auch ein Jahr später rezensieren sollte, erstmals von dem ungarischen Soziologen hörte.&lt;br /&gt;
Spätestens 1924 kam es dann zu einem persönlichen Treffen zwischen beiden in Heidelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===In der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bekanntschaft mit Kracauer war für Mannheim möglicherweise eine sehr wichtige, besaß dieser doch eine einflussreiche Position in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; und war für Mannheim eine Möglichkeit auch in der bürgerlichen Gesellschaft an Bekanntheit zu gewinnen. 1929 soll Kracauer dann auch Mannheims &amp;quot;Ideologie und Utopie&amp;quot; rezensieren; wenn auch äußerst kritisch im allgemeinen, so lobt er dennoch die eigene Leistung,welche von Mannheim mit der Strukturanalyse der historischen Ideologien und Utopien vorgelegt werden.&lt;br /&gt;
So besitzt Mannheim schon ein Interesse daran seine Arbeiten von der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; im Allgemeinen und von Siegfried Kracauer im Besonderen, rezensieren zu lassen, wie ein Brief von Mannheim an Kracauer vom Juni 1928 belegt: ''„Vielleicht könnten Sie auch zunächst den Verlag etwas über mich informieren. Titel der Arbeit ist: ‚Ist Politik als Wissenschaft möglich? (Das Problem der Theorie und Praxis)’ Ich glaube, die Arbeit würde Sie schon der Problemstellung nach interessieren; es wäre schön, mich mit Ihnen darüber zu unterhalten.“'' Gleichzeitig bietet Kracauer eine Art Schlüsselposition für Mannheim; der Rezensent Kracauer befindet sich, wie es scheint, dem Denken nach, auf einer ähnlichen Ebene, was für den Autor ein äußerst wichtiger Umstand sein sollte, um nicht etwa missverstanden oder gar fehlinterpretiert zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frankfurt und Berlin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Berufung Mannheims an die Frankfurter Universität schreibt Kracauer ihm einen sehr lobenden und anerkennenden Artikel in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;, nach dessen nsicht ''„gewinnt die Frankfurter Universität einen der besten Vertreter der modernen Soziologie“'' der außerdem noch ''„seine Lehre durch Lehren vermittelt“''. &lt;br /&gt;
Als Mannheim dann seine Lehrtätigkeit in Frankfurt aufnahm war Kracauer bereits in Berlin. Doch sollten beide auch weiterhin in brieflichen Kontakt bleiben.&lt;br /&gt;
So sandte Kracauer 1930 auch Mannheim ein Exemplar seiner Studie über &amp;quot;Die Angestellten&amp;quot;, von der Mannheim ''&amp;quot;sehr angetan&amp;quot;'' war, wie er schreibt. Er lobt diese Arbeit außerordentlich und findet sie auch wissenschaftlich hoch interessant, wie er schreibt: ''&amp;quot;Ich habe das Empfinden, dass sich neue Wege der Wissenschaftlichkeit in Ihren lebendigen Versuchen durchzusetzen beginnen.&amp;quot;'', was sehr von Interesse für Mannheim und zugleich ein wissenschaftliches Lob für Kracauer meint!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Beziehung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Art der kollegialen Beziehung soll exemplaprisch stehen für jene Art von Kontakten, die Kracauer vermutlich in dieser Art und Weise auch zu anderen bekannten Soziologen führte. Es ist davon auszugehen, dass man von seinen, für einen Redakteur, außerordentlichen, soziologischen und auch philosophischen Kenntnissen wußte und daher eine Bekanntschaft mit ihm von entscheidender Bedeutung, wenigstens für die Darstellung in der rennomiertesten bürgerlichen Zeitung der Zwanziger und Dreiziger Jahre, war.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>V wendt</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Beziehung_zu_Karl_Mannheim&amp;diff=4581</id>
		<title>Beziehung zu Karl Mannheim</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Beziehung_zu_Karl_Mannheim&amp;diff=4581"/>
		<updated>2008-06-18T13:41:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;V wendt: /* Wie man sich traf */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Die Beziehung zwischen Siegfried Kracauer und Karl Mannheim ist als eine Art kollegiales Verhältnis zu verstehen, dass sich auch nie zu einem persönlichen entwickeln sollte. Die Analyse bezieht sich vor allem auf die sehr wenigen erhaltenen Briefe, die sich Mannheim und Kracauer zwischen 1928 und 1933 in Deutschland schrieben.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man sich traf===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo und wann genau sich Siegfried Kracauer und Karl Mannheim kennenlernten ist nicht zu ermitteln, doch läßt sich davon ausgehen, dass Mannheim wohlmöglich durch die Artikel in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; auf Kracauer aufmerksam geworden ist und umgedreht, Kracauer durch Mannheims Arbeit &amp;quot;Die Strukturanalyse der Erkenntnistheorie&amp;quot;, die 1922 erschien und welche er auch ein Jahr später rezensieren sollte, erstmals von dem ungarischen Soziologen hörte.&lt;br /&gt;
Spätestens 1924 kam es dann zu einem persönlichen Treffen zwischen beiden in Heidelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===In der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bekanntschaft mit Kracauer war für Mannheim möglicherweise eine sehr wichtige, besaß dieser doch eine einflussreiche Position in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; und war für Mannheim eine Möglichkeit auch in der bürgerlichen Gesellschaft an Bekanntheit zu gewinnen. 1929 soll Kracauer dann auch Mannheims &amp;quot;Ideologie und Utopie&amp;quot; rezensieren; wenn auch äußerst kritisch im allgemeinen, so lobt er dennoch die eigene Leistung,welche von Mannheim mit der Strukturanalyse der historischen Ideologien und Utopien vorgelegt werden.&lt;br /&gt;
So besitzt Mannheim schon ein Interesse daran seine Arbeiten von der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; im Allgemeinen und von Siegfried Kracauer im Besonderen, rezensieren zu lassen, wie ein Brief von Mannheim an Kracauer vom Juni 1928 belegt: ''„Vielleicht könnten Sie auch zunächst den Verlag etwas über mich informieren. Titel der Arbeit ist: ‚Ist Politik als Wissenschaft möglich? (Das Problem der Theorie und Praxis)’ Ich glaube, die Arbeit würde Sie schon der Problemstellung nach interessieren; es wäre schön, mich mit Ihnen darüber zu unterhalten.“'' Gleichzeitig bietet Kracauer eine Art Schlüsselposition für Mannheim; der Rezensent Kracauer befindet sich, wie es scheint, dem Denken nach, auf einer ähnlichen Ebene, was für den Autor ein äußerst wichtiger Umstand sein siollte, um nicht etwa missverstanden oder gar fehlinterpretiert zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frankfurt und Berlin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Berufung Mannheims an die Frankfurter Universität schreibt Kracauer ihm einen sehr lobenden und anerkennenden Artikel in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;, nach dessen nsicht ''„gewinnt die Frankfurter Universität einen der besten Vertreter der modernen Soziologie“'' der außerdem noch ''„seine Lehre durch Lehren vermittelt“''. &lt;br /&gt;
Als Mannheim dann seine Lehrtätigkeit in Frankfurt aufnahm war Kracauer bereits in Berlin. Doch sollten beide auch weiterhin in brieflichen Kontakt bleiben.&lt;br /&gt;
So sandte Kracauer 1930 auch Mannheim ein Exemplar seiner Studie über &amp;quot;Die Angestellten&amp;quot;, von der Mannheim ''&amp;quot;sehr angetan&amp;quot;'' war, wie er schreibt. Er lobt diese Arbeit außerordentlich und findet sie auch wissenschaftlich hoch interessant, wie er schreibt: ''&amp;quot;Ich habe das Empfinden, dass sich neue Wege der Wissenschaftlichkeit in Ihren lebendigen Versuchen durchzusetzen beginnen.&amp;quot;'', was sehr von Interesse für Mannheim und zugleich ein wissenschaftliches Lob für Kracauer meint!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Beziehung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Art der kollegialen Beziehung soll exemplaprisch stehen für jene Art von Kontakten, die Kracauer vermutlich in dieser Art und Weise auch zu anderen bekannten Soziologen führte. Es ist davon auszugehen, dass man von seinen, für einen Redakteur, außerordentlichen, soziologischen und auch philosophischen Kenntnissen wußte und daher eine Bekanntschaft mit ihm von entscheidender Bedeutung, wenigstens für die Darstellung in der rennomiertesten bürgerlichen Zeitung der Zwanziger und Dreiziger Jahre, war.&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Die Beziehung zwischen Siegfried Kracauer und Karl Mannheim ist als eine Art kollegiales Verhältnis zu verstehen, dass sich auch nie zu einem persönlichen entwickeln sollte. Die Analyse bezieht sich vor allem auf die sehr wenigen erhaltenen Briefe, die sich Mannheim und Kracauer zwischen 1928 und 1933 in Deutschland schrieben.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man sich traf===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo und wann genau sich Siegfried Kracauer und Karl Mannheim kennenlernten ist nicht zu ermitteln, doch läßt sich davon ausgehen, dass Mannheim wohlmöglich durch die Artikel in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; auf Kracauer aufmerksam geworden ist und umgedreht, Kracauer durch Mannheims Arbeit &amp;quot;Die Strukturanalyse der Erkenntnistheorie&amp;quot;, die 1922 erschien und welche er auch ein Jahr später rezensieren sollte, erstmals von dem ungarischen Soziologen hörte.&lt;br /&gt;
Spätestens 1924 kam es jedoch zu einem persönlichen Treffen zwischen beiden in Heidelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===In der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bekanntschaft mit Kracauer war für Mannheim möglicherweise eine sehr wichtige, besaß dieser doch eine einflussreiche Position in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; und war für Mannheim eine Möglichkeit auch in der bürgerlichen Gesellschaft an Bekanntheit zu gewinnen. 1929 soll Kracauer dann auch Mannheims &amp;quot;Ideologie und Utopie&amp;quot; rezensieren; wenn auch äußerst kritisch im allgemeinen, so lobt er dennoch die eigene Leistung,welche von Mannheim mit der Strukturanalyse der historischen Ideologien und Utopien vorgelegt werden.&lt;br /&gt;
So besitzt Mannheim schon ein Interesse daran seine Arbeiten von der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; im Allgemeinen und von Siegfried Kracauer im Besonderen, rezensieren zu lassen, wie ein Brief von Mannheim an Kracauer vom Juni 1928 belegt: ''„Vielleicht könnten Sie auch zunächst den Verlag etwas über mich informieren. Titel der Arbeit ist: ‚Ist Politik als Wissenschaft möglich? (Das Problem der Theorie und Praxis)’ Ich glaube, die Arbeit würde Sie schon der Problemstellung nach interessieren; es wäre schön, mich mit Ihnen darüber zu unterhalten.“'' Gleichzeitig bietet Kracauer eine Art Schlüsselposition für Mannheim; der Rezensent Kracauer befindet sich, wie es scheint, dem Denken nach, auf einer ähnlichen Ebene, was für den Autor ein äußerst wichtiger Umstand sein siollte, um nicht etwa missverstanden oder gar fehlinterpretiert zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frankfurt und Berlin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Berufung Mannheims an die Frankfurter Universität schreibt Kracauer ihm einen sehr lobenden und anerkennenden Artikel in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;, nach dessen nsicht ''„gewinnt die Frankfurter Universität einen der besten Vertreter der modernen Soziologie“'' der außerdem noch ''„seine Lehre durch Lehren vermittelt“''. &lt;br /&gt;
Als Mannheim dann seine Lehrtätigkeit in Frankfurt aufnahm war Kracauer bereits in Berlin. Doch sollten beide auch weiterhin in brieflichen Kontakt bleiben.&lt;br /&gt;
So sandte Kracauer 1930 auch Mannheim ein Exemplar seiner Studie über &amp;quot;Die Angestellten&amp;quot;, von der Mannheim ''&amp;quot;sehr angetan&amp;quot;'' war, wie er schreibt. Er lobt diese Arbeit außerordentlich und findet sie auch wissenschaftlich hoch interessant, wie er schreibt: ''&amp;quot;Ich habe das Empfinden, dass sich neue Wege der Wissenschaftlichkeit in Ihren lebendigen Versuchen durchzusetzen beginnen.&amp;quot;'', was sehr von Interesse für Mannheim und zugleich ein wissenschaftliches Lob für Kracauer meint!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Beziehung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Art der kollegialen Beziehung soll exemplaprisch stehen für jene Art von Kontakten, die Kracauer vermutlich in dieser Art und Weise auch zu anderen bekannten Soziologen führte. Es ist davon auszugehen, dass man von seinen, für einen Redakteur, außerordentlichen, soziologischen und auch philosophischen Kenntnissen wußte und daher eine Bekanntschaft mit ihm von entscheidender Bedeutung, wenigstens für die Darstellung in der rennomiertesten bürgerlichen Zeitung der Zwanziger und Dreiziger Jahre, war.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>V wendt</name></author>
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		<updated>2008-06-18T13:39:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;V wendt: /* Wie man sich traf */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Die Beziehung zwischen Siegfried Kracauer und Karl Mannheim ist als eine Art kollegiales Verhältnis zu verstehen, dass sich auch nie zu einem persönlichen entwickeln sollte. Die Analyse bezieht sich vor allem auf die sehr wenigen erhaltenen Briefe, die sich Mannheim und Kracauer zwischen 1928 und 1933 in Deutschland schrieben.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man sich traf===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo und wann genau sich Siegfried Kracauer und Karl Mannheim kennenlernten ist nicht zu ermitteln, doch läßt sich davon ausgehen, dass Mannheim wohlmöglich durch die Artikel in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; auf Kracauer aufmerksam geworden ist und umgedreht, Kracauer durch Mannheims Arbeit &amp;quot;Die Strukturanalyse der Erkenntnistheorie&amp;quot;, die 1922 erschien und welche er auch ein Jahr später rezensieren sollte, erstmals von dem ungarischen Soziologen hören sollte.&lt;br /&gt;
Spätestens 1924 kam es jedoch zu einem persönlichen Treffen zwischen beiden in Heidelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===In der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bekanntschaft mit Kracauer war für Mannheim möglicherweise eine sehr wichtige, besaß dieser doch eine einflussreiche Position in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; und war für Mannheim eine Möglichkeit auch in der bürgerlichen Gesellschaft an Bekanntheit zu gewinnen. 1929 soll Kracauer dann auch Mannheims &amp;quot;Ideologie und Utopie&amp;quot; rezensieren; wenn auch äußerst kritisch im allgemeinen, so lobt er dennoch die eigene Leistung,welche von Mannheim mit der Strukturanalyse der historischen Ideologien und Utopien vorgelegt werden.&lt;br /&gt;
So besitzt Mannheim schon ein Interesse daran seine Arbeiten von der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; im Allgemeinen und von Siegfried Kracauer im Besonderen, rezensieren zu lassen, wie ein Brief von Mannheim an Kracauer vom Juni 1928 belegt: ''„Vielleicht könnten Sie auch zunächst den Verlag etwas über mich informieren. Titel der Arbeit ist: ‚Ist Politik als Wissenschaft möglich? (Das Problem der Theorie und Praxis)’ Ich glaube, die Arbeit würde Sie schon der Problemstellung nach interessieren; es wäre schön, mich mit Ihnen darüber zu unterhalten.“'' Gleichzeitig bietet Kracauer eine Art Schlüsselposition für Mannheim; der Rezensent Kracauer befindet sich, wie es scheint, dem Denken nach, auf einer ähnlichen Ebene, was für den Autor ein äußerst wichtiger Umstand sein siollte, um nicht etwa missverstanden oder gar fehlinterpretiert zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frankfurt und Berlin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Berufung Mannheims an die Frankfurter Universität schreibt Kracauer ihm einen sehr lobenden und anerkennenden Artikel in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;, nach dessen nsicht ''„gewinnt die Frankfurter Universität einen der besten Vertreter der modernen Soziologie“'' der außerdem noch ''„seine Lehre durch Lehren vermittelt“''. &lt;br /&gt;
Als Mannheim dann seine Lehrtätigkeit in Frankfurt aufnahm war Kracauer bereits in Berlin. Doch sollten beide auch weiterhin in brieflichen Kontakt bleiben.&lt;br /&gt;
So sandte Kracauer 1930 auch Mannheim ein Exemplar seiner Studie über &amp;quot;Die Angestellten&amp;quot;, von der Mannheim ''&amp;quot;sehr angetan&amp;quot;'' war, wie er schreibt. Er lobt diese Arbeit außerordentlich und findet sie auch wissenschaftlich hoch interessant, wie er schreibt: ''&amp;quot;Ich habe das Empfinden, dass sich neue Wege der Wissenschaftlichkeit in Ihren lebendigen Versuchen durchzusetzen beginnen.&amp;quot;'', was sehr von Interesse für Mannheim und zugleich ein wissenschaftliches Lob für Kracauer meint!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Beziehung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Art der kollegialen Beziehung soll exemplaprisch stehen für jene Art von Kontakten, die Kracauer vermutlich in dieser Art und Weise auch zu anderen bekannten Soziologen führte. Es ist davon auszugehen, dass man von seinen, für einen Redakteur, außerordentlichen, soziologischen und auch philosophischen Kenntnissen wußte und daher eine Bekanntschaft mit ihm von entscheidender Bedeutung, wenigstens für die Darstellung in der rennomiertesten bürgerlichen Zeitung der Zwanziger und Dreiziger Jahre, war.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>V wendt</name></author>
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		<title>Siegfried Kracauer: Der Soziologe in der Frankfurter Zeitung. Einfluß und Wirken eines Außenseiters bis 1933</title>
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		<updated>2008-06-18T13:38:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;V wendt: /* Fragestellung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Einleitung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegfried Kracauer war kein klassischer Soziologe der Zwanziger und Dreißiger Jahre im allgemeinen Verständnis. Er war kein Lehrender an einer Hochschule oder einer ähnlichen Institution. Statt dessen war er Redakteur in einer der rennomiertesten bürgerlichen Zeitungen der Weimarer Republik, der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;. &lt;br /&gt;
Als Feuilletonist jener Zeitung mit einem außerordentlichen soziologischen und philosophischen Verständnis war er in einer äußerst entscheidenden Position. Er berichtete direkt an die Gesellschaft, jedoch nicht von einer staatlichen Institution, sondern aus ihrer Mitte heraus, für sie. In seinen Artikeln befasste er sich seit Mitte der Zwanziger Jahre zunehmend mit sehr weltlichen, gesellschaftlichen, kulturellen aber auch sozialen Problemen, wobei sich sein gesellschaftliches Verständnis und Ansehen mit seiner bekanntesten soziologischen Studie &amp;quot;Die Angestellten. Aus dem neuesten Deutschland&amp;quot; Anfang der Dreißiger Jahre auf einem Höhepunkt befand.&lt;br /&gt;
Um eine Übersicht und einen Eindruck zu bekommen, wer diese Person als Mensch eigentlich war, hier ein kurzer [[Biographie Siegfried Kracauer|biographischer Überblick]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fragestellung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zusammenhang soll vor allem Kracauers Einfluss und sein daraus resultierendes Wirken auf die Soziologie in Frankfurt dargestellt werden. Als intellektuelle Persönlichkeit pflegte er schon früh Kontakte zu bekannten Soziologen, die sich, mit seiner Rückkehr nach Frankfurt am Ende des Ersten Weltkrieges noch ausweiten sollten und so war er bereits in den frühen Zwanziger Jahren mit vielen Frankfurter Soziologen bekannt. Dazu ein kurzer Überblick mit einer [[Beziehungsübersicht im Rahmen der Frankfurter Soziologie]].&lt;br /&gt;
Im Vordergrund dieser Arbeit stehen die persönlichen, aber auch &amp;quot;geschäftlichen&amp;quot; Beziehungen, die Siegfried Kracauer während seiner Zeit in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; unterhielt. &lt;br /&gt;
In seinen freundschaftlichen Verhältnissen übte er einen grundlegenden Einfluss, vor allem auf [[Beziehung zu Leo Löwenthal|Leo Löwenthal]] und [[Beziehung zu Theodor Wiesengrund (Adorno)|Theodor Wiesengrund (Adorno)]], aus und durch seine Position verschaffte er gerade [[Beziehung zu Walter Benjamin|Walter Benjamin]] immer wieder die Möglichkeit, seine Artikel in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; zu veröffentlichen. &lt;br /&gt;
Auch war er eine begehrte Anlaustelle, für Buchrezensionen, unter anderem auch für den Soziologen [[Beziehung zu Karl Mannheim|Karl Mannheim]], der grossen Wert darauf lag, dass gerade Kracauer seine Bücher rezensierte, wie in ihrem, mehr geschäftlich als privaten, Briefwechsel nachzulesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Artikel in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine grundlegende Analyse über Kracauers gesamte Artikel im Feuilleton der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;, kann schon allein aufgrund ihrer Masse - deren zahlenmäßiger Umfang lässt sich allein bis zum Jahr auf knapp 1.900 beziffern, zumal fast die Hälfte davon bislang nicht veröffentlicht wurde -  leider nicht gegeben werden, jedoch soll durch eine kurze Zusammenstellung der, meiner Ansicht nach, primär [[Kracauers Soziologische Fachartikel|soziologisch ausgerichteten Fachartikel]], ein kurzer Überblick über diese Artikel gegeben werden - darunter fallen unter anderem jene Artikel, die sich ausdrücklich mit Soziologen sowie deren Veröffentlichungen beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachlass==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um einen Eindruck davon zu bekommen, welche sozialen Kontakte Siegfried Kracauer nicht nur während seiner Zeit in Deutschland, sondern auch nach seiner Emigration - welche ihn zuerst nach Paris und dann weiter in die Vereinigten Staaten führte - pflegte, mit welchen Personen er in brieflichem Kontakt stand, aber auch, um sich einen Überblick über weitere zahlreiche, bisher unveröffentlichte Dokumente zu verschaffen, empfiehlt es sich, seinen Nachlass im Deutschen Literaturarchiv in Marbach zu erschließen. Hier eine kurze Übersicht über [[Kracauers Nachlass]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschungsarbeiten| Kracauer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>V wendt</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Siegfried_Kracauer:_Der_Soziologe_in_der_Frankfurter_Zeitung._Einflu%C3%9F_und_Wirken_eines_Au%C3%9Fenseiters_bis_1933&amp;diff=4577</id>
		<title>Siegfried Kracauer: Der Soziologe in der Frankfurter Zeitung. Einfluß und Wirken eines Außenseiters bis 1933</title>
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		<updated>2008-06-18T13:38:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;V wendt: /* Fragestellung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Einleitung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegfried Kracauer war kein klassischer Soziologe der Zwanziger und Dreißiger Jahre im allgemeinen Verständnis. Er war kein Lehrender an einer Hochschule oder einer ähnlichen Institution. Statt dessen war er Redakteur in einer der rennomiertesten bürgerlichen Zeitungen der Weimarer Republik, der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;. &lt;br /&gt;
