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	<title>Jutta Allmendinger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in SozFra</subtitle>
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		<id>https://wiki.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/SOZFRA/index.php?title=Jutta_Allmendinger&amp;diff=4802&amp;oldid=prev</id>
		<title>Herrschaft: Die Seite wurde neu angelegt: '''Jutta Allmendinger''' (* 26. September 1956 in Mannheim) ist eine deutsche Soziologin und Präsidentin des [[Wissenschaftszentrum Berlin f...</title>
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		<updated>2009-01-12T14:44:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jutta Allmendinger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* &lt;a href=&quot;/SOZFRA/index.php?title=26._September&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;26. September (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;26. September&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;/SOZFRA/index.php?title=1956&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;1956 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;1956&lt;/a&gt; in &lt;a href=&quot;/SOZFRA/index.php?title=Mannheim&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Mannheim (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Mannheim&lt;/a&gt;) ist eine deutsche &lt;a href=&quot;/SOZFRA/index.php?title=Soziologe&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Soziologe (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Soziologin&lt;/a&gt; und Präsidentin des [[Wissenschaftszentrum Berlin f...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;'''Jutta Allmendinger''' (* [[26. September]] [[1956]] in [[Mannheim]]) ist eine deutsche [[Soziologe|Soziologin]] und Präsidentin des [[Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung|Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jutta Allmendinger studierte [[Soziologie]] und [[Sozialpsychologie]] an der [[Universität Mannheim]], anschließend Soziologie, [[Volkswirtschaftslehre]] und [[Statistik]] an der [[University of Wisconsin]]. An der [[Harvard University]] wurde sie 1987 [[Promotion (Doktor)|promoviert]] ([[Ph.D.]]). Von 1988 bis 1991 war sie wissenschaftliche Angestellte am [[Max-Planck-Institut für Bildungsforschung]] in [[Berlin]], danach an der [[Harvard Business School]] tätig. Sie [[Habilitation|habilitierte]] sich 1993 an der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität Berlin]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1992 erhielt sie einen [[Berufung (Amt)|Ruf]] als Professorin für Soziologie an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]]; seit 2003 dort beurlaubt, um  als Direktorin das [[Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung]] (IAB) zu leiten. Das der Bundesagentur für Arbeit angegliederte Institut gewann unter Allmendinger an Unabhängigkeit und Reputation. Allmendinger gehört zum Autorenteam des [[Familienbericht der Bundesregierung|Familienberichts der Bundesregierung]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1999 bis 2002 war Jutta Allmendinger als erste Frau Vorsitzende der [[Deutsche Gesellschaft für Soziologie#Präsidenten bzw. Vorsitzende der DGS|Deutschen Gesellschaft für Soziologie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. Juli 2006 stimmte das Kuratorium des [[Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung|Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung]] (WZB) ihrer Berufung zur Präsidentin des WZB zu; sie ist als erste Frau seit April 2007 Nachfolgerin von [[Jürgen Kocka]] in dieser Position. &lt;br /&gt;
Sie ist Mitglied der [[Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften|Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften]] (2004), des Hochschulrates der [[Technische Universität Darmstadt|TU Darmstadt]] (2005), der Wissenschaftlichen Kommission des [[Wissenschaftsrat|Wissenschaftsrates]] (2006) und der von der Bundesregierung berufenen Expertenkommission für Forschung und Innovation (2007). Ebenfalls 2007 wurde sie vom Regierenden Bürgermeister Berlins, [[Klaus Wowereit]], zum Mitglied des Berlin Boards sowie von der Bundesregierung zum Mitglied der Expertenkommission Forschung und Innovation berufen. Sie ist Mitherausgeberin der &amp;quot;Zeitschrift für Arbeitsmarktforschung&amp;quot; (seit 2007) und in zahlreichen Beiräten im In- und Ausland tätig. 