Als Feuilletonist jener Zeitung mit einem außerordentlichen soziologischen und philosophischen Verständnis war er in einer äußerst entscheidenden Position. Er berichtete direkt an die Gesellschaft, jedoch nicht von einer staatlichen Institution, sondern aus ihrer Mitte heraus, für sie. In seinen Artikeln befasste er sich seit Mitte der Zwanziger Jahre zunehmend mit sehr weltlichen, gesellschaftlichen, kulturellen aber auch sozialen Problemen, wobei sich sein gesellschaftliches Verständnis und Ansehen mit seiner bekanntesten soziologischen Studie &amp;quot;Die Angestellten. Aus dem neuesten Deutschland&amp;quot; Anfang der Dreißiger Jahre auf einem Höhepunkt befand.&lt;br /&gt;
Um eine Übersicht und einen Eindruck zu bekommen, wer diese Person als Mensch eigentlich war, hier ein kurzer [[Biographie Siegfried Kracauer|biographischer Überblick]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fragestellung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zusammenhang soll vor allem Kracauers Einfluss und sein daraus resultierendes Wirken auf die Soziologie in Frankfurt dargestellt werden. Als intellektuelle Persönlichkeit pflegte er schon früh Kontakte zu bekannten Soziologen, die sich, mit seiner Rückkehr nach Frankfurt am Ende des Ersten Weltkrieges noch ausweiten sollten und so war er bereits in den frühen Zwanziger Jahren mit vielen Frankfurter Soziologen bekannt. Dazu ein kurzer Überblick mit einer [[Beziehungsübersicht im Rahmen der Frankfurter Soziologie]].&lt;br /&gt;
Im Vordergrund dieser Arbeit stehen die persönlichen, aber auch &amp;quot;geschäftlichen&amp;quot; Beziehungen, die Siegfried Kracauer während seiner Zeit in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; unterhielt. &lt;br /&gt;
In seinen freundschaftlichen Verhältnissen übte er einen grundlegenden Einfluss, vor allem auf [[Beziehung zu Leo Löwenthal|Leo Löwenthal]] und [[Beziehung zu Theodor Wiesengrund (Adorno)|Theodor Wiesengrund (Adorno)]], aus und durch seine Position verschaffte er gerade [[Beziehung zu Walter Benjamin|Walter Benjamin]] immer wieder die Möglichkeit, seine Artikel in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; zu veröffentlichen. &lt;br /&gt;
Auch war er eine begehrte Anlaustelle, für Buchrezensionen, unter anderem auch für den Soziologen [[Beziehung zu Karl Mannheim|Karl Mannheim]], der grossen Wert darauf lag, das gerade Kracauer seine Bücher rezensierte, wie in ihrem mehr geschäftlich als privaten Briefwechsel nachzulesen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Artikel in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine grundlegende Analyse über Kracauers gesamte Artikel im Feuilleton der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;, kann schon allein aufgrund ihrer Masse - deren zahlenmäßiger Umfang lässt sich allein bis zum Jahr auf knapp 1.900 beziffern, zumal fast die Hälfte davon bislang nicht veröffentlicht wurde -  leider nicht gegeben werden, jedoch soll durch eine kurze Zusammenstellung der, meiner Ansicht nach, primär [[Kracauers Soziologische Fachartikel|soziologisch ausgerichteten Fachartikel]], ein kurzer Überblick über diese Artikel gegeben werden - darunter fallen unter anderem jene Artikel, die sich ausdrücklich mit Soziologen sowie deren Veröffentlichungen beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachlass==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um einen Eindruck davon zu bekommen, welche sozialen Kontakte Siegfried Kracauer nicht nur während seiner Zeit in Deutschland, sondern auch nach seiner Emigration - welche ihn zuerst nach Paris und dann weiter in die Vereinigten Staaten führte - pflegte, mit welchen Personen er in brieflichem Kontakt stand, aber auch, um sich einen Überblick über weitere zahlreiche, bisher unveröffentlichte Dokumente zu verschaffen, empfiehlt es sich, seinen Nachlass im Deutschen Literaturarchiv in Marbach zu erschließen. Hier eine kurze Übersicht über [[Kracauers Nachlass]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschungsarbeiten| Kracauer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>V wendt</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Beziehung_zu_Theodor_Wiesengrund_(Adorno)&amp;diff=4536</id>
		<title>Beziehung zu Theodor Wiesengrund (Adorno)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Beziehung_zu_Theodor_Wiesengrund_(Adorno)&amp;diff=4536"/>
		<updated>2008-05-31T10:41:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;V wendt: /* Leo, Teddie und Friedel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Die Beziehung zwischen Siegfried Kracauer und Theodor Wiesengrund (Adorno) begann, als der letztere gerade einmal 14 Jahre alt war. Der viel Ältere Kracauer nahm anfänglich eine eher einem Mentor ähnliche Position gegenüber dem 'Schüler' Wiesengrund (Adorno) ein, welche sich aber langsam zu einer intensiven und sehr persönlichen Freundschaft entwickeln sollte.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man zusammen kam===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammengebracht wurden beide durch einen bekannten der Familie Wiesengrund und Siegfried Kracauers Onkel Isidor Kracauer. Da beide, wie es schien, ein gewisses philosophisches Interesse verband, traf man sich fortan regelmäßig Samstag nachmittags um gemeinsam erst Kant und später auch Hegel und andere Werke zu lesen. &lt;br /&gt;
Trotz des Altersunterschiedes sollte sich bald eine intensive freundschaftliche Beziehung entwickeln. So beschäftigte man sich nicht ausschliesslich nur mit philosophischen oder soziologischen Themen, sondern der junge &amp;quot;Teddie&amp;quot;, wie seine Eltern ihn seit frühester Kindheit nannten, vertraute seinem Mentor auch private und persönliche Gedanken an.&lt;br /&gt;
Doch auch Kracauer befasste sich mit Wiesengrunds (Adorno) Entwicklung; so schreibt er in einem Brief an Löwenthal vom Dezember 1921, dass &amp;quot;Teddie&amp;quot; ''&amp;quot;zum guten Teil aus Lukács und mir [Kracauer]“'' bestehen würde und ihm wohl ''„der philosophische Eros, den Sie [Löwenthal] besitzen&amp;quot;'' noch fehlen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der prägende Einfluss===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade in dieser Zeit, den frühen Zwanziger Jahren, sollte Kracauer einen äußerst prägenden Einfluss auf den jungen &amp;quot;Teddie&amp;quot; haben,welcher durch die sich aus dem Mentoren-ähnlichen Verhältnis entwickelnden Freundschaftsbeziehung noch verstärkt werden sollte. Kracauer sollte sein gesamtes philosophisches grundlegendes Verständnis grundlegend beeinflussen, wie áuch Adorno selbst es einmal viel später äußern sollte: ''„Über Jahre hinaus las er mit mir, regelmäßig Samstag nachmittags, die Kritik der reinen Vernunft. Nicht im leisesten übertreibe ich, wenn ich sage, daß ich dieser Lektüre mehr verdanke als meinen akademischen Lehren. Pädagogisch ausnehmend begabt, hat er mir Kant zum Sprechen gebracht.“''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Leo, Teddie und Friedel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegfried Kracauer, der 11 Jahre jüngere Leo Löwenthal und der 14 Jahre jüngere Wiesengrund (Adorno) sind zu verstehen als eine Art 'Dreier-Freundschaftsbeziehung'. Während Löwenthal unter anderem durch seine Lungenkrankheit ständig abwesend war, saßen Friedel und &amp;quot;Teddie&amp;quot; zu Hause in Frankfurt und schrieben dem Freund Leo in der Ferne. Vor allem jener Brief anlässlich Löwenthals Hochzeit im Dezember 1923, gibt einen Eindruck von der Intensität jener Freundschaft. &lt;br /&gt;
Da die Freunde aus unbekannten Gründen nicht anwesend sein konnten zur Hochzeit sollte eben dieser Brief sie für den Leser, also in erster Linie Löwenthal, anwesend erscheinen lassen. Die immer abwechselnden Dialogen, in denen man sich gerne auch gegenseitig neckte, spiegeln die Beziehung in deutlicher Weise wieder; es gibt kein Mentor-Schüler Verhältnis im anfänglichen Sinne mehr, sondern man befindet sich auf einer Art ähnlicher, wenn nicht sogar Zeitweise gleicher, Denkebene.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>V wendt</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Siegfried_Kracauer:_Der_Soziologe_in_der_Frankfurter_Zeitung._Einflu%C3%9F_und_Wirken_eines_Au%C3%9Fenseiters_bis_1933&amp;diff=3284</id>
		<title>Siegfried Kracauer: Der Soziologe in der Frankfurter Zeitung. Einfluß und Wirken eines Außenseiters bis 1933</title>
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		<updated>2008-03-08T15:10:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;V wendt: /* Artikel in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Einleitung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegfried Kracauer war kein klassischer Soziologe der Zwanziger und Dreißiger Jahre im allgemeinen Verständnis. Er war kein Lehrender an einer Hochschule oder einer ähnlichen Institution. Statt dessen war er Redakteur in einer der rennomiertesten bürgerlichen Zeitungen der Weimarer Republik, der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;. &lt;br /&gt;
Als Feuilletonist jener Zeitung mit einem außerordentlichen soziologischen und philosophischen Verständnis war er in einer äußerst entscheidenden Position. Er berichtete direkt an die Gesellschaft, jedoch nicht von einer staatlichen Instotution aus, sondern aus ihrer Mitte heraus für sie. In seinen Artikeln befasste er sich seit Mitte der Zwanziger Jahre zunehmend mit sehr weltlichen, gesellschaftlichen, kulturellen aber auch sozialen Problemen, wobei sich sein gesellschaftliches Verständnis und Ansehen mit seiner bekanntesten soziologischen Studie &amp;quot;Die Angestellten. Aus dem neuesten Deutschland&amp;quot; Anfang der Dreißiger Jahre auf einem Höhepunkt befand.&lt;br /&gt;
Um eine Übersicht und einen Eindruck zu bekommen, wer diese Person als Mensch eigentlich war, hier ein kurzer [[Biographie Siegfried Kracauer|biographischer Überblick]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fragestellung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zusammenhang soll vor allem Kracauers Einfluss und sein daraus resultierendes Wirken auf die Soziologie in Frankfurt gegeben werden. Als intellektuelle Persönlichkeit pflegte er schon früh Kontakte zu bekannten Soziologen, die sich, mit seiner Rückkehr nach Frankfurt am Ende des Ersten Weltkrieges noch ausweiten sollten und so war er bereits in den frühen Zwanziger Jahren mit vielen Frankfurter Soziologen bekannt. Dazu ein kurzer Überblick mit einer [[Beziehungsübersicht im Rahmen der Frankfurter Soziologie]].&lt;br /&gt;
Im Vordergrund dieser Arbeit stehen jedoch die persönlichen, aber auch &amp;quot;geschäftlichen&amp;quot; Beziehungen, die Siegfried Kracauer während seiner Zeit in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; besaß. &lt;br /&gt;
In den freundschaftlichen Verhältnissen übte er einen grundlegenden Einfluss, vor allem auf [[Beziehung zu Leo Löwenthal|Leo Löwenthal]] und [[Beziehung zu Theodor Wiesengrund (Adorno)|Theodor Wiesengrund (Adorno)]] aus und durch seine Position verschaffte er gerade [[Beziehung zu Walter Benjamin|Walter Benjamin]] immer wieder die Möglichkeit seine Artikel zu veröffentlichen und rezensierte auch selbst bekannte Soziologen, wie beispielsweise [[Beziehung zu Karl Mannheim|Karl Mannheim]], zu dem er zusätzlich sogar einen brieflichen Kontakt pflegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Artikel in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine grundlegende Analyse über Kracauers gesamte Artikel im Feuilleton der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;, kann aufgrund der Masse jener, bei der sich die Zahl auf knapp 1.900 bis zum Jahre 1933 bezieht und von denen nicht einmal annähernd die Hälfte bisher veröffentlicht wurde, leider nicht gegeben werden, jedoch soll durch eine kurze Zusammenstellung von, meiner Ansicht nach,  [[Kracauers Soziologische Fachartikel|soziologischen Fachartikeln]], ein kurzer Überblick über diese Artikel gegeben werden, die sich ausdrücklich mit Soziologen, sowie deren Veröffentlichungen, beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachlass==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um einen Eindruck davon zu bekommen, welche Kontakte Siegfried Kracauer nicht nur während seiner Zeit in Deutschland, sondern auch nach seiner Emigration, erst nach Paris und dann weiter nach den Vereinigten Staaten, besaß, mit welchen Personen er in brieflichen Kontakten stand, aber auch über weitere zahlreiche, bisher unveröffentlichte Dokumente, empfiehlt es sich seinen Nachlass im Deutschen Literaturarchiv in Marbach weiter zu forschen. Hier eine kurze Übersicht über [[Kracauers Nachlass]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>V wendt</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Kracauers_Soziologische_Fachartikel&amp;diff=3283</id>
		<title>Kracauers Soziologische Fachartikel</title>
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		<updated>2008-03-08T15:08:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;V wendt: Die Seite wurde neu angelegt: '''Die folgenden Artikel Siegfried Kracauers sind eine Auswahl aus allen, in der Frankfurter Zeitung, veröffentlichten,  Artikeln, welche sich meiner Meinung nach eige...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Die folgenden Artikel Siegfried Kracauers sind eine Auswahl aus allen, in der Frankfurter Zeitung, veröffentlichten,  Artikeln, welche sich meiner Meinung nach eigehender mit der Soziolgie als Bestandteil der universitären Lehre im Allgemeinen und der an der Frankfurter Universität im Besonderen, befassen.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1916-1921===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Max Scheler. Krieg und Aufbau.''' In: Das neue Deutschland Jg. 5 (1916/17), H16 vom 15.5.1917 ([Rubrik:] Neue Bücher), S.443-445.&lt;br /&gt;
Rez.: Max Scheler, Krieg und Aufbau. Leipzig 1916&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Idee und Stoffgebiet der Soziologie.''' In: Frankfurter Universitäts-Zeitung Jg.6, H.14 vom 31.12.1920, S.212-217.&lt;br /&gt;
Wieder in : Nr.III Soziologie als Wissenschaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[Anonym] Die Eröffnung der Frankfurter Akademie der Arbeit.''' In: FZ Jg.65, Nr.323 vom 3.5.1921 (1.Morgenblatt), S.2&lt;br /&gt;
Zu den Eröffnungsfeierlichkeiten; u.a. zur Rede von Kultusminister Dr. Carl Heinrich Becker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Simmels Philosophie des Schauspielers.''' In: FZ Jg.65, Nr.444 vom 18.6.1921 (1.Morgenblatt; Feuilleton), S.2&lt;br /&gt;
Rez.: Georg Simmel, „Zur Philosophie des Schauspielers“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Georg von Lukacs’ Romantheorie.''' In: Neue Blätter für Kunst und Literatur Jg.4 (1921/22), Nr.1 vom 4.10.1921, S.1-5&lt;br /&gt;
Rez.: Georg von Lukacs, Theorie des Romans. Ein geschichtsphilosophischer Versuch über die Formen der großen Epik. Berlin 1920&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[Anonym] Tagung der Schopenhauer-Gesellschaft.''' In: FZ Jg.66, Nr.770 vom 16.10.1921 (1.Morgenblatt; [Rubrik:] Frankfurter Angelegenheiten), S.3-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Universität und Geistesleben.''' In: FZ Jg.66, Nr. 856 vom 17.11. 1921 (Abendblatt; [Beilage:]Hochschulblatt, Feuilleton), S.3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Katholizismus und Relativismus: Zu Max Schelers Werk „Vom Ewigen im Menschen“.''' In: FZ Jg.66, Nr.860 vom 19.11.1921 (1.Morgenblatt; Feuilleton), S.1-2&lt;br /&gt;
Rez.: Max Scheler; Vom Ewigen im Menschen. Bd.1. Religiöse Erneuerung. Leipzig 1921&lt;br /&gt;
Wieder in: Nr. XVI Ornament, S.187-[196]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kr., Anthroposophie und Studentenschaft.''' In: FZ Jg. 66, Nr.967 vom 29.12.1921 (Abendblatt; [Beilage:] Hochschulblatt), S.3&lt;br /&gt;
Rez.: „Die Universitätszeitung“, Frankfurt/M.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1922-1923===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kr., Religiöse Versuche der Gegenwart.''' In: FZ Jg.66, Nr.143 vom 22.2. 1922 (Abendblatt; Feuilleton, S.1-2&lt;br /&gt;
Vortrag von Margarete Susman&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[Anonym] Die Judenstatistik des Kriegsministeriums.''' In: FZ Jg.66, Nr.275 vom 12.4.1922 (2.Morgenblatt; [Rubrik:] Frankfurter Angelegenheiten), S.2&lt;br /&gt;
Vortrag von Franz Oppenheimer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[Anonym] Alfred Weber über die Lage.''' In: FZ Jg.67, Nr.547 vom 25.7.1922 (2.Morgenblatt), S.2&lt;br /&gt;
Vortrag von Alfred Weber über „Die politische Lage und die Haltung der Demokratischen Partei“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Gruppe als Ideenträger.''' In: Archiv Sozialwissenschaft und Sozialpolitik Bd.49 (1922), H.3 vom August 1922, S.594-622&lt;br /&gt;
Wieder in: Nr. XVI Ornament, S.123-[156]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kritik der Öffentlichen Meinung.''' In: FZ Jg.67 Nr.843 vom 24.11.1922 (Abendblatt; Literaturblatt Nr.23, S.2)&lt;br /&gt;
Rez.: Ferdinand Tönnies, Kritik der öffentlichen Meinung. Berlin 1922&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kawerau, Dr. Siegfried: Soziologische Pädagogik.''' In: Archiv für Sozialwissenschaft und Sozialpolitik Bd.50 (1922/23), H.2 [1923] ([Rubrik:] Literatur-Anzeiger: 3.Soziologie, Sozialpsychologie, Rassenfragen), S.515-518&lt;br /&gt;
Rez.: Siegfried Kawerau, Soziologische Pädagogik. Leipzig 1921&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kr., Die Strukturanalyse der Erkenntnistheorie.''' In: FZ Jg.67, Nr.11 vom 5.1.1923 (Abendblatt; Literaturblatt Nr.1; [Rubrik:] Besprechungen, S.2)&lt;br /&gt;
Rez.: Karl Mannheim, Die Strukturanalyse der Erkenntnistheorie. Berlin 1922&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Religion und Phänomenologie.''' In: FZ Jg.67, Nr.49 vom 19.1.1923 (Abendblatt; Literaturblatt Nr.2, S.1-2)&lt;br /&gt;
Rez.: Otto Gründler, Elemente zu einer Religionsphilosophie auf phänomenologischer Grundlage. Einleitung von Max Scheler. Kempten und München 1922&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Wissenschaftskrisis. Zu den grundsätzlichen Schriften Max Webers und Ernst Troeltschs. I.''' In: FZ jg.67, Nr.179 vom 8.3.1923 (Abendblatt; [Beilage:]Hochschulblatt, S.3)&lt;br /&gt;
Rez.: Ernst Troeltsch, Der Historismus und seine Probleme. (Gesammelte Schriften Bd.3). Tübingen 1922&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Wissenschaftskrisis. Zu den grundsätzlichen Schriften Max Webers und Ernst Troeltschs. II.''' In: FZ Jg.67 Nr. 217 vom 22.3.1923 (Abendblatt; [Beilage:] Hochschulblatt, S.3-4)&lt;br /&gt;
Rez.: Max Weber, Gesammelte Aufsätze zur Wissenschaftslehre. Tübingen 1922&lt;br /&gt;
Teil I und II wieder in : Nr. XVI Ornament, S. 197-[208]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Georg Simmel: „Zur Philosophie der Kunst“.''' In: FZ Jg.67, Nr.484 vom 4.7.1923 (1. Morgenblatt; Fueilleton), S.1-2&lt;br /&gt;
Rez.: Georg Simmel, Zur Philosophie der Kunst. Potsdam 1922&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kr., Hauptprobleme der Soziologie.''' In: FZ Jg. 67, Nr.530 vom 20.7.1923 (Abendblatt; Literaturblatt Nr.15, S.2)&lt;br /&gt;
Rez.: Hauptprobleme der Soziologie. Hrsg. von Melchior Palyi. München 1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kr., Kurze Anzeigen.''' In: FZ Jg.68, Nr.796 vom 26.10.1923 (Abendblatt; Literaturblatt Nr.22, S.2)&lt;br /&gt;
Rez.: Max Scheler, Schriften zur Soziologie und Weltanschauungslehre. Leipzig 1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kr., Max Scheler als Ethiker.''' In: FZ Jg.68, Nr.870 vom 23.11.1923 (Abendblatt; Literaturblatt Nr. 24; [Rubrik:] Besprechungen, S.3)&lt;br /&gt;
Rez.: Michael Wittmann, Max Scheler als Ethiker. Düsseldorf 1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Georg Simmel: „Fragmente und Aufsätze“.''' In: FZ Jg. 68, Nr. 937 vom 18.12.1923 (Abendblatt; Feuilleton), S.1&lt;br /&gt;
Rez.: Georg Simmel; Fargmente und Aufsätze aus dem Nachlaß. Hrsg. von Gertzrud Kantorowicz. München 1923&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1924-1925===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kr., Der deutsche Soziologentag. 28-30.September.''' In: FZ Jg.69, Nr.793 vom 3.10.1924 (1. Morgenblatt; Feuilleton), S.2&lt;br /&gt;
Kongreßbericht aus Heidelberg; Vorträge von Adolf Günther, Ludwig Heyde, Max Scheler, Max Adler und Alfred Weber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kr., Ferdinand Tönnies.''' In: FZ Jg.69, Nr.476 vom 29.6.1925 (Abendblatt; Feuilleton), S.1&lt;br /&gt;
Würdigung zu seinem 70. Geburtstag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Raca., Der Kongreß.''' In: FZ Jg.70, Nr.558 vom 29.7.1925 (Abendblatt; Feuilleton), S.1&lt;br /&gt;
Soziologische Betrachtung des wissenschaftlichen Kongresses als Phänomen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Raca., Die Revuen.''' In: FZ Jg.70, Nr.921 vom 11.12.1925 (1.Morgenblatt; Feuilleton), S.1&lt;br /&gt;
Soziologisch-politische Analyse dieser Kunstform&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kr., [Ohne Titel.]''' In: FZ Jg.70, Nr.928 vom 13.12.1925 (2.Morgenblatt; Literaturblatt Jg.58, Nr.29), S.[11]&lt;br /&gt;
Rez.: Ferdinand Tönnies, Thomas Hobbes: Leben und Lehre. 3.Aufl. Stuttgart 1925; Georg Stieler, Nikolaus Malebranche. Stuttgart 1925&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1926-1927===&lt;br /&gt;
'''Kr., Jahrbuch für Soziologie.''' In: FZ Jg.70, Nr.6 vom 3.1.1926 (2.Morgenblatt; Literaturblatt Jg.59, Nr.1; [Rubrik:] Besprechungen, S.[1])&lt;br /&gt;
Rez.: Jahrbuch für Soziologie. Bd.1. Hrsg. von Gottfried Salomon. Karlsruhe 1925&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Soziologische Literatur.''' In: FZ Jg.71, Nr.585 vom 8.8.1926 (2.Morgenblatt; Literaturblatt Jg.59; nr.32), S.[7]&lt;br /&gt;
Sammelrez.: Jahrbuch für Soziologie. Eine internationale Sammlung. Hrsg. von Gottfried Salomon. Karlsruhe 1925; Robert Michels, Soziologie als Gesellschaftswissenschaft. Berlin 1926; Soziologische Lesestücke. Bd.3 (d.i. Gottfried Salomon, Individuum und Gesellschaft). Karlsruhe 1926&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''serling.''' In: FZ Jg.71, Nr.335 vom 7.5.1927 (1.Morgenblatt; Feuilleton), S.1-2&lt;br /&gt;
Zur Tagung der „Gesellschaft für freie Philosophie“; Vorträge von Carl Gustav Jung über die „Erdbedingtheit der Seele“ und von Max Scheler über die Sonderstellung des Menschen; [Anhang:] Rez.: Hermann Graf Keyserling, Menschen als Sinnbilder. Darmstadt 1926&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kr., Politische Soziologie.''' In: FZ Jg.72, Nr.714 vom 25.9.1927 (2.Morgenblatt, Literaturbaltt Jg.60, Nr.39), S.[6]&lt;br /&gt;
Rez.: Jahrbuch für Soziologie. Bd.3. Hrsg. von Gottfried Salomon. Karlsruhe 1927&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kr., Marx-Engels / Gesamtausgabe. Erste Abteilung, Band I, erster Halbband.''' In: FZ Jg.72, Nr.790 vom 23.10.1927 (2.Morgenblatt; Literaturblatt Jg.60, Nr.43), S.[5]&lt;br /&gt;
Rez.: Marx-Engels Historisch-Kritische Gesamtausgabe. Hrsg. von D[avid] Rjazanov. Bd.I: Werke und Schriften bis 1844. Berlin 1927&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1928-1929===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Max Scheler.''' In: FZ Jg.72, Nr.378 vom 22.5.1928 (1.Morgenblatt; Feuilleton), S.1-2&lt;br /&gt;
Nachruf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zu den Schriften Walter Benjamins.''' In: FZ Jg.72, Nr.524 vom 15.7.1928 (2.Morgenblatt; Literaturblatt Jg.61, Nr.29), S.8&lt;br /&gt;
Rez.: Walter Benjamin; Ursprung des deutschen Trauerspiels. Berlin 1928; ders.; Einbahnstraße. Berlin 1928&lt;br /&gt;
Wieder in: Nr. XVI Ornament, S.249-[255]; Walter Benjamin: Siegfried Kracauer. Hrsg. von Theodor W. Adorno Archiv. Marbach/N. 1987, S.101-106&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ideologie und Utopie.''' In: FZ Jg.73, Nr.314 vom 28.4.1929 (2.Morgenblatt; Literatutblatt Jg.62, Nr.17), S.[5]&lt;br /&gt;
Rez.: Karl Mannheim, Ideologie und Utopie. Bonn 1929&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''[Anonym] Dr. Karl Mannheim nach Frankfurt berufen.''' In: FZ Jg.74, Nr.923 vom 11.12.1929 (Abendblatt; Feuilleton), S.1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1930-1933===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kr., Presse und öffentliche Meinung.''' In: FZ Jg.75, Nr.739 vom 4.10.1930 (1.Morgenblatt; Feuilleton), S.1-2. – Auch in: FZ Jg.75, Reichsausgabe Nr.738-740 vom 4.10.1930 (Feuilleton), S.10&lt;br /&gt;
„Soziologische Betrachtungen“ des 7. Deutschen Soziologentages; u.a. Vorträge von Carl Brinkmann und Hans von Eckardt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ernst Bloch.''' In: FZ Jg.75, Nr.363 vom 17.5.1931 (2.Morgenblatt; Literaturblatt Jg.63 [recte: 64], Nr.20), S.6. – Auch in: FZ Jg.75, Reichsausgabe Nr.361-363 vom 17.5.1931 (Literaturblatt Jg.63 [recte:64], Nr.20), S.18&lt;br /&gt;
Sammelrezension verschiedener Werke Ernst Blochs, mit einer Zeichnung von S. Sebbs&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Max Scheler und der Pazifismus.''' In: FZ Jg.76, Nr.102 vom 7.2.1932 (2.Morgenblatt; Literaturblatt Jg.65, Nr.6), S.5. – Auch in: FZ Jg.76, Reichsausgabe Nr.100-102 vom 7.2.1932 (Literaturblatt Jg.65, Nr.6), S.11&lt;br /&gt;
Rez.: Max Scheler, Die Idee des Friedens und des Pazifismus. Berlin 1931&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Reisen, nüchtern.''' In: FZ Jg.76, Nr.510 vom10.7.1932 (2.Morgenblatt; Literaturblatt Jg.65, Nr.28, S.3 und Reiseblatt, S.6). – Auch in: FZ Jg.76, Reichsausgabe, Nr.508-510 vom 10.7.1932 (Literaturblatt Jg.65, Nr.28, S.3 und Reiseblatt, S.6)&lt;br /&gt;
Sammelrezension: „Soziologische Literatur“ von Erik Reger, Hans Fallada, Lisbeth Franzen-Hellersberg, Sergej Michajlovic Tretjakow, Fjodor Gladkow, Lilli Körber, Matwej Roesmann und Pantelejmon Romanow&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>V wendt</name></author>
	</entry>
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		<updated>2008-03-08T15:08:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;V wendt: /* Artikel in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Einleitung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegfried Kracauer war kein klassischer Soziologe der Zwanziger und Dreißiger Jahre im allgemeinen Verständnis. Er war kein Lehrender an einer Hochschule oder einer ähnlichen Institution. Statt dessen war er Redakteur in einer der rennomiertesten bürgerlichen Zeitungen der Weimarer Republik, der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;. &lt;br /&gt;
Als Feuilletonist jener Zeitung mit einem außerordentlichen soziologischen und philosophischen Verständnis war er in einer äußerst entscheidenden Position. Er berichtete direkt an die Gesellschaft, jedoch nicht von einer staatlichen Instotution aus, sondern aus ihrer Mitte heraus für sie. In seinen Artikeln befasste er sich seit Mitte der Zwanziger Jahre zunehmend mit sehr weltlichen, gesellschaftlichen, kulturellen aber auch sozialen Problemen, wobei sich sein gesellschaftliches Verständnis und Ansehen mit seiner bekanntesten soziologischen Studie &amp;quot;Die Angestellten. Aus dem neuesten Deutschland&amp;quot; Anfang der Dreißiger Jahre auf einem Höhepunkt befand.&lt;br /&gt;
Um eine Übersicht und einen Eindruck zu bekommen, wer diese Person als Mensch eigentlich war, hier ein kurzer [[Biographie Siegfried Kracauer|biographischer Überblick]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fragestellung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zusammenhang soll vor allem Kracauers Einfluss und sein daraus resultierendes Wirken auf die Soziologie in Frankfurt gegeben werden. Als intellektuelle Persönlichkeit pflegte er schon früh Kontakte zu bekannten Soziologen, die sich, mit seiner Rückkehr nach Frankfurt am Ende des Ersten Weltkrieges noch ausweiten sollten und so war er bereits in den frühen Zwanziger Jahren mit vielen Frankfurter Soziologen bekannt. Dazu ein kurzer Überblick mit einer [[Beziehungsübersicht im Rahmen der Frankfurter Soziologie]].&lt;br /&gt;
Im Vordergrund dieser Arbeit stehen jedoch die persönlichen, aber auch &amp;quot;geschäftlichen&amp;quot; Beziehungen, die Siegfried Kracauer während seiner Zeit in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; besaß. &lt;br /&gt;
In den freundschaftlichen Verhältnissen übte er einen grundlegenden Einfluss, vor allem auf [[Beziehung zu Leo Löwenthal|Leo Löwenthal]] und [[Beziehung zu Theodor Wiesengrund (Adorno)|Theodor Wiesengrund (Adorno)]] aus und durch seine Position verschaffte er gerade [[Beziehung zu Walter Benjamin|Walter Benjamin]] immer wieder die Möglichkeit seine Artikel zu veröffentlichen und rezensierte auch selbst bekannte Soziologen, wie beispielsweise [[Beziehung zu Karl Mannheim|Karl Mannheim]], zu dem er zusätzlich sogar einen brieflichen Kontakt pflegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Artikel in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine grundlegende Analyse über Kracauers gesamte Artikel im Feuilleton der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;, kann aufgrund der Masse jener, bei der sich die Zahl auf knapp 1900 bis zum Jahre 1933 bezieht und von denen nicht einmal annähernd die Hälfte bisher veröffentlicht wurde, leider nicht gegeben werden, jedoch soll durch eine kurze Zusammenstellung von, meiner Ansicht nach,  [[Kracauers Soziologische Fachartikel|soziologischen Fachartikeln]], ein kurzer Überblick über diese Artikel gegeben werden, die sich ausdrücklich mit Soziologen, sowie deren Veröffentlichungen, beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachlass==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um einen Eindruck davon zu bekommen, welche Kontakte Siegfried Kracauer nicht nur während seiner Zeit in Deutschland, sondern auch nach seiner Emigration, erst nach Paris und dann weiter nach den Vereinigten Staaten, besaß, mit welchen Personen er in brieflichen Kontakten stand, aber auch über weitere zahlreiche, bisher unveröffentlichte Dokumente, empfiehlt es sich seinen Nachlass im Deutschen Literaturarchiv in Marbach weiter zu forschen. Hier eine kurze Übersicht über [[Kracauers Nachlass]].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>V wendt</name></author>
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		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Siegfried_Kracauer:_Der_Soziologe_in_der_Frankfurter_Zeitung._Einflu%C3%9F_und_Wirken_eines_Au%C3%9Fenseiters_bis_1933&amp;diff=3281</id>
		<title>Siegfried Kracauer: Der Soziologe in der Frankfurter Zeitung. Einfluß und Wirken eines Außenseiters bis 1933</title>
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		<updated>2008-03-08T15:06:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;V wendt: /* Artikel in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Einleitung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegfried Kracauer war kein klassischer Soziologe der Zwanziger und Dreißiger Jahre im allgemeinen Verständnis. Er war kein Lehrender an einer Hochschule oder einer ähnlichen Institution. Statt dessen war er Redakteur in einer der rennomiertesten bürgerlichen Zeitungen der Weimarer Republik, der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;. &lt;br /&gt;
Als Feuilletonist jener Zeitung mit einem außerordentlichen soziologischen und philosophischen Verständnis war er in einer äußerst entscheidenden Position. Er berichtete direkt an die Gesellschaft, jedoch nicht von einer staatlichen Instotution aus, sondern aus ihrer Mitte heraus für sie. In seinen Artikeln befasste er sich seit Mitte der Zwanziger Jahre zunehmend mit sehr weltlichen, gesellschaftlichen, kulturellen aber auch sozialen Problemen, wobei sich sein gesellschaftliches Verständnis und Ansehen mit seiner bekanntesten soziologischen Studie &amp;quot;Die Angestellten. Aus dem neuesten Deutschland&amp;quot; Anfang der Dreißiger Jahre auf einem Höhepunkt befand.&lt;br /&gt;
Um eine Übersicht und einen Eindruck zu bekommen, wer diese Person als Mensch eigentlich war, hier ein kurzer [[Biographie Siegfried Kracauer|biographischer Überblick]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fragestellung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zusammenhang soll vor allem Kracauers Einfluss und sein daraus resultierendes Wirken auf die Soziologie in Frankfurt gegeben werden. Als intellektuelle Persönlichkeit pflegte er schon früh Kontakte zu bekannten Soziologen, die sich, mit seiner Rückkehr nach Frankfurt am Ende des Ersten Weltkrieges noch ausweiten sollten und so war er bereits in den frühen Zwanziger Jahren mit vielen Frankfurter Soziologen bekannt. Dazu ein kurzer Überblick mit einer [[Beziehungsübersicht im Rahmen der Frankfurter Soziologie]].&lt;br /&gt;
Im Vordergrund dieser Arbeit stehen jedoch die persönlichen, aber auch &amp;quot;geschäftlichen&amp;quot; Beziehungen, die Siegfried Kracauer während seiner Zeit in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; besaß. &lt;br /&gt;
In den freundschaftlichen Verhältnissen übte er einen grundlegenden Einfluss, vor allem auf [[Beziehung zu Leo Löwenthal|Leo Löwenthal]] und [[Beziehung zu Theodor Wiesengrund (Adorno)|Theodor Wiesengrund (Adorno)]] aus und durch seine Position verschaffte er gerade [[Beziehung zu Walter Benjamin|Walter Benjamin]] immer wieder die Möglichkeit seine Artikel zu veröffentlichen und rezensierte auch selbst bekannte Soziologen, wie beispielsweise [[Beziehung zu Karl Mannheim|Karl Mannheim]], zu dem er zusätzlich sogar einen brieflichen Kontakt pflegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Artikel in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine grundlegende Analyse über Kracauers gesamte Artikel im Feuilleton der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;, kann aufgrund der Masse jener, bei der sich die Zahl auf knapp 1900 bis zum Jahre 1933 bezieht und von denen nicht einmal annähernd die Hälfte bisher veröffentlicht wurde, leider nicht gegeben werden, jedoch soll durch eine kurze Zusammenstellung von, meiner Ansicht nach,  [[Kracauers Soziologische Fachartikel in der FZ|soziologischen Fachartikeln in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;]], ein kurzer Überblick über diese Artikel gegeben werden, die sich ausdrücklich mit Soziologen, sowie deren Veröffentlichungen, beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachlass==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um einen Eindruck davon zu bekommen, welche Kontakte Siegfried Kracauer nicht nur während seiner Zeit in Deutschland, sondern auch nach seiner Emigration, erst nach Paris und dann weiter nach den Vereinigten Staaten, besaß, mit welchen Personen er in brieflichen Kontakten stand, aber auch über weitere zahlreiche, bisher unveröffentlichte Dokumente, empfiehlt es sich seinen Nachlass im Deutschen Literaturarchiv in Marbach weiter zu forschen. Hier eine kurze Übersicht über [[Kracauers Nachlass]].&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Siegfried Kracauer: Der Soziologe in der Frankfurter Zeitung. Einfluß und Wirken eines Außenseiters bis 1933</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;V wendt: /* Einleitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Einleitung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegfried Kracauer war kein klassischer Soziologe der Zwanziger und Dreißiger Jahre im allgemeinen Verständnis. Er war kein Lehrender an einer Hochschule oder einer ähnlichen Institution. Statt dessen war er Redakteur in einer der rennomiertesten bürgerlichen Zeitungen der Weimarer Republik, der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;. &lt;br /&gt;
Als Feuilletonist jener Zeitung mit einem außerordentlichen soziologischen und philosophischen Verständnis war er in einer äußerst entscheidenden Position. Er berichtete direkt an die Gesellschaft, jedoch nicht von einer staatlichen Instotution aus, sondern aus ihrer Mitte heraus für sie. In seinen Artikeln befasste er sich seit Mitte der Zwanziger Jahre zunehmend mit sehr weltlichen, gesellschaftlichen, kulturellen aber auch sozialen Problemen, wobei sich sein gesellschaftliches Verständnis und Ansehen mit seiner bekanntesten soziologischen Studie &amp;quot;Die Angestellten. Aus dem neuesten Deutschland&amp;quot; Anfang der Dreißiger Jahre auf einem Höhepunkt befand.&lt;br /&gt;
Um eine Übersicht und einen Eindruck zu bekommen, wer diese Person als Mensch eigentlich war, hier ein kurzer [[Biographie Siegfried Kracauer|biographischer Überblick]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fragestellung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zusammenhang soll vor allem Kracauers Einfluss und sein daraus resultierendes Wirken auf die Soziologie in Frankfurt gegeben werden. Als intellektuelle Persönlichkeit pflegte er schon früh Kontakte zu bekannten Soziologen, die sich, mit seiner Rückkehr nach Frankfurt am Ende des Ersten Weltkrieges noch ausweiten sollten und so war er bereits in den frühen Zwanziger Jahren mit vielen Frankfurter Soziologen bekannt. Dazu ein kurzer Überblick mit einer [[Beziehungsübersicht im Rahmen der Frankfurter Soziologie]].&lt;br /&gt;
Im Vordergrund dieser Arbeit stehen jedoch die persönlichen, aber auch &amp;quot;geschäftlichen&amp;quot; Beziehungen, die Siegfried Kracauer während seiner Zeit in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; besaß. &lt;br /&gt;
In den freundschaftlichen Verhältnissen übte er einen grundlegenden Einfluss, vor allem auf [[Beziehung zu Leo Löwenthal|Leo Löwenthal]] und [[Beziehung zu Theodor Wiesengrund (Adorno)|Theodor Wiesengrund (Adorno)]] aus und durch seine Position verschaffte er gerade [[Beziehung zu Walter Benjamin|Walter Benjamin]] immer wieder die Möglichkeit seine Artikel zu veröffentlichen und rezensierte auch selbst bekannte Soziologen, wie beispielsweise [[Beziehung zu Karl Mannheim|Karl Mannheim]], zu dem er zusätzlich sogar einen brieflichen Kontakt pflegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Artikel in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine grundlegende Analyse über Kracauers gesamte Artikel im Feuilleton der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;, kann aufgrund der Masse jener, bei der sich die Zahl auf knapp 1900 bis zum Jahre 1933 bezieht und von denen nicht einmal annähernd die Hälfte bisher veröffentlicht wurde, leider nicht gegeben werden, jedoch soll durch eine kurze Zusammenstellung von, meiner Ansicht nach, soziologischen Fachartikeln in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; [[Kracauers Soziologische Fachartikel in der FZ]], ein kurzer Überblick über diese Artikel gegeben werden, die sich ausdrücklich mit Soziologen, sowie deren Veröffentlichungen, beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachlass==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um einen Eindruck davon zu bekommen, welche Kontakte Siegfried Kracauer nicht nur während seiner Zeit in Deutschland, sondern auch nach seiner Emigration, erst nach Paris und dann weiter nach den Vereinigten Staaten, besaß, mit welchen Personen er in brieflichen Kontakten stand, aber auch über weitere zahlreiche, bisher unveröffentlichte Dokumente, empfiehlt es sich seinen Nachlass im Deutschen Literaturarchiv in Marbach weiter zu forschen. Hier eine kurze Übersicht über [[Kracauers Nachlass]].&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;V wendt: /* Einleitung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Einleitung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegfried Kracauer war kein klassischer Soziologe der Zwanziger und Dreißiger Jahre im allgemeinen Verständnis. Er war kein Lehrender an einer Hochschule oder einer ähnlichen Institution. Statt dessen war er Redakteur in einer der rennomiertesten bürgerlichen Zeitungen der Weimarer Republik, der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;. &lt;br /&gt;
Als Feuilletonist jener Zeitung mit einem außerordentlichen soziologischen und philosophischen Verständnis war er in einer äußerst entscheidenden Position. Er berichtete direkt an die Gesellschaft, jedoch nicht von einer staatlichen Instotution aus, sondern aus ihrer Mitte heraus für sie. In seinen Artikeln befasste er sich seit Mitte der Zwanziger Jahre zunehmend mit sehr weltlichen, gesellschaftlichen, kulturellen aber auch sozialen Problemen, wobei sich sein gesellschaftliches Verständnis und Ansehen mit seiner bekanntesten soziologischen Studie &amp;quot;Die Angestellten. Aus dem neuesten Deutschland&amp;quot; Anfang der Dreißiger Jahre auf einem Höhepunkt befand.&lt;br /&gt;
Um eine Übersicht und einen Eindruck zu bekommen, wer diese Person als Mensch eigentlich war, hier ein kurzer [[Biographie Siegfried Kracauer|biographischer Überblick]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fragestellung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zusammenhang soll vor allem Kracauers Einfluss und sein daraus resultierendes Wirken auf die Soziologie in Frankfurt gegeben werden. Als intellektuelle Persönlichkeit pflegte er schon früh Kontakte zu bekannten Soziologen, die sich, mit seiner Rückkehr nach Frankfurt am Ende des Ersten Weltkrieges noch ausweiten sollten und so war er bereits in den frühen Zwanziger Jahren mit vielen Frankfurter Soziologen bekannt. Dazu ein kurzer Überblick mit einer [[Beziehungsübersicht im Rahmen der Frankfurter Soziologie]].&lt;br /&gt;
Im Vordergrund dieser Arbeit stehen jedoch die persönlichen, aber auch &amp;quot;geschäftlichen&amp;quot; Beziehungen, die Siegfried Kracauer während seiner Zeit in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; besaß. &lt;br /&gt;
In den freundschaftlichen Verhältnissen übte er einen grundlegenden Einfluss, vor allem auf [[Beziehung zu Leo Löwenthal|Leo Löwenthal]] und [[Beziehung zu Theodor Wiesengrund (Adorno)|Theodor Wiesengrund (Adorno)]] aus und durch seine Position verschaffte er gerade [[Beziehung zu Walter Benjamin|Walter Benjamin]] immer wieder die Möglichkeit seine Artikel zu veröffentlichen und rezensierte auch selbst bekannte Soziologen, wie beispielsweise [[Beziehung zu Karl Mannheim|Karl Mannheim]], zu dem er zusätzlich sogar einen brieflichen Kontakt pflegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Artikel in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine grundlegende Analyse über Kracauers gesamte Artikel im Feuilleton der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;, kann aufgrund der Masse jener, bei der sich die Zahl auf knapp 1900 bis zum Jahre 1933 bezieht und von denen nicht einmal annähernd die Hälfte bisher veröffentlicht wurde, leider nicht gegeben werden, jedoch soll durch eine kurze Zusammenstellung von, meiner Ansicht nach, soziologischen Fachartikeln in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; [[Kracauers Soziologische Fachartikel in der FZ]], ein kurzer Überblick über diese Artikel gegeben werden, die sich ausdrücklich mit Soziologen, sowie deren Veröffentlichungen, beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachlass==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um einen Eindruck davon zu bekommen, welche Kontakte Siegfried Kracauer nicht nur während seiner Zeit in Deutschland, sondern auch nach seiner Emigration, erst nach Paris und dann weiter nach den Vereinigten Staaten, besaß, mit welchen Personen er in brieflichen Kontakten stand, aber auch über weitere zahlreiche, bisher unveröffentlichte Dokumente, empfiehlt es sich seinen Nachlass im Deutschen Literaturarchiv in Marbach weiter zu forschen. Hier eine kurze Übersicht über [[Kracauers Nachlass]].&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Einleitung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegfried Kracauer war kein klassischer Soziologe der Zwanziger und Dreißiger Jahre im allgemeinen Verständnis. Er war kein Lehrender an einer Hochschule oder einer ähnlichen Institution. Statt dessen war er Redakteur in einer der rennomiertesten bürgerlichen Zeitungen der Weimarer Republik, der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;. &lt;br /&gt;
Als Feuilletonist jener Zeitung mit einem außerordentlichen soziologischen und philosophischen Verständnis war er in einer äußerst entscheidenden Position. Er berichtete direkt an die Gesellschaft, jedoch nicht von einer staatlichen Instotution aus, sondern aus ihrer Mitte heraus für sie. In seinen Artikeln befasste er sich seit Mitte der Zwanziger Jahre zunehmend mit sehr weltlichen, gesellschaftlichen, kulturellen aber auch sozialen Problemen, wobei sich sein gesellschaftliches Verständnis und Ansehen mit seiner bekanntesten soziologischen Studie &amp;quot;Die Angestellten. Aus dem neuesten Deutschland&amp;quot; Anfang der Dreißiger Jahre auf einem Höhepunkt befand.&lt;br /&gt;
Um eine Übersicht und einen Eindruck zu bekommen, wer diese Person als Mensch eigentlich war, hier ein kurzer biographischer Überblick: [[Biographie Siegfried Kracauer]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fragestellung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zusammenhang soll vor allem Kracauers Einfluss und sein daraus resultierendes Wirken auf die Soziologie in Frankfurt gegeben werden. Als intellektuelle Persönlichkeit pflegte er schon früh Kontakte zu bekannten Soziologen, die sich, mit seiner Rückkehr nach Frankfurt am Ende des Ersten Weltkrieges noch ausweiten sollten und so war er bereits in den frühen Zwanziger Jahren mit vielen Frankfurter Soziologen bekannt. Dazu ein kurzer Überblick mit einer [[Beziehungsübersicht im Rahmen der Frankfurter Soziologie]].&lt;br /&gt;
Im Vordergrund dieser Arbeit stehen jedoch die persönlichen, aber auch &amp;quot;geschäftlichen&amp;quot; Beziehungen, die Siegfried Kracauer während seiner Zeit in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; besaß. &lt;br /&gt;
In den freundschaftlichen Verhältnissen übte er einen grundlegenden Einfluss, vor allem auf [[Beziehung zu Leo Löwenthal|Leo Löwenthal]] und [[Beziehung zu Theodor Wiesengrund (Adorno)|Theodor Wiesengrund (Adorno)]] aus und durch seine Position verschaffte er gerade [[Beziehung zu Walter Benjamin|Walter Benjamin]] immer wieder die Möglichkeit seine Artikel zu veröffentlichen und rezensierte auch selbst bekannte Soziologen, wie beispielsweise [[Beziehung zu Karl Mannheim|Karl Mannheim]], zu dem er zusätzlich sogar einen brieflichen Kontakt pflegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Artikel in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine grundlegende Analyse über Kracauers gesamte Artikel im Feuilleton der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;, kann aufgrund der Masse jener, bei der sich die Zahl auf knapp 1900 bis zum Jahre 1933 bezieht und von denen nicht einmal annähernd die Hälfte bisher veröffentlicht wurde, leider nicht gegeben werden, jedoch soll durch eine kurze Zusammenstellung von, meiner Ansicht nach, soziologischen Fachartikeln in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; [[Kracauers Soziologische Fachartikel in der FZ]], ein kurzer Überblick über diese Artikel gegeben werden, die sich ausdrücklich mit Soziologen, sowie deren Veröffentlichungen, beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachlass==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um einen Eindruck davon zu bekommen, welche Kontakte Siegfried Kracauer nicht nur während seiner Zeit in Deutschland, sondern auch nach seiner Emigration, erst nach Paris und dann weiter nach den Vereinigten Staaten, besaß, mit welchen Personen er in brieflichen Kontakten stand, aber auch über weitere zahlreiche, bisher unveröffentlichte Dokumente, empfiehlt es sich seinen Nachlass im Deutschen Literaturarchiv in Marbach weiter zu forschen. Hier eine kurze Übersicht über [[Kracauers Nachlass]].&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;V wendt: /* Fragestellung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Einleitung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegfried Kracauer war kein klassischer Soziologe der Zwanziger und Dreißiger Jahre im allgemeinen Verständnis. Er war kein Lehrender an einer Hochschule oder einer ähnlichen Institution. Statt dessen war er Redakteur in einer der rennomiertesten bürgerlichen Zeitungen der Weimarer Republik, der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;. &lt;br /&gt;