2007 wurde Jutta Allmendinger zur Professorin für [[Bildungssoziologie]] und Arbeitsmarktforschung an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Humboldt-Universität Berlin]] ernannt und als Mitglied der [[Leopoldina|Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina]] berufen. 2008 wurde sie außerdem Mitglied des Stiftungsrats der [[Europa-Universität Viadrina]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allmendinger ist nach Angaben der Wochenzeitung [[Die Zeit]] (12. Februar 2004, S.32) &amp;quot;bekennendes, aber einfaches Mitglied der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschung ==&lt;br /&gt;
In ihrer Forschung befasst sich Allmendinger vor allem mit der Frage, wie die [[Lebenslauf|Lebensverläufe]] der Menschen durch Institutionen, etwa der Bildung, des [[Arbeitsmarkt]]es, aber auch des [[Wohlfahrtsstaat]]es geprägt werden. Ihr besonderes Interesse gilt auch der Verflechtung der Lebensverläufe von Frauen und Männern in der Familie bzw. privaten Beziehungen. So zeigte sie in ihrer Habilitationsschrift, wie der deutsche [[Wohlfahrtsstaat]] beim Übergang in den Ruhestand die Lebensleistungen von Frauen und Männern unterschiedlich „belohnt“ und durch die Institution der [[Rente wegen Todes|Hinterbliebenenrente]] Frauen immer noch eher ein Hausfrauendasein nahe legt. Weitere wichtige Forschungsgebiete sind die Ungleichheit der Geschlechter am Arbeitsmarkt, speziell auch in Arbeitsorganisationen, sowie in letzter Zeit verstärkt die [[Bildungssoziologie]]. Mit ihrem geradezu leidenschaftlichen Eintreten gegen Bildungsarmut erregte sie in der ansonsten vielfach im engeren Sinne ökonomisch geprägten arbeitsmarktpolitischen Debatte in Deutschland großes Aufsehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erhielt für ihre Arbeiten mehrfach Auszeichnungen und Preise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Publikationen==&lt;br /&gt;
* 2008 (zusammen mit Christine Puschmann und Marcel Helbig) Frauen auf dem Sprung. Die Brigitte-Studie 2008. Die Lebensentwürfe junger Frauen in Deutschland im Alter von 17 bis 19 und 27 bis 29 Jahren, Gruner + Jahr AG &amp;amp; Co KG, Hamburg.&lt;br /&gt;
* 2007 (zusammen mit Christian Ebner und Rita Nikolai) Soziale Beziehungen und Bildungserwerb, in: Franzen, Axel/Freitag, Markus (Hrsg.): Sozialkapital. Grundlagen und Anwendungen, Sonderheft 47 der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, VS Verlag für Sozialwissenschaften: Wiesbaden, 487-513.&lt;br /&gt;
* 2006 (zusammen mit Christian Ebner) Arbeitsmarkt und demographischer Wandel. Die Zukunft der Beschäftigung in Deutschland. In: Zeitschrift für Arbeits- und Organisationspsychologie, Jg. 50 (4), S. 227-239.&lt;br /&gt;
* 2006 (zusammen mit Hermann Gartner und Wolfgang Ludwig-Mayerhofer) The Allocation of Money in Couples. The End of Inequality? In: Zeitschrift für Soziologie, 35 (3), S. 212-226.&lt;br /&gt;
* 2006 (zusammen mit Sachverständigenkommission) Siebter Familienbericht. Familie zwischen Flexibilität und Verlässlichkeit. Perspektiven für eine lebensverlaufbezogene Familienpolitik, Bundesdrucksache.&lt;br /&gt;
* 2005 (zusammen mit Werner Schneider, Andreas Hirseland und Wolfgang Ludwig-Mayerhofer) Macht und Ohnmacht des Geldes im Privaten. Zur Dynamik von Individualisierung in Paarbeziehungen. In: Soziale Welt, 56 (2/3), S. 203-224.&lt;br /&gt;
* 2005 (zusammen mit Annette Kohlmann) Datenzugang und Datenverfügbarkeit im Forschungsdatenzentrum der Bundesagentur für Arbeit am Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung. In: Allgemeines Statistisches Archiv, 89 (2), S. 159 - 182.&lt;br /&gt;
* 2005 (Hrsg.), Karriere ohne Vorlage. Junge [[Akademiker]] zwischen Hochschule und Beruf, Hamburg: Edition Körber-Stiftung.&lt;br /&gt;
* 2005 (zusammen mit Werner Eichhorst und Ulrich Walwei) (Hrsg.), IAB Handbuch Arbeitsmarkt. Analysen, Daten, Fakten, Frankfurt am Main u.a.: Campus Verlag. Serie IAB-Bibliothek Nr. 01.&lt;br /&gt;
* 2004 Verschenkte Chancen: Handlungsspielräume für die Bildungspolitik. In: Internationale Politik, 59 (5), S. 58-66.&lt;br /&gt;
* 2004 (zusammen mit Hans Dietrich) PISA und die soziologische Bildungsforschung. In: Jürgen Baumert und Dieter Lenzen (Hrsg.), PISA und die Konsequenzen für die erziehungswissenschaftliche Forschung. Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, S. 199-208.&lt;br /&gt;