Als Feuilletonist jener Zeitung mit einem außerordentlichen soziologischen und philosophischen Verständnis war er in einer äußerst entscheidenden Position. Er berichtete direkt an die Gesellschaft, jedoch nicht von einer staatlichen Instotution aus, sondern aus ihrer Mitte heraus für sie. In seinen Artikeln befasste er sich seit Mitte der Zwanziger Jahre zunehmend mit sehr weltlichen, gesellschaftlichen, kulturellen aber auch sozialen Problemen, wobei sich sein gesellschaftliches Verständnis und Ansehen mit seiner bekanntesten soziologischen Studie &amp;quot;Die Angestellten. Aus dem neuesten Deutschland&amp;quot; Anfang der Dreißiger Jahre auf einem Höhepunkt befand.&lt;br /&gt;
Um eine Übersicht und einen Eindruck zu bekommen, wer diese Person als Mensch eigentlich war, hier ein kurzer biographischer Überblick: [[Biographie Siegfried Kracauer]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fragestellung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zusammenhang soll vor allem Kracauers Einfluss und sein daraus resultierendes Wirken auf die Soziologie in Frankfurt gegeben werden. Als intellektuelle Persönlichkeit pflegte er schon früh Kontakte zu bekannten Soziologen, die sich, mit seiner Rückkehr nach Frankfurt am Ende des Ersten Weltkrieges noch ausweiten sollten und so war er bereits in den frühen Zwanziger Jahren mit vielen Frankfurter Soziologen bekannt. Dazu ein kurzer Überblick mit einer [[Beziehungsübersicht im Rahmen der Frankfurter Soziologie]].&lt;br /&gt;
Im Vordergrund dieser Arbeit stehen jedoch die persönlichen, aber auch &amp;quot;geschäftlichen&amp;quot; Beziehungen, die Siegfried Kracauer während seiner Zeit in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; besaß. &lt;br /&gt;
In den freundschaftlichen Verhältnissen übte er einen grundlegenden Einfluss, vor allem auf [[Beziehung zu Leo Löwenthal]] Leo Löwenthal und [[Beziehung zu Theodor Wiesengrund (Adorno)|Theodor Wiesengrund (Adorno)]] aus und durch seine Position verschaffte er gerade [[Beziehung zu Walter Benjamin]] Walter Benjamin immer wieder die Möglichkeit seine Artikel zu veröffentlichen und rezensierte auch selbst bekannte Soziologen, wie beispielsweise [[Beziehung zu Karl Mannheim]]Karl Mannheim, zu dem er zusätzlich sogar einen brieflichen Kontakt pflegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Artikel in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine grundlegende Analyse über Kracauers gesamte Artikel im Feuilleton der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;, kann aufgrund der Masse jener, bei der sich die Zahl auf knapp 1900 bis zum Jahre 1933 bezieht und von denen nicht einmal annähernd die Hälfte bisher veröffentlicht wurde, leider nicht gegeben werden, jedoch soll durch eine kurze Zusammenstellung von, meiner Ansicht nach, soziologischen Fachartikeln in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; [[Kracauers Soziologische Fachartikel in der FZ]], ein kurzer Überblick über diese Artikel gegeben werden, die sich ausdrücklich mit Soziologen, sowie deren Veröffentlichungen, beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachlass==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um einen Eindruck davon zu bekommen, welche Kontakte Siegfried Kracauer nicht nur während seiner Zeit in Deutschland, sondern auch nach seiner Emigration, erst nach Paris und dann weiter nach den Vereinigten Staaten, besaß, mit welchen Personen er in brieflichen Kontakten stand, aber auch über weitere zahlreiche, bisher unveröffentlichte Dokumente, empfiehlt es sich seinen Nachlass im Deutschen Literaturarchiv in Marbach weiter zu forschen. Hier eine kurze Übersicht über [[Kracauers Nachlass]].&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;V wendt: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Image:KarlMannheim_Um1930.jpg|thumb|left|200px|Karl Mannheim um 1930]]'''Karl Mannheim''' (auch Károly Mannheim, *Budapest 27. März 1893, †London 9. Januar 1947)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals erwähnt Siegfried Kracauer Karl Mannheim in einem Brief an Löwenthal vom 1.3.1922. &lt;br /&gt;
Am 28.April 1929 erscheint in der Frankfurter Zeitung eine lobende aber auch sehr kritische Besprechung Kracauers von Mannheims „Ideologie und Utopie“. Mannheim hat diese kritische Besprechung, wie es scheint, positiv aufgenommen und schreibt ihm im April 1930 sehr anerkennend über „Die Angestellten“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Beziehung zu Karl Mannheim]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>V wendt</name></author>
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		<updated>2008-03-08T14:55:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;V wendt: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Image:KarlMannheim_Um1930.jpg|thumb|left|200px|Karl Mannheim um 1930]]'''Karl Mannheim''' (auch Károly Mannheim, *Budapest 27. März 1893, †London 9. Januar 1947)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals erwähnt Siegfried Kracauer Karl Mannheim in einem Brief an Löwenthal vom 1.3.1922. &lt;br /&gt;
Am 28.April 1929 erscheint in der Frankfurter Zeitung eine lobende aber auch sehr kritische Besprechung Kracauers von Mannheims „Ideologie und Utopie“. Mannheim hat diese kritische Besprechung, wie es scheint, positiv aufgenommen und schreibt ihm im April 1930 sehr anerkennend über „Die Angestellten“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Beziehung Siegfried Kracauer und Karl Mannheim|Beziehung zu Karl Mannheim]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>V wendt</name></author>
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		<title>Siegfried Kracauer: Der Soziologe in der Frankfurter Zeitung. Einfluß und Wirken eines Außenseiters bis 1933</title>
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		<updated>2008-03-08T14:52:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;V wendt: /* Fragestellung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Einleitung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegfried Kracauer war kein klassischer Soziologe der Zwanziger und Dreißiger Jahre im allgemeinen Verständnis. Er war kein Lehrender an einer Hochschule oder einer ähnlichen Institution. Statt dessen war er Redakteur in einer der rennomiertesten bürgerlichen Zeitungen der Weimarer Republik, der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;. &lt;br /&gt;
Als Feuilletonist jener Zeitung mit einem außerordentlichen soziologischen und philosophischen Verständnis war er in einer äußerst entscheidenden Position. Er berichtete direkt an die Gesellschaft, jedoch nicht von einer staatlichen Instotution aus, sondern aus ihrer Mitte heraus für sie. In seinen Artikeln befasste er sich seit Mitte der Zwanziger Jahre zunehmend mit sehr weltlichen, gesellschaftlichen, kulturellen aber auch sozialen Problemen, wobei sich sein gesellschaftliches Verständnis und Ansehen mit seiner bekanntesten soziologischen Studie &amp;quot;Die Angestellten. Aus dem neuesten Deutschland&amp;quot; Anfang der Dreißiger Jahre auf einem Höhepunkt befand.&lt;br /&gt;
Um eine Übersicht und einen Eindruck zu bekommen, wer diese Person als Mensch eigentlich war, hier ein kurzer biographischer Überblick: [[Biographie Siegfried Kracauer]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fragestellung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zusammenhang soll vor allem Kracauers Einfluss und sein daraus resultierendes Wirken auf die Soziologie in Frankfurt gegeben werden. Als intellektuelle Persönlichkeit pflegte er schon früh Kontakte zu bekannten Soziologen, die sich, mit seiner Rückkehr nach Frankfurt am Ende des Ersten Weltkrieges noch ausweiten sollten und so war er bereits in den frühen Zwanziger Jahren mit vielen Frankfurter Soziologen bekannt. Dazu ein kurzer Überblick mit einer [[Beziehungsübersicht im Rahmen der Frankfurter Soziologie]].&lt;br /&gt;
Im Vordergrund dieser Arbeit stehen jedoch die persönlichen, aber auch &amp;quot;geschäftlichen&amp;quot; Beziehungen, die Siegfried Kracauer während seiner Zeit in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; besaß. &lt;br /&gt;
In den freundschaftlichen Verhältnissen übte er einen grundlegenden Einfluss, vor allem auf [[Beziehung zu Leo Löwenthal]] Leo Löwenthal und [[Beziehung zu Theodor Wiesengrund (Adorno)]]Theodor Wiesengrund (Adorno) aus und durch seine Position verschaffte er gerade [[Beziehung zu Walter Benjamin]] Walter Benjamin immer wieder die Möglichkeit seine Artikel zu veröffentlichen und rezensierte auch selbst bekannte Soziologen, wie beispielsweise [[Beziehung zu Karl Mannheim]]Karl Mannheim, zu dem er zusätzlich sogar einen brieflichen Kontakt pflegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Artikel in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine grundlegende Analyse über Kracauers gesamte Artikel im Feuilleton der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;, kann aufgrund der Masse jener, bei der sich die Zahl auf knapp 1900 bis zum Jahre 1933 bezieht und von denen nicht einmal annähernd die Hälfte bisher veröffentlicht wurde, leider nicht gegeben werden, jedoch soll durch eine kurze Zusammenstellung von, meiner Ansicht nach, soziologischen Fachartikeln in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; [[Kracauers Soziologische Fachartikel in der FZ]], ein kurzer Überblick über diese Artikel gegeben werden, die sich ausdrücklich mit Soziologen, sowie deren Veröffentlichungen, beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachlass==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um einen Eindruck davon zu bekommen, welche Kontakte Siegfried Kracauer nicht nur während seiner Zeit in Deutschland, sondern auch nach seiner Emigration, erst nach Paris und dann weiter nach den Vereinigten Staaten, besaß, mit welchen Personen er in brieflichen Kontakten stand, aber auch über weitere zahlreiche, bisher unveröffentlichte Dokumente, empfiehlt es sich seinen Nachlass im Deutschen Literaturarchiv in Marbach weiter zu forschen. Hier eine kurze Übersicht über [[Kracauers Nachlass]].&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Einleitung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegfried Kracauer war kein klassischer Soziologe der Zwanziger und Dreißiger Jahre im allgemeinen Verständnis. Er war kein Lehrender an einer Hochschule oder einer ähnlichen Institution. Statt dessen war er Redakteur in einer der rennomiertesten bürgerlichen Zeitungen der Weimarer Republik, der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;. &lt;br /&gt;
Als Feuilletonist jener Zeitung mit einem außerordentlichen soziologischen und philosophischen Verständnis war er in einer äußerst entscheidenden Position. Er berichtete direkt an die Gesellschaft, jedoch nicht von einer staatlichen Instotution aus, sondern aus ihrer Mitte heraus für sie. In seinen Artikeln befasste er sich seit Mitte der Zwanziger Jahre zunehmend mit sehr weltlichen, gesellschaftlichen, kulturellen aber auch sozialen Problemen, wobei sich sein gesellschaftliches Verständnis und Ansehen mit seiner bekanntesten soziologischen Studie &amp;quot;Die Angestellten. Aus dem neuesten Deutschland&amp;quot; Anfang der Dreißiger Jahre auf einem Höhepunkt befand.&lt;br /&gt;
Um eine Übersicht und einen Eindruck zu bekommen, wer diese Person als Mensch eigentlich war, hier ein kurzer biographischer Überblick: [[Biographie Siegfried Kracauer]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fragestellung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zusammenhang soll vor allem Kracauers Einfluss und sein daraus resultierendes Wirken auf die Soziologie in Frankfurt gegeben werden. Als intellektuelle Persönlichkeit pflegte er schon früh Kontakte zu bekannten Soziologen, die sich, mit seiner Rückkehr nach Frankfurt am Ende des Ersten Weltkrieges noch ausweiten sollten und so war er bereits in den frühen Zwanziger Jahren mit vielen Frankfurter Soziologen bekannt. Dazu ein kurzer Überblick mit einer [[Beziehungsübersicht im Rahmen der Frankfurter Soziologie]].&lt;br /&gt;
Im Vordergrund dieser Arbeit stehen jedoch die persönlichen, aber auch &amp;quot;geschäftlichen&amp;quot; Beziehungen, die Siegfried Kracauer während seiner Zeit in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; besaß. &lt;br /&gt;
In den freundschaftlichen Verhältnissen übte er einen grundlegenden Einfluss, vor allem auf Leo Löwenthal und Theodor Wiesengrund (Adorno) aus und durch seine Position verschaffte er gerade Walter Benjamin immer wieder die Möglichkeit seine Artikel zu veröffentlichen und rezensierte auch selbst bekannte Soziologen, wie beispielsweise Karl Mannheim, zu dem er zusätzlich sogar einen brieflichen Kontakt pflegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Beziehung zu Leo Löwenthal]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Beziehung zu Theodor Wiesengrund (Adorno)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Beziehung zu Walter Benjamin]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Beziehung zu Karl Mannheim]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Artikel in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine grundlegende Analyse über Kracauers gesamte Artikel im Feuilleton der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;, kann aufgrund der Masse jener, bei der sich die Zahl auf knapp 1900 bis zum Jahre 1933 bezieht und von denen nicht einmal annähernd die Hälfte bisher veröffentlicht wurde, leider nicht gegeben werden, jedoch soll durch eine kurze Zusammenstellung von, meiner Ansicht nach, soziologischen Fachartikeln in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; [[Kracauers Soziologische Fachartikel in der FZ]], ein kurzer Überblick über diese Artikel gegeben werden, die sich ausdrücklich mit Soziologen, sowie deren Veröffentlichungen, beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachlass==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um einen Eindruck davon zu bekommen, welche Kontakte Siegfried Kracauer nicht nur während seiner Zeit in Deutschland, sondern auch nach seiner Emigration, erst nach Paris und dann weiter nach den Vereinigten Staaten, besaß, mit welchen Personen er in brieflichen Kontakten stand, aber auch über weitere zahlreiche, bisher unveröffentlichte Dokumente, empfiehlt es sich seinen Nachlass im Deutschen Literaturarchiv in Marbach weiter zu forschen. Hier eine kurze Übersicht über [[Kracauers Nachlass]].&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Einleitung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegfried Kracauer war kein klassischer Soziologe der Zwanziger und Dreißiger Jahre im allgemeinen Verständnis. Er war kein Lehrender an einer Hochschule oder einer ähnlichen Institution. Statt dessen war er Redakteur in einer der rennomiertesten bürgerlichen Zeitungen der Weimarer Republik, der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;. &lt;br /&gt;
Als Feuilletonist jener Zeitung mit einem außerordentlichen soziologischen und philosophischen Verständnis war er in einer äußerst entscheidenden Position. Er berichtete direkt an die Gesellschaft, jedoch nicht von einer staatlichen Instotution aus, sondern aus ihrer Mitte heraus für sie. In seinen Artikeln befasste er sich seit Mitte der Zwanziger Jahre zunehmend mit sehr weltlichen, gesellschaftlichen, kulturellen aber auch sozialen Problemen, wobei sich sein gesellschaftliches Verständnis und Ansehen mit seiner bekanntesten soziologischen Studie &amp;quot;Die Angestellten. Aus dem neuesten Deutschland&amp;quot; Anfang der Dreißiger Jahre auf einem Höhepunkt befand.&lt;br /&gt;
Um eine Übersicht und einen Eindruck zu bekommen, wer diese Person als Mensch eigentlich war, hier ein kurzer biographischer Überblick: [[Biographie Siegfried Kracauer]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fragestellung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zusammenhang soll vor allem Kracauers Einfluss und sein daraus resultierendes Wirken auf die Soziologie in Frankfurt gegeben werden. Als intellektuelle Persönlichkeit pflegte er schon früh Kontakte zu bekannten Soziologen, die sich, mit seiner Rückkehr nach Frankfurt am Ende des Ersten Weltkrieges noch ausweiten sollten und so war er bereits in den frühen Zwanziger Jahren mit vielen Frankfurter Soziologen bekannt. Dazu ein kurzer Überblick mit einer [[Beziehungsübersicht im Rahmen der Frankfurter Soziologie]].&lt;br /&gt;
Im Vordergrund dieser Arbeit stehen jedoch die persönlichen, aber auch &amp;quot;geschäftlichen&amp;quot; Beziehungen, die Siegfried Kracauer während seiner Zeit in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; besaß. &lt;br /&gt;
In den freundschaftlichen Verhältnissen übte er einen grundlegenden Einfluss, vor allem auf Leo Löwenthal und Theodor Wiesengrund (Adorno) aus und durch seine Position verschaffte er gerade Walter Benjamin immer wieder die Möglichkeit seine Artikel zu veröffentlichen und rezensierte auch selbst bekannte Soziologen, wie beispielsweise Karl Mannheim, zu dem er zusätzlich sogar einen brieflichen Kontakt pflegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Beziehung zu Leo Löwenthal]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Beziehung zu Theodor Wiesengrund (Adorno)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Beziehung zu Walter Benjamin]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Beziehung zu Karl Mannheim]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Artikel in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine grundlegende Analyse über Kracauers gesamte Artikel im Feuilleton der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;, kann aufgrund der Masse jener, bei der sich die Zahl auf knapp 1900 bis zum Jahre 1933 bezieht und von denen nicht einmal annähernd die Hälfte bisher veröffentlicht wurde, leider nicht gegeben werden, jedoch soll durch eine kurze Zusammenstellung von, meiner Ansicht nach, soziologischen Fachartikeln in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;[[Kracauers Soziologische Fachartikel in der FZ]], ein kurzer Überblick über diese Artikel gegeben werden, die sich ausdrücklich mit Soziologen, sowie deren Veröffentlichungen, beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nachlass==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um einen Eindruck davon zu bekommen, welche Kontakte Siegfried Kracauer nicht nur während seiner Zeit in Deutschland, sondern auch nach seiner Emigration, erst nach Paris und dann weiter nach den Vereinigten Staaten, besaß, mit welchen Personen er in brieflichen Kontakten stand, aber auch über weitere zahlreiche, bisher unveröffentlichte Dokumente, empfiehlt es sich seinen Nachlass im Deutschen Literaturarchiv in Marbach weiter zu forschen. Hier eine kurze Übersicht über [[Kracauers Nachlass]].&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;div&gt;==Einleitung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegfried Kracauer war kein klassischer Soziologe der Zwanziger und Dreißiger Jahre im allgemeinen Verständnis. Er war kein Lehrender an einer Hochschule oder einer ähnlichen Institution. Statt dessen war er Redakteur in einer der rennomiertesten bürgerlichen Zeitungen der Weimarer Republik, der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;. &lt;br /&gt;
Als Feuilletonist jener Zeitung mit einem außerordentlichen soziologischen und philosophischen Verständnis war er in einer äußerst entscheidenden Position. Er berichtete direkt an die Gesellschaft, jedoch nicht von einer staatlichen Instotution aus, sondern aus ihrer Mitte heraus für sie. In seinen Artikeln befasste er sich seit Mitte der Zwanziger Jahre zunehmend mit sehr weltlichen, gesellschaftlichen, kulturellen aber auch sozialen Problemen, wobei sich sein gesellschaftliches Verständnis und Ansehen mit seiner bekanntesten soziologischen Studie &amp;quot;Die Angestellten. Aus dem neuesten Deutschland&amp;quot; Anfang der Dreißiger Jahre auf einem Höhepunkt befand.&lt;br /&gt;
Um eine Übersicht und einen Eindruck zu bekommen, wer diese Person als Mensch eigentlich war, hier ein kurzer biographischer Überblick: [[Biographie Siegfried Kracauer]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fragestellung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zusammenhang soll vor allem Kracauers Einfluss und sein daraus resultierendes Wirken auf die Soziologie in Frankfurt gegeben werden. Als intellektuelle Persönlichkeit pflegte er schon früh Kontakte zu bekannten Soziologen, die sich, mit seiner Rückkehr nach Frankfurt am Ende des Ersten Weltkrieges noch ausweiten sollten und so war er bereits in den frühen Zwanziger Jahren mit vielen Frankfurter Soziologen bekannt. Dazu ein kurzer Überblick mit einer [[Beziehungsübersicht im Rahmen der Frankfurter Soziologie]].&lt;br /&gt;
Im Vordergrund dieser Arbeit stehen jedoch die persönlichen, aber auch &amp;quot;geschäftlichen&amp;quot; Beziehungen, die Siegfried Kracauer während seiner Zeit in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; besaß. &lt;br /&gt;
In den freundschaftlichen Verhältnissen übte er einen grundlegenden Einfluss, vor allem auf Leo Löwenthal und Theodor Wiesengrund (Adorno) aus und durch seine Position verschaffte er gerade Walter Benjamin immer wieder die Möglichkeit seine Artikel zu veröffentlichen und rezensierte auch selbst bekannte Soziologen, wie beispielsweise Karl Mannheim, zu dem er zusätzlich sogar einen brieflichen Kontakt pflegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kracauers Soziologische Fachartikel in der FZ]]&lt;br /&gt;
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[[Kracauers Nachlass]]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Einleitung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegfried Kracauer war kein klassischer Soziologe der Zwanziger und Dreißiger Jahre im allgemeinen Verständnis. Er war kein Lehrender an einer Hochschule oder einer ähnlichen Institution. Statt dessen war er Redakteur in einer der rennomiertesten bürgerlichen Zeitungen der Weimarer Republik, der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;. &lt;br /&gt;
Als Feuilletonist jener Zeitung mit einem außerordentlichen soziologischen und philosophischen Verständnis war er in einer äußerst entscheidenden Position. Er berichtete direkt an die Gesellschaft, jedoch nicht von einer staatlichen Instotution aus, sondern aus ihrer Mitte heraus für sie. In seinen Artikeln befasste er sich seit Mitte der Zwanziger Jahre zunehmend mit sehr weltlichen, gesellschaftlichen, kulturellen aber auch sozialen Problemen, wobei sich sein gesellschaftliches Verständnis und Ansehen mit seiner bekanntesten soziologischen Studie &amp;quot;Die Angestellten. Aus dem neuesten Deutschland&amp;quot; Anfang der Dreißiger Jahre auf einem Höhepunkt befand.&lt;br /&gt;
Um eine Übersicht und einen Eindruck zu bekommen, wer diese Person als Mensch eigentlich war, hier ein kurzer biographischer Überblick&lt;br /&gt;
[[Biographie Siegfried Kracauer]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fragestellung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zusammenhang soll vor allem Kracauers &lt;br /&gt;
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[[Kracauers Soziologische Fachartikel in der FZ]]&lt;br /&gt;
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[[Beziehung zu Walter Benjamin]] &lt;br /&gt;
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[[Beziehung zu Theodor Wiesengrund (Adorno)]]&lt;br /&gt;
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[[Beziehungsübersicht im Rahmen der Frankfurter Soziologie]] &lt;br /&gt;
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[[Beziehung zu Karl Mannheim]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Beziehung zu Leo Löwenthal]] &lt;br /&gt;
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[[Kracauers Nachlass]]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;br /&gt;
Siegfried Kracauer war kein klassischer Soziologe der Zwanziger und Dreißiger Jahre im allgemeinen Verständnis. Er war kein Lehrender an einer Hochschule oder einer ähnlichen Institution. Statt dessen war er Redakteur in einer der rennomiertesten bürgerlichen Zeitungen der Weimarer Republik, der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;. &lt;br /&gt;
Als Feuilletonist jener Zeitung mit einem außerordentlichen soziologischen und philosophischen Verständnis war er in einer äußerst entscheidenden Position. Er berichtete direkt an die Gesellschaft, jedoch nicht von einer staatlichen Instotution aus, sondern aus ihrer Mitte heraus für sie. In seinen Artikeln befasste er sich seit Mitte der Zwanziger Jahre zunehmend mit sehr weltlichen, gesellschaftlichen, kulturellen aber auch sozialen Problemen, wobei sich sein gesellschaftliches Verständnis und Ansehen mit seiner bekanntesten soziologischen Studie &amp;quot;Die Angestellten. Aus dem neuesten Deutschland&amp;quot; Anfang der Dreißiger Jahre auf einem Höhepunkt befand.&lt;br /&gt;
Um eine Übersicht und einen Eindruck zu bekommen, wer diese Person als Mensch eigentlich war, hier ein kurzer biographischer Überblick: [[Biographie Siegfried Kracauer]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fragestellung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zusammenhang soll vor allem Kracauers &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kracauers Soziologische Fachartikel in der FZ]]&lt;br /&gt;
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[[Beziehung zu Walter Benjamin]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Beziehung zu Theodor Wiesengrund (Adorno)]]&lt;br /&gt;
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[[Beziehungsübersicht im Rahmen der Frankfurter Soziologie]] &lt;br /&gt;
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[[Beziehung zu Karl Mannheim]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Beziehung zu Leo Löwenthal]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kracauers Nachlass]]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;div&gt;==Einleitung==&lt;br /&gt;
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Siegfried Kracauer war kein klassischer Soziologe der Zwanziger und Dreißiger Jahre im allgemeinen Verständnis. Er war kein Lehrender an einer Hochschule oder einer ähnlichen Institution. Statt dessen war er Redakteur in einer der rennomiertesten bürgerlichen Zeitungen der Weimarer Republik, der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;. &lt;br /&gt;
Als Feuilletonist jener Zeitung mit einem außerordentlichen soziologischen und philosophischen Verständnis war er in einer äußerst entscheidenden Position. Er berichtete direkt an die Gesellschaft, jedoch nicht von einer staatlichen Instotution aus, sondern aus ihrer Mitte heraus für sie. In seinen Artikeln befasste er sich seit Mitte der Zwanziger Jahre zunehmend mit sehr weltlichen, gesellschaftlichen, kulturellen aber auch sozialen Problemen, wobei sich sein gesellschaftliches Verständnis und Ansehen mit seiner bekanntesten soziologischen Studie &amp;quot;Die Angestellten. Aus dem neuesten Deutschland&amp;quot; Anfang der Dreißiger Jahre auf einem Höhepunkt befand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fragestellung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zusammenhang soll vor allem Kracauers &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kracauers Soziologische Fachartikel in der FZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Beziehung zu Walter Benjamin]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Biographie Siegfried Kracauer]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Beziehung zu Theodor Wiesengrund (Adorno)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Beziehungsübersicht im Rahmen der Frankfurter Soziologie]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Beziehung zu Karl Mannheim]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Beziehung zu Leo Löwenthal]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kracauers Nachlass]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>V wendt</name></author>
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		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Beziehung_zu_Theodor_Wiesengrund_(Adorno)&amp;diff=3267</id>
		<title>Beziehung zu Theodor Wiesengrund (Adorno)</title>
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		<updated>2008-03-07T22:49:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;V wendt: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Die Beziehung zwischen Siegfried Kracauer und Theodor Wiesengrund (Adorno) begann, als der letztere gerade einmal 14 Jahre alt war. Der viel Ältere Kracauer nahm anfänglich eine eher einem Mentor ähnliche Position gegenüber dem 'Schüler' Wiesengrund (Adorno) ein, welche sich aber langsam zu einer intensiven und sehr persönlichen Freundschaft entwickeln sollte.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man zusammen kam===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammengebracht wurden beide durch einen bekannten der Familie Wiesengrund und Siegfried Kracauers Onkel Isidor Kracauer. Da beide, wie es schien, ein gewisses philosophisches Interesse verband, traf man sich fortan regelmäßig Samstag nachmittags um gemeinsam erst Kant und später auch Hegel und andere Werke zu lesen. &lt;br /&gt;
Trotz des Altersunterschiedes sollte sich bald eine intensive freundschaftliche Beziehung entwickeln. So beschäftigte man sich nicht ausschliesslich nur mit philosophischen oder soziologischen Themen, sondern der junge &amp;quot;Teddie&amp;quot;, wie seine Eltern ihn seit frühester Kindheit nannten, vertraute seinem Mentor auch private und persönliche Gedanken an.&lt;br /&gt;
Doch auch Kracauer befasste sich mit Wiesengrunds (Adorno) Entwicklung; so schreibt er in einem Brief an Löwenthal vom Dezember 1921, dass &amp;quot;Teddie&amp;quot; ''&amp;quot;zum guten Teil aus Lukács und mir [Kracauer]“'' bestehen würde und ihm wohl ''„der philosophische Eros, den Sie [Löwenthal] besitzen&amp;quot;'' noch fehlen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der prägende Einfluss===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade in dieser Zeit, den frühen Zwanziger Jahren, sollte Kracauer einen äußerst prägenden Einfluss auf den jungen &amp;quot;Teddie&amp;quot; haben,welcher durch die sich aus dem Mentoren-ähnlichen Verhältnis entwickelnden Freundschaftsbeziehung noch verstärkt werden sollte. Kracauer sollte sein gesamtes philosophisches grundlegendes Verständnis grundlegend beeinflussen, wie áuch Adorno selbst es einmal viel später äußern sollte: ''„Über Jahre hinaus las er mit mir, regelmäßig Samstag nachmittags, die Kritik der reinen Vernunft. Nicht im leisesten übertreibe ich, wenn ich sage, daß ich dieser Lektüre mehr verdanke als meinen akademischen Lehren. Pädagogisch ausnehmend begabt, hat er mir Kant zum Sprechen gebracht.“''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Leo, Teddie und Friedel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegfried Kracauer, der 11 Jahre jüngere Leo Löwenthal und der 14 Jahre jüngere Wiesengrund (Adorno) sind zu verstehen als eine Art 'Dreier-Freundschaftsbeziehung'. Während Löwenthal unter anderem durch seine Lungenkrankheit ständig abwesend war, saßen Friedel und &amp;quot;Teddie&amp;quot; zu Hause in Frankfurt und schrieben dem Freund Leo in der Ferne. Vor allem jener Brief anlässlich Löwenthals Hochzeit im Dezember 1923, gibt einen Eindruck von der Intensität jener Freundschaft. &lt;br /&gt;
Da die Freunde aus unbekannten Gründen nicht anwesend sein konnten zur Hochzeit sollte eben dieser Brief sie für den Leser, also in erster Linie Löwenthal, anwesend erscheinen lassen. Die immer abwechselnden Dialogen, in denen man sich gerne auch gegenseitig neckte, spiegeln das Beziehung in deutlicher Weise wieder; es gibt kein Mentor-Schüler Verhältnis im anfänglichen Sinne mehr, sondern man befindet sich auf einer Art ähnlicher, wenn nicht sogar Zeitweise gleicher, Denkebene.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>V wendt</name></author>
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		<title>Beziehung zu Theodor Wiesengrund (Adorno)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;V wendt: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Die Beziehung zwischen Siegfried Kracauer und Theodor Wiesengrund (Adorno) begann, als der letztere gerade einmal 14 Jahre alt war. Der viel Ältere Kracauer nahm anfänglich eine eher einem Mentor ähnliche Position gegenüber dem 'Schüler' Wiesengrund (Adorno) ein, welche sich aber langsam zu einer intensiven und sehr persönlichen Freundschaft entwickeln sollte.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man zusammen kam===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammengebracht wurden beide durch einen bekannten der Familie Wiesengrund und Siegfried Kracauers Onkel Isidor Kracauer. Da beide, wie es schien, ein gewisses philosophisches Interesse verband, traf man sich fortan regelmäßig Samstag nachmittags um gemeinsam erst Kant und später auch Hegel und andere Werke zu lesen. &lt;br /&gt;
Trotz des Altersunterschiedes sollte sich bald eine intensive freundschaftliche Beziehung entwickeln. So beschäftigte man sich nicht ausschliesslich nur mit philosophischen oder soziologischen Themen, sondern der junge &amp;quot;Teddie&amp;quot;, wie seine Eltern ihn seit frühester Kindheit nannten, vertraute seinem Mentor auch private und persönliche Gedanken an.&lt;br /&gt;
Doch auch Kracauer befasste sich mit Wiesengrunds (Adorno) Entwicklung; so schreibt er in einem Brief an Löwenthal vom Dezember 1921, dass sein &amp;quot;Teddie&amp;quot; ''&amp;quot;zum guten Teil aus Lukács und mir [Kracauer]“'' bestehen würde und ihm wohl ''„der philosophische Eros, den Sie [Löwenthal] besitzen&amp;quot;'' noch fehlen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der prägende Einfluss===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade in dieser Zeit, den frühen Zwanziger Jahren, sollte Kracauer einen äußerst prägenden Einfluss auf den jungen &amp;quot;Teddie&amp;quot; haben,welcher durch die sich aus dem Mentoren-ähnlichen Verhältnis entwickelnden Freundschaftsbeziehung noch verstärkt werden sollte. Kracauer sollte sein gesamtes philosophisches grundlegendes Verständnis grundlegend beeinflussen, wie áuch Adorno selbst es einmal viel später äußern sollte: ''„Über Jahre hinaus las er mit mir, regelmäßig Samstag nachmittags, die Kritik der reinen Vernunft. Nicht im leisesten übertreibe ich, wenn ich sage, daß ich dieser Lektüre mehr verdanke als meinen akademischen Lehren. Pädagogisch ausnehmend begabt, hat er mir Kant zum Sprechen gebracht.“''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Leo, Teddie und Friedel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegfried Kracauer, der 11 Jahre jüngere Leo Löwenthal und der 14 Jahre jüngere Wiesengrund(Adorno) sind zu verstehen als eine Art 'Dreier-Freundschaftsbeziehung'. Während Löwenthal durch seine Lungenkrankheit ständig abwesend war, saßen Kracauer und &amp;quot;Teddie&amp;quot; zu Hause in Frankfurt und schrieben dem Freund in der Ferne. Vor allem jener Brief anlässlich Löwenthals Hochzeit im Dezember 1923, gibt einen Eindruck von der Intensität jener Freundschaft. &lt;br /&gt;
Da die Freunde aus unbekannten Gründen nicht anwesend sein konnten zur Hochzeit sollte eben dieser Brief sie für den Leser, also in erster Linie Löwenthal, anwesend erscheinen lassen. Die immer abwechselnden Dialogen, in denen man sich gerne auch gegenseitig neckte, spiegeln das Beziehung in deutlicher Weise wieder; es gibt kein Mentor-Schüler Verhältnis im anfänglichen Sinne mehr, sondern man befindet sich auf einer Art ähnlicher, wenn nicht sogar Zeitweise gleicher, Denkebene.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>V wendt</name></author>
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		<title>Beziehung zu Theodor Wiesengrund (Adorno)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;V wendt: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Die Beziehung zwischen Siegfried Kracauer und Theodor Wiesengrund (Adorno) begann, als der letztere gerade einmal 14 Jahre alt war. Der viel Ältere Kracauer nahm anfänglich eine eher einem Mentor ähnliche Position gegenüber dem 'Schüler' Wiesengrund (Adorno) ein, welche sich aber langsam zu einer intensiven und sehr persönlichen Freundschaft entwickeln sollte.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man zusammen kam===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammengebracht wurden beide durch einen bekannten der Familie Wiesengrund und Siegfried Kracauers Onkel Isidor Kracauer. Da beide, wie es schien, ein gewisses philosophisches Interesse verband, traf man sich fortan regelmäßig Samstag nachmittags um gemeinsam erst Kant und später auch Hegel und andere Werke zu lesen. &lt;br /&gt;
Trotz des Altersunterschiedes sollte sich bald eine intensive freundschaftliche Beziehung entwickeln. So beschäftigte man sich nicht ausschliesslich nur mit philosophischen oder soziologischen Themen, sondern der junge &amp;quot;Teddie&amp;quot;, wie seine Eltern ihn seit frühester Kindheit nannten, vertraute seinem Mentor auch private und persönliche Gedanken an.&lt;br /&gt;
Doch auch Kracauer befasste sich mit Wiesengrunds (Adorno) Entwicklung; so schreibt er in einem Brief an Löwenthal vom Dezember 1921, dass sein &amp;quot;Teddie&amp;quot; ''&amp;quot;zum guten Teil aus Lukács und mir [Kracauer]“'' bestehen würde und ihm wohl ''„der philosophische Eros, den Sie [Löwenthal] besitzen&amp;quot;'' noch fehlen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der prägende Einfluss===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade in dieser Zeit, den frühen Zwanziger Jahren, sollte Kracauer einen äußerst prägenden Einfluss auf den jungen &amp;quot;Teddie&amp;quot; haben,welcher durch die sich aus dem Mentoren-ähnlichen Verhältnis entwickelnden Freundschaftsbeziehung noch verstärkt werden sollte. Kracauer sollte sein gesamtes philosophisches grundlegendes Verständnis grundlegend beeinflussen, wie áuch Adorno selbst es einmal viel später äußern sollte: ''„Über Jahre hinaus las er mit mir, regelmäßig Samstag nachmittags, die Kritik der reinen Vernunft. Nicht im leisesten übertreibe ich, wenn ich sage, daß ich dieser Lektüre mehr verdanke als meinen akademischen Lehren. Pädagogisch ausnehmend begabt, hat er mir Kant zum Sprechen gebracht.“''&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Beziehung zu Theodor Wiesengrund (Adorno)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;V wendt: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Die Beziehung zwischen Siegfried Kracauer und Theodor Wiesengrund (Adorno) begann, als der letztere gerade einmal 14 Jahre alt war. Der viel Ältere Kracauer nahm anfänglich eine eher einem Mentor ähnliche Position gegenüber dem 'Schüler' Wiesengrund (Adorno) ein, welche sich aber langsam zu einer intensiven und sehr persönlichen Freundschaft entwickeln sollte.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man zusammen kam===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammengebracht wurden beide durch einen bekannten der Familie Wiesengrund und Siegfried Kracauers Onkel Isidor Kracauer. Da beide, wie es schien, ein gewisses philosophisches Interesse verband, traf man sich fortan regelmäßig Samstag nachmittags um gemeinsam erst Kant und später auch Hegel und andere Werke zu lesen. &lt;br /&gt;
Trotz des Altersunterschiedes sollte sich bald eine intensive freundschaftliche Beziehung entwickeln. So beschäftigte man sich nicht ausschliesslich nur mit philosophischen oder soziologischen Themen, sondern der junge &amp;quot;Teddie&amp;quot;, wie seine Eltern ihn seit frühester Kindheit nannten, vertraute seinem Mentor auch private und persönliche Gedanken an.&lt;br /&gt;
Doch auch Kracauer befasste sich mit Wiesengrunds (Adorno) Entwicklung; so schreibt er in einem Brief an Löwenthal vom Dezember 1921, dass sein &amp;quot;Teddie&amp;quot; ''&amp;quot;zum guten Teil aus Lukács und mir [Kracauer]“'' bestehen würde und ihm wohl ''„der philosophische Eros, den Sie [Löwenthal] besitzen&amp;quot;'' noch fehlen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der prägende Einfluss===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade in dieser Zeit, den frühen Zwanziger Jahren, sollte Kracauer einen äußerst prägenden Einfluss auf &amp;quot;Teddie&amp;quot; haben, der durch die sich aus dem Mentoren-ähnlichen verhältnis entwickelnden Freundschaftsbeziehung noch verstärkt werden sollte.&lt;br /&gt;
''„Über Jahre hinaus las er mit mir, regelmäßig Samstag nachmittags, die Kritik der reinen Vernunft. Nicht im leisesten übertreibe ich, wenn ich sage, daß ich dieser Lektüre mehr verdanke als meinen akademischen Lehren. Pädagogisch ausnehmend begabt, hat er mir Kant zum Sprechen gebracht.“''&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Beziehung zu Theodor Wiesengrund (Adorno)</title>
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		<updated>2008-03-07T22:07:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;V wendt: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Die Beziehung zwischen Siegfried Kracauer und Theodor Wiesengrund (Adorno) begann, als der letztere gerade einmal 14 Jahre alt war. Der viel Ältere Kracauer nahm anfänglich eine eher einem Mentor ähnliche Position gegenüber dem 'Schüler' Wiesengrund (Adorno) ein, welche sich aber langsam zu einer intensiven und sehr persönlichen Freundschaft entwickeln sollte.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man zusammen kam===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammengebracht wurden beide durch einen bekannten der Familie Wiesengrund und Siegfried Kracauers Onkel Isidor Kracauer. Da beide, wie es schien, ein gewisses philosophisches Interesse verband, traf man sich fortan regelmäßig Samstag nachmittags um gemeinsam erst Kant und später auch Hegel und andere Werke zu lesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz des Altersunterschiedes sollte sich bald eine intensive freundschaftliche Beziehung entwickeln. So beschäftigte man sich nicht ausschliesslich nur mit philosophischen oder soziologischen Themen, sondern der junge &amp;quot;Teddie&amp;quot;, wie seine Eltern ihn seit frühester Kindheit nannten, vertraute seinem Mentor auch private und persönliche Gedanken an.&lt;br /&gt;
Doch auch Kracauer befasste sich mit &amp;quot;Teddies&amp;quot; Entwicklung; so schreibt er in einem Brief an Löwenthal vom Dezember 1921, dass sein Schüler doch ''&amp;quot;zum guten Teil aus Lukács und mir [Kracauer]“'' bestehen würde und ihm wohl ''„der philosophische Eros, den Sie [Löwenthal] besitzen&amp;quot;'' noch fehlen würde.&lt;br /&gt;
''„Über Jahre hinaus las er mit mir, regelmäßig Samstag nachmittags, die Kritik der reinen Vernunft. Nicht im leisesten übertreibe ich, wenn ich sage, daß ich dieser Lektüre mehr verdanke als meinen akademischen Lehren. Pädagogisch ausnehmend begabt, hat er mir Kant zum Sprechen gebracht.“''&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Beziehung zu Theodor Wiesengrund (Adorno)</title>
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		<updated>2008-03-07T19:41:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;V wendt: Die Seite wurde neu angelegt: '''Die Beziehung zwischen Siegfried Kracauer und Theodor Wiesengrund (Adorno) begann, als der letztere gerade einmal 14 Jahre alt war. Der viel Ältere Kracauer nahm an...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Die Beziehung zwischen Siegfried Kracauer und Theodor Wiesengrund (Adorno) begann, als der letztere gerade einmal 14 Jahre alt war. Der viel Ältere Kracauer nahm anfänglich eine eher einem Mentor ähnliche Position gegenüber dem 'Schüler' Wiesengrund (Adorno) ein, welche sich aber langsam zu einer intensiven und sehr persönlichen Freundschaft entwickeln sollte.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man zusammen kam===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammengebracht wurden beide durch einen bekannten der Familie Wiesengrund und Siegfried Kracauers Onkel Isidor Kracauer. Fortan trafen sich beide regelmäßig Samstag vormittags um gemeinsam erst Kant und später auch Hegel und andere Werke zu lesen. &lt;br /&gt;
Adorno sagte später einmal über diese samstäglichen Zusammentreffen: ''„Über Jahre hinaus las er mit mir, regelmäßig Samstag nachmittags, die Kritik der reinen Vernunft. Nicht im leisesten übertreibe ich, wenn ich sage, daß ich dieser Lektüre mehr verdanke als meinen akademischen Lehren. Pädagogisch ausnehmend begabt, hat er mir Kant zum Sprechen gebracht.“''&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>V wendt</name></author>
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		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Beziehung_zu_Karl_Mannheim&amp;diff=3261</id>
		<title>Beziehung zu Karl Mannheim</title>
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		<updated>2008-03-07T19:22:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;V wendt: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Die Beziehung zwischen Siegfried Kracauer und Karl Mannheim ist als eine Art kollegiales Verhältnis zu verstehen, dass sich auch nie zu einem persönlichen entwickeln sollte. Die Analyse bezieht sich vor allem auf die sehr wenigen erhaltenen Briefe, die sich Mannheim und Kracauer zwischen 1928 und 1933 in Deutschland schrieben.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man sich traf===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo und wann genau sich Siegfried Kracauer und Karl Mannheim kennenlernten ist nicht zu ermitteln, doch läßt sich davon ausgehen, dass Mannheim wohlmöglich durch die Artikel in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; auf Kracauer aufmerksam geworden ist und umgedreht, Kracauer durch Mannheims Arbeit &amp;quot;Die Strukturanalyse der Erkenntnistheorie, die 1922 erschien und welche er auch ein Jahr später rezensieren sollte, erstmals von dem ungarischen Soziologen hören sollte.&lt;br /&gt;
Spätestens 1924 kam es jedoch zu einem persönlichen Treffen zwischen beiden in Heidelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===In der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bekanntschaft mit Kracauer war für Mannheim möglicherweise eine sehr wichtige, besaß dieser doch eine einflussreiche Position in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; und war für Mannheim eine Möglichkeit auch in der bürgerlichen Gesellschaft an Bekanntheit zu gewinnen. 1929 soll Kracauer dann auch Mannheims &amp;quot;Ideologie und Utopie&amp;quot; rezensieren; wenn auch äußerst kritisch im allgemeinen, so lobt er dennoch die eigene Leistung,welche von Mannheim mit der Strukturanalyse der historischen Ideologien und Utopien vorgelegt werden.&lt;br /&gt;