* Allmendinger, Jutta; Leibfried, Stephan  (2003): &amp;quot;Education and the welfare state. The four worlds of competence production&amp;quot;. In: ''Jn. of European Social Policy'', Bd. 13, H. 1. S. 63-81&lt;br /&gt;
* Allmendinger, Jutta (Hgn.) (2003): ''Entstaatlichung und soziale Sicherheit. Verhandlungen des 31. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Leipzig 2002''. Bd. 1,2. Opladen: Leske + Budrich. 1243 S. &lt;br /&gt;
* Allmendinger, Jutta / Hinz, Thomas (Hgg.) (2002): ''Organisationssoziologie.'' Opladen: Westdeutscher Verlag 489 S.  Reihe / Serie: [[Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie]]. Sonderheft Nr. 42. &lt;br /&gt;
* Allmendinger, Jutta; Aisenbrey, Silke  (2002): &amp;quot;Soziologische Bildungsforschung&amp;quot;. In: R. Tippelt (Hg.), ''Handbuch Bildungsforschung'', Opladen: Leske + Budrich S. 41-60. &lt;br /&gt;
* Fuchs, Stefan / von Stebut, Janina / Allmendinger, Jutta  (2001): &amp;quot;Gender, science, and scientific organizations in Germany&amp;quot;. In: ''Minerva'', Bd. 39, H. 2, S. 175-201. &lt;br /&gt;
* Allmendinger, Jutta / Podsiadlowski, Astrid  (2001): &amp;quot;Segregation in Organisationen und Arbeitsgruppen&amp;quot;. In: B. Heintz (Hgn.), ''Geschlechtersoziologie'', Opladen: Westdeutscher Verlag S. 276-307  Reihe / Serie: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie. Sonderheft Nr. 41/2001. &lt;br /&gt;
* Allmendinger, Jutta / Ludwig-Mayerhofer, Wolfgang (Hgg.) (2000): ''Soziologie des Sozialstaats. Gesellschaftliche Grundlagen, historische Zusammenhänge und aktuelle Entwicklungstendenzen''. Weinheim u.a.: Juventa 408 S.  Reihe / Serie: Grundlagentexte Soziologie. &lt;br /&gt;
* Allmendinger, Jutta (1999): &amp;quot;Bildungsarmut - zur Verschränkung von Bildungs- und Sozialpolitik&amp;quot;. In: ''[[Soziale Welt]]'', Jg. 50, H. 1. S. 35-50. &lt;br /&gt;
* Allmendinger, Jutta / Hinz, Thomas (1997): &amp;quot;Mobilität und Lebensverlauf. Deutschland, Großbritannien und Schweden im Vergleich&amp;quot;. In: [[Stefan Hradil]]/S. Immerfall (Hgg.), ''Die westeuropäischen Gesellschaften im Vergleich'', Opladen: Westdeutscher Verlag, S. 247-285.&lt;br /&gt;
* Allmendinger, Jutta  (1994): ''Lebensverlauf und [[Sozialpolitik]]. Die Ungleichheit von Mann und Frau und ihr öffentlicher Ertrag''. Frankfurt am Main u.a.: Campus Verlag 302 S.&lt;br /&gt;
* Allmendinger, Jutta (1989): &amp;quot;Educational systems and [[Arbeitsmarkt|labor market]] outcomes&amp;quot;, ''European Sociological Review'', 5: 231-250&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
{{wikiquote}}&lt;br /&gt;
* {{PND|121144828}}&lt;br /&gt;
* [http://www.wz-berlin.de/wzb/allmendinger.de.htm Webseite von Jutta Allmendinger (Wissenschaftszentrum Berlin)]&lt;br /&gt;
* [http://www.zeit.de/online/2008/13/Interview-Frauen Interview mit Jutta Allmendinger] bei ZEIT online vom 26. März 2008&lt;br /&gt;
* [http://www.faz.net/s/Rub2309A3DB4F3C4474B93AA8610A24AE0A/Doc~EB47CF11497DA4780B10B1B8165B9C00F~ATpl~Ecommon~Scontent.html Porträt Jutta Allmendinger: Umkremplerin aus Leidenschaft] in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 25. Februar 2008&lt;br /&gt;
*[http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturfragen/617712/ Jutta Allmendinger im Gespräch] Deutschlandfunk Kulturfragen vom 22. April 2007: &amp;quot;Nachdenken über Arbeiten und Leben im postindustriellen Zeitalter. Michael Köhler hat mit ihr über Arbeit, Ungleichheit und Bildungsarmut in Deutschland gesprochen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
*[http://www.zeit.de/2006/16/C-Allmendinger_16 Interview mit Jutta Allmendinger] in der ZEIT vom 12. April 2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Allmendinger, Jutta}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1956]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziologe (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (LMU München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Darmstadt)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Allmendinger, Jutta&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Soziologin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. September 1956&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Mannheim&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Herrschaft</name></author>
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