So besitzt Mannheim schon ein Interesse daran seine Arbeiten von der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; im Allgemeinen und von Siegfried Kracauer im Besonderen, rezensieren zu lassen, wie ein Brief von Mannheim an Kracauer vom Juni 1928 belegt: ''„Vielleicht könnten Sie auch zunächst den Verlag etwas über mich informieren. Titel der Arbeit ist: ‚Ist Politik als Wissenschaft möglich? (Das Problem der Theorie und Praxis)’ Ich glaube, die Arbeit würde Sie schon der Problemstellung nach interessieren; es wäre schön, mich mit Ihnen darüber zu unterhalten.“'' Gleichzeitig bietet Kracauer eine Art Schlüsselposition für Mannheim; der Rezensent Kracauer befindet sich, wie es scheint, dem Denken nach, auf einer ähnlichen Ebene, was für den Autor ein äußerst wichtiger Umstand sein siollte, um nicht etwa missverstanden oder gar fehlinterpretiert zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frankfurt und Berlin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Berufung Mannheims an die Frankfurter Universität schreibt Kracauer ihm einen sehr lobenden und anerkennenden Artikel in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;, nach dessen nsicht ''„gewinnt die Frankfurter Universität einen der besten Vertreter der modernen Soziologie“'' der außerdem noch ''„seine Lehre durch Lehren vermittelt“''. &lt;br /&gt;
Als Mannheim dann seine Lehrtätigkeit in Frankfurt aufnahm war Kracauer bereits in Berlin. Doch sollten beide auch weiterhin in brieflichen Kontakt bleiben.&lt;br /&gt;
So sandte Kracauer 1930 auch Mannheim ein Exemplar seiner Studie über &amp;quot;Die Angestellten&amp;quot;, von der Mannheim ''&amp;quot;sehr angetan&amp;quot;'' war, wie er schreibt. Er lobt diese Arbeit außerordentlich und findet sie auch wissenschaftlich hoch interessant, wie er schreibt: ''&amp;quot;Ich habe das Empfinden, dass sich neue Wege der Wissenschaftlichkeit in Ihren lebendigen Versuchen durchzusetzen beginnen.&amp;quot;'', was sehr von Interesse für Mannheim und zugleich ein wissenschaftliches Lob für Kracauer meint!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Beziehung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Art der kollegialen Beziehung soll exemplaprisch stehen für jene Art von Kontakten, die Kracauer vermutlich in dieser Art und Weise auch zu anderen bekannten Soziologen führte. Es ist davon auszugehen, dass man von seinen, für einen Redakteur, außerordentlichen, soziologischen und auch philosophischen Kenntnissen wußte und daher eine Bekanntschaft mit ihm von entscheidender Bedeutung, wenigstens für die Darstellung in der rennomiertesten bürgerlichen Zeitung der Zwanziger und Dreiziger Jahre, war.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>V wendt</name></author>
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		<title>Beziehung zu Karl Mannheim</title>
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		<updated>2008-03-07T19:21:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;V wendt: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Die Beziehung zwischen Siegfried Kracauer und Karl Mannheim ist als eine Art kollegiales Verhältnis zu verstehen, dass sich auch nie zu einem persönlichen entwickeln sollte. ''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie man sich traf===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo und wann genau sich Siegfried Kracauer und Karl Mannheim kennenlernten ist nicht zu ermitteln, doch läßt sich davon ausgehen, dass Mannheim wohlmöglich durch die Artikel in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; auf Kracauer aufmerksam geworden ist und umgedreht, Kracauer durch Mannheims Arbeit &amp;quot;Die Strukturanalyse der Erkenntnistheorie, die 1922 erschien und welche er auch ein Jahr später rezensieren sollte, erstmals von dem ungarischen Soziologen hören sollte.&lt;br /&gt;
Spätestens 1924 kam es jedoch zu einem persönlichen Treffen zwischen beiden in Heidelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===In der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bekanntschaft mit Kracauer war für Mannheim möglicherweise eine sehr wichtige, besaß dieser doch eine einflussreiche Position in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; und war für Mannheim eine Möglichkeit auch in der bürgerlichen Gesellschaft an Bekanntheit zu gewinnen. 1929 soll Kracauer dann auch Mannheims &amp;quot;Ideologie und Utopie&amp;quot; rezensieren; wenn auch äußerst kritisch im allgemeinen, so lobt er dennoch die eigene Leistung,welche von Mannheim mit der Strukturanalyse der historischen Ideologien und Utopien vorgelegt werden.&lt;br /&gt;
So besitzt Mannheim schon ein Interesse daran seine Arbeiten von der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; im Allgemeinen und von Siegfried Kracauer im Besonderen, rezensieren zu lassen, wie ein Brief von Mannheim an Kracauer vom Juni 1928 belegt: ''„Vielleicht könnten Sie auch zunächst den Verlag etwas über mich informieren. Titel der Arbeit ist: ‚Ist Politik als Wissenschaft möglich? (Das Problem der Theorie und Praxis)’ Ich glaube, die Arbeit würde Sie schon der Problemstellung nach interessieren; es wäre schön, mich mit Ihnen darüber zu unterhalten.“'' Gleichzeitig bietet Kracauer eine Art Schlüsselposition für Mannheim; der Rezensent Kracauer befindet sich, wie es scheint, dem Denken nach, auf einer ähnlichen Ebene, was für den Autor ein äußerst wichtiger Umstand sein siollte, um nicht etwa missverstanden oder gar fehlinterpretiert zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Frankfurt und Berlin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Berufung Mannheims an die Frankfurter Universität schreibt Kracauer ihm einen sehr lobenden und anerkennenden Artikel in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;, nach dessen nsicht ''„gewinnt die Frankfurter Universität einen der besten Vertreter der modernen Soziologie“'' der außerdem noch ''„seine Lehre durch Lehren vermittelt“''. &lt;br /&gt;
Als Mannheim dann seine Lehrtätigkeit in Frankfurt aufnahm war Kracauer bereits in Berlin. Doch sollten beide auch weiterhin in brieflichen Kontakt bleiben.&lt;br /&gt;
So sandte Kracauer 1930 auch Mannheim ein Exemplar seiner Studie über &amp;quot;Die Angestellten&amp;quot;, von der Mannheim ''&amp;quot;sehr angetan&amp;quot;'' war, wie er schreibt. Er lobt diese Arbeit außerordentlich und findet sie auch wissenschaftlich hoch interessant, wie er schreibt: ''&amp;quot;Ich habe das Empfinden, dass sich neue Wege der Wissenschaftlichkeit in Ihren lebendigen Versuchen durchzusetzen beginnen.&amp;quot;'', was sehr von Interesse für Mannheim und zugleich ein wissenschaftliches Lob für Kracauer meint!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Beziehung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Art der kollegialen Beziehung soll exemplaprisch stehen für jene Art von Kontakten, die Kracauer vermutlich in dieser Art und Weise auch zu anderen bekannten Soziologen führte. Es ist davon auszugehen, dass man von seinen, für einen Redakteur, außerordentlichen, soziologischen und auch philosophischen Kenntnissen wußte und daher eine Bekanntschaft mit ihm von entscheidender Bedeutung, wenigstens für die Darstellung in der rennomiertesten bürgerlichen Zeitung der Zwanziger und Dreiziger Jahre, war.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>V wendt</name></author>
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		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Beziehung_zu_Karl_Mannheim&amp;diff=3259</id>
		<title>Beziehung zu Karl Mannheim</title>
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		<updated>2008-03-07T19:12:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;V wendt: /* Frankfurt und Berlin */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Die Beziehung zwischen Siegfried Kracauer und Karl Mannheim ist als eine Art kollegiales Verhältnis zu verstehen, dass sich auch nie zu einem persönlichen entwickeln sollte. Es soll vielmehr exemolaprisch stehen für jene Art von Kontakt, die kracauer wohlmöglich in dieser Art und Weise auch zu anderen bekannten Soziologen führte.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie man sich traf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo und wann genau sich Siegfried Kracauer und Karl Mannheim kennenlernten ist nicht zu ermitteln, doch läßt sich davon ausgehen, dass Mannheim wohlmöglich durch die Artikel in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; auf Kracauer aufmerksam geworden ist und umgedreht, Kracauer durch Mannheims Arbeit &amp;quot;Die Strukturanalyse der Erkenntnistheorie, die 1922 erschien und welche er auch ein Jahr später rezensieren sollte, erstmals von dem ungarischen Soziologen hören sollte.&lt;br /&gt;
Spätestens 1924 kam es jedoch zu einem persönlichen Treffen zwischen beiden in Heidelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==In der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bekanntschaft mit Kracauer war für Mannheim möglicherweise eine sehr wichtige, besaß dieser doch eine einflussreiche Position in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; und war für Mannheim eine Möglichkeit auch in der bürgerlichen Gesellschaft an Bekanntheit zu gewinnen. 1929 soll Kracauer dann auch Mannheims &amp;quot;Ideologie und Utopie&amp;quot; rezensieren; wenn auch äußerst kritisch im allgemeinen, so lobt er dennoch die eigene Leistung,welche von Mannheim mit der Strukturanalyse der historischen Ideologien und Utopien vorgelegt werden.&lt;br /&gt;
So besitzt Mannheim schon ein Interesse daran seine Arbeiten von der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; im Allgemeinen und von Siegfried Kracauer im Besonderen, rezensieren zu lassen, wie ein Brief von Mannheim an Kracauer vom Juni 1928 belegt: ''„Vielleicht könnten Sie auch zunächst den Verlag etwas über mich informieren. Titel der Arbeit ist: ‚Ist Politik als Wissenschaft möglich? (Das Problem der Theorie und Praxis)’ Ich glaube, die Arbeit würde Sie schon der Problemstellung nach interessieren; es wäre schön, mich mit Ihnen darüber zu unterhalten.“'' Gleichzeitig bietet Kracauer eine Art Schlüsselposition für Mannheim; der Rezensent Kracauer befindet sich, wie es scheint, dem Denken nach, auf einer ähnlichen Ebene, was für den Autor ein äußerst wichtiger Umstand sein siollte, um nicht etwa missverstanden oder gar fehlinterpretiert zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Frankfurt und Berlin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Berufung Mannheims an die Frankfurter Universität schreibt Kracauer ihm einen sehr lobenden und anerkennenden Artikel in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;, nach dessen nsicht ''„gewinnt die Frankfurter Universität einen der besten Vertreter der modernen Soziologie“'' der außerdem noch ''„seine Lehre durch Lehren vermittelt“''. &lt;br /&gt;
Als Mannheim dann seine Lehrtätigkeit in Frankfurt aufnahm war Kracauer bereits in Berlin. Doch sollten beide auch weiterhin in brieflichen Kontakt bleiben.&lt;br /&gt;
So sandte Kracauer 1930 auch Mannheim ein Exemplar seiner Studie über &amp;quot;Die Angestellten&amp;quot;, von der Mannheim ''&amp;quot;sehr angetan&amp;quot;'' war, wie er schreibt. Er lobt diese Arbeit außerordentlich und findet sie auch wissenschaftlich hoch interessant, wie er schreibt: ''&amp;quot;Ich habe das Empfinden, dass sich neue Wege der Wissenschaftlichkeit in Ihren lebendigen Versuchen durchzusetzen beginnen.&amp;quot;'', was sehr von Interesse für Mannheim und zugleich ein wissenschaftliches Lob für Kracauer meint!&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>V wendt</name></author>
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		<title>Beziehung zu Karl Mannheim</title>
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		<updated>2008-03-07T19:12:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;V wendt: /* Frankfurt und Berlin= */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Die Beziehung zwischen Siegfried Kracauer und Karl Mannheim ist als eine Art kollegiales Verhältnis zu verstehen, dass sich auch nie zu einem persönlichen entwickeln sollte. Es soll vielmehr exemolaprisch stehen für jene Art von Kontakt, die kracauer wohlmöglich in dieser Art und Weise auch zu anderen bekannten Soziologen führte.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie man sich traf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo und wann genau sich Siegfried Kracauer und Karl Mannheim kennenlernten ist nicht zu ermitteln, doch läßt sich davon ausgehen, dass Mannheim wohlmöglich durch die Artikel in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; auf Kracauer aufmerksam geworden ist und umgedreht, Kracauer durch Mannheims Arbeit &amp;quot;Die Strukturanalyse der Erkenntnistheorie, die 1922 erschien und welche er auch ein Jahr später rezensieren sollte, erstmals von dem ungarischen Soziologen hören sollte.&lt;br /&gt;
Spätestens 1924 kam es jedoch zu einem persönlichen Treffen zwischen beiden in Heidelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==In der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bekanntschaft mit Kracauer war für Mannheim möglicherweise eine sehr wichtige, besaß dieser doch eine einflussreiche Position in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; und war für Mannheim eine Möglichkeit auch in der bürgerlichen Gesellschaft an Bekanntheit zu gewinnen. 1929 soll Kracauer dann auch Mannheims &amp;quot;Ideologie und Utopie&amp;quot; rezensieren; wenn auch äußerst kritisch im allgemeinen, so lobt er dennoch die eigene Leistung,welche von Mannheim mit der Strukturanalyse der historischen Ideologien und Utopien vorgelegt werden.&lt;br /&gt;
So besitzt Mannheim schon ein Interesse daran seine Arbeiten von der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; im Allgemeinen und von Siegfried Kracauer im Besonderen, rezensieren zu lassen, wie ein Brief von Mannheim an Kracauer vom Juni 1928 belegt: ''„Vielleicht könnten Sie auch zunächst den Verlag etwas über mich informieren. Titel der Arbeit ist: ‚Ist Politik als Wissenschaft möglich? (Das Problem der Theorie und Praxis)’ Ich glaube, die Arbeit würde Sie schon der Problemstellung nach interessieren; es wäre schön, mich mit Ihnen darüber zu unterhalten.“'' Gleichzeitig bietet Kracauer eine Art Schlüsselposition für Mannheim; der Rezensent Kracauer befindet sich, wie es scheint, dem Denken nach, auf einer ähnlichen Ebene, was für den Autor ein äußerst wichtiger Umstand sein siollte, um nicht etwa missverstanden oder gar fehlinterpretiert zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Frankfurt und Berlin==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Berufung Mannheims an die Frankfurter Universität schreibt Kracauer ihm einen sehr lobenden und anerkennenden Artikel in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;, nach dessen nsicht ''„gewinnt die Frankfurter Universität einen der besten Vertreter der modernen Soziologie“'' der außerdem noch ''„seine Lehre durch Lehren vermittelt“''. &lt;br /&gt;
Als Mannheim dann seine Lehrtätigkeit in Frankfurt aufnahm war Kracauer bereits in Berlin. Doch sollten beide auch weiterhin in brieflichen Kontakt bleiben.&lt;br /&gt;
So sandte Kracauer 1930 auch Mannheim ein Exemplar seiner Studie über &amp;quot;Die Angestellten&amp;quot;, von der Mannheim ''&amp;quot;sehr angetan&amp;quot;'' war, wie er schreibt. Er lobt diese Arbeit außerordentlich und findet sie auch wissenschaftlich hoch interessant, wie er schreibt: ''&amp;quot;Ich habe das Empfinden, dass sich neue Wege der Wissenschaftlichkeit in Ihren lebendigen Versuchen durchzusetzen beginnen.&amp;quot;'', was sehr von interesse für Mannheim und zugleich ein wissenschaftliches Lob für Kracauer meint!&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2008-03-07T19:12:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;V wendt: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Die Beziehung zwischen Siegfried Kracauer und Karl Mannheim ist als eine Art kollegiales Verhältnis zu verstehen, dass sich auch nie zu einem persönlichen entwickeln sollte. Es soll vielmehr exemolaprisch stehen für jene Art von Kontakt, die kracauer wohlmöglich in dieser Art und Weise auch zu anderen bekannten Soziologen führte.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie man sich traf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo und wann genau sich Siegfried Kracauer und Karl Mannheim kennenlernten ist nicht zu ermitteln, doch läßt sich davon ausgehen, dass Mannheim wohlmöglich durch die Artikel in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; auf Kracauer aufmerksam geworden ist und umgedreht, Kracauer durch Mannheims Arbeit &amp;quot;Die Strukturanalyse der Erkenntnistheorie, die 1922 erschien und welche er auch ein Jahr später rezensieren sollte, erstmals von dem ungarischen Soziologen hören sollte.&lt;br /&gt;
Spätestens 1924 kam es jedoch zu einem persönlichen Treffen zwischen beiden in Heidelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==In der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bekanntschaft mit Kracauer war für Mannheim möglicherweise eine sehr wichtige, besaß dieser doch eine einflussreiche Position in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; und war für Mannheim eine Möglichkeit auch in der bürgerlichen Gesellschaft an Bekanntheit zu gewinnen. 1929 soll Kracauer dann auch Mannheims &amp;quot;Ideologie und Utopie&amp;quot; rezensieren; wenn auch äußerst kritisch im allgemeinen, so lobt er dennoch die eigene Leistung,welche von Mannheim mit der Strukturanalyse der historischen Ideologien und Utopien vorgelegt werden.&lt;br /&gt;
So besitzt Mannheim schon ein Interesse daran seine Arbeiten von der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; im Allgemeinen und von Siegfried Kracauer im Besonderen, rezensieren zu lassen, wie ein Brief von Mannheim an Kracauer vom Juni 1928 belegt: ''„Vielleicht könnten Sie auch zunächst den Verlag etwas über mich informieren. Titel der Arbeit ist: ‚Ist Politik als Wissenschaft möglich? (Das Problem der Theorie und Praxis)’ Ich glaube, die Arbeit würde Sie schon der Problemstellung nach interessieren; es wäre schön, mich mit Ihnen darüber zu unterhalten.“'' Gleichzeitig bietet Kracauer eine Art Schlüsselposition für Mannheim; der Rezensent Kracauer befindet sich, wie es scheint, dem Denken nach, auf einer ähnlichen Ebene, was für den Autor ein äußerst wichtiger Umstand sein siollte, um nicht etwa missverstanden oder gar fehlinterpretiert zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Frankfurt und Berlin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Berufung Mannheims an die Frankfurter Universität schreibt Kracauer ihm einen sehr lobenden und anerkennenden Artikel in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;, nach dessen nsicht ''„gewinnt die Frankfurter Universität einen der besten Vertreter der modernen Soziologie“'' der außerdem noch ''„seine Lehre durch Lehren vermittelt“''. &lt;br /&gt;
Als Mannheim dann seine Lehrtätigkeit in Frankfurt aufnahm war Kracauer bereits in Berlin. Doch sollten beide auch weiterhin in brieflichen Kontakt bleiben.&lt;br /&gt;
So sandte Kracauer 1930 auch Mannheim ein Exemplar seiner Studie über &amp;quot;Die Angestellten&amp;quot;, von der Mannheim ''&amp;quot;sehr angetan&amp;quot;'' war, wie er schreibt. Er lobt diese Arbeit außerordentlich und findet sie auch wissenschaftlich hoch interessant, wie er schreibt: ''&amp;quot;Ich habe das Empfinden, dass sich neue Wege der Wissenschaftlichkeit in Ihren lebendigen Versuchen durchzusetzen beginnen.&amp;quot;'', was sehr von interesse für Mannheim und zugleich ein wissenschaftliches Lob für Kracauer meint!&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2008-03-07T19:11:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;V wendt: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Die Beziehung zwischen Siegfried Kracauer und Karl Mannheim ist als eine Art kollegiales Verhältnis zu verstehen, dass sich auch nie zu einem persönlichen entwickeln sollte. Es soll vielmehr exemolaprisch stehen für jene Art von Kontakt, die kracauer wohlmöglich in dieser Art und Weise auch zu anderen bekannten Soziologen führte.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie man sich traf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo und wann genau sich Siegfried Kracauer und Karl Mannheim kennenlernten ist nicht zu ermitteln, doch läßt sich davon ausgehen, dass Mannheim wohlmöglich durch die Artikel in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; auf Kracauer aufmerksam geworden ist und umgedreht, Kracauer durch Mannheims Arbeit &amp;quot;Die Strukturanalyse der Erkenntnistheorie, die 1922 erschien und welche er auch ein Jahr später rezensieren sollte, erstmals von dem ungarischen Soziologen hören sollte.&lt;br /&gt;
Spätestens 1924 kam es jedoch zu einem persönlichen Treffen zwischen beiden in Heidelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==In der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bekanntschaft mit Kracauer war für Mannheim möglicherweise eine sehr wichtige, besaß dieser doch eine einflussreiche Position in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; und war für Mannheim eine Möglichkeit auch in der bürgerlichen Gesellschaft an Bekanntheit zu gewinnen. 1929 soll Kracauer dann auch Mannheims &amp;quot;Ideologie und Utopie&amp;quot; rezensieren; wenn auch äußerst kritisch im allgemeinen, so lobt er dennoch die eigene Leistung,welche von Mannheim mit der Strukturanalyse der historischen Ideologien und Utopien vorgelegt werden.&lt;br /&gt;
So besitzt Mannheim schon ein Interesse daran seine Arbeiten von der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; im Allgemeinen und von Siegfried Kracauer im Besonderen, rezensieren zu lassen, wie ein Brief von Mannheim an Kracauer vom Juni 1928 belegt: ''„Vielleicht könnten Sie auch zunächst den Verlag etwas über mich informieren. Titel der Arbeit ist: ‚Ist Politik als Wissenschaft möglich? (Das Problem der Theorie und Praxis)’ Ich glaube, die Arbeit würde Sie schon der Problemstellung nach interessieren; es wäre schön, mich mit Ihnen darüber zu unterhalten.“'' Gleichzeitig bietet Kracauer eine Art Schlüsselposition für Mannheim; der Rezensent Kracauer befindet sich, wie es scheint, dem Denken nach, auf einer ähnlichen Ebene, was für den Autor ein äußerst wichtiger Umstand sein siollte, um nicht etwa missverstanden oder gar fehlinterpretiert zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Frankfurt und Berlin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Berufung Mannheims an die Frankfurter Universität schreibt Kracauer ihm einen sehr lobenden und anerkennenden Artikel in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;, nach dessen nsicht ''„gewinnt die Frankfurter Universität einen der besten Vertreter der modernen Soziologie“'' der außerdem noch ''„seine Lehre durch Lehren vermittelt“''. &lt;br /&gt;
Als Mannheim dann seine Lehrtätigkeit in Frankfurt aufnahm war Kracauer bereits in Berlin. Doch sollten beide auch weiterhin in brieflichen Kontakt bleiben.&lt;br /&gt;
So sandte Kracauer 1930 auch Mannheim ein Exemplar seiner Studie über &amp;quot;Die Angestellten&amp;quot;, von der Mannheim ''&amp;quot;sehr angetan&amp;quot;'' war, wie er schreibt. Er lobt diese Arbeit außerordentlich und findet sie auch wissenschaftlich hoch interessant, wie er schreibt: ''&amp;quot;Ich habe das Empfinden, dass sich neue Wege der Wissenschaftlichkeit in Ihren lebendigen Versuchen durchzusetzen beginnen.&amp;quot;'', was sehr von interesse für Mannheim und zugleich ein wissenschaftliches Lob für Kracauer meint!&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2008-03-07T18:59:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;V wendt: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Die Beziehung zwischen Siegfried Kracauer und Karl Mannheim ist als eine Art kollegiales Verhältnis zu verstehen, dass sich auch nie zu einem persönlichen Entwickeln sollte.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie man sich traf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo und wann genau sich Siegfried Kracauer und Karl Mannheim kennenlernten ist nicht zu ermitteln, doch läßt sich davon ausgehen, dass Mannheim wohlmöglich durch die Artikel in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; auf Kracauer aufmerksam geworden ist und umgedreht, Kracauer durch Mannheims Arbeit &amp;quot;Die Strukturanalyse der Erkenntnistheorie, die 1922 erschien und welche er auch ein Jahr später rezensieren sollte, erstmals von dem ungarischen Soziologen hören sollte.&lt;br /&gt;
Spätestens 1924 kam es jedoch zu einem persönlichen Treffen zwischen beiden in Heidelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==In der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bekanntschaft mit Kracauer war für Mannheim möglicherweise eine sehr wichtige, besaß dieser doch eine einflussreiche Position in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; und war für Mannheim eine Möglichkeit auch in der bürgerlichen Gesellschaft an Bekanntheit zu gewinnen. 1929 soll Kracauer dann auch Mannheims &amp;quot;Ideologie und Utopie&amp;quot; rezensieren; wenn auch äußerst kritisch im allgemeinen, so lobt er dennoch die eigene Leistung,welche von Mannheim mit der Strukturanalyse der historischen Ideologien und Utopien vorgelegt werden.&lt;br /&gt;
So besitzt Mannheim schon ein Interesse daran seine Arbeiten von der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; im Allgemeinen und von Siegfried Kracauer im Besonderen, rezensieren zu lassen, wie ein Brief von Mannheim an Kracauer vom Juni 1928 belegt: ''„Vielleicht könnten Sie auch zunächst den Verlag etwas über mich informieren. Titel der Arbeit ist: ‚Ist Politik als Wissenschaft möglich? (Das Problem der Theorie und Praxis)’ Ich glaube, die Arbeit würde Sie schon der Problemstellung nach interessieren; es wäre schön, mich mit Ihnen darüber zu unterhalten.“'' Gleichzeitig bietet Kracauer eine Art Schlüsselposition für Mannheim; der Rezensent Kracauer befindet sich, wie es scheint, dem Denken nach, auf einer ähnlichen Ebene, was für den Autor ein äußerst wichtiger Umstand sein siollte, um nicht etwa missverstanden oder gar fehlinterpretiert zu werden.&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2008-03-07T18:45:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;V wendt: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Die Beziehung zwischen Siegfried Kracauer und Karl Mannheim ist als eine Art kollegiales Verhältnis zu verstehen, dass sich auch nie zu einem persönlichen Entwickeln sollte.''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie man sich traf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo und wann genau sich Siegfried Kracauer und Karl mannheim kennenlernten ist nicht zu ermitteln, doch läßt sich davon ausgehen, dass Mannheim wohlmöglich durch die Artikel in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; auf Kracauer aufmerksam geworden ist und umgedreht, Kracauer durch Mannheims Arbeit &amp;quot;Die Strukturanalyse der Erkenntnistheorie, die 1922 erschien und welche er auch ein Jahr später rezensieren sollte, erstmals von dem ungarischen Soziologen hören sollte.&lt;br /&gt;
Spätestens 1924 kam es jedoch zu einem persönlichen Treffen zwischen beiden in Heidelberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==In der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bekanntschaft mit Kracauer war für Mannheim möglicherweise eine sehr wichtige, besaß dieser doch eine einflussreiche Position in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; und war für Mannheim eine Möglichkeit auch in der bürgerlichen Gesellschaft an Bekanntheit zu gewinnen. 1929 soll Kracauer dann auch Mannheims &amp;quot;Ideologie und Utopie&amp;quot; rezensieren; wenn auch äußerst kritisch im allgemeinen, so lobt er dennoch die eigene Leistung,welche von Mannheim mit der Strukturanalyse der historischen Ideologien und Utopien vorgelegt werden.&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Beziehung zu Karl Mannheim</title>
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		<updated>2008-03-07T18:35:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;V wendt: Die Seite wurde neu angelegt: Die Beziehung zwischen Siegfried Kracauer und Karl Mannheim ist als eine Art kollegiales Verhältnis zu verstehen, dass sich auch nie zu einem persönlichen Entwickeln ...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Beziehung zwischen Siegfried Kracauer und Karl Mannheim ist als eine Art kollegiales Verhältnis zu verstehen, dass sich auch nie zu einem persönlichen Entwickeln sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wie man sich traf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo und wann genau sich Siegfried Kracauer und Karl mannheim kennenlernten ist nicht zu ermitteln, doch läßt sich davon ausgehen, dass Mannheim wohlmöglich durch die Artikel in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; auf Kracauer aufmerksam geworden ist und umgedreht, Kracauer durch Mannheims Arbeit &amp;quot;Die Strukturanalyse der Erkenntnistheorie, die 1922 erschien und welche er auch ein Jahr später rezensieren sollte, erstmals von dem ungarischen Soziologen hören sollte.&lt;br /&gt;
Spätestens 1924 kam es jedoch zu einem persönlichen Treffen zwischen beiden in Heidelberg.&lt;/div&gt;</summary>
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		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Beziehung_zu_Walter_Benjamin&amp;diff=3252</id>
		<title>Beziehung zu Walter Benjamin</title>
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		<updated>2008-03-07T18:23:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;V wendt: /* Das bittere Ende */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Als Grundlage für die Untersuchung der Beziehung zwischen Siegfried Kracauer und Walter Benjamin dient die Korrespondenz zwischen beiden aus den Jahren 1923 bis 1940, von der, neben 53 Briefen und Postkarten Benjamins, nur 4 Briefe Kracauers erhalten sind. Im Folgenden soll einerseits die sozusagen &amp;quot;geschäftliche&amp;quot; als auch, die sich daraus langsam entwickelnde persönliche Beziehung näher betrachtet werden.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie alles begann===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann und unter welchen Umständen sich Benjamin und Kracauer kennen lernten ist nicht bekannt. Man vermutet, dass sie sich das erste Mal während eines Aufenthaltes von Benjamin in Frankfurt am Main, Ende 1922 oder im Laufe des Jahres 1923, begegneten.&lt;br /&gt;
Die Beziehung zwischen beiden muss anfänglich noch eine sehr förmliche gewesen sein, die sich allerdings, im Laufe der Zeit, etwas enger und persönlicher gestalteten sollte. &lt;br /&gt;
So wurde aus der Anrede von Benjamin an Kracauer „Sehr geehrter Herr Doktor!“ (1924) ein „Lieber Herr Doktor!“ (1926) daraus schließlich ein „Lieber Herr Kracauer“ (im März 1926) und letztlich ein „Lieber Kracauer“ (1929).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Startschwierigkeiten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walter Benjamin versuchte sich 1924 in Frankfurt an der Philosophischen Fakultät zu habilitieren. Durch eine positive Kritik seiner Baudelaire-Übertragung in der Frankfurter Zeitung, verfasst von seinem Bekannten Siegfried Kracauer, erhoffte er sich,  einen entsprechenden Eindruck bei den Fakultätsmitgliedern zu hinterlassen. Jedoch wurde Kracauer die Arbeit durch eine redaktionelle Intrige entrissen und es erschien stattdessen, fälschlicherweise eine Rezension von Stefan Zweigs „Musset und Baudelaire in deutscher Übertragung“. Bejamin nennt diese, in einem Brief an Gottfried Salomon Delatour im Juni 1924) ''„Eine Kritik, wie sie vielleicht schlechter, nicht aber schädlicher hätte verfasst werden können.“'' &lt;br /&gt;
Als quasi Wiedergutmachung bietet Kracauer Benjamin an eine Rezension seiner ‚Wahlverwandschaftenarbeit’ “an gleicher Stelle“ zu verfassen, was allerdings nicht funktionieren kann, da diese Schrift in einer Zeitschrift abgedruckt wurde und somit keine Möglichkeit bestand diese in der FZ zu rezensieren.&lt;br /&gt;
Nach Benjamins Auffassung allerdings, trug Kracauer die volle Verantwortung für dieses Missgeschick, wie es deutlich in einem Brief an Gershom Scholem zu erkennen ist; Benjamin schrieb: ''„Verantwortlich ist zuletzt der wohlgesinnte, unbetamte, großschnäuzige Siegfried namens Kracauer.“'' &lt;br /&gt;
Über eine Krise in der noch ‚frischen’ Beziehung zwischen Kracauer und Benjamin ist nichts bekannt, jedoch ist eine zwischenzeitliche Abkühlung aufgrund der „Baudelaire“ Verwechslung und den damit verbundenen Konsequenzen für Benjamin, denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Intellektueller Austausch===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man schickt sich nun gegenseitig die eigenen Arbeiten zu, um diese zu begutachten oder, wie in Kracauers Position, diese auf Nachfrage Benjamins, auch in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; zu veröffentlichen. So beispielsweise Benjamins Aphorismenauswahl, welche unter dem von Kracauer, zu Benjamins Zufriedenheit, gewählten, Titel „ Kleine Illuminaten“ in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; erschien.&lt;br /&gt;
Doch auch Benjamin lobt Kracauers Artikel, wie jenen vom 7.6.1924, mit dem kuriosen Titel: „Falscher Untergang der Regenschirme“, von dem Benjamin nahezu begeistert ist: ''„Sie malen den Untergang der kleinbürgerlichen Klasse in einer sehr merkwürdigen ‚liebevollen’ Beschreibung ihrer Hinterlassenschaft“'' &lt;br /&gt;
So und so ähnlich tauschte man sich regelmäßig in Briefen über die eigenen, als auch die Arbeiten des Anderen aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seines Aufenthaltes in Paris von März - September 1926 berichtet Benjamin nun auch von einem Besuch Gottfried Salomon Delatours und seine Enttäuschung über diesen: „Salomon ist sehr glanzlos erschienen und sehr lautlos wieder verschwunden“.&lt;br /&gt;
Man hat sich mittlerweile eine Beziehung aufgebaut, in der man sich nicht nur über die Arbeit und die private &amp;quot;Schreiberei&amp;quot; informiert, sondern bereits die Schwelle zum sehr persönlichen überschritten hat, da man sich nun auch von Enttäuschungen berichtet. Man beginnt sich langsam zu Vertrauen, auch wenn dieses Vertrauen niemals auch nur annähernd die Ebene von jenem zu Leo Löwenthal erreichen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das &amp;quot;Geschäftliche&amp;quot;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benjamin bittet Kracauer immer wieder um die Erstellung von Rezensionen oder Reiseberichten etc. für die &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;. Je nach Interesse Kracauers und der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;, nehmen diese Benjamins Angebot an oder lehnen es ab. So hatte Kracauer also nicht nur einen grossen Einfluss darauf, welche Arbeiten Benjamins in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; gedruckt wurden, sondern war überhaupt verantwortlich dafür, dass seine Artikel bis zum Leser gelangen und wahrgenommen wurden.&lt;br /&gt;
Es kam allerdings auch vor, dass Benjamin hin und wieder selbst von der Zeitung gebeten wurde diverse Artikel zu verfassen, man wußte also deutlich seine Arbeiten zu schätzen.&lt;br /&gt;
Man sollte jedoch die Beziehung zwischen Benjamin und Kracauer nicht als eine Art berufliches Abhängigkeitsverhältnis missverstehen. So telefonierte man regelmäßig und besuchte sich auch in gewissen Abständen gegenseitig, wie Kracauer in einem Brief im November 1927 an Benjamin schreibt: '' „Auf Ihren ev. Besuch freue ich mich sehr. Auf alle Fälle komme ich im Winter nach Berlin.“'' Ihre Beziehung sollte deutlich über die eines geschäftlichen Verhältnisses im Rahmen der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; hinaus gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Freundschaft, auch zu Dritt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 lernt Benjamin über Kracauer auch Theodor Wiesengrund (Adorno) kennen, der sich, durch die Bekanntschaft mit seiner späteren Frau, Margarete Karplus („Gretel“), seit den späten Zwanziger Jahren zunehmend häufiger in Berlin aufhält, um diese regelmäßig zu sehen.&lt;br /&gt;
Benjamin berichtet Kracauer nun eben auch von dieser Zeit mit Theodor Wiesengrund (Adorno) in Berlin: ''„Wiesengrund und ich sind öfters und ersprießlich zusammen gewesen.“'' Auch Wiesengrunds (Adorno) und Benjamins Beziehung scheint mit der einer Freundschaft vergleichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch setzte sich Kracauer auch mehr oder weniger öffenlich für den guten Bekannten und 'Kollegen' Benjamin ein. So schrieb er entschieden, nach einem Benjamin angreifend Brief, der Philologin Eva Fiesel, die sich wohlmöglich von Benjamins Rezension ihrer „Sprachphilosophie der deutschen Romantik“ in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; zu kritisch von diesem beurteilt sah, und schrieb, im Namen der gesamten Redaktion einen Brief zurück, in dem er Benjamins Artikel verteidigte. Benjaimin bedankt sich ausdrücklich dafür in einem Brief vom März 1928: ''„Und mit dem Dank für die mehr als loyale Entschiedenheit, mit der Sie schützend das nach mir gezielte Hakenkreuz abhielten, will ich schließen.“''&lt;br /&gt;
Es schien für Kracauer außer Frage zu stehen, nicht nur als Redakteur, sondern auch als Freund in dieser Weise zu reagieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1928 kündigte Ernst Bloch Benjamin seine bevorstehende Ankunft in Berlin an. (Benjamins neue Adresse im Tiergarten war im Sommer und Herbst 1928 übrigens Blochs Adresse.) Es war geplant sich zu dritt (Benjamin, Kracauer, Bloch) zu treffen. Wie Benjamin in einem Brief vom Juli desselben Jahres schreibt: ''„(...) um Sie dann zu bestimmen, gemeinsam zu mir zu kommen, wo allerlei Ingredienzien für die Belebung eines philosophischen Konvents aufgebaut stand.“''. Leider hat das Treffen an diesem Abend, zu Benjamins Enttäuschung, nicht statt gefunden, stattdessen schreibt Benjamin, er hätte den ganzen Abend vor dem Apparat verbracht, doch es rief keiner der beiden an. &lt;br /&gt;
Es scheint ein enges Freundschaftsverhältnis zu dritt gegeben zu haben, man verabredete sich um gemeinsam möglicherweise Rauschmittel zu sich zu nehmen ''„(...) Ingredizien für die Belebung eines philosophischen Konvents (...)“'', wie Benjamin es beschrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das bittere Ende===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten Postkarten Benjamins nach Berlin, aus den Jahren 1930-1933, befassen sich inhaltlich nicht etwa, wie zu erwarten, mit Urlaubsgrüssen, sondern „Geschäftlichem“, da Benjamin auch weiterhin, trotz seines Auslandsaufenthalts gelegentlich für die &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; schrieb.&lt;br /&gt;
Siegfried Kracauer und seine Frau flohen am 28.2.1933, Benjamin am 16.2.1933 nach Paris, wo der Briefwechsel bis 1940 weiter ging. &lt;br /&gt;
Der letzte Brief von Benjamin an Kracauer ist vom 14.5.1940 und, wohlmöglich aus Sicherheitsgründen, in französischer Sprache verfasst. Benjamin bittet Kracauer sich umgehend bei ihm zu melden und teilt ihm mit, dass ein französischer Diplomat (Henri Hoppenot) durch seinen Einfluss, beide vor einer weiteren Internierung in Frankreich bewahren konnte. &lt;br /&gt;
Das letzte Treffen von Kracauer und Benjamin erfolgte Mitte August 1940 in Marseille.&lt;br /&gt;
In der Nacht vom 26.zum 27.September 1940 nimmt sich Walter Benjamin im französischen Port Bou, nach dem gescheiterten Versuch über die Grenze nach Spanien zu gelangen und der unmittelbar bevorstehenden Auslieferung an die Deutschen, mit Morphium das Leben.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>V wendt</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Beziehung_zu_Walter_Benjamin&amp;diff=3251</id>
		<title>Beziehung zu Walter Benjamin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Beziehung_zu_Walter_Benjamin&amp;diff=3251"/>
		<updated>2008-03-07T18:22:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;V wendt: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Als Grundlage für die Untersuchung der Beziehung zwischen Siegfried Kracauer und Walter Benjamin dient die Korrespondenz zwischen beiden aus den Jahren 1923 bis 1940, von der, neben 53 Briefen und Postkarten Benjamins, nur 4 Briefe Kracauers erhalten sind. Im Folgenden soll einerseits die sozusagen &amp;quot;geschäftliche&amp;quot; als auch, die sich daraus langsam entwickelnde persönliche Beziehung näher betrachtet werden.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie alles begann===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann und unter welchen Umständen sich Benjamin und Kracauer kennen lernten ist nicht bekannt. Man vermutet, dass sie sich das erste Mal während eines Aufenthaltes von Benjamin in Frankfurt am Main, Ende 1922 oder im Laufe des Jahres 1923, begegneten.&lt;br /&gt;
Die Beziehung zwischen beiden muss anfänglich noch eine sehr förmliche gewesen sein, die sich allerdings, im Laufe der Zeit, etwas enger und persönlicher gestalteten sollte. &lt;br /&gt;
So wurde aus der Anrede von Benjamin an Kracauer „Sehr geehrter Herr Doktor!“ (1924) ein „Lieber Herr Doktor!“ (1926) daraus schließlich ein „Lieber Herr Kracauer“ (im März 1926) und letztlich ein „Lieber Kracauer“ (1929).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Startschwierigkeiten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walter Benjamin versuchte sich 1924 in Frankfurt an der Philosophischen Fakultät zu habilitieren. Durch eine positive Kritik seiner Baudelaire-Übertragung in der Frankfurter Zeitung, verfasst von seinem Bekannten Siegfried Kracauer, erhoffte er sich,  einen entsprechenden Eindruck bei den Fakultätsmitgliedern zu hinterlassen. Jedoch wurde Kracauer die Arbeit durch eine redaktionelle Intrige entrissen und es erschien stattdessen, fälschlicherweise eine Rezension von Stefan Zweigs „Musset und Baudelaire in deutscher Übertragung“. Bejamin nennt diese, in einem Brief an Gottfried Salomon Delatour im Juni 1924) ''„Eine Kritik, wie sie vielleicht schlechter, nicht aber schädlicher hätte verfasst werden können.“'' &lt;br /&gt;
Als quasi Wiedergutmachung bietet Kracauer Benjamin an eine Rezension seiner ‚Wahlverwandschaftenarbeit’ “an gleicher Stelle“ zu verfassen, was allerdings nicht funktionieren kann, da diese Schrift in einer Zeitschrift abgedruckt wurde und somit keine Möglichkeit bestand diese in der FZ zu rezensieren.&lt;br /&gt;
Nach Benjamins Auffassung allerdings, trug Kracauer die volle Verantwortung für dieses Missgeschick, wie es deutlich in einem Brief an Gershom Scholem zu erkennen ist; Benjamin schrieb: ''„Verantwortlich ist zuletzt der wohlgesinnte, unbetamte, großschnäuzige Siegfried namens Kracauer.“'' &lt;br /&gt;
Über eine Krise in der noch ‚frischen’ Beziehung zwischen Kracauer und Benjamin ist nichts bekannt, jedoch ist eine zwischenzeitliche Abkühlung aufgrund der „Baudelaire“ Verwechslung und den damit verbundenen Konsequenzen für Benjamin, denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Intellektueller Austausch===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man schickt sich nun gegenseitig die eigenen Arbeiten zu, um diese zu begutachten oder, wie in Kracauers Position, diese auf Nachfrage Benjamins, auch in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; zu veröffentlichen. So beispielsweise Benjamins Aphorismenauswahl, welche unter dem von Kracauer, zu Benjamins Zufriedenheit, gewählten, Titel „ Kleine Illuminaten“ in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; erschien.&lt;br /&gt;
Doch auch Benjamin lobt Kracauers Artikel, wie jenen vom 7.6.1924, mit dem kuriosen Titel: „Falscher Untergang der Regenschirme“, von dem Benjamin nahezu begeistert ist: ''„Sie malen den Untergang der kleinbürgerlichen Klasse in einer sehr merkwürdigen ‚liebevollen’ Beschreibung ihrer Hinterlassenschaft“'' &lt;br /&gt;
So und so ähnlich tauschte man sich regelmäßig in Briefen über die eigenen, als auch die Arbeiten des Anderen aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seines Aufenthaltes in Paris von März - September 1926 berichtet Benjamin nun auch von einem Besuch Gottfried Salomon Delatours und seine Enttäuschung über diesen: „Salomon ist sehr glanzlos erschienen und sehr lautlos wieder verschwunden“.&lt;br /&gt;
Man hat sich mittlerweile eine Beziehung aufgebaut, in der man sich nicht nur über die Arbeit und die private &amp;quot;Schreiberei&amp;quot; informiert, sondern bereits die Schwelle zum sehr persönlichen überschritten hat, da man sich nun auch von Enttäuschungen berichtet. Man beginnt sich langsam zu Vertrauen, auch wenn dieses Vertrauen niemals auch nur annähernd die Ebene von jenem zu Leo Löwenthal erreichen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das &amp;quot;Geschäftliche&amp;quot;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benjamin bittet Kracauer immer wieder um die Erstellung von Rezensionen oder Reiseberichten etc. für die &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;. Je nach Interesse Kracauers und der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;, nehmen diese Benjamins Angebot an oder lehnen es ab. So hatte Kracauer also nicht nur einen grossen Einfluss darauf, welche Arbeiten Benjamins in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; gedruckt wurden, sondern war überhaupt verantwortlich dafür, dass seine Artikel bis zum Leser gelangen und wahrgenommen wurden.&lt;br /&gt;
Es kam allerdings auch vor, dass Benjamin hin und wieder selbst von der Zeitung gebeten wurde diverse Artikel zu verfassen, man wußte also deutlich seine Arbeiten zu schätzen.&lt;br /&gt;
Man sollte jedoch die Beziehung zwischen Benjamin und Kracauer nicht als eine Art berufliches Abhängigkeitsverhältnis missverstehen. So telefonierte man regelmäßig und besuchte sich auch in gewissen Abständen gegenseitig, wie Kracauer in einem Brief im November 1927 an Benjamin schreibt: '' „Auf Ihren ev. Besuch freue ich mich sehr. Auf alle Fälle komme ich im Winter nach Berlin.“'' Ihre Beziehung sollte deutlich über die eines geschäftlichen Verhältnisses im Rahmen der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; hinaus gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Freundschaft, auch zu Dritt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 lernt Benjamin über Kracauer auch Theodor Wiesengrund (Adorno) kennen, der sich, durch die Bekanntschaft mit seiner späteren Frau, Margarete Karplus („Gretel“), seit den späten Zwanziger Jahren zunehmend häufiger in Berlin aufhält, um diese regelmäßig zu sehen.&lt;br /&gt;
Benjamin berichtet Kracauer nun eben auch von dieser Zeit mit Theodor Wiesengrund (Adorno) in Berlin: ''„Wiesengrund und ich sind öfters und ersprießlich zusammen gewesen.“'' Auch Wiesengrunds (Adorno) und Benjamins Beziehung scheint mit der einer Freundschaft vergleichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch setzte sich Kracauer auch mehr oder weniger öffenlich für den guten Bekannten und 'Kollegen' Benjamin ein. So schrieb er entschieden, nach einem Benjamin angreifend Brief, der Philologin Eva Fiesel, die sich wohlmöglich von Benjamins Rezension ihrer „Sprachphilosophie der deutschen Romantik“ in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; zu kritisch von diesem beurteilt sah, und schrieb, im Namen der gesamten Redaktion einen Brief zurück, in dem er Benjamins Artikel verteidigte. Benjaimin bedankt sich ausdrücklich dafür in einem Brief vom März 1928: ''„Und mit dem Dank für die mehr als loyale Entschiedenheit, mit der Sie schützend das nach mir gezielte Hakenkreuz abhielten, will ich schließen.“''&lt;br /&gt;
Es schien für Kracauer außer Frage zu stehen, nicht nur als Redakteur, sondern auch als Freund in dieser Weise zu reagieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1928 kündigte Ernst Bloch Benjamin seine bevorstehende Ankunft in Berlin an. (Benjamins neue Adresse im Tiergarten war im Sommer und Herbst 1928 übrigens Blochs Adresse.) Es war geplant sich zu dritt (Benjamin, Kracauer, Bloch) zu treffen. Wie Benjamin in einem Brief vom Juli desselben Jahres schreibt: ''„(...) um Sie dann zu bestimmen, gemeinsam zu mir zu kommen, wo allerlei Ingredienzien für die Belebung eines philosophischen Konvents aufgebaut stand.“''. Leider hat das Treffen an diesem Abend, zu Benjamins Enttäuschung, nicht statt gefunden, stattdessen schreibt Benjamin, er hätte den ganzen Abend vor dem Apparat verbracht, doch es rief keiner der beiden an. &lt;br /&gt;
Es scheint ein enges Freundschaftsverhältnis zu dritt gegeben zu haben, man verabredete sich um gemeinsam möglicherweise Rauschmittel zu sich zu nehmen ''„(...) Ingredizien für die Belebung eines philosophischen Konvents (...)“'', wie Benjamin es beschrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das bittere Ende===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten Postkarten Benjamins nach Berlin, aus den Jahren 1930-1933, befassen sich inhaltlich nicht etwa, wie zu erwarten, mit Urlaubsgrüssen, sondern „Geschäftlichem“, da Benjamin auch weiterhin, trotz seines Auslandsaufenthalts gelegentlich für die &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; schrieb.&lt;br /&gt;
Siegfried Kracauer und seine Frau flohen am 28.2.1933, Benjamin am 16.2.1933 nach Paris, wo der Briefwechsel bis 1940 weiter geht. &lt;br /&gt;
Der letzte Brief von Benjamin an Kracauer ist vom 14.5.1940 und, wohlmöglich aus Sicherheitsgründen, in französischer Sprache verfasst. Benjamin bittet Kracauer sich umgehend bei ihm zu melden und teilt ihm mit, dass ein französischer Diplomat (Henri Hoppenot) durch seinen Einfluss, beide vor einer weiteren Internierung in Frankreich bewahren konnte. &lt;br /&gt;
Das letzte Treffen von Kracauer und Benjamin erfolgte Mitte August 1940 in Marseille.&lt;br /&gt;
In der Nacht vom 26.zum 27.September 1940 nimmt sich Walter Benjamin im französischen Port Bou, nach dem gescheiterten Versuch über die Grenze nach Spanien zu gelangen und der unmittelbar bevorstehenden Auslieferung an die Deutschen, mit Morphium das Leben.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>V wendt</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Beziehung_zu_Walter_Benjamin&amp;diff=3250</id>
		<title>Beziehung zu Walter Benjamin</title>
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		<updated>2008-03-07T18:22:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;V wendt: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Als Grundlage für die Untersuchung der Beziehung zwischen Siegfried Kracauer und Walter Benjamin dient die Korrespondenz zwischen beiden aus den Jahren 1923 bis 1940, von der, neben 53 Briefen und Postkarten Benjamins, nur 4 Briefe Kracauers erhalten sind. Im Folgenden soll einerseits die sozusagen &amp;quot;geschäftliche&amp;quot; als auch, die sich daraus langsam entwickelnde persönliche Beziehung näher betrachtet werden.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie alles begann===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann und unter welchen Umständen sich Benjamin und Kracauer kennen lernten ist nicht bekannt. Man vermutet, dass sie sich das erste Mal während eines Aufenthaltes von Benjamin in Frankfurt am Main, Ende 1922 oder im Laufe des Jahres 1923, begegneten.&lt;br /&gt;
Die Beziehung zwischen beiden muss anfänglich noch eine sehr förmliche gewesen sein, die sich allerdings, im Laufe der Zeit, etwas enger und persönlicher gestalteten sollte. &lt;br /&gt;
So wurde aus der Anrede von Benjamin an Kracauer „Sehr geehrter Herr Doktor!“ (1924) ein „Lieber Herr Doktor!“ (1926) daraus schließlich ein „Lieber Herr Kracauer“ (im März 1926) und letztlich ein „Lieber Kracauer“ (1929).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Startschwierigkeiten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walter Benjamin versuchte sich 1924 in Frankfurt an der Philosophischen Fakultät zu habilitieren. Durch eine positive Kritik seiner Baudelaire-Übertragung in der Frankfurter Zeitung, verfasst von seinem Bekannten Siegfried Kracauer, erhoffte er sich,  einen entsprechenden Eindruck bei den Fakultätsmitgliedern zu hinterlassen. Jedoch wurde Kracauer die Arbeit durch eine redaktionelle Intrige entrissen und es erschien stattdessen, fälschlicherweise eine Rezension von Stefan Zweigs „Musset und Baudelaire in deutscher Übertragung“. Bejamin nennt diese, in einem Brief an Gottfried Salomon Delatour im Juni 1924) ''„Eine Kritik, wie sie vielleicht schlechter, nicht aber schädlicher hätte verfasst werden können.“'' &lt;br /&gt;
Als quasi Wiedergutmachung bietet Kracauer Benjamin an eine Rezension seiner ‚Wahlverwandschaftenarbeit’ “an gleicher Stelle“ zu verfassen, was allerdings nicht funktionieren kann, da diese Schrift in einer Zeitschrift abgedruckt wurde und somit keine Möglichkeit bestand diese in der FZ zu rezensieren.&lt;br /&gt;
Nach Benjamins Auffassung allerdings, trug Kracauer die volle Verantwortung für dieses Missgeschick, wie es deutlich in einem Brief an Gershom Scholem zu erkennen ist; Benjamin schrieb: ''„Verantwortlich ist zuletzt der wohlgesinnte, unbetamte, großschnäuzige Siegfried namens Kracauer.“'' &lt;br /&gt;
Über eine Krise in der noch ‚frischen’ Beziehung zwischen Kracauer und Benjamin ist nichts bekannt, jedoch ist eine zwischenzeitliche Abkühlung aufgrund der „Baudelaire“ Verwechslung und den damit verbundenen Konsequenzen für Benjamin, denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Intellektueller Austausch===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man schickt sich nun gegenseitig die eigenen Arbeiten zu, um diese zu begutachten oder, wie in Kracauers Position, diese auf Nachfrage Benjamins, auch in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; zu veröffentlichen. So beispielsweise Benjamins Aphorismenauswahl, welche unter dem von Kracauer, zu Benjamins Zufriedenheit, gewählten, Titel „ Kleine Illuminaten“ in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; erschien.&lt;br /&gt;
Doch auch Benjamin lobt Kracauers Artikel, wie jenen vom 7.6.1924, mit dem kuriosen Titel: „Falscher Untergang der Regenschirme“, von dem Benjamin nahezu begeistert ist: ''„Sie malen den Untergang der kleinbürgerlichen Klasse in einer sehr merkwürdigen ‚liebevollen’ Beschreibung ihrer Hinterlassenschaft“'' &lt;br /&gt;
So und so ähnlich tauschte man sich regelmäßig in Briefen über die eigenen, als auch die Arbeiten des Anderen aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seines Aufenthaltes in Paris von März - September 1926 berichtet Benjamin nun auch von einem Besuch Gottfried Salomon Delatours und seine Enttäuschung über diesen: „Salomon ist sehr glanzlos erschienen und sehr lautlos wieder verschwunden“.&lt;br /&gt;
Man hat sich mittlerweile eine Beziehung aufgebaut, in der man sich nicht nur über die Arbeit und die private &amp;quot;Schreiberei&amp;quot; informiert, sondern bereits die Schwelle zum sehr persönlichen überschritten hat, da man sich nun auch von Enttäuschungen berichtet. Man beginnt sich langsam zu Vertrauen, auch wenn dieses Vertrauen niemals auch nur annähernd die Ebene von jenem zu Leo Löwenthal erreichen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das &amp;quot;Geschäftliche&amp;quot;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benjamin bittet Kracauer immer wieder um die Erstellung von Rezensionen oder Reiseberichten etc. für die &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;. Je nach Interesse Kracauers und der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;, nehmen diese Benjamins Angebot an oder lehnen es ab. So hatte Kracauer also nicht nur einen grossen Einfluss darauf, welche Arbeiten Benjamins in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; gedruckt wurden, sondern war überhaupt verantwortlich dafür, dass seine Artikel bis zum Leser gelangen und wahrgenommen wurden.&lt;br /&gt;
Es kam allerdings auch vor, dass Benjamin hin und wieder selbst von der Zeitung gebeten wurde diverse Artikel zu verfassen, man wußte also deutlich seine Arbeiten zu schätzen.&lt;br /&gt;
Man sollte jedoch die Beziehung zwischen Benjamin und Kracauer nicht als eine Art berufliches Abhängigkeitsverhältnis missverstehen. So telefonierte man regelmäßig und besuchte sich auch in gewissen Abständen gegenseitig, wie Kracauer in einem Brief im November 1927 an Benjamin schreibt: '' „Auf Ihren ev. Besuch freue ich mich sehr. Auf alle Fälle komme ich im Winter nach Berlin.“'' Ihre Beziehung sollte deutlich über die eines geschäftlichen Verhältnisses im Rahmen der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; hinaus gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Freundschaft, auch zu Dritt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 lernt Benjamin über Kracauer auch Theodor Wiesengrund (Adorno) kennen, der sich, durch die Bekanntschaft mit seiner späteren Frau, Margarete Karplus („Gretel“), seit den späten Zwanziger Jahren zunehmend häufiger in Berlin aufhält, um diese regelmäßig zu sehen.&lt;br /&gt;
Benjamin berichtet Kracauer nun eben auch von dieser Zeit mit Theodor Wiesengrund (Adorno) in Berlin: ''„Wiesengrund und ich sind öfters und ersprießlich zusammen gewesen.“'' Auch Wiesengrunds (Adorno) und Benjamins Beziehung scheint mit der einer Freundschaft vergleichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch setzte sich Kracauer auch mehr oder weniger öffenlich für den guten Bekannten und 'Kollegen' Benjamin ein. So schrieb er entschieden, nach einem Benjamin angreifend Brief, der Philologin Eva Fiesel, die sich wohlmöglich von Benjamins Rezension ihrer „Sprachphilosophie der deutschen Romantik“ in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; zu kritisch von diesem beurteilt sah, und schrieb, im Namen der gesamten Redaktion einen Brief zurück, in dem er Benjamins Artikel verteidigte. Benjaimin bedankt sich ausdrücklich dafür in einem Brief vom März 1928: ''„Und mit dem Dank für die mehr als loyale Entschiedenheit, mit der Sie schützend das nach mir gezielte Hakenkreuz abhielten, will ich schließen.“''&lt;br /&gt;
Es schien für Kracauer außer Frage zu stehen, nicht nur als Redakteur, sondern auch als Freund in dieser Weise zu reagieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1928 kündigte Ernst Bloch Benjamin seine bevorstehende Ankunft in Berlin an. (Benjamins neue Adresse im Tiergarten war im Sommer und Herbst 1928 übrigens Blochs Adresse.) Es war geplant sich zu dritt (Benjamin, Kracauer, Bloch) zu treffen. Wie Benjamin in einem Brief vom Juli desselben Jahres schreibt: ''„(...) um Sie dann zu bestimmen, gemeinsam zu mir zu kommen, wo allerlei Ingredienzien für die Belebung eines philosophischen Konvents aufgebaut stand.“''. Leider hat das Treffen an diesem Abend, zu Benjamins Enttäuschung, nicht statt gefunden, stattdessen schreibt Benjamin, er hätte den ganzen Abend vor dem Apparat verbracht, doch es rief keiner der beiden an. &lt;br /&gt;
Es scheint ein enges Freundschaftsverhältnis zu dritt gegeben zu haben, man verabredete sich um gemeinsam möglicherweise Rauschmittel zu sich zu nehmen ''„(...) Ingredizien für die Belebung eines philosophischen Konvents (...)“'', wie Benjamin es beschrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das bittere Ende===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten Postkarten Benjamins nach Berlin, aus den Jahren 1930-1933, befassen sich inhaltlich nicht etwa, wie zu erwarten, mit Urlaubsgrüssen, sondern „Geschäftlichem“, da Benjamin auch weiterhin, trotz seines Auslandsaufenthalts gelegentlich für die &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; schrieb.&lt;br /&gt;
Siegfried Kracauer und seine Frau flohen am 28.2.1933, Benjamin am 16.2.1933 nach Paris, wo der Briefwechsel bis 1940 weiter geht. &lt;br /&gt;
Der letzte Brief von Benjamin an Kracauer ist vom 14.5.1940 und, wohlmöglich aus Sicherheitsgründen, in französischer Sprache verfasst. Benjamin bittet Kracauer sich umgehend bei ihm zu melden und teilt ihm mit, dass ein französischer Diplomat (Henri Hoppenot) durch seinen Einfluss, beide vor einer weiteren Internierung in Frankreich bewahren konnte. &lt;br /&gt;
Das letzte Treffen von Kracauer und Benjamin erfolgte Mitte August 1940 in Marseille.&lt;br /&gt;
In der Nacht vom 26.zum 27.September 1940 nimmt sich Walter Benjamin im französischen Port Bou, nach dem gescheiterten Versuch über die Grenze nach Spanien zu gelangen und der unmittelbar bevorstehenden Auslieferung an die Deutschen, mit Morphium das Leben.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>V wendt</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Beziehung zu Walter Benjamin</title>
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		<updated>2008-03-07T18:20:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;V wendt: /* Das bittere Ende */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Als Grundlage für die Untersuchung der Beziehung zwischen Siegfried Kracauer und Walter Benjamin dient die Korrespondenz zwischen beiden aus den Jahren 1923 bis 1940, von der, neben 53 Briefen und Postkarten Benjamins, nur 4 Briefe Kracauers erhalten sind. Im Folgenden soll die persönliche als auch ihre sozusagen &amp;quot;geschäftliche&amp;quot; Beziehung näher betrachtet werden.'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie alles begann===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann und unter welchen Umständen sich Benjamin und Kracauer kennen lernten ist nicht bekannt. Man vermutet, dass sie sich das erste Mal während eines Aufenthaltes von Benjamin in Frankfurt am Main, Ende 1922 oder im Laufe des Jahres 1923, begegneten.&lt;br /&gt;
Die Beziehung zwischen beiden muss anfänglich noch eine sehr förmliche gewesen sein, die sich allerdings, im Laufe der Zeit, etwas enger und persönlicher gestalteten sollte. &lt;br /&gt;
So wurde aus der Anrede von Benjamin an Kracauer „Sehr geehrter Herr Doktor!“ (1924) ein „Lieber Herr Doktor!“ (1926) daraus schließlich ein „Lieber Herr Kracauer“ (im März 1926) und letztlich ein „Lieber Kracauer“ (1929).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Startschwierigkeiten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walter Benjamin versuchte sich 1924 in Frankfurt an der Philosophischen Fakultät zu habilitieren. Durch eine positive Kritik seiner Baudelaire-Übertragung in der Frankfurter Zeitung, verfasst von seinem Bekannten Siegfried Kracauer, erhoffte er sich,  einen entsprechenden Eindruck bei den Fakultätsmitgliedern zu hinterlassen. Jedoch wurde Kracauer die Arbeit durch eine redaktionelle Intrige entrissen und es erschien stattdessen, fälschlicherweise eine Rezension von Stefan Zweigs „Musset und Baudelaire in deutscher Übertragung“. Bejamin nennt diese, in einem Brief an Gottfried Salomon Delatour im Juni 1924) ''„Eine Kritik, wie sie vielleicht schlechter, nicht aber schädlicher hätte verfasst werden können.“'' &lt;br /&gt;
Als quasi Wiedergutmachung bietet Kracauer Benjamin an eine Rezension seiner ‚Wahlverwandschaftenarbeit’ “an gleicher Stelle“ zu verfassen, was allerdings nicht funktionieren kann, da diese Schrift in einer Zeitschrift abgedruckt wurde und somit keine Möglichkeit bestand diese in der FZ zu rezensieren.&lt;br /&gt;
Nach Benjamins Auffassung allerdings, trug Kracauer die volle Verantwortung für dieses Missgeschick, wie es deutlich in einem Brief an Gershom Scholem zu erkennen ist; Benjamin schrieb: ''„Verantwortlich ist zuletzt der wohlgesinnte, unbetamte, großschnäuzige Siegfried namens Kracauer.“'' &lt;br /&gt;
Über eine Krise in der noch ‚frischen’ Beziehung zwischen Kracauer und Benjamin ist nichts bekannt, jedoch ist eine zwischenzeitliche Abkühlung aufgrund der „Baudelaire“ Verwechslung und den damit verbundenen Konsequenzen für Benjamin, denkbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Intellektueller Austausch===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man schickt sich nun gegenseitig die eigenen Arbeiten zu, um diese zu begutachten oder, wie in Kracauers Position, diese auf Nachfrage Benjamins, auch in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; zu veröffentlichen. So beispielsweise Benjamins Aphorismenauswahl, welche unter dem von Kracauer, zu Benjamins Zufriedenheit, gewählten, Titel „ Kleine Illuminaten“ in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; erschien.&lt;br /&gt;
Doch auch Benjamin lobt Kracauers Artikel, wie jenen vom 7.6.1924, mit dem kuriosen Titel: „Falscher Untergang der Regenschirme“, von dem Benjamin nahezu begeistert ist: ''„Sie malen den Untergang der kleinbürgerlichen Klasse in einer sehr merkwürdigen ‚liebevollen’ Beschreibung ihrer Hinterlassenschaft“'' &lt;br /&gt;
So und so ähnlich tauschte man sich regelmäßig in Briefen über die eigenen, als auch die Arbeiten des Anderen aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seines Aufenthaltes in Paris von März - September 1926 berichtet Benjamin nun auch von einem Besuch Gottfried Salomon Delatours und seine Enttäuschung über diesen: „Salomon ist sehr glanzlos erschienen und sehr lautlos wieder verschwunden“.&lt;br /&gt;
Man hat sich mittlerweile eine Beziehung aufgebaut, in der man sich nicht nur über die Arbeit und die private &amp;quot;Schreiberei&amp;quot; informiert, sondern bereits die Schwelle zum sehr persönlichen überschritten hat, da man sich nun auch von Enttäuschungen berichtet. Man beginnt sich langsam zu Vertrauen, auch wenn dieses Vertrauen niemals auch nur annähernd die Ebene von jenem zu Leo Löwenthal erreichen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das &amp;quot;Geschäftliche&amp;quot;===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benjamin bittet Kracauer immer wieder um die Erstellung von Rezensionen oder Reiseberichten etc. für die &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;. Je nach Interesse Kracauers und der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot;, nehmen diese Benjamins Angebot an oder lehnen es ab. So hatte Kracauer also nicht nur einen grossen Einfluss darauf, welche Arbeiten Benjamins in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; gedruckt wurden, sondern war überhaupt verantwortlich dafür, dass seine Artikel bis zum Leser gelangen und wahrgenommen wurden.&lt;br /&gt;
Es kam allerdings auch vor, dass Benjamin hin und wieder selbst von der Zeitung gebeten wurde diverse Artikel zu verfassen, man wußte also deutlich seine Arbeiten zu schätzen.&lt;br /&gt;
Man sollte jedoch die Beziehung zwischen Benjamin und Kracauer nicht als eine Art berufliches Abhängigkeitsverhältnis missverstehen. So telefonierte man regelmäßig und besuchte sich auch in gewissen Abständen gegenseitig, wie Kracauer in einem Brief im November 1927 an Benjamin schreibt: '' „Auf Ihren ev. Besuch freue ich mich sehr. Auf alle Fälle komme ich im Winter nach Berlin.“'' Ihre Beziehung sollte deutlich über die eines geschäftlichen Verhältnisses im Rahmen der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; hinaus gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Freundschaft, auch zu Dritt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 lernt Benjamin über Kracauer auch Theodor Wiesengrund (Adorno) kennen, der sich, durch die Bekanntschaft mit seiner späteren Frau, Margarete Karplus („Gretel“), seit den späten Zwanziger Jahren zunehmend häufiger in Berlin aufhält, um diese regelmäßig zu sehen.&lt;br /&gt;
Benjamin berichtet Kracauer nun eben auch von dieser Zeit mit Theodor Wiesengrund (Adorno) in Berlin: ''„Wiesengrund und ich sind öfters und ersprießlich zusammen gewesen.“'' Auch Wiesengrunds (Adorno) und Benjamins Beziehung scheint mit der einer Freundschaft vergleichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch setzte sich Kracauer auch mehr oder weniger öffenlich für den guten Bekannten und 'Kollegen' Benjamin ein. So schrieb er entschieden, nach einem Benjamin angreifend Brief, der Philologin Eva Fiesel, die sich wohlmöglich von Benjamins Rezension ihrer „Sprachphilosophie der deutschen Romantik“ in der &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; zu kritisch von diesem beurteilt sah, und schrieb, im Namen der gesamten Redaktion einen Brief zurück, in dem er Benjamins Artikel verteidigte. Benjaimin bedankt sich ausdrücklich dafür in einem Brief vom März 1928: ''„Und mit dem Dank für die mehr als loyale Entschiedenheit, mit der Sie schützend das nach mir gezielte Hakenkreuz abhielten, will ich schließen.“''&lt;br /&gt;
Es schien für Kracauer außer Frage zu stehen, nicht nur als Redakteur, sondern auch als Freund in dieser Weise zu reagieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1928 kündigte Ernst Bloch Benjamin seine bevorstehende Ankunft in Berlin an. (Benjamins neue Adresse im Tiergarten war im Sommer und Herbst 1928 übrigens Blochs Adresse.) Es war geplant sich zu dritt (Benjamin, Kracauer, Bloch) zu treffen. Wie Benjamin in einem Brief vom Juli desselben Jahres schreibt: ''„(...) um Sie dann zu bestimmen, gemeinsam zu mir zu kommen, wo allerlei Ingredienzien für die Belebung eines philosophischen Konvents aufgebaut stand.“''. Leider hat das Treffen an diesem Abend, zu Benjamins Enttäuschung, nicht statt gefunden, stattdessen schreibt Benjamin, er hätte den ganzen Abend vor dem Apparat verbracht, doch es rief keiner der beiden an. &lt;br /&gt;
Es scheint ein enges Freundschaftsverhältnis zu dritt gegeben zu haben, man verabredete sich um gemeinsam möglicherweise Rauschmittel zu sich zu nehmen ''„(...) Ingredizien für die Belebung eines philosophischen Konvents (...)“'', wie Benjamin es beschrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das bittere Ende===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten Postkarten Benjamins nach Berlin, aus den Jahren 1930-1933, befassen sich inhaltlich nicht etwa, wie zu erwarten, mit Urlaubsgrüssen, sondern „Geschäftlichem“, da Benjamin auch weiterhin, trotz seines Auslandsaufenthalts gelegentlich für die &amp;quot;Frankfurter Zeitung&amp;quot; schrieb.&lt;br /&gt;
Siegfried Kracauer und seine Frau flohen am 28.2.1933, Benjamin am 16.2.1933 nach Paris, wo der Briefwechsel bis 1940 weiter geht. &lt;br /&gt;
Der letzte Brief von Benjamin an Kracauer ist vom 14.5.1940 und, wohlmöglich aus Sicherheitsgründen, in französischer Sprache verfasst. Benjamin bittet Kracauer sich umgehend bei ihm zu melden und teilt ihm mit, dass ein französischer Diplomat (Henri Hoppenot) durch seinen Einfluss, beide vor einer weiteren Internierung in Frankreich bewahren konnte. &lt;br /&gt;
Das letzte Treffen von Kracauer und Benjamin erfolgte Mitte August 1940 in Marseille.&lt;br /&gt;
In der Nacht vom 26.zum 27.September 1940 nimmt sich Walter Benjamin im französischen Port Bou, nach dem gescheiterten Versuch über die Grenze nach Spanien zu gelangen und der unmittelbar bevorstehenden Auslieferung an die Deutschen, mit Morphium das Leben.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>V wendt</name></author>
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